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	<title>Bonn UBF - Universität Bibel Freundschaft Bonn - Gemeinde in Bonn &#187; Bibelstudium</title>
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		<title>Bonn UBF &#8211; Dort will ich dir begegnen (2. Mose 25,22) &#8211; Exodus Lektion 13</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 16:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Happy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Dort will ich dir begegnen (PDF-Datei) DORT WILL ICH DIR BEGEGNEN 2. Mose 25,1-40 Leitvers 25,22 „Dort will ich dir begegnen, und vom Gnadenthron aus, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, zwischen den beiden Cherubim will ich mit dir alles reden, was ich dir gebieten will für die Israeliten.“ Durch die letzte Lektion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bonnubf.org/wp-content/uploads/2012/02/Ex_2522.SGD_20120205.pdf">Dort will ich dir begegnen (PDF-Datei)</a></p>
<p>DORT  WILL  ICH  DIR  BEGEGNEN</p>
<p>2. Mose	 25,1-40<br />
Leitvers 25,22</p>
<p>„Dort will ich dir begegnen, und vom Gnadenthron aus, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, zwischen den beiden Cherubim will ich mit dir alles reden, was ich dir gebieten will für die Israeliten.“</p>
<p>Durch die letzte Lektion haben wir kennengelernt, dass die Israeliten eine Entscheidung trafen, alle Worte, die der Herr durch Mose geredet hatte, tun zu wollen. In der Tat war es eine großartige Entscheidung. Es war eine  Liebeserklärung an Gott, der sich über sie erbarmt und sie aus der grausamen Sklaverei in Ägypten errettet hatte, der sie bis auf diesen Tag mit allem, was sie bedurften, selbst in der widrigen Umgebung der Wüste, versorgt hatte und der ihnen seine große Verheißung gegeben hatte, sie zu einem Königreich von Priestern und zu einem heiligen Volk zu machen. Gott freute sich sehr über ihre Entscheidung und schloss den Bund des Blutes mit ihnen. Gott wusste, dass ihr Geist zwar willig, aber ihr Fleisch schwach war. Er wusste, dass sie die Gnade des Blutes nötig hatten, um zu einem Königreich von Priestern und zu einem heiligen Volk heranwachsen zu können.</p>
<p>Im heutigen Text geht es um den Bau des Heiligtums, insbesondere um die Bundeslade und einige Geräte der Stiftshütte. Gott ließ die Israeliten dieses Heiligtum errichten, um mitten unter ihnen zu wohnen. Dies war Gottes große Gnade und Segen, dass die Israeliten in einer ständigen Beziehung mit Gott leben und durch sein Wort die klare Orientierung für ihr Leben haben konnten. Darüber hinaus liefert uns die Stiftshütte ein Bild von Jesus Christus, durch den wir heutzutage zu Gott kommen und eine Beziehung zu Gott anknüpfen dürfen. Möge Gott uns in dieser Stunde helfen, den Weg zu erkennen, wo und wie wir Gott begegnen und mit ihm ein glückliches und einflussreiches Leben führen können.</p>
<p>1. Erhebe eine Opfergabe für mich (1-9)<br />
Sehen wir uns die Verse 1 und 2 an: „Und der Herr redete mit Mose und sprach: Sage den Israeliten, dass sie für mich eine Opfergabe erheben von jedem, der es freiwillig gibt.“ Nachdem Gott Mose auf den Berg gerufen hatte, gab er ihm als erstes die Anweisung, dass die Israeliten eine freiwillige Opfergabe erheben sollten. Diese Opfergabe war dazu bestimmt, ein Heiligtum zu bauen, wo Gott wohnen würde, wo sie Gott anbeten und ihm dienen könnten. Um das Heiligtum zu errichten, wurden verschiedene Dinge benötigt: Gold, Silber, Kupfer und Holz für die Konstruktion, verschiedene Stoffe und Felle für Vorhänge und Verkleidung, dazu Öl, Spezerei, Farben und Edelsteine für Beleuchtung, Duft und Verzierung. Gott wollte, dass die Opfergabe von allen Israeliten freiwillig gegeben werden sollte. Niemand sollte gezwungen werden etwas zu geben. Dadurch wollte Gott sehen, ob die Israeliten ihn wirklich liebten oder nicht; ob sie gerne wollten, dass Gott unter ihnen leben würde oder nicht.  Für den allmächtigen Gott wäre es gar kein Problem gewesen, ihnen einfach ein Heiligtum vom Himmel her zufallen zu lassen. Aber Gott wies sie an, selber alle Dinge herbei zu schaffen und ihre Zeit und ihr Herz dafür zu investieren, um das Heiligtum zu bauen, damit sie auf diese Weise ihre Liebe gegenüber Gott zum Ausdruck bringen konnten.</p>
<p>In dieser Hinsicht ist die Opfergabe immer auch ein Prüfstein für unseren Glauben. Dies gilt besonders dann, wenn unser Opfer nicht aus dem Überfluss kommt, sondern wenn wir wie die Israeliten, die in der Wüste lebten, nicht so viel besitzen. Selbstsüchtige Menschen sind jederzeit bereit für ihre eigenen Angelegenheiten, vor allem für ihr Vergnügen alles zu geben. Aber wenn sie Gott etwas opfern sollen, dann zögern und berechnen sie. Einige geben viel Geld aus, um immer die aktuellste Mode zu tragen, andere geben viel aus, um dieses oder jenes neueste Computerspiele zu haben und wieder andere investieren einen großen Teil ihres Taschengeldes, um sich immer das neueste Handy kaufen zu können. Aber für Gott haben sie dann nur noch Reste übrig. In Kapitel 32 lesen wir, dass die Israeliten all ihre goldenen Ohrringe sammelten, um sich daraus ein goldenes Kalb zu machen. Sie machten dieses Kalb zu ihrem Gott, weil es stumm war und all ihr sündiges Verlangen und ihre Begierden duldete. Aber unser Gott  wünscht sich von uns, dass wir ihn am meisten lieben, und dass wir ihm unser Bestes geben. 2.Korinther 9,7 sagt: „Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“ Gott will nicht von uns das, was nur übrig bleibt. Gott will auch nicht, dass wir ihm etwas mit mürrischem Herzen opfern. Gott will unser Bestes, weil ihm unser Bestes gebührt. Dies gilt nicht nur in bezug auf unser Material, sondern auch auf unsere Zeit. Manch einer kommt am Sonntag zu spät oder gar nicht zum Gottesdienst, sondern bleibt lieber zu Hause, um für eine Klausur zu lernen. Ein anderer betreibt sein Geschäft, um etwas mehr zu verdienen. Aber was zeigt dies? Es zeigt, dass ihr Herz fern von Gott ist. Es zeigt, dass ihnen ihr eigener kleiner Vorteil, ihr Erfolg, ihr Geld, ihre Karriere oder auch nur ihre Bequemlichkeit wichtiger sind als Gott.</p>
<p>Viele UBF-Missionare haben in der Vergangenheit ihr Bestes geopfert. Sie haben ihre Heimat, ihre Sicherheit und ihre guten Karriereaussichten geopfert und sind als Missionare in ein fremdes Land gegangen, um dort den Studenten mit dem Bibelstudium zu dienen. Waren sie verrückt? Keineswegs, sondern sie liebten Gott mehr als alles andere. Und Gott war mit ihnen und hat durch sie auf der ganzen Welt viele Früchte des Glaubens unter den einheimischen Studenten hervorgebracht. M. Dr. Peter Chang hätte nach seiner Promotion als ein wohlhabender Apotheker sein Leben verbringen können. Aber er opferte Gott sein Bestes und entschied sich viel lieber als ein Vollzeithirte dem Jüngererziehungswerk in Deutschland und Europa zu dienen. H. Johannes und M. Petrus opfern auch ihr Bestes, indem sie sich zuerst um das geistliche Wachstum unsere Täuflinge kümmern, statt an ihre berufliche Karriere zu denken. H. Holy Maria verzichtete auf die Generalprobe zu einer Feier ihrer Professorin und nahm viel lieber am Weihnachtsgottesdienst teil. Auch unsere Kinder gaben ihr Bestes, indem sie in den Ferien jeden Tag zusammen in der Bibel lasen, indem sie in der Vorweihnachtszeit fleißig ihr Instrument übten und zusammen mit unserer Neuen Generation in Rehe ein wunderschönes Weihnachtskonzert für Gott und für die ältere Generation veranstalteten. In der Woche treffen wir uns um fünf Uhr zum Frühgebet. Es ist die beste Zeit, wenn unser Geist noch frisch ist, um Gottes Wort zu lesen und zu Gott zu beten. Gott helfe uns weiter, auf freiwilliger Basis, d. h. aus der reinen Liebe zu Gott, ihm täglich unser Bestes zu opfern. Lasst uns in diesem Jahr vor allem durch unser gemeinsames Frühgebet und durch unser Bibelstudium mit den Hoffnungsträgern Gott unser Bestes geben und dadurch die geistliche Erneuerung in Deutschland und Europa vorbereiten.</p>
<p>Betrachten wir Vers 8: „Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, dass ich unter ihnen wohne.“ Dieser Vers offenbart die wunderbare Gnade Gottes für sein Volk. Gott ist allmächtig, heilig und ohne Sünde. Im Gegensatz dazu sind wir gefallene und unverbesserliche Sünder, die wir zwar oft großartig im Wollen, aber nur schwach im Vollbringen sind. Der heilige Gott aber entschied sich in seiner unbegreiflichen Gnade, mit den unheiligen Sündern zu sein und mitten unter ihnen zu wohnen. Er wollte die Israeliten auf ihrer Pilgerreise begleiten und sie in das verheißene Land führen. Obwohl Gott schon wusste, wie oft die Israeliten weiter gegen ihn rebellieren und undankbar und ungehorsam sein würden, entschied er sich, mitten unter ihnen zu wohnen. Dies war der Ausdruck seiner einseitigen Liebe und Gnade für sein auserwähltes Volk.</p>
<p>Das Heiligtum, wo Gott mitten unter den Sündern wohnen wollte, ist auch ein Bild für Jesus Christus. Jesus gab seine himmlische Herrlichkeit auf, um mitten unter uns, den sündigen Menschen, zu wohnen. Der Evangelist Johannes war von dieser Gnade überwältigt und schrieb: „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ (Joh 1,14) Gott erniedrigte sich so sehr, um mitten unter uns, den Sündern, zu wohnen, um unsere Sünden zu vergeben und uns in das herrliche Reich Gottes zu führen.</p>
<p>Betrachten wir den Vers 9: „Genau nach dem Bild, das ich dir von der Wohnung und ihrem ganzen Gerät zeige, sollt ihr&#8217;s machen.“ Hier lehrte Gott die Israeliten, wie sie das Heiligtum errichten sollten, nämlich genau nach dem Plan, den Gott sich gemacht hatte. Anders gesagt, hatte Gott ihnen durch das Heiligtum einen ganz konkreten Weg bereitet, wie sie ihm begegnen und mit ihm eine Beziehung haben konnten. In der Welt gibt es vielerlei Wege, auf denen die Menschen versuchen, Gott näher zu kommen. Aber Gott lehrt uns durch den konkreten Bauplan der Stiftshütte, dass es nur einen einzigen Weg zu Gott gibt, um mit ihm in eine Beziehung treten zu können.</p>
<p>2. Dort will ich dir begegnen (10-40)<br />
Betrachten wir den Vers 10: „Macht eine Lade aus Akazienholz; zwei und eine halbe Elle soll die Länge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb Ellen die Höhe.“ Das erste und wichtigste Gerät, das sie bauen sollten, war die Bundeslade. Es war ein nach oben offener Kasten, der 1,25m lang, 75cm breit und 75cm hoch war. Er war aus Akazienholz gefertigt und wurde innen und außen mit Feingold überzogen. In diesem vergoldeten Kasten sollte das Gesetz Gottes aufbewahrt werden. Im Mittelpunkt des Heiligtums befand sich also das Wort Gottes. Genauso soll das Wort Gottes auch der Mittelpunkt unseres geistlichen Lebens sein. Gottes Wort soll die Grundlage unserer geistlichen Gemeinschaft und all unserer Aktivitäten sein. Dies ist der Grund dafür, warum wir jede Woche zur Sonntagsbotschaft eine tiefgehende Stellungnahme schreiben, damit wir dadurch Gottes Wort in unser Herz aufnehmen und praktisch danach leben. Wenn Gottes Wort in der Mitte unseres Herzens und im Mittelpunkt unserer Gemeinschaft steht, können wir wahrhaft sinnvolle und erbauliche Gemeinschaft miteinander haben und wir erfahren Gottes Kraft und sein mächtiges Wirken in und durch uns.</p>
<p>Sehen wir uns die Verse 12-15 an. Die Bundeslade hatte zwei Stangen, mit denen sie getragen werden konnte. Diese Stangen verhinderten, dass die Priester die heilige Lade direkt anfassen würden. Diese Stangen sollten auch niemals aus ihren goldenen Ringen herausgezogen werden. Mit anderen Worten wollte Gott sich nicht niederlassen, sondern immer mit seinem Volk weiterziehen. Unser Gott ist ein Pilgergott. Er zieht mit seinem Volk umher. Er zieht mit uns und bleibt bei uns, bis wir das herrliche Reich Gottes erreicht haben.</p>
<p>Vers 17 sagt: „Du sollst auch einen Gnadenthron machen aus feinem Golde; zwei und eine halbe Elle soll seine Länge sein und anderthalb Ellen seine Breite.“ Der Gnadenthron war sozusagen der Deckel für die Bundeslade. Auf ihm befanden sich zwei goldene Cherubim, zwei Engel, die ihre Flügel über dem Gnadenthron ausbreiteten. Gäbe es nur das Gesetz, könnten die Menschen nicht zu Gott kommen, weil alle Menschen nach dem Gesetz schuldig sind. Aber das Gesetz wurde in der Lade verwahrt und durch die Gnade Gottes bedeckt, so dass wir Gottes Vergebungsgnade empfangen und zu Gott kommen können.</p>
<p>Lesen wir Vers 22: „Dort will ich dir begegnen, und vom Gnadenthron aus, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, zwischen den beiden Cherubim will ich mit dir alles reden, was ich dir gebieten will für die Israeliten.“ Gott begegnete seinem Volk dort, wo Gnade und Gesetz aufeinander treffen. Gott ist heilig und zugleich gnädig. Er offenbarte seine Heiligkeit durch das Gesetz. Das Gesetz Gottes ist absolut und offenbart die Übertretungen und Sünden des Menschen. Es klagt ihn an und verdammt ihn. Gleichzeitig jedoch offenbarte Gott seine Gnade, indem er das Gesetz in der Bundeslade durch den Gnadenthron darüber bedecken ließ. Gerade dort, wo der Mensch als Sünder angeklagt und verdammt wird, da begegnet ihm die Gnade Gottes, die durch die Kraft des Blutes seine Sünden bedeckt, die ihn wieder aufrichtet und ihm neues Leben schenkt. Dies war für die Israeliten der Weg, wie sie Gott begegnen und Gemeinschaft mit ihm haben konnten.</p>
<p>Für die Menschen von heute ist Jesus der neue, der lebendige Weg, den Gott bereitet hat, damit wir ihm begegnen können. Wie in der Stiftshütte, so ist auch das Kreuz, an dem Jesus starb, der Ort, wo Gottes Gerechtigkeit und Gottes Gnade aufeinander treffen. Jesus war ohne Sünde, er erfüllte das ganze Gesetz und war gerecht vor Gott. Aber er wurde wie ein Schwerverbrecher behandelt und vergoss sein eigenes, heiliges Blut am Kreuz, um dadurch unsere Sünden zu sühnen. Jesus nahm unsere Strafe auf sich, um uns, die ungerechten Sünder, vor der ewigen Verdammnis zu erretten. Wer sich als ein Sünder vor dem Wort Gottes erkennt und mit bußfertigem Herzen zum Kreuz Jesu kommt, den nimmt Gott an, den macht Gott gerecht und heilig durch das Blut Christi. Er empfängt die Vergebung seiner Sünden und das ewige Leben. Jesus und Gott, der Vater, kommen zu ihm, um in seinem Herzen Wohnung zu nehmen. (Joh 14,23)</p>
<p>In unserer Zeit versuchen die Menschen auf ihre eigene Weise zu Gott zu kommen. Einige sagen, dass Gott die Liebe ist und meinen damit, dass Gott alles tolerieren und jeden Menschen erretten würde. Aber dieser Weg ist nicht  biblisch und entspricht nicht der Wahrheit Gottes. Wahr ist hingegen, dass Gott die Sünde hasst, aber den Sünder liebt. Weil Gott auch gerecht ist, musste Jesus am Kreuz qualvoll sterben, um für unsere Sünden zu bezahlen. Jesus sagte  klar, dass ohne Buße und ohne Glauben an das Evangelium niemand in das Reich Gottes kommen wird. (Mk 1,15) Es ist auch vergebliche Mühe, wenn jemand aus seiner eigenen Kraft heraus versucht, durch christliche Aktivitäten, guten Taten oder soziales Engagement seine Sünden vor Gott wieder gut machen zu wollen. Nur diejenigen, die ihre sündenbefleckten Kleider im Blut Jesu hell gemacht haben, werden Gottes Angesicht sehen. (Offb 7,14) In der damaligen Zeit war das Wüstenheiligtum der Ort, wo Gott den Menschen persönlich begegnen konnte. Im Neuen Testament ist Jesus dieser Weg. Jesus sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh 14,6) Als Sünder können wir von uns aus nicht zu dem heiligen Gott kommen. Darum ergriff Gott die Initiative und kam zu uns, indem er Jesus Christus in die Welt sandte, um uns durch ihn die Gnade der Vergebung unserer Sünden zu schenken und uns zu seinen heiligen Kindern zu verändern.</p>
<p>Als ein Mönch kämpfte Martin Luther mit Fasten und Beten, um sein sündiges Verlangen zu überwinden. Aber je mehr er mit seiner eigenen Kraft dagegen ankämpfte, umso mehr musste er seine Hilflosigkeit gegenüber der Sündenmacht erkennen. Erst als er Römer 1,17 in sein Herz aufnahm: „Der Gerechte wird aus Glauben leben“, begegnete er Gott persönlich. Als er daran glaubte, dass das Blut Jesu all seine Sünde bedeckte, empfing er Gottes Gnade und Gottes tiefen Frieden. Von da an setzte er sein ganzes Leben dafür ein, um den Menschen in Deutschland und in Europa das lebengebende Evangelium zu bringen. Ein junger Mann war sehr verzweifelt, weil er immer nur auf seine eigene Sünde sah. Auch der Umzug in eine andere Stadt half ihm nicht, weil sein wahres Problem nicht in den äußeren Umständen, sondern im Inneren seines Herzens lag. Aber als er mit seinen Sünden zu Jesus kam und seine Gnade für sich persönlich annahm, wurde er verändert und begann ein neues Leben als ein Hirte für die Studenten.</p>
<p>Es ist wichtig zu wissen, dass sich der Gnadenthron über der Lade mit dem Gesetz befindet. Dies zeigt, dass die Gnade höher ist als das Gesetz. Allein durch die Gnade dürfen wir vor Gott bestehen und persönliche Gemeinschaft mit ihm haben und als seine Kinder wachsen. Gott redete mit Mose vom Gnadenthron her und gab den Israeliten Orientierung für ihr Leben. Gott redet mit uns durch seinen Sohn Jesus Christus. 5. Mose 18,15 sagt: Auf ihn sollen wir hören und allem, was er sagt, gehorchen und so in einem neuen Leben wandeln. </p>
<p>Gott helfe uns, Jesus als den einzigen Weg der Errettung anzunehmen und durch ihn in die ewige Gemeinschaft mit Gott zu treten. Gott helfe uns, unsere Beziehung zu Gott täglich zu erneuern, indem wir wie wir sind, mit unseren Sünden zum Gnadenthron Jesu kommen und durch seine Reinigung zum heiligen Volk und zur königlichen Priesterschaft für diese postmoderne Generation heranwachsen.<br />
Lesen wir den Vers 23: „Du sollst auch einen Tisch machen aus Akazienholz: zwei Ellen soll seine Länge sein, eine Elle seine Breite und anderthalb Ellen seine Höhe.“ Auf diesem goldenen Tisch sollten immer frische Brote liegen, von denen nur die Priester essen durften. Diese Brote erinnerten die Israeliten daran, dass Gott sein Volk sowohl geistlich als auch leiblich versorgte. Sie sind auch ein Bild für Jesus Christus, der von sich selbst sagte: „Ich bin das Brot des Lebens.“ (Joh 6,35)</p>
<p>Lesen wir auch den Vers 31: „Du sollst auch einen Leuchter aus feinem Golde machen, Fuß und Schaft in getriebener Arbeit mit Kelchen, Knäufen und Blumen.“ Der Leuchter sollte aus einem Zentner Gold hergestellt werden. Er hatte rechts und links je drei Arme und in der Mitte einen Schaft. Dieser  siebenarmige Leuchter erhellte den dunklen Raum des Heiligtums und zeigte den Menschen die Schaubrote und den Weg zum Allerheiligsten. Sieben ist die vollkommene Zahl Gottes. Dieser Leuchter weist erneut auf Jesus hin, der von sich sagte: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)</p>
<p>Durch die heutige Lektion haben wir gelernt, dass Gott sich von uns wünscht, dass wir ihm unser Herz und unsere Liebe geben und ihm unser Bestes opfern. Und wir haben gelernt, wie wir eine Beziehung mit Gott haben können. Gott kommt zu uns, wenn wir uns mit seinem Wort auseinandersetzen, wenn wir gewillt sind, unser Leben auf die Wahrheit des Wortes Gottes zu stellen und wir mit bußfertigem Herzen mit unseren Sünden zum Gnadenthron Gottes, d. h. zum Kreuz Jesu kommen. Lasst uns Gott in diesem Jahr unser Bestes geben, indem wir durch unser Bibelstudium die Studenten zum Heiligtum Gottes, zu Jesus, führen, wo sie Gott persönlich begegnen und als königliche Priesterschaft und heiliges Volk aufgestellt werden können. </p>
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		<title>Bonn UBF &#8211; Die Stiftshütte (2.Mose 26,30b)</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bonnubf.org/?p=2395</guid>
		<description><![CDATA[DIE  STIFTSHÜTTE &#160; &#160; 2. Mose          26,1-27,21 Leitvers          26,30b &#160; &#160; &#160; * Die Stiftshütte (26,1-37) &#160; Welche Funktion hatte die Stiftshütte? (1a)  Was lernst du durch die Cherubim, die in die zehn inneren Teppiche eingewebt wurden, über Gott kennen? (1b) &#160; Wie sollten die Israeliten die inneren Teppiche anordnen? (2-6)  Welche geistliche Bedeutung haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>DIE  STIFTSHÜTTE</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2. Mose          26,1-27,21</p>
<p>Leitvers          26,30b</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Die Stiftshütte (26,1-37)</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Welche Funktion hatte die Stiftshütte? (1a)  Was lernst du durch die Cherubim, die in die zehn inneren Teppiche eingewebt wurden, über Gott kennen? (1b)</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Wie sollten die Israeliten die inneren Teppiche anordnen? (2-6)  Welche geistliche Bedeutung haben die Tierfelle, aus denen die Teppiche und Decken des Zeltes hergestellt wurden? (3. Mo 16,20-22; 2. Mo 29,15-22; Jes 53,3)</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Welche Anweisungen erhielten sie für die Bretter der Wohnung und die Eingangsdecke des Zeltes? (15-30; 36.37)  Wozu dient der Vorhang und was bedeuten seine Farben? (31-33; Mk 15,38; Hebr 9,8.9)  Was steht im Allerheiligsten? (34)  Wie kann Gott mitten unter dieser Generation wohnen? (30b)</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Der Brandopferaltar und der Vorhof (27,1-21)</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Warum sollten alle Geräte aus Kupfer sein? (4. Mo 16,35-17,4)  Wozu diente der Brandopferaltar? (3. Mo 1,1-3,17; 9,22-24)  Welche Bedeutung haben die Hörner auf jeder Ecke des Altars? (2. Mo 30,10; 1. Kön 1,50; Ps 18,2; Lk 1,69)</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>Wofür wurde der Vorhof gebraucht? (2. Mose 40,29-32)  Warum und womit sollten Aaron und seine Söhne den Leuchter die ganze Nacht brennen lassen? (20.21)</li>
</ol>
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		<title>Bonn UBF &#8211; Gottes Bund des Blutes (2. Mose 24,8) &#8211; Exodus Lektion 12</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2012/01/bonn-ubf-gottes-bund-des-blutes-2-mose-248-exodus-lektion-12/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 16:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Happy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Gottes Bund des Blutes (PDF-Datei) GOTTES  BUND  DES  BLUTES 2. Mose    21,1 – 24,18 Leitvers    24,8 „Da nahm Mose das Blut und besprengte das Volk damit und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte.“ Im ersten Teil des Buches Exodus haben wir gelernt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bonnubf.org/wp-content/uploads/2012/01/Ex_2408.SGD_20120129.pdf">Gottes Bund des Blutes (PDF-Datei)</a></p>
<p>GOTTES  BUND  DES  BLUTES</p>
<p>2. Mose    21,1 – 24,18<br />
Leitvers    24,8</p>
<p>„Da nahm Mose das Blut und besprengte das Volk damit und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte.“</p>
<p>Im ersten Teil des Buches Exodus haben wir gelernt, wie Gott die Israeliten mit seiner mächtigen Hand aus der Sklaverei in Ägypten errettet hat. Gott stellte einen Mann Mose als Hirte für sie auf, zwang den unbußfertigen Pharao durch 10 Plagen in die Knie und führte die Israeliten schließlich mitten durch das Rote Meer hindurch in die Freiheit. Dann führte er sie durch die Wüste, indem er sich um alle ihre Bedürfnisse sorgfältig kümmerte, und erlaubte ihnen schließlich am Berg Horeb, ihrem Gott persönlich zu begegnen. Wir haben dadurch Gottes Barmherzigkeit und Liebe zu einem nutzlosen Sklavenvolk kennengelernt, mit der er sie errettete und zu sich führte. Gott trug all ihr Murren und ihre Undankbarkeit und offenbarte ihnen seine Hoffnung, nämlich sie als ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk aufzustellen.</p>
<p>Nachdem sie Gottes Liebe kennengelernt hatten, gab er ihnen seine Gebote. Gott wollte ihnen dadurch praktisch helfen, ein geheiligtes Leben zu führen. Durch ihren Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes konnten sie auch ihre Liebe und Dankbarkeit zu Gott ausdrücken. Vor allem wollte Gott ihnen helfen, als ein heiliges Volk Gottes gebraucht zu werden. Schließlich schloss Gott einen Bund mit dem Volk Israel, der mit dem Blut besiegelt wurde. Dieses Blut bedeutete die Vergebung der Sünden und dass Gott sie trotz ihrer Sündhaftigkeit als sein Volk angenommen hatte. Lasst uns heute über die Bedeutung des Bundes im Blut tiefgehend nachdenken. Lasst uns in den Bund mit Gott eintreten und als Gottes heiliges Volk, als seine königliche Priesterschaft für diese Generation gebraucht werden.</p>
<p>1. Ein heiliges Volk (21,1 – 23,33)<br />
In den Kapiteln 21 bis 23 finden wir zahlreiche Gesetze Gottes. Die 86 Verse mit Gesetzen und Geboten Gottes könnten uns leicht abschrecken. Sollen wir etwa Jura studieren? Aber wir müssen wissen, dass die Menschen Gesetze brauchen. Wenn ein Mensch kein Gesetz hat, dann handelt er nur gemäß seinem momentanen Gefühl. Wahrscheinlich würden die Israeliten wie ihre ehemaligen Sklaventreiber als ungerechte, brutale Unterdrücker leben, die nur an sich selber denken und andere ignorieren. Sie würden zuerst an ihren eigenen Vorteile denken. Aber durch das Gesetz Gottes konnten sie zu einem heiligen Volk heranwachsen. Sie konnten Gottes Eigenschaften wie Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit anziehen und in der Welt offenbaren. Viele junge Menschen leben einfach nach ihrem Gefühl und dem Zeitgeist: materialistisch, vergnügungssüchtig und verantwortungslos. Leider gibt es auch viele Christen, die zwar an Jesus glauben, aber Gottes Gebote nicht so ernst nehmen, so dass sich ihr praktisches Leben kaum von dem der weltlichen Menschen unterscheidet. Lasst uns das Gesetz des Herrn Tag und Nacht mit Lust studieren und uns entscheiden, Gottes Wort zu gehorchen, so dass wir als ein heiliges Volk Gottes für diese Generation gebraucht werden können.</p>
<p>In den Versen 2 bis 11 geht es um die Rechte der Schwächsten in der Gesellschaft, nämlich die Rechte der Sklaven. In der damaligen Zeit besaßen Sklaven keine Rechte, sondern wurden wie ein Stück Vieh als Besitz ihres Herrn betrachtet. Aber Gottes Gesetz gab den Sklaven umfassende Rechte. So musste ein hebräischer Sklave nach 6 Jahren Dienst freigelassen werden und Sklavinnen erhielten gleiche Rechte wie Ehefrauen oder Töchter. Diese Verse lehren uns, dass wir jeden Menschen hochachten und das Leben und die Rechte besonders der schwachen Menschen respektieren müssen.</p>
<p>Die Verse 12 bis 27 lehren uns Hochachtung gegenüber dem Leben und der Gesundheit der anderen. Wer diese grundlegenden Rechte nicht achtet, indem er jemanden tötet oder schwer verletzt, der muss entsprechend bestraft werden. Der Vers 24 ist sprichwörtlich geworden: „Auge um Auge, Zahn um Zahn&#8230;“ Hier geht es nicht darum, Rache zu üben, sondern darum, eine willkürliche Rache zu unterbinden und eine ausgleichende Gerechtigkeit zu schaffen. Jesus lehrte uns, dass wir über diese Gerechtigkeit hinaus, anderen vergeben und „die andere Backe“ hinhalten sollen, so wie Jesus uns vergeben hat. Wir sollen unsere Eltern hochachten (15.17). Wer seinen Eltern flucht oder sie schlägt, sollte streng bestraft werden.</p>
<p>Gottes Leute müssen in ihrem praktischen Leben Verantwortung tragen (21,28-22,16). Tiere, die andere verletzen könnten, müssen von ihrem Halter sorgsam verwahrt werden und ein Schaden, den sie anrichten, muss beglichen werden. Wenn man einen Gegenstand verliert, den man ausgeliehen hat, muss man Ersatz dafür leisten. Wenn jemand eine Jungfrau beredet und mit ihr gesündigt hat, soll er wenigstens die Verantwortung tragen und sie heiraten. Gottes Leute dürfen nicht selbstsüchtig handeln, sondern müssen zuerst an den anderen denken. Der Kommunismus ist nicht zuletzt deshalb gescheitert, weil niemand Verantwortung tragen und alle nur die Privilegien genießen wollten. Wo es diejenigen gibt, die Verantwortung mittragen, wird eine gute Umgebung geschaffen, in der Gott wirken kann.</p>
<p>In den Versen 20 bis 26 geht es um den Schutz der Schwachen, wie Ausländern, Witwen, Waisen oder Armen. Solche Menschen werden oft übersehen und benachteiligt, weil sie sich nicht wehren können. Aber die Bibel lehrt uns, dass wir zuerst das Herz der Schwachen verstehen sollen. In gleicher Weise sollen wir uns auch um die schwachen Hoffnungsträger mit dem Herzen Gottes kümmern, auch wenn es manchmal wie ein Verlustgeschäft aussehen mag.</p>
<p>Wir haben auch eine Verpflichtung zur Wahrheit und Barmherzigkeit (23,1-9). Anstatt die eigene Stärke rücksichtslos auszunutzen, sollen wir mit Barmherzigkeit handeln. Vor allem sollen wir der Wahrheit gehorchen, anstatt Geschenke zu nehmen oder das Recht zu beugen.</p>
<p>In den Versen 10 bis 19 geht es um Opfer und Feste. Wenn die Israeliten in das verheißene Land kamen, lauerten neue Gefahren auf sie. Gott gab ihnen diese Gebote, damit sie Gott allezeit danken und sich an Gottes Gnade erinnern konnten. Gottes Leute sollen ihr erstes und bestes dem Herrn opfern. Der Sabbat sollte ein Ruhetag sein, auch für die Sklaven. Alle Männer sollten mindestens dreimal im Jahr zur Bibelkonferenz in Jerusalem zusammenkommen. Gott gab ihnen diese Regeln, damit sie die Schöpfungsordnung in ihrem Herzen festhalten konnten.</p>
<p>Sehen wir uns 22,30a an: „Ihr sollt mir heilige Leute sein.“ Dieser Vers lehrt uns das Ziel, mit dem Gott den Israeliten alle diese zahlreichen Gebote gegeben hat. Sie sollten heilige Leute sein. Sie sollten Menschen sein, die zu Gott gehören und gemäß dem Wort Gottes leben. Sie sollten nicht gemäß ihrem Gefühl und ihrem Gutdünken handeln, sondern bewusst Gott gehorchen und so als ein Volk Gottes leben.</p>
<p>Was geschieht, wenn wir Gott gehorchen und als ein heiliges Volk Gottes leben? Die Verse 20 bis 33 beschreiben, dass Gott einen Engel vor den Israeliten her senden wollte, der sie ins verheißene Land führen würde. Gott wollte sie in allen Bereichen segnen. Gott wollte ihnen Gesundheit, ausreichende Nahrung, zahlreiche Nachkommen und langes Leben geben. Die einzige Voraussetzung war, dass sie dem Wort Gottes gehorchten und Gott allein anbeteten. Gott warnte sie eindringlich davor, die Götter der Kanaaniter anzubeten oder sich von ihrem sündigen Lebensstil beeinflussen zu lassen. Wenn wir Gott praktisch gehorchen, gibt er uns seinen überfließenden Segen. Wenn wir Gott nicht gehorchen, werden wir entsprechende Strafe erfahren. Götzendienst ist wie geistlicher Ehebruch. Möge Gott uns helfen, seinem Wort von ganzem Herzen zu gehorchen und als ein heiliges Volk gebraucht zu werden, dass die sündige Welt überwindet und unter dem Segen Gottes lebt.</p>
<p>In unserem Glaubenleben ist der Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes von entscheidender Bedeutung. Als M. Petrus dem Wort Gottes und der Führung Gottes gehorchte und zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit trachtete, hat Gott ihn nicht nur mit 4 fröhlichen Missionaren der 3. Generation gesegnet, sondern ihn auch als einen globalen geistlichen Leiter aufgestellt. Weil H. Holy Maria sich entschied, der Führung Gottes zu gehorchen und als Hirtin für die Musikstudenten zu leben, gab Gott ihr auch den großartigen Glaubenssieg in ihrem Musikstudium. Gott wird auch die Glaubensentscheidung von H. Christoph und M. Hanna, nicht eine weltliche Familie, sondern eine Hirten-Hausgemeinde zu gründen, reichlich segnen und sie zum Segen für die Studenten machen. Manchmal denken wir, dass wir etwas verlieren würden, wenn wir dem Wort Gottes gehorchen. Aber in der Tat werden wir gar nichts verlieren, sondern vielmehr Gottes reichliche Hilfe und Segen erfahren.</p>
<p>In dieser Zeit diskutieren die Menschen viel darüber, wie wir die verschiedenen aktuellen Probleme wie z.B. das Finanzproblem lösen können. Aber hier lernen wir, dass der Schlüssel zum Segen Gottes im Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes liegt. Gott hat Korea überreich gesegnet. Obwohl sie ein Land der 3. Welt waren, gehorchten sie dem Weltmissionsbefehl und begannen Krankenschwestermissionare auszusenden. Seitdem hat Gott sie gesegnet und sogar zu einer der führenden Wirtschaftsnationen gemacht. Wir glauben, dass Gott auch uns segnet, wenn wir seinem Wort gehorchen, und dass er uns gebraucht, Deutschland und Europa geistlich wiederzuerwecken und als Hirtennation für die Weltmission zu gebrauchen.</p>
<p>2. Das Blut des Bundes (24,1-18)<br />
In Kapitel 24 geht es um den Bundesschluss, der mit dem Blut besiegelt wurde. Gottes Gebote sind heilig und vollkommen. Aber die Menschen sind unvollkommen und niemand kann alle Gebote erfüllen. Daher brauchen die Menschen die Vergebungsgnade Gottes.</p>
<p>In Vers 3 lesen wir, dass das Volk eine Entscheidung traf, Gott zu gehorchen. Es war eine persönliche und freie Entscheidung, nachdem sie alle Gebote Gottes gehört hatten. Sie entschieden sich, als Gottes heiliges Volk zu leben und seinem Wort zu gehorchen. Gott zwingt uns nicht. Er möchte, dass jeder von uns eine persönliche und freie Entscheidung trifft, dem Wort Gottes zu gehorchen und so als ein heiliges Volk Gottes gebraucht zu werden. In der Tat trafen die Israeliten die gleiche Entscheidung sogar dreimal: In Kap. 19,8, nachdem sie Gottes Vision und Hoffnung kennengelernt hatten, ein Königreich von Priestern zu sein, und in Kap. 24,3 nachdem sie das Gesetz gehört hatten und in Vers 7 nachdem Mose das Gesetz noch einmal vorgelesen hatte. Dies zeigt, wie wichtig diese persönliche Entscheidung der Gläubigen ist, dem Wort Gottes zu gehorchen. Heutzutage denken manche, dass Glauben an Jesus und Gott zu gehorchen zwei verschiedene Dinge wären. Aber für Jesus gehören Glaube und Gehorsam untrennbar zusammen. Jesus sagte in Mt 7,21: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ Lasst uns darum mit der klaren Entscheidung dem Wort Gottes gehorchen, besonders unserem Jahresleitwort, und so als ein heiliges Volk gebraucht werden. Dies ist der Grund, warum wir nach dem Bibelstudium eine persönliche Stellungnahme schreiben, um Gottes Wort anzunehmen und ihm zu gehorchen.</p>
<p>Was tat Mose, nachdem sie eine Entscheidung getroffen hatten, Gottes Wort zu gehorchen? Lesen wir die Verse 4 und 5 gemeinsam. Am nächsten Tag baute Mose einen Altar und ließ dem Herrn Brandopfer darbringen von jungen Stieren. Er sammelte das Blut der Stiere in einem Becken und sprengte die Hälfte an den Altar. Dann las er noch einmal das Buch des Gesetzes vor und die Israeliten antworteten, dass sie danach leben wollten. Lesen wir den Vers 8 gemeinsam: „Da nahm Mose das Blut und besprengte das Volk damit und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte.“ Mose besprengte das Volk mit dem Blut und sagte: „Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte.“ Das Besprengen mit Blut steht hier für die Reinigung und Vergebung, wie Hebräer 9,22 sagt: „Ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.“ Der heilige Gott kann keine Gemeinschaft mit den sündigen Menschen haben, vielmehr müsste er sie bestrafen und vernichten. Aber Gott reinigte die Israeliten durch das Blut und schloss mit ihnen den Bund am Sinai.</p>
<p>Gott hat auch mit uns einen Bund geschlossen, nämlich den neuen Bund in dem Blut Jesu. Jesus vergoss sein heiliges Blut am Kreuz für unsere Sünden, um uns von der Gefangenschaft des Satans zu erretten und uns als seine geliebten Kinder wiederherzustellen. Durch das Blut Jesu haben wir Vergebung, Erneuerung und das ewige Leben. Hebräer 9,14 sagt: „Um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!“ Sünde ist nicht harmlos, sondern sie verlangt das Blut. Gott aber erfüllte seine Gerechtigkeit, indem er Jesus an unserer Stelle bestrafte und ihn sein Blut vergießen ließ, so dass wir frei wären.</p>
<p>Der Bund Gottes wird durch die Vergebungsgnade in dem Blut besiegelt. Wir dürfen zu Gott kommen, nicht weil wir gerecht sind, sondern weil er sein Blut für uns vergossen hat. Dieser neue Bund ist nicht auf das Blut von Tieren, sondern auf das Blut des Sohnes Gottes, Jesus Christus, gegründet. Dieser neue Bund bedeutet, dass Gott all unsere Sünden vollkommen vergeben und uns als seine Kinder, als sein heiliges Volk angenommen hat. Das ist wirklich eine unverdiente Gnade.</p>
<p>Wie groß ist die Gnade Gottes, dass er auch mit unserem Volk einen Bund schließt, unsere Sünden zu vergeben und uns als eine königliche Priesterschaft für die Europa- und Weltmission zu gebrauchen. Eigentlich ist unser Volk zu sündig. Wir haben Gott aus unserem Denken verworfen und leben von Humanismus und Relativismus überwältigt. Vorgestern wurden uns am 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz unsere Sünden der Vergangenheit klar vor Augen geführt. Diese Sünde ist zu groß, als dass sie beglichen werden könnte. Aber in seiner einseitigen Gnade hat Gott uns durch das Blut Jesu vergeben, einen neuen Anfang erlaubt. Er hat uns eine friedliche Wiedervereinigung gegeben, weil er eine große Hoffnung hat, Deutschland noch einmal geistlich zu erwecken und uns als eine Hirtennation für die Weltmission zu gebrauchen.</p>
<p>Petrus war ein Mann des Selbstvertrauens, der voller Überzeugung zu Jesus sagte, dass er bereit wäre, mit ihm zusammen zu sterben. Aber noch am gleichen Tag verleugnete der schwache Petrus vor einer kleinen Magd Jesus dreimal. Durch diese Begebenheit erkannte Petrus, dass er ein schwacher, unverbesserlicher Sünder war. Aber als er an den Bund des Blutes glaubte, dass Jesus auch für ihn sein Blut am Kreuz vergossen hatte, wurde er vollkommen wiederhergestellt und konnte sogar als Hirte der ersten Gemeinde gebraucht werden. In 1.Petrus 2,24 bezeugte er: „Der unsere Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.“ Wir, die Sünder, können Gottes Ansprüchen niemals genügen. Aber Gott hat einen festen Bund mit uns im Blut Jesu geschlossen, all unsere Sünden zu vergeben. Wenn wir zu Jesus kommen, dann richtet er uns als ein heiliges Volk und eine königliche Priesterschaft wieder auf.</p>
<p>Nachdem Gott den Bund mit dem Volk geschlossen und sie durch das Blut gereinigt hatte, berief Gott 70 Ältesten, dass sie auf den Berg steigen und Gott sehen durften. Sie durften Gottes Herrlichkeit sehen. Mose beschrieb nicht, wie Gott ausgesehen hat, sondern nur dass der Boden unter seinen Füßen so schön wie Saphir war. Danach gab es ein leckeres Festmahl. Es war ein Vorgeschmack auf das Himmelreich. Durch die Gnade des Blutes dürfen wir zum Reich Gottes gehen und eine ewige Gemeinschaft mit Gott haben.</p>
<p>Heute haben wir gelernt, dass Gott seinem Volk viele Gesetze gegeben hat, damit sie ihre sündige Innerlichkeit überwinden und als ein heiliges Volk Gottes wachsen könnten. Als sie eine Entscheidung trafen, Gottes Wort zu gehorchen, hat Gott mit ihnen einen Bund geschlossen. In seiner Gnade vergab er ihre Sünden durch das Blutsopfer und nahm sie als sein Volk auf. Lasst uns an die Gnade Gottes im Blut glauben und durch den Glauben eine Entscheidung treffen, Gottes Wort zu gehorchen und als sein heiliges Volk gebraucht zu werden. Gott wird uns dann für die geistliche Wiedererweckung in Deutschland und Europa als seine Leute gebrauchen.</p>
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		<title>Bonn UBF &#8211; Esras Entscheidung des Lebens (Esra 7,10) &#8211; Sonderlektion 4</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 17:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Happy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Esras Entscheidung des Lebens (PDF-Datei) ESRAS  ENTSCHEIDUNG  DES  LEBENS Esra        7,1-28 Leitvers    7,10 „Denn Esra richtete sein Herz darauf, das Gesetz des Herrn zu erforschen und danach zu tun und Gebote und Rechte in Israel zu lehren.“ Anlässlich des 30. Jubiläums des Missionslebens von M. Stephanus Park habe ich die Gnade und Ehre, heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bonnubf.org/wp-content/uploads/2012/01/Esr_0710.SGD_20120122.pdf">Esras Entscheidung des Lebens (PDF-Datei)</a></p>
<p><strong>ESRAS  ENTSCHEIDUNG  DES  LEBENS</strong></p>
<p>Esra        7,1-28<br />
Leitvers    7,10</p>
<p>„Denn Esra richtete sein Herz darauf, das Gesetz des Herrn zu erforschen und danach zu tun und Gebote und Rechte in Israel zu lehren.“</p>
<p>Anlässlich des 30. Jubiläums des Missionslebens von M. Stephanus Park habe ich die Gnade und Ehre, heute vor euch zu stehen und Gottes Wort weiterzugeben. Ich bin eine Frucht des Glaubens und der Gebete meines Vaters, meiner Mutter und von vielen Knechten Gottes und Mitarbeitern in der ganzen Welt. Möge Gott mir und allen Mitarbeitern der nächsten Generation helfen, das geistliche Erbe der Zusammenarbeit in dem Herrn weiterzutragen und mit dem gemeinsamen Gebet die Erfüllung der geistlichen Erweckung von Europa zu sehen.</p>
<p>Esra 7,10 ist das Leitwort und die Orientierung für die Campusmission in Europa. Wir beten für die geistliche Erweckung von Europa. Aber wie kann Europa geistlich erweckt werden? Was ist das Anliegen der jungen Menschen in Europa? Heute möchten wir kennenlernen, wie Gott einen Menschen Esra für die geistliche Wiederherstellung der Israeliten in einer Krisenzeit gebraucht hat. Wir wollen kennenlernen, was der Inhalt der Lebensentscheidung Esras war und welche Auswirkung die Entscheidung dieser einen Person in der Geschichte Gottes hatte. Ich bete, dass jeder von uns diese eine Person wird, die durch den Glauben an den souveränen Gott eine Entscheidung des Lebens trifft und der entscheidende Funke für die geistliche Erweckung von Europa in diesem Jahr 2012 wird.</p>
<p><strong>I.    Esra richtete sein Herz auf das Gesetz des Herrn (1-10)</strong></p>
<p>Die Kapitel 7 und 8 berichten von der Rückkehr der zweiten Gruppe der Israeliten unter der Leitung von Esra von Babel nach Jerusalem. Zwischen der ersten und zweiten Welle der Rückkehrer waren ca. 80 Jahre vergangen. In der Zwischenzeit hatten die Israeliten den Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut, das Passafest gefeiert und die Opferzeremonien wieder aufgenommen. Äußerlich schien das Volk Israel wiederhergestellt worden zu sein. Aber aus den Kapiteln 9 und 10 erfahren wir, dass es viele Anzeichen des geistlichen Niedergangs im Volk Gottes gab. Mit der Zeit drang die gottlose Götzenkultur der umliegenden Völker immer mehr bis in dieFamilien der Israeliten ein, was ihre Gesellschaft letztendlich in ein geistliches Chaos führte.</p>
<p>Esra wusste, dass sein Volk wieder in die alte Sünde der Götzenanbetung geraten war. Was war das Problem des Volkes Israel? Warum gerieten sie trotz der wunderbaren Gnade Gottes immer wieder in ihre Sünde? Esra schlussfolgerte, dass ihnen Bibellehrer fehlten. Weil ihnen Bibellehrer fehlten, die sie zur geistlichen Einsicht über die Gebote und Rechte Gottes führen konnten, wurden sie selbstgefällig, hochmütig und Götzendiener ohne Einsicht. Esra sah diese geistliche Realität in seinem Volk und traf aus dem zerbrochenen Hirtenherzen eine Entscheidung des Lebens für die Mission Gottes, der Bibellehrer für sein Volk zu sein.</p>
<p>Sehen wir uns Vers 10 an. Lesen wir diesen Vers einmal gemeinsam: „Denn Esra richtete sein Herz darauf, das Gesetz des Herrn zu erforschen und danach zu tun und Gebote und Rechte in Israel zu lehren.“ Dieser Vers lehrt uns, warum die Hand des Herrn über Esra war und wie Gott ihn für die geistliche Wiederherstellung seines Volkes gebraucht hat. Wir lernen kennen, wie Gott jeden von uns als die eine Person der Entscheidung gebrauchen will, um Europa geistlich zu erwecken. Welche konkrete Entscheidung des Lebens traf Esra und wie konnte er diese Entscheidung treffen?</p>
<p>1.    Esra richtete sein Herz darauf, das Gesetz des Herrn zu erforschen.<br />
Vers 6 sagt uns, dass Esra ein Schriftgelehrter war, der kundig im Gesetz des Mose war. Esra war bereits ein hervorragender Bibellehrer. Niemand zu der Zeit hatte ein größeres Wissen um das Gesetz des Mose als Esra. Aber Esra wurde nicht selbstzufrieden oder stolz. Vielmehr richtete Esra sein Herz darauf, das Wort Gottes noch intensiver und tiefgehender zu erforschen. In der englischen NIV-Übersetzung heißt es: „For Ezra had devoted himself to the study … of the Law of the Lord“. „Devoted“ kann man hier mit „lieben“ übersetzen. Ein Ehemann liebt seine Frau und nimmt sich Zeit für sie, um eine immer tiefere und stärkere Liebesbeziehung zu ihr entwickeln. Genauso liebte Esra das Wort Gottes. Er gab sich für die Erforschung der Bibel hin. Er suchte mit ganzem Herzen nach Gott. Psalm 1 sagt, dass solche Menschen wahrhaft glücklich und selig sind.</p>
<p>Als Esra sein Herz darauf richtete, das Gesetz des Herrn zu erforschen, erkannte er Gottes Willen und Ziel für sein Volk, ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk zu sein und dem Herrn zu dienen. Er erkannte, wie sehr Gott sein Volk trotz seiner wiederholten Sünde liebte und dass er seine Hoffnung für die Israeliten nicht aufgab. Sicher war die Verheißung Gottes aus 2. Mose 19,5.6 in seinem Herzen: „Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern, denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.“ Der Glaube an die Verheißung Gottes erfüllte ihn mit Zuversicht und Vision für die geistliche Wiederherstellung der Israeliten, so dass er sich entscheiden konnte, sein Volk von Neuem die Gesetze Gottes zu lehren.</p>
<p>Wenn wir uns die Geschichte des Christentums ansehen, waren die Hauptpersonen, die eine geistliche Wiedererweckungsbewegung anführten, immer wieder diejenigen, die sich entschieden hatten, sich wie Esra dem Bibelstudium zu widmen. Martin Luther traf eine Entscheidung, das Wort Gottes tiefgehend zu erforschen. Beim Nachsinnen über den Römerbrief stieß er auf Römer 1,16. Er kämpfte mit diesem Wort, bis er die Wahrheit der Rechtfertigung allein aus dem Glauben annehmen konnte. Dann verteidigte er die Wahrheit des Wortes Gottes gegen die Feinde des Evangeliums und forderte die verdorbene Kirche zur Reformation heraus. Er lebte mit der Vision, die Bibel ins Deutsche zu übersetzen und allen Menschen das Wort Gottes zu geben.</p>
<p>M. Dr. Samuel Lee liebte Gottes Wort von Herzen. Er dachte die ganze Woche über das Wort Gottes nach und bereitete jede Woche eine lebengebende Botschaft vor. Durch seine Botschaft konnten die Mitarbeiter tiefgehend über das Wort Gottes nachsinnen und zu exzellenten Bibellehrern wachsen. Als er sich darauf konzentrierte, mit großer Lust das Wort Gottes zu studieren, segnete und vermehrte Gott das Werk von UBF, sodass es zu einem Missionare aussendenden Werk und Korea eine königliche Priesterschaft für die ganze Welt wurde. Sein Glaubenserbe „Go back to the bible!“ ermahnt uns bis heute, das Wort Gottes mit der höchsten Priorität zu lieben und uns dem tiefgehenden Bibelstudium zu widmen.</p>
<p>Wir haben auch in diesem Jahr 2012 sicherlich vieles zu tun. Vor uns liegen Herausforderungen wie die Schule, das Studium und die Promotion, das Berufsleben und die Kindererziehung. Vor allem liegen vor uns das Schaffangswerk und die geistliche Erweckung von Europa. Um diese Herausforderungen anzunehmen, müssen wir fleißig arbeiten. Aber am wichtigsten ist, dass wir unser ganzes Herz auf das Wort Gottes richten und uns auf das Bibelstudium fokussieren. Das Wort Gottes öffnet unsere Augen für die Hoffnung und Vision Gottes und gibt uns Zuversicht für die geistliche Erweckung von Europa. Unser Bibelstudium darf nicht pflichtmäßig oder trocken, sondern sollte voller Freude und Begeisterung sein. Nur wenn wir selber Freude am Wort Gottes haben, können wir auch die Studenten am Campus und unsere Kinder für das Bibelstudium begeistern. Lasst uns unsere Herzen darauf richten, Gottes Wort mit neuer Liebe, Freude und Begeisterung zu erforschen. Dann wird unser Gott durch unser Bibelstudium in 2012 eine große geistliche Erweckung an den 1.700 Universitäten in Europa bewirken.</p>
<p>2.    Esra richtete sein Herz darauf, nach dem Gesetz des Herrn zu tun.<br />
Esra studierte die Bibel nicht nur in der Theorie. Vielmehr entschied er sich, dem Wort Gottes zu gehorchen und Gottes Gesetze in die Tat umzusetzen. Gottes Wort blieb nicht bloßes Wissen in seinem Kopf, sondern wurde zu seinem Lebensinhalt. Er lebte nach dem Wort und folgte dem Willen Gottes.</p>
<p>Mutter Sarah Barry war eine schöne und reiche junge Amerikanerin. Aber sie gehorchte Johannes 12,24 und gab ihren Heiratstraum auf, um als Bibellehrerin nach Korea zu gehen. Sie entschied sich, aus den komfortablen Wohnvierteln der amerikanischen Missionare auszuziehen, und lebte mit den armen Koreanern. Sie schlief auf dem kalten und harten Fußboden und aß scharfe Speisen. Durch ihren demütigen Gehorsam des Glaubens entschieden sich viele junge Studenten in Korea, ihr Leben Gott hinzugeben wie sie. H. Johannes Chang hätte nach seinem erfolgreichen Studienabschluss eine steile Medizinerkarriere anstreben können. Er entschied sich jedoch aufgrund Matthäus 6,33, nach Bonn zurückzuziehen und der Bibellehrer für die Täuflinge zu werden. Als er morgens den Wortkampf mit höchster Priorität führte und sich jeden Tag um das geistliche Leben der Täuflinge kümmerte, wirkte Gott mächtig in ihnen. Einer nach dem anderen traf eine Entscheidung für das Wort Gottes. Sie kommen frühmorgens freiwillig zum Zentrum, um das Tägliche Brot zu betrachten und für ihre Mitschüler und die Schulmission zu beten. Ein Missionar hatte große Pläne, über Spanien und Lateinamerika das UNO-Hauptquartier zu pionieren. Doch er entschied sich mit Mk 8,34 für die Zusammenarbeit in der Campusmission in Deutschland und Europa. Gott segnete diese Zusammenarbeit in den vergangenen 30 Jahren und stellte unser Jüngererziehungswerk als ein geistliches Hauptquartier für die Europamission auf. Diese selbstlose Zusammenarbeit übte den geistlichen Einfluss auf die Mitarbeiter in Europa aus und brachte viele gute Früchte des Lebens unter den einheimischen Hirten und der nächsten Generation hervor.</p>
<p>Esra hatte große Ehrfurcht vor dem Wort Gottes und gehorchte dem Wort Gottes. 5. Mose 28,2 sagt: „Und weil du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorsam gewesen bist, werden über dich kommen und dir zuteilwerden alle diese Segnungen.“ Lasst uns auch in diesem Jahr kämpfen, uns selbst dem Wort Gottes unterzuordnen und mit geistlicher Vollmacht dem Werk Gottes zu dienen. Wenn wir junge Studenten weiden und sie als Mitarbeiter aufstellen wollen, müssen wir dem Wort Gottes gehorchen. Wir müssen einen harten Kampf führen, einem Wort, zumindest unserem Jahresleitwort, zu gehorchen und unser ganzes Leben danach auszurichten. Wenn wir selber Gottes Wort gehorchen, werden unsere Hoffnungsträger ihm auch gehorchen. Wer sind die klugen Menschen? Matthäus 7,24 sagt: „Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.“</p>
<p>3.    Esra richtete sein Herz darauf, Gebote und Rechte in Israel zu lehren.<br />
Esra glaubte an die Macht des Wortes Gottes. Gemäß Nehemia 8,9 fing das Volk Israel an, zu weinen, als Esra sie Gottes Wort lehrte. Sie weinten, weil sie von dem Wort Gottes persönlich berührt wurden und erschrocken waren. Als Esra sein Volk das Wort Gottes lehrte, erweichte Gottes Wort ihre verhärteten Herzen und gab ihnen geistliche Einsicht über ihre Sünden und über Gottes treue Liebe.</p>
<p>Europa befindet sich in vieler Hinsicht im Überfluss und Segen Gottes. Aber geistlich gesehen befindet sich Europa genau wie die Israeliten in einem totalen geistlichen Durcheinander. Während die evangelische Kirche in anderen Kontinenten wie Lateinamerika, Afrika und Asien ein enormes Wachstum bis zu über 2.000 % erfährt, ist die Zahl der Kirchen- und Gemeindemitglieder auf unserem Kontinent in den letzten 100 Jahren auf über minus 50 % gesunken. Die Kirchen verschwinden. Europa ist zu einem Missionsfeld geworden. Warum ist das so? Die Leiter der Kirchen bieten viele Aktivitäten an, aber sie haben das Bibelstudium aus dem Programm herausgenommen. Das Wort Gottes wird relativiert. Das Evangelium ist mit anderen Überzeugungen wie dem Humanismus, Hedonismus und Materialismus ersetzt worden. Es gibt in Europa zu wenige Bibellehrer, die das Wort Gottes in der Bibel verteidigen und lehren.</p>
<p>Was Europa wirklich braucht, ist das Wort Gottes. Europa braucht Bibelstudium! Europa braucht Bibellehrer, die sich von ganzem Herzen dem Bibelstudium widmen und das Wort Gottes aus ihrem Leben heraus weitergeben. Ein Bibellehrer wie H. Joachim Dietzel ist sehr wichtig für die geistliche Erweckung in Europa. Eine Bibellehrerin wie M. Debora Elsholz ist entscheidend für die Bußbewegung in Europa. Europa braucht dich, H. Elisabeth, als Bibellehrerin! Gott segnete die Lebensentscheidung eines Bibellehrers, M. Peter Chang, mit Markus 6,37a und bewirkte durch ihn eine große geistliche Erweckung in Europa. Als er sich für das Jüngererziehungswerk mit dem Bibelstudium und der Lebensgemeinschaft hingab, stellte Gott viele einheimische Hirten als verantwortliche Bibellehrer und vollmächtige Diener des Wortes Gottes auf. Viele einsame Mitarbeiter in Europa wurden durch sein Hirtenherz und sein Bibelstudium ermutigt, dass die Campusmission in Europa möglich ist. Nun haben sie ein festes Gefäß der Einheit und Zusammenarbeit für die Europamission gebildet und fordern mutig das Jüngererziehungswerk an den europäischen Campussen heraus. Weiterhin hat Gott seine Vision gesegnet, die nächste Generation als Bibellehrer und globale Leiter aufzustellen. Während der vergangenen europäischen Young Leaders‘ Conference studierten junge Menschen aus 23 verschiedenen Ländern die gesamte Genesis in 7 Lektionen. Durch dieses intensive Bibelstudium wurden über 40 exzellente Genesisbibellehrer aufgestellt. Wir sahen die Vision, dass Gott durch die Bibellehrer und globalen Leiter der nächsten Generation Europa geistlich erwecken und die Welt verändern wird.</p>
<p>Das Wort Gottes ist die einzige Lösung für die geistliche Erneuerung und Wiederherstellung in Europa. Es ist die einzige Waffe, mit der wir die postmoderne und sündige Generation in Europa herausfordern und bezwingen können. Nichts in dieser Welt kann einen sündenkranken Menschen heilen. Aber das Wort Gottes ist die Kraft der Erweckung, die Kraft Gottes, die eine Gesellschaft, ein Land, einen Kontinent und eine ganze Generation in eine neue Kreatur verändern kann. Allein in dem Wort Gottes gibt es wahre Hoffnung und geistliche Erweckung für die Menschen in Europa. Möge Gott jeden von uns segnen, eine Entscheidung des Lebens für die Mission Gottes zu treffen, Bibellehrer für Europa zu sein.</p>
<p><strong>II.    Die Hand des Herrn war über ihm (11-28)</strong></p>
<p>1.    Esras Hirtenherz und Verantwortung für die Zusammenarbeit<br />
In Vers 7 erfahren wir, wer mit Esra nach Jerusalem zog. „Und mit ihm zogen herauf einige von den Israeliten und von den Priestern und Leviten, von den Sängern, Torhütern und Tempelsklaven nach Jerusalem im siebenten Jahr des Königs Artahsasta.“ Esra hatte ein klares Gebetsanliegen, Israel geistlich zu erwecken. Doch er arbeitete nicht alleine, sondern gewann Mitarbeiter für die große Aufgabe der geistlichen Wiederherstellung. Im Gebet erkannte Esra, dass er für das Werk Gottes Mitarbeiter brauchte. In den Versen 15 bis 20 von Kapitel 8 wird berichtet, wie Esra mit dem Verantwortungsbewusstsein kämpfte, die Leviten zur Zusammenarbeit zu gewinnen und sie als Leiter aufzustellen. Er sandte verständige Leiter und ließ sie mit den Leviten Bibelstudium machen. Mit dem Wort Gottes pflanzte er Zuversicht und Vision in die Herzen der Leiter der nächsten Generation ein und ermutigte sie, dass jeder einzelne von ihnen für das Werk Gottes sehr wichtig und entscheidend war. So wurden ihre Herzen bewegt, bis sie bereit wurden, Esra zu folgen und mit ihm für die geistliche Erweckung der Israeliten zusammenzuarbeiten. Insgesamt waren es 258 leitende Mitarbeiter der Leviten und Tempeldiener. Dies lehrt uns, dass das Werk Gottes das Werk der Zusammenarbeit ist. Wir, die Mitarbeiter der nächsten Generation, sollen in der Lage sein, unsere Hoffnungsträger als Mitarbeiter zu gewinnen. Bist du, H. Alexander, bereit, der wichtige Mitarbeiter für die geistliche Erweckung von Deutschland und Europa zu sein? Bist du, Ht. Jöran, bereit, der wichtige Mitarbeiter für die geistliche Erweckung von Deutschland und Europa zu sein? Durch die Zusammenarbeit mit Leitern wie Heinrich Derksen von BSB, Dr. Wonsuk Ma von OCMS, Evi Rodemann von MissionNet und Tobias Schultz von OM wird das Werk der geistlichen Wiederherstellung von Europa als ein Missionare aussendender Kontinent sicher geschehen.</p>
<p>2. Esras Glaube an den souveränen Gott<br />
Sehen wir uns die Verse 11 und 12 an: „Und dies ist die Abschrift des Schreibens, das der König Artahsasta Esra gab, dem Priester und Schriftgelehrten, der kundig war in den Worten der Gebote und Satzungen des HERRN für Israel: Artahsasta, der König aller Könige, an Esra, den Priester und Beauftragten für das Gesetz des Gottes des Himmels: Friede zuvor!“ In seinem Erlass an Esra befahl König Artahsasta, dass alle Israeliten, die nach Jerusalem zurückkehren wollten, mit Esra ziehen konnten. Der König stellte Esra alle notwendigen Hilfsmittel, vor allem materielle Güter, zur Verfügung und sagte ihm seine uneingeschränkte Hilfe zu. Hier lernen wir den Glauben von Esra kennen. Esra hatte keine Furcht vor dem König. Er berechnete auch nicht, was möglich war und was nicht. Nein! Esra ging mutig zum König und bat ihn ganz konkret um die Hilfe, weil er Glauben an den souveränen Gott hatte. Er hatte feste Zuversicht, dass Gott im Herzen des Königs wirkte. Gott erhörte sein Gebet zu 120% Prozent. Artahsasta gewährte Esra Gold und Silber für den Kauf von Stieren, Widdern, Lämmern, Speis- und Trankopfern zum Dienst am Haus Gottes. Weiterhin gab der König Esra unbegrenzte Vollmacht: „Alles, was Esra, der Priester und Beauftragte für das Gesetz des Gottes des Himmels, von euch fordert, das tut mit Sorgfalt.“ (21) Die Verwalter in Juda und Jerusalem sollten die notwendige Nahrung zur Verfügung stellen und durften den Dienern am Haus Gottes keine Steuern auferlegen. Esras Aufgabe bestand außerdem darin, nach der Weisheit Gottes Richter und Rechtspfleger einzusetzen, damit sie dem Volk nach dem Gesetz Gottes Recht sprechen sollten. Wer das Gesetz Gottes nicht kannte, den sollte er es lehren. Wer es aber nicht einhielt, sollte bestraft werden.</p>
<p>Sehen wir uns die Verse 27 und 28 an: „Gelobt sei der HERR, der Gott unserer Väter, der solches dem König eingegeben hat, dass er das Haus des HERRN in Jerusalem so herrlich mache, und der mir die Gunst des Königs und seiner Räte und aller mächtigen Oberen des Königs zugewandt hat! Und ich ward getrost, weil die Hand des HERRN, meines Gottes, über mir war, und sammelte aus Israel Sippenhäupter, dass sie mit mir hinaufzögen.“ Dies ist Esras Lobgesang und sein Zeugnis des Glaubens.</p>
<p>Als eine Person eine Lebensentscheidung für das Wort Gottes traf, lenkte der souveräne Gott sogar das Herz des Königs einer heidnischen Supermacht und bereitete durch ihn die beste Umgebung für die geistliche Erweckung seines Volkes vor. Gott segnete die Entscheidung eines Menschen, Esra, und half ihm durch den König, den Willen Gottes für die geistliche Wiederherstellung des Volkes Israel zu erfüllen. Gottes souveräne Hand ist immer mit denen, die Vision haben, seinen Willen zu tun. Gott freut sich über die Lebensentscheidung eines Menschen und gebraucht sie, um sein Werk der geistlichen Erweckung zu erfüllen. Gott wird die Entscheidung eines Menschen, H. Christoph, mit der Verheißung Gottes nicht eine säkulare Familie, sondern eine Hirtenfamilie für die Europamission zu gründen, reich segnen und die Uni Koblenz zur geistlichen Erweckung führen. Gott wird die Entscheidung eines Menschen, M. Petrus, für das Wort Gottes segnen und die geistliche Erweckung von Europa vollbringen. Unser Gott hilft uns und unterstützt uns voll und ganz, wie er Esra unterstützt hat. Unser Gott bereitet selbst die beste Umgebung für die geistliche Erweckung von Europa vor.</p>
<p>Die Aufstellung von 360 geistlichen Leitern in Deutschland, die Pionierung der 1.700 Hochschulen in Europa, die Aussendung von 100.000 Missionaren aus Europa ist möglich durch das Bibelstudium! Lasst uns eine Entscheidung des Lebens wie Esra treffen, unser Herz auf das Bibelstudium zu richten und Bibellehrer für Europa zu sein. Lasst uns in diesem Jahr des Schaffangs uns dem Bibelstudium mit 12 Hoffnungsträgern widmen, jeder 2 Hoffnungsträger jede Woche zum Sonntagsgottesdienst führen und unseren Weihnachtsgottesdienst mit 500 Bibellehrern feiern! Lasst uns in 2012 die eine Person sein, durch die unser souveräner Gott sogar die Herzen der weltlichen Leiter in Europa lenkt und unseren Kontinent zur geistlichen Erweckung und Wiederherstellung führt! Amen.</p>
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		<title>Bonn UBF &#8211; Esras Entscheidung des Lebens (Esra 7,10)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 09:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Happy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

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		<description><![CDATA[ESRAS ENTSCHEIDUNG DES LEBENS Esra 7,1-28 Leitvers 7,10 * Esra richtete sein Herz auf das Gesetz des Herrn (1-10) 1.Wann geschah diese Begebenheit? (1; 6,7.15) Wer war Esra? (1-6) Welchen Entschluss fasste er? 2.Welche Zuversicht und Vision hatte Esra? (6.9) Wer kam mit ihm nach Jerusalem? (7) Wie konnte er die Herzen der Leviten gewinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ESRAS ENTSCHEIDUNG DES LEBENS</p>
<p>Esra		7,1-28<br />
Leitvers	7,10</p>
<p>* Esra richtete sein Herz auf das Gesetz des Herrn (1-10)</p>
<p>1.Wann geschah diese Begebenheit? (1; 6,7.15)  Wer war Esra? (1-6)  Welchen Entschluss fasste er?</p>
<p>2.Welche Zuversicht und Vision hatte Esra? (6.9)  Wer kam mit ihm nach Jerusalem? (7)  Wie konnte er die Herzen der Leviten gewinnen und wie viele waren es? (8,15-20)</p>
<p>3.Welche konkrete Entscheidung des Lebens traf Esra? (10)  Welche Auswirkung hatte die Lebensentscheidung eines Menschen: „Zurück zur Bibel“ auf die geistliche Wiederherstellung der Israeliten?  Was können wir von Esra lernen?</p>
<p>* Die Hand des Herrn war über ihm (11-28)</p>
<p>4.Wie half König Artahsasta Esra? (11-20)  Welche Vollmacht und Orientierung gab er ihm? (21-26)  Was können wir hier über den souveränen Gott lernen, der Esras Lebensentscheidung gesegnet und sogar einen heidnischen König dazu gebraucht hat, um seinen Willen zu erfüllen? (27.28)</p>
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		<title>Bonn UBF &#8211; Der Glaube von Kaleb und Josua (4. Mose 14,24) &#8211; Sonderlektion 3</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2012/01/bonn-ubf-der-glaube-von-kaleb-und-josua-4-mose-1424-sonderlektion-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 16:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Happy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Glaube von Kaleb und Josua (PDF-Datei) DER  GLAUBE  VON  KALEB  UND  JOSUA 4.Mose    13,1 – 14,25 Leitvers    14,24 „Nur meinen Knecht Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm ist und er mir treu nachgefolgt ist, den will ich in das Land bringen, in das er gekommen ist, und seine Nachkommen sollen es einnehmen.“ Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bonnubf.org/wp-content/uploads/2012/01/4Mo_1424.SGD_20120115.pdf">Der Glaube von Kaleb und Josua (PDF-Datei)</a></p>
<p>DER  GLAUBE  VON  KALEB  UND  JOSUA</p>
<p>4.Mose    13,1 – 14,25<br />
Leitvers    14,24</p>
<p>„Nur meinen Knecht Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm ist und er mir treu nachgefolgt ist, den will ich in das Land bringen, in das er gekommen ist, und seine Nachkommen sollen es einnehmen.“</p>
<p>Wir danken Gott, dass wir am Anfang dieses Jahres für das Werk der geistlichen Wiedererweckung beten dürfen. Wir möchten wie Esra unser Herz für das Wort Gottes und das tiefgehende Bibelstudium geben und mit 500 Bibellehrern den Sonntagsgottesdienst feiern. Wir beten, dass durch unser Zweierbibelstudium und Jüngererziehungswerk Deutschland und Europa geistlich wiedererweckt werden und unser Land noch einmal als Hirtennation gebraucht wird.</p>
<p>Im heutigen Abschnitt geht es darum, dass wir Glauben und Vision haben müssen, um Gottes Verheißung zu erlangen. Die Israeliten waren nach 2 Jahren Wüstenwanderung endlich an der Grenze des verheißenen Landes angekommen. Die Erfüllung der Verheißung Gottes war zum Greifen nah. Aber gerade in diesem entscheidenden Moment versagten sie, als sie aus Unglauben und Furcht gegen Gott murrten und haderten. Als Folge dessen konnten sie das verheißene Land nicht einnehmen, sondern eine ganze Generation musste in der Wüste sterben. Im Gegensatz dazu konnten Josua und Kaleb, die auf Gott schauten und durch den Glauben lebten, das verheißene Land einnehmen. Lasst uns über allen Unglauben, Berechnung und negative Denkweise Buße tun und durch den Glauben in diesem Jahr das verheißene Land der Weltcampusmission und der geistlichen Erweckung in Europa erkunden und erobern. Lasst uns nicht vom Geist der Furcht überwältigt gelähmt leben, sondern wie Kaleb und Josua einen anderen Geist anziehen und Gottes Verheißung erlangen.</p>
<p>I. Erkundet das Land Kanaan (13,1-33)<br />
Die Eroberung des Landes Kanaan war ein neuer Abschnitt in der Geschichte, in der Gott seine Verheißung erfüllen wollte, die er schon Abraham gegeben hatte und mit der er das Volk aus Ägypten geführt hatte. In dieser Situation mussten sie neuen Glauben lernen und an die Macht Gottes glauben.</p>
<p>Gott befahl zuerst Kundschafter in das Land zu senden. Mose wählte für diese wichtige Aufgabe 12 Leiter aus, aus jedem Stamm der Israeliten einen. Unter ihnen waren Josua und Kaleb. Diese Leiter sollten das Land genau erkunden, sowohl geographisch, soziologisch, ökonomisch und militär-technisch. Sie sollten alles genau gemäß der sechs W-Fragen erkunden. Wir gehorchen durch den Glauben, aber das heißt nicht, dass wir unsere Augen verschließen sollen. In einem Kampf ist es am wichtigsten, den Gegner genau zu kennen und sich selbst zu kennen. Im Geschäftsleben ist die Kenntnis des Marktes entscheidend, um die richtige Strategie zu finden. Als Hirten müssen wir wissen, wofür sich unsere Hoffnungsträger interessieren, was ihr Charakter ist und wie wir sie ansprechen können. Wir sollen sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen kennen. Gott wollte, dass die Israeliten das verheißene Land kennen und Vision gewinnen und das Land mit der Hilfe Gottes erobern könnten.</p>
<p>Wie verlief die Kundschaftsreise? Sie kamen zunächst nach Hebron, wo sie drei Nachkommen des Riesen Anak fanden. Am Bach Eschkol fanden sie Mega-Früchte, wie eine Weintraube, die sie nur zu zweit tragen konnten. Schließlich kehrten sie nach 40 Tagen wieder ins Lager der Israeliten zurück. In ihrem Bericht bestätigten sie, dass das Land „mit Milch und Honig floss“, wie Gott es ihnen verheißen hatte. Gott hatte nicht übertrieben. Die Früchte, die sie den Israeliten zeigten, waren ein klarer Beweis der Fruchtbarkeit des Landes und den Israeliten musste schon das Wasser im Munde zusammengelaufen sein. Aber als sie über die großen und festen Städte berichteten und dass die Einwohner größer waren als sie, wurden die Israeliten kreidebleich. Vielleicht hatten sie gedacht, dass ihnen das verheißene Land einfach so geschenkt würde. Aber als sie erkannten, dass ihnen schwere Kämpfe bevorstanden, wurden sie sehr unruhig und begannen gegen Mose zu murren.</p>
<p>Sehen wir uns Vers 30 an: „Kaleb aber beschwichtigte das Volk, das gegen Mose murrte, und sprach. Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen, denn wir können es überwältigen.“ Kaleb war voller Zuversicht und Pioniergeist. Er sah auf Gott und glaubte fest an die Verheißung Gottes. Doch die anderen 10 Kundschafter behaupteten, dass es unmöglich wäre, das Land einzunehmen. Sie verbreiteten auch ein Gerücht, dass das Land voll von Riesen wäre und dass es die eigenen Leute umbringen würde. Sie betrachteten sich selbst als Heuschrecken und dachten, dass die Kanaaniter auch so über sie denken würden. (V.33)</p>
<p>Hier lernen wir, dass es sehr wichtig ist, alle Dinge durch den Glauben und aufgrund der Verheißung Gottes zu betrachten. Die Kundschafter hatten alle das Gleiche gesehen, aber je nachdem, ob sie Glauben hatten oder nicht, fiel ihr Bericht sehr unterschiedlich aus. Wenn wir Europa mit ungläubigen Augen betrachten, dann können wir nur den geistlichen Rückgang, fortschreitende Unmoral, ein statistisches Erstarken des Islams, usw. sehen und kaum eine Hoffnung haben. Mit menschlichen Augen betrachtet sehen unsere Missionare und Hirten wie Heuschrecken unter den Studenten aus, die wie intellektuelle Riesen sind. Was kann unser Mini-Zweierbibelstudium gegen die Bollwerke von Humanismus und Relativismus ausrichten? Aber dies ist die menschliche Sichtweise.</p>
<p>So wie Gott den Israeliten schon verheißen hatte, dass er ihnen das Land geben wollte, so ist Gott auch mit uns und er will seine Verheißung erfüllen. Gott hat seine Knechte aus dem fernen Korea nach Europa gesandt, um diesen Kontinent geistlich neu zu erwecken. Er hat durch das Zweierbibelstudium mächtig gewirkt, und viele entschlossene Leiter unter den deutschen Studenten aufgestellt. Die Bollwerke des Humanismus und Relativismus sind längst marode geworden und müssen vor dem zweischneidigen Schwert des Wortes Gottes fallen. In Gottes Augen sind wir Streiter Christi und seine königliche Priesterschaft, die Gottes Wohltaten vollmächtig verkündigt. Wir sind keine Heuschrecken, sondern globale geistliche Leiter, die Gott gebraucht, um den Kurs von Europa zu ändern und unser Land als eine Hirtennation für die Weltmission wiederherzustellen.</p>
<p>Ein junger Mann lebte als ein Partylöwe. Darum erlitt er eine bittere Niederlage im Studium. Aber das lebendige Wort Gottes hat ihn angesprochen und herausgefordert, so dass er eine Entscheidung treffen durfte, zu Jesus zu kommen und sich von ihm verändern zu lassen. Ein anderer junger Mann fühlte sich minderwertig, indem er dachte, dass er zu schwach und klein wäre. Aber als er lernte, sich selbst zu verleugnen und dem Wort Gottes zu gehorchen, erfuhr er Gottes Hilfe in vielen Bereichen. Nun hat er eine gesegnete Zuversicht auf das Wirken Gottes und dass Gott ihn als einen globalen Leiter für diese Generation gebraucht.</p>
<p>Das Problem der 10 Kundschafter war vor allem ihre Furcht, die aus dem Unglauben an die Verheißung Gottes kam. Wegen der Furcht wollten sie aufgeben, ohne ein einziges Mal gekämpft zu haben. Manchmal geraten wir auch in die Furcht, so dass wir von negativen Gedanken überwältigt werden und gar nichts mehr tun können. Manche Studenten erfahren solche Furcht vor einer wichtigen Prüfung und geben schon vorher auf. Wenn wir mit Furcht leben, bekommen wir eine falsche Zuversicht, z.B. dass alle Studenten unsere Einladung ablehnen würden. Aber das ist die Lüge des Satans. Obwohl es einen negativen Aspekt in der Realität geben mag, dürfen wir uns nicht davon überwältigen lassen. Wir sollen auf Gott schauen und durch den Glauben an Gottes Verheißung leben, dass er schon Deutschland und Europa gemäß seinem Plan verändert hat: „Ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.“ (Ex 19,6)</p>
<p>Wegen der Schwierigkeiten oder bevorstehenden Kämpfe die Mission Gottes abzulehnen und hilflos und gelähmt zu werden, ist eine große Sünde. Gottes Mission zu gehorchen ist eine absolute Notwendigkeit, um das verheißene Land zu erobern. In Deutschland sehen wir viele Gemeinden, die keine Mission haben. Als Folge dessen sind sie hoffnungslos überaltert, schrumpfen und müssen viele Kirchengebäude verkaufen. Ihr Schicksal ist sehr traurig wie das der Israeliten, die das verheißene Land nicht erobern konnten und in der Wüste sterben mussten.</p>
<p>Gottes Mission zu gehorchen gibt uns den Weg zu einem fruchtbaren und Gott verherrlichenden Leben. Wir dürfen auch die wahre Freude Gottes erfahren und das verheißene Land erobern. Obwohl dies viele geistliche Kämpfe erfordert, brauchen wir nicht davor zurückzuschrecken. Wir müssen wissen, dass die Campusmission, die Gott uns anvertraut hat, ein außerordentlich gutes Land ist. Wir müssen wissen, dass Europa eine große Hoffnung in Gott hat. Wenn wir durch den Glauben leben, können wir es überwältigen. Dann kann Gott jeden von uns als einen einflussreichen Menschenfischer gebrauchen, dass wir mit 500 Bibellehrern den Gottesdienst feiern und eine geistlichen Erweckung initiieren dürfen. Last uns immer auf Gott schauen und an seiner Verheißung festhalten, so dass wir nicht von der sichtbaren Realität überwältigt werden, sondern durch den Glauben Gottes Mission treu erfüllen und unser Land der Verheißung sehen und erobern können.</p>
<p>II. Weil ein anderer Geist in ihm ist (14,1-25)<br />
Was war die Folge des negativen Berichtes durch die 10 Kundschafter? Ihre ungläubigen Worte wirkten sehr destruktiv. Das Volk wurdefurchtsam, so dass sie schrien und die ganze Nacht hindurch weinten. Als sie von Furcht überwältigt wurden, vergaßen sie alle Gnade und Fürsorge Gottes, rebellierten gegen seine beste Führung und wollten wieder nach Ägypten zurückkehren. Sie sagten: „Warum führt uns der Herr in dies Land, damit wir durchs Schwert fallen und unsere Frauen und unsere Kinder ein Raub werden? Ist’s nicht besser, wir ziehen wieder nach Ägypten?“ (V.3) Sie hatten falsche Zuversicht und völlig übertriebene Furcht. Mose und Aaron waren so schockiert, dass sie auf ihr Angesicht fielen. Sie konnten nur noch beten.</p>
<p>Sehen wir uns die Verse 6 bis 9 an. In diesem kritischen Moment traten Kaleb und Josua vor das Volk. Sie zerrissen im heiligen Zorn ihre Kleider. Dann ermahnten sie das Volk, nicht vom Herrn abzufallen. Sie bestätigten klar, dass das Land Kanaan ein außerordentlich gutes Land ist. Sie bezeugten, dass es sehr wohl möglich war, das Land zu erobern, weil der Herr ihnen gnädig war. Sie forderten das Volk auf, nicht vom Herrn abzufallen und sich nicht zu fürchten. Furcht ist das Gegenteil von Glauben. Ihr Unglaube war eine Rebellion gegen Gott. Wenn man wie die Israeliten die Liebe und Fürsorge Gottes täglich erfährt, aber im entscheidenden Moment sich aus Unglauben zurückzieht, die Verheißung Gottes nicht ergreift und stattdessen in sein altes Leben zurückkehrt, dann ist dies Rebellion gegen Gott und Gott ist sehr zornig.</p>
<p>Lesen wir einmal den Vers 9 gemeinsam: „Fallt nur nicht ab vom Herrn und fürchtet euch vor dem Volk dieses Landes nicht, denn wir wollen sie wie Brot auffressen. Es ist ihr Schutz von ihnen gewichen, der Herr aber ist mit uns. Fürchtet euch nicht vor ihnen!“ Josua und Kaleb hatten eine andere Sichtweise als das übrige Volk. Für sie war das Land Kanaan nicht zum Fürchten, sondern es war wie leckeres Brot oder wie ein reich gedeckter Frühstückstisch, zu dem man mit Begeisterung geht, um sich die schönsten Leckereien auszusuchen. Sie hatten einen großen geistlichen Appetit und Begeisterung und Pioniergeist, das Land Kanaan für den Herrn einzunehmen und dabei Gottes Wirken zu erfahren.</p>
<p>Kaleb und Josua waren anders, weil sie an Gottes Verheißung glaubten und sich an das bisherige Wirken Gottes erinnerten. Mit anderen Worten sahen sie auf Gott und hatten Gott in ihrem Herzen. Als sie auf Gott schauten, wurden die Probleme und Schwierigkeiten immer kleiner. In diesem Sinne ist es entscheidend, dass wir unser grundlegendes geistliches Leben mit Bibelstudium und Gebet treu führen und unsere Augen auf Gott fixieren. Dann können wir alle Probleme durch den Glauben überwinden und Gott durch ein siegreiches Leben verherrlichen.</p>
<p>Leider hatte Josuas und Kalebs Intervention keinen Erfolg. Statt Buße zu tun, wollte das Volk die beiden sogar steinigen. Doch gerade in diesem Moment griff Gott selbst ein. Die Herrlichkeit des Herrn erschien über der Stiftshütte und Gott tadelte das Volk und verkündete seinen Plan, das Volk wegen ihrer Lästerung und ihres Unglaubens zu vertilgen. Gott wollte stattdessen Mose zu einem neuen Abraham machen. Doch Mose kam erneut mit dem Fürbittegebet für das Volk zu Gott, wie schon früher am Berg Horeb. Mose betete aufgrund der Barmherzigkeit Gottes und aufgrund der Verkündigung der Ehre Gottes für das Volk.</p>
<p>Gott erhörte Moses Gebet und sagte zu, die Sünde der Israeliten zu vergeben. Dennoch sollten sie die Strafe für ihren Ungehorsam und ihre zehnmalige Rebellion tragen. Gott bestimmte, dass sie das verheißene Land nicht betreten durften. Stattdessen sollten sie wieder in die Wüste zurückziehen. Alle, die jetzt über 20 Jahre alt waren, sollten dort sterben. Erst nach 40 Jahren, nachdem diese Generation gestorben war, erlaubte Gott ihren Kindern, das verheißene Land zu erobern.</p>
<p>Dies zeigt, wie ernsthaft die Sünde des Unglaubens und des Ungehorsams für Gott ist. Obwohl die Israeliten alle Zeichen Gottes von Ägypten an gesehen und so oft Gottes wunderbare Rettung und seine geduldige Fürsorge erfahren hatten, waren sie in ihrem Herzen ungläubig und wollten sich bei jeder Schwierigkeit zurückziehen. Dies geschah nicht nur einmal, sondern zehnmal (V.22). Als sie nicht Buße taten, war schließlich Gottes Geduld zu Ende, so dass er ihnen nicht erlaubte, das verheißene Land zu betreten. Wie tragisch ist es, wenn Gott seine Verheißung erfüllen will, wir sie aber wegen unserem eigenen Unglauben nicht erlangen können!</p>
<p>Lesen wir den Vers 24: „Nur meinen Knecht Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm ist und er mir treu nachgefolgt ist, den will ich in das Land bringen, in das er gekommen ist, und seine Nachkommen sollen es einnehmen.“ Weil Kaleb auf der Seite Gottes gestanden hatte und daran glaubte, dass sie das Land einnehmen würden, versprach Gott, dass er nicht sterben, sondern das verheißene Land einnehmen und besitzen würde. In der Tat waren nach 40 Jahren nur noch Josua und Kaleb am Leben und nahmen an der Eroberung Kanaans teil. Kaleb eroberte die Stadt Hebron, vor deren riesenhaften Einwohnern die Israeliten einst so furchtsam gewesen waren. Gott bezeichnete Kaleb als seinen Knecht. Der andere Geist bezieht sich darauf, dass Kaleb vom Heiligen Geist geleitet war. 2.Timotheus 1,7 sagt: „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Der Geist der Furcht kommt vom Satan. Aber Gottes Geist gibt uns Kraft zum geistlichen Kampf, Liebe zu den Seelen der Menschen und Besonnenheit für unseren eigenen Wandel. Darum sollen wir nicht von dem Geist der Furcht getrieben leben, sondern uns von Gottes Geist erfüllen lassen und mit einem anderen Geist leben.</p>
<p>Wir sind sehr dankbar für Evi Rodemann, die einen anderen Geist hat, nämlich nicht wegen der Lage niedergeschlagen und furchtsam ist, sondern durch den Mission-Net-Kongress ein großartiges Werk Gottes herausfordert. Missionar Peter hat einen anderen Geist, so dass er alle Europäischen Nationaldirektoren motivieren konnte, so dass sie geistlich erstarken und Leiterschaft ergreifen konnten.</p>
<p>Gott möchte, dass wir einen anderen Geist habe, nicht wie viele Christen in unserem Land niedergeschlagen leben und hilflos zusehen, wie die Gemeinde langsam zerfällt. Wir dürfen vielmehr über unsere Furcht und Lähmung Buße tun, wie Kaleb auf Gott schauen und die geistliche Wiedererweckung in Deutschland und Europa sehen. Mit diesem Geist dürfen wir die Erschließung von 360 Hochschulen in Deutschland durch unser Zweierbibelstudium herausfordern. Wir dürfen auch die Erschließung aller 45 Länder in Europa und die Aussendung von Hausgemeinden an die 1700 Campus in Europa herausfordern.</p>
<p>Gottes Verheißung ist kein Schlaraffenland, wo einem die Brathähnchen direkt in den Mund fliegen. Wie wir für unser tägliches Brot arbeiten, so müssen wir auch für die Erfüllung der Verheißung geistlich kämpfen. Wir müssen uns selbst verleugnen, um den geistlichen Segen zu bekommen. Wir müssen beten, Gottes Wort fleißig studieren und dem Einladungswerk dienen, dann können wir auch eine große Ernte einfahren und Gott verherrlichen. Lasst uns nicht länger mit schwachem und furchtsamem Geist bleiben, sondern wie Kaleb und Josua einen andern Geist anziehen, der Gott verherrlicht und Gottes Werk in dieser Zeit sehen und erfüllen kann. Lasst uns in diesem Jahr die Campusmission, die Aufstellung von 500 Bibellehrern und die geistliche Wiedererweckung in Europa durch den Glauben herausfordern und unser verheißenes Land erobern.</p>
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		<item>
		<title>Bonn UBF &#8211; Aber die Liebe ist die Größte unter ihnen (1. Korinther 13,13) &#8211; Sonderlektion 2</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 17:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Happy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Aber die Liebe ist die Größte unter ihnen (PDF-Datei) ABER DIE LIEBE IST DIE GRÖSSTE UNTER IHNEN 1. Korinther 13,1-13 Leitvers 13,13 „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Wir danken Gott, dass er im vergangenen Jahr 2011 treu mit uns gewesen ist, dass er uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bonnubf.org/wp-content/uploads/2012/01/1Kor_1313.SGD_20120108.pdf">Aber die Liebe ist die Größte unter ihnen (PDF-Datei)</a></p>
<p><strong>ABER DIE LIEBE IST DIE GRÖSSTE UNTER IHNEN</strong></p>
<p>1. Korinther 13,1-13<br />
Leitvers 13,13</p>
<p>„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“</p>
<p>Wir danken Gott, dass er im vergangenen Jahr 2011 treu mit uns gewesen ist, dass er uns bewahrt, in vielerlei Hinsicht gesegnet und darüber hinaus als guten Einfluss auf unsere postmoderne Gesellschaft kostbar gebraucht hat. Besonders danken wir Gott, dass er mit unserer neuen Generation gewesen ist, dass sie im Glauben und in der Liebe zu Gott gewachsen sind und anfangen durften, als königliche Priesterschaft und globale geistliche Leiter der Europa- und Weltmission zu dienen. Nun beten wir für das neue Jahr 2012, dass Gott jedem von uns klare Gebetsanliegen schenkt, damit wir in diesem Jahr unser Hirtens- und Missionsleben siegreich führen können. Lasst uns dafür beten, dass wir alle anstehenden Herausforderungen durch den Glauben annehmen und eine gute geistliche Umgebung für das Wirken Gottes in und durch uns vorbereiten.</p>
<p>Im heutigen Text geht es um die Liebe. Was ist Liebe? Ist Liebe einfach nur ein schönes Bauchgefühl? Oder ist Liebe eine Macht, die das Leben eines Menschen bewegt und dahin treibt, dass er alles andere vergisst in Sehnsucht nach dem großen Glück? Im Griechischen gibt es drei Worte für Liebe: Eros, Phileo und Agape. Eros bezeichnet die körperliche Liebe, Phileo die brüderliche Liebe und Agape die göttliche Liebe. Um letztere, die Agape, geht es in diesem Kapitel. Ausgerechnet Apostel Paulus, der ein Single war, beschreibt hier auf so wunderbare Weise, was die Liebe ist, was sie alles tut und was nicht. Hätte es damals den Nobelpreis für Literatur gegeben, Paulus hätte ihn ganz sicher für dieses Kapitel bekommen. Aber warum konnte Paulus diese Liebe so gut beschreiben? Er konnte es, weil er sie selbst durch Jesus Christus ganz persönlich erfahren hatte. Alle Menschen, egal welcher Nationalität und Konfession, ob jung oder alt, ob reich oder arm, wollen diese wahre Liebe haben. Ja selbst die komplizierten und schwierigen Menschen wollen solche Liebe haben. Wer Jesu Liebe in seinem Herzen hat und mit dieser Liebe andere liebt, der ist ein wahrhaft gesegneter und glücklicher Mensch. Möge Gott in diesem Jahr jeden von euch täglich mit dieser Liebe erfüllen und euch die Kraft geben, sie an euren Nächsten weiterzugeben.</p>
<p>1. Und hätte die Liebe nicht (1-3)<br />
Sehen wir uns die Verse 1-3 an: „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.“ Hier bezeugte Paulus, dass die Liebe für ihn etwas Unentbehrliches war. Das Reden mit Menschen- und Engelzungen, das prophetische Reden und auch der Glaube, der Berge versetzt, sind ohne die Liebe nichts. Wir wissen, das Paulus ein sehr fähiger, intellektueller Mensch war. Er war ein Schüler des angesehenen Lehrers Gamaliel. Er war unterrichtet in den Philosophien des Westens und des Ostens und lebte streng nach den jüdischen Ordnungen und Gesetzen. Auch nach seiner Bekehrung schrieb er eine großartige Glaubensgeschichte, indem er unter großer Hingabe der Heidenmission diente und viele Gemeinden in Kleinasien und Europa gründete. Aber Paulus erklärte hier, dass wenn all dies ohne die Liebe geschehen wäre, es nichts bedeuten würde.</p>
<p>Vers 1 sagt: „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.“ Ein Mensch kann tiefgehende Erkenntnisse und große Weisheit wie Salomo haben, er kann ausgefeilte Reden halten und poetische Worte sprechen. Aber wenn all dies ohne Liebe geschieht, so ist er nur wie ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Damals in Korinth rühmten sich viele in der Gemeinde. Sie hatten übersinnliche Erfahrungen durch ihr Zungenreden gemacht und hielten sich für etwas besseres. Aber Paulus sagte klar, dass diese Gabe ohne die Liebe nichts ist. Die Zungenrede kann Menschen vielleicht beeindrucken, aber wenn sie ohne Liebe ausgeübt wird, kann sie weder Menschen helfen noch Gott verherrlichen. All unser Reden hat keine Bedeutung, wenn wir nicht von der Liebe Jesu getrieben werden. Wenn unser Predigen ohne Liebe geschähe, dann würde durch unser Leben nur ein lautes Geräusch verbreitet werden, das den Leuten früher oder später auf die Nerven geht.<br />
Betrachten wir Vers 2: „Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.“ Prophetische Rede hat hier nichts mit Wahrsagerei oder Astrologie zu tun. Vielmehr ist sie eine Gabe Gottes, die uns geistliche Erkenntnis über die Welt und den Willen Gottes schenkt. Es gibt Leute, die haben umfangreiches, theologisches Wissen und können schwierige Bibelstellen auslegen. Aber was sagt Paulus hier? Er sagt, dass wenn all dies nicht aus der Liebe heraus geschieht, es zu nichts nütze ist. Das Wissen ohne die Liebe macht die Menschen nur aufgeblasen und stolz. Statt praktisch nach der Wahrheit zu leben, prahlen solche Leute nur mit ihrem Wissen vor anderen. Aber das Wissen allein kann dem Menschen kein wahres Leben verleihen. Paulus sagt klar, dass solche Menschen nichts sind.<br />
In Vers 2b sagt er, dass sogar diejenigen, die den Glauben haben, der Berge versetzt, ohne Liebe nichts sind. Wenn man beispielsweise als Pionier in ein neues Missionsfeld geht und vor großen Herausforderungen steht, braucht man natürlich solchen Glauben. Aber Paulus sagt, das selbst ein großes Glaubenswerk nichts nütze ist, wenn man nicht bei allem, was man tut von der Liebe Jesu geprägt und erfüllt ist.</p>
<p>Sehen wir uns Vers 3 an: „Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.“ Alle Hingabe und alles Martyrium ist ohne Liebe vor Gott unnütz und bedeutungslos. Ein Mensch, der alle seine Habe bis zum letzten Cent verschenkt und dann in den Urwald geht und dort Leprakranke umsonst pflegt, ist vor Gott unnütz, wenn er es ohne die Liebe Jesu tut. Jemand kann ein großes soziales Werk aufbauen und große Taten vollbringen, wenn er nicht von der Liebe Jesu getrieben wird, so ist alles nichts nütze.</p>
<p>Man kann ein Eiferer für seinen Glauben werden. Paulus wusste das. Einst verfolgte er die ersten Christen erbarmungslos und warf sie ins Gefängnis. Schließlich war er dabei als man Stephanus steinigte und er hatte Gefallen an seinem Tod. Vor den Augen der Juden erschien er sehr selbstlos und hingebungsvoll zu sein. Aber in der Tat war alles leer und unnütz vor Gott, weil sein Motiv grundlegend falsch war. Es gibt die Gefahr, dass man sein Glaubensleben nur für sich selbst führt, um beispielsweise vor den anderen etwas zu gelten. Unsere Lebensgrundlage darf jedoch nie unsere Selbstgerechtigkeit, die Ehrsucht bei den Menschen oder die Befriedigung unserer Selbstgefälligkeit sein. Unser Christsein muss allein von der Liebe Jesu getragen sein. Alles steht und fällt mit der Liebe. Darum soll unser ganzes Leben, unser Reden, Denken und Handeln allein von der Liebe Jesu geprägt sein. Johannes 3,16 sagt: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Das treibende Motiv Gottes ist die Liebe. Es geht nicht um Taten. Es geht nicht um Leistung. Es geht einzig und allein um die Liebe. Wo Jesu Liebe unsere Taten prägt, da wirkt Gott mächtig. Wo Jesu Liebe unser Denken und Reden bestimmt, da werden unsere Worte gewichtig, da gibt es Leben, da gibt es Veränderung, da gibt es auch geistliche Erweckung. Lasst uns im neuen Jahr unser ganzes Leben von der Liebe Jesu bestimmen und treiben lassen und auf diese Weise viel Frucht für Gott hervorbringen.</p>
<p>2. Was die Liebe ist (4-7)<br />
Betrachten wir Vers 4. Zwei wichtige Eigenschaften der Liebe, die Paulus hier zuerst nennt, sind Langmut und Freundlichkeit. Langmütig zu sein bedeutet hier nicht, dass man andere Menschen einfach nur toleriert wie sie sind, sondern, dass man ihnen mit der Hoffnung Gottes dient, indem man alle ihre Schwachheiten und Sünden trägt, ohne sie aufzugeben oder zu richten. Wenn wir jemanden neu kennenlernen, haben wir große Hoffnung für ihn. Aber im Laufe der Zeit erkennen wir seine Schwächen und Fehler. Dann werden wir langsam ungeduldig und schließlich sagen wir zu uns selbst, dass er hoffnungslos ist und wir ihn nicht länger ertragen können. Wir werden sogar kritisch und fangen an, ihn zu richten und zu verdammen. Aber auf diese Weise ist niemandem geholfen. Wir brauchen die Liebe, die langmütig ist. Wir brauchen die Liebe, die in der Hoffnung lange leidet, bis ein Mensch ganz zu Gott umgekehrt ist. Dies ist die Liebe des Vaters, der auf die Buße und Rückkehr seines verlorenen Sohnes wartet.</p>
<p>Betrachten wir noch mal Vers 4. Paulus sagt, dass die Liebe freundlich ist. Einige Leute meinen, dass Freundlichkeit eine angeborene Eigenschaft sei. „Du bist freundlich, aber ich bin eher unfreundlich.“ Aber diese Vorstellung entspricht nicht der Wahrheit. Denn Freundlichkeit ist eine Frucht des Heiligen Geistes. Einst war Paulus ein erbarmungsloser Christenverfolger. Aber nach seiner Bekehrung konnte er freundlich reden, obwohl man ihn ablehnte und sogar hasste. Jesus war auch gegenüber einer samaritischen Frau freundlich und demütig, obwohl sie seine Einladung kalt und verletzend zurückwies. Lasst uns Jesu Freundlichkeit, seine Demut und Sanftmut weiter lernen.</p>
<p>Betrachten wir den Vers 4b-5: „Die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu.“ Eifersucht oder Neid kennt die wahre Liebe nicht. Als die Frauen der Israeliten den Sieg Davids über die Feinde Israels lobten, sangen sie ein Lied: „Saul hat tausend erschlagen, aber David zehntausend.“ Als Saul dies hörte, ergrimmte er und wollte David töten. Wahre Liebe jedoch achtet den anderen stets höher als sich selbst. Wenn wir Jesu Liebe in uns haben, dann können wir die Stärken der anderen anerkennen, dann können wir uns mit ihnen freuen und auch gut mit ihnen zusammenarbeiten.</p>
<p>„Die Liebe treibt nicht Mutwillen.“ Mutwillen zu treiben heißt, überheblich zu sein und andere zu verachten. Solche Leute geben niemals zu, dass andere etwas besser können als sie selbst. Mutwillige Menschen verletzen andere, wann immer sie die Gelegenheit dazu finden. Jesus ist der Sohn Gottes, der alles hatte, womit er hätte prahlen können, wenn er es gewollt hätte (Phil 2,6-8). Aber Jesus rühmte sich nicht selbst. Obwohl er Gottes Sohn war, wurde er in einem Stall geboren und in eine Krippe gelegt. Obwohl er der Sohn Gottes war, lebte er als ein Diener für alle Arten der sündenkranken Menschen. Er erniedrigte sich selbst und gehorchte Gott bis zum Tod am Kreuz, um uns von den Sünden zu retten.</p>
<p>„Die Liebe verhält sich nicht ungehörig.“ Ungehörige Menschen denken nur an sich selbst. Sie suchen nur das Ihre und wollen mit allen Mitteln, ihre eigene Meinung durchsetzen. Sie ignorieren andere und entschuldigen sich weder für ihre eigenen Vergehen noch akzeptieren sie die Entschuldigung anderer. Aber die Liebe denkt nicht an den eigenen Vorteil, sondern an den der anderen. Sie hofft, dass es dem anderen in allen Dingen besser geht als ihr selbst und ist sogar bereit, dafür eigenen Verlust in Kauf zu nehmen.<br />
„Die Liebe lässt sich nicht erbittern.“ In einer gestressten Lage ist man leicht reizbar und kann die Fassung verlieren. Man entschuldigt sich und sagt, dass das Temperament mit einem durchgegangen sei. Aber die Liebe lässt sich nicht erbittern. Unser Verhalten ist kein Problem unseres Temperaments, sondern ein Liebesproblem.</p>
<p>„Die Liebe rechnet das Böse nicht zu.“ Gefallene Menschen neigen dazu, negative Begebenheiten, wie z. B. eine Beleidigung, unauslöschbar in ihrem Gedächtnis zu speichern. Sie vergessen schnell, was andere ihnen Gutes getan haben, aber sie vergessen niemals, was andere ihnen Unrechtes getan haben. Solche negativen Erinnerungen wirken wie Gift auf die zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber die Liebe ist anders. Die Liebe rechnet das Böse nicht zu, so wie Gott auch all unsere Sünden vergisst und nicht mehr an sie denkt, sobald er sie uns vergeben hat.</p>
<p>Sehen wir uns Vers 6 an: „Sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit.“ Die Liebe erliegt nicht dem Druck, etwas Unrechtes zu tun. Jegliche Teilhabe an üblen Machenschaften lehnt sie ab. Die Liebe freut sich nicht über das Unglück anderer. Sie freut sich aber an der Wahrheit und ordnet sich dem Wort Gottes unter, auch wenn dies Nachteile mit sich bringt. Die Liebe hat Gefallen an der Wahrheit, weil die Wahrheit die Menschen freimacht (Joh 8,31). Liebe, die nicht auf der Wahrheit Gottes basiert, ist keine wahre Liebe. Wahre Liebe ist heilige Liebe. Heilige Liebe ist nicht gleichgültig, sie schaut nicht weg, sondern führt diejenigen, die in Sünden leben, durch Züchtigung und Gebet zur Buße.</p>
<p>Betrachten wir Vers 7: „Sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.“ Die Liebe hasst die Sünde, aber sie erträgt und schützt die Sünder. Die Liebe hat von Natur aus immer damit zu tun, jemanden zu erretten, statt zu verdammen (Jes 53,4.5). Ein liebevoller Hirte bedeckt die wiederholten Sünden der Menschen und liebt sie bis zum Ende, damit sie Gottes Liebe ergreifen können (1.Petr 4,8). Jesus warnte Judas wiederholt vor seiner Sünde des Verrats, aber er trug und schützte ihn bis zum Ende.</p>
<p>„Die Liebe glaubt alles.“ Das heißt nicht, dass man alles naiv glaubt, was einem die Leute sagen. Vielmehr bedeutet es, dass man Gott absolut vertraut. Als Paulus zum Glauben kam, waren viele skeptisch. Nur Barnabas glaubte an die Echtheit seiner Bekehrung und ging zu Paulus und legte seine Hände auf ihn. Römer 8,28 sagt: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.“ Weil wir Gott vertrauen, der uns nie enttäuscht, schenken wir unser Vertrauen auch gerne anderen, obwohl sie uns vielleicht enttäuschen werden.</p>
<p>„Die Liebe hofft alles.“ Obwohl die Israeliten wiederholt sündigten, gab Gott seine Hoffnung für sie nicht auf. Auch Jesus betrachtete die wiederholten Fehler und Sünden von Petrus nicht als das Ende. Die Liebe gibt uns immer einen Grund dafür, dass wir weiter Hoffnung sowohl für uns selbst als auch für andere haben können. Die Liebe gibt die Hoffnung niemals auf. Gott hat uns die Campusmission anvertraut. Aber wie oft waren wir enttäuscht durch diejenigen, die Gottes Wort lange studierten, aber dann doch ihren eigenen Weg gegangen sind. Wie oft waren wir enttäuscht, nachdem wir viele Jahre für jemanden gebetet haben, er aber weiterhin unentschlossen geblieben ist. Doch die Liebe hört nicht auf, auch dort nicht, wo sie scheinbar vergeblich gewesen war. Die Liebe Jesu lässt sich weder enttäuschen noch ist sie von irgendeinem Erfolg abhängig. Die Liebe Jesu ist die Liebe, die Hoffnung bis zum Ende hat.</p>
<p>Ein junger Mann dachte, dass er ein guter Mensch wäre. Er hatte niemals jemandem etwas zu Leide getan und war immer nett und freundlich zu anderen. Aber eines Tages hörte er aus Johannes 19 davon, dass Jesus für die Sünden der Welt am Kreuz starb. Im Licht dieser Liebe Gottes erkannte er schließlich, wer er selbst war, vor allem wie weit entfernt seine menschliche Liebe von der Liebe Gottes war. Bis dahin galt für ihn das Prinzip: Wenn du mich liebst, dann liebe ich dich auch, oder, weil du mich liebst, liebe ich dich auch. Aber hier unter dem Kreuz erfuhr er die göttliche Liebe. Er erkannte, wie selbstsüchtig, verdorben und verloren er war und wie sehr er Gottes Gnade brauchte, die ihm Gott in Jesu Blut anbot. Es war diese Liebe Jesu, die ihn schließlich zur Buße und Umkehr führte. Es war diese bedingungslose, radikale Liebe Jesu, die ihm die Vergebung seiner Sünden schenkte und sein ganzes Leben veränderte. Es war diese Liebe Jesu, die in den Herzen derer wohnte, die ihm dienten und für ihn beteten, diese Liebe, die alles erträgt, alles glaubt und bis zum Ende hofft, die ihn in den Höhen und Tiefen seines Glaubenslebens hindurch begleitete und zu einem nützlichen Werkzeug Gottes für Gottes Weltmissionswerk aufrichtete. In dieser Liebe hat auch jeder von uns Hoffnung. Lasst uns im neuen Jahr diese Liebe Jesu tiefer kennenlernen, sie uns zu eigen machen und praktisch in die Tat umsetzen.</p>
<p>3. Die Liebe hört niemals auf (8-13)<br />
Sehen wir uns Vers 8 an: „Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.“ Prophetisches Reden, Zungenrede und Erkenntnis sind nur Stückwerk, das aufhören wird. Aber die Liebe wird nicht vergehen. Vers 10 sagt, dass das Vollkommene kommen wird. Dies bedeutet, dass Christus wiederkommen und die vollkommene Herrschaft Gottes wieder aufrichten wird. Dies bedeutet auch, dass wenn er kommt, er uns einen neuen, vollkommenen Leib geben wird, der Gottes Herrlichkeit wiederspiegeln wird.</p>
<p>Sehen wir uns Vers 11 an: „Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. Menschen, die Gottes Liebe nicht kennen, sind geistlich unreif, selbstzentriert und verhalten sich kindisch, ganz gleich wie alt sie auch sein mögen. „Ein Mann“ zu sein bedeutet, dass man die wahre Liebe kennt und ausübt. Geistlich reife Menschen bemühen sich um das Heil der anderen. Geistlich reif zu werden, ist jedoch kein automatischer Prozess. Jemand wird nur dann geistlich wachsen, wenn er willig ist, Jesu Liebe Tag für Tag weiter kennenzulernen und zu praktizieren. Als Paulus von der Liebe Jesu berührte, war ihm klar geworden, was wahre Liebe ist. Er schämte sich seines bisherigen, kindischen Lebens und tat alles von sich. Er bemühte sich Jesu Liebe nachzuahmen und wuchs als ein Hirte für die Herde Gottes heran.<br />
Vers 12a sagt: „Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht.“ Unser Verständnis von Gott und seinem Reich ist begrenzt und unvollkommen. Aber wenn Christus wiederkommen wird, werden wir ihn von Angesicht zu Angesicht sehen. Wir werden sehen, wie er ist und wie wir von ihm erkannt worden sind. Wir werden eine vollkommene Liebesbeziehung mit Christus und unserem himmlischen Vater haben, eine Beziehung, die für alle Ewigkeiten bestehen bleibt. Da wird es keinen Bedarf mehr an prophetischer Rede, an Zungenrede oder an Erkenntnis mehr geben. Aber die Liebe, die wird in Ewigkeit bleiben.</p>
<p>Betrachten wir Vers 13: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Wir brauchen den Glauben, um viele Hindernisse in unserem Leben zu überwinden und ein siegreiches Leben zu führen. Wir brauchen auch die Hoffnung, weil sich die Welt in einer hoffnungslosen Situation befindet und wir in ihr selbst keinen absoluten Sinn für unser Leben finden können. Vor allem aber brauchen wir die Liebe Jesu, die am wertvollsten und kostbarsten ist. Sie ist die Basis unseres Lebens, die Basis auf der unser Glaube und unsere Hoffnung baut. Diese Liebe gibt unserem Leben wahren Sinn, Wert und Kraft zum Leben, ganz gleich in welchen Umständen wir uns auch befinden mögen.</p>
<p>Manch einer glaubt, dass er elend sei, weil er noch nicht verheiratet ist. Manch eine glaubt, dass sie elend sei, weil sie nicht dem gegenwärtigen Schönheitsideal entspricht. Manch einer glaubt, dass er elend sei, weil er so viele Schwierigkeiten in der Schule oder im Studium. Aber in Wahrheit ist jemand nicht wegen all dieser Dinge elend, sondern deswegen, weil er die wahre Liebe nicht kennt. Wir selbst müssen mehr und mehr danach streben, die Liebe Jesu immer tiefer kennenzulernen, sie anzuziehen und praktisch umzusetzen. Die Liebe Jesu darf nicht bei uns stehen bleiben, sondern sie will durch jeden von uns gelebt und weitergegeben werden; weitergegeben durch unser Bibelstudium, durch unser Predigen, durch unsere Lebensgemeinschaften. Lasst uns nicht klingende Schellen oder tönendes Erz sein, sondern uns täglich daran erinnern, wie Jesus uns zuerst geliebt hat und dann diese Liebe an die Hoffnungsträger weitergeben. Diese Liebe hat vor 2000 Jahren die Herzen von einfachen Menschen wie Petrus, Johannes und Jakobus ergriffen und sie selbst und die ganze Welt verändert. Diese radikale Liebe Jesu ist wie eine Revolution, die bis in unsere heutige Zeit andauert. Lasst uns beten, dass Gott jeden von uns als ein Gefäß seiner Liebe gebraucht, dass Gott unsere Gemeinde als ein Gefäß seiner Liebe gebraucht, um 360 Hochschulen in Deutschland und 1700 Hochschulen in ganz Europa mit dem Evangelium der Liebe Gottes zu erobern.</p>
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		<title>Der Glaube von Kaleb und Josua (4.Mose 14,24)</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 18:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Happy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

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		<description><![CDATA[DER GLAUBE VON KALEB UND JOSUA 4. Mose 13,1 – 14,25 Leitvers 14,24 * Erkundet das Land Kanaan (13,1-33) 1.Welche Anweisung gab Gott durch Mose? (1.2) Warum? Wen sandte Mose aus? (3-16) Was war ihre Aufgabe? (17-20) Denke über die Länder nach, die wir erkunden und erobern sollen. 2.Wie lange dauerte die Erkundung und was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DER  GLAUBE  VON  KALEB  UND  JOSUA</p>
<p>4. Mose	13,1 – 14,25<br />
Leitvers	14,24</p>
<p>* Erkundet das Land Kanaan (13,1-33)</p>
<p>1.Welche Anweisung gab Gott durch Mose? (1.2)  Warum?  Wen sandte Mose aus? (3-16)  Was war ihre Aufgabe? (17-20)  Denke über die Länder nach, die wir erkunden und erobern sollen.</p>
<p>2.Wie lange dauerte die Erkundung und was berichteten die Kundschafter über das Land? (21-29)  Welche Zuversicht hatte Kaleb? (30)  Womit entmutigten die anderen Kundschafter das Volk? (31-33)  Was war ihr ernsthaftes geistliches Anliegen?</p>
<p>* Weil ein anderer Geist in ihm ist (14,1-25)</p>
<p>3.Wie reagierte das Volk auf die Worte der Kundschafter? (1-4)  Was taten Mose und Aaron daraufhin? (5)  Wozu riefen Josua und Kaleb das ganze Volk auf? (6-9)  Wovon waren sie überzeugt?  Was können wir von ihnen lernen?</p>
<p>4.Welche Absicht kündigte Gott wegen der Sünde des Volkes an? (10-12)  Wie bewegte Mose in seinem Gebet das Herz Gottes? (13-16)  Was offenbart die Gebetserhörung über den Charakter Gottes? (17-20)</p>
<p>5.Warum durfte jene Generation das verheißene Land nicht sehen? (20-23)  Was bezeugte Gott über Kaleb? (24a)  Welche Verheißung gab Gott Kaleb und seinen Nachkommen? (24b)  Inwiefern sollen auch wir einen anderen Geist haben?</p>
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		<title>Bonn UBF &#8211; Die Liebe ist die Grösste unter ihnen (1.Kor 13,13)</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 08:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Happy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

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		<description><![CDATA[DIE LIEBE IST DIE GRÖSSTE UNTER IHNEN 1.Korinther 13,1-13 Leitvers 13,13 * Und hätte die Liebe nicht (1-3) 1.Nach welchen Gaben streben eifrige Christen? Warum gebraucht Paulus in den Versen 1 bis 3 wiederholt den Ausdruck „hätte die Liebe nicht“? Was bedeuten die Ausdrücke „so wäre ich eine klingende Schelle“ und „so wäre ich nichts“? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DIE LIEBE IST DIE GRÖSSTE UNTER IHNEN</p>
<p>1.Korinther	13,1-13<br />
Leitvers	13,13</p>
<p>* Und hätte die Liebe nicht (1-3)</p>
<p>1.Nach welchen Gaben streben eifrige Christen?  Warum gebraucht Paulus in den Versen 1 bis 3 wiederholt den Ausdruck „hätte die Liebe nicht“?  Was bedeuten die Ausdrücke „so wäre ich eine klingende Schelle“ und „so wäre ich nichts“?  Was sagt dies über die Unentbehrlichkeit der Liebe? </p>
<p>* Die Liebe ist … (4-7)</p>
<p>2.Was sagt Paulus über das Wesen der Liebe? (4-7)  Warum nennt er unter allen Eigenschaften der Liebe als erstes Langmut und Freundlichkeit? (Röm 2,4)  Denke über folgende Ausdrücke nach: „die Liebe eifert nicht“, „die Liebe treibt nicht Mutwillen“, „sie bläht sich nicht auf“.</p>
<p>3.Beschreibe sechs weitere Eigenschaften der Liebe, die Paulus erwähnt. (5.6)  Wie können wir die sündigen Neigungen in uns überwinden?  Welche Macht hat die Liebe? (7)</p>
<p>* Die Liebe hört niemals auf (8-13)</p>
<p>4.Wie unterscheidet sich die Liebe von den anderen geistlichen Gaben? (8-10)  Warum können solche Gaben nicht der absolute Maßstab für unser Glaubensleben sein?  Auf welche Weise beeinflusste die Liebe Gottes Paulus‘ Denkweise und sein Leben? (11)</p>
<p>5.Inwieweit kennen wir jetzt das Vollkommene und was ist unsere Hoffnung? (12)  Welches ist das größte unter den drei wesentlichen Elementen des christlichen Lebens?  Warum? (13)</p>
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		</item>
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		<title>Bonn UBF &#8211; Ein Königreich von Priestern (Ex 19,6) &#8211; Sonderlektion 1</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2012/01/bonn-ubf-ein-konigreich-von-priestern-ex-196-sonderlektion-1/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 17:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Happy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Königreich von Priestern (PDF-Datei) EIN  KÖNIGREICH  VON  PRIESTERN Exodus           19,1-8 Leitvers           19,6 „Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.&#8221; Ein frohes und gesegnetes neues Jahr 2012! Wir preisen Gott, dass er im vergangenen Jahr 2011 mit uns gewesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p style="text-align: left;" align="center"><a href="http://www.bonnubf.org/wp-content/uploads/2012/01/Ex_1906.SGD_201201012.pdf">Ein Königreich von Priestern (PDF-Datei)</a></p>
<p style="text-align: left;" align="center"><strong>EIN  KÖNIGREICH  VON  PRIESTERN</strong></p>
<p>Exodus           19,1-8</p>
<p>Leitvers           19,6</p>
<p align="left">„Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.&#8221;</p>
</div>
<p>Ein frohes und gesegnetes neues Jahr 2012! Wir preisen Gott, dass er im vergangenen Jahr 2011 mit uns gewesen ist und gerade auch in unserer neuen Generation und den Hoffnungsträgern mächtig gewirkt hat. Wir danken Gott, dass er die Europäische Leiterkonferenz in Belgrad mit dem Wort seiner Liebe reich gesegnet und alle geistlichen Leiter durch das Thema „Erforsche das verheißene Land” für das Jahr 2012 zugerüstet hat. Dank sei Gott, dass er dabei die Hausgemeinde von H. Georgi und M. Heather Kumanichliev zum Segen für die Studenten gegründet hat. Wir danken Gott, dass er auch mit unserem Missionsreiseteam der neuen Generation beim Mission-Net-Congress in Erfurt gewesen ist und sie als Ermutigung vieler junger Menschen zur Erfüllung der Mission Gottes kostbar gebraucht hat.</p>
<p>Dank sei Gott, dass wir uns an diesem Neujahrsgottesdienst mit Exodus 19,6 zurüsten und unser Glaubensleben 2012 mit klarer Orientierung führen dürfen. Mit Exodus Kapitel 19 beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Auszugs der Israeliten. Die vorhergehenden achtzehn Kapitel berichten, wie Gott die Israeliten aus Ägypten herausgeführt und ihnen in der Wüste den Glauben gelehrt hatte. In diesem Kapitel erreichen die Israeliten nun das erste große Etappenziel ihrer Reise, nämlich die Wüste Sinai. Hier lagerten sie sich gegenüber dem Berg, wo ihnen Gott persönlich begegnen wollte. Bevor Gott ihnen nun seine Gebote des Lebens gab, erinnerte er sie zuerst an seine errettende Gnade und an seine führsorgende Liebe. Schließlich offenbarte Gott ihnen seine wunderbare Hoffnung und zugleichsein Ziel für ihr Leben. Lasst uns heute Gottes Hoffnung und Ziel kennen lernen, warum Gott einst die Israeliten und warum er auch uns errettet hat und im neuen Jahr 2012 damit leben.</p>
<p>1. Gottes Treue zu seiner Verheißung (1.2)</p>
<p>Betrachten wir Vers 1: „Am ersten Tag des dritten Monats nach dem Auszug der Israeliten aus Ägyptenland, genau auf den Tag, kamen sie in die Wüste Sinai.“ Nun waren die Israeliten in die Wüste Sinai gekommen und lagerten sich gegenüber dem Berge. Es war der Berg Sinai, der auch Horeb oder Berg Gottes genannt wird. Hier hatte sich Gott einst Mose in einem brennenden Dornbusch offenbart. Als Gott dabei Mose berief, sagte er zu ihm: „Ich will mit dir sein. Und das soll dir das Zeichen sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge.“ (2,12) Gott erfüllte treu seine Verheißung und führte das Volk genau zu dem Ort, von dem er zu Mose geredet hatte, nämlich zu Gott an diesem Berge. Als sie nun hier angekommen waren, musste sich Mose gewiss an Gottes Verheißung und an seine treue Führung erinnert haben.</p>
<p>2. Gottes Gnade und Adlertraining (3.4)</p>
<p>Betrachten wir die Verse 3 und 4: „Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der Herr rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen: Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht.“ Bevor Gott den Israeliten etwas über sein großes Vorhaben mitteilte und ihnen entsprechende Instruktionen gab, erinnerte er sie zuerst an alle Liebe, die er ihnen erwiesen hatte. Zunächst sprach er sie auf seine errettende Gnade als der souveräne Gott an: „Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern getan habe.“ Sie hatten die großen Wunder und Gerichte gesehen, die Gott getan hatte, um sie aus der Sklaverei zu befreien. Gott hatte Ägypten mit zehn Gerichtsplagen heimgesucht und damit am Ende die Israeliten Schar um Schar zur Freiheit geführt. Gott hatte dadurch den Israeliten sein großes Erbarmen gezeigt und ihr Wehklagen erhört. Es war wirklich die einseitige und wunderbare Gnade Gottes, dass er sie durch das Blut des Passalammes aus dem Elend ihrer Sklaverei gerettet hatte und in der Nacht, als sie es aßen, in die Freiheit ausziehen ließ.</p>
<p>Sehen wir uns nochmals den Vers 4 an. Gott sagte weiter, dass er die Israeliten auf Adlerflügeln getragen und zu sich gebracht hatte. Dieses Bild von den Adlerflügeln beschreibt sehr gut die trainierende und souverän führende Liebe Gottes. Man nennt den Adler auch den König der Lüfte. Ein Adler wird jedoch nicht als König der Lüfte geboren. Ein Adlerbaby ist schwach und klein und muss erst lernen zu fliegen. Wenn ihre Kleinen nicht aus Hunger von selbst den Horst verlassen, schubsen die Eltern-Adler sie heraus, um ihnen das Fliegen beizubringen. Dann tragen sie sie auf ihren Flügeln, werfen sie ab und fangen sie wieder auf. Auf diese Weise lernen die Kleinen, ihre Flügel einzusetzen und das Fliegen zu lernen. Dieses Training sieht sehr rau aus. Nichtsdestotrotz ist es sehr effektiv und sicher, weil die Eltern immer ihren Jungen zur Seite stehen und ihnen solange helfen, bis sie schließlich selbstständig fliegen gelernt haben.</p>
<p>Dass Gott die Israeliten auf Adlerflügeln getragen hatte, bedeutet demnach nicht, dass er ihnen einfache Überflüge beschert hätte. Vielmehr bildete Gott sie im Hauptfach „Überwindungsglauben” aus, indem er sie in herausfordernde Schwierigkeiten und Bedrängnisse führte, so dass sie oft an ihre Grenze kamen. Durch alle diese Trainings-Einheiten wollte Gott den Israeliten helfen, ihre Sklavenmentalität abzulegen. Er wollte nicht, dass sie nur murrten und verzagt waren, sondern dass sie lernten, sozusagen ihre Flügel zu gebrauchen, d. h. sie sollten lernen, ihre Grenzen zu überwinden und auf Gottes Hilfe im entscheidenden Moment zu vertrauen. In den Grenzsituationen der Lebensschule Gottes schienen die Israeliten immer wieder ins Bodenlose abzustürzen, aber Gott trug sie auf Adlerflügeln, indem er sie immer wieder auffing und weitertrug. So konnten sie alle Schwierigkeiten überwinden und sicher ins Etappenziel, zum Berg Gottes, gebracht werden. Durch alle Arten des Trainings half Gott ihnen, seine zum verheißenen, besten Ziel führende Allmacht, Treue und Liebe zu erfahren. Auf diese Weise lernten sie, ihre sklavische Mentalität Schritt für Schritt auszuziehen, ihr altes Leben mit ihren sündigen Gewohnheiten zu verlassen und allein von Gott abhängig zu leben.</p>
<p>Wenn wir Gottes Willen tun und seine Ziele nach seinem Wort erreichen wollen, müssen wir uns immer zuerst an das Wunder seiner Gnade und Liebe erinnern, mit der er uns durch das Blut des Passalammes Jesu Christi aus der Sklaverei der Sünden errettet, uns in der Not zu seiner Zeit immer wieder aufgefangen und unser Leben zum Besten, nämlich zu ihm und zum Sieg gebracht hat, auch wenn wir seine beste Führung zwischendurch manchmal nicht erkannten. Wenn jemand sich nicht an diese Gnade und Liebe Gottes erinnert, dann tut er sich schwer damit, Gott zu gehorchen und den Adlerhorst zu verlassen. Er führt dann ein freudloses und pflichtorientiertes Leben und wirkt deswegen oft mühselig, beladen und kraftlos wie ein Scheinfrommer. Doch wir müssen uns immer wieder daran erinnern, dass Gott uns in seiner Liebe auch Training gibt (Heb 12,6). Wir nennen dies im Blick auf Vers 4 Gottes „Adlertraining”. Gottes Adlertraining ist keine Strafe für unsere Sünde sondern vielmehr seine geistliche Liebe zu uns, in der er uns zum Glaubensgehorsam leiten möchte. Am Anfang empfinden wir Gottes Adlertraining jedoch oft als unangenehm, schmerzhaft oder sogar schädlich. Aber zu unserem Trost dürfen wir wissen, dass Gottes Adlertraining denen, die dadurch geübt sind, als Frucht letzten Endes Frieden und Gerechtigkeit bringen wird (Heb 12,11). Im abgelaufenen Jahr hat Gott durch seine Gnade und trainierende Adlerliebe so mächtig unter uns gewirkt, besonders unter der zweiten Generation. Obwohl H. Johannes Chang als Arzt sehr viel zu tun hat, nahm er Gottes Adlertraining an, indem er sich hingebungsvoll um unsere Täuflinge kümmerte und sogar ihre Missionsreise nach Holland leitete. H. Sam Ryu nahm Gottes Adlertraining an, indem er viele Nächte lang sich der Hauptarbeit der historischen Übersetzung des Buches „Called to Awaken the Laity” ins deutsche „Berufen zur Erweckung der Laien” widmete. H. Peter Ryu hatte soviel für sein Studium zu kämpfen, aber er nahm Gottes Adlertraining an, dennoch täglich dem Einladungswerk unter den Studenten zu dienen. Lasst uns stets uns an Gottes Gnade und geistliche Liebe erinnern, damit wir Gottes Adlertraining gut bekommen und Gott von ganzem Herzen und mit frohem Gemüt gehorchen und sein Ziel erreichen können.</p>
<p>Betrachten wir die Verse 5 und 6: „ Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Dies sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.“ Hier offenbarte Gott seine wunderbare Hoffnung und das großartige Ziel seiner Errettungsgnade und seiner trainierenden Adlerliebe. Gott verhieß seinem Volk drei große Segnungen, wenn sie sich aus Glauben an seine erfahrene Gnade und Liebe entschieden, seiner Stimme in seinem Wort gehorchen zu wollen und den Bund, den Gott mit ihnen schloss, ein Leben lang treu zu halten.</p>
<p>3.   Ihr sollt mein Eigentum sein vor allen Völkern (5)</p>
<p>Lesen wir nochmals Vers 5: „Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.“ In der Tat gehört Gott die ganze Welt, weil er der Schöpfergott ist und alles durch ihn gemacht worden ist. Dennoch liebte Gott die Israeliten am meisten und erwählte sie als sein kostbares Eigentum. Dies bedeutete, dass er sie allen anderen Völkern voran stellen und sie mit seiner besonderen Liebe wie Schutz und Begünstigungen segnen wollte, damit daran auch die anderen Völker ihn als den lebendigen gütigen Gott erkennen könnten. Bisher waren die Israeliten das Eigentum des Pharaos gewesen und mussten unter seiner unbarmherzigen Herrschaft als elende Sklaven ihr Dasein fristen. Nun aber sollten sie Gottes Eigentum sein. Sie würden zu ihm als zu ihrem barmherzigen Gott gehören, in seinem Bund fest mit ihm verbunden und für ihn da sein. Dies war die einseitige Gnade Gottes. Heute sind auch wir Gottes Eigentum, weil Jesus uns durch sein Blut vom Satan losgekauft und Gott uns dadurch als seine Kinder angenommen hat. Durch den Glauben daran sind wir Christen und zum neuen Volk Gottes geworden wie es Apostel Petrus in 1. Petrus 2,9.10 zum Ausdruck bringt: „Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, &#8230;.das Volk des Eigentums…, die ihr einst »nicht ein Volk« wart, nun aber »Gottes Volk« seid,..” Wie wunderbar ist es, dass Gott uns in seiner Gnade durch Jesus Christus zu seinem kostbaren Eigentum gemacht hat!</p>
<p>4.   Ihr sollt mir ein Königreich von Priestern sein (6a)</p>
<p>Vers 6a sagt: „Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern sein.“ Gott wollte die Israeliten zu einem Königreich von Priestern machen. Das bedeutete, Gott wollte als ihr König mit ihnen sein Königreich aufrichten und sie dort als königliche Priester gebrauchen. Was ist die Aufgabe eines Priesters? Grundlegend hat ein Priester zwei Aufgaben. Erstens soll ein Priester mit den Sünden des Volkes zu Gott kommen und Fürbitte für die Menschen einlegen. Und zweitens soll ein Priester dem Volk das Wort Gottes lehren, um sie durch Glauben und Buße zu Gott zu führen. Königliche Priester sind somit von Gott eingesetzte Mittler zwischen Gott und Menschen. Gott hatte hier Israel zum Königreich von Priestern aufgestellt und sie auserwählt, königliche Priester für alle Völker aller Zeiten zu sein, damit auch alle diese zu Gott kommen und Königreiche von Priestern werden. Dies war die große Hoffnung, die Gott für sein auserwähltes Volk Israel hatte. Drei Monate zuvor waren sie noch elende, hoffnungslose Sklaven gewesen und sie besaßen noch die Innerlichkeit von Sklaven. Darum war ihre Hoffnung nicht in ihnen selbst begründet, wie konnten sie auch Hoffnung haben, sich jemals mit eigener Kraft zu verändern und Gott zu gehorchen? Ihre Hoffnung aber lag in dem absoluten Willen des allmächtigen Gottes begründet, für den sie ab jetzt ein Königreich von Priestern waren und würden bis zum Ende aller Zeiten.</p>
<p>In Gottes Hoffnung für Israel liegt also auch Gottes Hoffnung für alle Völker nach ihnen. Diese Hoffnung gilt nicht für ein Volk als abstrakt Ganzes sondern gilt konkret jedem Einzelnen des Volkes, durch den Glauben an Jesus als Christ zur königlichen Priesterschaft Gottes zu gehören und sein Königreich von Priestern des Landes mit zu vergrößern. Die ersten Christen, die Jünger Jesu, waren nicht von Rabbinern vorgebildete Berufstheologen sondern einfache Menschen, z.B. Fischer und andere. Aber Jesus berief sie zur Hoffnung Gottes und sagte zu ihnen in Mk 16,15: „Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.“ Wir sind wie die Jünger nur gewöhnliche Menschen, aber Gottes Hoffnung übersteigt unser Vorstellungsvermögen bei weitem. Er möchte uns als königliche Priesterschaft für sein weltweites Rettungswerk unter den Menschen gebrauchen, die in der Finsternis unter der Herrschaft Satans versklavt sind, um sie zum Licht Gottes zu bringen. So bezeugte Apostel Petrus den überall in der Welt verstreuten Christen: „Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.”</p>
<p>Wir sehen, zu was für einer Hoffnung und mit welch großen Ziel Gott uns in seiner Gnade durch Jesus aus der Sündensklaverei errettet und berufen hat. Gott hat uns nicht errettet und berufen, damit wir das normale Leben weltlicher Menschen fortsetzen, sondern wir sollen das normale Leben eines Christen haben, dessen Norm von Gott bestimmt ist. Als berufene Christen sollen wir das normale Leben eines königlichen Priesters führen. In diesen Tagen sehen wir, wie der Satan durch Humanismus und Hedonismus das Wort Gottes relativiert, so dass so viele junge Menschen vor Kraft- und Orientierungslosigkeit hoffnungslos und verzweifelt sind, an Depressionen leiden und sogar Selbstmord begehen. Aber unser Gott hat immer noch eine große Hoffnung für uns und es ist sein erklärter Wille, unser Volk in ein Königreich von Priestern und in ein heiliges Volk zu verändern und zum Segen für sein Europa- und Weltmissionswerk zu machen. Darum sollen wir als königliche Priester mit dem Hirtenherzen für unser Volk beten, ihnen Gottes Wohltaten bezeugen und Gottes Wort lehren. Dies bedeutet: Wir sollen Hirten und Bibellehrer sein! Was sollen wir sein?</p>
<p>5. Ihr sollt mir ein heiliges Volk sein (6b)</p>
<p>Gott versprach den Israeliten, sie in ein heiliges Volk zu verändern, weil Gott selbst heilig ist. Zu jener Zeit jedoch war Israel alles andere als heilig. Sie waren voll von Sünde und besaßen eine sklavische Mentalität. Sie lebten nur gemäß ihrer Gefühle und fleischlichen Begierden. Sie dachten weltlich, pragmatisch und suchten ihre Bequemlichkeit und das Vergnügen in der Welt. Sie hatten wirklich nicht viel mit der Heiligkeit Gottes gemeinsam. Wenn wir die zehn Gebote studieren und auch die anderen Gesetze, die Gott ihnen später gab, dann können wir uns gut vorstellen, was für ein Leben sie geführt hatten. Aber dennoch setzte Gott seine große Hoffnung auf sie, sie in ein heiliges Volk zu verändern, in ein Volk, welches gemäß den Geboten Gottes leben und seinem Wort gehorchen würde.</p>
<p>Dies trifft auch auf jeden von uns zu. Gott hat seine Hoffnung auf jeden von uns gesetzt, dass wir über unser sündenbeladenes Leben und über unsere sklavische Mentalität Buße tun und ein heiliges Leben vor Gott führen. Um ein heiliges Leben führen zu können, muss jedoch als Erstes unser inneres Wesen verändert werden. Erst wenn unser inneres Wesen von der vergebenden Liebe Gottes berührt worden ist, d. h., erst wenn wir mit ehrlicher Buße mit unserer Sünde zu Gott gekommen sind und ihn um Vergebung gebeten haben, können wir ein verändertes Leben führen, und können wir ein von den weltlichen Leuten deutlich unterscheidbares, gottgeweihtes, heiliges Leben führen.</p>
<p>6. Die Entscheidung des Volkes (7.8)</p>
<p>Wie antwortete das Volk, nachdem Mose ihnen Gottes Worte gesagt hatte? Sehen wir uns Vers 8 an: „Und alles Volk antwortete einmütig und sprach: Alles, was der Herr geredet hat, wollen wir tun. Und Mose sagte die Worte des Volks dem Herrn wieder.“ Eigentlich war es unmöglich, dass die Israeliten ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein konnten. Aber gemäß der Verheißung Gottes trafen sie eine Entscheidung des Glaubens. Als Mose dies vor den Herrn brachte, verhieß Gott, dass er ihnen in einer dichten Wolke begegnen wollte.</p>
<p>Wir sind schwach und sündig wie die Israeliten. Aber von ihnen lernen wir, Gottes Hoffnung und Berufung im Glauben anzunehmen und in der Konsequenz eine bewusste Entscheidung zu treffen, Gottes Stimme und Berufung zu gehorchen. Lasst uns Buße tun, dass wir im vergangenen Jahr uns aus unserem Unglauben und Ungehorsam mit den Umständen herausgeredet und nicht als berufene königliche Priester gelebt haben. Gott aber hat Hoffnung und Vision für 480 Mal Zweierbibelstudium durch uns und 500 künftige Bibellehrer als Sonntagsgottesdienstteilnehmer, um dadurch 360 geistliche Leiter an den deutschen Hochschulen aufzustellen und an die 1.700 europäischen Unis je eine Pionierhausgemeinde auszusenden, um Deutschland und Europa geistlich wiederzuerwecken und zu einem Königreich von Priestern und heiligen Volk zu machen. Möge Gott jedem von uns in diesem neuen Jahr 2012 helfen, eine neue Entscheidung für den Gehorsam gegenüber seiner Berufung und seinem Wort im Hören seiner Stimme zu treffen.</p>
<p>Heute haben wir gelernt, dass Gott uns mit seiner wunderbaren Hoffnung und dem klaren Ziel errettet hat, um uns zum Königreich von Priestern und heiligen Volk zu machen. Oft vergessen wir diese Hoffnung und Berufung und leben gemäß sündiger oder niedriger weltlicher Ziele. Aber Gott hilft uns durch sein Adlertraining, zu einem Königreich von Priester geheiligt zu werden. Gott helfe uns, uns an seine Rettungsgnade zu erinnern und wie er uns durch sein Adlertraining souverän geführt hat. Möge Gott jedem helfen, sein Training durch den Glauben gut zu empfangen und seine große Hoffnung aufzunehmen, dass er uns als königliche Priesterschaft für die jungen Menschen dieser Generation berufen hat. Möge Gott jedem von uns helfen, in diesem neuen Jahr 2012 eine bewusste Entscheidung zu treffen, dieser Berufung von ganzem Herzen zu gehorchen.</p>
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