Die Ankündigung der Geburt Jesu (Lk 1,26-38)

DIE ANKÜNDIGUNG DER GEBURT JESU

Lukas 1, 26 – 38

Leitvers 1, 32.33

Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt warden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.

Durch die letzte Lektion haben wir die betende Hausgemeinde von Zacharias und Elisabeth kennengelernt. Obwohl sie in einer finsteren Zeit lebten, widerstanden sie dem sündigen Druck ihrer Umgebung, und obwohl sie ein schicksalhaftes Lebensproblem, nämlich ihre Kinderlosigkeit, hatten, zweifelten sie nicht an der Liebe Gottes. Durch ihre Liebe zu Gott und durch ihren Gehorsam gegenüber seinem Wort überwanden sie ihre Traurigkeit, allen Spott und alle Verleumdungen der Welt. Gott sah ihren Glauben gnädig an und erhörte ihr Gebet und segnete sie zu seiner Zeit, indem er ihnen noch im hohen Alter einen Sohn schenkte, der als Bußprediger leben und das Kommen des Messias vorbereiten würde. Lasst uns wie Zacharias und Elisabeth Gott von ganzem Herzen lieben und seinem Wort gehorchen, so dass wir wie sie von Gott als eine hell brennende Lampe Gottes und als Hauptpersonen in seiner Heilsgeschichte gebraucht werden können.

Im heutigen Abschnitt geht es um die Ankündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel. Diesmal kam der Engel nicht zu einem altehrwürdigen Ehepaar, sondern zu einer unverheirateten jungen Frau, Maria. Maria befand sich gerade in der Verlobungszeit und bereitete sich auf ihre bevorstehende Hochzeit vor. Aber Gott hatte Maria nicht dazu berufen, ein gewöhnliches Familienleben zu führen, sondern die Mutter des Messias, Jesus Christus, zu werden. Durch den heutigen Text lernen wir kennen, was es für einen Menschen bedeutet, von Gott begnadet zu sein. Vor allem aber lernen wir kennen, wer Jesus ist, der durch den Heiligen Geist empfangen und von der Jungfrau Maria geboren wurde. Möge Gott uns in dieser Stunde helfen, Jesus zu erkennen und wie Maria aus dem Glauben eine Entscheidung zu treffen, als Gottes Begnadete zu leben.

I. Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir (26-30)

Sehen wir uns die Verse 26 und 27 an: „Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria.“ Hier bezieht sich der sechste Monat auf die Schwangerschaft Elisabeths. Zu dieser Zeit wurde der Engel Gabriel zu einem jungen Mädchen gesandt. Maria war ein gewöhnliches Mädchen aus einer gewöhnlichen kleinen Stadt Nazareth in Galiläa. Und sie war mit Josef verlobt, einem Mann, der aus dem Königsgeschlecht Davids abstammte. Anders als heute galt die Verlobung damals als ein rechtsverbindliches Eheversprechen. In dieser Zeit bemühten sich die Verlobten darum, ein reines Leben vor Gott zu führen und ihre Liebesbeziehung zu Gott zu vertiefen, um sich auf ihr gemeinsames Leben vorzubereiten. Wegen der bevorstehenden Heirat war Maria voller Vorfreude. Wir können uns gut vorstellen, wie sie während der täglichen Hausarbeit oft mit ihren Gedanken abschweifte und von Josef träumte. Dann sprach sie leise vor sich hin: „Ach Josef, mein lieber Josef, was bin ich doch so glücklich!“ Immer dann, wenn Maria mit ihren Gedanken ganz bei Josef war, passierten leider viele dumme Dinge. Einmal z. B. tat sie bei der Vorbereitung des Essens Pfeffer statt Zucker in den Vanillepudding. Ein anderes Mal gab sie statt Waschpulver Mehl in die Waschmaschine. Maria wurde von ihren Eltern heftig getadelt. Aber trotz allem ließ sich Maria ihre Träume und Vorfreude dadurch nicht nehmen.

Eines Tages jedoch geschah es, dass sie plötzlich aus ihrer schönen Traumwelt wachgerüttelt wurde. Sehen wir uns Vers 28 an: „Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!“ Maria erschrak über diese Rede und dachte: „Welch ein Gruß ist das?“ (29) Maria, die die meiste Zeit des Tages auf „Wolke sieben“ schwebte, dachte, dass die Weichen für die Zukunft längst gestellt wären, und dass sie ihr zukünftiges Glück fest unter ihrer Kontrolle hätte. Aber als der Engel zu ihr hineinkam, erschrak sie, weil sie erkannte, dass Gott im Begriff war, in ihr Leben einzugreifen. Wieso nannte sie der Engel eine Begnadete? War sie nicht mit Josef schon glücklich genug? Welche Gnade sollte sie noch brauchen?

Sehen wir uns die Verse 30 und 31 an: „Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.“ Hier erläuterte der Engel Maria die Bedeutung der Gnade Gottes, die darin bestehen würde, dass sie mit einem Sohn schwanger werden und die Mutter des verheißenen Messias sein würde. Im Allgemeinen denkt man, dass Gnade etwas sei, das man von jemandem erhält, z.B. ein besonderes Privileg, ein gelungener Abschluss im Studium oder eine gute Arbeitsstelle. Wir sagen auch, dass wir Gnade bekommen haben, wenn wir durch das Wort Gottes ermutigt oder gestärkt worden sind. Aber biblisch gesehen bedeutet die Gnade Gottes vielmehr, nämlich erstens die unverdiente Gnade der Vergebung unserer Sünden und zweitens die Mission Gottes. Gottes Gnade für Maria bedeutete, dass Gott sie annahm, wie sie war, und dass er ihr eine spezifische Mission anvertraute, nämlich vor ihrer Heirat schwanger zu werden und das Baby Jesus zur Welt zu bringen.

Was bedeutete diese Gnade für Maria? In der damaligen strengen und gesetzlichen Gesellschaft bedeutete dies, dass Maria viele Missverständnisse und Leiden erfahren würde. Es bedeutete einen scheinbar unlösbaren Konflikt mit Josef und darüber hinaus, von den Menschen in ihrer Umgebung verachtet, ja vielleicht sogar gesteinigt zu werden. Schließlich bedeutete es für sie, die Schmerzen der Mutter Jesu zu tragen, von denen Simeon sagte, dass sie wie ein Schwert seien, das ihre Seele durchdringen würde. Gottes Gnade für Maria war keine billige Gnade, sondern eine sehr kostspielige Angelegenheit. Aber es war Gottes Gnade, weil er sie von dem gewöhnlichen und unbedeutenden Leben eines ländlichen Mädchens errettet und sie als die Mutter des Messias in seiner Heilsgeschichte berufen hatte. Wie wir in Lk 1,48 erfahren, erkannte Maria diese Gnade, dass Gott sie wirklich zur seligsten Frau unter allen Generationen gemacht hatte.

Wir sind auch Begnadete, weil Gott uns von unserem gewöhnlichen und bedeutungslosen Leben in der Welt errettet und uns als Hirten und Bibellehrer für die jungen Menschen dieser Generation berufen hat. M. Pauline beispielsweise, ist eine Begnadete, weil sie nicht nur als eine gewöhnliche Studentin und Mutter von drei Kindern lebt, sondern durch die Gnade Gottes auch als eine verantwortliche Mitarbeiterin dem Werk Gottes und der Businessmission dient. H. Maria P. Lee und M. Rebekka v. Seggern sind Begnadete, weil sie nicht Tag für Tag ihre Pflichten in ihrer Familie wahrnehmen, sondern auch jede Woche treu die Studenten am Campus treffen, um ihnen Gottes Wort weiterzugeben und ihnen Gelegenheit schenken, zum Gottesdienst oder Bibelstudium zu kommen.

Leider gibt es auch unter Gläubigen immer einige, die sich mit den gewöhnlichen weltlichen Menschen vergleichen und denken, dass die Mission Gottes keine Gnade, sondern nur eine Belastung sei, die zuviel Hingabe und Selbstverleugnung erfordern würde. Aber das ist nicht wahr. Wir müssen unsere geistlichen Augen öffnen und für die Gnade Gottes von ganzem Herzen danken, dass er uns von unserem gewöhnlichen, sündigen und hoffnungslosen Leben errettet und uns als seine Kinder und als seine Knechte und Mägde für diese Generation berufen hat. Gott hat uns nicht dazu berufen, ein normales, gewöhnliches und kleinbürgerliches Leben zu führen, sondern dazu, Hirten und Bibellehrer zu sein, indem wir für die Errettung der Studenten treu beten und unser neues Leben mit Priorität für das Bibelstudiums- und Jüngererziehungswerk hingeben, bis Gott 360 geistliche Leiter in Deutschland aufgestellt und unser Land geistlich erneuert hat. Möge Gott uns die rechte geistliche Einsicht für die Bedeutung der Gnade Gottes schenken. Lasst uns Gottes Mission von Herzen dankbar annehmen und als Begnadete des Herrn ein seliges, einflussreiches und fruchtbringendes Leben zur Ehre Gottes führen.

II. Sein Reich wird kein Ende haben (31-33)

Sehen wir uns die Verse 31 bis 33 an: „Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.“ In diesen Versen erklärte der Engel Maria, wer das Baby ist, das durch ihren Leib geboren werden sollte. Dadurch half er ihr, Jesus tiefgehend kennen zu lernen, so dass sie die Mission Gottes mit großer Freude und Dankbarkeit aufnehmen konnte. Um Gottes Mission annehmen und erfüllen zu können, müssen auch wir zuerst wissen, wer Jesus wirklich ist.

1. Jesus ist der Sohn des Höchsten

In dieser Zeit haben die Menschen verschiedene Vorstellungen von Jesus. Man kann sagen, dass die meisten Jesus für einen großen Menschen halten, der etwas außerordentliches geleistet und großen Einfluss ausgeübt hat. Sogar unter den Moslems wird Jesus als zweithöchster Prophet geehrt. Aber Jesus ist mehr als nur ein großer Mensch. Denn obwohl große Menschen hervorragende Fähigkeiten haben oder etwas Großartiges leisten, sind sie doch nichts anderes als sündige Menschen. Jesus jedoch ist der Sohn des Höchsten. Er ist der Sohn Gottes, der vom heiligen Geist gezeugt und von der Jungfrau Maria geboren wurde; d. h., Jesus ist ohne Sünde. Darum kann nur Jesus unser einziger wahrer Erretter von den Sünden sein, weil er allein das heilige und vollkommene Opfer für unsere Erlösung darbringen konnte. Jesus ist der Sohn Gottes. Er ist der Sohn des Höchsten, aber er erniedrigte sich völlig und kam als ein gewöhnlicher Mensch in die Welt und wurde in der Krippe eines Tierstalles geboren, so dass er alle unsere Sünden auf sich nehmen und an unserer Stelle das Lösegeld am Kreuz bezahlen konnte. Auf diese Weise ist Jesus als vollkommener Mensch und vollkommener Gott der wahre Mittler zwischen Gott und den Menschen geworden. Ein gewöhnlicher Mensch kann vielleicht ein Vorbild für andere sein, aber er kann niemals das Sündenproblem eines anderen lösen, weil er selbst nur ein Sünder ist. Aber Jesus ist der Sohn des Höchsten und durch seinen Sühnetod am Kreuz vergibt er all denen ihre Sünden, die an ihn glauben. Preiset Jesus, der der Sohn des Höchsten ist, der sich völlig erniedrigte, und am Kreuz sein heiliges Blut vergoss, um uns Sünder zu erlösen.

2. Jesus ist der ewige König

Sehen wir uns Vers 32b an: „Und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben.“ Gott hatte dem König David verheißen, dass der verheißene Messias aus seinen Nachkommen hervorgehen und ewig auf seinem Thron sitzen würde. David selbst war ein guter Hirte seines Volkes und damit ein Schatten des Messias. Solange David auf dem Thron saß, hatte Israel Frieden und Sicherheit und konnte gedeihen. Aber auch David musste sterben und sein Königreich zerfiel. Aber Jesus ist der ewige König, der uns mit seinem Frieden, mit wahrer Freude und ewiger Liebe regieren möchte. Solange sich die Menschen unter der Herrschaft des Satans befinden, können sie nicht glücklich sein, sondern leiden unter Unfrieden, Undankbarkeit, Hass und Neidgedanken. Aber wenn wir Jesus in unser Herz hinein lassen und ihn auf den Thron unseres Lebens setzen, dann herrscht er über uns mit Liebe, Frieden und Freude und macht unser Leben wahrhaft selig. Möge Gott uns helfen, Jesus die Königsherrschaft in unserem Herzen zu übergeben.

3. Sein Reich wird kein Ende haben

Sehen wir uns Vers 33 an: „Und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.“ In der Geschichte gab es viele verschiedene Reiche, die zu ihrer Zeit entstanden, aber nach einer Weile wieder zugrundegegangen sind, ob es sich nun um das Reich Alexander des Großen, das Römische Reich oder das British Empire handelt. Alle diese Reiche sind wieder verschwunden. Auch das eigene Reich, das sich jeder Student in seinem Zimmer einrichtet und auch das Reich, dass man sich durch ein Eigenheim aufgebaut hat, wird ganz gewiss ein Ende haben. Aber es gibt ein Reich, das nicht vergeht; und das ist das Reich Jesu. Daniel 7,27 sagt: „Aber das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden, dessen Reich ewig ist und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen.“ Es ist für uns, die Kinder Gottes, wirklich ein großes Privileg, dass wir nicht länger für ein vergängliches irdisches Reich, sondern für das herrliche und ewige Reich Gottes arbeiten und uns hingeben dürfen. Wenn wir unser Leben unter die Herrschaft unseres ewigen Königs Jesus stellen, dann werden wir nicht nur das ewige Reich Gottes erben, sondern können schon jetzt Gottes Frieden und seine Kraft empfangen und ein seliges und bedeutungsvolles Leben für Gott führen. Möge Gott uns durch das tiefgehende Bibelstudium in dieser Vorweihnachtszeit helfen, Jesus zu erkennen und ihm unser Leben anzuvertrauen.

III. Ich bin des Herrn Magd (34-38)

Wie reagierte Maria auf die Ankündigung des Engels über die Geburt Jesu? Sehen wir uns Vers 34 an: „Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß?“ Maria war bereit, Gottes Mission anzunehmen, aber sie konnte sich nicht vorstellen, wie eine Jungfrau, ohne einen Mann zu berühren, schwanger werden und ein Kind gebären könnte. Sehen wir uns Vers 35 an: „Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.“ Gemäß der Erklärung des Engels sollte die jungfräuliche Empfängnis durch den Heiligen Geist und durch die Kraft Gottes geschehen. Diese Tatsache lehrt uns, dass Jesus das Heilige ohne Sünde, nämlich der Sohn Gottes ist. Gleichzeitig ist Jesus, der von Maria geboren wurde, der Menschensohn, der alle Schwachheiten der Menschen kennt und mit ihnen zusammen leidet. Die Geburt Jesu durch eine Jungfrau ist das geheimnisvolle Werk Gottes. Das zu verstehen übersteigt unsere menschliche Vernunft und unseren menschlichen Verstand bei weitem.

In den Versen 36 und 37 wies der Engel Maria noch auf das Beispiel von Elisabeth hin, die ebenfalls durch ein Wunder Gottes schwanger geworden war, obwohl sie schon viel zu alt und noch dazu unfruchtbar gewesen war. Dies war ein klarer Beweis der Macht Gottes. Darum sagte der Engel in Vers 37: „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ Nun lag alles offen vor Maria, die Gnade, die Verheißung und die Allmacht Gottes, die etwas Unmögliches möglich macht. Nun musste sich Maria entscheiden, auf diese Berufung Gottes zu reagieren.

Sehen wir uns Vers 38 an: „Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.“ Maria traf eine klare und unmittelbare Entscheidung des Glaubens. Sie nahm die Berufung Gottes einfach an und war bereit, sich von Gott gemäß seinem Willen in seiner Heilsgeschichte gebrauchen zu lassen. Es war eine Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändern würde. Es war eine Entscheidung, Gottes Willen anzunehmen und sich selbst völlig dem Willen Gottes unterzuordnen, damit das in ihrem Leben geschehen konnte, was Gott wollte. Maria identifizierte sich dabei selbst als des Herrn Magd. Eine Magd war damals so etwas wie eine Sklavin, die kein Recht auf ein Privatleben hatte, sondern völlig dem Eigentümer, ihrem Herrn zur Verfügung stehen musste. Kurz gesagt hatte Maria Gott als den Eigentümer ihres Lebens angenommen und ordnete ihren eigenen Willen völlig dem Willen Gottes unter. Sie war bereit sich von Gott in seiner Heilsgeschichte gebrauchen zu lassen, unabhängig davon wie viele Schmerzen oder Leiden dies auch bedeuten würde.

Mutter Sarah Barry war das schöne Mädchen eines wohlhabenden Großgrundbesitzers vom Mississippi. Aber sie nahm in ihrer Jugendzeit Gottes Berufung an und entschied sich, als Magd des Herrn zu leben und ihr Leben Gott für die Korea- und Weltmisson hinzugeben. Indem sie sich dem Willen Gottes völlig unterordnete, verzichtete sie sogar darauf zu heiraten. Aber Gott segnete ihre Glaubensentscheidung und ihr Mitleiden mit den Studenten und gebrauchte sie, um den Messias Jesus in die Herzen unzähliger junger Menschen einzupflanzen und viele Knechte und Mägde Gottes in der ganzen Welt aufzustellen. Unter ihnen war M. Sarah Chang, die nur als ein gewöhnliches ländliches Mädchen in einem kleinen Dorf in Korea lebte. Aber auch sie nahm Gottes Gnade auf und traf eine Glaubensentscheidung, ihr ganzes Leben Gott zur Verfügung zu stellen, indem sie als eine Missionarin nach Deutschland kam, um ihr Leben und ihre Familie für die Errettung und das Heil der deutschen Studenten hinzugeben. Gott segnete ihren Glauben und stellte durch ihre Hausgemeinde zahlreiche Mütter und Väter des Glaubens unter den Bonner Studenten auf. Möge Gott weiter viele hingebungsvolle Glaubensmütter wie sie und wie Maria unter uns aufstellen, die ohne zu berechnen bereit sind, sich dem Willen Gottes ganz unterzuordnen und als begnadete Mägde des Herrn ein seliges Leben mit Gottes Misson zu führen. Möge Gott durch die Gebete und Lebenshingabe unserer Glaubensmütter Deutschland zu einem geistlichen Hauptquartier für die Weltmission verändern.

Durch die heutige Lektion haben wir gelernt, wer Jesus ist, der vom heiligen Geist gezeugt und von der Jungfrau Maria geboren wurde. Er ist der Sohn des Höchsten. Er ist der ewige König, dessen Reich kein Ende hat. Gott helfe uns, in dieser Vorweihnachtszeit Jesus tiefgehend kennen zu lernen und ihn als unseren Heiland und König persönlich anzunehmen. Lasst uns wie Maria eine klare Glaubensentscheidung für die Gnade Gottes treffen, koste es, was es wolle, damit Gott unser Leben dazu gebraucht um Deutschland zu einem geistlichen Hauptquartier für die Weltmission aufzutellen.

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