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	<title>UBF Bonn - Universit&#228;t Bibel Freundschaft Bonn - Gemeinde in Bonn</title>
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	<description>Universität Bibel Freundschaft - Gemeinde Bonn</description>
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		<title>Jesu Verhör und Verurteilung (Joh 18,37)</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

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		<description><![CDATA[JESU  VERHÖR   UND  VERURTEILUNG
Johannes	18,1 – 19,16a
Leitvers	18,37
* Jesu Gefangennahme (18,1-11)
1.	Wohin gingen Jesus und seine Jünger, und warum? (1; Mt 26,38.39)  Woher kam Jesu Überlegenheit?  Worin bestand Jesu vorrangige Sorge in der Krisenzeit? (8.9; 17,11)  Wodurch unterschied sich das Verhalten von Petrus und Jesus?  Was meinte Jesus mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>JESU  VERHÖR   UND  VERURTEILUNG</p>
<p>Johannes	18,1 – 19,16a<br />
Leitvers	18,37</p>
<p>* Jesu Gefangennahme (18,1-11)</p>
<p>1.	Wohin gingen Jesus und seine Jünger, und warum? (1; Mt 26,38.39)  Woher kam Jesu Überlegenheit?  Worin bestand Jesu vorrangige Sorge in der Krisenzeit? (8.9; 17,11)  Wodurch unterschied sich das Verhalten von Petrus und Jesus?  Was meinte Jesus mit dem „Kelch, den mir mein Vater gegeben hat“? (11)</p>
<p>* Jesu Verhör (18,12-40)</p>
<p>2.	Wohin wurde Jesus gebracht? (12-14)  Wer waren Hannas und Kaiphas? (11,49.50)  Worüber befragte Hannas Jesus? (19)  Wie schützte Jesus seine Jünger? (20.21)  Wer schlug Jesus und warum? (22)  Wie besiegte Jesus diejenigen, die ihn verhörten? (23.24)</p>
<p>3.	Wodurch wurde das unvorbereitete Herz von Petrus offenbart? (15-17)  Was tat er daraufhin? (18)  Beschreibe Petrus’ zweite und dritte Verleugnung! (25-27)  Wodurch wurde sein Mangel an Auferstehungsglauben deutlich?  Wie half ihm Jesus später? (Joh 21,15)</p>
<p>4.	Worin zeigte sich die Heuchelei der Juden? (28-32)  Welche Frage stellte Pilatus? (33)  Was offenbarte Jesus im Gespräch mit Pilatus über sich selbst und sein Reich? (36.37)  Worin bestand das Dilemma von Pilatus? (38-40)</p>
<p>* Jesu Verurteilung (19,1-16a)</p>
<p>5.	Wie und warum wurde Jesus geschlagen und seine Königtum verspottet? (1-5)  Wie versuchte Pilatus Jesus freizulassen und wie reagierten die Juden? (6-11)  Wer trägt die Schuld am Tod Jesu, Pilatus, die Hohenpriester oder das Volk?  Inwiefern sind wir schuldig?  Warum musste Jesus am Kreuz sterben? (2.Kor 5,10; Jes 53,6; 1.Petr 2,24; Joh 10,11)</p>
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		<title>Jesus heilt einen Blindgeborenen (Joh 9,4)</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

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		<description><![CDATA[	JESUS  HEILT  EINEN  BLINDGEBORENEN
Johannes		9,1–12
Leitvers		9,4
* Es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm (1 5)
1.	Welche Frage stellten die Jünger Jesu im Bezug auf den blinden Bettler? (2)  Welche vorgeprägte Meinung hatten sie über Gott, über die Sünde und über das Leiden?  In welcher Hinsicht war ihre Denkweise fatalistisch? Inwiefern könnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	JESUS  HEILT  EINEN  BLINDGEBORENEN</p>
<p>Johannes		9,1–12<br />
Leitvers		9,4</p>
<p>* Es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm (1 5)</p>
<p>1.	Welche Frage stellten die Jünger Jesu im Bezug auf den blinden Bettler? (2)  Welche vorgeprägte Meinung hatten sie über Gott, über die Sünde und über das Leiden?  In welcher Hinsicht war ihre Denkweise fatalistisch? Inwiefern könnten sie sich mit dem Blindgeborenen identifiziert haben?</p>
<p>2.	Was lehrte Jesus über das Ziel des Lebens? (3) Wie sollen wir das Leiden und die Probleme des Lebens betrachten? Wie kann ein Mensch praktisch für die Ehre Gottes leben?</p>
<p>3.	Was lehrte Jesus über die Zeit für das Werk Gottes? (4) Was lehrte er über sich selbst? (5; 1,9; 8,12) Was verändert sich, wenn man Jesus annimmt?</p>
<p>* Geh zum Teich Siloah (6 12)</p>
<p>4.	Was können wir von Jesus lernen, der auf die Erde spuckte und daraus einen Brei machte? (6)  Wie wird hier Jesu Hirtenherz deutlich?</p>
<p>5.	Warum hätte der Mann auf die Tat Jesu negativ reagieren können?  Wodurch zeigt sich sein Glaube? (7) Was können wir durch ihn darüber lernen, wie wir unseren Fatalismus überwinden und Gottes Werk erfüllen können?  Welches Zeugnis legte der Geheilte ab? (8 12)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jesus, das Licht der Welt (Joh 8,12)</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2010/03/jesus-das-licht-der-welt-joh-812-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[	JESUS, DAS LICHT DER WELT
Johannes			7, 53 – 8, 30
Leitvers 			8, 12
„Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht de Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
Durch die letzte Lektion haben wir gelernt, dass Ströme lebendigen Wassers von uns fließen, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	JESUS, DAS LICHT DER WELT</p>
<p>Johannes			7, 53 – 8, 30<br />
Leitvers 			8, 12</p>
<p>„Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht de Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“</p>
<p>Durch die letzte Lektion haben wir gelernt, dass Ströme lebendigen Wassers von uns fließen, wenn wir an Jesus glauben. Solange wir nicht an ihn glauben, gleicht unsere Seele einem mageren Hirsch, der in der trockenen Wüste durstig umherwandert. Im heutigen Text geht es um zwei Arten der Sünder. Eine Sünderin wurde wegen ihrer eigenen Sünde hilflos zum Tode verurteilt, während die anderen Sünder sie so selbstgerecht verdammten und kaltblütig zu Tode steinigen wollten. Aber Jesus verdammte die beiden Arten der Sünder nicht, sondern gab ihnen Gelegenheit, Buße über ihre Sünde zu tun und im Licht des Lebens zu wandeln. Obwohl Jesus lebensbedrohlich eingeschüchtert wurde und vor einer listigen Falle stand, rettete er alle Arten der Sünder vor der ewigen Verdammnis, indem er ihnen die Gelegenheit zur Buße gab. Möge Gott jedem von uns helfen, in dieser Stunde Jesus persönlich zu begegnen, der die Sünder nicht verdammt, sondern ihnen das Licht des Lebens gibt. Gott möge jedem von euch helfen, Jesu Aufruf zur Nachfolge persönlich zu hören und im Licht des Lebens zu wandeln. </p>
<p>I. Jesus rettet eine Ehebrecherin (7,53 &#8211; 8,11)</p>
<p>1. Jesus betet (7,53-8,1)</p>
<p>Sehen wir uns 7,53 und 8,1 an: &#8220;Und jeder ging heim. Jesus aber ging zum Ölberg.&#8221; Als die Zeremonie des Wasservergießens am letzten und höchsten Tag des Laubhüttenfestes vorüber war, fühlten sich die Leute ein bisschen erschöpft und wollten sich von dem anstrengenden Fest erholen. Als die Sonne am westlichen Horizont unterging, ging jeder eilig nach Hause, um sich auszuruhen. Was tat Jesus in dieser Nacht? Während alle anderen Menschen eilig nach Hause gingen und schliefen, ging Jesus zum Ölberg, um dort zu beten. Jesus konnte sich nicht wie die Menge einfach schlafenlegen und ausruhen. Er betete die ganze Nacht hindurch. Er betete für die Schafherde Gottes, die wie Schafe ohne Hirten waren, dass sie an das lebendige Brot vom Himmel glauben und die wahre Erquickung und das ewige Leben empfangen würden. Jesu Gebet nach dem anstrengenden Fest bezeugt seine göttliche Majestät als der Sohn Gottes. Es war Jesu Gewohnheit, sowohl vor einem wichtigen Ereignis, wie z.B. der Einsetzung seiner zwölf Jünger, als auch nach einem wichtigen Ereignis, wie der Speisung der 5000, die ganze Nacht im Gebet zu Gott zu verbringen. Hier lernen wir den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Leben und dem Leben eines Hirten kennen. Ein Bibellehrer und Missionar zu sein heißt, nicht mehr für sich selbst zu leben, sondern ein Leben für das Heil der anderen zu führen. Der beste Ausdruck der Liebe zu der Schafherde Gottes ist unter anderem für sie zu beten, dass sie geistliche Einsicht für ihre Sünden gewinnen und sich mit Buße zu dem Herrn umkehren.<br />
2. Jesus lehrt das Volk das Wort Gottes (2)</p>
<p>Sehen wir uns Vers 2 an: &#8220;Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie.&#8221; Jesus machte keine Pause, sondern kam am frühen Morgen wieder zum Tempel, um das Wort Gottes zu lehren. Warum lehrte Jesus vom frühen Morgen an das Volk das Wort Gottes? Es war deshalb, weil er glaubte, dass allein das Wort Gottes ihnen Ströme lebendigen Wassers gibt, und ihre durstige Seele erquickt. Allein das Wort Gottes kann die toten Seelen der Menschen lebendig machen und ihnen das neue, wahre und ewige Leben geben. Johannes 5,24.25 sagt: &#8220;Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören werden, die werden leben.&#8221; </p>
<p>Allein das Wort Gottes hat Vollmacht, unverbesserliche, hoffnungslose Sünder in heilige Kinder Gottes zu verändern. Es veränderte einen engherzigen, hochmütigen Sünder wie Saulus zu St. Paulus, der mit aller Demut und Tränen der Weltmission diente. Es veränderte einen selbstsüchtigen und sogar als Volksverräter verurteilten Zöllner Levi zu St. Matthäus, der das Evangelium der Barmherzigkeit Gottes verfasste. Jesus lehrte das Volk das Wort Gottes, weil allein das Wort Gottes der absolute Maßstab und die unerschütterliche Grundlage des Lebens ist. 1. Petrus 1,24.25 sagt: &#8220;Denn alles Fleisch ist wie Gras und alle seine Herrlichkeit wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt und die Blume abgefallen; aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit.&#8221; Das ist der Grund, warum Jesus mit höchster Priorität die Menschen das Wort Gottes lehrte. Er lehrte das Volk sogar vom frühen Morgen an das Wort Gottes. Der beste Weg, Menschen zu helfen, ist es, das Wort Gottes zu lehren, weil allein das Wort Gottes Vollmacht hat, sie von der Macht der Sünde zu befreien und ihnen ein herrliches und ewiges Leben wie Paulus, Petrus und Matthäus zu geben. Lasst uns in diesem Frühjahr den jungen Studenten am Campus zur Zeit oder zur Unzeit das Wort Gottes weitergeben, dass sie die Macht der Sünde besiegen und als ein großes Heer Gottes für die Europamission aufstehen können.</p>
<p>3. Die böse politische Absicht der religiösen Leiter (3-5)</p>
<p>Sehen wir uns Vers 3 an: &#8220;Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte.&#8221; Während Jesus den Menschen das Wort des Lebens lehrte, unterbrachen die Schriftgelehrte und Pharisäer das Bibelstudium Jesu, indem sie eine Frau, die beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt wurde, in die Mitte stellten. Die Schriftgelehrten und Pharisäer waren hochgebildete, angesehene Männer in ihrer Gesellschaft, die sich als geistliche Leiter und Hirten um die Schafherde Gottes kümmern sollten. Sie sollten ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk Gottes sein, indem sie das Wort des Lebens Gottes für ihr Volk verkündigten. Aber anstatt ihre Mission hingebungsvoll zu erfüllen und Gott zu erfreuen, missbrauchten sie ihre geistlichen Privilegien. Welch eine Überraschung: Sie kamen in den Tempel und schleppten eine Ehebrecherin herein. Sie hatten wahrscheinlich die ganze Nacht im Prostituiertenviertel herumgeschnüffelt, um eine Frau auf frischer Tat beim Ehebruch zu fassen. Sie brachten die Frau und stellten sie vor das Publikum und forderten Jesus auf, dass er ein Urteil über sie sprechen sollte: &#8220;Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du?&#8221; </p>
<p>Wenn wir Vers 6 betrachten, so ging es ihnen gar nicht um die Einhaltung des Gesetzes, sondern die Absicht ihrer Frage war es, Jesus eine Falle zu stellen, um ihn verklagen zu können. Wenn Jesus gesagt hätte, dass sie gesteinigt werden sollte, würde er gegen das römische Gesetz verstoßen, weil den Juden nicht erlaubt war, ein Todesurteil auszusprechen. Darüberhinaus würde er seiner eigenen Lehre über die Liebe und Barmherzigkeit Gottes wiedersprechen. Wenn Jesus gesagt hätte, dass sie gesteinigt werden sollte, würde er als Bibellehrer und Hirte dargestellt, der anders handelt als er redet. Wenn aber Jesus gesagt hätte, dass sie nicht gesteinigt werden sollte, würde er das Gesetz des Moses verletzen. So wollten sie Jesus der Gesetzesübertretung überführen. Ihr Plan war so schlau und sogar perfekt, dass Jesus dieses Mal so oder so in die fatale Falle gehen musste. Als die religiösen Leiter Gottes Mission und Einsicht verloren, wurden sie zu Teufeln. Diese Teufel schleppten eine Ehebrecherin zu Jesus und gebrauchten diese hilflose Frau als Köder, um ihm eine Falle zu stellen. Während Jesus die ganze Nacht für das Heil der Herde Gottes betete, hatten diese Teufel einer schwachen Frau, die wie ein Schaf ohne Hirten war, aufgelauert, um sie als Köder auszunutzen. </p>
<p>Wir wissen nicht, warum diese Frau auf ihre einzigartige Schönheit als Frau verzichtet hatte und zu solch einer anrüchigen Frau geworden war. Es mag viele Gründe gegeben haben. Vielleicht hatte sie einen Grund, dass sie unbedingt als Prostituierte arbeiten musste. Aber eins ist klar: Ihre Entscheidung war falsch. Es war falsch, nicht nach der Wahrheit Gottes und gemäß der Gnade Gottes zu leben, sondern sich ihrer Begierde und ihrer sündigen Angewohnheit hinzugeben. Die Folge ihres sündigen Lebens war, dass sie  hilflos und schmachvoll auf den Boden geworfen wurde um verdammt zu werden. Die Folge des sündigen Lebens ist so ernsthaft und schmachvoll. </p>
<p>4. Jesus rettet die Frau von der ewigen Verdammnis (6-11)</p>
<p>Wie rettete Jesu die Frau aus ihrer ausweglosen Situation? Als Jesus ihr sündhaftes Leben und ausweglos verdammte Situation sah, war sein Herz zerbrochen. Sie war ein Schaf ohne Hirte. Sehen wir uns Vers 6b an: &#8220;Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.&#8221; Um die angespannte Situation zu entschärfen, bückte sich Jesus und begann mit seinem Finger auf die Erde zu schreiben. Als die religiösen Oberen Jesus drängten, auf ihre Frage zu antworten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: &#8220;Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.&#8221; Die Worte: &#8220;Wer unter euch ohne Sünde ist&#8221; trafen das selbstgerechte und korrupte Gewissen der religiösen Oberen und hielten ihnen einen Spiegel vor, dass sie sich selbst vor Gott erkennen konnten, was für schlimme Sünder sie waren, die ebenfalls mehr als diese Frau Gottes Strafe verdient hatten. Eigentlich sollte Jesus durch diese Begebenheit so oder so in eine Falle gelockt werden. Aber als Jesus ein zerbrochenes Hirtenherz für die Frau hatte, gab Gott ihm Weisheit von oben. Als die Pharisäer diese Worte hörten, wurden sie von ihrem Gewissen angeklagt. Sie konnten nicht vor Jesus, dem heiligen Sohn Gottes, bestehen. Vers 9 sagt: &#8220;Als sie dies hörten, gingen sie weg, einer nach dem anderen, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand.&#8221;</p>
<p>Sehen wir uns die Verse 10 und 11 an: &#8220;Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige Hinfort nicht mehr.&#8221; Hier lernen wir zwei Punkte kennen. Zunächst erklärte Jesus weder die Frau für unschuldig, noch relativierte er ihre Sünde. In unserer Zeit versuchen viele Menschen die Sünde des Ehebruchs mit ihrer Schwachheit oder mit ihren Umständen des Lebens zu entschuldigen oder rechtfertigen. Es gibt sogar viele junge Leute, die ohne Einsicht mit der Sünde des Ehrbruchs prahlen. Aber Ehebruch war und ist eine schlimme Sünde vor Gott, die eine glückliche Ehe und Familie zerstört und auch viele Seelen der Kinder endlos traurig macht. Sünde erwirkt immer die Strafe Gottes und die ewige Verdammnis. Sünde bleibt niemals harmlos und folgenlos.<br />
Zweitens, Jesus vergab ihre Sünden bedingungslos und trug an ihrer Stelle die Verdammnis. Diese Frau sollte eigentlich zu Tode gesteinigt werden, weil sie ein sündiges Leben geführt hatte. Weil sie unter der Herrschaft des Satans gelebt hatte, musste sie verdammt werden. Niemand konnte sie von der Verdammnis erretten. Aber Jesus errettete sie von der ewigen Verdammnis, indem er an ihrer Stelle die Verdammnis trug. Galater 3,13 sagt: &#8220;Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der am Holz hängt.&#8221; Weil Jesus an unserer Stelle und um unseretwillen verdammt wurde, gibt es keine Verdammnis für uns. Paulus verkündigte in Römer 8,1: &#8220;So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.&#8221; Wenn wir mit Buße zu Jesus kommen, so wie wir sind, und um seine Vergebungsgnade demütig bitten, gibt uns Jesus die Zusicherung, dass es in ihm keine Verdammnis gibt. Wenn wir die Tatsache annehmen, dass Jesus an unserer Stelle für unsere Rettung verdammt wurde, können wir von Jahr zu Jahr geistlich sehr gut wachsen und viele gute Früchte des Lebens für Gott hervorbringen. </p>
<p>Aber es gibt um uns herum viele Menschen, die an ihrem Schuldbewusstsein endlos leiden. Viele junge Menschen verdammen sich selbst endlos, nachdem sie an dunklen Orten gesündigt haben, wegen ihrer Schuldgefühle. Depression ist heutzutage eine Volkskrankheit geworden, die durch das selbstsüchtige Leben der Menschen verursacht wird. Nach einer Statistik leidet etwa ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland mehr oder weniger an Depressionen. Viele bekämpften mit Medikamenten diese seelische Krankheit, doch ohne Erfolg. Sie wissen nicht, dass Depression eine geistliche Krankheit ist, die nicht durch Medikamente, sondern durch die Vergebung der Sünden geheilt wird. Wenn wir allein an die Tatsache glauben, dass Jesus am Kreuz an unserer Stelle sein kostbares Blut vergoss, um unsere Verdammnis zu tragen, können wir von dieser fatalen  unheilbaren geistlichen Krankheit geheilt werden. Nicht nur das, wir können, wenn wir an die Tatsache glauben, dass Jesus durch seinen Kreuzestod ein für alle Male unsere Verdammnis getragen hat, in jeder Situation ein erfülltes und siegreiches Leben führen. Preiset Jesus, der an unserer Stelle die Verdammnis getragen hat, um uns von der ewigen Verdammnis zu erretten und uns das ewige Leben zu schenken. Lasst uns in diesem Frühjahr diese froheste Botschaft am Campus verkündigen und viele junge Intellektuelle als Geschichtemacher aufstellen. Lasst uns unser sündiges Leben anerkennen und die heilige Gelegenheit zur Buße und zum neuen herrlichen Leben ergreifen. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Lasst uns auf Jesus schauen, der seine eigene Gerechtigkeit als Gott völlig aufgab, um uns zu retten und für uns zum Fluch und Objekt des Spottes wurde. Lasst uns unseren Blick auf Jesus fixieren, der all unsere Sünden bedingungslos vergeben hat, und uns die Sünder absolut liebt. </p>
<p>II. Jesus, das Licht der Welt (12-30)</p>
<p>1. Jesus ist das Licht (12)</p>
<p>Sehen wir uns Vers 12 an: &#8220;Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.&#8221; Am Abend des ersten Tages des Laubhüttenfestes gab es eine Zeremonie, die die Erleuchtung des Tempels genannt wurde. Unzählige Tempellichter leuchteten in die Dunkelheit der Nacht. Aber sie begannen bald zu flackern und gingen aus. Genauso hat es viele Lichter in der Menschheitsgeschichte gegeben, die ihre Generation kurz erleuchteten und wieder erloschen. Aber Jesus ist das wahre Licht, das alle Menschen aller Generationen erleuchtet, die in diese Welt kommen, wie Johannes der Täufer bezeugte. </p>
<p>Lesen wir den Vers 12 noch einmal: &#8220;Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.&#8221; Dieser Vers gibt uns eine neue Lebensorientierung, nicht in der Finsternis zu wandeln, sondern Jesus nachzufolgen. Wenn beispielsweise eine Frau einem stolzen, aber verantwortungslosen Mann folgt, wird sie als unglückliche Hausfrau ihr Leben beenden. Wenn ein Mann einer verführerischen, faulen Frau folgt, wird er bald nutzlos vor Gott sein und wie ein stinkendes Schwein sein Leben beenden. Wenn wir so wie sie in der Finsternis wandeln, wird unser Leben so elend zuendegehen. Wie wir gut wissen, ist die Finsternis eine Macht des Todes. Nichts und niemand auf dieser Welt kann die Macht der Finsternis besiegen. Darum ist die Welt der Finsternis die Welt ohne Hoffnung und ohne Barmherzigkeit. Die Welt der Finsternis ist wie das Meer des Todes, die Welt unter dem Zorngericht Gottes und die Hölle selbst. Sie ist voller Lügen des Satans und Orientierungslosigkeit. Weil sie vom Satan betrogen leben, wissen sie nicht, welchen Weg sie gehen sollen. Sie sind sehr unentschlossen, welchen Weg sie gehen sollen und laufen schließlich auf dem falschen Weg. Sie führen so selbstbewusst und -sicher ein selbstsüchtiges Leben, indem sie nur an ihren eigenen Vorteil denken und keine Rücksicht auf andere nehmen. Sie denken, dass sie richtig handeln würden, aber in Wahrheit wandeln sie in der Finsternis und bereiteten sich selbst viele Schmerzen und auch den anderen. Niemand kann diese Macht der Finsternis besiegen, außer Jesus. Johannes 1,5 sagt: &#8220;Und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat&#8217;s nicht ergriffen.&#8221; In diesem Vers hat das Wort ergreifen die gleiche Bedeutung wie besiegen. Alleine Jesu Licht besiegt die Macht der Finsternis. Weil allein Jesus als Licht der Welt in diese Welt gekommen ist, kann allein er die Macht der Sünde besiegen und seinen Nachfolgern das Licht des Lebens geben, das ihr Leben herrlich fruchtvoll und zum Segen für viele Menschen macht. Lasst uns in dieser Stunde Jesu Einladung zur Nachfolge persönlich hören: &#8220;Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.&#8221; Lasst und nicht länger unentschlossen in der Finsternis der Sünde wandeln, sondern entschlossen Jesus nachfolgen und das Licht des Lebens ergreifen. </p>
<p>2. Jesu Zeugnis über sich selbst (13-20)</p>
<p>Sehen wir uns Vers 14 an: &#8220;Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Auch wenn ich von mir selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr; denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe; ihr aber wisst nicht, woher ich komme oder wohin ich gehe.&#8221; Jesus identifizierte sich selbst als das Licht der Welt. Obwohl Jesus wusste, dass sein Zeugnis die aufgebrachten religiösen Oberen noch mehr verärgern würde, identifizierte er sich damit, weil er es ist. In dieser Welt der Finsternis kann nur Jesus das wahre Licht sein, weil er allein die Macht der Sünde besiegt hat und uns das wahre Leben geben kann. Als Petrus erfuhr, dass Jesus das Licht der Welt ist, der sein sündenkrankes Leben in der Finsternis heilte und es herrlich gemacht hat, ermutigte er die ersten Christen, alle Verfolgungen zu überwinden und Gottes Wohltaten zu verkündigen: &#8220;Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.&#8221; (1.Petr 2,9) Lasst uns, wie Apostel Petrus gesagt hat, mit klarer geistlicher Identität leben und dem Heilswerk Gottes in dieser Generation dienen. </p>
<p>Die religiösen Oberen sollten eigentlich mit ihrem Leben in der Finsternis zu Jesus kommen und ihn als das Licht des Lebens annehmen. Aber sie lehnten Jesu Zeugnis ab, indem sie sagten, dass es nicht genügend Beweise geben würde. Jesus antwortete ihnen, dass sein Zeugnis gültig sei, weil er wisse, woher er komme und wohin er gehe. Aber ihr sündhaftes Herz wollte die Wahrheit nicht erkennen. Lesen wir die Verse 17 und 18: &#8220;Auch steht in eurem Gesetz geschrieben, dass zweier Menschen Zeugnis wahr sei. Ich bin&#8217;s, der von sich selbst zeugt; und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt auch von mir.&#8221; Jesus führte Gott als seinen Zeugen an, dass er der Sohn Gottes ist. Die religiösen Oberen erzürnten noch mehr und fragten in Vers 19: &#8220;Wo ist dein Vater?&#8221; </p>
<p>3. Jesu Verheißung und Warnung (21-30)</p>
<p>Obwohl die Juden kein Recht hatten, andere Menschen zu richten, richteten sie anmaßend andere, insbesondere die schwach und hilflos erscheinenden Menschen. Aber Jesus richtete niemanden, obwohl er der Richter war. Jesus ließ himmlischen Sonnenschein auf jeden Menschen leuchten, der zu ihm kam und gab ihm das Licht des Lebens. Sehen wir uns Vers 21 an: &#8220;Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Ich gehe hinweg und ihr werdet mich suchen und in eurer Sünde sterben. Wo ich hingehe, da könnt ihr nicht hinkommen.&#8221; Dieser Vers enthält eines der wichtigsten Themen des Johannesevangeliums, dass Jesus Gottes Sohn ist, der kam, um die Menschen von ihren Sünden zu erretten und sie als Miterben den Reiches Gottes zurück zu Gott zu bringen. Dieser Vers ist auch eine Vorhersage seines Todes am Kreuz und seiner Auferstehung für die Errettung der Welt. Dieser Vers ist gleichzeitig eine ernsthafte Warnung, dass diejenigen, die ohne Glauben absichtlich in der Finsternis bleiben, in ihren Sünden sterben und auf ewig verdammt werden.</p>
<p>Als Jesus die frohe Botschaft von seinem Kreuzestod und seiner Auferstehung für die Errettung des Volkes predigte, missverstanden sie das Evangelium wieder und sagten: &#8220;Will er sich denn selbst töten?&#8221; Sie glaubten nicht. Jesus gab sie aber immer noch nicht auf. Jesus lehrte sie in Vers 23: &#8220;Ihr seid von unten her, ich bin von oben her, ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.&#8221; Sie wollten ihm immer noch nicht glauben. Deshalb sagte Jesus in Vers 28: &#8220;Wenn ihr den Menschensohn erhöhen werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und nichts von mir selber tue, sondern wie mich der Vater gelehrt hat, so redet ich.&#8221; Jesus sah ihre verlorengehenden Seelen mit dem zerbrochenen Hirtenherzen und kündigte wiederholt an, das er am Kreuz sterben würde, um sie von ihren Sünden zu erretten. Jesus gab ihnen wiederholt diese frohmachende lebendgebende Botschaft des Evangeliums, aber sie lehnten diese frohe Botschaft immer wieder ab.</p>
<p>Wie war es für Jesus möglich, für solche willig am Kreuz zu sterben? Sehen wir uns Vers 29 an: &#8220;Und der mich gesandt hat, ist mit mir. Er lässt mich nicht allein; denn ich tue allezeit, was ihm gefällt.&#8221; Jesus lebte durch den Glauben, dass Gott immer mit ihm war. Die ganze Welt schien gegen ihn zu sein. Er hätte sich oft einsam fühlen können, so einsam, als wäre er in der Welt ganz auf sich allein gestellt. Aber das war nicht der Fall. Gott war immer mit ihm und ermutigte ihn, seine heilige Mission für die Welterlösung zu erfüllen. Jesus glaubte, dass Gott mit ihm war, wie er mit Gott war. Paulus sagte: &#8220;Ist Gott für uns, wir kann wieder uns sein?&#8221;. Ein anderer Grund, dass Jesus nicht einsam war, lag daran, dass Jesus einen einzigen Herzenswunsch hatte, Gott zu gefallen. Weil er unbedingt Gott gefallen wollte, konnte er sich freuen, alle Ablehnungen, Verleumdung und Verfolgung zu ertragen und auf dem Weg des Leidens bis zur Kreuzestod entschlossen zu gehen.</p>
<p>Heute haben wir gelernt, dass es in Jesus keine Verdammnis gibt und dass wir allein in der Nachfolge Jesu das Licht des Lebens haben können. Preiset Jesus, der uns, obwohl er Recht und Macht hatte, uns zu verdammen, uns doch nicht verdammte, sondern an unserer Stelle wegen unserer Sünde verdammt wurde. Gott möge uns helfen, das Leben des Sündigens aufzuhören, und Jesu Einladung zur Nachfolge anzunehmen. Gott möge Euch mit dem Licht des Lebens segnen, jeden von Euch als einen Segen für viele junge Menschen in dieser Generation kostbar gebrauchen.</p>
<p>Bekanntmachungen:</p>
<p>Jesus führte kein selbstsüchtiges Leben für den eigenen persönlichen Vorteil, sondern ein Leben für die anderen. Inwiefern führe ich ein Leben für die anderen und lebe ich im praktischen Alltag als ein Hirte?</p>
<p>Jesu Haltung gegenüber der Sünde. Jesus verharmloste oder relativierte  die Sünde nicht. Wer sündigt, zieht den Zorn und das Gericht Gottes auf sich und muss verdammt werden. Welche Haltung nehme ich gegenüber meiner und der Sünde der anderen ein?</p>
<p>Jesus kam in die Welt, nicht um uns zu richten und zu verdammen, sondern um uns zu vergeben und uns das Licht des Lebens zu geben. Jesus allein hat die Macht, unsere Sünden zu vergeben und uns aus der Finsternis herauszuholen. Wer seine Sünde als Sünde anerkennt und damit zu Jesus kommt und um Vergebung bittet, der empfängt die Gnade der Vergebung seiner Sünden.</p>
<p>Jesus gibt uns eine neue Lebensorientierung. Wenn wir Jesu Zeugnis ablehnen, werden wir in unseren Sünden sterben und müssen in Ewigkeit verdammt werden. Aber wenn wir Jesu Zeugnis annehmen und uns dafür entscheiden, unser Leben in der Finsternis zu verlassen und Jesus nachzufolgen, werden wir das Licht des Lebens haben. Welche Entscheidung habe ich getroffen? Welche Sünden will ich nicht mehr begehen? Welche konkreten Schritte mache ich, um Jesus nachzufolgen?</p>
<p>Gebetsanliegen:</p>
<p>1. Für M. Dr. Peter Changs klare Leitung der Campusmission in Deutschland und Europa;für die  Erschließung von 360 Hochschulen in Deutschland und die Aussendung von je einer Hausgemeinde an alle 1700 europäischen Campusse. Danken wir Gott für die Aussendung der Hausgemeinde von M. Josua u. Ester Kang nach Spanien und beten wir besonders für die 	Erschließung der noch nicht pionierten Nationen: Niederlande, Finnland, Italien, Slowenien.<br />
2. Vorbereitung des Ostergottesdienstes mit Osterbotschaft aus dem Johannesevangelium und 1.Korinther 15; und für die FBK in Prüm. Das Thema der Konferenz ist: &#8220;Das neue Leben in Christus&#8221;.<br />
3. Weltmission: Nahost-Direktoren-Konferenz (9.-12. April); Aussendung von 100.000 Missionaren bis 2041; für M. Dr. John Jun<br />
4. Staatsexamen von M. Petrus Chang und M. Maria P. Lee</p>
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		<title>Die Wahrheit wird euch frei machen (Joh 8,31.32)</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
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		<description><![CDATA[DIE  WAHRHEIT  WIRD  EUCH  FREI  MACHEN
Johannes	8,31-59
Leitverse	8,31.32
* Der Weg, wahre Kinder Gottes zu werden (31-47)
1.	Was bedeutet es, dass jemand Jesu Jünger wird?  Wie kann man ein wahrhaftiger Jünger Jesus sein?  Was bedeutet es, wahrhaft frei zu sein?  Wie können wir die Wahrheit erkennen?  Nenne einige Eigenschaften der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DIE  WAHRHEIT  WIRD  EUCH  FREI  MACHEN</p>
<p>Johannes	8,31-59<br />
Leitverse	8,31.32</p>
<p>* Der Weg, wahre Kinder Gottes zu werden (31-47)</p>
<p>1.	Was bedeutet es, dass jemand Jesu Jünger wird?  Wie kann man ein wahrhaftiger Jünger Jesus sein?  Was bedeutet es, wahrhaft frei zu sein?  Wie können wir die Wahrheit erkennen?  Nenne einige Eigenschaften der Wahrheit!</p>
<p>2.	Wie reagierten die Juden auf die Worte Jesu? (33)  Inwiefern waren sie Knechte?  Wie unterscheidet sich ein Knecht von einem Sohn? (35)  Wie kann ein Knecht zu einem Sohn werden?</p>
<p>3.	In welcher Hinsicht waren sie Abrahams Kinder, und in welcher Hinsicht waren sie es nicht? (37-41)  Warum sind die Kinder Abrahams die Kinder Gottes?  Wie erwiesen sich die religiösen Leiter als Kinder des Teufels? (42-47)</p>
<p>* Jesus Zeugnis über sich selbst (48-59)</p>
<p>4.	Wie verachteten die Juden Jesus?  Was lehrte Jesus sie über sich selbst?  Welche gnädige Verheißung gab er ihnen?  Was bedeutet dies?</p>
<p>5.	Wie hatte Gott durch Abraham seinen Erlösungsplan für die Welt gezeigt?  Was lehrte Jesus sie über den Glauben Abrahams?  Welche Verheißung Gottes hatte Abraham festgehalten? (1.Mose 22,18)  Wie reagierten die Juden auf die Lehre Jesu?  Warum?</p>
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		<title>Jesus, die Ströme lebendigen Wassers (Joh 7,38)</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	JESUS, DIE STRÖME LEBENDIGEN WASSERS
Johannes			7, 1 – 52
Leitvers 			7, 38
„Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“
Wir danken Gott für die gesegnete Deutsche Leiterkonferenz in Berlin, auf der wir den Evangeliumsglauben erneuern und ein neues [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	JESUS, DIE STRÖME LEBENDIGEN WASSERS</p>
<p>Johannes			7, 1 – 52<br />
Leitvers 			7, 38</p>
<p>„Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“</p>
<p>Wir danken Gott für die gesegnete Deutsche Leiterkonferenz in Berlin, auf der wir den Evangeliumsglauben erneuern und ein neues Gefäß der Liebe und der Zusammenarbeit bilden durften. Wir durften durch die Berichte der Leiter sehen, dass Gott bereits begonnen hat, Deutschland zur Bibel zurückzuführen und es als eine Hirtennation wiederherzustellen. Möge Gott uns helfen, in diesem Jahr durch das Frühgebet und das Bibelstudium die Kraft des Evangeliums anzuziehen und die Verdoppelung des Werkes Gottes herauszufordern. </p>
<p>In der vorherigen Lektion haben wir gelernt, dass ein Leben nur für die vergängliche Speise ein verfluchtes Leben ist. Jesus ermahnt uns: „Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben.“ Jesus selbst ist das Brot des Lebens, der durch seinen Tod am Kreuz das Problem der Sünde und des Todes ein für allemal gelöst hat, so dass wir durch den Glauben an ihn das ewige Leben und die lebendige Hoffnung auf das Reich Gottes in unserer Seele empfangen.</p>
<p>Der Hintergrund der heutigen Begebenheit ist das Laubhüttenfest, bei dem die Israeliten sich an die Liebe Gottes zu ihren Vorfahren in der Wüste erinnerten. Obwohl sie aber dieses Fest feierten und auch viel tranken, waren sie immer noch durstig. Jesus lud sie ein, zu ihm zu kommen und zu trinken und verhieß denen, die an ihn glauben, dass von ihnen Ströme lebendigen Wassers fließen werden. Gott segne jeden von uns, zu Jesus zu kommen und an ihn zu glauben, so dass der Heilige Geist wie Ströme lebendigen Wassers in uns und durch uns zu den jungen Menschen an 360 Hochschulen in Deutschland und weiter an alle Hochschulen in Europa und bis hin nach Nordkorea und in die moslemischen Länder fließen kann. </p>
<p>I. Meine Zeit ist noch nicht da (1-9)</p>
<p>Sehen wir uns Vers 1 an: „Danach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, weil ihm die Juden nach dem Leben trachteten.“ Nachdem Jesus in Jerusalem einen 38 Jahre lang gelähmten Mann geheilt hatte, zog er durch Galiläa, weil die religiösen Oberen eine Gelegenheit suchten, ihn umzubringen. Jesus mied die Konfrontation, nicht, weil er Angst vor dem Tod hatte, sondern weil seine Zeit noch nicht gekommen war. Betrachten wir Vers 2: „Es war aber nahe das Laubhüttenfest der Juden.“ Das Laubhüttenfest war eines der drei großen Feste im jüdischen Kalender, bei dem alle jüdischen Männer nach Jerusalem gingen, eine Woche lang in Laubhütten wohnten und sich an Gottes Gnade während des Wüstenlebens ihrer Vorfahren erinnerten. Wenn sich das Fest nahte, wurden alle von großer Vorfreude erfüllt. Auch die Brüder Jesu waren begeistert und hielten dies für eine gute Gelegenheit für Jesus, etwas für seine Popularität zu tun. Die Verse 3 und 4 sagen: „Da sprachen seine Brüder zu ihm: Mach dich auf von hier und geh nach Judäa, damit auch deine Jünger die Werke sehen, die du tust. Niemand tut etwas im Verborgenen und will doch öffentlich etwas gelten. Willst du das, so offenbare dich vor der Welt.“ In ihrer Begeisterung vergaßen Jesu Brüder völlig, dass Jesus von den Juden in Jerusalem verfolgt wurde. Sie rechneten: große Menge + große Wunder = großer Jubel = ein erfolgreiches Werk. Sicher wollten sie auch etwas von diesem Jubel und Erfolg für sich haben. Der Verfasser Johannes kommentiert in Vers 5: „Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.“ Ihre Begeisterung war in Wirklichkeit geistliche Verblendung. Jesu Brüder glaubten nicht, dass Jesus der Sohn Gottes war. Weder erkannten sie seine geistliche Herkunft, noch den Charakter seines Werkes. Weil sie nicht glaubten, waren sie fleischlich gesinnt und wurden zu Versuchern Jesu, indem sie sagten: „Offenbare dich vor der Welt!“ </p>
<p>Wie antwortete Jesus seinen Brüdern? Lesen wir die Verse 6-8: „Da spricht Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht da, eure Zeit ist allewege. Die Welt kann euch nicht hassen. Mich aber hasst sie, denn ich bezeuge von ihr, dass ihre Werke böse sind. Geht ihr hinauf zum Fest! Ich will nicht hinaufgehen zu diesem Fest, denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt.“ Als Jesus sagte „meine Zeit ist noch nicht da“ meinte er „Gottes Zeit ist noch nicht da“, nämlich der Höhepunkt der Erlösungsgeschichte, sein Tod am Kreuz als das Lamm Gottes für die Sünde der Welt. Jesus lebte nicht gemäß den Erwartungen der Menschen, sondern handelte gemäß dem Rettungsplan Gottes für das Heil der Welt. Es gab eine Zeit, das Reich Gottes in allen Städten zu predigen und es gab eine Zeit, sich der Welt am Kreuz zu offenbaren. </p>
<p>Als Jesus allein Gott erfreuen wollte, erfuhr er Missverständnisse und den Hass der Welt, doch nahm er dies in Kauf und schloss keinen Kompromiss zwischen den Erwartungen der Menschen und dem Willen Gottes. In den fünf Jahren als Leiter von UBF in Deutschland und Europa erfuhr M. Dr. Peter Chang auch viele Missverständnisse, als er danach suchte, Gott zu gefallen. Doch er folgte nicht den Erwartungen der Menschen, sondern dem Zeitplan Gottes, indem er sich mit Hingabe um die europäischen Pionierungswerke kümmerte und die Europäische Sommerbibelkonferenz 2009 vorbereitete. Es gab auch die Zeit, die Mitarbeiter in Deutschland zu ermutigen und das neue Gefäß mit ihnen zu bilden, und es gab die Zeit, die Beziehung zu anderen Gemeinden zu entwickeln und Gottes Wirken zu bezeugen, wie nächste Woche auf der KOSTE Europe. Auf diese Weise hat Gott sein Erlösungswerk in Deutschland und Europa geführt und sein Werk der geistlichen Erneuerung und Erweckung begonnen. Wir sollen auch nicht überrascht sein, wenn wir um Jesu willen missverstanden und gehasst werden. Die Welt lebt in Feindschaft gegen Gott. Wer Gott liebt und dafür lebt, ihm zu gefallen, wird auch Missverständnisse und Hass erfahren. Wenn wir uns aber entscheiden, durch unser Leben und unseren Tod allein Gott zu erfreuen, können wir am Ende auch alle Menschen um uns herum erfreuen und ein Segen für sie sein.</p>
<p>II. Jesus auf dem Fest (10-36)</p>
<p>Sehen wir uns Vers 10 an: „Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren zum Fest, da ging auch er hinauf, nicht öffentlich, sondern heimlich.“ Jesus folgte nicht den Erwartungen seiner Brüder, sondern ging heimlich zum Fest, um das Evangelium vom Reich Gottes zu predigen. Auf dem Fest gab es bereits ein großes Gemurmel über ihn im Volk. Einige sagten: „Er ist gut!“ Andere hielten ihn für einen Volksverführer. Niemand wusste genau, wer Jesus war, auch traute sich niemand, offen über ihn zu reden, aus Furcht vor den Juden. Mitten aber im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte. Sehen wir uns Vers 15 an: „Und die Juden verwunderten sich und sprachen: Wie kann dieser die Schrift verstehen, wenn er es doch nicht gelernt hat?“ Hinter dieser Frage steckt das geistliche Dilemma der religiösen Leiter. Viele von ihnen hatten jahrelang das Gesetz und die Lehren studiert, und doch fühlten sie sich hilflos und kraftlos. Wenn immer sie den Mund auftaten, kamen nur bedeutungslose Worte heraus, die die Menschen zum Einschlafen brachten. Wenn aber Jesus predigte, wurden die Herzen der Menschen berührt. Wo lag der Unterschied? Lesen wir Vers 16: „Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat.“ Jesu Lehre kam von Gott. Die jüdischen Oberen hatten keine Vollmacht, weil der Geist Gottes nicht bei ihnen war. Geistliche Vollmacht kommt nicht aus schönen oder klugen menschlichen Worten, sondern aus dem Wort Gottes.</p>
<p>Lesen wir Vers 17: „Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich von mir selbst aus rede.“ Viele Menschen sagen: „Ja, wenn ich Gottes Willen kennen würde, dann würde ich auch gehorchen. Woher soll ich wissen, ob die Bibel Gottes Wort ist?“ Früher habe ich durch Kirche und Eltern auch gehört, was in der Bibel steht. Aber ich habe nicht gehorcht, sondern wollte gemäß meiner eigenen Meinung mein eigenes, freies Leben genießen. Aber als ich durch das Bibelstudium anfing, einem Wort Gottes zu gehorchen, da konnte ich erkennen, dass Gottes Wort wahr ist. Jesus lehrt hier, dass ein Mensch, der sich entscheidet, den Willen Gottes zu tun, auch erkennen kann, dass Jesus Gottes Wort redet. Eine solche Lebensentscheidung offenbart das innerste Lebensmotiv und –ziel eines Menschen. Esra zum Beispiel wollte Gottes Willen tun und traf eine Lebensentscheidung, keinen Kompromiss mit der babylonischen Kultur einzugehen, sondern das Gesetz des Herrn zu erforschen, danach zu tun und Gebote und Rechte in Israel zu lehren. Gott gebrauchte dies zur geistlichen Erneuerung Israels. Mutter Barry traf im Alter von 27 Jahren eine Entscheidung, als eine Missionarin nach Korea zu gehen und den Willen Gottes zu tun und Gott gebraucht sie bis heute als eine Glaubensmutter für unzählige junge Menschen. Wir sollen den Willen Gottes tun wollen. Dann können wir Gottes Willen erkennen, und Gottes Wort wird wie ein Morgenstern in unserem Herzen aufgehen und unser Leben in aller Wahrheit leiten. </p>
<p>Betrachten wir Vers 18: „Wer von sich selbst aus redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der in gesandt hat, der ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm.“ Hier sehen wir den wahren Grund der Zweifel und der Ablehnung durch die jüdischen Oberen: Sie suchten nach der eigenen Ehre. So konnten sie Jesus nicht als Gottes Sohn und seine Lehre nicht als Gottes Wort annehmen. In den Versen 25-31 sehen wir, dass das Volk nun darüber sprach, ob Jesus der Christus sei. Sie sahen die Taten Jesu. Sie hörten seine Lehre und erkannten sein Hirtenherz, mit dem er sein eigenes Leben riskierte, um einem hoffnungslosen Menschen zu helfen. Ihre menschliche Denkweise hinderte sie noch, ihn als den Christus anzunehmen. Jesus bezeugte klar, dass er nicht in seinem eigenen Namen auftrat, sondern dass Gott ihn gesandt hatte: „Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin. Aber nicht von mir selbst aus bin ich gekommen, sondern es ist ein Wahrhaftiger, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Ich aber kenne ihn; denn ich bin von ihm und er hat mich gesandt.“ </p>
<p>Sehen wir uns Vers 30 an: „Da suchten sie ihn zu ergreifen; aber niemand legte Hand an ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.“ Die Bosheit der religiösen Oberen nahm überhand. Gemäß Vers 32 sandten sie sogar Knechte aus, die Jesus ergreifen sollten. Doch der Text wiederholt die Worte: „Niemand legte Hand an ihn.“ Sie konnten Jesus nicht ergreifen, weil Gott es nicht zuließ. Gott ist zu jeder Zeit der Souverän der Geschichte. </p>
<p>In Vers 33 kündigte Jesus an: „Ich bin noch eine kleine Zeit bei euch, und dann gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat.“ Obwohl sie es nicht verstanden, kündigte Jesus seine Himmelfahrt an, dass er von Gott gekommen ist und wieder zu Gott zurückkehrt. Ob wir Jesus als den Christus annehmen oder nicht, ist nicht eine Frage des Verstehens, sondern eine Frage der Entscheidung, den Willen Gottes zu tun, nämlich eine Frage des Lebensziels. Möge Gott jedem von uns helfen, eine Lebensentscheidung zu treffen, Gottes Willen zu tun und für die geistliche Erneuerung in Deutschland und Europa und die Ausbreitung des Evangeliums an alle 1.700 Hochschulen in Europa gebraucht zu werden. </p>
<p>III. Von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen (37-52)</p>
<p>Lesen wir die Verse 37 und 38: „Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ Am achten, dem letzten und höchsten Tag des Laubhüttenfestes gingen nach der Tradition die Priester vom Tempel hinab zum Siloah-Teich und schöpften Wasser. Dann kehrten sie zum Tempel zurück und gossen das Wasser über dem Opfer aus, so dass es auf beiden Seiten herunterfloss. Alle Festteilnehmer wollten diese Zeremonie der Wasserausgießung miterleben. Sie erinnerten sich daran, wie ihre Vorväter durch die Wüste wanderten und Wasser aus dem Felsen tranken und ihr großer Durst gelöscht wurde. Vielleicht erinnerten sie sich dabei auch an die Prophezeiung aus Hesekiel 47,1-9: „Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels nach Osten … Dies Wasser fließt hinaus in das östliche Gebiet und weiter hinab zum Jordantal und mündet ins Tote Meer. Und wenn es ins Meer fließt, soll dessen Wasser gesund werden, und alles, was darin lebt und webt, wohin der Strom kommt, das soll leben. Und es soll sehr viele Fische dort geben, wenn dieses Wasser dorthin kommt; und alles soll gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt.“ Das Wasser drückte ihre Sehnsucht nach dem Messias aus, der ihnen wahres Leben geben würde. An diesem Tag trat Jesus auf und lud die Menschen ein: „Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!“ Jesus lud sie ein, zu ihm zu kommen und ihren Seelendurst völlig gestillt zu bekommen. Dazu verhieß er ihnen, dass, wenn sie an ihn glauben, auch von ihnen solches lebendiges Wasser zu anderen Menschen weiterfließen wird. Was ist das lebendige Wasser? Gemäß Vers 39 sprach Jesus von dem Geist, den diejenigen empfangen, die an ihn glauben. Hier lernen wir, dass das wahre Problem der Menschen ein geistliches Durstproblem ist. Der geistliche Durst der Menschen kann nicht durch weltliche Dinge gestillt werden. Obwohl die Menschen auf dem Fest an religiösen Zeremonien teilnahmen und viel Mineralwasser und Traubensaft tranken, waren sie immer noch durstig. Der geistliche Durst kann nur dadurch gestillt werden, dass wir an Jesus glauben und den Geist Gottes empfangen, der das lebendige Wasser für unsere Seele ist. Menschen, die ohne Jesus leben, können ihren geistlichen Durst nicht gestillt bekommen. Sie sind innerlich immer unzufrieden und auch für andere nur eine Belastung. Wenn wir aber an Jesus als den Christus glauben, kommt der Heilige Geist auf uns und wohnt in uns. Dann erfahren wir selbst Ströme der Liebe, der Freude und des Friedens in unserer Seele und wir erfahren, dass diese Ströme durch uns zu anderen Menschen weiterfließen. </p>
<p>Ich kenne einen jungen Mann, der versuchte durch Geld und Erfolg in der Welt seinen Durst zu stillen. Doch obwohl er viel Anerkennung bekam, sogar viel Geld durch Aktien verdiente, blieb seine Seele leer und unzufrieden. Durch Gottes Wort aus Mk 8,29 aber begegnete er Jesus als seinem Christus, der seine Sünden vergab und ihm das wahre Lebensziel schenkte. Sein Seelendurst wurde gestillt. Als er an Jesus als seinen Christus glaubte, begann lebendiges Wasser nicht nur in seiner Seele, sondern durch ihn auch zu vielen anderen Menschen zu fließen. Jede Woche empfängt sein Bibelschüler Wasser wie Labsal für seine durstige Seele, und ein anderer bekannte, dass er unbedingt für die geistliche Speise leben wolle, die zum ewigen Leben bleibt.</p>
<p>Hier lernen wir, dass ein Mensch, der an Jesus glaubt, wie eine Oase in der Wüste ist. Die geistliche Lage der jungen Menschen in Deutschland gleicht der der Menschen auf dem Fest. Materiell gesehen geht es ihnen gut und keiner braucht Not zu leiden. Sie haben Zugang zu allen Arten von Unterhaltung wie Kino, Freunde, Fernsehen, Youtube, Facebook oder Twitter. Doch solange ihr geistlicher Durst ungestillt bleibt, sind ihre Seelen vertrocknet. Ohne Jesus leben sie unter der Herrschaft verschiedener anderer Geister. Sie müssen zu Jesus kommen, der alleine ihnen das lebendige Wasser gibt, dass ihren Seelendurst vollkommen stillt. </p>
<p>Der Geist Gottes in uns ist die Kraft, vielen jungen Menschen mit dem Bibelstudium zu dienen, ihnen zu helfen, ein gottzentriertes Leben zu führen und als Jünger Jesu zu wachsen und selbst als verantwortliche Leiter aufgestellt zu werden. Irdisches Wasser, wie Fähigkeiten und menschliche Weisheit sind vergänglich und können unsere Seele nicht zufriedenstellen. Doch die Ströme lebendigen Wassers, die Jesus uns gibt, sprudeln in alle Ewigkeit. Gott selbst wird die Jüngererziehung durch das Zweierbibelstudium und die Europa- und Weltmission durch diejenigen erfüllen, die mit dem Geist Gottes leben. Möge Gott jeden Mitarbeiter in Bonn 1 helfen, zu Jesus zu kommen und die Ströme lebendigen Wassers zu empfangen. </p>
<p>Die Verse 40 bis 52 berichten, dass einige glaubten und einige zweifelten. Sogar die Knechte, die Jesus eigentlich ergreifen sollten, waren überwältigt und bekannten: „Noch nie hat ein Mensch so geredet wie dieser.“ Die religiösen Oberen verstockten ihr Herz noch mehr, doch sie konnten nicht verhindern, dass es auch unter ihnen einige gab, die an Jesus glaubten. </p>
<p>Heute haben wir gelernt, dass Jesus Ströme lebendigen Wassers gibt. Er stillt den Seelendurst aller, die zu ihm kommen und an ihn glauben und macht sie selber zu Quellen des lebendigen Wassers. Wir haben auch gelernt, Gott zu gefallen und den Willen Gottes zu tun. Möge Gott uns segnen, dass der Geist Gottes wie Ströme lebendigen Wassers in unserer Seele sprudelt und durch uns zu den jungen Menschen an allen Hochschulen in Deutschland und Europa weiterfließt.</p>
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		<item>
		<title>Jesus, das Licht der Welt (Joh 8,12)</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 18:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

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		<description><![CDATA[JESUS,  DAS  LICHT  DER  WELT
Johannes	7,53 – 8,30
Leitvers	8,12
* Jesus rettet eine Ehebrecherin (7,53 – 8,11)
1.	Wohin ging Jesus und wohin die anderen Leute? (7,53-8,1)  Wie verbrachte Jesus sehr wahrscheinlich die Nacht? (Lk 6,12)  Welche Haltung hatte Jesus gegenüber seiner Mission?  Warum kamen die Leute so früh morgens in den Tempel? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>JESUS,  DAS  LICHT  DER  WELT</p>
<p>Johannes	7,53 – 8,30<br />
Leitvers	8,12</p>
<p>* Jesus rettet eine Ehebrecherin (7,53 – 8,11)</p>
<p>1.	Wohin ging Jesus und wohin die anderen Leute? (7,53-8,1)  Wie verbrachte Jesus sehr wahrscheinlich die Nacht? (Lk 6,12)  Welche Haltung hatte Jesus gegenüber seiner Mission?  Warum kamen die Leute so früh morgens in den Tempel?  Denke über das Werk des Wortes nach! (8,37; 5,24.25; 1.Petr 1,24.25)</p>
<p>2.	Was taten die religiösen Leiter, um Jesus verklagen zu können? (4-6a)  Wie wurde ihre böse Absicht offenbart?  Wozu forderte Jesus sie auf? (7)  Wie reagierten sie darauf?</p>
<p>3.	Welche Frage stellte Jesus der Frau?  Was war ihre Antwort?  Was bedeutet es, dass Jesus sie nicht verdammte?  Welche Orientierung gab Jesus ihr?  Wie nimmt Jesus unsere Verdammnis auf sich? (Röm 8,1; Gal 3,13)</p>
<p>* Jesus, das Licht der Welt (12-30)</p>
<p>4.	Welches Zeugnis legte Jesus über sich selbst ab? (12)  In welcher Finsternis befinden sich die Menschen ohne Jesus?  Wie gibt dieser Vers uns eine neue Lebensorientierung?  Wie reagierten die religiösen Leiter darauf? (13)  Warum ist das Zeugnis Jesu wahr und das Urteil der Juden nichtig?</p>
<p>5.	Was ist Jesu Verheißung und was ist seine Warnung? (21-24)  Wann und wodurch würden sie Jesus erkennen? (28)  Wie war es Jesus möglich, am Kreuz für die Sünden der Menschen zu sterben? (29)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jesus, die Ströme lebendigen Wassers (Joh 7,38)</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 18:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[	JESUS, DIE STRÖME LEBENDIGEN WASSERS
Johannes			7, 1 – 52
Leitvers 			7, 38
„Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“
Wir danken Gott für die gesegnete Deutsche Leiterkonferenz in Berlin, auf der wir den Evangeliumsglauben erneuern und ein neues [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	JESUS, DIE STRÖME LEBENDIGEN WASSERS</p>
<p>Johannes			7, 1 – 52<br />
Leitvers 			7, 38</p>
<p>„Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“</p>
<p>Wir danken Gott für die gesegnete Deutsche Leiterkonferenz in Berlin, auf der wir den Evangeliumsglauben erneuern und ein neues Gefäß der Liebe und der Zusammenarbeit bilden durften. Wir durften durch die Berichte der Leiter sehen, dass Gott bereits begonnen hat, Deutschland zur Bibel zurückzuführen und es als eine Hirtennation wiederherzustellen. Möge Gott uns helfen, in diesem Jahr durch das Frühgebet und das Bibelstudium die Kraft des Evangeliums anzuziehen und die Verdoppelung des Werkes Gottes herauszufordern. </p>
<p>In der vorherigen Lektion haben wir gelernt, dass ein Leben nur für die vergängliche Speise ein verfluchtes Leben ist. Jesus ermahnt uns: „Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben.“ Jesus selbst ist das Brot des Lebens, der durch seinen Tod am Kreuz das Problem der Sünde und des Todes ein für allemal gelöst hat, so dass wir durch den Glauben an ihn das ewige Leben und die lebendige Hoffnung auf das Reich Gottes in unserer Seele empfangen.</p>
<p>Der Hintergrund der heutigen Begebenheit ist das Laubhüttenfest, bei dem die Israeliten sich an die Liebe Gottes zu ihren Vorfahren in der Wüste erinnerten. Obwohl sie aber dieses Fest feierten und auch viel tranken, waren sie immer noch durstig. Jesus lud sie ein, zu ihm zu kommen und zu trinken und verhieß denen, die an ihn glauben, dass von ihnen Ströme lebendigen Wassers fließen werden. Gott segne jeden von uns, zu Jesus zu kommen und an ihn zu glauben, so dass der Heilige Geist wie Ströme lebendigen Wassers in uns und durch uns zu den jungen Menschen an 360 Hochschulen in Deutschland und weiter an alle Hochschulen in Europa und bis hin nach Nordkorea und in die moslemischen Länder fließen kann. </p>
<p>I. Meine Zeit ist noch nicht da (1-9)</p>
<p>Sehen wir uns Vers 1 an: „Danach zog Jesus umher in Galiläa; denn er wollte nicht in Judäa umherziehen, weil ihm die Juden nach dem Leben trachteten.“ Nachdem Jesus in Jerusalem einen 38 Jahre lang gelähmten Mann geheilt hatte, zog er durch Galiläa, weil die religiösen Oberen eine Gelegenheit suchten, ihn umzubringen. Jesus mied die Konfrontation, nicht, weil er Angst vor dem Tod hatte, sondern weil seine Zeit noch nicht gekommen war. Betrachten wir Vers 2: „Es war aber nahe das Laubhüttenfest der Juden.“ Das Laubhüttenfest war eines der drei großen Feste im jüdischen Kalender, bei dem alle jüdischen Männer nach Jerusalem gingen, eine Woche lang in Laubhütten wohnten und sich an Gottes Gnade während des Wüstenlebens ihrer Vorfahren erinnerten. Wenn sich das Fest nahte, wurden alle von großer Vorfreude erfüllt. Auch die Brüder Jesu waren begeistert und hielten dies für eine gute Gelegenheit für Jesus, etwas für seine Popularität zu tun. Die Verse 3 und 4 sagen: „Da sprachen seine Brüder zu ihm: Mach dich auf von hier und geh nach Judäa, damit auch deine Jünger die Werke sehen, die du tust. Niemand tut etwas im Verborgenen und will doch öffentlich etwas gelten. Willst du das, so offenbare dich vor der Welt.“ In ihrer Begeisterung vergaßen Jesu Brüder völlig, dass Jesus von den Juden in Jerusalem verfolgt wurde. Sie rechneten: große Menge + große Wunder = großer Jubel = ein erfolgreiches Werk. Sicher wollten sie auch etwas von diesem Jubel und Erfolg für sich haben. Der Verfasser Johannes kommentiert in Vers 5: „Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.“ Ihre Begeisterung war in Wirklichkeit geistliche Verblendung. Jesu Brüder glaubten nicht, dass Jesus der Sohn Gottes war. Weder erkannten sie seine geistliche Herkunft, noch den Charakter seines Werkes. Weil sie nicht glaubten, waren sie fleischlich gesinnt und wurden zu Versuchern Jesu, indem sie sagten: „Offenbare dich vor der Welt!“ </p>
<p>Wie antwortete Jesus seinen Brüdern? Lesen wir die Verse 6-8: „Da spricht Jesus zu ihnen: Meine Zeit ist noch nicht da, eure Zeit ist allewege. Die Welt kann euch nicht hassen. Mich aber hasst sie, denn ich bezeuge von ihr, dass ihre Werke böse sind. Geht ihr hinauf zum Fest! Ich will nicht hinaufgehen zu diesem Fest, denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt.“ Als Jesus sagte „meine Zeit ist noch nicht da“ meinte er „Gottes Zeit ist noch nicht da“, nämlich der Höhepunkt der Erlösungsgeschichte, sein Tod am Kreuz als das Lamm Gottes für die Sünde der Welt. Jesus lebte nicht gemäß den Erwartungen der Menschen, sondern handelte gemäß dem Rettungsplan Gottes für das Heil der Welt. Es gab eine Zeit, das Reich Gottes in allen Städten zu predigen und es gab eine Zeit, sich der Welt am Kreuz zu offenbaren. </p>
<p>Als Jesus allein Gott erfreuen wollte, erfuhr er Missverständnisse und den Hass der Welt, doch nahm er dies in Kauf und schloss keinen Kompromiss zwischen den Erwartungen der Menschen und dem Willen Gottes. In den fünf Jahren als Leiter von UBF in Deutschland und Europa erfuhr M. Dr. Peter Chang auch viele Missverständnisse, als er danach suchte, Gott zu gefallen. Doch er folgte nicht den Erwartungen der Menschen, sondern dem Zeitplan Gottes, indem er sich mit Hingabe um die europäischen Pionierungswerke kümmerte und die Europäische Sommerbibelkonferenz 2009 vorbereitete. Es gab auch die Zeit, die Mitarbeiter in Deutschland zu ermutigen und das neue Gefäß mit ihnen zu bilden, und es gab die Zeit, die Beziehung zu anderen Gemeinden zu entwickeln und Gottes Wirken zu bezeugen, wie nächste Woche auf der KOSTE Europe. Auf diese Weise hat Gott sein Erlösungswerk in Deutschland und Europa geführt und sein Werk der geistlichen Erneuerung und Erweckung begonnen. Wir sollen auch nicht überrascht sein, wenn wir um Jesu willen missverstanden und gehasst werden. Die Welt lebt in Feindschaft gegen Gott. Wer Gott liebt und dafür lebt, ihm zu gefallen, wird auch Missverständnisse und Hass erfahren. Wenn wir uns aber entscheiden, durch unser Leben und unseren Tod allein Gott zu erfreuen, können wir am Ende auch alle Menschen um uns herum erfreuen und ein Segen für sie sein.</p>
<p>II. Jesus auf dem Fest (10-36)</p>
<p>Sehen wir uns Vers 10 an: „Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren zum Fest, da ging auch er hinauf, nicht öffentlich, sondern heimlich.“ Jesus folgte nicht den Erwartungen seiner Brüder, sondern ging heimlich zum Fest, um das Evangelium vom Reich Gottes zu predigen. Auf dem Fest gab es bereits ein großes Gemurmel über ihn im Volk. Einige sagten: „Er ist gut!“ Andere hielten ihn für einen Volksverführer. Niemand wusste genau, wer Jesus war, auch traute sich niemand, offen über ihn zu reden, aus Furcht vor den Juden. Mitten aber im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte. Sehen wir uns Vers 15 an: „Und die Juden verwunderten sich und sprachen: Wie kann dieser die Schrift verstehen, wenn er es doch nicht gelernt hat?“ Hinter dieser Frage steckt das geistliche Dilemma der religiösen Leiter. Viele von ihnen hatten jahrelang das Gesetz und die Lehren studiert, und doch fühlten sie sich hilflos und kraftlos. Wenn immer sie den Mund auftaten, kamen nur bedeutungslose Worte heraus, die die Menschen zum Einschlafen brachten. Wenn aber Jesus predigte, wurden die Herzen der Menschen berührt. Wo lag der Unterschied? Lesen wir Vers 16: „Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat.“ Jesu Lehre kam von Gott. Die jüdischen Oberen hatten keine Vollmacht, weil der Geist Gottes nicht bei ihnen war. Geistliche Vollmacht kommt nicht aus schönen oder klugen menschlichen Worten, sondern aus dem Wort Gottes.</p>
<p>Lesen wir Vers 17: „Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich von mir selbst aus rede.“ Viele Menschen sagen: „Ja, wenn ich Gottes Willen kennen würde, dann würde ich auch gehorchen. Woher soll ich wissen, ob die Bibel Gottes Wort ist?“ Früher habe ich durch Kirche und Eltern auch gehört, was in der Bibel steht. Aber ich habe nicht gehorcht, sondern wollte gemäß meiner eigenen Meinung mein eigenes, freies Leben genießen. Aber als ich durch das Bibelstudium anfing, einem Wort Gottes zu gehorchen, da konnte ich erkennen, dass Gottes Wort wahr ist. Jesus lehrt hier, dass ein Mensch, der sich entscheidet, den Willen Gottes zu tun, auch erkennen kann, dass Jesus Gottes Wort redet. Eine solche Lebensentscheidung offenbart das innerste Lebensmotiv und –ziel eines Menschen. Esra zum Beispiel wollte Gottes Willen tun und traf eine Lebensentscheidung, keinen Kompromiss mit der babylonischen Kultur einzugehen, sondern das Gesetz des Herrn zu erforschen, danach zu tun und Gebote und Rechte in Israel zu lehren. Gott gebrauchte dies zur geistlichen Erneuerung Israels. Mutter Barry traf im Alter von 27 Jahren eine Entscheidung, als eine Missionarin nach Korea zu gehen und den Willen Gottes zu tun und Gott gebraucht sie bis heute als eine Glaubensmutter für unzählige junge Menschen. Wir sollen den Willen Gottes tun wollen. Dann können wir Gottes Willen erkennen, und Gottes Wort wird wie ein Morgenstern in unserem Herzen aufgehen und unser Leben in aller Wahrheit leiten. </p>
<p>Betrachten wir Vers 18: „Wer von sich selbst aus redet, der sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der in gesandt hat, der ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm.“ Hier sehen wir den wahren Grund der Zweifel und der Ablehnung durch die jüdischen Oberen: Sie suchten nach der eigenen Ehre. So konnten sie Jesus nicht als Gottes Sohn und seine Lehre nicht als Gottes Wort annehmen. In den Versen 25-31 sehen wir, dass das Volk nun darüber sprach, ob Jesus der Christus sei. Sie sahen die Taten Jesu. Sie hörten seine Lehre und erkannten sein Hirtenherz, mit dem er sein eigenes Leben riskierte, um einem hoffnungslosen Menschen zu helfen. Ihre menschliche Denkweise hinderte sie noch, ihn als den Christus anzunehmen. Jesus bezeugte klar, dass er nicht in seinem eigenen Namen auftrat, sondern dass Gott ihn gesandt hatte: „Ihr kennt mich und wisst, woher ich bin. Aber nicht von mir selbst aus bin ich gekommen, sondern es ist ein Wahrhaftiger, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Ich aber kenne ihn; denn ich bin von ihm und er hat mich gesandt.“ </p>
<p>Sehen wir uns Vers 30 an: „Da suchten sie ihn zu ergreifen; aber niemand legte Hand an ihn, denn seine Stunde war noch nicht gekommen.“ Die Bosheit der religiösen Oberen nahm überhand. Gemäß Vers 32 sandten sie sogar Knechte aus, die Jesus ergreifen sollten. Doch der Text wiederholt die Worte: „Niemand legte Hand an ihn.“ Sie konnten Jesus nicht ergreifen, weil Gott es nicht zuließ. Gott ist zu jeder Zeit der Souverän der Geschichte. </p>
<p>In Vers 33 kündigte Jesus an: „Ich bin noch eine kleine Zeit bei euch, und dann gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat.“ Obwohl sie es nicht verstanden, kündigte Jesus seine Himmelfahrt an, dass er von Gott gekommen ist und wieder zu Gott zurückkehrt. Ob wir Jesus als den Christus annehmen oder nicht, ist nicht eine Frage des Verstehens, sondern eine Frage der Entscheidung, den Willen Gottes zu tun, nämlich eine Frage des Lebensziels. Möge Gott jedem von uns helfen, eine Lebensentscheidung zu treffen, Gottes Willen zu tun und für die geistliche Erneuerung in Deutschland und Europa und die Ausbreitung des Evangeliums an alle 1.700 Hochschulen in Europa gebraucht zu werden. </p>
<p>III. Von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen (37-52)</p>
<p>Lesen wir die Verse 37 und 38: „Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ Am achten, dem letzten und höchsten Tag des Laubhüttenfestes gingen nach der Tradition die Priester vom Tempel hinab zum Siloah-Teich und schöpften Wasser. Dann kehrten sie zum Tempel zurück und gossen das Wasser über dem Opfer aus, so dass es auf beiden Seiten herunterfloss. Alle Festteilnehmer wollten diese Zeremonie der Wasserausgießung miterleben. Sie erinnerten sich daran, wie ihre Vorväter durch die Wüste wanderten und Wasser aus dem Felsen tranken und ihr großer Durst gelöscht wurde. Vielleicht erinnerten sie sich dabei auch an die Prophezeiung aus Hesekiel 47,1-9: „Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels nach Osten … Dies Wasser fließt hinaus in das östliche Gebiet und weiter hinab zum Jordantal und mündet ins Tote Meer. Und wenn es ins Meer fließt, soll dessen Wasser gesund werden, und alles, was darin lebt und webt, wohin der Strom kommt, das soll leben. Und es soll sehr viele Fische dort geben, wenn dieses Wasser dorthin kommt; und alles soll gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt.“ Das Wasser drückte ihre Sehnsucht nach dem Messias aus, der ihnen wahres Leben geben würde. An diesem Tag trat Jesus auf und lud die Menschen ein: „Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!“ Jesus lud sie ein, zu ihm zu kommen und ihren Seelendurst völlig gestillt zu bekommen. Dazu verhieß er ihnen, dass, wenn sie an ihn glauben, auch von ihnen solches lebendiges Wasser zu anderen Menschen weiterfließen wird. Was ist das lebendige Wasser? Gemäß Vers 39 sprach Jesus von dem Geist, den diejenigen empfangen, die an ihn glauben. Hier lernen wir, dass das wahre Problem der Menschen ein geistliches Durstproblem ist. Der geistliche Durst der Menschen kann nicht durch weltliche Dinge gestillt werden. Obwohl die Menschen auf dem Fest an religiösen Zeremonien teilnahmen und viel Mineralwasser und Traubensaft tranken, waren sie immer noch durstig. Der geistliche Durst kann nur dadurch gestillt werden, dass wir an Jesus glauben und den Geist Gottes empfangen, der das lebendige Wasser für unsere Seele ist. Menschen, die ohne Jesus leben, können ihren geistlichen Durst nicht gestillt bekommen. Sie sind innerlich immer unzufrieden und auch für andere nur eine Belastung. Wenn wir aber an Jesus als den Christus glauben, kommt der Heilige Geist auf uns und wohnt in uns. Dann erfahren wir selbst Ströme der Liebe, der Freude und des Friedens in unserer Seele und wir erfahren, dass diese Ströme durch uns zu anderen Menschen weiterfließen. </p>
<p>Ich kenne einen jungen Mann, der versuchte durch Geld und Erfolg in der Welt seinen Durst zu stillen. Doch obwohl er viel Anerkennung bekam, sogar viel Geld durch Aktien verdiente, blieb seine Seele leer und unzufrieden. Durch Gottes Wort aus Mk 8,29 aber begegnete er Jesus als seinem Christus, der seine Sünden vergab und ihm das wahre Lebensziel schenkte. Sein Seelendurst wurde gestillt. Als er an Jesus als seinen Christus glaubte, begann lebendiges Wasser nicht nur in seiner Seele, sondern durch ihn auch zu vielen anderen Menschen zu fließen. Jede Woche empfängt sein Bibelschüler Wasser wie Labsal für seine durstige Seele, und ein anderer bekannte, dass er unbedingt für die geistliche Speise leben wolle, die zum ewigen Leben bleibt.</p>
<p>Hier lernen wir, dass ein Mensch, der an Jesus glaubt, wie eine Oase in der Wüste ist. Die geistliche Lage der jungen Menschen in Deutschland gleicht der der Menschen auf dem Fest. Materiell gesehen geht es ihnen gut und keiner braucht Not zu leiden. Sie haben Zugang zu allen Arten von Unterhaltung wie Kino, Freunde, Fernsehen, Youtube, Facebook oder Twitter. Doch solange ihr geistlicher Durst ungestillt bleibt, sind ihre Seelen vertrocknet. Ohne Jesus leben sie unter der Herrschaft verschiedener anderer Geister. Sie müssen zu Jesus kommen, der alleine ihnen das lebendige Wasser gibt, dass ihren Seelendurst vollkommen stillt. </p>
<p>Der Geist Gottes in uns ist die Kraft, vielen jungen Menschen mit dem Bibelstudium zu dienen, ihnen zu helfen, ein gottzentriertes Leben zu führen und als Jünger Jesu zu wachsen und selbst als verantwortliche Leiter aufgestellt zu werden. Irdisches Wasser, wie Fähigkeiten und menschliche Weisheit sind vergänglich und können unsere Seele nicht zufriedenstellen. Doch die Ströme lebendigen Wassers, die Jesus uns gibt, sprudeln in alle Ewigkeit. Gott selbst wird die Jüngererziehung durch das Zweierbibelstudium und die Europa- und Weltmission durch diejenigen erfüllen, die mit dem Geist Gottes leben. Möge Gott jeden Mitarbeiter in Bonn 1 helfen, zu Jesus zu kommen und die Ströme lebendigen Wassers zu empfangen. </p>
<p>Die Verse 40 bis 52 berichten, dass einige glaubten und einige zweifelten. Sogar die Knechte, die Jesus eigentlich ergreifen sollten, waren überwältigt und bekannten: „Noch nie hat ein Mensch so geredet wie dieser.“ Die religiösen Oberen verstockten ihr Herz noch mehr, doch sie konnten nicht verhindern, dass es auch unter ihnen einige gab, die an Jesus glaubten. </p>
<p>Heute haben wir gelernt, dass Jesus Ströme lebendigen Wassers gibt. Er stillt den Seelendurst aller, die zu ihm kommen und an ihn glauben und macht sie selber zu Quellen des lebendigen Wassers. Wir haben auch gelernt, Gott zu gefallen und den Willen Gottes zu tun. Möge Gott uns segnen, dass der Geist Gottes wie Ströme lebendigen Wassers in unserer Seele sprudelt und durch uns zu den jungen Menschen an allen Hochschulen in Deutschland und Europa weiterfließt.</p>
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		<title>Jesus, die Ströme lebendigen Wassers (Joh 7,38)</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 15:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
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		<description><![CDATA[JESUS,  DIE  STRÖME  LEBENDIGEN  WASSERS
Johannes	7,1-44
Leitvers	7,38
* Meine Zeit ist noch nicht da (1-9)
1.	Warum war Jesus Judäa ferngeblieben? (1)  Warum drängten Jesu Brüder ihn, nach Judäa zu gehen?  Wie betrachteten sie Jesus? (5)  Was meinte Jesus mit „meine Zeit“? (6)  Wer bestimmte Jesu Zeitplan und wem suchte er zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>JESUS,  DIE  STRÖME  LEBENDIGEN  WASSERS</p>
<p>Johannes	7,1-44<br />
Leitvers	7,38</p>
<p>* Meine Zeit ist noch nicht da (1-9)</p>
<p>1.	Warum war Jesus Judäa ferngeblieben? (1)  Warum drängten Jesu Brüder ihn, nach Judäa zu gehen?  Wie betrachteten sie Jesus? (5)  Was meinte Jesus mit „meine Zeit“? (6)  Wer bestimmte Jesu Zeitplan und wem suchte er zu gefallen?</p>
<p>* Jesus auf dem Fest (10-36)</p>
<p>2.	Warum suchten die Juden Jesus in Jerusalem? (11)  Welche kontroversen Meinungen gab es über ihn? (12.13)  Warum verwunderten die Leute sich über seine Lehre? (14.15; Mk 1,27)  Was sagte Jesus über den Ursprung seiner Lehre? (16-18)  Wie kann man erkennen, ob Jesu Lehre von Gott ist?</p>
<p>3.	Worin zeigt sich, dass Jesus wahrhaftig ist? (18-20)  Wie stellte Jesus die Heuchelei der Juden heraus, und wie offenbarte er das Hirtenherz Gottes? (21-24)  Warum verfolgten die Juden Jesus?</p>
<p>4.	Was war Jesu Zeugnis über sich selbst? (28.29)  Was sagten andere über ihn? (25-27; 30-32)  Worin zeigt sich, dass Jesus der Christus ist?  Worauf bezieht sich Jesu Aussage in den Versen 33 und 34?</p>
<p>* Von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen? (37-44)</p>
<p>5.	Was rief Jesus am letzten Tag des Festes? (37.38)  Was zeigt dies über das grundlegende Problem der Leute?  Inwiefern ist Jesus die Antwort darauf?  Welche Veränderung bewirkt der Geist in unserem Leben?</p>
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		<title>Jesus, das Brot des Lebens (Joh 6,35)</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 17:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[	JESUS, DAS BROT DES LEBENS
Johannes			6, 22 – 71
Leitvers 			6, 35
„Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“
Wir danken Gott, dass er die deutsche Leiterkonferenz in Berlin durch sein lebendiges Wort reichlich gesegnet hat. Durch Römer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	JESUS, DAS BROT DES LEBENS</p>
<p>Johannes			6, 22 – 71<br />
Leitvers 			6, 35</p>
<p>„Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“</p>
<p>Wir danken Gott, dass er die deutsche Leiterkonferenz in Berlin durch sein lebendiges Wort reichlich gesegnet hat. Durch Römer 1 durften wir erkennen, dass wir wegen der einseitigen und unverdienten Gnade Gottes an unserem Leben Schuldner aller Menschen geworden sind. Möge Gott uns in diesem Jahr helfen, aus dem Schuldnerbewusstsein heraus das Evangelium allen Arten der Menschen zu verkündigen, damit sie daran glauben und selig werden. Möge Gott sich über unser Gebet für Deutschland erbarmen und durch uns 360 Hochschulen pionieren und Deutschland als eine Hirtennation für die Weltcampusmission aufstellen.</p>
<p>I. Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist (22-34)</p>
<p>Im ersten Teil von Kapitel 6 berichtete der Verfasser Johannes vom Wunder der Speisung der 5000. Jesus nahm Andreas&#8217; fünf Brote und zwei Fische an, segnete sie und speiste damit 5000 Menschen. Durch dieses Zeichen sollten die Menschen eigentlich Jesus als den verheißenen Messias und Sohn Gottes erkennen und annehmen. Aber sie begriffen die geistliche Bedeutung dieses Zeichens nicht. Vielmehr wurden sie politisch aktiv und wollten Jesus zu ihrem König machen. Von diesem Zeitpunkt an begannen sie, Jesus genau zu beobachten. Als Jesus plötzlich verschwunden war und sie ihn nicht mehr finden konnten, wurden sie verwirrt. Doch sie waren entschlossen, Jesu Aufenthaltsort herauszufinden und suchten die ganze Nacht nach ihm. Schließlich fanden sie ihn in Kapernaum. Sie waren glücklich, Jesus wiederzusehen. Als sie Jesus wiedergefunden hatten, träumten sie davon, dass er bald eine utopische Welt, ein Schlaraffenland, errichten würde, in der sie ohne zu arbeiten, alle ihre eigenen physischen Bedürfnisse stillen könnten.</p>
<p>Was sagte Jesus zu ihnen? Sehen wir uns Vers 26 an: &#8220;Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und satt geworden seid.&#8221; Als sie zum ersten Mal zu Jesus gekommen waren, sahen sie in ihm den Messias wegen der Zeichen, die er an den Kranken getan hatte. Damals hatten sie einen gewissen geistlichen Wunsch gehabt. Aber jetzt kamen sie nur noch zu Jesus, weil sie vom Wunder der Brotvermehrung angetan waren. Sie kamen nur noch zu Jesus, um durch ihn ihre physischen Bedürfnisse stillen zu können. Im geistlichen Sinne machten sie einen großen Rückschritt. Nachdem sie Gottes Segen erfahren hatten, sanken sie von der geistlichen auf die materielle Ebene herab. Sie waren irdisch gesinnt, indem sie die vergängliche Speise zum Ziel ihres Lebens machten. Aber Jesus gab sie nicht auf. In Vers 27a ermahnte er sie: &#8220;Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist.&#8221; Als Jesus das sagte, wollte er ihnen helfen, sich von ihrem irdischen Lebensziel abzukehren und wieder den geistlichen Wunsch zu bekommen. &#8220;Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist&#8221; &#8211; Jesus spricht hier vom Problem des Brotes. Wegen des Brotes wurden schon zahlreiche Kriege geführt. Wozu brauchen wir Brot? Der Mensch arbeitet hart, um Geld zu verdienen. Und von seinem Geld kauft er sich das Brot, um es zu essen und davon zu leben. Brot bedeutet heutzutage praktisch dasselbe wie Geld. Das Brotproblem ist ein Geldproblem und das Geldproblem ist ein Lebenssicherheitsproblem. Jeder Mensch will Brot essen und für immer gut und satt auf der Erde leben. Niemand möchte hungern oder sterben. Im Grunde genommen ist die gesamte Zivilisation nicht viel mehr als das Bestreben im Namen der Verbesserung der Gesellschaft mehr Brot zu schaffen. Angenommen, der Mensch hätte sein Brotproblem gelöst, dann würde er jedoch nicht zufrieden sein, sondern mit noch größeren und grundlegenderen Problemen konfrontiert werden. Die Menschen können nicht ewig leben, sondern sterben nach einer bestimmten Zeit.</p>
<p>Trotzdem denken die meisten Menschen, dass sie dann glücklich wären, wenn sie nur genug Geld hätten. Doch dieser Gedanke macht ihr Leben unwürdig und unglücklich. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass materieller Überfluss immer auch eine Zeit der Verdorbenheit und der Gewalt war. Zur Zeit Abrahams waren Sodom und Gomorra hochzivilisierte Städte. Die Menschen, die dort lebten, hätten glücklich und edel sein sollen, doch im Gegensatz dazu waren sie völlig verdorben. Homosexualität und Gewalttätigkeit waren verbreitet. Sie wussten nicht, dass sie sich durch ihre Sünden das schwere Gericht Gottes zuzogen. Als die Römer am Höhepunkt ihrer Macht angekommen waren, schien das Brotproblem durch die Ausbeutung der Provinzen und unzähliger für sie arbeitender Sklaven gelöst zu sein. Doch &#8220;Brot und Spiele&#8221; konnten den inneren Hunger der Römer nicht stillen. Das Volk blieb unzufrieden. Gewalt und Unmoral nahmen überhand und schließlich ging das ganze Reich unter.</p>
<p>Darüberhinaus ist das Leben, das man nur mit der Arbeit für die vergängliche Speise verbringt, nach 1.Mose 3,17 ein verfluchtes Leben. Gott hat den Menschen ursprünglich dazu geschaffen, Gottes Mission zu erfüllen. Nach dem Sündenfall verlor der Mensch jedoch Gottes Mission. Fortan war er dazu verurteilt, sein Leben lang für das vergängliche Brot im Schweiße seines Angesichts zu arbeiten. Diejenigen, die nur für vergängliche Speise arbeiten und nur ihr Vergnügen in dieser Welt genießen wollen, führen vom Gesichtspunkt Gottes aus betrachtet ein verfluchtes und bedeutungsloses Leben.</p>
<p>Betrachten wir Vers 27b: &#8220;&#8230; sondern die bleibt zum ewigen Leben.&#8221; Hier ist die &#8220;Speise, die zum ewigen Leben bleibt&#8221;, Jesus selbst. Jesus ist das Brot des Lebens, das Gott uns gegeben hat. Johannes 3,16 erklärt in hervorragender Weise die Tatsache, dass Jesus die Speise ist, die zum ewigen Leben bleibt: &#8220;Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.&#8221; Jesus ermahnt uns, an ihn, den Sohn Gottes zu glauben, damit wir dadurch das ewige Leben haben. Auf diese Weise sorgt man für die Speise, die zum ewigen Leben bleibt. Wenn wir das ewige Leben haben, dann haben wir weder ein Brot- noch sonst irgendein Lebensproblem mehr.</p>
<p>Wie aber antwortete die Menge? Sie sprachen in Vers 28: &#8220;Was sollen wir tun, dass wir Gottes Werke wirken?&#8221; Sie waren scheinbar bereit, alles zu tun, wenn sie dadurch irgendwie ihr materielles Problem lösen könnten. Aber Jesus antwortete ihnen in Vers 29: &#8220;Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.&#8221; Wir müssen an Jesus glauben, weil Gott Jesus in die Welt gesandt hat. Wir können an Jesus glauben, weil Jesus mit seiner göttlichen Offenbarung, mit seinen Wunderzeichen dasteht, die die Wahrheit bezeugen, dass Jesus von Gott gesandt war und dass Gott mit seiner Allmacht bei ihm war. Wir sollen an Jesus glauben; das ist der Weg Gottes, durch den Gott uns ein neues Leben hier auf Erden und das ewige Leben schenkt. Der Glaube an Jesus ist die Lösung unseres grundlegenden Lebensproblems.</p>
<p>Doch die Menge konnte Jesu Worte nicht einfach annehmen. Sie verlangte, dass Jesus weitere Zeichen tun sollte, so dass sie sehen und glauben könnten. In Wirklichkeit hatten sie schon so viele Wunderzeichen gesehen, einschließlich der Speisung der Fünftausend. Aber sie forderten von Jesus noch mehr Wunderzeichen. Ihre wahre Absicht dabei bestand jedoch nicht darin, an Jesus glauben zu wollen, sondern das Problem ihrer materiellen Sicherheit zu lösen. Zu diesem eigennützigen Zweck zitierten sie sogar willkürlich die Schrift, indem sie Jesus aufforderten, dass er ihnen zu essen geben sollte, so wie Mose ihren Vätern, die nicht gearbeitet hatten, in der Wüste das Manna gegeben hatte. Ihre fixe Idee, das Brot löse das Problem des menschlichen Lebens, wollten sie einfach nicht aufgeben.</p>
<p>Jesus lehrte sie, dass es nicht Mose war, der ihnen das Manna gegeben hatte, sondern Gott. Als wichtigsten Punkt sagte er ihnen, dass er selbst das Brot vom Himmel ist und dass er denen das ewige Leben gibt, die das Brot vom Himmel essen. Jesus sagte weiter: &#8220;Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben.&#8221;  Jesus hatte ihnen auch schon gesagt, dass das Siegel Gottes des Vaters auf ihm war. Doch sie hörten nicht auf Jesus. Sie entnahmen der Lehre Jesu nur das, was sie hören wollten, besonders das Wort &#8220;Brot&#8221;. Sie sagten: &#8220;Herr, gib uns allezeit solches Brot.&#8221; Sie wollten, dass Jesus auf sie hören sollte.</p>
<p>II. Jesus, das Brot vom Himmel (35-59)</p>
<p>Sehen wir uns Vers 35 an: &#8220;Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.&#8221; Warum ist Jesus das Brot des Lebens? Weil Jesus vom Himmel kam, um das Lebenssicherheitsproblem des Menschen zu lösen. In den Versen 31-59 wiederholt sich das Wort &#8220;vom Himmel&#8221; zehnmal. Diese Wiederholung hat eine geistliche Bedeutung. Matthäus 1,25b erklärt dies treffend. Dort heißt es: &#8220;Denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.&#8221; In Vers 39 sprach Jesus über den Willen Gottes. Er sagte: &#8220;Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich&#8217;s auferwecke am Jüngsten Tage.&#8221; Gottes Wille ist, dass alle Menschen, die wegen der Last ihrer Sünden umkommen, durch den Glauben an seinen Sohn Jesus Christus gerettet werden. Gott ist wie ein Hirte, der neunundneunzig Schafe allein lässt und losgeht, um ein verlorenes Schaf zu suchen. Lesen wir Vers 40: &#8220;Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.&#8221; Gottes Wille ist es, dass jeder Mensch an seinen Sohn Jesus glaubt und dadurch das ewige Leben hat und in sein herrliches Königreich kommt.</p>
<p>Doch wie antworteten die Leute auf Jesu beharrliche Einladung? Sie wollten kein Brot vom Himmel, sondern sie wollten das Brot aus der Bäckerei. Der Konflikt zwischen dem himmlischen und dem irdischen Brot, bzw. zwischen dem Geist und dem Fleisch erreichte seinen Höhepunkt. Als Jesus weiter über das Brot vom Himmel redete, begannen sie, Jesus zu verachten. Sie murrten über ihn und sprachen: &#8220;Ist dieser nicht Jesus, Josefs Sohn, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wieso spricht er dann: Ich bin vom Himmel gekommen?&#8221;</p>
<p>Sehen wir uns die Verse 43 und 44 an: &#8220;Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Murrt nicht untereinander. Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.&#8221; In dieser Situation hätte Jesus eigentlich verzweifeln müssen. Aber er verzweifelte nicht. Jesus sagte zu ihnen, dass obwohl sie den Sohn Gottes verwarfen, es noch Menschen gibt, die zu Gott kommen. Gott selbst nähert sich ihnen, bewegt ihre Herzen und zieht sie zu sich. Auf diese Weise wird das Werk Gottes fortgesetzt. Auch uns will es scheinen, dass alle Welt Gottes Einladung durch den Sohn ablehnt. Dennoch will Gott sie immer noch einladen. Der Mensch kann dieses Werk Gottes nicht verhindern. Jesaja prophezeite in Jesaja 54,13: &#8220;Sie werden alle von Gott gelehrt sein.&#8221; Es ist unser Glaube, dass es immer diejenigen gibt, die an den Sohn glauben werden, und dass Gott die ganze Welt erretten will.</p>
<p>Betrachten wir die Verse 48-51. In diesem Abschnitt erklärt uns Jesus, warum er das Brot des Lebens ist. Das Manna, das in der Wüste vom Himmel fiel, konnte das Lebensproblem der Väter der Israeliten nicht lösen. Aber diejenigen, die das Brot des Lebens vom Himmel essen, sterben nie. Sehen wir uns Vers 51 an: &#8220;Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.&#8221; Im letzten Teil von Vers 51 sagt Jesus: &#8220;Und dieses Brot ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.&#8221; In Vers 53 sagte Jesus wieder: &#8220;Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.&#8221; Dieses Brot ist die Summe aller Kernpunkte der Evangelien. Jesus musste am Kreuz sterben und sein Blut für die Sünde der Welt vergießen. Danach musste er auferstehen, um sein Volk in sein herrliches Reich zu bringen. Diejenigen, die an ihn glauben, werden von ihm am Jüngsten Tag auferweckt zum ewigen Leben im  Reich Gottes.</p>
<p>Wie aber reagierten die Juden auf Jesu Worte? Vers 52 sagt: &#8220;Da stritten die Juden untereinander und sagten: Wie kann der uns sein Fleisch zu essen geben?&#8221; Sie behandelten Jesus wie einen Verrückten, und verzweifelten selbst. Dennoch drängte Jesus sie wiederholt, dass sie sein Fleisch essen und sein Blut trinken mussten, um das ewige Leben zu haben. Lesen wir Vers 53: &#8220;Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.&#8221; Diejenigen, die sein Fleisch essen und sein Blut trinken, können in ihm bleiben, sonst werden sie alle wie Spreu sein, die der Wind verstreut. Sie werden zu Kindern des Teufels, die in die ewige Verdammnis gehen müssen.</p>
<p>III. Du hast Worte des ewigen Lebens (60-71)</p>
<p>&#8220;Viele nun seine Jünger, die das hörten, sprachen: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören?&#8221; Von da an wandten sich viele von Jesu Jüngern ab und gingen nicht mehr mit Jesus. Jesus war traurig, wegen ihres Unglaubens. Sie überhörten die göttlichen Worte über die Hingabe des Sohnes Gottes und über seine inständige Einladung. Sie hätten dadurch Gottes erlösende Liebe zu den Sündern und seine kostbare Gabe des ewigen Lebens erkennen und annehmen müssen. Aber sie nahmen Anstoß an Jesu Worten, weil sie nicht in ihr irdisches Denken und in ihre irdische Lebensweise passten. Sie würden nicht glauben, auch dann wenn sie mit ihren eigenen Augen Jesus in den Himmel fahren sehen würden. Jesus war traurig, dass sie nichts anderes waren als Fleisch. So sagte er zu ihnen in Vers 63: &#8220;Der Geist ist&#8217;s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.&#8221;</p>
<p>Hier erkennen wir, dass wir zuerst geistliche Einsicht und einen geistlichen Wunsch haben müssen, um das Wort Gottes annehmen zu können. Wir müssen glauben, dass das Wort Gottes das Wort des Lebens ist. Jesus wusste, dass auch seine zwölf Jünger schwach waren. So fragte er auch sie: &#8220;Wollt ihr auch weggehen?&#8221; Da antwortete Simon Petrus: &#8220;Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.&#8221; Hier sehen wir, dass Petrus, Jesus nachfolgte, nicht weil Andreas Jesus auch nachfolgte, sondern weil er selbst das Wort des Lebens empfangen hatte. Die Menge sah nach der Speisung der 5000 mit fünf Broten und zwei Fischen in Jesus zuerst einen Propheten, dann einen Wundertäter, dann einen gewöhnlichen Menschen, nämlich einen Sohn Josefs und schließlich bezeichneten sie Jesus als einen Verrückten. Aber Petrus legte hier das Bekenntnis ab, dass Jesus der Heilige Gottes ist. Die Menge bemühte sich nur darum, sich durch Jesus die vergängliche Speise zu schaffen. Aber Petrus und die anderen der Zwölf nahmen Jesu Worte an, weil sie sie als Worte des ewigen Lebens erkannten.</p>
<p>Heute haben wir gelernt, dass wir über unsere fixe Idee, das Geld unser Lebensproblem lösen würde, Buße tun sollen. Wir sollen uns Speise verschaffen, die nicht vergänglich ist. Möge Gott uns helfen, an Jesus, der das Brot des Lebens ist, und der uns das ewige Leben gibt, von Herzen zu glauben. Möge Gott uns helfen, täglich sein Wort zu studieren und in der Nachfolge Jesus ein seliges Leben mit der lebendigen Hoffnung und der heiligen Mission Gottes zu führen.</p>
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		<title>Jesus auf dem stürmischen See (Joh 6,20)</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 17:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
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		<description><![CDATA[	JESUS AUF DEM STÜRMISCHEN SEE
Johannes			6, 16 – 21
Leitvers 			6, 20
„Er aber sprach zu ihnen: Ich bin’s; fürchtet euch nicht.“
Dank sei Gott, dass er uns in der vergangenen Woche den Schöpfungsglauben und den Glauben von Abel, Henoch und Noah gelehrt hat, der Gott wohl gefallen und sein Zeugnis empfangen hat. Lasst uns mit solchem Glauben durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	JESUS AUF DEM STÜRMISCHEN SEE</p>
<p>Johannes			6, 16 – 21<br />
Leitvers 			6, 20</p>
<p>„Er aber sprach zu ihnen: Ich bin’s; fürchtet euch nicht.“</p>
<p>Dank sei Gott, dass er uns in der vergangenen Woche den Schöpfungsglauben und den Glauben von Abel, Henoch und Noah gelehrt hat, der Gott wohl gefallen und sein Zeugnis empfangen hat. Lasst uns mit solchem Glauben durch das Jahr hindurch die Lampe des Gebets in der Morgenfrühe am brennen halten und durch das Zweierbibelstudium die geistliche Erweckung in Europa beharrlich herausfordern. Gott wird sicher unser Gebet und unseren geistlichen Kampf segnen, Europa wieder zur Bibel zurückzuführen und jedem von Euch sein Zeugnis geben. Amen! </p>
<p>Der heutige Text handelt von Jesus, der auf dem stürmischen See ging, was als das fünfte Wunderzeichen Jesu im Johannesevangelium bekannt ist. Dieses Wunder offenbart uns einerseits, dass Jesus der Schöpfergott und der souveräne Herrscher ist, der über der ganzen Schöpfung steht und sogar die Naturgewalten beherrscht. Andererseits wollte Jesus seinen Jüngern durch dieses Sturmtraining helfen, ihre innere Furcht zu überwinden und zu den mutigen geistlichen Leitern heranzuwachsen, die in den verschiedenen Lebensstürmen im Glauben feststehen und ihre Mission erfüllen können. Möge Gott jedem von Euch helfen, in diesem Jahr vielerlei Stürme des Lebens positiv zu ergreifen und Jesus zu eurem persönlichen Lebensweg einzuladen und mit ihm ein siegreiches und einflussreiches Glaubensleben zu führen. </p>
<p>I. Jesus war noch nicht zu den Jüngern gekommen (16.17)</p>
<p>Sehen wir uns die Verse 16 und 17 an: „Am Abend aber gingen seine Jünger hinab an den See, stiegen in ein Boot und fuhren über den See nach Kapernaum. Und es war schon finster geworden und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen.“ Nachdem die 5.000 Menschen mit 5 Broten und 2 Fischen gespeist worden waren, sammelten die Jünger von den übriggebliebenen Brocken 12 Körbe voll auf. Nun waren alle satt geworden, aber die Leute wollten noch nicht nach Hause gehen, sondern weiterhin bei Jesus bleiben. Jesus hatte weder Brot noch Geld, aber aus seinem Mitleid heraus kümmerte er sich bis zum Ende um sie. Er sah allerdings, dass seine Jünger sehr müde waren. Die Sonne war schon längst untergegangen und es war dunkel. Darum drängte Jesus seine Jünger, dass sie schonmal vorgehen sollten. Die Jünger gingen hinab zum Boot und ruderten zum gegenüberliegenden Ufer Richtung Kapernaum. </p>
<p>Jesus war nicht bei ihnen. Er blieb allein, um sich um die Schafherde Gottes zu kümmern. Jesus blieb auch dort, um während der Nacht auf dem Berg zu Gott zu beten. (Mk 6,46) Wegen der drängenden Menge war es nicht einfach für Jesus, Zeit für das Gebet zu finden. Aber hier sehen wir, dass Jesus betete. Durch sein Gebet tankte er neue geistliche Kraft, um die drängende Menge der Menschen, die wie Schafe ohne Hirten waren, aufzunehmen und ihnen mit dem Wort Gottes zu dienen. Jesus betete auch für seine Jünger, dass sie ihre Schwachheiten und ihren Unglauben überwinden und zu zukünftigen Hirten und Leitern für die hirtenlose Schafherde Gottes heranwachsen und Gottes Heilswerk fortführen würden. Jesus betete für die Pharisäer und Schriftgelehrten, die damals die religiösen Leiter waren, dass sie geistliche Einsicht für das Werk Gottes gewinnen und gute Hirten und Bibellehrer für sein Volk seinen können. Jesus rang mit dem Gebet für das Heilswerk Gottes durch die Nacht hindurch und rüstete sich mit der Kraft Gottes aus. Durch das Gebet konnte er alle Hindernisse und listigen Anfechtungen aller Widersacher überwinden und Gottes Weltheilsplan dienen. </p>
<p>II. Der Sturm des Lebens (18-21)</p>
<p>1. Der Sturm des Lebens ohne Jesus (18.19)</p>
<p>Sehen wir uns die Verse 18 und 19 an: „Und der See wurde aufgewühlt von einem starken Wind. Als sie nun etwa eine Stunde gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem See gehen und nahe an das Boot kommen; und sie fürchteten sich.“ Die Jünger hatten nun schon etwa eine Stunde gerudert und befanden sich in der Mitte des Sees. Plötzlich kam ein starker Wirbelwind auf. Das Wasser wurde aufgewühlt und das Boot begann mächtig zu schaukeln. Mit ihrer ganzen Kraft versuchten die Jünger gegen den Wind und die Wellen anzukämpfen. Weil die meisten von ihnen erfahrene Fischer waren, die zum Rudern sehr kräftig und geschickt waren, dachten sie, dass sie diese kritische Lage schnell überwinden könnten. Die Jünger ruderten und ruderten, bis ihnen die Arme weh taten, aber sie konnten gegen den starken Wind gar nicht ankommen. Nach einer Weile bekamen sie plötzlich Angst, dass sie auch untergehen könnten. Sie sahen Jesus, wie er auf dem stürmischen See zu Fuß ging und sich ihrem Boot näherte. Die Jünger waren zu Tode erschrocken (19) Gemäß Markus 6,49b dachten sie, dass Jesus ein Gespenst wäre und schrien: „Warum geschieht solches Unglück bei mir? Warum gerade in dieser Zeit?“ Hier sehen wir, dass die Jünger in dieser Situation jegliche geistliche Einsicht verloren hatten. Der Sturm in ihrem Leben machte sie geistlich ohnmächtig und führte sie zur tiefen Traurigkeit und Fassungslosigkeit. Als sie sich inmitten des lebensbedrohlichen Sturmes mehr und mehr mit sich selbst und mit ihrem Überlebenskampf beschäftigte, konnten sie nicht einmal ihren Meister Jesus erkennen. Als sie Jesus, Gottes Sohn, für ein Gespenst hielten, gerieten sie in Unglauben und große Furcht und ihr Boot drohte unterzugehen.</p>
<p>Es gibt viele Beispiele von Menschen, die plötzlich in einen Lebenssturm gerieten und darin umkamen. Es gab einen amerikanischen Vier-Sterne-Admiral, der all seine Herzensschmerzen durch die Scheidung seiner Eltern überwand und zur Marine ging und dort Karriere machte. Er stieg bis zu einem Vier-Sterne-Admiral auf, indem er durch zweimaligen Einsatz im Vietnamkrieg zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Aber ein Nachrichtenmagazin forschte nach und stellte in Frage, ob er wirklich das Recht habe, diese zwei höchsten Auszeichnungen zu tragen. Dadurch wurde der Stolz dieses Admirals sehr verletzt. Er dachte von sich selbst, ein beispielhafter Vier-Sterne-Admiral zu sein. Eines Tages beging er Selbstmord, indem er den Lauf seiner Pistole auf die an seiner Uniform hängenden Auszeichnungen richtete und abdrückte. </p>
<p>Wir kennen auch eine Geschichte von einer Frau, die träumte, eine Prinzessin zu sein. Ihr Traum wurde zur Realität, als sie einen Kronprinzen in England heiratete. Ihre Hochzeit war wie eine Traumhochzeit, die alle junge Frauen begehrten. Aber ihr Glück dauerte nicht sehr lange, als ihre Ehe in eine immer größer werdende Krise geriet. Sie quälte sich wegen ihres unglücklichen Lebens, auch wenn sie eine Prinzessin einer großartigen Nation war und von vielen beneidet wurde. Schließlich ließ sie sich von ihrem Mann scheiden und verspielte ihre ganze Würde als Prinzessin. Eines Tages im August 1997 fand ihr Leben ein jähes Ende voller Entsetzen und Trauer.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel ist Jakob aus dem Alten Testament. Wie alle Menschen wollte auch Jakob ein glücklicher Mensch werden. Von Geburt an kämpfte er darum, sein Ziel zu erreichen. Darum nahm er seinem älteren Bruder das Erstgeburtsrecht weg und kämpfte weiter zuerst um Reichtum, dann um die Ehre, später um den Segen Gottes. Schließlich hatte er vier Frauen, elf Söhne und eine Tochter sowie zwei riesig große Viehherden. Aber obwohl Jakob alles erreicht hatte, wovon er geträumt hatte, war er nicht glücklich. Statt dessen hatte er große Angst in seinem Herzen, dass Esau ihn, seine Frauen und alle seine Kinder töten würde. Mit dieser Angst lebte Jakob fast sein ganzes Leben lang, weil er mit seiner eigenen Kraft kämpfte, anstatt mit dem Glauben an die Verheißung Gottes zu leben.</p>
<p>Einer der bekanntesten chinesischen Denker namens Mengzi (lat. Menzius), der im 4. Jahrhundert vor Christus lebte, sagte einmal: „Wenn der Himmel einen Menschen in der Geschichte großartig gebrauchen möchte, dann peinigt er sein Leben auf unerträgliche Weise und bringt seine Knochen fast zum Schmelzen. Auf diese Weise macht der Himmel einen Menschen grenzenlos geduldig und schafft einen edlen Charakter in ihm.“ Es gibt viele Menschen, die gern großartige Dinge tun wollen. Aber es gibt sehr wenige, die tatsächlich ihren Lebenssturm überwunden und das Erbe und Geheimnis ihres siegreichen Lebens hinterlassen haben.</p>
<p>2. „Ich bin’s; fürchtet euch nicht!“ (19-21)</p>
<p>Sehen wir uns die Verse 19 und 20 an: „Als sie nun etwa eine Stunde gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem See gehen und nahe an das Boot kommen; und sie fürchteten sich. Er aber sprach zu ihnen: Ich bin’s; fürchtet euch nicht!“ Nachdem er aufgehört hatte zu beten, kam Jesus zu seinen Jüngern, indem er auf dem Wasser ging. Die Jünger kämpften mit aller Kraft gegen den Wind, damit das Boot nicht kenterte und sie nicht umkämen. Als Jesus seine Jünger auf dem stürmischen See mühselig kämpfen sah, sagte er zu ihnen: „Ich bin’s; fürchtet euch nicht!“ Hier erinnerte Jesus sie daran, wer er tatsächlich ist: „Ich bin’s; fürchtet euch nicht!“ Er wollte ihnen helfen, alle Furcht zu überwinden und auf ihn zu vertrauen und durch den Glauben zu leben. Als sie Jesus schließlich erkannten und ihn zu ihrem Lebensboot einluden, da war das Boot auch schon am Ziel, wohin sie fahren wollten. Lesen wir Vers 21: „Da wollten sie ihn ins Boot nehmen; und sogleich war das Boot am Land, wohin sie fahren wollten.“</p>
<p>Dieses Ereignis lehrt uns, dass wir, auch wenn wir stark und erfahren sind, inmitten der Lebensstürme mit unserer eigenen Kraft nichts ausrichten können. Natürlich können wir viele Dinge mit unserer eigenen Kraft tun. Aber wenn wir versuchen unser Leben nur mit unserer eigenen Kraft zu meistern, werden wir schließlich im Sturm des Lebens untergehen, wie ein Fußballer, der seinen Lebenstraum als Nationaltorhüter verwirklichen konnte, aber in die Depression geriet und sich selbst umbrachte. Was sollen wir tun, wenn der Sturm des Lebens um uns tobt? Gibt es hier jemanden, der sich inmitten des Sturmes des Lebens befindet? Wir müssen inmitten des Sturmes die Stimme Jesu hören: „Ich bin’s; fürchtet euch nicht!“ Wir müssen uns daran erinnern, dass Jesus der allmächtige Gott und der Herr über alle Stürme ist, der über der ganzen Schöpfung steht und der die Naturgewalt beherrscht. Wenn wir Jesus in unser Boot des Lebens einladen, können wir jeden Lebenssturm meistern und ein siegreiches Leben führen und viele geistliche Geheimnisse kennenlernen. </p>
<p>3. Der Sturm des Lebens mit Jesus</p>
<p>Als Jesus sein irdisch-messianisches Wirken begann, heilte er hauptsächlich die Kranken und predigte das Reich Gottes. Gleichzeitig erwählte Jesus einige, die seine Nachfolger sein und in Zukunft als Leiter sein Werk fortsetzen sollten. </p>
<p>Einer, den er berief, hieß Levi. Er war früher ein Zöllner gewesen. In jener Zeit befand sich das Volk Israel unter der Herrschaft des Römischen Reiches. Darum mussten sie sehr viele Steuern an den Kaiser zahlen, wurden ausgebeutet und unterdrückt. In dieser Situation versuchten viele jüdische Intellektuelle, ihre Identität als das von Gott auserwählte Volk irgendwie zu bewahren. Aber Levi verriet sein eigenes Volk und seine eigene Identität, indem er mit den Römern gemeinsame Sache machte und daran verdiente, die Steuern von seinem leidenden Volk einzutreiben. Levi wurde sehr reich, aber er wurde auch sehr einsam. Die Leute verachteten ihn und wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Wegen seiner Selbstsucht wurde er ein einsamer Mensch. Wahrscheinlich verbrachte er die meiste Zeit einsam in seinem Zollhäuschen. Einsame Menschen sind mit kranken, aussätzigen Menschen vergleichbar. Wahrscheinlich konnte Levi sich selber nicht mehr ertragen und spielte öfter mit dem Gedanken an Selbstmord. Aber Jesus besuchte ihn und sprach zu ihm: „Folge mir nach!“ Als Jesus bei ihm war, wurde er einer der größten Bibellehrer der Menschheit, indem er das Matthäusevangelium niederschrieb. Als er Jesus in sein Lebensboot aufnahm, überwand er seine Selbstsucht und wurde ein großer Diener Gottes.</p>
<p>Lasst uns einmal über den Evangelisten Markus nachdenken. Markus gehörte nicht zum engen Kreis der 12 Jünger Jesu. Er wurde in einer gut gestellten Familie geboren und wuchs in der Stadt auf. Einerseits wollte Markus Gott sein Leben hingeben, aber andererseits tat er immer nur das, was er eigentlich nicht tun wollte. Einmal lud ihn Paulus zu einer interessanten Missionsreise ins Ausland ein. Aber die Missionsreise mit Apostel Paulus war voller Mühsal und Leiden. Während der Missionsreise erreichte Markus schnell seine menschliche Grenze. Als sie in Perge in Pamphylien waren, kehrte er schließlich Paulus den Rücken zu und ging zurück nach Jerusalem, wo seine Familie auf ihn wartete. (Apg 13,13) Er liebte die Wahrheit, aber er konnte sie nicht praktizieren. Markus litt sehr an seiner seine Ungebundenheit. Er war ein intellektueller Hedonist. Einerseits wollte er viele gute Dinge tun. Aber im entscheidenden Moment wurde er von seinen sündhaften Begierden geleitet. Später tat er jedoch Buße über sein Leben der Ungebundenheit und Vergnügungssucht und schrieb das Markusevangelium nieder. Es ist das kürzeste Evangelium von allen, worin die meisten Ereignisse des Wirkens Jesu festgehalten sind. Als er im Sturm seines Lebens Jesus in sein Leben einlud, wurde er zu einem der schönsten Diener Jesu Christi verändert. Er fasste Jesu Leben in Markus 10,45 folgendermaßen zusammen: „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“</p>
<p>Es gibt ein gutes Beispiel einer Frau. Als kleines Mädchen lebte sie in einem Dorf und wurde von allen Dorfbewohnern geliebt, bewundert und verehrt wie eine rote Rose inmitten eines farblosen Blumenstraußes. Bevor sie geboren wurde, wünschten sich die Leute des Dorfes stets nur neugeborene Söhne zu bekommen. Aber seit der Geburt dieses Mädchens, das so schön wie eine rote Rose aussah, wollten plötzlich alle Leute im Dorf eine Tochter haben. Doch eines Tages stieß ihr etwas zu. Ganz plötzlich verlor sie ihr Augenlicht und wurde blind. Nun war sie nicht mehr die schönste Rose des Dorfes. Ihre zwei blinden Augen schienen wie Brunnenlöcher zu sein, aus denen viele Tränen der Traurigkeit herausquollen. Eines Tages hörte diese junge Frau von ihrer Mutter die Geschichte von Jesus. Als ihre Mutter ihr erzählte, dass Jesus der einzige Sohn Gottes ist, der in diese Welt kam, um am Kreuz für die Sünden der Welt zu sterben und das Lamm Gottes für alle zu werden. Da kam das wahre Licht des Lebens in ihre Seele. Aus der Dankbarkeit für ihr neues Leben begann sie geistliche Lieder zu schreiben. Ihr Sturm des Lebens war ihre plötzliche Blindheit. Aber als sie Jesus in ihr Leben einlud, wurde sie eine Dichterin geistlicher Lieder und eine Quelle der Ermutigung für viele, die in Finsternis und Traurigkeit weinen.</p>
<p>Als Missionar Isaak Shin, einer der europäischen Nationaldirektoren, plötzlich wegen Krebs starb, geriet seine Frau in den Sturm des Lebens. Es schien so, als ob auch ihr ganzes Lebenswerk zerstört würde. Aber in dieser Zeit des Sturms nahm sie Jesus in ihr Lebensboot auf und entschied sich mit ihrem Sohn im Missionsfeld zu bleiben und das Werk ihres Mannes weiterzuführen. Jesus kümmerte sich um sie als der gute Hirte, der wahre Mann und der Kommandeur, so dass sie als eine einflussreiche Missionarin in Europa von Gott kostbar gebraucht werden durfte, die auch viele andere Hausgemeinden in der ganzen Welt ermutigt. </p>
<p>Dick Hoyt geriet in den Sturm des Lebens, als sein Sohn Rick bei der Geburt wegen Sauerstoffmangels lebenslang behindert wurde. Die Ärzte schlugen vor, dass Ricks Eltern ihn in eine Anstalt bringen sollten. Aber seine Eltern entschieden sich, für ihn zu sorgen und ihn in die Gesellschaft zu integrieren. Später lernte Rick mit Hilfe seiner Eltern mit den Menschen zu kommunizieren und konnte sogar das College abschließen. Weil er Sport liebte, begann sein Vater ihn bei Marathonwettläufen im Rollstuhl zu schieben. Als sein Vater Jesus in sein Lebensboot mit dem Glauben einlud, dass bei Gott nichts unmöglich ist, konnte er seinen Lebenssturm überwinden, seinen behinderten Sohn glücklich machen und so viele Menschen ermutigen, dass sie inmitten ihrer Lebensstürme eine Geschichte des Glaubens schreiben können. </p>
<p>Wenn wir die Geschichte betrachten, erkennen wir, dass alle großen Knechte Gottes zuerst verschiedene Stürme überwinden mussten, ehe sie von Gott kostbar gebraucht werden konnten. Dr. Martin Luther z.B. musste den Sturm der Ablehnung durch die verdorbene Kirche seiner Zeit überwinden. David musste den Sturm der Verfolgung durch den König Saul überwinden, der ihm nach dem Leben trachtete. Mose musste den Sturm der harten Unterdrückung seines Volkes durch den scheinbar allmächtigen Pharao überwinden. M. Maria Park musste Krebsschmerzen und die Ungewissheit ihrer Zukunft und Hausgemeinde überwinden. Wir sind Gott sehr dankbar, dass er uns durch die Stürme der Verleumdung erzogen hat, um uns als ein geistliches Hauptquartier für die Weltmission zu gebrauchen. Geistlich gesehen helfen uns die verschiedenen Stürme in unserem Leben zu großen Knechten Gottes heranzuwachsen, die Gott für sein Heilswerk vewenden kann. 1.Petrus 1,6.7 sagt: „Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit euer Glauben als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus.“ Lasst uns in diesem Jahr inmitten der verschiedenen Lebensstürme Jesus in unser Lebensboot einladen und mit ihm die Geschichte des Glaubens für das Heilswerk Gottes schreiben. </p>
<p>Durch die heutige Lektion haben wir gelernt, dass wir ohne Jesus &#8211; wenn wir nur mit unserer eigenen Kraft rudern &#8211; im Sturm unseres Lebens kläglich untergehen werden. Inmitten unseres Lebenssturms müssen wir Jesu göttliche Stimme hören: „Ich bin’s; fürchtet euch nicht!“ Inmitten unseres Lebenssturms müssen wir Jesus in unser Lebensboot einladen, weil wir nur mit ihm die Stürme unseres Lebens überwinden können. Möge Gott uns helfen, mit Jesus in diesem Jahr die Europamission herauszufordern und eine geistliche Erweckung für die Europa- und Weltmission herbeizuführen.</p>
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