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	<title>UBF Bonn - Universität Bibel Freundschaft Bonn - Hochschulgemeinde Bonn &#187; Sam</title>
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	<description>Universität Bibel Freundschaft - Studentengemeinde Bonn</description>
	<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 10:25:20 +0000</pubDate>
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		<title>Dient dem Herrn ungehindert (1. Kor 7,1-40)</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 10:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[
 DIENT  DEM  HERRN  UNGEHINDERT
 
1. Korintherbrief 7, 1 – 40
Leitvers       7, 35 
„Das sage ich zu eurem Nutzen; nicht um euch einen Strick um den Hals zu werfen, sondern damit es recht zugehe und ihr stets und ungehindert dem Herrn dienen könnt.“
 

Wir danken Gott [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="Section1">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-family: Arial;"><span> </span></span><strong><span style="font-size: 14pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">DIENT <span> </span>DEM <span> </span>HERRN <span> </span>UNGEHINDERT</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 64.8pt; text-align: justify; text-indent: -64.8pt; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">1. Korintherbrief<span> </span>7, 1 – 40</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Leitvers <span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span>7, 35 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">„</span><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt"> SEQ CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%; font-family:Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt; mso-ansi-language:EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%; font-family:Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt; mso-ansi-language:EN-CA"><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt"> SEQ CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Das sage ich zu eurem Nutzen; nicht um euch einen Strick um den Hals zu werfen, sondern damit es recht zugehe und ihr stets und ungehindert dem Herrn dienen könnt.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 64.8pt; text-align: justify; text-indent: -64.8pt; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Wir danken Gott für das Korintherbriefbibelstudium, durch das er uns die klare Orientierung für unser praktisches Glaubensleben schenkt. Durch die letzte Lektion wurden wir daran erinnert, dass wir durch das Blut Christi teuer erkauft worden sind. Unsere Glieder sind nun Glieder Christi geworden und unser Leib ist ein Tempel des heiligen Geistes geworden. Darum sollen wir nicht mehr nach unseren Begierden leben, sondern Gott mit unserem Leibe preisen. Wegen der Gnade Gottes sollen wir unser ganzes Leben Gott als ein Dankeschön wiedergeben und uns von ihm als Werkzeuge für die Erfüllung der Weltmission zur Verfügung stellen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Im heutigen Kapitel geht Paulus auf einige spezifische Fragen der Korinther bezüglich Ehe und Ehelosigkeit ein. Viele waren orientierungslos und wussten nicht genau, was sie tun sollten; ob man nun heiraten oder lieber ledig bleiben sollte oder ob man sich scheiden lassen sollte. Um Paulus’ Antworten recht verstehen und in unserem praktischen Leben umsetzen zu können, brauchen wir als erstes eine fundierte biblische Heiratsanschauung. Wir müssen zweitens auch wissen, dass Gott nur unser Bestes will. Von Paulus können wir in diesem Kapitel lernen, dass wir den wahren Segen Gottes ergreifen sollen, der darin besteht, dass wir Gott stets und ungehindert dienen können, egal, ob wir verheiratet oder unverheiratet sind.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">I. Paulus’ Anweisungen zur Heirat in einer unmoralischen Gesellschaft (1-16)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">In seinem Brief an die Gemeinde in Korinth ging Paulus auf viele Fragen ein. Wir kennen zwar seine Antworten, können aber nur indirekt auf die Fragen der Korinther rückschließen. Sehen wir uns Vers 1 an: „Wovon ihr aber geschrieben habt, darauf antworte ich: Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren.“ Auf den ersten Blick scheint es so, als ob Paulus hier sagen würde, dass es für einen Mann nicht gut sei, wenn er heiratet. Wenn man jedoch den griechischen Urtext studiert, kommt man zu dem Schluss, dass die Korinther Paulus gefragt haben mussten, ob es für einen Mann gut sei, wenn er keine sexuellen Beziehungen mit einer Frau hat. Einige der Korinther hatten eine grundsätzliche Abneigung gegenüber sexuellen Beziehungen zum anderen Geschlecht. Unter dem Einfluss des Stoizismus dachten sie, dass ein heiliges Leben den völligen Verzicht auf Ehe und Sexualität erfordere. Auch in unserer Zeit gibt es Menschen, die mit solchen krummen Gedanken leben und eine Abneigung gegenüber Sexualität und Heirat haben. Darüber hinaus gibt es aber auch verheiratete Leute, die ihren ehelichen Pflichten nicht nachkommen wollen. Das schwerwiegendste Problem unserer Zeit besteht jedoch darin, dass viele deswegen nicht heiraten wollen, weil sie keinerlei Verpflichtungen eingehen und einfach keine Verantwortung für ihren Partner und die Kinder übernehmen wollen. Andere wiederum haben die schmerzvolle Scheidung ihrer Eltern miterlebt und wollen durch den Verzicht auf eine Heirat sich selbst dieses Leid ersparen. Wie sollen nun wir, die wir sicherlich auch die eine oder andere Frage in unserem Herzen haben, uns verhalten? Welche Antworten und Anweisungen gibt uns Paulus? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Betrachten wir Vers 2: „Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann.“ Zur Vermeidung von Unzucht gab Paulus den Korinthern eine klare Orientierung. Während wir in dieser Welt leben, sollte eine Person eine Person des anderen Geschlechts heiraten und mit ihr zusammenleben. Verheiratete Leute sollen mit der Sexualität als dem Geschenk Gottes verantwortungsvoll umgehen und sich in ihrer ehelichen Beziehung gegenseitig ergänzen und daran erfreuen. Wenn sie dies tun, dann können sie die Versuchungen der sexuellen Unmoral, wie z. B. des Ehebruchs, der Prostitution oder pornographischer Aktivitäten überwinden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">In den Versen 3 bis 4 erklärt Paulus, dass Mann und Frau ihren ehelichen Pflichten nachkommen sollen: „Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann. Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau.“ Weder der eine noch der andere sollte bezüglich des Sexuallebens in der Ehe eine egozentrische Sichtweise haben. Sexualität ist vorrangig nicht für die eigene Freude gedacht, sondern dafür, um dem Ehepartner zu dienen. Wenn ein Ehepaar mit dieser Einstellung ihr Eheleben führt, werden sie eins in Gott. In einem christlichen Hause sollte es daher keine ausweichenden Bemerkungen geben, wie z. B.: „Ach, Liebling bitte nicht heute, ich habe so fürchterliche Kopfschmerzen!“ In Vers 5 warnt uns Paulus davor, dass sich nicht eins dem anderen entziehen soll. Manchmal aber geschieht dies doch, insbesondere dann, wenn sich der eine über den anderen Ehepartner geärgert hat. Aber solch eine Reaktion ist selbstsüchtig und gemein. Wenn man dennoch so handelt, so besteht die große Gefahr, dass einer oder auch beide sich in unerlaubte uneheliche Affairen verwickeln könnten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Vers 5 sagt, dass die einzige Zeit, in der Mann und Frau nicht zusammenkommen sollen, die Zeit des Betens ist. Dies soll in gegenseitiger Übereinstimmung für eine bestimmte Zeit geschehen. Sobald diese Zeit vorüber ist, sollen sie wieder zusammenkommen. Andernfalls könnten sie vom Satan versucht werden. Solange<span> </span>die Ehepartner geistlich nicht eins sind, sondern aufeinander ärgerlich sind und sich streiten, haben ihre Gebete keine Wirkung. Aber wenn sie beide eins sind, dann sind auch ihre Gebete vollmächtig und wirkungsvoll und sie können sich jeden Tag darüber freuen, dass sie Gottes Sieg über den Satan erlangen (1. Pet 3,7). Die ganze Bibel lehrt uns, dass die Heirat Gottes Segen für die Menschen ist und sie ein fröhliches und fruchtbares Leben für die Ehre Gottes führen sollen. Bzgl. der Korinther sah Paulus einen weiteren Vorteil in der Heirat darin, dass dadurch sexuelle Unmoral vermieden werden konnte. Deswegen sprach Paulus in Vers 6 von Erlaubnis und nicht von einem Gebot.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Im Folgenden behandelt Paulus hier vier Kategorien von Menschen. Sehen wir uns an, was Paulus zu den Unverheirateten und Witwen sagt. Lesen wir die Verse 7-9: „Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber jeder hat seine eigene Gabe, der eine so, der andere so. Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser zu heiraten als sich in Begierde zu verzehren.“ Paulus sagte in Vers 8: „Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich.“ Paulus befürwortet hier einen unverheirateten Lebensstil. Paulus selbst war froh, auf diese Weise zu leben und war überhaupt nicht auf verheiratete Leute neidisch. Er war davon überzeugt, dass er als ein lediger Mensch Gott besser dienen konnte als andere. Jedoch erkannte er auch an, dass dies eine Gabe Gottes sei, wie dies auch Jesus in Mt 19,11.12 gesagt hatte. Diejenigen, die diese Gabe haben, sollten nach Paulus’ Ansicht lieber ledig bleiben und Gott ihr Leben lang auf diese Weise dienen. In unserer Gemeinde gibt es ein solches herausragendes Beispiel, nämlich M. Sarah Barry. Als man sie fragte, warum sie denn nicht geheiratet habe, antwortete sie, dass sie keine Zeit dazu gehabt hätte. Tatsächlich gab sie sich von ihrer Jugendzeit an bis heute für das Werk und die Mission Gottes völlig hin. Und Gott segnete sie mit einem erfüllten und fruchtbaren Leben und schenkte ihr bis heute unzählige, geistliche Nachkommen, die nun in der ganzen Welt verstreut leben. Es gibt viele andere Beispiele von Menschen, die unverheiratet geblieben sind und Gott ihr ganzes Leben geweiht haben. Sie sind Menschen wie Hanna, die in Lk 2 erwähnt wird. Sieben Jahre nachdem sie geheiratet hatte, wurde sie Witwe und heiratete danach nicht wieder. Lk 2,37 sagt: „und war nun eine Witwe an die 84 Jahre; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.“ Frauen, die wie sie leben können, sollten dies tun. Männer, die wie Paulus leben können, sollten dies auch tun. Aber nicht alle sind dazu in der Lage. Vers 9 sagt: „Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten als sich in Begierde zu verzehren.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Was sagte Paulus zu den Verheirateten? Sehen wir uns dazu die Verse 10 und 11 an: „Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, das die Frau sich nicht von ihrem Manne scheiden soll – hat sie sich aber geschieden, soll sie ohne Ehe bleiben oder sich mit ihrem Mann versöhnen – und dass der Mann seine Frau nicht verstoßen soll.“ Eine Frau darf sich nicht von ihrem Mann scheiden lassen. Und der Mann darf seine Frau nicht verstoßen. Dies entspricht genau dem, was unser Herr Jesus gesagt hat. Jesus lehrte uns, dass das versteckte Motiv einer Scheidung darin besteht, jemand anderes heiraten zu wollen. Jesus nennt dies klipp und klar Ehebruch. Heutzutage kann man sich nach seiner Lust und Laune scheiden lassen. Gesetzlich ist dies erlaubt. Wenn aber das Motiv der Scheidung darin besteht, mit einer anderen Person zusammenleben zu wollen, dann ist dies aus der Sicht Jesu nichts anderes als Ehebruch. In einer Ehe zwischen Christen darf es daher das Wort Scheidung nicht geben, noch nicht einmal im Traum. Jesus ist der Herr über beide Ehepartner und er erlaubt es nicht, dass sie sich scheiden lassen. Wenn Christen sich scheiden lassen, dann sind sie Gott ungehorsam und begehen Sünde. Jesus aber erlöste uns von der Macht der Sünde und des Todes, damit wir fähig werden, um Gottes hohe Berufung zu erfüllen, und auch um gesunde Familien zu bilden. Jesus sagte in Mk 10,8.9: „Und die zwei werden ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.“ Es ist wahr, dass es für jedes Paar Momente der Prüfungen gibt. Aber wenn Jesus der Herr über die Familie ist, dann ist sie in der ewigen Liebe und Wahrheit Gottes gegründet, die die Familienmitglieder untrennbar miteinander vereint und ihnen hilft, viele Früchte für die Ehre Gottes hervorzubringen. Wenn daher ein Gläubiger auch nur den leisesten Gedanken in Bezug auf Scheidung in seinem Herzen hegt, muss er darüber Buße tun und Gott auf seinen Knien flehentlich um seine Gnade bitten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Was sagte Paulus nun zu den Ehepaaren, von denen einer der Ehepartner ungläubig ist? Sehen wir uns dazu die Verse 12-16 an. Dies erscheint uns komplizierter zu sein. Woher aber kommt überhaupt der ungläubige Ehepartner? Es ist zu vermuten, dass es sich hier um Paare handelt, die geheiratet haben, bevor der eine Ehepartner zum Glauben gekommen ist, denn die Bibel warnt die Gläubigen ausdrücklich und ernsthaft davor, einen ungläubigen Menschen zu heiraten. (2.Kor 6,14) In solch einer Situation nun soll sich der Gläubige nicht scheiden lassen, wenn der Ungläubige Gefallen daran hat, bei dem gläubigen Ehepartner weiter wohnen zu bleiben. In Bezug auf ein gemischtes Ehepaar gibt es sicherlich viele Schwierigkeiten und Differenzen. Paulus rät den Gläubigen in einer solchen Beziehung, ihr Bestes zu tun, um alle Schwierigkeiten zu überwinden. Gott selbst betrachtet ihre Einheit als geheiligt, durch den Glauben des einen gläubigen Ehepartners. Auch ihre Kinder werden an Gottes Segen teilhaben. Unter uns gibt es einige Gläubige, die Gott von ganzem Herzen dienen, obwohl ihre Ehepartner nicht solchen Glauben haben. Wir sind Gott für ihren Glaubenskampf von ganzem Herzen dankbar und beten, dass durch ihren guten geistlichen Einfluss, letzten Endes ihre ganze Familie segnen wird. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Betrachten wir Vers 15: „Wenn aber der Ungläubige sich scheiden will, so lass ihn sich scheiden. Der Bruder oder die Schwester ist nicht gebunden in solchen Fällen. Zum Frieden hat euch Gott berufen.“ Manchmal kann der ungläubige Ehepartner ein Werkzeug des Teufels werden, um den Glauben des anderen zu zerstören. Die permanente Belästigung durch den ungläubigen Ehepartner erfordert einen heftigen geistlichen Kampf des anderen. Obwohl dies schmerzhaft zu tragen ist, soll der Gläubige in diesem Fall nicht den Weg der Scheidung suchen. Wenn sich jedoch der Ungläubige dafür entscheidet wegzugehen, dann soll der Gläubige ihn nicht daran hindern und ihn gehen lassen. Gott will, dass alle seine Kinder in Frieden leben. Wir müssen anerkennen, dass letzten Endes nicht wir, sondern nur Gott allein das Wunder des Glaubens und der geistlichen Wiedergeburt in einem Menschen bewirken kann, auch in einem ungläubigen Ehepartner.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">II. Lebe so, wie Gott dich berufen hat (17-28)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Paulus Bemerkungen über die Heirat in den Versen 1-16 fundieren auf einem grundlegenden Prinzip. Sehen wir uns den Vers 17 an: „Nur soll jeder so leben, wie der Herr es ihm zugemessen, wie Gott einen jeden berufen hat. Und so ordne ich es an in allen Gemeinden.“ Einfach gesagt meint Paulus hier, dass Christen sich nicht abmühen sollen, um auf irgendeine Weise ihren Familienstand zu ändern. Jesus ist der Herr über unser Leben und unser Platz in unserem Leben ist von ihm gegeben. Wir müssen Gottes Souveränität akzeptieren und unser Bestes für Gott tun, in dem, was wir sind. Einige Ledige mögen vielleicht denken, dass sie glücklicher würden und Gott besser dienen könnten, wenn sie verheiratet wären. Während sie jedoch auf diese Weise die ganze Zeit von ihrer zukünftigen Heirat träumen, versäumen sie es, Gott zu dienen. Eine verheiratete Person wiederum mag denken, dass, wenn er doch endlich wieder ledig wäre, er Gott besser dienen könnte. Aber mit solchen Ausreden im Herzen können weder der eine noch der andere Gott dienen. Paulus lehrt uns, dass wir den von Gott gegebenen Platz unseres Lebens annehmen und Gott, so wie wir sind, dienen sollen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Um dieses Prinzip noch eingehender zu beleuchten, erwähnt Paulus in den Versen 18-24 die Beschneidung und die Sklaverei. Ob jemand beschnitten oder unbeschnitten ist, ob jemand frei oder ein Sklave ist, soll er den Platz, der ihm im Leben bestimmt ist, als von Gott gegeben annehmen. In Vers 20 sagte Paulus: „Jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde.“ Und in Vers 24 sagt er<span> </span>wiederholt: „Liebe Brüder, ein jeder bleibe vor Gott, worin er berufen ist.“ Es ist keine Frage, dass man sich als ein Sklave in einer sehr schwierigen und äußerst demütigen Lage befindet. Aber Paulus sagte den Sklaven, dass sie sich deswegen nicht sorgen sollten. Denn sie kennen Christus und sind durch ihn von der viel grausameren Herrschaft der Sünde und des Todes frei geworden. Sie sind frei geworden, um im Glauben und im persönlichen Charakter heranzuwachsen. Gott kann sogar ihre missliche Lage dazu gebrauchen, gute Lebensfrüchte durch sie hervorzubringen. Diejenigen jedoch, die ständig versuchen, einer schwierigen oder schmerzhaften Lage zu entfliehen, können Gott nicht gefallen. Sie verpassen die Chance des geistlichen Wachstums durch Leiden. Andere schauen sich ständig nach einem besseren Job um. Aber Gott will, dass sie lernen, wie sie sich selbst überwinden können, wie sie im Charakter wachsen und die Herausforderungen des Lebens annehmen und bewältigen können. Es ist ernüchternd zu erfahren, dass sogar Sklaven den Platz in ihrem Leben akzeptieren und dadurch im Glauben wachsen sollten, statt sich zu beklagen und nach der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zu trachten. Aber wer weiß? Gott kann ihnen eines Tages die Freiheit schenken. Paulus ermutigte die Sklaven dazu, ihre Freiheit dann zu ergreifen, wenn sie die Gelegenheit dazu bekämen. Wenn wir die Bibel studieren, erfahren wir, dass die Sklaverei eine Folgeerscheinung der Sünde des Menschen ist. Die Abschaffung der Sklaverei wiederum ist oft auf die beherzte Initiative von Christen zurückzuführen. Gott will letzten Endes alle Ungerechtigkeiten zerstören und die göttliche Herrschaft sowohl im Himmel als auch auf Erden aufrichten. Jedoch geschieht es auch heutzutage noch, dass einzelne Gläubige darin gefangen sind, unter einem ungerechten System leben zu müssen. Wenn immer dies der Fall sein sollte, dann sollte es das erste Anliegen sein, Gott zu gehorchen und nicht gegen die Bedingungen zu rebellieren oder gar ein Revolutionär zu werden. Vers 19b sagt, dass die Einhaltung der Gebote Gottes das ist, was vor Gott zählt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Josef im AT ist hierfür ein gutes Beispiel. Obwohl er durch die Missgunst und den Neid seiner Brüder ein Sklave wurde, gehorchte er Gott mit einer absoluten Haltung. Als Josef dies tat, war Gott mit ihm und erhob ihn in eine hohe gesellschaftliche Position. Schließlich half Gott Josef, seine Brüder zur Buße zu führen und Gottes Mission anzunehmen. Bis dahin musste Josef jedoch viel Unrecht leiden. Aber er trug alles mit Geduld im Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes. Wenn wir Gott erlauben, dass er durch unseren Gehorsam gegenüber seinem Wort in und durch uns wirkt, dann wird er seine Erlösungsgeschichte in und durch uns weiter fortsetzen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns noch an, was Paulus in den Versen 25-28 zu den Jungfrauen sagte? Paulus ermutigte die Jungfrauen, dass sie ledig bleiben sollten. Er tat dies im Blick auf die kommende Not und Bedrängnis. Wie wir durch Markus 13 wissen, werden vor der Wiederkunft Christi in Kraft und Herrlichkeit schreckliche Ereignisse geschehen. Jesus war auch sehr besorgt wegen der Bedrängnisse, die über Menschen, insbesondere über schwangere oder stillende Mütter am Ende der Zeit hereinbrechen sollten (Mk 13,17). Paulus teilte diese Meinung mit Jesus. Jungfrauen sind frei zu heiraten. Es ist keine Sünde. Wenn sie aber doch heiraten, müssen sie damit rechnen, wegen der bevorstehenden Bedrängnisse in ihrer Lebzeit mit zahlreichen Schmerzen und Probleme konfrontiert zu werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">III.<span> </span>Sorgt euch nicht um die Dinge der Welt (29-40)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns die Verse 29-31 an. „Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine; und die weinen, als weinten sie nicht; und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht; und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht.“ Die Welt wie wir sie momentan vorfinden, wird vergehen. Die Dinge, die uns in dieser Welt beschäftigen werden alle einmal verschwinden. Wie wir wissen ist auch die Heirat allein auf diese Welt beschränkt. Daher sollten wir nicht versuchen, uns so sehr an die vergänglichen Dinge zu klammern, als wären sie ewig. Vielmehr müssen wir unsere ganze Hoffnung auf das kommende Reich Gottes setzen. Unser Herr Jesus, der am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist, hat uns unsere Sünden vergeben und uns für das ewige Leben in seinem Reich berufen. Sein Reich ist ein Reich, das ewig währt. Sein Reich ist wie das Paradies, indem es keine Tränen, keine Sorgen und Schmerzen und keinen Tod mehr geben wird. Wir müssen für dieses Reich leben. In unserer Lebzeit auf Erden, müssen wir unser Bestes tun, um uns auf dieses Reich vorzubereiten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">In den Versen 32-34 warnt Paulus die Verheirateten davor, ein geteiltes Herz zu haben. Die Heirat verlangt, dass sich die Ehepartner gegenseitig um die Angelegenheiten des anderen kümmern sollen. Jedoch besteht die Gefahr, dass sie sich mehr und mehr um weltliche Angelegenheiten kümmern. So gibt es z. B. einige, die von einer endlosen Romanze ohne die Mission Gottes träumen; oder andere, die an ein trautes kinderreiches Familienglück ohne die Mission Gottes denken. Solche Gedanken und Träume jedoch führen eine Familie immer ins Unglück. Wenn eine Familie nur um ihrer selbst willen existiert, dann entfernt sie sich von Gott und die Lebens- und Liebesbeziehung mit Jesus zerbricht. Auch ein lediger Mensch, der mit solch einer Absicht eine Familie gründen will, ist bereits vom Satan verführt und sein Herz ist fern von Gott. Wenn die Herzen der verheirateten Leute geteilt sind, können sie Gott nicht gefallen. Das soll nicht heißen, dass alle verheirateten Leute sich besser scheiden lassen sollten, damit sie Gott besser dienen könnten – ganz und gar nicht. Aber es ist für uns eine Ermahnung, dass wir in dieser zugrundegehenden Welt zuerst Gott gefallen sollen. M. Dr. Peter und M. Sarah Chang geben uns ein vorbildliches Beispiel einer Gott gefälligen Familie. Obwohl sie sich mit erster Priorität beide für das Werk Gottes einsetzen und sich der Mission Gottes hingeben, sind sie auch immer füreinander da. Trotz der wenigen Zeit für ihre Kinder hat Gott ihre Gebete erhört und ihre beiden Söhne in der Furcht und Liebe Gottes erzogen, so dass diese nun nicht nur als hervorragende Mediziner, sondern auch als geistliche Leiter heranwachsen, durch die Gottes Wort vollmächtig an die Studenten ergeht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns weiter Vers 35 an: „Das sage ich zu eurem eigenen Nutzen; nicht um euch einen Strick um den Hals zu werfen, sondern damit es recht zugehe, und ihr stets und ungehindert dem Herrn dienen könnt.“ Paulus lehrt uns das wahre Leben, welches sich wirklich lohnt: das Leben, das voller Erfüllung und voller Freude und voll von Gottes Segen ist. Dieses Leben besteht darin, Gott ungehindert zu dienen. 5. Mose 6,5 sagt: „Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“ Gott gab uns diesen Befehl nicht, um uns eine schwere Last aufzubürden, sondern um uns reichlich zu segnen. Wenn wir Gott von ganzem Herzen lieben, dann wird Gott uns auch reichlich segnen. Wenn ein Mann und eine Frau den Herrn lieben und sich ihm ganz widmen, dann werden sie von Gott gesegnet werden und können Gott viele Früchte des Lebens hervorbringen. Eins und eins sind nicht zwei, sondern elf. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Das Thema Heirat ist in der Bibel sehr wichtig. Am Anfang der Bibel wird uns in 1. Mose 2 von der Gründung der ersten Hausgemeinde berichtet. Und als Jesus sein erstes Wunderzeichen tat, da segnete er die Hochzeit zu Kana in Galiläa. Die Bibel endet mit einer geistlichen Hochzeit zwischen dem Bräutigam Christus und seiner Braut, nämlich den Gläubigen, die sich am Hochzeitsmahl des Lammes im herrlichen Reich Gottes erfreuen werden. Die Heirat ist so wunderbar und herrlich, dass Paulus sie in Epheser 5,32 als ein großes Geheimnis bezeichnet. Die Heirat spiegelt die Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde wieder. In einer Hausgemeinde steht Jesus über allem. Die Familienmitglieder lieben Jesus ungehindert und Christus segnet die Familie mit Liebe, Freude und Frieden. Die Männer lieben ihre Frauen wie Christus seine Gemeinde liebt. Im Herrn dienen die Frauen ihren Männern mit Freude. Sie nörgeln niemals, sondern bemühen sich immer, ihre Männer zu ermutigen und sie zu erbauen. In einer solchen Familie herrscht Ordnung, Harmonie, Liebe und überfließender Segen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Die beste Art und Weise, Gottes Segen in unserer verdorbenen Kultur weiterfließen zu lassen, besteht darin, dass man die Welt mit solchen heiligen und gottzentrischen Hausgemeinden füllt. Daher lasst uns weiter dafür beten, dass Gott 7000 heilige und<span> </span>gottzentrische Hausgemeinden unter den deutschen Studenten aufstellt. Diejenigen, die bereits eine Hausgemeinde gegründet haben, sollen sich neu entscheiden, ihre ganze Familie dem Herrn unterzuordnen, um ungehindert Gott dienen zu können. Diejenigen, die bisher noch keine Hausgemeinde gegründet haben, sollen sich in gleicher Weise entscheiden, ungehindert dem Herrn zu dienen. Diejenigen, die sich entschieden haben, wie Apostel Paulus oder M. Sarah Barry ledig zu bleiben, möge der Herr reichlich segnen und als einflussreiche Knechte und Mägde Gottes gebrauchen. Ganz gleich, in welcher Lage wir uns auch befinden, ganz gleich<span> </span>welchen Familienstand wir innehaben, unser Leben wird nur dann erfüllt und wahrhaft glücklich, wenn wir dem Herrn entschieden und ungehindert dienen. Lasst uns jeder heute dafür eine Entscheidung treffen.</span></p>
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		</item>
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		<title>Preiset Gott mit eurem Leibe (1. Kor 6,1-20)</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 09:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[
 PREIST GOTT MIT EUREM LEIBE
 
1. Korintherbrief 6, 1 – 20
Leitvers       6, 19.20 
„Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr euch nicht selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="Section1">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-family: Arial;"><span> </span></span><strong><span style="font-size: 14pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">PREIST GOTT MIT EUREM LEIBE</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 64.8pt; text-align: justify; text-indent: -64.8pt; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">1. Korintherbrief<span> </span>6, 1 – 20</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Leitvers <span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span>6, 19.20 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">„</span><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt"> SEQ CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%; font-family:Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt; mso-ansi-language:EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%; font-family:Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt; mso-ansi-language:EN-CA"><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt"> SEQ CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr euch nicht selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 64.8pt; text-align: justify; text-indent: -64.8pt; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;"> </span></p>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Dank sei Gott, dass er die Herbstbibelkonferenz reichlich gesegnet und uns Jesu Gesinnung gelehrt hat. Lasst uns Jesu Gesinnung, nämlich seine Demut und seinen Gehorsam, lernen und eine schlagkräftige geistliche Einheit für die Weltmission bilden. Lasst<span> </span>uns auch wie Elisa mit dem klaren geistlichen Wunsch den doppelten Geist anziehen und von Gottes Knechten demütig lernen, so dass Gottes mächtiges Wirken durch die Glaubensvorfahren auch durch uns fortgesetzt werden kann und wir die ISBK 2009 mit Verantwortungsbewusstsein vorbereiten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Im heutigen Text geht es um Streit zwischen Gläubigen und noch einmal um moralische Unreinheit. Wir lernen, wie wir Streit innerhalb der Gemeinde schlichten und wie wir Gott mit unserem Leibe preisen können. In unserer Zeit gibt es viele junge Menschen, auch viele Christen, die ihren Leib missbrauchen. Wenn sie gemäß ihrer Begierde leben, werden sie sehr unglücklich und schließlich nutzlos für Gott. Wenn wir aber lernen unseren Leib richtig zu gebrauchen, nämlich um Gott dadurch zu preisen, dann können wir ein glückliches und gesundes Leben führen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">1. Rechtsstreit unter Christen (1-8)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Vers 1 sagt: „Wie kann jemand von euch wagen, wenn er einen Streit hat mit einem andern, sein Recht zu suchen vor den Ungerechten und nicht vor den Heiligen?“ Überall, wo Menschen eng zusammenleben, gibt es Streit. Darum gibt es in jeder Gesellschaft Richter und Gerichte. In Korinth gab es ein hochentwickeltes Gerichtssystem, basierend auf dem Römischen Recht, das auch heute noch eine der wichtigsten Grundlagen unseres Rechtssystems darstellt. In unserer Zeit gibt es so viele Gerichtsfälle, dass die Gerichte überhaupt nicht mehr mit der Bearbeitung nachkommen. In Deutschland landen zum Beispiel jedes Jahr mehr als eine halbe Million Nachbarschaftsstreitigkeiten vor den Gerichten. In einem berühmten Fall hatte eine Frau ihren Kaffee über ihr Kleid geschüttet. Sie verklagte daraufhin McDonalds, dass ihr Coffee-to-go zu heiß gewesen wäre und bekam 2,86 Millionen Dollar Schadensersatz zugesprochen. Ein Rechtsanwalt in Düsseldorf klagte gegen die Firma Mars, weil er, nachdem er sich lange Zeit nur von deren Schokoriegeln ernährt hatte, zu dick geworden war und Gesundheitsprobleme bekam. Als der Papst nach Deutschland kam, sollte der Hauptgottesdienst mit mehr als 1 Million Teilnehmern auf dem Flughafen Hangelar stattfinden, aber einige Umweltschützer klagten so lange gegen diese Veranstaltung, weil dadurch ein paar brütender Vögel gestört werden könnten, bis die ganze Veranstaltung nach Köln verlegt werden musste. Kurz gesagt kann zur Zeit jeder jeden wegen jedem verklagen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Aber in der christlichen Gemeinde sollte es anders zugehen, und zwar nicht deshalb, weil es unter den Christen nie Streit gibt, sondern weil sie ihren Streit anders austragen. Paulus tadelte die Korinther, weil sie ihren Streit vor weltlichen Gerichten austrugen und nicht vor den Heiligen. Paulus fragte, ob sie geistlich so unwissend waren und nicht wussten, dass die Heiligen die besten Richter sind, auch ohne Jurastudium. Die Heiligen lernen die Gesinnung Christi und durch das tiefe Bibelstudium wachsen sie in der geistlichen Einsicht, so dass sie alle Dinge von Gottes Gesichtspunkt aus beurteilen können. Darum ist das Urteil der Leute Gottes viel besser, als das, der weltlichen Gerichte. Wenn Jesus wiederkommt, werden wir mit Jesus über die Welt und sogar über Engel richten (Mt 19,28, 2.Tim 2,12, Offb 20,4). Darum sollten wir auch gut genug sein, über einfache Fälle des täglichen Lebens zu richten. In diesem Abschnitt finden wir zwei Prinzipien, wie wir einen Streit beilegen können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Zum ersten sollen weise Richter eingesetzt werden. In den Versen 4 und 5 rät Paulus den Korinthern, dass sie einige aus der Gemeinde als Richter oder Schiedsleute einsetzen sollten. Dies bedeutet nicht, dass Christen die weltlichen Gerichte nicht anerkennen würden. Im Gegenteil achten wir Richter als Gottes Diener hoch, die das Strafgericht vollziehen (Röm 13,4). Auch Paulus selber berief sich auf Römisches Recht und sogar auf den Kaiser, um einen Weg zu finden, das Evangelium bis nach Rom zu predigen. Aber wenn es Streit in der Gemeinde gibt, dann sollte dieser Streit auch in der Gemeinde gelöst werden. Darum brauchen wir weise Schiedsleute, die zwischen Bruder und Bruder richten können. Wenn Christen jedoch vor den Augen der Ungläubigen miteinander streiten, dann bringt dies Gott Unehre und niemand wird den Wunsch haben, ein Christ zu werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Zweitens soll man nachgeben, auch wenn man falsch behandelt oder betrogen wird. Lesen wir Vers 7 gemeinsam: „Es ist schon schlimm genug, dass ihr miteinander rechtet. Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?“ Wer ist wohl der Gewinner, wenn Christen miteinander streiten? Natürlich der Satan! Der Satan freut sich teuflisch, wenn Christen miteinander streiten, weil er weiß, dass dadurch die Gemeinschaft der Gläubigen zerstört und ihr Einfluss in der Welt gehindert wird. Darum feuert er sie an, mehr zu streiten. Paulus ermahnt sie: „Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?“ Als Christen sollen wir nachgeben, sogar dann, wenn wir betrogen oder übervorteilt werden. Dies erfreut Gott und führt zum Segen Gottes. Als M. Peter so viel verleumdet und<span> </span>beschuldigt wurde, kämpfte er nicht gegen die Menschen, sondern er dankte Gott und kämpfte den geistlichen Kampf, seine Aufgabe bis zum Ende zu erfüllen. Als Folge dessen hat Gott ihn gesegnet und ihm sogar die Leitung für die Europa-Mission anvertraut. Jesus sagte: „Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.“ Wir dürfen materielle Vorteile oder menschliche Anerkennung für Jesus und für unsere Glaubensgeschwister ruhig verlieren. Dies ist der Weg zum wahren geistlichen Sieg und um im Bilde Jesus, des Friedefürsten, zu wachsen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Möge Gott uns helfen, alle unsere menschlichen Kämpfe aufzugeben und den geistlichen Kampf gegen den Satan zu kämpfen. Die menschlichen Kämpfe können wir ruhig verlieren, aber wir sollen den geistlichen Kampf gewinnen und unsere Mitarbeiter und Hoffnungsträger in Jesus gewinnen. Wir sollen auch ein klares Zeugnis der brüderlichen Liebe für diese Welt ablegen. Möge Gott uns helfen, uns nicht in zwischenmenschlichem Streit zu verlieren, sondern Gottes Aufgabe mit einem Sinn und Geist zu erfüllen und so eine schlagkräftige geistliche Einheit für die Weltmission zu bilden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">2. Reingewaschen und geheiligt (9-11)</span></strong><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Diejenigen, die mit ihren Glaubensgeschwistern streiten, werden zu Ungerechten. Paulus warnt uns, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht erben werden. Die Ungerechten gehen zur ewigen Verdammnis in der Hölle (Offb 21,8). Lesen wir die Verse 9b und 10: „Lasst euch nicht irreführen! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben.“ Diejenigen, die in Ungerechtigkeit bleiben, werden das Reich Gottes nicht ererben. In Vers 11 erinnert Paulus uns daran, wie elend wir früher wegen der Sünde gewesen waren. Aber wir sind reingewaschen, wir sind geheiligt, wir sind gerecht geworden durch Jesus Christus und den Geist Gottes. Wir müssen uns an diese Gnade erinnern. Dann können wir anderen vergeben und können uns in Ewigkeit lieben, als Brüder und Schwestern in Gottes Familie. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">3. Unser Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes (12-20)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Lesen wir Vers 12 gemeinsam: „Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen.“ Freiheit ist ein kostbares Gut, dass man richtig gebrauchen muss, um es zu bewahren. Die Korinther sagten oft: „Alles ist mir erlaubt.“ Sie dachten, dass sie ihre Freiheit gebrauchen könnten, wie sie wollten. Sie waren wie die postmodernen Menschen, die behaupten, dass es keine absolute Wahrheit gäbe, sondern dass alles eine Frage der persönliche Einstellung, des Gefühls oder der Kultur sei. Als Folge dessen fügen sie sich selbst viele Schmerzen zu. Es gibt eine absolute moralische Wahrheit in der von Gott geschaffenen Welt. Wenn jemand seine Freiheit gebraucht, um gegen Gottes Gebot zu verstoßen, muss er die Konsequenzen tragen. Wenn jemand seine Freiheit gebraucht, um zu sündigen, wird er ein Sklave der Sünde. Wahre Freiheit können wir nur genießen, wenn wir in der Wahrheit leben (Joh 8,32). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns Vers 13a an: „Die Speise dem Bauch und der Bauch der Speise“. Dies war wahrscheinlich ein bekanntes Sprichwort unter den Korinthern. Es drückt aus, dass Essen eine rein physische Sache sei. Diese Vorstellung kam aus der griechischen Philosophie des Gnostizismus, nämlich dass der Geist gut, aber die Materie, also auch der Leib, böse sei. Aus dieser Vorstellung entwickelten sich zwei Philosophenschulen, Epikureer und Stoiker. Die Epikureer dachten, dass man ein sündiges Leben genießen und gleichzeitig Seelenfrieden finden könnte. Die Stoiker hingegen dachten, man müsse den Leib unterdrücken, weil er böse sei. Obwohl die Korinther Jesus Christus angenommen hatten, war ihre Denkweise immer noch von der griechischen Philosophie beeinflusst. Sie dachten, dass Christus nur ihren Geist gerettet habe, aber nicht ihren Körper. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Paulus korrigierte die falsche Sichtweise der Korinther von ihrem Leib. Sehen wir uns Vers 13b an: „Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem Herrn, und der Herr dem Leibe.“ Als Christus für unsere Sünden starb, hat er nicht nur unseren Geist, sondern auch unseren Leib erlöst. Christus möchte im ganzen Menschen wohnen, in Leib, Seele und Geist. Genauso, wie der Sündenfall ein zweistufiger Prozess war: nämlich unmittelbar den Tod der Seele und langfristig das Sterben für den Körper brachte, so hat auch die Erlösung Christi zwei Stufen. Wenn wir Jesus annehmen, wird unsere Seele unmittelbar lebendig gemacht und hat das ewige Leben. Der Leib aber beginnt einen Prozess der Erneuerung oder Heiligung. Schlechte Angewohnheiten und falsche Denkweisen müssen Stück für Stück verändert werden, bis wir ein heiliges Leben im Leib führen können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Wir können dies durch den Auszug der Israeliten aus Ägypten gut verstehen. Der Exodus ist ein Abbild des Erlösungswerkes Gottes. Der Pharao steht für den Satan, der die Sünder grausam unterdrückt. Die Israeliten hatten keine Kraft, sich selbst von ihren Ketten zu befreien, so wie die Sünder der Schwerkraft der Sünde nicht entkommen können. Gott hat durch das Blut des Lammes den Weg der Erlösung geöffnet (Joh 1,29). Dies war aber nur der Anfang und nicht das Ende. Nachdem sie aus Ägypten entkommen waren, brauchten sie Erziehung in der Wüste, um ihre schlechten Gewohnheiten, die sie als Sklaven gelernt hatten, zu überwinden. Gott gab ihnen das Gesetz und lehrte sie danach zu leben. Gott gab ihnen Tägliches Brot, half ihnen früh aufzustehen und ihren Tag Gott zu geben und fleißig zu arbeiten. Das Ziel seiner Erlösung war es, sie zu einem Königreich von Priestern und einem heiligen Volk zu machen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">In gleicher Weise müssen wir Christen unsere alten sündigen Gewohnheiten überwinden. Unsere Leiber müssen geheiligt werden. Unser tägliches Leben muss geheiligt werden. Wir sollten jeden Tag Jesus ähnlicher werden, durch die göttliche Erziehung, und indem wir ein gottzentriertes Leben führen. Schließlich werden unsere Leiber völlig geheiligt. Vers 14 sagt: „Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft.“ Unsere Leiber werden unvergänglich, herrlich, kräftig und geistlich sein (1.Kor 15,42b-44). Dann wird die sündige Natur ganz sterben. Dann wird es keine Versuchung mehr geben. Im Reich Gottes werden wir wahrhaft frei sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns Vers 15a an: „Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind?“ Christus lebt in uns, so dass wir ein Teil Christi werden. Können wir denn die Glieder Christi mit einer Prostituierten vereinen? Es ist als ob man versuchen würde, Gott und Satan zu vereinen. Einige Korinther dachten, freier Sex wäre wie eine gute Mahlzeit. Aber Paulus korrigierte sie in Vers 16. Geschlechtsverkehr ist ein spezielles von Gott gegebenes Geschenk, durch das eine geheimnisvolle Einheit entsteht. Man kann eine gute Mahlzeit essen und nach einigen Stunden wieder vergessen. Aber niemand kann seinen Sexualpartner einfach vergessen. Darum muss das Geschenk der Geschlechtlichkeit mit Weisheit gebraucht werden. Es ist von Gott für einen guten Zweck gegeben, nämlich für Mann und Frau im Rahmen ihrer Ehebeziehung. In diesem Gott gegebenen Rahmen können sie ihre Liebesbeziehung genießen und viele Kinder haben. Es ist gut, dass wir als Christen viele Kinder haben, so wie M. James und Sarah Han in Wien oder M. John und M. Grace Joo in Schweden. Wir sollen unsere Kinder als Jünger Jesu erziehen, die ein heiliges Leben der Mission Gottes führen und Gott verherrlichen können. Andererseits, wenn wir das Geschenk der Geschlechtlichkeit missbrauchen, wird unser Körper geschändet und unser Geist verdorben. Ein solcher Mensch wird nutzlos für Gott. Darum ist es wichtig, dass wir unsere Leiber schon von jungem Alter an rein bewahren. Dann können wir ein glückliches Leben in der Führung Gottes führen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Die Verse 18 bis 20 geben uns eine klare Orientierung für unseren Körper. Erstens müssen wir von der Hurerei fliehen. Das bedeutet, dass wir weglaufen müssen, sobald wir sie erkennen. Wenn wir ein unzüchtiges Bild auf dem Computer oder im Fernsehen sehen, dann müssen wir sofort ausschalten. Wenn ein Wesen des anderen Geschlechts zu aufdringlich wird, müssen wir weglaufen, wie Josef im Alten Testament oder wie St. Augustinus. Wenn Satan uns einreden will, dass Sünde Spaß macht oder dass wir etwas verpassen würden, dann müssen wir unsere Ohren zuschließen und laut singen: „Heilig, heilig, heilig.“ Natürlich ist es gerade für junge Menschen, die voller Hormone und Energie sind, nicht einfach, die sündige Begierde zu überwinden. Aber wir müssen wissen, dass wenn wir der sexuellen Begierde einmal nachgeben, wir dadurch einen irreparablen Schaden erleiden werden. Einige Spielen auch mit der Sünde in ihren Gedanken, indem sie ihr Gefühl genießen wollen. Aber dann sind sie schon zu den Gefangenen der Sünde geworden, die sie zu ihren Sklaven macht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Zweitens wir müssen Gott mit unserem Leibe preisen. Lesen wir die Verse 19 und 20: „Oder wisst ihr nicht, das euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.“ Unser Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes. Gott lebt in uns und will uns für seinen guten Zweck gebrauchen. Jeder von uns hat darum ein riesiges Potential, großartige Dinge in seinem Leben zu tun. Viele Knechte Gottes haben sich schon von jungem Alter an selbst diszipliniert, um für Gott gebrauchbar zu werden. John Wesley war ein Sohn von gottesfürchtigen Eltern, so wie unsere 2.Generation Missionare. Seine Mutter Susanna lehrte ihn von Kindesbeinen an fleißig zu arbeiten, fleißig zu studieren und ein reines Leben zu führen. Als Student gründete er in Oxford den „Holy Club“ mit dem Ziel, sich selbst für Gottes Aufgabe zu trainieren. Als er sich selbst auf diese Weise vorbereitete, konnte Gott ihn großartig gebrauchen, das Evangelium in der Welt des 18. Jahrhunderts zu verkündigen und die Methodistische Kirche zu gründen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">2.Timotheus 2,20-22 sagt: „In einem großen Haus aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße, sondern auch hölzerne und irdene, die einen zu ehrenvollem, die andern zu nicht ehrenvollem Gebrauch. Wenn nun jemand sich reinigt von solchen Leuten, der wird ein Gefäß sein zu ehrenvollem Gebrauch, geheiligt, für den Hausherrn brauchbar und zu allem guten Werk bereitet. Fliehe die Begierden der Jugend! Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.“ Wenn wir uns selbst Gott mit einem reinen Herzen hingeben, dann wird er uns für sein bestes Ziel kostbar gebrauchen. Lasst uns unsere Leiber Gott als Instrumente seiner Gerechtigkeit hingeben. Lasst uns unsere Leiber Gott als lebendige Opfer hingeben, das heilig und Gott wohlgefällig ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Wie können wir Gott praktisch mit unserem Leib preisen? Mit dem „Leib“ in Vers 20 ist nicht nur unbedingt der physische Körper, sondern vielmehr der gesamten Mensch gemeint, nämlich Geist, Seele und Leib. Wir müssen unseren physischen Leib erhalten, indem wir etwas Gesundes essen und nicht nur Fastfood. Wir müssen auch regelmäßig schlafen, anstatt bis spät in die Nacht Filme zu sehen oder im Internet zu surfen. Und wir müssen regelmäßig Sport treiben. Ein Sprichwort sagt: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“. Wir müssen uns auch selber dadurch trainieren, dass wir unsere Hausaufgaben gründlich und pünktlich erledigen, oder indem wir gute klassische Bücher lesen. Wir müssen auch unsere Begabung für Dichtung, Sprache, Musik, usw. entwickeln. Vor allem aber müssen wir uns geistlich entwickeln, indem wir die Bibel lesen, Zeit für das Gebet nehmen, wichtige Leitverse auswendig lernen und gute christliche Bücher lesen. Wenn wir das tun, können wir glücklich und gesund leben und Gott Ehre geben. Beten wir, dass wir eine rechte Haltung gegenüber unserem Leib haben und ihn in rechter Weise gebrauchen, so dass wir Gott durch unseren Leib preisen können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Vers 20 sagt: „Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.“ Wir sind teuer erkauft, sehr teuer. Der Preis war nicht Gold oder Silber, sondern das heilige Blut des Sohnes Gottes, dass er am Kreuz für uns vergossen hat. Jesus bezahlte das Lösegeld, indem er unendliche Schmerzen und Strafe an unserer Stelle litt. Durch seine Wunden sind wir heil geworden. Dies ist der Grund, warum wir nicht leichtfertig sündigen dürfen, sondern Gott mit unserem Leib preisen müssen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Heute haben wir gelernt, dass wir menschliche Kämpfe gerne verlieren dürfen, aber dass wir den geistlichen Kampf gewinnen sollen. Wir haben auch gelernt, dass wir unsere Freiheit in Jesus gut verwalten müssen, nämlich nicht unseren Begierden nachgeben, sondern Gott durch unseren Leib preisen. Lasst uns unseren Leib gut disziplinieren, so dass wir Gott preisen und als seine Werkzeuge für die Weltmission gebraucht werden können.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Herbstbibelkonferenz in Tschechien vom 21. - 23. November</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 09:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Herbstbibelkonferenz in Tschechien findet in diesem Jahr vom 21. bis 23. November statt. Ort der Konferenz wird das Erhohlungsheim “Immanuel” sein.
Das Programm sieht wie folgt aus:
Eröffnungsbotschaft: M. Eliah Park (Polen)-. Mt 25,1-30 „Der tüchtige und treue Knecht“
Hauptlektion: H. Stefan Elsholz (Bonn) Lukas 11,1-14 „Dein Reich komme!“
Samstag Abend: Alesch Macha - Lukas Kap. 5. „Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.germanyubf.org/wp-content/uploads/2008/10/czechrepublic.jpg" alt="" /></p>
<div class="entry narrow clearfloat bigger">
<p>Die Herbstbibelkonferenz in Tschechien findet in diesem Jahr vom 21. bis 23. November statt. Ort der Konferenz wird das Erhohlungsheim “Immanuel” sein.</p>
<p>Das Programm sieht wie folgt aus:</p>
<p><strong>Eröffnungsbotschaft</strong>: M. Eliah Park (Polen)-. Mt 25,1-30 „Der tüchtige und treue Knecht“</p>
<p><strong>Hauptlektion</strong>: H. Stefan Elsholz (Bonn) Lukas 11,1-14 „Dein Reich komme!“</p>
<p><strong>Samstag Abend</strong>: Alesch Macha - Lukas Kap. 5. „Du wirst Menschen fangen!“</p>
<p><strong>Sonntagsgottesdienst</strong>: M. Hanna Shin – Mk Kap.9 „Glaube und die Macht des Gebetes!“</p>
<p>M. Andrew Kim aus Ungarn, M. Maria Bae aus Kroatien, M. Daniel Yang aus Österreich und M. Paul Chang aus der Slowakei möchten ihre <strong>Missionsberichte </strong>weitergeben.</p>
</div>
<p class="MsoNormal">Bitte betet für die Leitung von M. Hanna Shin für diese Konferenz. Bitte betet auch für alle Botschaften und Vortragende auf dieser Konferenz.</p>
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
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		<title>Ich bin allen alles geworden</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2008/10/ich-bin-allen-alles-geworden/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 10:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

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		<description><![CDATA[ICH BIN ALLEN ALLES GEWORDEN
1. Korinther 8,1 - 9,27
Leitvers 9,22
 
* Erkenntnis bläht auf, Liebe baut auf (8,1-13)
 
1. Welches weitere Problem gab es in der Gemeinde in Korinth? (1a) Was sind die Auswirkungen von Erkenntnis und Liebe? (1b) Wer kann von Gott erkannt werden? (2.3)
 
2. Über welche Erkenntnis spricht Paulus? (4-6) Wie wandte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1 style="text-indent: 35.45pt;"><strong>ICH<span> </span>BIN<span> </span>ALLEN<span> </span>ALLES<span> </span>GEWORDEN</strong></h1>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">1. Korinther<span> </span>8,1 - 9,27</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Leitvers<span> </span>9,22</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">* Erkenntnis bläht auf, Liebe baut auf (8,1-13)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>1.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Welches weitere Problem gab es in der Gemeinde in Korinth? (1a)<span> </span>Was sind die Auswirkungen von Erkenntnis und Liebe? (1b)<span> </span>Wer kann von Gott erkannt werden? (2.3)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>2.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Über welche Erkenntnis spricht Paulus? (4-6)<span> </span>Wie wandte Paulus diese Erkenntnis über das Essen auf den Götzendienst an?<span> </span>Was war das Problem derer, die dies nicht wussten? (7)<span> </span>Welche Sichtweise hatte Paulus über das Essen? (8)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>3.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Worin liegt die Gefahr, christliche Freiheit ohne Liebe zu praktizieren, und warum ist dies so ernsthaft? (9-12)<span> </span>Was war Paulus’ persönliche Schlussfolgerung?<span> </span>Welche Ausübung deiner christlichen Freiheit kann andere zu Fall bringen?<span> </span>Wie können wir dies vermeiden?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">* Wie wir unsere Freiheit in Christus gebrauchen sollen (9,1-27)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>4.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Womit wies Paulus sich als ein Apostel aus? (1.2)<span> </span>Was waren seine Rechte? (3-6)<span> </span>Wie verteidigte er sie vom menschlichen Gesichtspunkt aus? (7.8a)<span> </span>Wie verteidigte er sie aufgrund des Gesetzes Gottes? (8b-14)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>5.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Was tat Paulus mit seinen Rechten? (12b.15a)<span> </span>Was waren seine Gründe dafür? (12b.15-18)<span> </span>Was waren seine Motive bei der Predigt des Evangeliums? (16-18)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>6.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Wie gebrauchte Paulus seine christliche Freiheit? (19)<span> </span>Wie wandte er dieses Prinzip praktisch an? (20-22a)<span> </span>Was zeigt die Wiederholung “allen alles” über sein brennendes Herz, Seelen zu retten? (22b)<span> </span>Wie kannst du dieses Prinzip in deiner Gemeinde praktisch anwenden?<span> </span>Wonach trachtete Paulus? (23)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>7.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Wer empfängt den Siegespreis in einem Wettkampf? (24.25)<span> </span>Wie bezog Paulus dieses strikte Training auf sich selbst? (26.27)<span> </span>In welchem Zusammenhang steht dies damit, allen alles zu werden? (22)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dient dem Herrn ungehindert</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2008/10/dient-dem-herrn-ungehindert/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 10:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bonnubf.org/?p=204</guid>
		<description><![CDATA[DIENT DEM HERRN UNGEHINDERT
 
1. Korinther 7,1-40
Leitvers 7,35
 
* Paulus’ Anweisungen zur Heirat in einer unmoralischen Gesellschaft (1-16)
 
1. Was antwortete Paulus auf die Anfrage der Gläubigen in Korinth? (1) Welche Bedeutung hat Vers 1 im Zusammenhang mit Kapitel 6,18-20? Welche konkreten Anweisungen gab Paulus, um sexuelle Unzucht zu vermeiden? (2-5) Was war Paulus Ansicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1 style="text-indent: 35.45pt;"><strong>DIENT<span> </span>DEM<span> </span>HERRN<span> </span>UNGEHINDERT</strong></h1>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">1. Korinther<span> </span>7,1-40</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">Leitvers<span> </span>7,35</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">* Paulus’ Anweisungen zur Heirat in einer unmoralischen Gesellschaft (1-16)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>1.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Was antwortete Paulus auf die Anfrage der Gläubigen in Korinth? (1)<span> </span>Welche Bedeutung hat Vers 1 im Zusammenhang mit Kapitel 6,18-20?<span> </span>Welche konkreten Anweisungen gab Paulus, um sexuelle Unzucht zu vermeiden? (2-5)<span> </span>Was war Paulus Ansicht über die Ehelosigkeit? (6.7; Mt 19,11.12)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>2.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Welchen Rat gab Paulus den Ledigen? (8.9)<span> </span>Welchen Rat gab er den Verheirateten? (10.11)<span> </span>Warum sagte er: „…nicht ich, sondern der Herr”? (10; Mt 19,3-9)<span> </span>Welche Anweisung gab Paulus denjenigen, die einen ungläubigen Ehepartner haben? (12-16)<span> </span>Warum sollen wir diesen Anweisungen folgen, obwohl dies nicht leicht ist?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;">* Lebe so, wie Gott dich berufen hat (17-28)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>3.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Welche Anweisung gab Paulus allen Gemeinden? (17)<span> </span>An welche Situationen dachte Paulus? (18-21)<span> </span>Warum sollten Christen nicht versuchen, ihre menschliche Lage zu ändern?<span> </span>Welche neue Beziehung zu Gott haben wir durch Christus? (22-24)<span> </span>Was ist wirklich wichtig vor Gott? (19b)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>4.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Welchen Ratschlag gab Paulus den Unverheirateten?<span> </span>Warum? (25-28)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; text-indent: 18pt;"><span style="font-family: Arial;">* Sorgt euch nicht um die Dinge der Welt (29-40)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>5.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Welche Haltung lehrte Paulus bezüglich der Dinge der Welt? (29-31)<span> </span>Worauf war sein Ratschlag gegründet?<span> </span>Wie können wir so leben? (Röm 13,11-14; 2. Petr 3,10-13)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18pt; text-align: justify; text-indent: -18pt;"><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Arial;"><span>6.<span style="font-family: "> </span></span></span><!--[endif]--><span style="font-family: Arial;">Wodurch kann das Herz eines Christen geteilt werden? (32-34)<span> </span>Was sollte unsere<span> </span>erste Sorge sein?<span> </span>Welchen Ratschlag gab Paulus den Verlobten? (36-38)<span> </span>Welchen Rat gab er den Witwen? (39-40)<span> </span>Welchen Wunsch hat Paulus für uns, unabhängig davon, ob wir verheiratet sind oder nicht? (35)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schafft den alten Sauerteig weg (1. Kor 5,1-13)</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2008/10/schafft-den-alten-sauerteig-weg-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 10:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bonnubf.org/?p=203</guid>
		<description><![CDATA[
SCHAFFT DEN ALTEN SAUERTEIG WEG
1. Korintherbrief 5, 1 – 13
Leitvers       5, 7 
„Darum schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist.“

In der vergangenen Woche haben wir gelernt, dass Gott [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="Section1">
<p class="MsoNormal" style="line-height: 130%; text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">SCHAFFT<span> </span>DEN<span> </span>ALTEN<span> </span>SAUERTEIG<span> </span>WEG</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 64.8pt; text-align: justify; text-indent: -64.8pt; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">1. Korintherbrief<span> </span>5, 1 – 13</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Leitvers <span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span>5, 7 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">„</span><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt"> SEQ CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%; font-family:Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt; mso-ansi-language:EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%; font-family:Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt; mso-ansi-language:EN-CA"><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt"> SEQ CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Darum schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">“</span></p>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">In der vergangenen Woche haben wir gelernt, dass Gott uns in seiner Gnade als Diener Christi und als Haushalter über seine Geheimnisse berufen hat, damit wir das kostbare Geheimnis des Evangeliums unter den Studenten verkündigen und sie zum neuen Leben in Jesus führen. Wir durften über unsere Untreue Buße tun und uns entscheiden, treue Haushalter Gottes zu sein, die für ihr grundlegendes geistliches Leben das Frühgebet halten und dem Einladungswerk und Zweierbibelstudium treu dienen. Möge Gott in diesem Herbst durch jeden von uns 12 Hoffnungsträger zum Wort Gottes führen und Deutschland zu einem Bibelstudiumszentrum für die Weltmission verändern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">In unserer heutigen Lektion geht es um die grundlegende Haltung gegenüber der Sünde. In unserer heutigen Zeit haben viele Gemeinden eine sehr relative Einstellung gegenüber der Sünde und begegnen den Menschen nur mit humanistischer Liebe. Als Folge dessen sind die meisten Kirchen in unserem Land kraftlos und einflusslos geworden und beschäftigen sich bestenfalls noch mit den sozialen Problemen der Menschen. Aber Paulus forderte die Gemeinde in Korinth auf, einen Bruder, der in der Sünde lebte, aus der Gemeinde auszuschließen. Sie sollten die Sünde mit einer absoluten Haltung behandeln. Sie sollten den alten Sauerteig der Sünde aus ihrer Gemeinschaft entfernen, und ein neues und geheiligtes Leben führen. Möge Gott uns helfen, all unseren alten Sauerteig wegzutun und eine neue reine und schlagkräftige geistliche Einheit für die Weltmission zu bilden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">1. Ihr seid nicht vielmehr traurig geworden (1-5)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns Vers 1 an: „Überhaupt geht die Rede, dass Unzucht unter euch ist, und zwar eine solche Unzucht, wie es sie nicht einmal unter den Heiden gibt: dass einer die Frau seines Vaters hat.“ Hier spricht Paulus ein sehr ernsthaftes Gebetsanliegen der Korinther an, nämlich die einreißende Unzucht innerhalb der Gemeinde. Einer aus der Gemeinde lebte wohl mit der Frau seines verstorbenen Vaters zusammen, also mit seiner Stiefmutter. Dies war eine schlimme Sünde, die im Alten Testament Ruben begangen hatte und darum den Segen Gottes als Erstgeborener verlor. 3.Mose 18,8 sagt: „Du sollst mit der Frau deines Vaters nicht Umgang haben; denn damit schändest du deinen Vater.“ Es war nicht nur eine moralische Sünde, sondern darüber hinaus eine Missachtung der geistlichen Ordnung und Ehrfurchtlosigkeit gegenüber dem eigenen Vater. Absalom hatte dies getan, um seinen Vater David absichtlich zu schmähen. Wie kann man mit der Frau seines eigenen Vaters ins Bett gehen? Paulus sagte, dass solch eine Sünde nicht einmal bei den Heiden denkbar war. Obwohl die römische Zeit und insbesondere die Stadt Korinth für ihre ausschweifende Hurerei bekannt waren, würden selbst die Heiden eine solche Sünde verabscheuen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Doch Paulus tadelt nicht allein die Sünde dieses Mannes. Noch schlimmer als die moralische Sünde war für Paulus die Tatsache, dass die Gemeinde diesen Bruder nicht zur Buße geführt hatte, sondern dass seine Sünde von ihnen stillschweigend toleriert wurde. Vers 2 sagt, dass sie wegen dieser Sünde eigentlich traurig sein und diesen Bruder, wenn er nicht Buße tat, aus der Gemeinschaft ausschließen sollten. Lesen wir Vers 2 gemeinsam: „Und ihr seid aufgeblasen und seid nicht vielmehr traurig geworden, sodass ihr den aus eurer Mitte verstoßen hättet, der diese Tat begangen hat?“ Sie hatten ihn nicht klar getadelt und zur Buße aufgefordert. Vielleicht dachten einige, dass dies auch etwas mit Liebe zu tun habe, und darum nicht schlecht sein konnte. Vielleicht waren sie auch zu humanistisch und wollten diesen Bruder nicht verletzen und haben darum seine Sünde nicht klar beim Namen genannt. Auf jeden Fall hatten sie letztendlich sein Verhalten stillschweigend toleriert, sogar als er mit seiner Stiefmutter Hand in Hand zur Gemeinde kam. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Wie wir wissen, wird man, wenn man die Sünde relativiert, gefühllos gegenüber der Sünde. Die Sünde reißt immer mehr ein und schließlich empfindet man sie gar nicht mehr als eine Sünde. Wir können dies am moralischen Verfall in unserem eigenen Land gut beobachten. Vor 50 Jahren wäre es in Deutschland noch undenkbar gewesen, dass ein Mann und eine Frau unverheiratet zusammengewohnt hätten. Niemand würde ihnen überhaupt eine Wohnung vermieten. Aber heute ist der moralische Standard so weit verfallen, dass selbst eine gleichgeschlechtliche Beziehung toleriert, zum Teil sogar von der Kirche gesegnet wird. Heute werden Ehebruch oder Geschlechtsverkehr vor der Ehe schon fast als normal akzeptiert. Die Scheidungsquote ist in dieser Zeit von 15% auf über 38% mehr als verdoppelt worden. Das Internet bewirkt, dass Kinder und Jugendliche immer früher und immer schlimmer schlecht beeinflusst werden. Wir müssen wissen, dass diese Sünde nicht an der Gemeindetüre halt macht, sondern auch gerade in die christlichen Gemeinden eingedrungen ist. Die Scheidungsrate in den Christlichen Gemeinden ist genauso hoch wie unter den Ungläubigen. Und auch christliche Leiter sind immer wieder in schlimme Skandale verwickelt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Wir lernen hier, dass der Relativismus gegenüber der Sünde eine große Gefahr sowohl für das geistliche Leben eines Christen, als auch für die ganze Gemeinde ist. Nun mögen einige vielleicht denken, dass sie moralisch besser seien und sie diese Sünde deshalb nicht betreffen würde. Aber wir können auch unter uns sehen, dass der Relativismus und Humanismus sehr stark in unsere Gemeinschaft eingedrungen ist. Haben wir noch Schmerzen, wenn ein Mensch das Evangelium absichtlich ablehnt? Sind wir noch traurig, wenn ein Mitarbeiter sich nur noch mit den alltäglichen Problemen beschäftigt? Gott hat uns für seine Mission geschaffen. Er hat uns von unseren Sünden errettet und als treue Verwalter seiner Geheimnisse für die Studenten berufen. Darum sollen wir nicht kalt oder gleichgültig gegenüber der Sünde sein, sondern über unseren Relativismus Buße tun, Gottes Mission und Aufgabe in unserem Herzen erneuern, und eine neue geistliche Einheit bilden, die Gott für die Ausbreitung seines Reiches unter den Studenten in Deutschland, in Europa und der ganzen Welt gebrauchen kann. Möge Gott uns auch helfen, unsere Mitarbeiter klar zu ermahnen und zu tadeln und den Gehorsam gegenüber Gottes Berufung in unseren Herzen wiederherzustellen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Wir können hier auch noch ein weiteres Problem kennenlernen, nämlich Aufgeblasenheit, also geistlichen Hochmut, der aus einem unbußfertigen Herzen kommt. Als die Korinther nicht über ihre Sünde Buße taten und die Sünde innerhalb der Gemeinde relativierten, wurden sie geistlich sehr hochmütig und begannen Apostel Paulus in vielen Hinsichten zu kritisieren. Sie verglichen ihn mit anderen geistlichen Leitern. Sie meinten plötzlich viele Splitter im Auge von Paulus erkannt zu haben, aber den ganz offensichtlichen Balken in ihrem eigenen Auge nahmen sie nicht mehr wahr. Wie können wir uns vor solchem Hochmut schützen? Es ist sehr wichtig, dass wir immer zuerst über unsere eigenen Sünden Buße tun. Wir sollen Buße tun und uns an die Gnade Gottes erinnern. Anstatt über andere zu richten, sollen wir zuerst selber eine tiefgehende Stellungnahme schreiben, dabei mit einem bußfertigen Herzen vor Gott stehen und seine Vergebungsgnade empfangen und uns an seine Gnade erinnern. Wenn wir Buße tun und Gottes Vergebung empfangen, dann gibt es keinen Platz mehr für richtenden Geist oder Hochmut in unserem Herzen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns an, wie Paulus auf diese Begebenheit reagierte (Verse 3-5). Er hatte sofort beschlossen, dass dieser Mensch aus der Gemeinde ausgeschlossen und dem Satan übergeben werden sollte. Paulus war voll von heiligem Zorn. Er glich Mose, der im heiligen Zorn das goldene Kalb der Israeliten zu Staub zermalmte oder Jesus, der die Händler aus dem Tempel hinaustrieb, indem er ihre Tische umstieß und ihr Geld ausschüttete. Paulus wollte diesen Mann aus der Gemeinde ausstoßen, damit er die Folgen seiner Sünde an seinem eigenen Leibe erfahren würde und sein Geist am Tag des Herrn gerettet werden könnte. Lesen wir<span> </span>Vers 5: „Soll dieser Mensch dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn.“ Wow! Wer würde heute einen anderen Menschen „dem Satan übergeben“? Aber wir müssen wissen, dass die Sünde so ernsthaft ist. Sünde bedeutet Trennung von Gott, d.h. dass wir zu den Gefangenen Satans werden und nicht mehr in das Reich Gottes kommen können. Nur durch die Buße und die errettende Gnade Jesu können wir davon befreit werden und ein neues Leben führen. Anstatt ihm menschliches Mitleid zu zeigen, sollten sie sich von ihm trennen, damit er Raum zur Buße finden würde. Möge Gott uns helfen, unseren Geist und unsere absolute Haltung gegenüber Gottes Wort und Gottes Mission zu erneuern. Lasst uns die absolute Haltung gegenüber der Sünde erneuern und uns reinigen, so dass wir als eine schlagkräftige Einheit für die Weltmission und für die Vorbereitung der ISBK2009, für die Verdoppelung des Werkes Gottes bis 2010 gebraucht werden können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">2. Schafft den alten Sauerteig weg (6-13)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns Vers 6 an: „Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?“ Bisher hatte Paulus ihre Sünde des Relativismus getadelt. Nun kam er auf das Problem des geistlichen Einflusses zu sprechen. Sünde bleibt nicht einfach nur bei einem Menschen, sondern sie hat einen gewaltigen Einfluss auf den Zustand der ganzen Gemeinde. Paulus verglich diesen Einfluss mit dem des Sauerteiges. Um Brot zu backen verwendete man damals Sauerteig. Dazu wurde dem Mehl und Wasser ein klein wenig Sauerteig zugegeben. Die Milchsäurebakterien und Hefepilze des Sauerteigs breiten sich dabei schnell im ganzen Teig aus und halten den Prozess der Gärung in Gang. Durch die Stoffwechselprodukte dieser Bakterien quillt der Teig auf, wird locker und erhält seinen charakteristischen Geschmack. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">In gleicher Weise hat auch eine kleine Sünde einen großen Einfluss auf die ganze Gemeinde. Wenn eine Gemeinde mit solch einer Sünde „geimpft“ wird, dann verliert sie ihre Reinheit vor Gott. Die Sünde breitet sich unaufhaltsam aus und durchdringt schließlich eine ganze Gemeinde und macht sie nutzlos vor Gott. Wir können dies bei unseren Kindergruppen gut beobachten. Wenn ein Kind anfängt, Unsinn zu machen, machen bald alle Kinder Unsinn. Wenn ein Leiter seine Mission verliert und anstatt Gottes Berufung zu gehorchen, bequem und für eigenen Vorteil leben würde, dann werden bald viele Mitarbeiter ihre Mission auf die lange Bank schieben und schließlich ganz aufgeben. Wenn einer der Versuchung der Begierde nachgibt, werden viele andere davon beeinflusst und diese Sünde wird sich immer weiter ausbreiten. In diesem Sinne ist der geistliche Einfluss, den wir ausüben sehr wichtig. Wir müssen uns selbst immer wieder reinigen, so dass wir ein geheiligter und ungesäuerter Teig der Lauterkeit und der Wahrheit sein können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Vers 7 lautet: „Darum schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist.“ Im Alten Testament gab es das Passafest, welches an den Auszug aus Ägypten erinnerte. Normalerweise behielt man beim Brotbacken immer einen kleinen Teil vom gesäuerten Teig zurück und benutzte diesen beim nächsten Backen als Anstellkultur, um den Teig zu durchsäuern. Um das alte Leben in Ägypten zu verlassen, sollten die Israeliten aber allen Sauerteig wegtun und eine Woche lang nur ungesäuerten Teig essen. Auf diese Weise sollten sie den schlechten Einfluss von Ägypten abschneiden und ein neues Leben beginnen. Jesus ist unser Passalamm, das geopfert wurde, um uns von der Sklaverei der Sünde zu befreien. Darum sollen wir auch allen Einfluss des alten Sauerteigs der Sünde wegtun und ein neues Leben in der Gnade Gottes beginnen. In der Tat ist es für einen Menschen am schwersten, seine alten sündigen Gewohnheiten abzulegen und ein neues Leben anzufangen. Ein Sprichwort sagt: „Einmal Sünder<span> </span>immer Sünder.“ Aber nicht so in Jesus. Durch die Kraft des Blutes Jesu, der als ein Passalamm geopfert wurde, können wir tatsächlich ein neues Leben beginnen. Die Bakterien des alten Sauerteiges der Sünde sind dann tot und wir können ein neues seliges Leben in Jesus beginnen. Nun ist unser neues Leben wie ein herrliches Fest, bei dem wir Gott in einem neuen Leben in Lauterkeit und Wahrheit preisen dürfen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Ein junger Mann lebte mit dem starken Ehrgeiz, als ein Geschäftsmann erfolgreicher zu sein und viel Geld zu verdienen. Mit diesem klaren weltlichen Ziel stand er morgens schon vor 6:00 Uhr auf. Er war so geschäftstüchtig, daß er sogar von seiner eigenen Schwester Geld kassierte, wenn er sie im Auto mitnahm. Aber nachdem er durch das Bibelstudium Jesus als seinem Passalamm persönlich begegnete und seine Vergebungsgnade aufnahm, tat er diesen alten Sauerteig weg und begann ein neues Leben der Hingabe mit der heiligen Mission Gottes. Nun gibt er sein Material, seine Zeit und sein Herz über die Grenze hinaus für seine Hoffnungsträgern hin, um sie zum neuen Leben in Jesus zu führen. Augustinus war für sein ausschweifendes und vergnügungssüchtiges Leben bekannt gewesen. Aber nachdem er Jesus durch Römer 13,14 persönlich begegnete, tat er den Sauerteig seines alten Lebens weg und wurde zu einer der großen Heiligen in der Kirchengeschichte verändert. Lasst uns allen Sauerteig unseres alten Lebens wegtun und mit der klaren Entschlossenheit ein neues Leben mit der heiligen Mission Gottes führen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns die Verse 9 bis 13 an. In einem früheren Brief, der uns aber nicht erhalten geblieben ist, hatte Paulus sie schon einmal aufgefordert, sich von den Unzüchtigen zu trennen. Christen sollen keine gemeinsame Sache mit den Sündern machen. Aber einige in der Korinther Gemeinde hatten diese Aufforderung wohl falsch verstanden, dass sie sich von den sündigen Menschen in der Welt zurückziehen und keine Gemeinschaft mehr mit ihnen haben sollten. Aber Paulus hatte sie nicht aufgefordert, eine exklusive Clique zu bilden, die sich irgendwo in ein Kloster zurückzieht, um nichts mehr mit der sündigen Welt zu tun zu haben. Ganz im Gegenteil, sollen die Jünger Jesu ja gerade in die Welt hinausgehen und als ein helles Licht inmitten der Finsternis scheinen. Sie sollen das Evangelium verkündigen und Gottes Liebe zu den sündigen Menschen ausüben und sie so zum Glauben und zur Umkehr zu Jesus führen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Paulus Aufforderung bezog sich vielmehr auf die innere Haltung der Gemeinde, nämlich dass sie keinen Unzüchtigen, Geizigen, Götzendiener, Lästerer, Trunkenbold oder Räuber in ihren eigenen Reihen dulden sollten. Natürlich wusste Paulus, dass die Gemeinde nichts anderes als eine Gemeinschaft von Sündern ist, die alleine durch das teure Blut Jesu errettet worden sind. Aber eine Gemeinde muss sich reinigen, damit Gott in ihrer Mitte wohnen und sie als eine heilige Priesterschaft gebraucht werden kann, die Wohltaten Gottes in der ganzen Welt zu verkündigen. Wer sich Bruder nennen lässt, aber dennoch lange Zeit unbußfertig bleibt und seiner Sünde beharrt, der sollte aus der Gemeinde ausgestoßen werden. Wir sollen uns selber rein halten und geistliche Zucht in der Gemeinde aufrichten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Durch die heutige Lektion haben wir gelernt, dass wir über unsere relative Haltung gegenüber der Sünde Buße tun sollen. Wir müssen mit unserer Sünde immer wieder zum Kreuz Jesu kommen und auch unseren Glaubensgeschwistern helfen, Buße zu tun und ein geheiligtes Leben vor Gott zu führen. Durch die Vergebungsgnade unseres Passalammes, Jesus Christus, können wir allen alten Sauerteig der Sünde wegtun und ein neues und geheiligtes Leben mit der Mission Gottes beginnen und Gott durch unser Leben verherrlichen. Lasst uns den relativistischen Zeitgeist überwinden und uns selber reinigen, so dass wir eine schlagkräftige geistliche Gemeinschaft bilden können. Möge Gott uns gebrauchen, sein Evangelium unter den Studenten an der Universität Bonn, an der FH Rhein-Sieg und an der FH Remagen zu verkündigen und in diesem Herbst jede Woche 480 mal ZBS zu führen. Möge Gott<span> </span>uns gebrauchen, die ISBK 2009 vorzubereiten und das Evangelium zuerst unter allen Völkern zu predigen.</span></p>
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		<title>Herbstbibelkonferenz in Rehe vom 7. bis 9. November</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 09:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 7. bis 9. November werden wir unsere diesjährige Herbstbibelkonferenz im Christlichen Erholungsheim  &#8220;Westerwald&#8221; in Rehe veranstalten. Auf der Konferenz werden wir aufgrund des zweiten Kapitels des Philipperbriefes über Christi Gesinnung nachdenken. Christus erniedrigte sich so sehr, indem er Menschengestalt annahm und am Kreuz für unsere Sünden starb. Jesus war gehorsam bis zum Tode [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 7. bis 9. November werden wir unsere diesjährige Herbstbibelkonferenz im Christlichen Erholungsheim  &#8220;Westerwald&#8221; in Rehe veranstalten. Auf der Konferenz werden wir aufgrund des zweiten Kapitels des Philipperbriefes über Christi Gesinnung nachdenken. Christus erniedrigte sich so sehr, indem er Menschengestalt annahm und am Kreuz für unsere Sünden starb. Jesus war gehorsam bis zum Tode am Kreuz. Wenn wir Jesus nachfolgen wollen, müssen wir Jesu Gesinnung lernen. Hauptprediger werden H. Xenofon Grigoriadis (Dipl. Pysiker) und H. Stefan Elsholz (Jurist) sein.  Wir freuen uns über alle, die mit uns Jesu Gesinnung kennen lernen wollen. Anmelden könnt ihr euch unter folgender Email Adresse: ubfbonn@gmail.com</p>
<p>Diese Konferenz möchten wir auch als eine Workshop-Konferenz für die bevorstehende internationale europäische Sommerbibelkonferenz im kommenden Jahr veranstalten. Dafür möchten wir gerne Chor, Singalong und Orchester proben.</p>
<p>Das Programm der Konferenz ist <a href="http://germanyubf.org/wp-content/uploads/2008/10/programmhbk2008.pdf" target="_blank">hier</a> verfügbar. Der Fragebogen des Bibelstudiums ist <a href="http://germanyubf.org/wp-content/uploads/2008/10/fragebogenhbk2008.pdf" target="_blank">hier </a>verfügbar. Wir möchten jeden Teilnehmer der Konferenz zur Konferenzvorbereitung bitten, diesen Fragebogen vorzubereiten.</p>
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		<title>Treffen der Krankenschwester-Missionarinnen</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2008/10/treffen-der-krankenschwester-missionarinnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 09:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am Montag, den 13. Oktober trafen sich 10 der Krankenschwester-Missionarinnen der Pionierungszeit von Deutschland UBF, auf Einladung von M. Petra und H. Volker Keller. Diese Krankenschwester-Missionarinnen sind die kostbaren Pioniere der ersten Stunde von Deutschland UBF, beginnend 1969, die durch den Glauben ihre Heimat verließen, um Jesu Weltmissionsbefehl zu gehorchen.
Es war für sie ein Zusammentreffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.bonnubf.org/wp-content/uploads/image/nurses-1.jpg" alt="" /></p>
<p>Am Montag, den 13. Oktober trafen sich 10 der Krankenschwester-Missionarinnen der Pionierungszeit von Deutschland UBF, auf Einladung von M. Petra und H. Volker Keller. Diese Krankenschwester-Missionarinnen sind die kostbaren Pioniere der ersten Stunde von Deutschland UBF, beginnend 1969, die durch den Glauben ihre Heimat verließen, um Jesu Weltmissionsbefehl zu gehorchen.</p>
<p>Es war für sie ein Zusammentreffen großer Freude, weil sie in verschiedenen Städten in Deutschland dem Werk Gottes dienen und sich darum selten sehen. Für sie ist das bevorstehende 40te Jubiläum von Deutschland UBF im kommenden Jahr, ein besonderer Grund zur Freude. Jede von ihnen möchte ein Glaubenszeugnis mit verschiedenen Episoden, die sie in ihrer Pionierzeit erfahren haben, schreiben. Durch ein gemeinsames Lied oder besonderes Programm möchten sie bei der Jubiläumsfeier im kommenden Jahr mitwirken und ihr Zeugnis dadurch ablegen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein treuer Diener Christi (1. Kor 4,1-21)</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2008/10/ein-treuer-diener-christi/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 09:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bonnubf.org/?p=198</guid>
		<description><![CDATA[
 EIN TREUER DIENER CHRISTI
 
1. Korintherbrief 4, 1 – 21
Leitvers       4, 1.2
„Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden.“

Wir danken Gott, dass er uns letzte Woche sehr ermutigt hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="Section1">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-family: Arial;"><span> </span></span><strong><span style="font-size: 14pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">EIN<span> </span>TREUER<span> </span>DIENER<span> </span>CHRISTI</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 64.8pt; text-align: justify; text-indent: -64.8pt; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">1. Korintherbrief<span> </span>4, 1 – 21</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Leitvers <span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span>4, 1.2</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 130%;"><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">„</span><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt"> SEQ CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%; font-family:Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt; mso-ansi-language:EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%; font-family:Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt; mso-ansi-language:EN-CA"><span style="mso-element:field-begin" mce_style="mso-element:field-begin"></span></span><span style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt"> SEQ CHAPTER \h \r 1</span><![endif]--><!--[if supportFields]><span lang=EN-CA style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA" mce_style="font-size:11.5pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;line-height:130%;font-family: Arial;mso-bidi-font-family:"Times New Roman";mso-font-kerning:1.0pt;mso-ansi-language: EN-CA"><span style="mso-element:field-end" mce_style="mso-element:field-end"></span></span><![endif]--><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden.</span><span style="font-size: 11.5pt; line-height: 130%; font-family: Arial;">“</span></p>
</div>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Wir danken Gott, dass er uns letzte Woche sehr ermutigt hat, für das Werk Gottes eine geistliche Einheit zu bilden und als Team für das Werk Gottes zusammenzuarbeiten.<span> </span>Wir durften auch unser ganzes Leben neu auf den einzigen Grund Jesus Christus bauen. Möge Gott uns segnen, in diesem goldenen Herbst durch die Zusammenarbeit ein wunderschönes geistliches Haus zu bauen, durch das Gott verherrlicht wird. Gott verwende uns als Königreich von Priestern für die Campusmission in Deutschland, Europa und der ganzen Welt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">In der heutigen Lektion möchten wir über das beispielhafte und vorbildliche Leben von Apostel Paulus nachdenken. Was bedeutet es, dass Paulus sich als einen treuen Diener Christi und als Haushalter über Gottes Geheimnisse vorstellt? Wie können wir selbst solche Diener werden, die Gott für sein Werk der Campusmission gebrauchen kann? In Vers 16 fordert Paulus uns auf, seinem Beispiel zu folgen. Gott helfe uns, von Paulus’ Beispiel zu lernen, geistlich endlos zu wachsen und als treue Diener Christi und Haushalter Gottes für diese Generation gebraucht zu werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">1. Wir sind Diener Christi und Haushalter Gottes (1-5)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Wie wir studiert haben, gab es in der Gemeinde in Korinth das Problem der Spaltungen. Einige redeten schlecht über Paulus und sagten: “wir gehören zu Apollos”, andere: “wir zu Kephas” und andere “wir nur zu Christus”. Paulus’ Herzenswunsch war es, dass die Korinther ihn für nichts anderes als einen Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse halten würden. Ein Diener Christi sein zu dürfen ist wahrlich ein großartiges Privileg. Wenn wir auf uns selber schauen, dann müssen wir bekennen, dass wir eigentlich schlechte Diener sind und oftmals nicht einmal über 50 oder 100 Euro treu haushalten können. Sehen wir uns Vers 1 an: “Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse.” </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Was bedeutet es, ein Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse zu sein? “Diener” bedeutet so viel wie “Sklave”. Ein Sklave war damals ganz für seinen Herrn da. Wenn sein Herr sagte: “Bringe mir etwas zu essen” oder “fege draußen das Laub zusammen”, dann gehorchte der Sklave sofort. Genauso soll auch ein Diener Christi ganz für den Herrn Jesus zur Verfügung stehen und immer bereit sein den Willen Jesu zu erfüllen - koste es, was es wolle. Vom Morgen bis zum Abend hat der Diener Christi nur einen Wunsch, seinem Herrn auf die bestmögliche Weise zu dienen, ihn zu erfreuen und zu ehren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Ein Diener Christi ist auch ein Haushalter über Gottes Geheimnisse. Gottes Geheimnis ist das Evangelium von Jesus Christus,<span> </span>das lebendige Wort Gottes, darüberhinaus die ganze geistliche Welt. Gott hat diese Geheimnisse seinen Kindern anvertraut und offenbart. Dagegen sind diese Geheimnisse für die ungläubigen Menschen in der Welt ganz unverständlich, wie ein “Buch mit sieben Siegeln”.<span> </span>Als Haushalter Gottes sollen wir vor allem eine Eigenschaft unbedingt haben, nämlich treu zu sein. Vers 2 sagt: “Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden.” Wenn ein Verwalter nicht so fähig, aber immerhin treu ist, dann kann er für seinen Herrn trotzdem nützlich sein. Ein Verwalter aber, der fähig, jedoch untreu ist, bringt seinem Herrn viel Schaden. Darum ist die Treue die wichtigste Eigenschaft eines Verwalters.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Die Genesis berichtet uns von dem Knecht Abrahams, der so treu war, dass er seine Mission, für Abrahams Sohn im Ausland eine passende gläubige Frau zu finden, auf Leben und Tod erfüllte. Dieser treue Knecht überwand alle Versuchungen, seine Mission zu relativieren und erfüllte sie bis zum Ende. Treue ist die wichtigste Eigenschaft eines Dieners Gottes. So lesen wir in Lukas 12, 42.43: “Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über seine Leute setzt, damit er ihnen zur rechten Zeit gibt, was ihnen zusteht? Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht.” </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Apostel Paulus war ein treuer Diener Christi und Haushalter über das Evangelium. Einst lebte Paulus als ein Verfolger der Gemeinde. In seinem blinden Eifer dachte er, er täte Gott einen Gefallen, indem er die Christen, die Anhänger des neuen Weges, hart verfolgte. Doch der auferstandene Jesus begegnete diesem Feind Gottes und veränderte sein Leben um 180 Grad - von Saulus zu Paulus, Gottes auserwähltem Werkzeug für die Heiden. Paulus tat von Herzen über sein sündiges Leben Buße und entschied sich, fortan für Christus zu leben und ihm alles zur Verfügung zu stellen. Er diente dem Werk Jesu nicht wie ein Angestellter, sondern wie ein Vollzeithirte, der Tag und Nacht den ihm anvertrauten Menschen mit dem Wort Gottes und mit dem Gebet sogar unter Tränen diente. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Vor zwanzig Jahren kam ein Studienanfänger der Informatik zum Sonntagsgottesdienst und Zweierbibelstudium. Durch das lebendige Wort Gottes durfte er Jesus persönlich begegnen,<span> </span>geistliche Heilungsgnade erfahren und ein Leben als Hirte und Bibellehrer beginnen. Bis auf diesen Tag ist er all die Jahre in der Gnade Gottes und in der Berufung Gottes geblieben und arbeitet für das Werk Gottes von ganzem Herzen mit den Knechten Gottes einmütig zusammen. Gott segnet seine Treue und gebraucht ihn als einen verantwortlichen geistlichen Leiter und großartigen Diener des Wortes Gottes, der in diesem Jahr sogar der internationalen SBK in Purdue mit dem lebendigen Wort Gottes dienen durfte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Gott wünscht sich auch von uns, treue Haushalter Gottes zu sein. Dies bedeutet, dass wir unser Bestes für die Erfüllung von Gottes Mission geben sollen. Wenn wir an Gott denken, der aus Liebe zu uns verlorenen Sündern auch sein Bestes, nämlich seinen einzigen Sohn Jesus Christus, bis zum Tod am Kreuz hingab, und uns durch sein teures Blut von der Knechtschaft der Sünde errettet hat, dann haben wir allen Grund, Gott zu danken und unser Bestes ihm zu weihen und ihm zur Verfügung zu stellen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Apostel Paulus, der Gottes einseitige und überfließende Gnade allezeit im Herzen trug, bekannte: “Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle. Nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist.” Wenn wir uns an die Gnade Gottes für unser Leben erinnern, haben wir unzählige Dankanliegen. Lasst uns die Gnade und den Dank dafür in unserem Herzen erneuern, so dass wir unser ganzes Leben mit neuer Entscheidung Gott weihen und es als ein Dankeschön für die anvertraute Mission Gottes hingeben können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Es ist Gottes Gnade, dass er uns berufen hat, Missionare, Hirten und Bibellehrer für die jungen Menschen in dieser Generation zu sein. Gottes Hoffnung und herrlicher Plan ist es, jeden von uns in diesem goldenen Herbst als einen treuen Diener Christi Jesu und als einen Haushalter über Gottes Geheimnisse zu gebrauchen. Wir sollen vor allem gegenüber der Berufungsgnade Gottes und auch von kleinen Dingen an treu sein, es sei das Frühgebet, das Einladungswerk am Campus oder das Stellungnahmeschreiben. Gott helfe uns, von diesen kleinen Dingen an das grundlegende geistliche Leben treu zu führen und als Haushalter über Gottes Geheimnisse gebraucht zu werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Satan ist sehr listig und flüstert manchmal in unser Ohr: “Du hast dich so viel hingegeben - jetzt sind mal andere dran” oder “du bist so beschäftigt, du brauchst mehr Zeit für dich und deine Kinder”. Wenn wir auf diese Lüge des Satans hören und anfangen uns zurückzuziehen, werden wir irgend wann zu reinen Sonntagschristen verkommen, deren Leben mehr Schein als Sein ist. Statt uns von der Mission Gottes zurückzuziehen, müssen wir uns aktiv an die Gnade Gottes für unser Leben erinnern und noch entschlossener und noch hingebungsvoller als Diener Christi und als Haushalter über Gottes Geheimnisse unser Leben für die Mission Gottes hingeben. Hudson Taylor diente der China-Inland-Mission und arbeitete auch als praktizierender Arzt. Von morgens bis abends kamen viele kranke Menschen zu ihm, die seine Hilfe brauchten. Aber eines gab Hudson Taylor niemals auf: sein grundlegendes geistliches Leben vor Gott zu führen. Darum stand er noch früher auf, um in der Morgenstille Gottes Wort zu studieren und zu beten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">In Matthäus 24 erzählt Jesus das Gleichnis vom treuen und vom bösen Knecht. Dort heißt es in den Versen 45.46: “Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über<span> </span>seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit zu essen gebe? Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht.”<span> </span>Gottes Wort lehrt uns, dass sich Treue lohnt! Die schönste und größte Belohnung ist das Lob Jesu und seine Anerkennung. Vergangene Woche sagte H. Jochens Chef: “Gehen sie doch auch nach Hause. Es wird ihnen niemand danken, dass sie jetzt noch im Büro sitzen und arbeiten.” Das ist wahr in der Welt! Aber bei Gott ist es anders: diejenigen die fleißig für Gott wirken und bei der Erfüllung ihrer Mission treu sind, werden Gottes Lob und Anerkennung erhalten. Wenn wir Gottes Aufgabe, d. h. Gottes Mission treu erfüllen, dann dürfen wir uns freuen, sowohl darüber, dass Gott unser Leben für andere gebraucht und noch mehr darüber, dass Gott unsere Belohnung im Himmelreich vergrößert. Treue Knechte Jesu werden im Himmel die Reichen sein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns noch einmal Vers 2 an: “Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden.” Ob wir wirklich treu sind, wird von Gott erprobt und geprüft! Lukas 16,10.11 sagt: “Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht. Wenn ihr nun mit dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer wird euch das wahre Gut anvertrauen?” Wir sollen von kleinen Dingen an treu sein. Wer eine kleine Sache treu erfüllt, z. B. seine gebrauchte Tasse abspült und in den Schrank zurückstellt oder wer, nachdem er das Toilettenpapier aufgebraucht hat, wieder eine neue Rolle besorgt, den kann Gott als einen treuen Haushalter im Werk Gottes gebrauchen. Wer frühmorgens auf seinen süßen Schlaf verzichtet, um das Frühgebet zu halten, oder wer unabhängig vom sichtbaren Erfolg dem Einladungswerk dient, den wird Gott zu seiner Zeit als einen treuen Haushalter gebrauchen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">In der Welt werden diejenigen befördert und geehrt, die besonders erfolgreich gearbeitet haben. Jesus spricht aber nicht von den Erfolgreichen, sondern von den Treuen. Er sucht diejenigen, die, obwohl sie vollzeitig arbeiten oder Kinder zu versorgen haben, treu an dem Werk Gottes teilnehmen und mit den Knechten Gottes zusammenarbeiten. Er sucht diejenigen, die bereit sind, Zeit, Kraft und Material für das Werk Gottes einzusetzen, auch wenn sie sich in einer Zeit der Prüfungen oder in Schwierigkeiten befinden. Eine Missionarin erkrankte an Krebs und hätte sich deshalb aus dem Werk Gottes zurückziehen und sich um ihre Gesundheit kümmern können. Aber sie entschied sich, trotz ihrer schwierigen Lage ein grundlegendes geistliches Leben zu führen. Als sie so treu am Werk Gottes teilnahm, stellte Gott ihre Gesundheit völlig wieder her und Gott vertraute ihr einen Hoffnungsträger an, in dem Gott mächtig wirkt und der zu einem treuen Mitarbeiter für das Werk Gottes heranwächst. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Etwas Neues anzufangen oder etwas einmalig zu tun ist ganz einfach, aber Gottes Aufgabe und Gottes Mission wirklich treu zu erfüllen und “dabei zu bleiben”, sogar in Zeiten der Krise und der Anfechtungen durchzuhalten - das ist Treue. Wenn wir uns mit anderen vergleichen oder wenn sich Neid oder falscher Stolz in unserem Herzen breit machen, ist es schwer, treu zu bleiben. Statt jedoch auf unsere eigene Treue dürfen wir unser Leben ganz auf die unveränderliche Treue Gottes bauen. In 2. Timotheus 2,13 sagt Paulus: “Sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.” Unser Herr Jesus ist und bleibt der gute Hirte, der uns treu dient, der uns ermutigt, in seinem Dienst zu bleiben und der uns auch nachgeht und uns sucht, um uns wieder zurück in seinen Dienst zu holen. Jesus dient uns auch durch das heutige Wort, damit wir Buße tun, zu Jesus und seiner Mission zurückkehren und zu treuen Dienern Christi und Haushaltern über Gottes Geheimnisse heranwachsen können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns die Verse 3 und 4 an: “Mir aber ist&#8217;s ein Geringes, dass ich von euch gerichtet werde oder von einem menschlichen Gericht; auch richte ich mich selbst nicht. Ich bin mir zwar nichts bewusst, aber darin bin ich nicht gerechtfertigt; der Herr ist&#8217;s aber, der mich richtet.” Obwohl Apostel Paulus als treuer Diener Christi lebte, gab es in der Korinthergemeinde einige, die seine Person und seinen Dienst in Frage stellten. Sie maßten sich sogar an, über ihn zu richten. Sie behaupteten viele Dinge, die er angeblich falsch oder schlecht gemacht hätte. Menschlich gesehen, hätte Paulus darüber sehr verärgert sein können. Doch Paulus sagte: “Mir aber ist’s ein Geringes, dass ich von euch gerichtet werde &#8230;” Paulus lebte vor Gott in dem Bewusstsein, dass der auferstandene Jesus ihn und sein Tun eines Tages richten wirde. Daher war er frei vom Urteil der Menschen und von aller Selbstverdammnis. Daher konnte er auch in Vers 5 ermahnen: “Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der Herzen offenbar machen. Dann wird einem jeden von Gott sein Lob zuteil werden.” Paulus diente Gottes Werk von ganzem Herzen, aber zugleich wurde er von vielen kritisiert, verleumdet, sogar verfolgt. Er verteidigte sich aber nicht selber, sondern vertraute auf Gottes gerechtes Gericht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">2. Ein Diener Christi nimmt am Leiden Jesu teil (6-13)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns die Verse 6-8 an: “Dies aber, liebe Brüder, habe ich im Blick auf mich selbst und Apollos gesagt um euretwillen, damit ihr an uns lernt, was das heißt: Nicht über das hinaus, was geschrieben steht!, damit sich keiner für den einen gegen den andern aufblase. Denn wer gibt dir einen Vorrang? Was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich dann, als hättest du es nicht empfangen? Ihr seid schon satt geworden? Ihr seid schon reich geworden? Ihr herrscht ohne uns? Ja, wollte Gott, ihr würdet schon herrschen, damit auch wir mit euch herrschen könnten!” Hier lernen wir die geistliche Lage der Korinther kennen. Sie waren stolz auf ihre Gaben und hielten sich für besser als andere Gläubige. Sie waren geistlich satt geworden und meinten, schon reich zu sein. Sie wollten in der Gemeinde herrschen, statt auf ihre Hirten und Glaubensvorgänger zu hören und von ihnen weiter zu lernen. Paulus aber war nicht von den Menschen abhängig. Er lebte vor Gott und war entschlossen, unabhängig von der Reaktion der Menschen, Gott bis zum Ende zu dienen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Die Ursache für den Hochmut der Korinther war ihre Gnadenvergessenheit. Paulus hatte sich all die Jahre so sehr für sie hingegeben und ihnen unter Tränen mit dem Wort Gottes und Gebet gedient. Er war auch jetzt bereit, ihre geistliche Unwissenheit und Schwachheit zu tragen. Er war entschlossen als ein Diener Christi an dem Leiden Jesu teilzunehmen. Sehen wir uns Vers 9 an: “Denn ich denke, Gott hat uns Apostel als die Allergeringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen.” Paulus diente Jesus konsequent, doch dafür bekam er weder Dank noch menschliche Anerkennung. Vielmehr erfuhr er heftige Schwierigkeiten und Leiden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Sehen wir uns die Verse 10-13 an: “Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und Blöße und werden geschlagen und haben keine feste Bleibe und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. Man schmäht uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir’s; man verlästert uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute.”</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Gottes Knecht M. Peter wurde auch sogar von eigenen Mitarbeitern, die die Gnade Gottes vergaßen und das Evangelium ablehnten, verleumdet und verklagt. Aber Gott half ihm, nicht von den Menschen, sondern allein von Gott abhängig zu sein und die anvertraute Mission vor Gott treu zu erfüllen. Als sich Gottes Knecht entschied, nicht mit den Menschen zu kämpfen, sondern noch entschlossener der Weltmission zu dienen, segnete Gott ihn und vertraute ihm sogar die geistliche Leitung für das Werk in Deutschland und Europa an. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Die Korinther, die Paulus geistliche Kinder waren, kritisierten Paulus, statt ihn als Knecht Gottes und als ihren geistlichen Vater hoch zu achten. Es ist leicht, andere aus dem falschen Stolz heraus kritisieren. Wir lernen hier aber, dass wir nicht in unserem falschen Stolz bleiben, sondern Gottes Knechte hochachten und mit ihnen zusammenarbeiten sollen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: normal;"><span style="font-size: 11.5pt; font-family: Arial;">Wir sollen, wenn wir Jesus konsequent nachfolgen, auch bereit sein, von den Menschen missverstanden und sogar verfolgt zu werden. Genau dies hat auch unser Herr Jesus selber erfahren. Der Weg des Kreuzes ist Jesu Weg. Auch für uns ist der Weg des Kreuzes bzw. der Leiden nicht nur ein “kann”, sondern ein “muss.” Gott helfe uns, auf dem Weg des Kreuzes entschlossen zu gehen und an den Leiden Jesu für das Heil der jungen Menschen von