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	<title>UBF Bonn - Universität Bibel Freundschaft Bonn - Gemeinde in Bonn</title>
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	<description>Universität Bibel Freundschaft - Gemeinde Bonn</description>
	<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 17:15:10 +0000</pubDate>
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		<title>Der auferstandene Jesus gibt den Weltmissionsbefehl (Mt 28,19.20a)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 17:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[	DER AUFERSTANDENE JESUS GIBT DEN WELTMISSIONSBEFEHL
Matthäus			28, 1 – 20
Leitverse 			28, 19.20a
„Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“
„Hristos voskrese.“ Dies ist die traditionelle Begrüßung zu Ostern in Bulgarien; es bedeutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	DER AUFERSTANDENE JESUS GIBT DEN WELTMISSIONSBEFEHL</p>
<p>Matthäus			28, 1 – 20<br />
Leitverse 			28, 19.20a</p>
<p>„Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“</p>
<p>„Hristos voskrese.“ Dies ist die traditionelle Begrüßung zu Ostern in Bulgarien; es bedeutet „Christus ist auferstanden.“ Und die Antwort ist „Voistina voskrese.“ Das bedeutet: „Er ist wahrhaftig auferstanden.“ So ist Bulgarien zur Osterzeit voller Zeugen des auferstandenen Christus. Als ich ein kleiner Junge war, hasste ich Ostern, liebte aber Weihnachten. Ich liebte Weihnachten, weil mein Geburtstag der 24. Dezember ist und ich die doppelte Anzahl an Geschenken empfing. Ich hasste Ostern, weil ich diese traditionellen Ostergrüße sagen musste, welche weder ich noch andere glaubten. Aber nun haben sich die Dinge geändert und ich liebe Ostern mehr als Weihnachten, weil Jesus wahrhaftig auferstanden ist und er mir eine klare Lebensorientierung gegeben hat. Heute werden wir die Botschaft des auferstandenen Christus hören und die Bedeutung der Auferstehung lernen. Der Auferstandene Jesus gab seinen Jüngern den Weltmissionsbefehl. Lasst uns lernen, was dieser Weltmissionsbefehl für uns bedeutet. </p>
<p>I. Er ist auferstanden (1-6)</p>
<p>Lasst uns Vers 1 ansehen: „Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.“ Matthäus beginnt den Bericht von der Auferstehung von Jesus, indem er die exakte Zeit, zu der es geschah, wiedergibt. Es war der frühe Sonntagmorgen bei Sonnenaufgang. Es war immer noch dunkel. Zwei Frauen kamen zu Jesu Grab. Sie waren Maria von Magdala und die andere Maria (Mutter des Jakobus). Markus’ Evangelium sagt, dass sie zum Grab gingen, um den Körper Jesu mit Ölen zu salben (Mk 16,1). Aber dies war sehr gefährlich, insbesondere für Frauen. Jesu Grab war außerhalb von Jerusalem. Sie mussten die römischen Soldaten, die das Grab bewachten, passieren und den schweren Stein, welcher mehr als eine Tonne wog, wegheben. Sie waren tapfere Frauen. Sie konnten dies tun, weil sie Jesus mit ihrem ganzen Herzen liebten; auch wenn ihre Herzen wegen Jesu Tod noch traurig und verzweifelt waren. Jesus war nicht länger bei ihnen. Sie konnten nicht verstehen, warum der gute Jesus am Kreuz wie ein Krimineller gekreuzigt werden musste. Jesus war ihr alles, aber nun war er tot. Jesu Tod raubte ihnen alles. Sie wussten nicht, wie ihre Zukunft ohne ihn aussehen würde. Sie waren unter der Macht des Todes.</p>
<p>Wie diese Frauen befinden wir uns alle unter der Macht des Todes. Der Tod ist das größte Problem aller Menschen. Der Tod nimmt alles weg, all die Herrlichkeit und die Macht, Schönheit, Reichtum und so weiter und so fort. Niemand kann den Tod verhindern. Sogar Alexander der Große, welcher als einer der größten Eroberer aller Zeit betrachtet wird, musste vor der Macht des Todes niederknien. Vor drei Jahren, als mein Großvater starb, weinten alle meine Verwandten und Freunde bei dem Begräbnis. Meine Großmutter war sehr furchtsam und depressiv, weil sie ihren Mann, mit dem sie über 50 Jahre zusammen gelebt hatte, verloren hatte. Ich liebte meinen Großvater und weinte auch wegen der Macht des Todes, welche alles in einem Augenblick wegnimmt. Niemand kann uns wahre Trost im Angesicht des Todes geben. Die wahre Tröstung kommt nur von Gott im Himmelreich.</p>
<p>Lasst uns Vers 2 anschauen. Plötzlich gab es ein heftiges Erdbeben in Jesu Grab. Ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab und rollte den Stein weg und setzte sich in Siegespose darauf. Seine Erscheinung war wie der Blitz und seine Kleider waren weiß wie der Schnee (3). Die Erscheinung des Engels ist sehr wichtig, weil sie die Herrlichkeit und Macht von Jesu Auferstehung symbolisiert, die die Dunkelheit und den Tod besiegt. Die Erscheinung des Engels war so hell, dass sogar die starken römischen Soldaten sich fürchteten, einen Schock bekamen und wie tot wurden (4). Auf diese Weise wurden alle Hindernisse vollständig für diese beiden Frauen entfernt.</p>
<p>Vers 5 sagt: „Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.“ Heute sind viele Christen so wie diese beiden Frauen, die Jesus, den Gekreuzigten, suchen. Sie mögen Jesus sehr lieben, aber sie sind dennoch nicht fröhlich. Sie glauben an Jesus und wollen ihm folgen, aber wann immer sie in Schwierigkeiten geraten, fallen sie in Verzweiflung. Sie suchen menschliche Unterstützung und Erlösung aufgrund ihrer eigenen begrenzten Vorstellung. Sie kennen nicht Gottes Macht und die wahre Erlösung, welche über den Tod hinaus geht. Die Menschen denken, dass der Tod das Ende des Lebens ist. Als Resultat denken sie nur an die Gegenwart und führen ein spaßsüchtiges Leben nach dem Motto „Lasst und essen und trinken, denn morgen sind wir tot.“</p>
<p>Lasst uns Vers 6 zusammen lesen: „Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat.“ Der Engel sagte nun: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“ Jesus wurde am dritten Tage von den Toten auferweckt und besiegte die Macht des Todes. Dies ist die frohe Nachricht, welche uns wahre Hoffnung in unserem Leben gibt. Jesus löste unser Todesproblem durch seine Auferstehung, und es gibt keinen Grund mehr, den Tod zu fürchten. Lasst uns nochmals Vers 6a anschauen: „Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ Hier meint „wie er gesagt hat“, dass die Auferstehung Jesu kein Zufall, sondern die Erfüllung seiner Verheißung ist. Jesus prophezeite seinen Jüngern mehrmals, dass er getötet werden und dann von den Toten auferstehen würde. Jesus prophezeite in Johannes 2,19 seine Auferstehung den Pharisäern: „Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.“ Hier bedeutet „Tempel“ Jesu Leib. Jesu Auferstehung ist die Erfüllung der Prophezeiungen des Alten Testamentes. Die Auferstehung Jesu ist die Erfüllung von Gottes Erlösungsplan für die gesamte Menschheit.</p>
<p>Nachdem der Engel erklärt hatte, dass Jesus auferstanden war, lud er die zwei Frauen ein, sich selbst den Beweis anzusehen: „Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat.“ In jedem weltlichen Gericht verlangt der Richter einen klaren Beweis, um schließlich den Urteilsspruch fällen zu können. Das ist der Grund, warum der Engel zu den Frauen sagte, dass sie selber kommen und sich das leere Grab ansehen sollten. Ein Grab ist der Ort, wo der tote Leichnam von jemandem liegt, aber Jesu Grab war leer. Dies ist der erste Beweis für Jesu Auferstehung. Ein noch klarerer Beweis sind die Zeugnisse des auferstandenen Christus. Diese zwei Frauen wurden die ersten Zeugen des auferstandenen Christus. Sie trafen ihn auf dem Weg zu dem Ort, an dem die Jünger sich versteckten. Der auferstandene Jesus erschien auch seinen Jüngern. In 1.Korinther 15,6 sagt Apostel Paulus, dass der auferstandene Jesus mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen ist. Paulus selbst traf den auferstandenen Jesus auf dem Weg nach Damaskus. Aber der stärkste Beweis ist das veränderte Leben der Zeugen. Sie wurden völlig verändert – von einer weinenden Maria zu einer „Happy“ Maria, von ängstlichen Jüngern zu mutigen Aposteln, von stinkenden Fischern zu Hirten für die Menschen, von einem zweifelnden Thomas zu einem Mann der Überzeugung, und von Saulus, dem Verfolger, zu Paulus, dem Apostel für die Heiden. Sie wurden alle vom auferstandenen Christus verändert und führten ein glückliches, siegreiches Leben. </p>
<p>II. Geht hin und sagt seinen Jüngern (7-15)</p>
<p>Sehen wir uns Vers 7 an. „und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, dass er auferstanden ist von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.“ Kurz nach seiner Botschaft über den auferstandenen Jesus gab der Engel den Frauen eine Mission, dass sie schnell hingehen und es auch den Jüngern verkündigen sollten. In Vers 10 gab Jesus ihnen noch einmal diesen Befehl. Warum war dies so wichtig?</p>
<p>Vers 8 sagt: „Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen.“ Wow! Was für eine Veränderung in den Herzen dieser Frauen! Sie waren so deprimiert und ängstlich gewesen, als sie sich auf dem Weg zu dem Grab befanden. Ihre Herzen waren völlig hoffnungslos und verzweifelt gewesen. Nun erfüllte die Botschaft des auferstandenen Jesus ihre Herzen mit großer Freude. Noch wichtiger ist, dass sie dadurch zu den Frauen der Mission verändert wurden. Dies gab ihnen große Kraft und neue Hoffnung, darum rannten sie zu den Jüngern, um es ihnen zu sagen. Bisher waren sie zwei einfache, gewöhnliche Frauen gewesen, nicht anders als die anderen. Aber sie empfingen die Kraft, die ganze Welt zu verändern, angefangen bei den Jüngern. Durch den Auferstehungsglauben dieser wenigen Gläubigen wurde das große römische Reich zum Christentum bekehrt, sodass die ganze Welt durch ihren Auferstehungsglauben verändert wurde. </p>
<p>Diese Botschaft vom auferstandenen Jesus hat in den vergangenen 40 Jahren auch viele verzweifelte Studenten in Europa verändert. Und Gott wird diese Studenten sicher dazu gebrauchen, um Europa wieder zu erwecken und als einen missionareaussendenden Kontinent für die ganze Welt zu gebrauchen. </p>
<p>Es gibt eine berühmte Geschichte, die uns helfen kann, zu verstehen, warum es so wichtig ist, die gute Nachricht über den auferstandenen Jesus weiterzugeben. Ihr kennt wahrscheinlich die Geschichte über das längste olympische athletische Wettrennen – den Marathonlauf. Er wurde nach der griechischen Stadt Marathon benannt, wo eine der größten Schlachten zwischen Persien und Griechenland stattgefunden hatte. Als die griechische Armee den großen Sieg gegen ihren zahlenmäßig weit überlegenen Feind gewonnen hatte, sandten sie sofort einen Botschafter nach Athen, um diese gute Nachricht zu verkündigen. Der Botschafter rannte so schnell, dass er, als er schließlich Athen erreichte, nur flüstern konnte „Sieg“ und tot zusammen brach. Diese Geschichte zeigt, wie wichtig ein Mensch ist, der die gute Nachricht verkündigt. Die gute Nachricht von dem auferstandenen Jesus ist viel wichtiger als jede andere Botschaft. Der Sieg Jesu über den Tod ist größer als jeder andere Sieg. Es ist der Sieg über den schlimmsten Feind der Menschen, den Tod. Die Bibel sagt: „Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!“ (Röm 10,15) Darum sollen wir noch williger hingehen und die Botschaft der Auferstehung mit mehr Entschlossenheit verkündigen als der Marathonläufer.<br />
Verse 11-15 sagen, wie die religiösen Leiter sich miteinander verschworen, um die Auferstehung Jesu zu vertuschen. Sie bestachen die römischen Soldaten mit einer großen Summe Geld, damit sie behaupten sollten, dass die Jünger den Leichnam Jesu in der Nacht gestohlen hätten. Die religiösen Leiter taten ihr Bestes, um die Wahrheit der Auferstehung zu verheimlichen. In der Apostelgeschichte können wir sehen, dass sie ständig versuchten, das Predigen der Auferstehung Jesu zu verhindern. Aber sie konnten die Wahrheit nicht stoppen. Doch dadurch, dass sie die Botschaft des auferstandenen Jesus ständig unterdrücken wollten bewiesen sie nur, dass die Auferstehung eine Tatsache ist. </p>
<p>III. Gehet hin und machet zu Jüngern (16-20)</p>
<p>Diese Verse werden der Missionsbefehl genannt. Vers 16 sagt, dass die elf Jünger Jesu Befehl gehorchten und nach Galiläa gingen. Dort trafen sie Jesus von Angesicht zu Angesicht. Vers 17 sagt, dass, als sie Jesus sahen, sie vor ihm niederfielen. Der Ausdruck „vor ihm niederfallen“ wird immer nur dann gebraucht, wenn der Gegenstand der Anbetung Gott ist. Der gleiche Ausdruck wird in Vers 9 verwendet, als die Frauen dem auferstandenen Jesus begegnet waren. Dies bedeutet, dass die Jünger Jesus als Gott erkannten und ehrten. Wir lernen hier, dass nur Jesus allein es wert ist, angebetet zu werden, weil er die Todesmacht überwunden hat. Vers 17 sagt aber auch, dass einige von den Jüngern zweifelten. Dies bedeutet, dass es nicht für jeden einfach ist, an die Auferstehung zu glauben. Aber trotz ihrer Zweifel wurden auch sie zu Zeugen der Auferstehung und Jesus gab ihnen den Weltmissionsbefehl. </p>
<p>Betrachten wir Vers 18: „Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“ Bevor Jesus ihnen den Missionsbefehl gab, sprach er von seiner Gewalt. An dieser Stelle bedeutet Gewalt Macht. In unserer Gesellschaft bestimmt unsere Macht die Höhe oder Tiefe unserer Stellung. Zum Beispiel haben der Präsident oder Premierminister die Macht, ihr Land zu regieren. Ihre Anweisungen sind absolut und das Volk muss sich ihnen beugen. Zudem sind alle seine Minister und Beamten Vertreter seiner Macht beim Volk. Wenn also Jesus davon spricht, dass ihm alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist, dann beinhaltet das die Gewalt über die geistliche und die physikalische Welt. Jesus hat die Macht zu richten, Sünden zu vergeben, böse Geister auszutreiben und das ewige Leben zu geben. Die Jünger sollten zuallererst wissen, welche Macht Jesus innehat, um den Weltmissionsbefehl ausführen zu können.</p>
<p>	Sehen wir, was dieser Befehl ist. Lesen wir dazu Vers 19: „Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.“ Jesus sagte „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker.“ Wir müssen hingehen! Ohne das wir gehen, geschieht gar nichts. Dies ist der erste Schritt, um Jesu Weltmissionsbefehl zu gehorchen. Heutzutage können wir durch das Internet irgendwo hingehen, ohne dafür unseren Raum zu verlassen. Aber tatsächlich ist das nicht die wahre Bedeutung des Verses. Hinzugehen erfordert ein großes Opfer. Aber wenn wir hingehen, können die Leute die frohe Botschaft hören und dem auferstandenen Jesus höchstpersönlich begegnen. Jesus war uns ein gutes Vorbild, indem er vom Himmel zu uns kam. Wäre Jesus nicht in diese Welt gekommen, dann gäbe es keine Erlösung. Genauso müssen wir hingehen. Was sollen wir tun, sobald wir hingehen? Sehenswürdigkeiten besichtigen; Handel treiben; Fußball spielen? Nein. Jesus sagte „gehet hin und machet zu Jüngern.“ Hier sehen wir, das sich Jesu Missionsbefehl von dem in Vers 7 unterscheidet. Nun ist der Befehl nicht mehr, allein die frohe Botschaft zu verkünden, sondern Jüngern aufzustellen. Einen Jünger aufzustellen bedeutet, einer Person zu helfen, an Jesus Christus zu glauben und in seiner Kenntnis zu wachsen. Es bedeutet, ihm dabei zu helfen, Früchte zu tragen. Das heißt, dass es das ultimative Ziel ist, den Jüngern zu helfen, Jüngererzieher zu sein.</p>
<p>	Aber wie können wir das erreichen? In Vers 19b steht geschrieben, dass wir taufen sollen. Was ist die Taufe? Die Taufe ist eine öffentliche Zeremonie, die die eigene Entschlossenheit, sein Leben für Jesus zu leben, verkündet. Die Taufe ist ein Symbol der geistlichen Geburt und des Beginns eines neuen Lebens. Also sollen wir anderen helfen, Jesus kennenzulernen und eine Entscheidung zu treffen, sich ihm zu widmen. In Vers 20a lesen wir, das wir die anderen auch lehren sollen, all dem zu gehorchen, was Jesus uns befohlen hat. Das christliche Leben ist ein Leben des Gehorsams. Jesus selbst ist das beste Vorbild. In Philipper 2, 7b.8 steht über ihn geschrieben: „ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“ Wir müssen Jesu Beispiel folgen. Sobald wir lernen, wie wir den Befehlen Jesu gehorchen können, können wir auch andere lehren, dasselbe zu tun. Jesus verhieß, seinen Jüngern den heiligen Geist zu senden. In Johannes 14, 16 verhieß er den heiligen Geist zu senden, und dieser Tröster würde auf ewig mit den Jüngern sein. Jesus ließ seine Jünger nicht alleine. Er ist durch den heiligen Geist immer bei ihnen. Der heilige Geist verleiht ihnen die Macht und die Weisheit, um den Weltmissionsbefehl auszuführen. Sobald wir uns auf den heiligen Geist verlassen, wird er mächtig durch uns wirken.</p>
<p>	Mein Land hat eine lange und reichhaltige Geschichte der christlichen Tradition. Bulgarien ist seit dem Jahr 865 ein christliches Land. Seit dem letzten Jahrhundert jedoch ist der christliche Glaube durch verschiedene säkulare Philosophien ersetzt worden. Den schlimmsten Einfluss hatte der Kommunismus auf das Volk. Die utopischen Vorstellungen des Kommunismus pflanzten den Atheismus und blendeten das Volk mit Pragmatismus und Materialismus. Dies machte die Bulgaren im Angesicht des Todes hoffnungslos und verzweifelt. Nach dem Niedergang des Kommunismus am Anfang der Neunziger machte sich Bulgarien auf den langen Weg zurück zur Demokratie, aber dadurch wurde das Problem nicht gelöst. Das ist der Grund, warum viele Leute und besonders auch Studenten nach dem Motto „Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot“ leben. Aus Verzweiflung stürzen sie sich auf Unterhaltung, sündige Freuden, Geld und Erfolg. Sie denken, dass sie, wenn sie jetzt keinen Spaß haben, ihn nie haben würden, denn sie wissen nicht, dass Jesus den Tod besiegt hat und das es die Auferstehung und das ewige Leben im Himmelreich gibt. Ihre Leben sind ganz ohne Hoffnung.</p>
<p>	Ich war einer dieser Studenten. Bevor ich Jesus begegnete, betrachtete ich meine Zukunft fatalistisch. Darum trank ich Alkohol und rauchte. Irgendwann trat ich aus der Uni aus und genoss die Begierde des Fleisches mit meiner Freundin. Doch im Jahr 2005 traf ich Jesus durch das Zweierbibelstudium. Bei der Europäischen Sommerbibelkonferenz 2005 sprach mich Jesus durch sein Wort aus Johannes 19, 30 an: „Es ist vollbracht!“ Er vergab mir alle meine Sünden und gab mir eine neue Hoffnung und einen neuen Sinn für mein Leben. Von da an half Jesus mir, mein sündiges Leben zu verlassen und einen Abschluss zu machen. Durch Lukas 5, 10b „Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen“ gab mir Jesus eine klare Orientierung und die Mission, ein Hirte und Bibellehrer für die bulgarischen Studenten zu werden. Darüber hinaus gab mir Jesus die Vision ins Herz, seinem Weltmissionsbefehl zu gehorchen und ein Missionar für die arabischen Länder zu werden. Preiset Jesus, der von den Toten auferstanden ist und mein hoffnungsloses Leben verändert hat. Möge Gott viele Studenten in Europa durch die Auferstehung Jesu und seinen Weltmissionsbefehl verändern.</p>
<p>	Heute haben wir gelernt, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, genau wie er verheißen hat. Das bedeutet, dass Jesus heute lebt. Er besiegte die Macht des Todes und gab uns eine lebendige Hoffnung. Nur der auferstandene Christus kann unsere Verzweiflung, Trauer, Angst und unseren Fatalismus in Freude und Mut verwandeln. Nur der auferstandene Christus kann Europa als Missionare aussendenden Kontinent wiederbeleben. Gott hat eine großartige Hoffnung für Europa. Der auferstandene Christus gibt uns den Weltmissionsbefehl. Möge Gott Europa segnen und mächtig als Segen für die ganze Welt verwenden. Amen.</p>
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		<title>Jesus lehrt die Wahrheit der Wiedergeburt (Joh 3,3)</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2009/06/jesus-lehrt-die-wahrheit-der-wiedergeburt-joh-33/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 18:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[	JESUS LEHRT DIE WAHRHEIT DER WIEDERGEBURT
Johannes			3, 1 – 21
Leitvers 			3, 3
„Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“
Im heutigen Text lehrt Jesus Nikodemus die Wahrheit der geistlichen Wiedergeburt. Ohne dass jemand von neuem geboren wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	JESUS LEHRT DIE WAHRHEIT DER WIEDERGEBURT</p>
<p>Johannes			3, 1 – 21<br />
Leitvers 			3, 3</p>
<p>„Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“</p>
<p>Im heutigen Text lehrt Jesus Nikodemus die Wahrheit der geistlichen Wiedergeburt. Ohne dass jemand von neuem geboren wird, kann er oder sie die geistliche Welt nicht sehen. Wir lernen auch Gottes absolute Liebe zu den Sündern kennen. Gott schenke jedem von euch Gottes Liebe zu den verlorengehenden Menschen. Möge der Herr den geistlich unwissenden jungen Menschen in unserem Land durch das Bibelstudium die Gnade der Wiedergeburt schenken, so dass Deutschland als Hirtennation und Europa als missionareaussendender Kontinent bis in die moslemischen Länder gebraucht wird.</p>
<p>Sehen wir uns Vers 1 an: „Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern mit Namen Nikodemus, einer von den Oberen der Juden.“ Nikodemus war ein Pharisäer. Die Pharisäer waren zu Jesu Zeit diejenigen, die sich am meisten darum bemühten, nach den Geboten Gottes zu leben. Ihre Ausbildung war sehr streng. Sie mussten sogar die fünf Bücher Mose von klein auf studieren und auswendig lernen. Dazu befolgten sie viele religiöse Praktiken, wie Fasten, Reinigung und Gebet. Nikodemus war einer von ihnen, sogar einer der vornehmsten. Moralisch war er unangreifbar und galt im Volk als Autorität. Dazu war er Mitglied im Hohen Rat, dem höchsten jüdischen Entscheidungsgremium, das aus nur 71 Mitgliedern bestand. So gesehen gab es für Nikodemus keinen Grund, zu Jesus zu kommen. Und doch kam er in der Nacht zu Jesus. Denn trotz all seiner Bemühungen und dem, was er erreicht hatte, hatte er keinen Frieden im Herzen und keine Zuversicht auf sein Heil. Lesen wir Vers 3: „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ Hier lehrte Jesus die absolute Notwendigkeit der geistlichen Wiedergeburt. Nikodemus konnte das Reich Gottes nicht sehen. Obwohl er religiös aktiv war, hatte er keine persönliche Beziehung zum lebendigen Gott. Jesus sagte ihm, dass er von neuem geboren werden müsste, um das Reich Gottes sehen zu können. Was heißt dann, das Reich Gottes zu sehen? Es heißt, in eine ganz neue Welt, nämlich in die geistliche Welt einzutreten. Die Menschen, die das Reich Gottes sehen, können himmlische Freude und wahren Herzensfrieden erfahren. Sie können frei werden von den menschlichen Sorgen der Welt und sich an der lebendigen Hoffnung auf das unvergängliche Erbe erfreuen, das Gott im Himmel für sie aufbewahrt. Bist du von neuem geboren? Kannst du das Reich Gottes sehen? Ist Gott dein liebevoller Vater und identifizierst du dich als sein geliebtes Kind? Oder sind deine geistlichen Augen noch geschlossen für diese wunderbare geistliche Realität? Möge Gott jedem von euch die Gnade der geistlichen Wiedergeburt schenken, so dass ihr das Reich Gottes sehen könnt.</p>
<p>Sehen wir uns Vers 4 an. Nikodemus fragte: „Wie kann dies geschehen?“ Er zog Jesu Lehre ins Lächerliche, aber Jesus lehrte ihn geduldig, dass die Wiedergeburt durch die Taufe mit dem Heiligen Geist geschieht. Der Heilige Geist kommt in das Herz eines Menschen, der seine eigenen fixierten Vorstellungen ablegt und die Wahrheit des Wortes Gottes annimmt. 1. Petrus 1,23 sagt: „Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt.“ Martin Luther führte als Mönch und Doktor der Theologie ein religiöses Leben, aber er wurde wiedergeboren, als er Römer 1,17 annahm, dass der Gerechte aus Glauben leben wird. Sein Leben änderte sich 180° und Gott gebrauchte ihn, die Menschen in Deutschland und Europa zur biblischen Wahrheit zurückzuführen. Eine junge Frau kam als Missionarin nach Deutschland, doch sie vertraute auf ihr gutes Herz und ihre vielen Fähigkeiten. Schließlich stieß sie an ihre Grenze und erfuhr ihre völlige Hilflosigkeit gegenüber der Macht der Sünde. Da nahm sie Römer 3,24 auf und empfing die Gnade der geistlichen Wiedergeburt und wurde zu einer fröhlichen Zeugin und tüchtigen Bibellehrerin verändert. Die Wiedergeburt öffnet unsere Augen für die geistliche Welt und macht uns zu einem Teil der Geschichte Gottes.</p>
<p>Jesus lehrte Nikodemus nun geduldig auf eine einfache Weise, die selbst ein Kind verstehen kann, was es mit dem geistlichen Leben und der geistlichen Welt auf sich hat: „Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. Der Wind bläst wo er will und du hörst sein Sausen wohl, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.“ Wir haben nicht nur dieses physische Leben, sondern auch ein geistliches Leben. Wie ein Mensch im Fleisch geboren wurde, muss er auch im Geist geboren werden. Das geschieht allein durch den Geist. Nikodemus war geistlich unwissend. Jesu Lehre muss für ihn geklungen haben wie Goethes „Faust“ für eine Schildkröte. Doch Jesus wünschte sich, dass sich seine geistlichen Augen öffnen würden und Nikodemus wahrhaft ein Lehrer Israels sein könnte. Alles, was Nikodemus tun musste, war, Jesu Worte anzunehmen und den Heiligen Geist in sich wirken zu lassen. Bruder Andrew, der Begründer von Open Doors, berichtet in seinem Buch „der Schmuggler Gottes“, wie er im Kriegslazarett in Indonesien vom Zeugnis einiger gläubiger Schwestern bewegt wurde. Doch er nahm das Zeugnis nicht direkt an, sondern widerstrebte lange Zeit, bis er eines Nachts sein Ego loslassen und sein Leben im Gebet dem Willen Gottes anvertrauten konnte und geistlich neu geboren wurde. Bruder Andrew wurde und wird von Gott bis heute als ein Segen für unzählige in der Verfolgung leidende Glaubensgeschwister und als Zeuge der Liebe Gottes gebraucht.</p>
<p>Nikodemus kannte diese Liebe Gottes noch nicht. Darum lehrte Jesus ihn jetzt den Weg der Errettung und was Gott in seiner Liebe für die Sünder getan hat. Sehen wir uns die Verse 14-15 an: „Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.“ Die Geschichte aus 4. Mose 21, auf die hier Bezug genommen wird, veranschaulicht sehr gut den Weg der Errettung. Als die Israeliten in der Wüste gegen Gott und gegen Mose murrten, sandte Gott feurige Schlangen unter sie, so dass viele starben. Gott erhörte ihr Schreien, doch nahm er nicht die Schlangen weg, sondern ließ vielmehr Mose eine eherne Schlange an einem Stab hoch aufrichten. Wer gebissen wurde und sah auf die Schlange, starb nicht (4. Mose 21,4-9). Genauso musste Jesus am Kreuz erhöht werden. Die Menschen werden von den Schlangen der Sünde gebissen und sterben. Gott aber hat einen Weg der Errettung geschaffen: Wie er Mose die Schlange aufrichten ließ, so ließ er Jesus am Kreuz aufrichten, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht stirbt, sondern das ewige Leben hat. Durch den Blick im Glauben auf den gekreuzigten Jesus hat das Gift der Sünde keine Wirkung mehr. Preis sei Gott, der in Jesus den Weg der Errettung aufgerichtet hat!</p>
<p>Lesen wir Vers 16: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Dieser Vers fasst die Liebe Gottes und den Inhalt der ganzen Bibel am besten zusammen. Gott hat diese Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Wir lernen hier, dass das Motiv Gottes die Liebe ist. Wir lernen auch, dass das Ziel Gottes die Rettung der verlorengehenden Sünder ist (17-18). Und wir lernen, welchen Preis Gott dafür bezahlt hat. Er gab seinen einzigen Sohn am Kreuz dafür hin. Könnte ich meinen einzigen Sohn als Missionar dorthin senden, wo ich weiß, dass er leiden oder gar sterben müsste? Gott gab seinen einzigen Sohn, den er liebhatte, für die Sünder. Diese Liebe Gottes ist absolut, sie hat keine Grenze. Die Liebe Gottes ist universal, sie gilt allen Menschen. Die Liebe Gottes ist hingebend, Gott liebt nicht nur mit den Worten, sondern durch seine Tat. Er erwies seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wir haben unsere Erlösung dieser Liebe Gottes zu verdanken. Wegen dieser Liebe Gottes geben sich die Laien-Missionare von UBF in Europa seit 40 Jahren für die Verkündigung des Evangeliums und die Aufstellung von Jüngern Jesu hin. Als M. Dr. Peter Chang diese Liebe Gottes aufnahm, stellte er sein Leben für das Heil der jungen Menschen in Deutschland und für die Europa- und Weltmission vorbehaltlos zur Verfügung. Diese Liebe soll auch für uns die treibende Kraft sein, als Bibellehrer, Hirten und Missionare uns für das Heil der verloren gehenden Menschen einsetzen. Möge diese Liebe Gottes in unser Herz kommen, dass wir gemeinsam für die Europäische Sommerbibelkonferenz 2009 die beste Umgebung bereiten, in der jeder der mehr als 1.000 Teilnehmer als ein Zeuge der Liebe Gottes aufgestellt wird, durch den Gottes Liebe zu den verloren gehenden Menschen an alle Hochschulen in Europa und alle Länder der Erde gebracht wird.</p>
<p>Heute haben wir die absolute Notwendigkeit der geistlichen Wiedergeburt kennen gelernt. Durch die Wiedergeburt öffnet Gott unsere geistlichen Augen, so dass wir die geistliche Welt sehen und das Reich Gottes als unsere wahre Hoffnung annehmen können. Wir haben auch gelernt, dass Gott diese Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen eingeboren Sohn gegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Lasst uns diese Liebe Gottes annehmen und mit dieser Liebe Gottes im Herzen unser Leben und auch das Leben unserer Kinder für das Heil der verlorengehenden jungen Menschen an den Hochschulen in Deutschland, Europa und bis hin in die moslemischen Länder zur Verfügung stellen.</p>
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		<title>Jesus gibt lebendiges Wasser (Joh 4,10)</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 17:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

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		<description><![CDATA[JESUS  GIBT  LEBENDIGES  WASSER
Johannes	4,1-26
Leitvers	4,10
* Eine Quelle des Wassers, das in das ewige Leben quillt (1-15)
1.	Warum musste Jesus durch Samarien reisen, als er wieder nach Galiläa ging, und wo war er nun? (1-6a)  Wen traf Jesus am Brunnen Jakobs und worum bat er? (7)  Denke über Jesus nach, der zu dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>JESUS  GIBT  LEBENDIGES  WASSER</p>
<p>Johannes	4,1-26<br />
Leitvers	4,10</p>
<p>* Eine Quelle des Wassers, das in das ewige Leben quillt (1-15)</p>
<p>1.	Warum musste Jesus durch Samarien reisen, als er wieder nach Galiläa ging, und wo war er nun? (1-6a)  Wen traf Jesus am Brunnen Jakobs und worum bat er? (7)  Denke über Jesus nach, der zu dieser Frau sagte „Gib mir zu trinken“!</p>
<p>2.	Welche Reaktion zeigte die Frau auf die Bitte Jesu? (9)  Warum hatten die Juden keine Gemeinschaft mit den Samaritern? (2.Kön 17,24)  Wie half Jesus dieser Frau? (10)  Was bedeutet „die Gabe Gottes“ und „das lebendige Wasser“? </p>
<p>3.	Wie antwortete die Frau auf Jesu Worte? (11-12)  Wodurch unterscheidet sich das lebendige Wasser von dem Wasser in Jakobs Brunnen? (13-14)  Wie öffnete sie ihr Herz? (15)</p>
<p>* Ich bin’s (16-27)</p>
<p>4.	Was sagte Jesus zu ihr, als sie um das lebendige Wasser bat? (16)  Was bedeutet „ruf deinen Mann und komm wieder her“?  Wie reagierte sie auf Jesu Befehl (17) und was sagte Jesus zu ihr? (18)</p>
<p>5.	Wie veränderte sich ihre Haltung gegenüber Jesus? (19-20)  Was lehrte Jesus sie über die Anbetung? (21-24)  Wie reagierte sie auf Jesu Worte? (25)  Wie gab Jesus sich ihr zu erkennen? (26)</p>
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		<item>
		<title>Zurück zur Bibel (Nehemia 8,3b)</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2009/06/zuruck-zur-bibel-nehemia-83b/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 17:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[	ZURÜCK ZUR BIBEL
Nehemia			7, 72b – 8, 18
Leitvers 			8, 3b
„Und die Ohren des ganzen Volkes waren dem Gesetzbuch zugekehrt.“
Wir haben in Kapitel 1-7 gelernt, wie die Mauer Jerusalems unter der Leitung von Nehemia in 52 Tagen fertiggebaut wurde. Dadurch waren Jerusalem und seine Bewohner vor äußeren Angriffen geschützt. Aber die innere, geistliche Mauer des Volks war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	ZURÜCK ZUR BIBEL</p>
<p>Nehemia			7, 72b – 8, 18<br />
Leitvers 			8, 3b</p>
<p>„Und die Ohren des ganzen Volkes waren dem Gesetzbuch zugekehrt.“</p>
<p>Wir haben in Kapitel 1-7 gelernt, wie die Mauer Jerusalems unter der Leitung von Nehemia in 52 Tagen fertiggebaut wurde. Dadurch waren Jerusalem und seine Bewohner vor äußeren Angriffen geschützt. Aber die innere, geistliche Mauer des Volks war noch zerbrochen, denn in geistlicher Hinsicht war das Volk noch schwach und angreifbar und brauchte eine gründliche Erneuerung. Das Kapitel 8 berichtet davon, wie eine gewaltige geistliche Erweckung in Israel begann. </p>
<p>Deutschland und Europa sind mehr als 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs politisch und wirtschaftlich stabil und gut in wirtschaftlichen sowie militärischen Bündnissen organisiert. Europa wurde durch die Europäisierung aber nur äußerlich mächtig. Die geistliche Mauer ist weitgehend zerstört, da die meisten Menschen den Glauben an Gott und sein Evangelium verloren haben und verschiedene verkehrte Weltanschauungen und Religionen ungehindert in die Gesellschaft eindringen. Aber Gott will Europa geistlich wiedererwecken und in einen missionareaussenden Kontinent für die Weltmission verändern. In unserem heutigen Text lernen wir, wie nämlich die größte geistliche Erweckung Israels geschah und wie wir diese in Europa vorbereiten können. Lasst uns von ganzem Herzen beten, dass durch die ESBK eine so großartige geistliche Erweckung auch in eurem Leben und in Europa geschehen wird. </p>
<p>I. Die Ohren des ganzen Volks waren dem Gesetzbuch zugekehrt (7,72-8,8)</p>
<p>Sehen wir uns die Verse 1 und 2 an: &#8220;versammelte sich das ganze Volk wie ein Mann auf dem Platz vor dem Wassertor und sie sprachen zu Esra, dem Schriftgelehrten, er solle das Buch des Gesetzes des Mose holen, das der HERR Israel geboten hat.&#8221; Am ersten Tage des siebenten Monats versammelte sich ganz Israel vor dem Wassertor. Der erste Tag des siebten Monats ist gemäß des jüdischen Kalenders der erste Tag des neuen Jahres. Warum versammelte sich das ganze Volk am ersten Tag des neuen Jahres? Wollten sie zusammen ein Neujahrsessen, Dok-guk, essen oder den Aufbau der Mauer richtig feiern? Sie versammelten sich, weil sie Gottes Wort hören wollten. Obwohl die äußere Mauer aufgebaut und ihr Leben gesichert wurde, war ihr Herz dennoch leer. Sie bekamen das geistliche Verlangen nach dem Wort Gottes und nach dem neuen Leben mit der Hoffnung Gottes. So kamen sie mit dem geistlichen Durst zu ihrem Bibellehrer, Esra, um Gottes Wort zu hören. So begann die geistliche Erweckung mit dem geistlichen Durst eines Menschen und eines Volkes. </p>
<p>Eine Studie berichtet, dass nur 2-4% der Bevölkerung die Bibel lesen. Die meisten Menschen in diesem Lande leiden unter riesigem geistlichen Hunger. Aber anstatt zum Wort Gottes zu kommen, wollen sie immer noch ihre leeren Herzen mit Internet, fachlichem Wissen oder weltlichem Vergnügen erfüllen. Vor kurzem versammelten sich ca. 80.000 junge Menschen am Nürburgring, um Rockmusik zu hören. Wir leben in einer geistlich dürren Zeit. Ihren geistlichen Hunger kann kein Philosoph oder kein Professor füllen. Nur Gottes Wort kann ihren Seelendurst zufriedenstellen. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht. Äußerlich gesehen haben die Menschen wenig Interesse am Wort Gottes. Aber ihre Seele hat großes Verlangen, zum Gottes Wort zu kommen und es zu hören. Wir sehen die Vision, dass unser ganzes Volk sich wie ein Mann mit großem, geistlichem Verlangen versammelt, um Gottes Wort zu hören und ihn anzubeten. </p>
<p>Sehen wir Vers 2 an: &#8220;Und Esra, der Priester, brachte das Gesetz vor die Gemeinde, Männer und Frauen und alle, die es verstehen konnten, am ersten Tage des siebenten Monats.&#8221; Esra war ein Priester, kundig im Gesetz des Mose. Er war 14 Jahre früher als Nehemia aus der Gefangenschaft zurückgekommen. Als er nach Jerusalem kam, sah er, dass das geistliche Leben seines Volkes chaotisch war. Esra richtete sein Herz darauf, das Gesetz des Herrn zu erforschen und danach zu tun und Gebote und Rechte in Israel zu lehren. In seinem Herzen gab es eine brennende Flamme der Vision und des Eifers, sein Volk zu Gottes Wort zurückzuführen. Wenn wir in unserem Herzen solche Flamme der Vision und des Eifers für das Wort Gottes haben, wird Gott durch uns die geistliche Erweckung entzünden und das ganze Volk und den ganzen Kontinent vom gottlosen Humanismus zur Bibel zurückführen. Ich bin Gott sehr dankbar, dass er unseren sechs Hauptpredigern der ESBK eine solche Flamme des geistlichen Eifers für das Wort Gottes geschenkt hat, durch ihre Botschaft die Herzen der jungen Menschen zum Wort Gottes zu führen und die geistliche Erweckung in Europa zu entzünden. Lasst uns unser Herz wie Esra darauf richten, in Gottes Wort zu forschen, Gottes Wort vor die Studenten zu bringen und als exzellente Bibellehrer gebraucht zu werden. </p>
<p>Wie war ihre Haltung gegenüber dem Wort Gottes? Sehen wir uns den Vers 3 an: &#8220;und las daraus auf dem Platz vor dem Wassertor vom lichten Morgen an bis zum Mittag vor Männern und Frauen und wer&#8217;s verstehen konnte. Und die Ohren des ganzen Volks waren dem Gesetzbuch zugekehrt.&#8221; Die Israeliten haben Esra gebeten, die Bibel zu holen. So las Esra die Bibel. Alle, die das Gesetz verstehen konnten, haben Gottes Wort gehört. Sie haben von 6 Uhr bis 12 Uhr Gottes Wort gehört. Sie hörten das Wort Gottes nicht nur akustisch, sondern ihre ganzen Ohren waren dem Wort Gottes zugekehrt. Obwohl Nehemia ohne Humor oder lustige Beispiele nur das Gesetz Gottes verkündigt hat, haben sie mit großer Freude und Aufmerksamkeit Gottes Wort zugehört. Als die Ohren des ganzen Volkes dem Wort Gottes zugekehrt waren. geschah In Israel 1000 Jahre nach dem Exodus eine gewaltige geistliche Erweckung, </p>
<p>Gottes Orientierung für uns ist, &#8220;Go back to the Bible!&#8221;. &#8220;Zurück zur Bibel!&#8221; Zurück zur Bibel ist Dr. Martin Luthers Motto für die Reformation. Als er ohne Gottes Wort mit eigener Kraft Gottes Gerechtigkeit erlangen wollte, wandelte er in der Finsternis und konnte nur sich selbst verdammen. Aber als er zur Bibel zurückkam, hörte er Gottes Stimme: &#8220;Der Gerechte wird aus dem Glauben leben!&#8221; So konnte er die einzige Wahrheit der Erlösung &#8220;allein durch den Glauben,&#8221; &#8220;Sola Fide,&#8221; finden und das ewige Leben erlangen. Er hat erkannt, dass sein Volk unter der Sündenlast und dem Schuldbewußtsein litt, so dass sie für ihre Erlösung den Ablassbrief mit teurem Geld kaufen mußten. Ohne die Bibel wandelte sein Volk in der Finsternis und lebte als Sklave der Sünde. So stand er auf der Seite der Bibel fest und sagte er seinem Volk klar &#8220;Zurück zur Bibel.&#8221; Durch eine Person kehrte ein ganzes Volk und ganz Europa zur Bibel zurück. Zurück zur Bibel ist Dr. Lees letztes testamentarisches Wort für uns. Warum sollen wir zur Bibel zurückkehren? Wenn unsere Ohren nicht dem Wort Gottes zugekehrt sind, können wir kein Sünden- und Todesproblem gelöst bekommen. Wir können nicht den Weg zum Reich Gottes gehen. Wir können nicht als Königreich von Priestern leben. Ohne dass unsere Ohren dem Wort Gottes zugekehrt sind, gibt es keine geistliche Erweckung und kein wahres Leben und keine Zukunft mehr, sowohl in unserem Leben als auch in unserem Land. Wenn eine Person, z.B. H. Christoph Tornau, zur Bibel zurückkehrt und Gottes Wort hört, wird Gott eine großartige geistliche Erweckung durch ihn bewirken und Europa nochmal zu einem missionareaussenden Kontinent und geistlichem Zion für die ganze Welt verändern.</p>
<p>Wem sind deine Ohren zugekehrt? Lesen wir Vers 3b: &#8220;Und die Ohren des ganzen Volks waren dem Gesetzbuch zugekehrt.&#8221; Unsere Zeit ist eine Zeit, wo verschiedene Informationen im Überfluß vorhanden sind. Viele sagen, &#8220;Ich muß mehr Informationen und mehr Wissen sammeln.&#8221; Aber was wir tun sollen, ist nicht, mehr zu wissen, sondern Gottes Wort mit einer demütigen Haltung zuzuhören. Die Zukunft Europas hängt davon ab, ob die jungen Menschen ihre Ohren dem Wort Gottes zukehren oder nicht. Lasst uns uns klar entscheiden, unsere Ohren dem Wort Gottes zuzukehren und als Lampen Gottes in dieser dunklen Generation und als Hauptpersonen für die geistliche Erweckung in Europa verwendet zu werden. </p>
<p>Wie war ihre Haltung gegenüber dem Wort Gottes? Sehen wir uns den Vers 5 an: &#8220;Und Esra tat das Buch auf vor aller Augen, denn er überragte alles Volk; und als er&#8217;s auftat, stand alles Volk auf.&#8221; Als Esra das Gesetzbuch auftat, stand alles Volk auf. Das zeigt ihre Ehrfurcht vor dem Wort Gottes. Sie dachten, dass sie nicht hochmütig vor dem Wort Gottes sitzenbleiben könnten. Sie achteten das Wort Gottes als Wort Gottes hoch und hörten das Wort Gottes demütig sechs Stunden lang im Stehen. </p>
<p>Sehen wir uns den Vers 6 an: &#8220;Und Esra lobte den HERRN, den großen Gott. Und alles Volk antwortete: &#8220;Amen! Amen!&#8221;, und sie hoben ihre Hände empor und neigten sich und beteten den HERRN an mit dem Antlitz zur Erde.&#8221; Wenn Esra den großen Gott lobte, antworteten sie mit Amen! Amen! Und beteten Gott an, mit dem Antlitz zur Erde.</p>
<p>In dieser Zeit hören die Menschen Gottes Wort mit relativem und gelangweiltem Herzen. Hier lernen wir, unsere Haltung gegenüber dem Wort Gottes zu erneuern, Gottes Wort als Wort des lebendigen Gottes mit Ehrfurcht und demütiger Haltung zu hören und darauf mit klaren &#8220;Amen!&#8221; zu reagieren. </p>
<p>II. Die Buße des Volkes (9-12)</p>
<p>Was war die Folge des Bibelstudiums? Lesen wir den Vers 9: &#8220;Und Nehemia, der Statthalter, und Esra, der Priester und Schriftgelehrte, und die Leviten, die das Volk unterwiesen, sprachen zu allem Volk: Dieser Tag ist heilig dem HERRN, eurem Gott; darum seid nicht traurig und weint nicht! Denn alles Volk weinte, als sie die Worte des Gesetzes hörten.&#8221; </p>
<p>Erstens: Sie haben mit Tränen über ihre Sünde Buße getan.</p>
<p>Als sie Gottes Wort hörten, weinten sie. Warum haben sie geweint? Sie weinten, weil sie gegen Gott groß gesündigt haben. Wenn ich eine der größten geistlichen Erweckungen im 20. Jahrhundert nennen sollte, dann würde ich die geistliche Erweckung in Korea nennen, wie sie im Jahre 1909 das ganze Land vom Norden bis zum Süden erfaßte. Diese geistliche Erweckung begann mit der weinenden Buße einer Person, Pastor Gil Sun-Ju. Er hat darüber Buße getan, dass er das Geld von seinem gestorbenen Freund an sich genommen hatte, sodass die Frau und die Familie seines Freundes in große Schwierigkeiten geraten waren. Er hat geweint und sich entschieden, dieses Geld wieder zurückzugeben. Alle, die dort waren, weinten wegen ihrer Sünden und bekannten ihre Sünden wie Neid, Betrug, Diebstahl, Ehebruch und Mord. Fast sechs Stunden lang haben sie über ihre Sünde mit den Tränen Buße getan. Ich tue Buße, dass ich schlimmer als ein weltlicher Dieb bin. Ich habe Gottes Zeit und Material nur für mich ausgenutzt. Ich habe sogar meine Schafe nicht mit der reinen Liebe geliebt, sondern wollte durch ihre Seelen selber Gewinn machen. Anstatt die Schafe von ganzem Herzen zu lieben, habe ich mich um die Verbesserung meiner Bedingungen gekümmert und bin damit zufrieden, mein neues Berufsleben anzufangen. Ich bin wie ein Mietling für die Schafherde Jesu. Ich entscheide mich, gemäß Joh. 21,17 Jesu Schafe zu weiden und als guter Hirte für die verlorene Schafherde gebraucht zu werden. Wir denken, dass wir einigermaßen gut geistlich kämpfen. Unser Herz ist zu selbstgerecht, stolz und unbußfertig. Wir sollen vor dem Wort Gottes stehen und über unseren geistlichen Hochmut, unsere Weltliebe, Selbstsucht und alle verborgenen Sünden mit der Tränen Buße tun und Gott um seine Vergebung bitten.</p>
<p>Zweitens: Sie hatten die Freude am Herrn </p>
<p>Sehen wir uns den Vers 10b an: &#8220;Denn dieser Tag ist heilig unserm Herrn. Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.&#8221; Wenn wir Gottes Wort intensiv studieren, werden wir über unsere Sünde Buße tun und weinen. Danach bekommen wir große Freude am Herrn. Die Freude am Herrn ist unsere Stärke. Wer keine Freude hat, der soll über seine Sünde mit Tränen Buße tun. Diejenigen, die Gott von ganzem Herzen erfreuen, werden immer stärker. Eine Mitarbeiterin war wegen Krebs sehr schwach. Aber als sie trotz ihrer schwierigen Krankheit für die Verherrlichung Gottes kämpfte, wurde sie ganz stark. Sie hat nicht nur ihre Krankheit überwunden, sondern ihrem Hoffnungsträger geholfen, von der Macht der Sünde befreit zu werden und als Hirte von Gott aufgestellt zu werden. Die Freude am Herrn ist unsere Stärke. Lasst uns unabhängig von unserer Lage Gott erfreuen und mit der Kraft Gottes wie ein Adler ein kräftiges und siegreiches Leben führen.</p>
<p>III. Ein neues Leben durch den praktischen Gehorsam (13-18)</p>
<p>Sehen wir den Vers 13 an: &#8220;Und am zweiten Tage versammelten sich die Häupter der Sippen des ganzen Volks und die Priester und Leviten bei Esra, dem Schriftgelehrten, damit er sie in den Worten des Gesetzes unterrichte.&#8221; Obwohl sie am ersten Tag Gottes Wort tief empfangen haben, besuchten die geistlichen Leiter am zweiten Tag Esra noch einmal, um Gottes Wort tiefgehend zu studieren. Durch das Bibelstudium haben sie herausgefunden, dass Gott Mose gesagt hat, das Laubhüttenfest abzuhalten. Gott hat ihnen dieses Gebot gegeben, damit die Israeliten sich daran erinnern konnten, dass ihre Vorfahren nach dem Exodus in der Wüste Gottes Vorsorge und seine unwandelbare Liebe empfangen haben. Aber sie haben dieses Fest seit der Zeit Josuas nicht gehalten. Josua lebte 1400 Vor Christus. Aber erst 433 Jahre vor Christus wollten die Israeliten das Laubhüttenfest erneut halten. Fast 1000 Jahre haben sie das Laubhüttenfest nicht abgehalten. Als sie in Kanaan bequem lebten, war es ihnen sehr unbequem, wie Obdachlose für eine Woche in Laubhütten zu wohnen. So hatten sie dieses Fest langsam vergessen. Aber als sie Gottes Wort hörten, erkannten sie, dass sie in dieser Zeit nicht bequem in ihrer Wohnung bleiben, sondern in Laubhütten wohnen mußten. Als Gottes Wort ihnen dies klar sagte, gehorchten sie Gottes Wort sofort und praktisch. Lesen wir die Verse 16.17: &#8220;Und das Volk ging hinaus und holte sie und machte sich Laubhütten, ein jeder auf seinem Dach und in seinem Hof und in den Vorhöfen am Hause Gottes und auf dem Platz am Wassertor und auf dem Platz am Tor Ephraim. Und die ganze Gemeinde derer, die aus der Gefangenschaft wiedergekommen waren, machte Laubhütten und wohnte darin.&#8221; Als sie praktisch Gottes Wort gehorchten, wurden sie von großer Freude erfüllt. Sie erfuhren Gottes große Gnade und Segen.</p>
<p>Als unsere Glaubensvorgänger Gottes Wort intensiv studiert haben, erkannten sie, dass Jesus seinen Jüngern den klaren Weltmissionsbefehl gegeben hat: &#8220;Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker!&#8221; &#8220;Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur!&#8221; Es war für die armen koreanischen Studenten, die nichts hatten und nur empfangen haben, unmöglich der Weltmission zu dienen. Aber sie gehorchten diesem Befehl praktisch und sandten eine Missionarin zur CheJu Insel. Als sie in der unmöglichen Situation Gottes Befehl gehorchten, konnten sie einige Krankenschwestern nach Deutschland senden. Unsere Missionare in Europa sind meistens nur eine einzelne Hausgemeinde. Aber sie gehorchen Jesu Befehl praktisch und stellen einen Abraham und eine Sara des Glaubens auf. Sie erobern wie Josua und Kaleb ihr jeweiliges Land mit dem Evangelium.</p>
<p>Als wir durch den Gehorsam 1000fach beteten, hat Gott mehr als 1000 Teilnehmer zur Anmeldung geführt. Gott möchte, dass wir 240 Hoffnungsträger aus Bonn zur Konferenz einladen und als ein geistliches HQ und Gastgeber die geistliche Umgebung vorbereiten. Ist das möglich? Ja, durch unseren praktischen Gehorsam ist das möglich. Jesus gibt uns täglich seinen Befehl: &#8220;Gebt ihr ihnen zu essen!&#8221; Gehorcht ihr diesem Befehl Jesus praktisch, oder bleibt ihr bequem zu Hause, anstatt den Schafen zu essen zu geben und am Campus den Gebetsaltar aufzubauen? Wir sollen über unsere Bequemlichkeit und unseren Ungehorsam Buße tun und durch den Gehorsam täglich Hoffnungsträger suchen und mit 240 Hoffnungsträgern zur ESBK fahren. Wir können durch den absoluten Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes wie die Israeliten eine gewaltige geistliche Erweckung in uns, den Hoffnungsträgern und in unserem Land erfahren und alle 1700 Hochschulen in Europa bis 2020 erschließen und 100.000 Missionare bis 2041 insbesondere nach China, nach Nordkorea und in die moslemische Welt aussenden. Gottes Hoffnung für Europa ist ein Königreich von Priestern für die ganze Welt zu sein. Gott hat dies uns gemäß 2. Mose 19,5.6 verheißen: &#8220;Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.&#8221; Laßt uns seinem Wort mit der absoluten Haltung gehorchen und als ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk gebraucht werden. </p>
<p>Wir haben heute die geistliche Erweckung betrachtet, die Gott durch sein mächtiges Wort zur Zeit von Nehemia unter den Israeliten bewirkt hat. Lasst uns dafür beten, dass Gott so eine gewaltige Erweckung auch in unserem Land bewirkt! Lasst uns dafür jeder seine Ohren dem Wort Gottes ganz zukehren und so zur Bibel zurückkehren und zu tüchtigen Bibellehrern wie Nehemia, Esra und den Leviten heranwachsen! Möge Gott bei der Europäischen Sommerbibelkonferenz mächtig durch sein Wort wirken und eine Flamme der geistlichen Erweckung in Deutschland und Europa entfachen!</p>
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		<item>
		<title>Jesus, der Herr über alles (Joh 3,35)</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2009/06/jesus-der-herr-uber-alles-joh-335/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 08:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

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		<description><![CDATA[JESUS,  DER  HERR ÜBER  ALLES
Johannes	3,22-36
Leitvers	3,35
* Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen (22-30)
1.	Worüber stritten die Jünger des Johannes mit einem Juden? (22-25)  Was sagten die Jünger zu Johannes? (26)  Was zeigen die Worte der Jünger über ihren inneren Zustand?
2.	Wie half Johannes seinen Jüngern? (27.28)  Mit wem verglich sich Johannes, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>JESUS,  DER  HERR ÜBER  ALLES</p>
<p>Johannes	3,22-36<br />
Leitvers	3,35</p>
<p>* Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen (22-30)</p>
<p>1.	Worüber stritten die Jünger des Johannes mit einem Juden? (22-25)  Was sagten die Jünger zu Johannes? (26)  Was zeigen die Worte der Jünger über ihren inneren Zustand?</p>
<p>2.	Wie half Johannes seinen Jüngern? (27.28)  Mit wem verglich sich Johannes, und was lehrt uns dieses Gleichnis über die Beziehung zwischen Jesus und den Gläubigen? (29; 2.Kor 11,2)  Was bedeuten Johannes’ Worte: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen“? (30)</p>
<p>* Der Vater hat ihm alles in seine Hand gegeben (31-36)</p>
<p>3.	Auf wen bezieht sich der Ausdruck: „Der von oben her kommt“ und „Der vom Himmel kommt“? (31; Kol 1,15-18; Joh 1,1-4)  Was ist sein Werk und wie ist die Reaktion der Menschen darauf? (32.33)  Woher hat der, den Gott gesandt hat, seine Autorität? (34)</p>
<p>4.	Was hat der Vater seinem geliebten Sohn gegeben? (35)  Was passiert mit denjenigen, die an den Sohn glauben und mit denen, die dem Sohn nicht gehorsam sind? (36)</p>
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		<item>
		<title>Das erste Zeichen Jesu (Joh 2,11)</title>
		<link>http://www.bonnubf.org/2009/06/das-erste-zeichen-jesu-joh-211-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 14:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[	DAS ERSTE ZEICHEN JESU
Johannes			2, 1 – 25
Leitvers 			2, 11
„Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.“
In der letzten Lektion haben wir gelernt, dass Jesus das Lamm Gottes ist, das die Sünden der ganzen Welt getragen hat und an unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	DAS ERSTE ZEICHEN JESU</p>
<p>Johannes			2, 1 – 25<br />
Leitvers 			2, 11</p>
<p>„Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.“</p>
<p>In der letzten Lektion haben wir gelernt, dass Jesus das Lamm Gottes ist, das die Sünden der ganzen Welt getragen hat und an unserer Stelle und wegen unserer Sünde und Missetat geschlachtet worden ist. Nun brauchen wir nicht mehr selber zu tragen, sondern dürfen unsere Sündenlast auf Jesus werfen. Möge Gott jeden von uns segnen, Jesus durch das tiefgehende Bibelstudium persönlich zu begegnen und wie Johannes der Täufer als lebendige Zeugen Jesu gebraucht zu werden. </p>
<p>Im heutigen Abschnitt geht es um die Hochzeit zu Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte. Dies war das erste Wunderzeichen Jesu, durch das er seine Herrlichkeit offenbarte. Wir lernen dadurch, dass Jesus kam, um die Menschen zu segnen und dass er Veränderungsmacht besitzt, die über unsere Vorstellung hinausgeht. Aber Jesus ist nicht nur voller Gnade, sondern auch voller Wahrheit. Als Jesus den Tempel sah, der vom Materialismus und der Gier der Menschen verseucht war, trieb Jesus alle Geschäftemacher hinaus, damit die Menschen Gott anbeten könnten. Jesus offenbarte sich auch als der wahre Tempel und lehrt uns, dass wir unsere Herzen reinigen müssen, damit wir Gott von ganzem Herzen anbeten können.</p>
<p>1. Das erste Zeichen Jesu (1-11)</p>
<p>Jesus, seine Mutter und seine Jünger waren auf einer Hochzeit eingeladen, die in Kana in Galiläa stattfand. In der damaligen Zeit war eine Hochzeit ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis und wurde über mehrere Tage hinweg fröhlich und mit viel Wein gefeiert. Eine Hochzeit ist immer eine fröhliche Angelegenheit, weil die Heirat der Segen Gottes für die Menschen ist, den Gott ihnen schon im Paradies gegeben hat. Darum war die Heirat der Höhepunkt im Leben dieses jungen Mannes und dieser jungen Frau, während der sie wie ein Prinz und eine Prinzessin behandelt wurden. Doch mitten auf diesem fröhlichen Hochzeitsfest geschah etwas unerwartetes: Der Wein ging aus. Die Bibel sagt uns nicht, ob unerwartet viele Gäste gekommen waren oder diese einfach zu viel getrunken hatten. Vielleicht waren die Familien von Braut und Bräutigam auch zu arm gewesen, so dass sie sich nicht viel leisten konnten. Auf jeden Fall war es ein mittlere Katastrophe, die das junge Ehepaar ihr Leben lang verfolgen würde und eine große Schmach auf die ganze Familie brächte. </p>
<p>Sehen wir uns Vers 3 an: „Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.“ Erstaunlicherweise war die Mutter Jesu eine der ersten, die die drohende Katastrophe bemerkte und sich um dieses Problem mit Verantwortungsbewusstsein kümmerte. Maria nahm nicht einfach als Gast an dieser Hochzeit teil, sondern sie hatte Wirtgeist und Verantwortungsbewusstsein. Sie dachte nicht: „Das ist nicht mein Problem“, sondern sie nahm dieses Problem als ihr eigenes Problem an und kam damit zu Jesus. </p>
<p>Während des Predigerworkshops diente M. Mark Yang den Predigern vom Anfang bis zum Ende mit dem Verantwortungsbewusstsein und Wirtgeist. Ohne Pause zu machen und indem er auf eine Reise nach Paris verzichtete hörte er immer wieder die Botschaften der Prediger und half ihnen, das Wort Gottes aufzunehmen. Er hat Verantwortungsbewusstsein und Wirtgeist, den Predigern zu helfen, die besten Botschaften für die Konferenz vorbereiten. Ob man Wirtgeist und Verantwortungsbewusstsein hat oder nicht, macht einen großen Unterschied. Einige werden an der Europäischen Sommerbibelkonferenz bloß als Gäste teilnehmen, die lecker essen und die gute Umgebung genießen und viele Fehler der anderen kritisieren. Aber einige werden als Wirte und als Leiter dieser Konferenz dienen und die Umgebung für das Wirken Gottes vorbereiten. Wer ist wohl am meisten gesegnet? Wirt oder Gast zu sein, ist keine Frage eines Amtes, sondern eine Frage des Herzens. M. Dr. John Jun ist ein Mann mit Wirtgeist, der sich in Korea jahrelang nur darum kümmerte, diejenigen die zum Zentrum kamen, zu begrüßen und die Schuhe der Bibelschüler ordentlich aufzustellen. Gott segnete sein Verantwortungsbewusstsein und hat ihm die Aufgabe als ein Generalsekretär für UBF anvertraut. </p>
<p>Wie antwortete Jesus auf ihre Bitte? Jesus wies sie zunächst zurück: „Was geht’s dich an Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ Jesus war nicht unfreundlich, aber er machte ganz klar, dass es noch nicht die Zeit Gottes war. „Meine Zeit“ bezieht sich im Johannesevangelium auf die Zeit, in der Jesus gemäß dem Willen Gottes am Kreuz sterben sollte. Jesus gehorchte der Führung Gottes absolut, indem er von Gottes Zeitplan abhängig war. Junge Menschen sind oft sehr ungeduldig und wollen das tun, was sie gerne tun wollen. Aber wir müssen lernen, wie Jesus nicht gemäß unserer eigenen Meinung oder Gefühl oder Begierde zu handeln, sondern nach Gottes Zeitplan zu leben und auf die Zeit zu warten, die Gott für uns vorgesehen hat.  </p>
<p>Trotz der scheinbaren Ablehnung Jesu, ließ Maria sich nicht beirren. Sie ging zuerst zu den Dienern und bereitete diese vor, dass sie Jesus gehorchen sollten. Wir sind oft von der praktischen Situation abhängig und werden von einer einzigen Ablehnung sehr entmutigt und denken, dass es vielleicht nicht der Wille Gottes wäre. Maria aber glaubte, dass Jesus etwas tun würde und bereitete weiter die Umgebung vor, in der Jesus wirken konnte.</p>
<p>Hier können wir etwas wichtiges über das Gebet lernen. Wir sind daran gewöhnt, mit unserer eigenen Kraft irgend etwas zu unternehmen, wenn wir ein Problem treffen. Wir denken, dass wir mit unserem Geld, unserem Wissen, unserer Geschicklichkeit alle Probleme lösen könnten. Darum beten wir nicht. Wenn uns ein Problem zu schwer wird, dann machen wir uns entweder viele Sorgen, indem wir hin und her überlegen oder wir reagieren manchmal mit Gleichgültigkeit, indem wir denken, dass es unmöglich wäre oder wir nicht zuständig sind. Lasst uns alle Anliegen im Gebet zu Jesus bringen und auf sein Wirken vertrauen: „Herr, sie haben keinen Wein mehr! Herr, meine Hoffnungsträger sind in ihren Sünden gefangen! Herr, sie sind geistlich beinahe tot!“ Durch das 1000-fache Gebet für die EU-SBK hat Gott uns geholfen, das Gebet etwas kennenzulernen. Am Anfang schien uns die Zahl von 1000 Teilnehmern zu hoch zu sein, so dass wir es uns nicht gut vorstellen konnten. Aber indem wir mit vielen Knechten Gottes auf der ganzen Welt zusammen täglich beteten, hat Gott die Vorbereitung für die EU-SBK reichlich gesegnet und hat nun schon mehr als 1000 Teilnehmer zur Anmeldung geführt. </p>
<p>Obwohl Jesus ihr Gebet nicht sofort erhörte, machte sich Maria daran, die Umgebung für das Wirken Jesu vorzubereiten, indem sie die Diener ermutigte, dem Wort Jesu zu gehorchen. Dies ist unser praktischer Anteil an dem Werk Gottes. Wir sollen die Hoffnungsträger ermutigen, Gottes Wort in ihrem Leben zu gehorchen: „Was er euch sagt, das tut!“ Dann können sie Gottes Wirken in ihrem eigenen Leben erfahren. </p>
<p>Sehen wir uns die Verse 6 und 7 an: „Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße. Jesus sprich zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.“ Die großen Wasserkrüge fassten zusammen etwa 600 Liter Wasser. Als Jesus den Dienern befahl, diese Krüge mit Wasser zu füllen, gab es viele Gründe dies nicht zu tun. Erstens war es wirklich sehr viel Arbeit, so viel Wasser vom Brunnen zu transportieren. Zweitens war es eine zusätzliche Arbeit, denn sicher hatten sie auf dem Fest schon alle Hände voll zu tun, während sich die meisten Gäste nur vergnügten. Drittens schien es eine sinnlose Arbeit zu sein, denn was hatte das Wasserholen mit ihrem Weinproblem zu tun? Die meisten würden wahrscheinlich zurückfragen „Warum? Warum ich? Warum jetzt?“ Aber zu unserer Überraschung gehorchten die Diener dem Befehl Jesu absolut. Sie erledigten diese Arbeit auch nicht etwa widerwillig oder gezwungen, sondern sie taten ihr Bestes, indem sie die Wasserkrüge sogar „bis obenan“ füllten. Sie achteten Jesu Worte höher als ihre eigenen Gedanken oder Meinung und taten alles, was Jesus sagte. </p>
<p>Was geschah dann? In Vers 8 befahl Jesus ihnen: „Schöpft nun und bringt’s dem Speisemeister!“  Dies war ein weiterer unmöglicher Befehl Jesu. Die Diener riskierten damit einen harten Tadel oder sogar den Rauswurf, wenn sie dem Speisemeister einen Becher mit Wasser vorsetzten. Aber durch den Glauben gehorchten sie auch diesmal und dann geschah das unglaubliche: Das Wasser war in einen herrlichen Wein verwandelt worden, so dass der Speisemeister ganz verzückt war. Er tadelte den Bräutigam, dass er seine Weinvorräte falsch geordnet und diesen Spitzenwein bisher versteckt gehalten hätte. Nun konnte die Hochzeit unter dem Segen des Herrn mit 600 Litern bestem Wein fröhlich weitergehen. </p>
<p>In Vers 9 sehen wir, dass der Speisemeister und der Bräutigam sich nur wunderten und auch alle Gäste nur den schönen Wein genossen und fröhlich feierten. Sie bekamen den Segen von diesem Wunder Jesu, aber sie wussten nicht was geschehen war. Im Gegensatz dazu aber wussten die Diener und die Jünger, was geschehen war. Sie konnten nicht nur süßen Wein trinken. Sie konnten die Herrlichkeit Jesu durch diese Begebenheit sehen und erkennen, wer Jesus ist, weil sie aktiv an diesem Wunder teilgenommen hatten. </p>
<p>Dies lehrt uns etwas wichtiges über den Segen des Gehorsams. Auch in unserer Zeit wirkt Gott mächtig. Aber die meisten Menschen nehmen diese nicht wahr. Aber diejenigen, die aktiv am Werk Gottes teilnehmen, die mitbeten, mitkämpfen, mitleiden, miteinladen, die können das mächtige Werk Gottes sehen und dadurch Gottes Herrlichkeit erfahren. Sie sind die wahren Hauptpersonen in der Geschichte Gottes, die durch den Glauben auch Berge versetzen können. </p>
<p>Gott hat den Gehorsam unserer Missionare und Hirten gegenüber dem Weltmissionsbefehl Jesu in den vergangenen 40 Jahren überreich gesegnet und dadurch ein großartiges Werk des Glaubens getan. M. Peter gehorchte dem Wort Gottes Markus 6,37 gerade auch in der Zeit der Anfechtungen, so dass er noch hingebungsvoller dem Bibelstudium und der Weltmission diente und Gott ihn nun für die Europamission kostbar gebraucht. Als M. Dr. Peter Kim durch den Gehorsam des Glaubens in seinem Missionsfeld, der Ukraine, blieb, obwohl fast alle anderen wegen der radioaktiven Verstrahlung wegliefen, segnete Gott sein Missionsleben überreich. Unsere Missionare haben auch alle durch den Gehorsam des Glaubens gekämpft, ihre Aufenthaltsproblematik zu lösen und der Deutschlandmission weiter zu dienen. Gott segnet immer den Gehorsam des Glaubens seiner Leute reichlich. Wir können dann den großen Sieg des Glaubens erfahren und reichliche Freude Gottes bekommen.</p>
<p>Sehen wir uns Vers 11 an: „Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.“ Jesus offenbarte durch dieses erste Zeichen seine Herrlichkeit und den Grund, warum er auf diese Erde kam. Er kam, um die Menschen zu segnen, wie er die Hochzeit in Kana gesegnet hat. Er kam, um die Menschen zur neuen Kreatur zu verändern, wie er geschmackloses Wasser in leckeren Wein verwandelt hat. Die Begegnung mit Jesus veränderte einen schwachen Mann Simon zum Fels des Glaubens, St. Petrus, auf den Jesus seine Gemeinde bauen konnte. Die Begegnung mit Jesus veränderte den Christenverfolger Saulus zu St. Paulus, dem Apostel der Heiden. Niemand ist in der Lage, sich selbst zu verändern, auch wenn er sich noch so sehr darum bemüht. Aber Jesus hat Veränderungsmacht. 2.Korinther 5,17 sagt: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ </p>
<p>Mutter Barry war eine gewöhnliche Frau vom Mississippi, aber Jesus machte ihr Leben herrlich und einflussreich und gebraucht sie als Glaubensmutter für unzählige Menschen in Korea und der ganzen Welt. Ein „geschmackloser“ junger Mann, der nur auf seinem Bett liegen und von etwas großem Träumen konnte, wurde zu einem verantwortlichen Leiter verändert, der nun mit großer Freude das Wort Gottes überall in Europa predigt. Jesus verändert unser geschmackloses Leben wie einfaches Wasser in ein herrliches und geschmackvolles Leben wie lieblicher Wein, das ein Segen für andere sein kann. </p>
<p>Unsere bevorstehende EU-SBK ist noch mehr als eine Hochzeit. Sie ist  ein himmlisches Fest, durch das wir Gott für das 40-jährige Wirken Gottes in Europa danken und die Vision für die nächsten 40 Jahre finden möchten. Jesus möchte diese Konferenz reichlich segnen. Lasst uns durch den Gehorsam des Glaubens diese Konferenz vorbereiten, indem wir unsere Krüge der Einladung und des Zweierbibelstudiums bis obenan füllen. Dann können wir Gottes Herrlichkeit sehen und diese Konferenz kann der Ausgangspunkt für eine geistliche Erweckung und Wiederherstellung in Europa sein.</p>
<p>2. Der neue Tempel, Jesus Christus (12-25)</p>
<p>In den Versen 12 bis 25 geht es um die Tempelreinigung Jesu. Jesus besuchte den Tempel in Jerusalem, aber der war wegen der zahlreichen Händler und Wechsler im Tempel sehr verdorben. Eigentlich sollte der Tempel ein Bethaus für alle Völker sein. Aber als Jesus dorthin kam, sah er wie eine Markthalle aus, wo an allen Ecken Händler mit ihren Schafen und Rindern und Tauben und Geldwechsler saßen und ein gutes Geschäft mit den zahlreichen Pilgern machten. Man sagt, dass damals im Tempel nur Opfertiere zugelassen waren, die im Tempel selber gekauft wurden, da nur diese vorher von den Priestern begutachtet und zertifiziert worden waren. Kurz gesagt machten sowohl Händler als auch Priester ein gutes Geschäft. Ihre pragmatische und materialistische Denkweise und ihre Gier hatte Gottes Haus zu einem Kaufhaus gemacht. </p>
<p>Normalerweise war Jesus immer sehr sanftmütig und gütig. Aber diesmal reagierte er sehr heftig. Er machte sich eine Geißel aus Stricken und trieb damit alle Geschäftemacher aus dem Tempel hinaus. Er stieß ihre Tische um und schüttete ihr Geld aus und sagte: „Macht nicht meines Vaters Haus zum Kaufhaus.“ Wahrscheinlich waren die Jünger zunächst sehr verwundert. Aber sie verstanden, dass der Eifer um das Haus Gottes Jesus ergriffen hatte. </p>
<p>Gemäß 1.Korinther 6,19 ist unser Leib ein Tempel des Heiligen Geistes. Wenn Jesus sieht, wie wir uns in unserem Herzen nur mit Internet, MP3-Player, Fernsehen, usw. beschäftigen, aber nicht mehr Gott anbeten, dann ist er auch sehr traurig und ärgerlich. Wenn wir in unserem Herzen Geld oder Vergnügen oder Freund oder Freundin haben, statt Gott, dann ist Jesus sehr traurig und ärgerlich. Lasst uns alle diese Dinge, die unser Herz gefangen nehmen hinaustreiben, damit unser Leib tatsächlich wieder ein Tempel des Heiligen Geistes sein kann, wo Gott angebetet wird. </p>
<p>Trotz des harten Tadels taten die Juden nicht Buße. Vielmehr griffen sie Jesus an und hinterfragten seine Autorität, um dadurch ihre eigene Sünde zu relativieren und zu entschuldigen. Jesus antwortete ihnen nicht direkt, sondern in einem Gleichnis, nämlich dass sie den Tempel abbrechen sollten, dann würde er ihn in drei Tagen wieder aufbauen. Dies war eine große Herausforderung, weil der Bau des Herodianischen Tempels 46 Jahre gedauert hatte, aber nun war er für Gott ganz nutzlos. Jesus wollte keinen Tempel aus Steinen bauen, sondern einen geistlichen Tempel, nämlich durch seinen Kreuzestod und seine Auferstehung. Dadurch hat er den Weg geöffnet, dass alle Menschen direkt zu Gott kommen und ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten können. </p>
<p>In der heutigen Lektion haben wir gelernt, dass Jesus Veränderungsmacht hat. Jesus kam in die Welt, um geschmackloses Wasser in leckeren Wein zu verändern und stinkende Sünder in herrliche Kinder Gottes. Wir haben auch gelernt, dass Jesus der wahre Tempel ist und dass wir unsere Herzen reinigen müssen, um Gott anzubeten. Möge Gott jeden von euch segnen, durch das Johannesbibelstudium Jesu Veränderungsmacht persönlich zu erfahren. Lasst uns wie die Diener Jesu Befehl gehorchen, unsere Einladungskrüge bis obenan füllen und so Gottes Herrlichkeit erfahren.</p>
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		<title>Das erste Zeichen Jesu (Joh 2,11)</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 09:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

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		<description><![CDATA[DAS  ERSTE  ZEICHEN  JESU
Johannes	2,1-25
Leitvers	2,11
* Das erste Zeichen Jesu (1-11)
1.	Was geschah bei der Hochzeit in Kana in Galiläa? (3a)  Warum stellte dies ein großes Problem dar?  Wie wollte Jesu Mutter dieses Problem lösen? (3-5)  Was können wir dadurch lernen?
2.	Warum war es für die Diener schwer, Jesu Worten zu gehorchen?  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DAS  ERSTE  ZEICHEN  JESU</p>
<p>Johannes	2,1-25<br />
Leitvers	2,11</p>
<p>* Das erste Zeichen Jesu (1-11)</p>
<p>1.	Was geschah bei der Hochzeit in Kana in Galiläa? (3a)  Warum stellte dies ein großes Problem dar?  Wie wollte Jesu Mutter dieses Problem lösen? (3-5)  Was können wir dadurch lernen?</p>
<p>2.	Warum war es für die Diener schwer, Jesu Worten zu gehorchen?  Wie reagierte der Speisemeister, nachdem er den Wein gekostet hatte? (9-10)  Was lernten die Jünger durch das erste Zeichen über Jesus?</p>
<p>* Der neue Tempel, Jesus Christus (12-25)</p>
<p>3.	Wie reagierte Jesus, als er die Händler und Wechsler im Tempel sah, und was sagte er? (12-16)  Warum war er zornig? (17)</p>
<p>4.	Wie reagierten die Juden auf Jesus? (18)  Wie antwortete Jesus? (19)  Was ist der wahre Tempel? (21-22)  In welcher Hinsicht kann Jesus der wahre Tempel für uns sein?</p>
<p>5.	Wann empfingen die Jünger Glauben durch diese Begebenheit? (22)  Wie unterscheidet sich der Glaube, der auf Zeichen basiert, von dem Glauben, der auf dem Wort Gottes basiert? (22-25)</p>
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		<title>Jesus, das Lamm Gottes (Joh 1,29)</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 09:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[	JESUS, DAS LAMM GOTTES
Johannes			1, 19 – 51
Leitvers 			1, 29
„Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.“
Dank sei Gott, dass er unsere Frühlings-Workshopkonferenz reichlich gesegnet hat. Wir danken Gott, dass wir Gottes Wort tiefgehend studieren und Jesu Siegesruf am Kreuz hören durften: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	JESUS, DAS LAMM GOTTES</p>
<p>Johannes			1, 19 – 51<br />
Leitvers 			1, 29</p>
<p>„Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.“</p>
<p>Dank sei Gott, dass er unsere Frühlings-Workshopkonferenz reichlich gesegnet hat. Wir danken Gott, dass wir Gottes Wort tiefgehend studieren und Jesu Siegesruf am Kreuz hören durften: „Es ist vollbracht.“ Jesus hat das Erlösungswerk am Kreuz vollbracht und die Strafe für unsere Sünde vollkommen bezahlt. Nun dürfen wir auf das vollbrachte Erlösungswerk vertrauen und den jungen Studenten mit der Hoffnung Gottes und der Siegeszuversicht dienen, dass Europa geistlich wiedererweckt und als Königreich von Priestern für die Weltmission gebraucht wird.</p>
<p>Im Prolog des Johannesevangeliums hat Johannes uns Jesus als den ewigen Schöpfergott und das Licht der Menschen vorgestellt. Im heutigen Abschnitt möchten wir noch tiefer darüber nachdenken, wer Jesus ist. Zunächst möchten wir das Zeugnis von Johannes dem Täufer studieren, der bezeugte, dass Jesus das Lamm Gottes ist. Wir möchten auch das Zeugnis der Jünger kennenlernen, die Jesus persönlich begegnet und ihm nachgefolgt sind. Möge Gott uns helfen, durch das Johannesbibelstudium Jesus persönlich zu begegnen und eine persönliche Überzeugung zu haben, wer Jesus für mich ist. Möge Gott jeden von euch segnen, Jesus als das Lamm Gottes persönlich anzunehmen. </p>
<p>I. Jesus, das Lamm Gottes (19-34)</p>
<p>Sehen wir uns Vers 19 an: „Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden zu ihm sandten Priester und Leviten von Jerusalem, dass sie ihn fragten: Wer bis du?“ Johannes der Täufer war ein einflussreicher geistlicher Leiter in seiner Zeit. Er predigte in der Wüste die Taufe der Buße, indem er die Menschen im Jordan untertauchte. Sein reines Leben und seine klare Botschaft waren so vollmächtig, dass das ganze jüdische Land zu ihm kam. Die Menschen kamen, bekannten ihre Sünden und ließen sich zum Zeichen der Buße im Jordan taufen. Aber den Priestern in Jerusalem war der Täufer ein Dorn im Auge und so sandten sie eine Untersuchungskommission zu ihm, um ihn über seine Identität und sein Werk zu befragen. Ihre Absicht war es nicht, seine Botschaft zu hören, sondern sein Werk zu kritisieren. Als sie ihn fragten: „Wer bist du?“ hätte er sich leicht selbst darstellen oder seine Persönlichkeit herausstellen können. Aber stattdessen sagte er: „Ich bin nicht der Christus.“ Johannes der Täufer war so populär, dass einige dachten, er könnte der verheißene Messias sein. Johannes hätte dies ganz einfach für sich selbst ausnutzen können, aber stattdessen bekannte er klar, dass er nicht der Christus ist. Vielleicht Elia? „Ich bin’s nicht!“ Oder der Prophet? „Nein!“ Johannes lehnte jeden Titel ab, der ihm doch menschliche Autorität verleihen könnte. Er war so demütig und machte sich selbst ganz klein, damit er Jesus verherrlichen und die ihm anvertraute Botschaft mit Klarheit weitergeben könnte. </p>
<p>Sehen wir uns Vers 23 an: „Er sprach: »Ich bin die Stimme eines Predigers in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn!« wie der Prophet Jesaja gesagt hat.“ Johannes wollte nicht mehr sein als eine Stimme, die laut erschallt aber auch sogleich wieder verschwindet. Nicht seine Person, alleine die Botschaft war wichtig und der, von dem er zu predigen hatte: Der Herr, der kommende Messias, der Christus, der, dem nicht einmal er es wert war, die Schuhriemen zu lösen. Auf ihn wollte er die Menschen vorbereiten und hinweisen, und nicht eigene Ehre oder Anerkennung gewinnen. Nur eine Stimme in einer wüsten Gegend, nur ein Wegweiser zu Jesus hin wollte er sein. Johannes wollte die Menschen nicht zu sich, sondern zum wahren Messias, Jesus Christus führen.</p>
<p>In der Geschichte gab es viele geistliche Leiter, die gut angefangen haben, aber nachdem sie etwas Erfolg hatten, hochmütig wurden, so dass sie dachten, dass sie selbst etwas wären. Apostel Paulus hatte stets eine klare Identität, dass er nur ein Knecht, nur ein Werkzeug Gottes für die Heidenmission war. Deshalb konnte er immer demütig die Gnade Gottes anerkennen und bezeugen, dass er gar nichts getan hatte: „Nicht ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist.“ Gott wiedersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. Johannes behielt immer seine Demut und bekannte, dass er nichts, aber Jesus alles ist. Er fand seine Aufgabe und Mission durch das Wort Gottes Jesaja 40,3. An dieser Berufung hielt er unter allen Umständen fest, egal ob er gerade sehr populär war oder ins Gefängnis geworfen wurde. </p>
<p>Es ist für uns sehr wichtig, dass wir eine klare geistliche Identität haben und diese bei jeder Gelegenheit bezeugen können. In unserer Zeit sehen wir viele junge Menschen, die keine klare Orientierung des Lebens finden und keine klare Mission für ihr Leben haben. Weil sie sich selbst nicht in Gott gefunden haben, scheint ihnen alles sinnlos zu sein. Einige versuchen durch Erfolg und Anerkennung in der Welt, durch ein vergnügungssüchtiges Leben oder einfach durch eine verrückte Aktion ihrem Leben Bedeutung zu geben. Auch viele junge Christen wissen nicht genau, wer sie sind oder wofür sie sich hingeben sollten. Johannes fand seine Mission und Orientierung des Lebens, indem er ein Wort Gottes persönlich annahm. Er nahm die Mission an, ein Wegbereiter für das Kommen des Messias, Jesus Christus, zu sein und er lebte mit dieser Berufung konsequent. Möge Gott unsere jungen Hirten und der neuen Generation helfen, eine klare Identität in Jesus zu haben und gemäß der Berufung Gottes als ein Königreich von Priestern zu leben, durch das Gottes Wohltaten zunächst in Bonn, dann an 1.700 Hochschulen in Europa und in der ganzen Welt verkündigt werden. </p>
<p>In den Versen 24 bis 27 fragten die Pharisäer Johannes nach seiner Legitimation, die Menschen zu taufen. Aber Johannes ging nicht auf ihre Frage ein, sondern bezeugte ihnen Jesus, der viel größer war, so dass er nicht einmal wert war, seine Schuhriemen zu lösen. Johannes Größe bestand darin, dass er sich selbst in den Hintergrund stellte, um alleine Jesus groß zu machen.</p>
<p>Sehen wir uns Vers 29 an: „Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ Johannes hatte Jesus niemals zuvor gesehen. Aber als er ihn kommen sah, wusste er sofort, wer Jesus ist. Darum legte er ein klares Zeugnis ab, dass Jesus das Lamm Gottes ist, das der Welt Sünde trägt. Hier bedeutet das Lamm Gottes das von Gott auserwählte Opferlamm, welches für die Sünden der Welt geschlachtet werden sollte. </p>
<p>Um die Israeliten aus Ägypten zu befreien, befahl Gott ihnen an einem Tag, ein Lamm zu schlachten und die Türpfosten ihrer Häuser mit dem Blut des Lammes zu bestreichen. Das Blut des Lammes war das Zeichen, welches sie von der Plage des Todes, nämlich von dem Tod aller Erstgeborenen errettete. In gleicher Weise ist Jesus das stellvertretende Opferlamm Gottes geworden, das die Strafe für unsere Sünde getragen hat. Wenn wir sein Opfer am Kreuz durch den Glauben annehmen, sind wir von der Strafe Gottes und den Konsequenzen der Sünde befreit und haben das ewige Leben. </p>
<p>Die Sünde der Menschen ist vor Gott so ernsthaft, dass sie nur durch das Blutvergießen vergeben werden kann (Hebr 9,22). Darum mussten die Israeliten immer wieder neu Opfertiere für ihre Sünde bringen. Selbst der Hohepriester durfte das Allerheiligste im Tempel nur betreten, wenn er vorher Opfer dargebracht hatte. Aber diese Opferlämmer konnten in der Tat das Sündenproblem der Menschen gar nicht lösen. Darum hat Gott schon im Alten Testament den Messias als das wahre Opferlamm verheißen. Durch sein Opfer sollte die Sühnung der Sünden ein für allemal vollbracht werden (Hebr 9,12). Darauf bezog sich Johannes, als er sagte: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.“ </p>
<p>Jesus ist das von Gott selbst zur Verfügung gestellte Opferlamm. D. h. dass Gott selbst den Preis für die Sühnung der Sünden bezahlte. Der Prophet Jesaja sagte über den kommenden Messias: „Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.“ (Jesaja 53,7) Wir haben viel zu sagen, wenn wir einmal ungerecht behandelt werden. Aber Jesus tat seinen Mund nicht auf, obwohl er wie ein Schlachtschaf behandelt wurde. Jesus war so geduldig und sanftmütig.</p>
<p>Warum tat Jesus dies? Jesaja 53,4.5 sagen: „Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ Jesus, Gottes Sohn, trug die Strafe, die wir wegen unserer Sünde verdient hatten. Er trug sie willig und vergoss zur Sühnung der Sünden der Menschen sein Blut am Kreuz. Er trug unseren Ungehorsam, unsere Rebellion und unsere Übertretung. In ihm haben wir vollkommene Vergebung und das ewige Leben. Preiset Jesus!</p>
<p>Manchmal denken wir, dass wir zu sündig wären, als dass Jesus uns annehmen könnte. Manchmal fühlen wir uns, dass wir verdammt werden, sobald unsere Sünde offenbart wird. Aber zu Jesus darf jeder kommen, wie er ist und die Reinigung von allen seinen Sünden empfangen. Wer das Lamm Gottes, Jesus, aufnimmt und mit seinen Sünden zu Jesus kommt, wird die absolute Liebe und Vergebungsgnade Gottes in seinem Herzen erfahren. Wer das Lamm Gottes, Jesus, aufnimmt, kann die Sündenmacht überwinden und ein siegreiches Leben führen. Der kann Gott loben und singen:<br />
Es ist Kraft, Kraft, wunderbare Kraft<br />
indem Blut, in dem Blut.<br />
Es ist Kraft, Kraft, Überwinderkraft<br />
in dem Blut des Heilands allein.<br />
Der Verfasser des Hebräerbriefes schreibt dazu in Hebr 9,14: „&#8230;.um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott.“ </p>
<p>II. Wir haben den Messias gefunden (35-51)</p>
<p>In den Versen 35 bis 51 erfahren wir, wie die ersten Jünger Jesus begegneten und wie sie ihr Leben in der Nachfolge Jesu begonnen haben. Einer lud den anderen ein, indem sie ein klares Zeugnis über ihre Begegnung mit Jesus ablegten. Gottes Werk wächst durch die Mund-zu-Mund-Propaganda derjenigen, die Jesus persönlich begegnet sind. </p>
<p>Andreas und ein weiterer Jünger, bei dem es sich wahrscheinlich um den Verfasser Johannes handelt, waren zuvor Jünger von Johannes dem Täufer gewesen. Aber als Johannes der Täufer wiederholt zu ihnen sagte: „Siehe, das ist Gottes Lamm!“, wollten sie Jesus kennenlernen. Jesus fragte sie: „Was sucht ihr?“ Dies scheint eine einfache Frage zu sein. Aber es war eine Frage nach ihrem Herzensmotiv. Wollten sie durch Jesus weltlichen Erfolg erlangen, wollten sie menschliche Anerkennung bekommen oder wollten sie einen Lebenspartner finden? Die Menschen folgen Jesus mit den verschiedensten Motiven nach. Die Antwort der Jünger: „Meister, wo ist deine Herberge?“ zeigt, dass sie Jesus kennenlernen wollten. Sie wollten seine Herberge sehen, d.h. sie wollten sein ganzes Leben sehen und mit ihm zusammensein. Jesus lud sie ein „Kommt und seht!“ „Kommt und seht!“ ist die wunderbare Einladung Jesu, ihn kennenzulernen. Jesus nachzufolgen ist keine intellektuelle Frage, sondern eine Frage, dass wir ihn kennenlernen. Er möchte eine persönliche Beziehung mit jedem von uns anknüpfen.</p>
<p>Wir wissen nicht genau, was die Jünger an diesem Tag bei Jesus gesehen haben. Aber diese kurze Begegnung mit Jesus veränderte ihr ganzes Leben. Kurz darauf sehen wir, dass Andreas schon zu einem Missionar geworden war. Er findet als erstes seinen älteren Bruder Simon und bezeugt ihm: „Wir haben den Messias gefunden.“ Und dann führte er seinen Bruder zu Jesus. Simon war wirklich ein sturer und schwer zu bewegender Mensch. Niemals war er mit seinem Bruder zu Johannes dem Täufer gegangen. Selbst als Jesus in der Nähe predigte, blieb er lieber bei seinen Netzen. Aber das Zeugnis von Andreas und seine Überzeugung von Jesus machten ihn neugierig. Schließlich kam er zu Jesus. Was sagte Jesus zu ihm? Sehen wir uns Vers 42 an: „Und er führte ihn zu Jesus. Als Jesus ihn sah, sprach er: Du bis Simon, der Sohn des Johannes; du sollst Kephas heißen, das heißt übersetzt Fels.“ Jesus sah ihn mit der Hoffnung Gottes an und gab ihm eine große Verheißung, dass er ein Fels des Glaubens sein würde. Bis dahin war Petrus ein gewöhnlicher Fischer gewesen. Aber Jesus setzte eine große Hoffnung auf ihn, weil er die Vision hatte, das Petrus ein Fels des Glaubens für seine Gemeinde sein würde. Jesus sieht uns nicht so, wie wir sind, sonder er sieht uns mit der Hoffnung Gottes, für welches herrliche Ziel Gott uns geschaffen hat. </p>
<p>Am nächsten Tag traf Jesus Philippus und lud ihn ein: „Folge mir nach!“ Philippus war ein berechnender und kluger Mann. Aber als er Jesu Berufung hörte, berechnete er nicht, sondern folgte ihm nach. Sicher war er auch durch Petrus und Andreas ermutigt, die aus der selben Stadt stammten wie er und Jesus bereits folgten. Philippus fing sogleich an, andere einzuladen. Der erste, den er fand, war Nathanael. Aber es war nicht leicht diesen einzuladen, weil er zahlreiche Vorurteile besaß. Jesus aber half Nathanael ganz individuell und persönlich. Zunächst ermutigte Jesus, ihn, dass er ein rechter Israelit war. Dann sagte er ihm, dass er ihn schon unter dem Feigenbaum gesehen hatte. Wahrscheinlich wusste niemand von der Begebenheit unter dem Feigenbaum, sondern es war ein Geheimnis zwischen Nathanael und Gott. Nathanael war überwältig und bekannte, dass Jesus der Sohn Gottes sein musste. Jesus ermutigte ihn, dass dies nicht alles war, sondern dass er noch Größeres sehen werde, wie Jakob, der die Himmelsleiter gesehen hatte. </p>
<p>Jesus kümmerte sich um jeden einzelnen seiner Jünger ganz persönlich und individuell und half ihnen, dass sie ihn kennenzulernen konnte. Danach konnten sie ein klares Bekenntnis ablegen: „Wir haben den Messias gefunden.“ (41) „Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben.“ (45) „Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel.“ (49) Jesus möchte auch jedem von uns persönlich begegnen. Er lädt uns ein, ihn durch sein Wort kennenzulernen, bis jeder von uns ein klares Bekenntnis ablegen kann, wer Jesus für mich ist. </p>
<p>Gottes Werk geschieht dort, wo ein Mensch Jesus begegnet und diese frohe Botschaft mit klarer Überzeugung weitersagt. Ich kenne eine Frau, die stets mit Überzeugung die frohe Botschaft des Evangeliums weitergibt, indem sie nicht aufhört, bis die Herzen der Hoffnungsträger bewegt werden und diese mit großer Freude das Bibelstudium beginnen. Es kommt nicht auf eine gute oder ausgefeilte Botschaft oder auf unsere Sprachkenntnisse oder unser Alter an, sondern allein auf unsere Liebe zu Jesus und unsere Überzeugung, dass Jesus das Lamm Gottes und unser Erlöser ist. </p>
<p>In der heutigen Lektion haben wir das klare Zeugnis von Johannes dem Täufer kennengelernt: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.“ Wir haben auch die Zeugnisse der ersten Jünger gehört, die durch die persönliche Begegnung mit Jesus ein klares Bekenntnis ablegen konnten, wer Jesus ist. Möge Gott jedem von uns helfen, Jesus durch das tiefgehende Bibelstudium persönlich zu begegnen und ein klares Bekenntnis des Glaubens ablegen. Möge Gott uns wie Johannes den Täufer und die ersten Jünger als lebendige Zeugen Jesu für die Studenten in Bonn, in Europa und der ganzen Welt gebrauchen.</p>
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		<title>Siehe, das ist Gottes Lamm (Joh 1,29)</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 10:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fragebögen]]></category>

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		<description><![CDATA[SIEHE,  DAS  IST  GOTTES  LAMM
Johannes	1,19-51
Leitvers	1,29
* Jesus, das Lamm Gottes (19-34)
1.	Warum fragten die Juden Johannes den Täufer nach seiner Identität? (19)  Was können wir durch seine Antwort „Ich bin&#8217;s nicht“ lernen? (20.21a.21b.27)  Was lehrt uns seine klare Antwort aufgrund des Wortes aus dem Propheten Jesaja über seine Mission und sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SIEHE,  DAS  IST  GOTTES  LAMM</p>
<p>Johannes	1,19-51<br />
Leitvers	1,29</p>
<p>* Jesus, das Lamm Gottes (19-34)</p>
<p>1.	Warum fragten die Juden Johannes den Täufer nach seiner Identität? (19)  Was können wir durch seine Antwort „Ich bin&#8217;s nicht“ lernen? (20.21a.21b.27)  Was lehrt uns seine klare Antwort aufgrund des Wortes aus dem Propheten Jesaja über seine Mission und sein Leben? (23)</p>
<p>2.	Warum nannte Johannes Jesus „Gottes Lamm“? (2.Mose 12,21-23)  Was ist das grundlegende Problem der Welt und wie löste Jesus dies? (Röm 1,21-32; Jes 53,5-7; 3.Mose 16,9.10; Hebr 9,14; Joh 19,30)</p>
<p>* Wir haben den Messias gefunden (35-51)</p>
<p>3.	Denke darüber nach, was die Frage Jesu „Was sucht ihr?“ (38) und seine Einladung „Kommt und seht!“ für die beiden Jüngern, die ihm nachfolgten, bedeuten! (39a)  Was bedeutet ihr Zeugnis: „Wir haben den Messias gefunden“ für ihr Leben? (41)</p>
<p>4.	Wie konnten Andreas, Simon, Philippus und Nathanael zu Jesus kommen? (36.41.45. 47.49)  Wie half Jesus jedem einzelnen von ihnen? (39.42.43.47.50.51)  Was offenbaren ihre persönlichen Bekenntnisse über Jesus? (41.45.49)  Wer ist dieser Jesus für jeden von uns ? (50b.51)</p>
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		<title>Es ist vollbracht! (Joh 19,30)</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 10:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Botschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[	ES IST VOLLBRACHT!
Johannes			19, 16b – 37
Leitvers 			19, 30
„Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied.“
Das Kreuz ist das Symbol der Christenheit. Wir finden das Kreuz auf jedem Kirchturm und an jedem Altar. Besonders junge Leute tragen gern ein Kettchen mit einem silbernen oder goldenen Kreuz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>	ES IST VOLLBRACHT!</p>
<p>Johannes			19, 16b – 37<br />
Leitvers 			19, 30</p>
<p>„Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht!, und neigte das Haupt und verschied.“</p>
<p>Das Kreuz ist das Symbol der Christenheit. Wir finden das Kreuz auf jedem Kirchturm und an jedem Altar. Besonders junge Leute tragen gern ein Kettchen mit einem silbernen oder goldenen Kreuz um ihren Hals. Junge Frauen mögen sogar Ohrringe mit einem Kreuz. Aber viele, die sich mit einem Kreuz schmücken, kennen die genaue Bedeutung des Kreuzes gar nicht mehr. In der Vergangenheit war das Kreuz ein Symbol der Schmach, der Niederlage und des Leids. Das Kreuz war ein Gerät, um die Todesstrafe an Schwerverbrechern zu vollstrecken. Seit der Zeit Jesu jedoch wurde das Kreuz zum Symbol des Sieges. Es ist zum Symbol des Lebens und der Herrlichkeit Gottes geworden. Lasst uns heute die wahre Bedeutung des Kreuzes kennenlernen, indem wir über Jesu Kreuzigung und Tod nachdenken.</p>
<p>I. Jesus wurde als der König der Juden gekreuzigt (16b-27)</p>
<p>In Kapitel 18 erfahren wir, wie Jesus von römischen Soldaten und von den Knechten der religiösen Oberen der Juden gefangengenommen wurde, wie er vor den Hohenpriester gebracht, dort die ganze Nacht hindurch verhört und am nächsten Morgen gefesselt zum römischen Statthalter, Pilatus, gebracht wurde. Pilatus erhörte Jesus erneut, aber er fand keine Schuld an ihm und wollte ihn freilassen. Um die aufgebrachten Juden zu besänftigen, ging er jedoch einen Kompromiss ein und ließ Jesus auspeitschen. Als die Juden dann damit drohten, dass sie Pilatus&#8217; Loyalität gegenüber dem Kaiser in Verruf bringen wollten, wenn er Jesus freilassen würde, wurde Pilatus von Furcht erfüllt und traf eine Entscheidung gegen Jesus.</p>
<p>Betrachten wir die Verse 16b.17: &#8220;Sie nahmen ihn aber, und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf hebräisch Golgatha.&#8221; Überlicherweise mussten die Verurteilten den ca. 70 kg schweren Querbalken des Kreuzes selbst tragen. Wegen des vorhergehenden Verhörs war Jesus völlig übermüdet, hungrig und durstig gewesen. Die römischen Soldaten hatten mit ihren Peitschen, an deren Enden Metallstückchen angebracht waren, erbarmungslos auf Jesus eingeschlagen, so dass. Jesu Rücken nur noch eine zerfetzte, blutige Masse war. Erst kurz vor dem Tode hatte der Hauptmann diese grausame Folter gestoppt. Dann wurde Jesus von den Soldaten  verhöhnt, indem sie ihm einen roten Mantel anzogen, einen Stock als Zepter in seine Hand gaben und eine Dornenkrone ins Gesicht drückten. &#8220;Sei gegrüßt, König der Juden!&#8221; huldigten sie ihm. Und dann spuckten ihm ins Gesicht und schlugen ihn mit einem Rohr auf das Haupt. Schließlich legten sie das Kreuz auf seine Schulter. Auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte brach Jesus mehrmals zusammen. Simon, der am Wegrand stand und zuschaute wurde von den Soldaten gezwungen, das Kreuz Jesu weiter zu tragen. Auf Golgatha angekommen, begann dann die Kreuzigung. Sehen wir uns Vers 18a an: &#8220;Dort kreuzigten sie ihn.&#8221; Jesus wird als erstes entkleidet und auf das Holz gelegt. Ein Soldat greift zu einem schweren Hammer und langen Eisennägeln. Er setzt einen der Nägel an Jesu Handgelenk an und treibt ihn mit schweren Schlägen durch Jesu Hand hindurch tief ins das Holz. Beißender Schmerz durchdringt den ganzen Leib Jesu. Blut spritzt aus der Wunde. Der Soldat wechselt die Seite und wiederholt diese Prozedur. Schließlich presst er Jesu Füße übereinander und treibt einen langen Nagel hindurch in das Holz. Dann wird das Kreuz mit Seilen aufgerichtet. Unbeschreibliche, feurige Qualen und Muskelkrämpfe durchschießen in diesem Moment Jesu Leib. Sein ganzes Körpergewicht hängt an nur drei Nägeln. Sein wundgepeitschter Rücken reibt sich an dem rauhen Holz. Um nicht zu ersticken und etwas Atem holen zu können, muss sich der Gekreuzigte irgendwie aufrichten, indem er sein ganzes Gewicht auf den einen Nagel, der seine Füße durchbohrt hat, verlagert. Die Qualen, die Jesus bei jedem einzelnen Atemzug durchmacht, sind mit Worten nicht mehr zu beschreiben.</p>
<p>Betrachten wir Vers 18b: &#8220;und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte.&#8221; Jesus erduldete nicht nur unbeschreibliche körperliche Qualen. Ihm wurde auch unerträgliche Schmach zugefügt, indem man ihn zusammen mit zwei Kriminellen kreuzigte. Diese Verbrecher hatten ihre Strafe wegen ihrer bösen Taten verdient gehabt. Aber Jesus war der Sohn Gottes, der niemandem etwas zu Leide getan hatte. Indem sie Jesus in der Mitte kreuzigten, demütigten sie ihn als denjenigen mit der größten Schuld, als denjenigen, der das übelste Verbrechen begangen hatte. Warum wurde Jesus, der völlig unschuldig war, auf diese schmach- und qualvolle Art und Weise hingerichtet? Jesaja prophezeite in Jesaja 53,3-6: &#8220;Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen allen in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn.&#8221; Hier offenbart Jesaja, dass Jesus diesen qual- und schmachvollen Tod um unserer Sünde willen auf sich genommen hat. Anders gesagt, haben eigentlich wir wegen unserer Sünden diese Strafe verdient gehabt. Römer 3,23 sagt: &#8220;Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,&#8221; und Römer 3,10 sagt: &#8220;Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.&#8221;</p>
<p>Was ist dann eigentlich die Sünde? Sünde bedeutet, dass man Gottes Gebote übertreten hat. Wer gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt, wird auch bestraft. Ich habe gehört, dass es in der Schweiz den strengsten Bußgeldkatalog Europas gibt. Ein Fahrradfahrer bspw., der mit einer nicht einwandfrei funktionierenden Klingel erwischt wird, muss bereits 10 Euro Strafe zahlen. Gott gab uns seine heiligen Gebote, damit wir dadurch leben und Gott verherrlichen sollen. Wer aber kann alle Gebote Gottes einhalten? Jesus sagte z.B. in Matthäus 5,27.28: &#8220;Ihr habt gehört, dass gesagt ist: &#8220;Du sollst nicht ehebrechen.&#8221; Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.&#8221; Allgemein gesagt, bedeutet Sünde, dass man das Ziel seines Lebens verfehlt, indem man in seiner Lebzeit nicht nach Gott gefragt, ihm auch nicht gedankt und nicht nach seinem Willen gesucht hat. Sünde bedeutet, dass man Gott aus seinem Leben ausklammert, dass man nach Selbstverwirklichung trachtet und gemäß seiner Lust und Begierde lebt, vor allem nach eigener Ehre strebt, statt nach Gottes Ehre. Doch viele Menschen von heute sind gegenüber der Sünde abgestumpft. Sie denken, dass die Sünde eine harmlose, ja sogar eine amüsante Sache sei. Wenn wir jedoch auf den gekreuzigten Jesus schauen, erkennen wir, wie ernsthaft die Sünde ist. Wenn wir auf den gekreuzigten Jesus schauen, erkennen wir, dass der Lohn der Sünde der Tod ist. (Röm 6,23)</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles. Wir müssen auch von Gott gerichtet und ewig verdammt werden. Fälschlicherweise denken viele Menschen, dass wenn sie einmal gestorben sind, alles vorbei sei. Die Bibel aber sagt ganz klar, dass der Tod nicht das Ende des Lebens ist. Hebräer 9,27 sagt: &#8220;Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.&#8221; Jesus machte den Menschen unmissverständlich klar, dass die Seele des Menschen unsterblich ist, und dass es für alle eine Auferstehung geben wird, die Kinder Gottes gehen in das Reich Gottes, aber die Kinder des Teufels gehen in die Hölle, den schrecklichen Ort, wo es keinerlei Hoffnung mehr geben wird, sondern nur noch Heulen und Zähneklappern und unvorstellbares Leid bis in alle Ewigkeit. Die Folgen der Sünde sehen wir schon in diesem Leben: Furcht, Ruhelosigkeit, das quälende, schlechte Gewissen, Depressionen und auch das verzweifelte Bemühen irgendwie durch eigene gute Taten vor Gott gerecht werden zu wollen. Vor 14 Tagen erfuhr ich, wie sich ein junger Mann aus Verzweiflung darüber, dass er nachts vor lauter Unruhe nicht mehr richtig schlafen konnte, sich das Leben genommen hatte. Was für ein fataler Trugschluss!</p>
<p>Sehen wir uns Vers 19 an: &#8220;Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der König der Juden.&#8221; Durch diese Aufschrift wurde damals das Verbrechen des Gekreuzigten öffentlich kund gemacht. Was bedeutet nun diese Aufschrift? &#8220;Jesus von Nazareth&#8221; bedeutet, dass Jesus der gute Hirte ist. Jesus wurde in Bethlehem in Judäa geboren, aber er wuchs in Nazareth in Galiläa auf. Dort begann er sein messianisches Werk, dort berief er seine ersten Jünger und vollbrachte zahlreiche Wunder. &#8220;Jesus von Nazareth&#8221; steht für den guten Hirten, der voller Barmherzigkeit war. &#8220;Jesus von Nazareth&#8221; war ein Freund für den einsamen Zöllner Levi und er war der wahre Mann für eine samaritische Frau. &#8220;Jesus von Nazareth&#8221; gab den Blinden das Augenlicht wieder und machte, das Gelähmte wieder gehen konnten.</p>
<p>Der zweite Teil der Aufschrift lautete: &#8220;der König der Juden&#8221;. Der &#8220;König der Juden&#8221; bedeutet, dass Jesus der &#8220;König der Könige&#8221; und der &#8220;Herr aller Herren&#8221; ist. &#8220;Der König der Juden&#8221; ist der verheißene Messias, der im AT von Gott angekündigt worden war und aus dem Geschlecht Davids in die Welt kommen sollte. Der &#8220;König der Juden&#8221; bedeutet, dass Jesus der Christus Gottes ist, dessen Reich nicht politischer, sondern geistlicher Natur ist, der über unsere Herzen mit Wahrheit, Liebe und Frieden regieren möchte. Als die Hohenpriester die Aufschrift lasen, ärgerten sie sich, dass Pilatus Jesus zum &#8220;König der Juden&#8221; gemacht hatte. Darum protestierten sie und sprachen: &#8220;Schreib nicht: Der König der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden.&#8221; Aber Pilatus antwortete ihnen: &#8220;Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.&#8221; Die Juden wollten Jesus zu einem Schwerverbrecher deklarieren. Aber durch Pilatus Aufschrift offenbarte Gott den wahren Grund seines Todes, nämlich, dass Jesus nicht wegen eines eigenen Vergehens gekreuzigt wurde, sondern dass er sich hier als der verheißene Messias, als der König der Juden, für die Sünden der Menschen bestrafen ließ. Dass dieses Urteil &#8220;Jesus von Nazareth, der König der Juden&#8221; in den drei bedeutendsten Sprachen, nämlich in Hebräisch, der Muttersprache der Juden, in Latein, der damaligen Weltsprache und in Griechisch, der damaligen Sprache der Kultur niedergeschrieben war, offenbart, dass Jesus hier auf Golgatha als der Erretter für die Welt gestorben ist.</p>
<p>Betrachten wir die Verse 23 und 24. Während Jesus am Kreuz hing, teilten die Soldaten seine Kleider unter sich auf und losten um sein Gewand. Die Soldaten stehen hier repräsentativ für die Sündhaftigkeit und Bosheit der gefallenen Menschen. Ohne jegliches Mitgefühl zu haben, nutzten sie Jesu Kreuzigung dazu aus, einen kleinen materiellen Gewinn zu machen. Sie waren kalt, unbarmherzig und gierig. Unter dem Kreuz standen auch Jesu Mutter und zwei andere Marien. Sie konnten nicht begreifen, dass Jesus, ihr guter Hirte, auf so grausame Weise gekreuzigt wurde und weinten endlos. Wie schrecklich war für Jesu Mutter der Anblick ihres leidenden Sohnes. Ihr musste zumute gewesen sein, als ob ein Schwert ihr Herz und ihre Seele durchbohren würde (Lukas 2,35). Als Jesus seine Mutter sah, sprach er zu ihr: &#8220;Frau, siehe, das ist dein Sohn.&#8221; Und zu dem Jünger, der bei ihr war, sagte er: &#8220;Siehe, das ist deine Mutter.&#8221; Obwohl Jesus weitaus größere Schmerzen als seine Mutter erduldete, dachte er nicht an sich selbst, sondern kümmerte sich um seine leidende Mutter. Wie wunderschön ist Jesus, der das Leiden eines Menschen wahrhaft versteht und ihm wahren Trost gibt.</p>
<p>II. Jesus vollbringt das Erlösungswerk Gottes (28-37)</p>
<p>Als Johannes gegen Ende des ersten Jahrhunderts diese Zeilen schrieb, existierten bereits einige Unwahrheiten über den Tod Jesu. So gab es z.B. Leute, die glaubten, dass Jesu Tod nur eine Illusion oder von Menschen erfundene Geschichte gewesen sei. Aber Johannes bezeugt hier in aller Deutlichkeit, dass Jesus wirklich gestorben und sein Tod am Kreuz eine historische Tatsache ist.</p>
<p>Sehen wir uns Vers 28 an: &#8220;Danach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: Mich dürstet.&#8221; Wenn jemand Blut verliert, so wird er durstig. Durch die Auspeitschung und Kreuzigung hatte Jesus viel Blut verloren, daher musste er sehr durstig gewesen sein. Sehen wir uns Vers 30 an: &#8220;Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! und neigte das Haupt und verschied.&#8221; Jesus trank von dem Essig, sprach seine letzten Worte und dann fiel sein Kopf nach vorn auf die Brust und war tot. Der Tag, an dem Jesus starb, war der Vortag eines besonderes festlichen Sabbattages, nämlich des Passafestes. Darum wollten die Juden nicht, dass die Leichname am Kreuz hängen bleiben sollten. Also gingen sie zu Pilatus und baten darum, dass man ihnen die Beine brechen und sie herunternehmen sollte. Mit gebrochenen Beinen ist es den Gekreuzigten nicht mehr möglich, sich abzustützen und somit ersticken sie. Die Soldaten brachen den beiden Verbrechern die Beine. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht. Lesen wir Vers 34: &#8220;sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus.&#8221; Dass Blut und Wasser aus seiner Seite herauskamen, ist ein sicheres Indiz für den Herzstillstand, dass Jesu Blutkreislauf schon völlig zusammengebrochen war. Vers 35 sagt: &#8220;Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt.&#8221; Nachdem nun Johannes, der ein Augenzeugnisse dieser Geschehnisse gewesen war, den Tod Jesu als eine historische Tatsache herausgestellt hat, müssen wir über die Bedeutung des Todes Jesu nachdenken.</p>
<p>Erstens: Die Schrift wurde erfüllt. Durch Jesu Kreuzestod wurden die Prophezeiungen des AT detailgenau erfüllt. Johannes bezeugt dies in den Versen 24, 28, 36 und 37. Im AT gibt es über 300 Prophezeiungen, die sich auf den verheißenen Messias beziehen. Sie  wurden vor Hunderten oder Tausenden von Jahren gemacht und gingen nun durch Jesu Geburt, durch sein Leben und Wirken durch, seinen Tod und seine Auferstehung exakt in Erfüllung. Damit will uns der Verfasser sagen, dass die Bibel die Wahrheit Gottes ist, der wir absolut vertrauen können. In Bezug auf diesen Abschnitt will uns Johannes damit sagen, dass Jesu Tod nicht irgendein zufälliges oder schicksalhaftes Ereignis war, sondern Gottes Plan und der Höhepunkt der Erlösungswerkes in der Geschichte Gottes.</p>
<p>Zweitens: Jesus vollendete seine Mission. Sehen wir uns nochmals Vers 28 an: &#8220;Danach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: Mich dürstet.&#8221; Jesus war schon seit längerem durstig gewesen, aber er wollte unbedingt zuerst den Willen Gottes erfüllen und seine Mission beenden. Dieser kurze Satz &#8220;Mich dürstet.&#8221;, offenbart, wie zielstrebig Jesus gekämpft hatte, um Gottes Willen bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz zu gehorchen. Jesus hätte nicht am Kreuz zu sterben brauchen. Er besaß die göttliche Macht dazu, die Kreuzigung zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu beenden. Aber er tat dies nicht, sondern gehorchte Gott bis zum Tod am Kreuz. Das Kreuz ist somit auch ein Symbol des Gehorsams.</p>
<p>Betrachten wir Vers 30: Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! und neigte das Haupt und verschied.&#8221; Niemand außer Jesus, dem Sohn Gottes, hat in der Stunde seines Todes, solche Worte hervorgebracht: &#8220;Es ist vollbracht!&#8221; Die meisten Menschen waren in ihren letzten Atemzügen voller Traurigkeit, Bitterkeit oder Todesfurcht. Leonid Tolstoi, der berühmte russische Schriftsteller besaß die Gabe, Menschen genau zu verstehen und zu charakterisieren. Er aber starb sehr traurig, indem er ausrief, dass das Leben eine Tragödie sei. Johann-Wolfgang von Goethes letzte Worte  waren: &#8220;Mehr Licht, mehr Licht!&#8221; Mark Twain führte ein scheinbar beneidenswertes Leben. Aber auf dem Sterbebett sagte er: &#8220;Ach, wenn ich doch noch einmal leben könnte&#8230;&#8221; Jesu letzte Worte jedoch sind frei von jeglicher Trauer und Tragik. Seine Worte sind voller Siegeszuversicht, weil er wusste, dass mit seinem Tod seine Mission erfüllt war. Jesus starb nicht mit einem Klagen auf den Lippen, sondern mit einem Ruf des Sieges; &#8220;Es ist vollbracht!&#8221; Jesu letzte Worte offenbaren, dass sein Tod keine Niederlage war, sondern der Sieg über die Macht des der Sünde und des Todes.</p>
<p>Drittens: Gottes Erlösungswerk wurde vollbracht. Mit Jesu Tod am Kreuz wurde der Erlösungsplan Gottes vollendet und sein Heilswerk für alle Ewigkeit erfüllt. Zur Zeit des AT musste der Priester seine eigenen Sünden und die Sünden des Volkes mit dem Blut unzähliger geschlachteter Tiere sühnen. Diese Sühnung war jedoch immer nur kurzfristig und musste immer dann wiederholt werden, sobald jemand erneut gesündigt hatte. Dieses alte Opfersystem war auch nur symbolisch gemeint. In Hebräer 10,3.4 steht: „Vielmehr geschieht dadurch alle Jahre nur eine Erinnerung an die Sünden. Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen.&#8221; Das alte Opfersystem sollte nur ein Hinweis auf das vollkommene Opfer sein, das Jesus Christus, der Messias darbringen und damit das alte Opfersystem ablösen würde. Jesus war ohne Sünde. Sein Opfer ist heilig und vollkommen. Daher hat sein Blut auch die Kraft, alle Sünden zu vergeben und uns von aller Schuld und von der Strafe der ewigen Verdammnis zu erretten. In Hebräer 9,12 heißt es: &#8220;Er ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein eigenes Blut ein für allemal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erworben.&#8221; Als Jesus sagte: &#8220;Es ist vollbracht!&#8221;, benutzte er laut dem ursprünglichen Text die Perfektform. Laut dem Duden wird die Perfektform dann benutzt, wenn ein Ereignis in der Vergangenheit Auswirkungen bis auf die Gegenwart hat. Anders gesagt wirkt Jesu Sühneopfer bis in die Gegenwart. Jesu Sühneopfer hat die Vollmacht, nicht nur die Menschen von damals vor 2000 Jahren, sondern auch die Menschen von heute, jetzt und für alle Ewigkeit zu erretten.</p>
<p>Mit seinem Tod am Kreuz hat Jesus den Plan Gottes zu unserem Heil zu 100% erfüllt, - nicht zu 99% und auch nicht zu 99,9%, sondern zu 100%. Jesus hat den vollen Preis zu unserer Erlösung bezahlt. Hätte Jesus nur 99% des Preises bezahlt, müssten wir selber 1% mit unserer eigenen Kraft bezahlen. Aber dies funktioniert nicht. Wir wären nicht imstande, auch nur 1% unserer Schuld zurückzuzahlen. Selbst wenn wir Gott unser ganzes Vermögen geben oder sogar unser Leben geben und als Märtyrer für Gott sterben würden, wäre dies nichts, weil unser eigenes Blut unvollkommen, unheilig und sündenkrank ist.</p>
<p>Was sollen wir dann tun? Joh 3,16 sagt: &#8220;Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.&#8221; Das Schlüsselwort hier heißt &#8220;Glaube&#8221;. Jeder, der im Glauben als ein verlorener Sünde zu Jesus kommt und um seine Gnade bittet, erfährt das Wunder der Erlösung und empfängt das ewige Leben. Alles, was wir zu tun brauchen, ist, Jesu heiliges und vollkommenes Sühneopfer für unsere Sünden im Glauben dankbar anzunehmen. Als Jurastudent geriet Martin Luther einmal in einen heftigen Gewittersturm. Er hatte große Angst davor, von einem Blitz getroffen zu werden und versprach Gott, ein Mönch werden zu wollen, wenn Gott sein Leben bewahren würde. Als Mönch kämpfte Luther, Gott dadurch zu gefallen, indem er durch tägliches Beten, Fasten und harte Arbeit irgendwie seine Sünde überwinden wollte. Aber je mehr er gegen seine Sünde ankämpfte, umso verzweifelter wurde er. Es dauerte mehr als zehn Jahre, bis er die wahre Bedeutung des Kreuzes Jesu durch Römer 1,17 erfasst hatte, dass Jesus schon den vollen Preis für seine Sünden bezahlt hat, und er selbst eigentlich nichts weiter zu tun braucht als dieses Gnadengeschenk dankbar im Glauben anzunehmen. Als er dies tat, kam der Friede Gottes in sein Herz. Gott veränderte sein Leben und wirkte seitdem durch ihn sehr mächtig, indem Gott ihn als Reformator der damaligen verdorbenen Kirche gebrauchte. Hudson Taylor wusste nicht, warum er sich wegen seiner Sünde so sehr quälen musste. Er war 17 als er in der Bibliothek seines Vaters herumstöberte und ein kleines Buch mit dem Titel: &#8220;Es ist vollbracht!&#8221; fand. &#8220;Was ist vollbracht?&#8221;, fragte er sich und begann zu lesen. Als er die Bedeutung von Jesu Siegesruf am Kreuz begriffen hatte, kniete er nieder und nahm Jesus durch den Glauben als seinen persönlichen Erretter an. Dann übergab er Jesus sein Leben. Gott gab ihm ein neues Herz und wirkte wunderbar und mächtig durch sein Leben, indem er ihn als wertvollen, einflussreichen Bibellehrer für die Chinamission verwendete.</p>
<p>Europa ist ein wunderschöner und vielseitiger Kontinent. Aber es gibt ein vorherrschendes Problem, nämlich dass das Wort Gottes und damit auch die Sünde in Europa immer mehr relativiert werden. Die Folgen sind: steigende Korruption, Zunahme der Gewalt, immer wieder Verzweiflungstaten, z.B. Amokläufe oder Selbstmorde, aber auch Vereinsamung, Beziehungslosigkeit und sexuelle Unmoral und schließlich: die Hinwendung zu falschen Heilslehren bis hin zum Okkultismus und Götzendienst. Die wirtschaftliche und auch die politische Union können für Europa keine wahre Hoffnung sein, solange Europa durch den schleichenden Einfluss der Sünde von innen heraus zerstört wird. Gottes Hoffnung für Europa ist allein das Kreuz Jesu. Das Kreuz Jesu ist das Zeichen des Sieges über die Macht der Sünde und des Todes. Das Kreuz Jesu verwandelt Trauer in Freude und Schmach in Herrlichkeit. Das Kreuz Jesu verwandelt Niederlage in herrlichen Sieg. Das Kreuz Jesu hat die Kraft unser Sündenproblem vollkommen zu lösen. Das Kreuz Jesu hat die Kraft, Deutschland zu einem Königreich von Priestern und Europa zu einem Missionare aussendenden Kontinent zu verändern. Möge Gott unsere diesjährige EBSK als einen wichtigen Schritt dahin gebrauchen.</p>
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