<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>UBF Bonn - Universität Bibel Freundschaft Bonn - Hochschulgemeinde Bonn &#187; mproot</title>
	<atom:link href="http://www.bonnubf.org/author/mproot/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.bonnubf.org</link>
	<description>Universität Bibel Freundschaft - Studentengemeinde Bonn</description>
	<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 10:25:20 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen was verloren ist (Lukas 19,1-10)</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2008/08/der-menschensohn-ist-gekommen-zu-suchen-und-selig-zu-machen-was-verloren-ist/</link>
		<comments>http://www.bonnubf.org/2008/08/der-menschensohn-ist-gekommen-zu-suchen-und-selig-zu-machen-was-verloren-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 20:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mproot</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bonnubf.org/?p=151</guid>
		<description><![CDATA[DER MENSCHENSOHN IST GEKOMMEN, ZU SUCHEN UND SELIG ZU MACHEN WAS VERLOREN IST

Lukas   19, 1 – 10
Leitvers  19, 10

„Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“

Dank sei Gott, dass er uns durch diese Sommerbibelkonferenz die Gelegenheit schenkt, uns an die Liebe Gottes zu uns und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: 130%;" align="center"><strong><span style="font-size: 14pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">DER<span> </span>MENSCHENSOHN<span> </span>IST<span> </span>GEKOMMEN,<span> </span>ZU<span> </span>SUCHEN<span> </span>UND<span> </span>SELIG<span> </span>ZU<span> </span>MACHEN<span> </span>WAS<span> </span>VERLOREN<span> </span>IST</span></strong><span style="font-size: 14pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"></span><span style="font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 64.8pt; text-align: justify; text-indent: -64.8pt; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Lukas<span> </span><span> </span><span> </span>19, 1 – 10</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Leitvers <span> </span>19, 10</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">„</span><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA<br />
style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family:<br />
Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language:<br />
EN-CA'><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span<br />
style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family:<br />
Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt'> SEQ<br />
CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA<br />
style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family:<br />
Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language:<br />
EN-CA'><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><!--[if supportFields]><span<br />
lang=EN-CA style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;<br />
font-family:Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;<br />
mso-ansi-language:EN-CA'><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span<br />
style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family:<br />
Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt'> SEQ<br />
CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA<br />
style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family:<br />
Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language:<br />
EN-CA'><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">“</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Dank sei Gott, dass er uns durch diese Sommerbibelkonferenz die Gelegenheit schenkt, uns an die Liebe Gottes zu uns und zu allen verlorenen Sündern zu erinnern und sie persönlich anzunehmen. Wenn wir diese Liebe Gottes annehmen, können wir mit überschwänglicher Freude, mit Gebet und mit dem Geist Gottes die internationale SBK in Purdue vorbereiten und ein Segen sein. Ohne die Liebe Gottes bleiben wir getresst, streiten uns aus Unzufriedenheit mit anderen und bleiben blind für das Reich Gottes und das Wirken Gottes. Preis sei Gott, dass er uns so sehr geliebt hat, dass er seinen eingeborenen Sohn für unsere Errettung dahingegeben hat.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Die Geschichte von Zachäus scheint die Geschichte eines erfolgreichen aber unliebenswerten Sünders mit Jesus zu sein. Aber es ist die Karikatur der Geschichte eines jeden von uns mit Gott. Wir haben Gott nicht gesucht. Gott hat uns gesucht und sucht uns noch heute. Gott helfe uns zu erkennen, wer verloren ist und wer Jesus ist. Gott helfe uns, ein tiefes Verlangen danach zu haben, Jesus zu erkennen, und sein Herz für die Verlorenen zu haben.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">1. Der Zöllner auf dem Baum (1-4)</span></strong><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Jesus war auf seinem Weg nach Jerusalem und ging, wie Vers 1 sagt, nach Jericho hinein und zog hindurch. Jericho ist eine der ältesten Städte in der Welt. Jesus betrat die Stadt nicht zufällig, sondern weil er einen bestimmten verlorenen Menschen darin suchte.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Betrachten wir Vers 2: „Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war ein Oberer der Zöllner und war reich.“ Wie wir wissen, wurden die Zöllner von den Römern angeheuert, um Steuern von ihren Landsleuten einzutreiben. Weil sie als Werkzeug der Römer fungierten, verachteten die Juden sie als Verräter. Auf der Straße zeigten die Menschen offen ihre Verachtung ihnen gegenüber. Zachäus war ein Oberer der Zöllner. Zeloten wie Simon, der Jünger Jesu, würden am liebsten ein Attentat auf ihn ausüben und ihn gleich beseitigen.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Der Name Zachäus bedeutet „Reinheit“ oder „Gerechtigkeit“. Vielleicht gaben ihm seine Eltern diesen Namen, weil sie hofften, dass er eines Tages einen reinen und edlen Beruf ergreifen würde, so wie den Beruf eines Physikers oder eines Mediziners. Mag sein, dass er eine Zeit darum kämpfte, ein guter Mensch zu werden. Aber als er die harte Realität des Lebens sah, die bedrückende Armut, die römische Besatzung und die Krankheiten, schloss Zachäus daraus, dass Reinheit und Gerechtigkeit etwas für verträumte Idealisten sind, aber keine Rechnungen bezahlen. Aber er verzweifelte nicht. Er entschied sich Geld zu verdienen und zu den Gewinnern der Welt zu gehören, statt zu den Verlierern. Er war sowieso nie harmoniebedürftig gewesen und Erfolg, Aufstieg und Sicherheit waren ihm wichtiger als Menschen. So wurde er ein Oberzöllner. Er wurde reich. Er wurde aber nicht glücklich. Er konnte das Gefühl der Einsamkeit, der Unehre und der Selbstverachtung, wegen der Abwendung der anderen von ihm, nicht überwinden. Die Bedeutungslosigkeit seines Lebens in der Einsamkeit seiner vier Wände quälten ihn, sodass er oft stundenlang aus dem Fenster starren musste. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Eines Tages hörte er, dass Jesus durch Jericho zog. Vielleicht erinnerte er sich an die Worte seines Kollegen Levi aus Kapernaum, dass Jesus ein Freund der Sünder und Zöllner sei und dass er gekommen sei, um die Sünder zu rufen. Hoffnung keimte in Zachäus’ Herz auf. Könnte es wirklich sein, dass ein Mann Gottes der Freund eines Oberzöllners werden wollte? Sehen wir uns Vers 3a an: „Und er begehrte, Jesus zu sehen, wer er wäre.“ Zachäus war sich nicht sicher, für wen er Jesus halten sollte und was er von ihm hoffen sollte. Aber er wollte ihn kennenlernen. Zum ersten Mal fand Zachäus Hoffnung. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Aber Jesus zu treffen war nicht leicht. Da waren zwei Hindernisse in seinem Weg. Zum einen war dort eine große Menge, was bedeutete, dass er nicht nahe an Jesus herankommen konnte. Zachäus versuchte zweifelsohne, sich durch die Menge durchzudrängeln, aber sie ließen ihn nicht durch. Die Leute genossen die Chance, ihn aus dem Weg zu drängen. Zum anderen war da auch seine Körpergröße. Im Vergleich zu ihm sahen alle anderen wie riesige, kräftig gebaute NBA-Basketballspieler aus. Es sah aus, als ob es keine Hoffnung für ihn gab, Jesus nahe zu kommen. Was also tat er? Er fand einen Weg. Er krabbelte durch die Beine der Leute, machten einen großen Bogen um andere und kletterte schließlich auf einen Maulbeerbaum. Wegen seines dicken Bauches war das für ihn doppelt so schwer wie für andere und er zerriss dabei seine schönen Kleider. Aber das war ihm egal. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Einige Minuten später fand sich Zachäus auf einem Ast des Maulbeerbaum wieder. Nun konnte er Jesus sehen.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Von Zachäus lernen wir die Wichtigkeit eines aktiven Verlangens danach, zu erkennen, wer Jesus ist und zu ihm zu kommen. Es ist niemals einfach, zu Jesus zu kommen. Es gibt immer Hindernisse. Aber mit einem starken geistlichen Verlangen können wir diese überwinden. Mt 7,7 sagt: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ Jakob rang die ganze Nacht am Fluss Jabbok, bis seine Hüfte ausgerenkt war, aber er gewann Gott. Mit einem starken geistlichen Verlangen, Jesus zu erkennen, können wir unsere gewohnte Denkweise, den Gruppendruck der Welt überwinden und Jesus entschlossen nachfolgen. Johannes 17,3 sagt, dass Jesus zu erkennen, das ewige Leben ist. Gott gebe uns ein starkes Verlangen, um auf den Baum des Bibelstudiums und Gebets zu klettern und Jesus zu sehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"></span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">2. „Zachäus, steig eilend herunter“ (5-7)</span></strong><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Sehen wir uns Vers 5 an: „Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren.“ An jenem Morgen mag Zachäus noch gedacht haben, dass Jesus kein Interesse an ihn, einen Oberzöllner, haben könnte. Aber zum Erschrecken der Menge und von Zachäus selbst blieb Jesus stehen und sprach Zachäus persönlich an. Dieser Vers fasst das Wesen von Gottes Gnade und Berufung für einen Menschen zusammen.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><em><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Erstens: Die Gnade Jesu. </span></em><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Zachäus wurde von den Menschen verachtet und ausgegrenzt. Er konnte sich nicht mehr selber achten. Jesus sagte zu Zachäus: „Zachäus, steig eilend herunter.“ Es war die Einladung vom heiligen Gott, und der Augenblick der göttlichen Barmherzigkeit für Zachäus. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><em><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Zweitens: Jesu Berufung ist persönlich. </span></em><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Jesus sagte: „Zachäus, steig eilend herunter.“ Jesus sprach Zachäus mit seinem Namen an. Er kannte ihn persönlich. Jesus achtete sogar den verhassten und verachteten Oberzöllner Zachäus, für den die meisten nur Schimpfwörter übrig hatten, als Menschen nach dem Bilde Gottes und rief ihn mit seinem Namen, den seine Eltern ihm gegeben hatten. Gottes Liebe ist persönlich. Jesus kennt uns alle mit unserem Namen und möchte eine persönliche Liebesbeziehung zu uns anknüpfen.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><em><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Drittens: Die Berufung ist eilend. </span></em><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Jesus sagte: „Steig eilend herunter.“ Er sagte nicht: „Steig herunter, wenn dir danach ist.“ oder: „Steig herunter, wenn du Zeit hast.“ Die Berufung Gottes muss beantwortet werden, sie muss eilend beantwortet werden. Der Apostel sagte: „Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!“ (2.Kor 6,2) Wir müssen antworten, wenn Gott uns beruft.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">3. Zachäus&#8217; Buße (8)</span></strong><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Was tat Zachäus als Erstes, nachdem er vom Baum heruntergeklettert war und Jesus traf? Er tat über sein sündiges Leben Buße. Sehen wir uns Vers 8 an: „Zachäus aber trat vor den Herrn und sprach: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück.“ Hier lernen wir, dass Zachäus unter seiner Sündenlast viel gelitten hatte, obwohl er äußerlich wie ein Unmensch ohne Gewissen aussah. In der Tat sehnte er sich danach, sein Leben ändern und neu beginnen zu können. Früher konnte er sich nicht vorstellen, dass es möglich sein könnte, sein Leben zu ändern. Als aber die vergebende Liebe Gottes durch Jesu Einladung mit seinem Namen in sein Herz eindrang, kam er mit seinem sündigen Leben zu Jesus und traf eine Entscheidung, ein neues Leben für die Ehre Gottes zu führen. Er war von seiner Besessenheit nach Geld, Aufstieg und Karriere frei.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Zachäus konnte Buße tun, weil er etwas wichtigeres und kostbareres gefunden hatte, nämlich Jesus, den Freund der Sünder. Die Vergebung seiner Sünde war ihm kostbarer als all sein Geld, sein Leben in guten Bedingungen und seine Macht. Wahre Buße kommt nicht aus dem Unrechtsbewusstsein, wahre Buße kommt, wenn Jesus in unser Herz hineinkommt und wenn wir Jesu vergebende Liebe in unser Herz aufnehmen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">4. „…denn auch er ist Abrahams Sohn“ (9-10)</span></strong><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Betrachten wir Vers 9: „Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, denn auch er ist Abrahams Sohn.“ Dies war eine wunderbare Bekanntmachung und ein herausfordernder Moment für die Menge. Jesus verkündete, dass heute Heil widerfahren sei. Jesus sagte nicht: „Zachäus, du hast einen großartigen Anfang gemacht. Super! Wenn du so weiter machst, hast du eine Chance gerettet zu werden“ Nein! Sobald Zachäus Buße getan hatte, verkündete Jesus sein Heil. Wenn wir Buße tun und uns entscheiden, ein neues Leben in Christus zu führen, dann widerfährt uns und unserem Haus das Heil Gottes. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Betrachten wir Vers 10: „Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ Dieser Vers wurde oft als die Zusammenfassung des Lukasevangeliums bezeichnet. Er offenbart Gottes Herz gegenüber jedem von uns und lädt uns ein, Gottes Herz für andere zu haben. Die Menschen murrten über Jesus: „Er ist zu Gast bei einem Sünder.“ Auch heute wollten viele von Jesus etwas bekommen und drängen sich um ihn. Aber sehr wenige, verstehen Gottes Herz und nehmen Gottes Hoffnung und Berufung auf. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Aus Gottes Sicht sind alle Menschen ohne Gott verloren. Sie sind verloren, weil sie ohne Gott einem falschen Lebensziel mit ganzer Kraft nachjagen, wie Zachäus, nur und schließlich enttäuscht, einsam, leer und gescheitert, verzweifelt werden. Sie sind verloren, weil sie ohne Orientierung in der Welt umherirren. Sie sind verloren wie das Schaf im Gleichnis Jesu, das verlorengegangen ist und von alleine nicht mehr zurückkehren konnte und von wilden Tieren gefressen werden musste. Sein Hirte aber ließ seine anderen 99 Schafe stehen, suchte es und fand keine Ruhe, bis er es gefunden hatte. Gott ist wie der Vater eines verlorenen Sohnes, der eigentlich nicht hoffen kann, aber hofft, betet und wartet. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Je mehr wir etwas wertschätzen, desto verzweifelter suchen wir danach, wenn es verloren geht. Eltern, die ihre Kinder verloren haben, reisen quer durch das Land und suchen nach ihren Kindern ohne zu schlafen, bis sie sie gefunden haben. Um uns, die verlorenen Kinder Gottes zu finden, gab Jesus seine Herrlichkeit auf und machte sich selbst zu nichts, er litt und gab sein Leben am Kreuz, sodass wir zu ihm umkehren und das ewige Leben haben können. Jesus wartete nicht darauf, bis wir zurückkehren, sondern kam aus Liebe, um uns zu suchen und uns selig zu machen.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Als Kain durch seinen Mord an seinen Bruder Abel sündigte, versuchte er seine Qual überwinden, indem er eine Stadt baute. Zachäus versuchte es mit Geld. Aber nichts konnte die Lücke in ihrem Leben ausfüllen, die sie durch ihre Ablehnung der Herrschaft Gottes aufgerissen hatten. Wir bleiben völlig verloren, bis wir von Jesus gefunden werden.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Jesus hat Hoffnung für alle Menschen. Unliebenswürdige Zöllner, stolze und kühle Europäer, fröhliche Afrikaner, höfliche und zurückhaltende Asiaten, gesprächige Amerikaner; ohne Jesus sind sie alle verloren, und doch ist niemand jenseits von Gottes Hoffnung. Wenn wir Jesu Herz für die Verlorenen kennen, dann können wir Hoffnung für alle Arten von verlorenen Menschen haben und sie suchen, bis wir sie finden und sie zu Jesus bringen. Wenn wir das Herz Jesu für einen verlorenen, unliebenswürdigen Oberzöllner anziehen, dann können wir auch in Deutschland jeder 12 Studenten zu Jesus führen und sie als entschlossene Jünger Jesu aufstellen. Dann können wir auch mit dem Herz Gottes und mit dem Gebet die internationale SBK in Purdue vorbereiten und der Weltmission dienen.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bonnubf.org/2008/08/der-menschensohn-ist-gekommen-zu-suchen-und-selig-zu-machen-was-verloren-ist/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Das siegreiche Christenleben (Römer 13,1-14)</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2008/07/das-siegreich-christenleben-2/</link>
		<comments>http://www.bonnubf.org/2008/07/das-siegreich-christenleben-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 09:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mproot</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bonnubf.org/?p=143</guid>
		<description><![CDATA[DAS SIEGREICHE CHRISTENLEBEN 
Römerbrief 13, 1 – 14
Leitvers  13, 14 
„sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, daß ihr den Begierden verfallt.“ 
Wir danken Gott, dass wir in der vergangenen Woche die Ermahnung von Apostel Paulus hören durften, uns nicht dieser Welt gleichzustellen, sondern uns durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: 14pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">DAS<span> </span>SIEGREICHE<span> </span>CHRISTENLEBEN</span></strong><span style="font-size: 14pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"></span><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 64.8pt; text-align: justify; text-indent: -64.8pt; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Römerbrief<span> </span>13, 1 – 14</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 64.8pt; text-align: justify; text-indent: -64.8pt; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Leitvers <span> </span>13, 14</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">„</span><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA<br />
style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family:<br />
Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language:<br />
EN-CA'><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span<br />
style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family:<br />
Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt'> SEQ<br />
CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA<br />
style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family:<br />
Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language:<br />
EN-CA'><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><!--[if supportFields]><span<br />
lang=EN-CA style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;<br />
font-family:Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;<br />
mso-ansi-language:EN-CA'><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span<br />
style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family:<br />
Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt'> SEQ<br />
CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA<br />
style='font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family:<br />
Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language:<br />
EN-CA'><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, daß ihr den Begierden verfallt.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">“</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Wir danken Gott, dass wir in der vergangenen Woche die Ermahnung von Apostel Paulus hören durften, uns nicht dieser Welt gleichzustellen, sondern uns durch die Erneuerung unseres Sinnes zu ändern. Wir durften uns durch die Buße entscheiden, unser Leben nicht länger selbstsüchtig für uns selbst zu verwenden, sondern es als ein lebendiges, heiliges und Gott wohlgefälliges Opfer hinzugeben. Möge Gott uns helfen, mit dem erneuerten Geist dem Einladungs- und Zweierbibelstudiumswerk siegreich zu dienen und Deutschland zu einem Bibelstudiumszentrum für die Weltmission zu verändern. Wir danken Gott, dass er auch die Missionsreise von M. Dr. Peter Chang nach Nordkorea reichlich gesegnet hat. Wir preisen den Herrn, der unser beharrliches Gebet erhört und die Türen nach Nordkorea und in die moslemische Welt Stück für Stück öffnet. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Im heutigen Text geht es zunächst um die Stellung der Christen zur staatlichen Gewalt. Wie soll ein Christ sich verhalten, gerade wenn er in einem totalitären oder ungerechten System lebt? Sollen wir uns dem Staat unterordnen oder ihn bekämpfen? Desweiteren geht es um die Liebe zum Nächsten als Erfüllung der Gebote und schließlich darum, wie wir in der dunklen Endzeit ein siegreiches Leben führen und uns für die Wiederkunft Jesu vorbereiten können. Immer wieder hören wir die Aussage: „Ich möchte mich ja ändern, aber es klappt einfach nicht.“ In der heutigen Lektion möchten wir das Geheimnis kennenlernen, wie wir ein siegreiches, verändertes Leben führen können. Möge Gott jeden von Euch segnen, die Werke der Finsternis abzulegen, Jesus anzuziehen und ein siegreiches Leben in Jesus zu führen. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">1. Die Stellung zur staatlichen Gewalt (1-7)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"></span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Sehen wir uns Vers 1 an: „Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.” Welche Haltung sollen wir gegenüber der staatlichen Gewalt haben? Apostel Paulus war ganz klar: Wir sollen uns ihr unterordnen und gehorchen. Dabei hatte Paulus keine christlich geprägte Regierung oder ein humanes Staatswesen im Sinn. Er schrieb an die Christen in Rom, der Hauptstadt des römischen lmperiums, an dessen Spitze seinerzeit der Kaiser Nero stand. Die Unberechenbarkeit und Ungerechtigkeit des Kaisers Nero war allen Menschen bekannt. Zu unserer Überraschung sagt Paulus dennoch: „Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat.” Wegen der Erfahrungen der Nazizeit sind wir mit dem Zeitgeist der Kritik aufgewachsen. Schon von Kind auf lernen wir, alles kritisch zu betrachten. Darum scheinen Rebellion und Ungehorsam für uns normal und Unterordnung etwas sehr Schwaches und Lächerliches zu sein. Warum aber ermahnte Paulus die Christen zur Unterordnung?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><em><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Zum ersten: Weil Gott der Herr über alle Regierungsgewalt ist. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"></span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Lesen wir Vers 1b: „Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.” Alle Regierungen, die in der Menschheitsgeschichte entstanden und wieder verschwunden sind, wurden von Gott ein- und wieder abgesetzt. Dies gilt unabhängig davon, ob sie durch eine demokratische Wahl bestimmt oder auf andere Weise an die Macht gelangt sind. Dies heißt nicht, dass Gott die Intrigen und grausamen Gewalttaten der Machthaber rechtfertigt. Es bedeutet vielmehr, dass Gott souverän ist und dass er seine souveräne Herrschaft weder über gerechte Machthaber noch über ungerechte Machthaber verliert. Die Weltgeschichte befindet sich nicht in den Händen einiger Machthaber, sondern in Gottes Händen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><em><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Zum zweiten: Weil die Regierung Gottes Dienerin ist. </span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"></span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Lesen wir dazu die Verse 2 bis 4: „Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu. Denn vor denen, die Gewalt haben, muss man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten. Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.” Unsere Welt ist eine kranke Welt, weil die Menschen, die darin leben, alle Sünder sind. Gemäß 1.Mose 8,21 ist das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens böse von Jugend auf. Die gefallenen Menschen lieben das Böse, suchen und tun es. Je mehr Menschen zusammenleben, desto mehr Probleme gibt es. Um das Miteinander der sündigen Menschen zu ermöglichen, hat Gott die Regierungen eingesetzt, damit sie für Recht und Gerechtigkeit, für Frieden und Ordnung sorgen sollen. Ohne Regierungsgewalt würde unsere Gesellschaft in kurzer Zeit im Chaos versinken. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Die Regierung sorgt aber nicht nur für Ordnung und Frieden, sondern auch für viele andere Dinge, zum Beispiel für das Gesundheitswesen, das Verkehrswesen und die Bildung. Viele Menschen sind daran gewöhnt, Politiker zu kritisieren und sich über sie lustig zu machen, als ob sie selber die Weisheit mit Löffeln gefressen hätten. Wir Christen brauchen uns nicht an derartigen Lästereien zu beteiligen. Wir sollen für die Regierenden beten, damit sie ihre von Gott anvertraute Aufgabe gut erfüllen können.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Dennoch bleibt in unserem Herzen eine ungelöste Frage: „Was sollen wir tun, wenn wir als Christen gezwungen würden, etwas gegen unser Gewissen zu tun, z.B. den Kaiser anzubeten?” In solchen Fällen müssen wir Mut zur Wahrheit haben. Als die Apostel vom jüdischen Hohen Rat bedroht wurden, und ihnen streng verboten wurde, den auferstandenen Jesus zu predigen, antworteten sie: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apg 5,29) Christen brauchen Mut zur Wahrheit, auch wenn es unser Leben kosten würde. Grundsätzlich aber sollen wir uns dem Staat unterordnen und auch ordnungsgemäß Steuern zahlen. Das Ziel des Evangeliums liegt nicht darin, ein neues politisches System aufzurichten, sondern darin, dass die Menschen aus der Sklaverei ihrer Sünden und aus der Macht des Todes und der ewigen Verdammnis errettet werden. Das Ziel einer Gemeinde soll<span> </span>darum nicht die Politik sein, sondern die Errettung der Seelen. Jesus kam nicht als ein politischer Messias, sondern als der geistliche Messias. Er hat nie gegen die römische Besatzungsmacht in Judäa gekämpft. Sein Leben war es, fleißig das Evangelium verkündigen, zwölf Jünger zu erziehen und schließlich sein Leben als das Lamm Gottes für die Sühne der ganzen Welt am Kreuz hinzugeben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">2. Die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes (8-10)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"></span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Lesen wir Vers 8: „Seid niemandem etwas schuldig, außer, dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt.” Dieser Vers lehrt uns, dass wir materielle Schulden möglichst vermeiden sollen. Schulden bei anderen zu machen, macht uns nur menschlich abhängig und wirkt belastend auf die Beziehung.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Wir dürfen aber an Liebe etwas schuldig bleiben. Vers 8b sagt: „&#8230;außer, dass ihr euch untereinander liebt&#8230;” Was meint Paulus damit? Kurz gesagt haben wir eine Pflicht, die anderen zu lieben. Während wir in dieser Welt leben, haben wir viele Dinge zu tun, z.B. unser Studium erfolgreich zu führen, vorbildlich in der Firma zu arbeiten und fleißig dem Werk Gottes zu dienen. Aber wir müssen zuallererst unsere Liebesschuld bezahlen. Wir müssen unsere Geschwister, unsere Familie, unsere Hoffnungsträger und unsere Nation dieser Verpflichtung gemäß lieben. Aber sündige Menschen können diese Pflicht der Liebe nicht erfüllen. Sie lieben nur die Menschen, von denen sie geliebt werden. Manche haben sogar Schwierigkeiten ihren eigenen Ehepartner zu lieben. Die Selbstsucht macht die Menschen unfähig, die anderen zu lieben. Sie sind gefangen in ihrer Ich-Bezogenheit. Wir Christen sollen unsere Selbstsucht überwinden und unsere Liebesschulden begleichen. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Darüberhinaus ist die Liebe eine Schuld, die man nie vollständig tilgen kann. Niemand kann die Liebe seiner Eltern vollständig zurückzahlen und sagen, er habe nun keine Schulden mehr. Auch kann niemand die Liebe seines Hirten ganz zurückzahlen. Vor allem können wir unsere Schuld an der Liebe Jesu niemals begleichen, weil seine Liebe unendlich ist. Weil wir Schuldner der unendlichen Liebe Jesu sind, sollen wir Jesus stets für seine Liebe danken und ihn lieben. Wir können unsere Liebesschulden dadurch bezahlen, dass wir Jesu Schafe von ganzem Herzen lieben und weiden, auch diejenigen, die nicht unbedingt liebenswürdig erscheinen. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Lesen wir die Verse 9 und 10: „Denn was da gesagt ist; »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst; »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.” Die Liebe ist die Erfüllung aller Gesetze. Umgekehrt heißt das, dass man ohne Liebe das Gesetz überhaupt nicht erfüllen kann. In 1.Korinther 13,1-3 lesen wir über die Liebe: „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.” Die Pharisäer hielten das Gesetz äußerlich fast vollkommen, aber in den Augen Jesu waren sie große Übeltäter und Heuchler, weil sie keine Liebe zum Nächsten hatten. Alle Ungerechtigkeit und alle bösen Taten geschehen deshalb, weil die Menschen selbstsüchtig und ichbezogen sind. Wenn wir unsere Nächsten nicht wie uns selbst lieben, sind wir Übertreter der Gebote Gottes, egal welche Werke wir sonst vollbringen. Die Nächstenliebe soll unser praktisches Leben treiben. Von Natur aus sind wir egoistisch, die Liebe aber treibt uns dazu, nicht nur für uns selbst zu sorgen, sondern auch daran zu denken, was dem anderen dient. Lasst uns Gott, der die Liebe selber ist, dadurch preisen, dass wir uns hingebungsvoll um die Anliegen des Nächsten kümmern.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">3. Zieht den Herrn Jesus Christus an (11-14)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Lesen wir Vers 11: „Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden.” Mit dem Wort „das” im Vers 11 meint Paulus alle Ermahnungen, die er von Kapitel 12 an geschrieben hat: sein Leben als lebendiges, heiliges Opfer hinzugeben, brennend im Geist zu sein, dem Herrn zu dienen und den Nächsten zu lieben. Wir sollen unser Leben ändern, weil der Tag der Wiederkunft Jesu nahe bevorsteht. Alle christliche Ethik steht unter dem Wissen um die letzte Zeit und in der Erwartung der Wiederkunft Jesu Christi. Ohne dieses Wissen wird auch christliche Ethik nur zur bürgerlichen Moral, die aber leider nicht zu erfüllen ist. Ein Christ muss eine lebendige Hoffnung auf die Wiederkunft seines Herrn haben. Aus dieser Hoffnung schöpft ein Christ Freude, Kraft, Liebe und auch Geduld.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Im Gleichnis von den anvertrauten Pfunden sagt der Herr zu seinen zehn Knechten: „Handelt damit, bis ich wiederkomme!” (Lk 19,13) Die Erwartung der Wiederkunft ihres Herrn sollte die Knechte vor Faulheit schützen und sie zum Handeln antreiben. Jeder Christ und jede Gemeinde wird geistlich einschlafen, wenn sie ihre Hoffnung auf die Wiederkunft Jesu verliert. Leider leben viele Christen nicht mit der Hoffnung auf Jesu Wiederkunft, sondern beschäftigen sich nur damit, ihren erreichten Lebensstandard zu genießen. Doch wenn wir unsere geistlichen Augen für die Zeichen der Zeit öffnen, können wir erkennen, was die Stunde geschlagen hat. Falsche Messiasse, Kriege, Naturkatastrophen und Christenverfolgung sind klare Zeichen der Endzeit. Gerade wenn die Nacht am finstersten ist, steht der neue Tag kurz bevor. Noch leben wir in der alten Welt - aber nicht mehr lange. Das Heil, die vollkommene Erlösung aller Kreatur, ist nahe! Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist aber nahe herbeigekommen. Darum sollen wir endlich vom Schlaf aufstehen und die nötigen Vorbereitungen treffen, um unseren Herrn Jesus Christus würdig zu empfangen.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Welche Vorbereitung sollen wir konkret für die Wiederkunft Jesu treffen? Lesen wir die Verse 12 und 13: „Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. Lasst uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Eifersucht;” Als Werke der Finsternis nennt Paulus Fressen und Saufen, Unzucht und Ausschweifung, Hader und Eifersucht. In Rom, der Hauptstadt der damaligen Welt, blühte das zügellose Leben. Inmitten solch einer Gesellschaft aber sollten die Christen als die Braut Jesu ein geheiligtes Leben führen. Heute herrscht in den meisten Ländern Europas materieller Wohlstand. Doch wir sehen auch, wie der Wohlstand mit sittlichem Verfall einhergeht. Sexuelle Hemmungslosigkeit wird fleißig propagiert. Paare, die ohne Trauschein zusammenleben, unzählige Scheidungen und zerbrochene Familien und daraus resultierende Beziehungsprobleme scheinen normal zu sein. Anstelle der Liebe herrschen Streiterei und Eifersucht. Weil wir in dieser Welt leben, sind wir auch von ihrer Denkweise geprägt. Doch wir sollen die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anlegen. Wer von der Begierde beherrscht wird, soll sie ablegen und die Waffe des Gebets anlegen. Wer von Neid- und Hassgefühlen beherrscht wird, soll sie ablegen und die Waffen des Wortes Gottes anlegen, und ehrbar leben wie am Tage. Lesen wir noch einmal die Verse 12 und 13: „Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. Lasst uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Eifersucht.”</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Zugegeben, dies ist leichter gesagt als getan. Unser Fleisch will gerne Vergnügen und Bequemlichkeit genießen. Wir möchten gerne Aufmerksamkeit und Anerkennung von anderen bekommen und nach unserer Begierde leben. Darüber hinaus ist unser Stolz sehr tief verwurzelt. Können wir überhaupt ein heiliges Leben führen und unseren Bräutigam Jesus würdig empfangen? Gemäß dem heutigen Wort ist es möglich, indem wir den Herrn Jesus Christus anziehen. Lesen wir Vers 14: „&#8230;sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt.” In diesem Vers ist das Wort „Herr” am wichtigsten. Wir sollen nicht nur das Bild Jesu anziehen, sondern „den Herrn Jesus Christus”. Den Herrn Jesus Christus anzuziehen, heißt, dass wir völlig in sein Wesen eintauchen und von ihm allein regiert werden. Jesus Christus ist unser Herr. Er ist der Herr nicht nur über unser Handeln, sondern auch der Herr über die sichtbare und unsichtbare Welt. In Kolosser 1,16.17 sagte Paulus über den Herrn Jesus Christus: „Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.” Wenn dieser Herr bei uns ist und in uns herrscht, müssen die Werke der Finsternis weichen; da werden die Begierden entmachtet und das Fleisch abgetötet. Der heilige Augustinus war ein intellektueller Mensch gewesen, aber er konnte sein fleischliches Verlangen nicht unter Kontrolle halten. Seit er sechzehn Jahre alt war, hatte er unmoralische Beziehungen. Dadurch wurde er immer unruhiger und finsterer. Erst als er durch Römer 13,13.14 das himmlische Licht in sein Herz aufnahm, konnte er mit einem heiligen Leben anfangen. Er konnte sich nicht selbst verändern, aber das Wort Gottes veränderte ihn vollkommen von einem Mann der Unruhe zu einem Mann des Friedens. </span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Wir müssen uns heute eine wichtige Frage stellen: „Wollen wir wirklich Jesus unsern Herrn sein lassen?” Viele Christen kümmern sich zu viel um ihr Fleisch; dabei werden sie nur zu Sklaven der Begierde. Lassen wir Jesus den Herrn über uns sein! Dann werden wir in Jesus Christus hineinschlüpfen wie in eine zweite Haut, so dass unser eigenes Wesen nicht mehr zu sehen ist, sondern nur noch das Wesen Jesu. Dann wird unser ganzes Leben ein Zeugnis des Heilandes Jesus Christus sein.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Heute haben wir gelernt, dass die Stunde gekommen ist, aufzustehen vom Schlaf und uns auf die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus vorzubereiten. Wir müssen die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anlegen. Vor allem müssen wir den Herrn Jesus Christus anziehen. Möge Gott jeden von euch segnen, Jesus den Herrn über sich sein zu lassen und ein siegreiches Leben in ihm zu führen. Maranatha! Der Herr kommt bald!</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bonnubf.org/2008/07/das-siegreich-christenleben-2/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
