Ihr aber seid der Leib Christi (1.Kor 12,27)

IHR ABER SEID DER LEIB CHRISTI

1. Korintherbrief 12, 1 – 31a

Leitvers 12, 27

Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied.

Wir danken Gott für unser Bibelstudium des 1. Korintherbriefes. In der vergangenen Woche haben wir gelernt, täglich den Leib Christi zu essen und sein Blut zu trinken, nämlich die Gnade Jesu in uns aufzunehmen und unser Leben auf diese Liebe und Gnade Jesu aufzubauen. Indem wir eine geistliche Ordnung in der Gemeinde aufrichten und die Liebe Jesu ausüben, dürfen wir eine einflussreiche geistliche Gemeinschaft bilden. Dann wird durch uns der Tod des Herrn verkündigt und viele junge Menschen können kennenlernen, was Jesus für uns und für sie getan hat.

In den Kapiteln 12 bis 14 spricht Paulus über die Gaben des Geistes. In Kapitel 12 erklärt er das generelle Prinzip im Bezug auf die Gaben des Geistes. In Kapitel 13 erklärt er den Weg der Liebe, welche den Gebrauch der Gaben anspornen soll. In Kapitel 14 behandelt er die Gaben der prophetischen Rede und der Zungenrede, die besonders problematisch sein können. Wahrscheinlich war der Gebrauch der geistlichen Gaben in Korinth nicht gut entwickelt. Einige rühmten sich mit ihren Gaben und wollten menschliche Anerkennung erlangen. Andere setzten ihre Gaben gar nicht ein, sondern erschienen nur zum Gottesdienst und verschwanden danach sofort wieder. Paulus lehrte sie, wie sie ihre Gaben für die ganze Gemeinde richtig einsetzen sollten. Möge Gott uns helfen, geistliche Einsicht für die Gaben des Geistes zu gewinnen, dass wir mit dem Bewusstsein als Glieder am Leib Christi unsere Gaben für die Ehre Gottes gut gebrauchen.

I. Ein Geist, verschiedene Gaben (1-11)

Sehen wir uns Vers 1 an: „Über die Gaben des Geistes aber will ich euch, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit lassen.“ In diesem Kapitel spricht Paulus über die Gaben des Geistes. Gaben des Geistes sind Gaben, die der Heilige Geist in einem Menschen bewirkt. Sie sind anders als Fähigkeiten oder Begabungen, die wir von Geburt an haben. Das wichtigste Kennzeichen für das Wirken des Heiligen Geistes ist es gemäß Vers 3, dass wir Jesus den Herrn nennen. In der damaligen Zeit gab es verschiedene spirituelle Richtungen, so dass die Gläubigen leicht verwirrt wurden. Aber Paulus gab ihnen ein klares Kriterium. Dieses Kriterium ist die Haltung gegenüber Jesus Christus. Ob jemand Jesus seinen Herrn nennt, ist ein Kriterium, ob er von dem heiligen Geist erfüllt worden ist. Der Antichrist leugnet gerade die Tatsache, dass Jesus der Christus und Herr ist (1.Joh 2,22; Röm 10,10).

Bevor wir an Jesus glaubten, interessierten wir uns für alle möglichen toten Dinge und machten diese zu unseren Götzen. Wir liebten weltliche Anerkennung, wir trachteten nach Reichtum, nach Liebe, nach Vergnügen. Aber als wir an Jesus glaubten und seine Gnade durch das Bibelstudium persönlich annahmen, kam der heilige Geist in unser Herz. Nun leben wir nicht mehr unter den schmutzigen Geistern dieser Welt, die Jesus ablehnen, sondern können ihn durch den Glauben unseren Herrn nennen und ihm die erste Stelle in unserem Herzen geben. Dies ist die erste und wichtigste Folge des neuen Lebens in Jesus.

Ein junger Mann machte einen stummen Computer zu seinem Götzen, durch den er Erfolg und Anerkennung erlangen und sich selber zeigen wollte. Ein anderer junger Mann schuf sich eine Rollenspielfigur, durch die er viele Ehre gewinnen und in einer glücklicheren Welt leben wollte. Eine junge Frau machte einen Traumprinzen zu ihrem Götzen, auf den sie täglich wartete, sie mit einem weißen Pferd abzuholen. Aber alle diese stummen Götzen konnten ihnen kein Glück, keinen Frieden und keine wahre Hoffnung geben. Weil es nur tote Götzen waren, konnten sie nicht einmal mit ihnen reden. Aber jeder von ihnen durfte Jesus durch das Bibelstudium persönlich begegnen. Als sie Jesus aufnahmen, kam das Reich Gottes in ihr Herz. Von da an durften sie Jesus als ihren Herrn fleißig bezeugen und viele junge Menschen zu ihrem wahren Heiland Jesus Christus einladen.

In Christus Jesus sind wir alle in einer großen Familie verbunden. Das heißt nicht, dass wir alle gleich wären oder alle mit gleichen Gaben ausgestattet wären. Unser Gott ist ein Gott der Vielfalt, der die Welt sehr vielfältig geschaffen hat. Obwohl wir eine Einheit in Jesus sind, gibt es doch sehr viele verschiedene Gaben, die sich in jedem einzelnen anders offenbaren.

Sehen wir uns die Verse 4 bis 6 an: „Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.“ In Gottes Erlösungswerk zeigen sich auch immer die Eigenschaften Gottes. Unser Gott ist der dreifaltige Gott. Er offenbart sich den Menschen auf verschiedene Weise und ist doch einer. Er hat uns geschaffen, er erlöst uns, er heiligt uns auch. Er ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Aber dennoch ist er einer.

In gleicher Weise hat Gott uns auch verschieden geschaffen und uns verschiedene Gaben gegeben und doch sind wir in Christus eine Einheit. Wir haben verschiedenste Gaben. Der eine kann gut predigen, der andere kann gut zuhören; der eine kann gut ermahnen, der andere gut trösten. Aber wir werden alle vom gleichen Geist vorangetrieben. Wir haben verschiedene Ämter: der eine ist ein Leiter, der andere ein Mitarbeiter; trotzdem haben wir alle denselben Herrn. Wir haben verschiedene Kräfte; manche arbeiten von morgens bis abends unermüdlich, andere beten in der Stille, trotzdem kommen alle Kräfte letztendlich von Gott und wir geben ihm die Ehre dafür.

Die Mission von UBF zum Beispiel ist die Studentenmission. Dazu hat uns Gott berufen. Aber es gibt auch andere Gemeinden. Einige arbeiten als Straßenprediger, andere machen Großveranstaltungen, einige kümmern sich um die Obdachlosen, andere um notleidende Menschen in Afrika. Aber wir sind alle ein Leib. Wir dürfen uns trotz verschiedener Ausrichtungen ergänzen und gemeinsam den Leib Christi bilden. In dieser Woche durften wir mit Open Doors zusammenarbeiten, und gemeinsam mit Christen in vielen verschiedenen Gemeinden für die verfolgten Christen, besonders in den moslemisch dominierten Ländern beten. Diese Zusammenarbeit ist sehr wichtig. Wir dürfen uns über die Diversität des Werkes Gottes freuen. Gleichzeitig dürfen wir darin unser eigene spezifische Mission erneuern, nämlich der Weltcampusmission zu dienen.

Vers 7 sagt: „In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller.“ Hier lehrt Paulus erstens, dass jeder Christ eine Gabe von Gott bekommen hat. Viele Christen sind niedergeschlagen, indem sie denken, dass sie keine besondere Gabe von Gott bekommen hätten und darum im Leib Christi nutzlos wären. Aber das ist nicht wahr. Der Heilige Geist offenbart sich in jedem einzelnen. Zweitens lernen wir, dass wir die Gabe des Geistes nicht für uns selber, sondern immer für den Nutzen von allen bekommen haben. Manche Christen werden stolz, indem sie denken, dass sie eine besondere Gabe haben würden und darum besser als andere wären. Wir dürfen Gottes Gabe nicht dazu missbrauchen, uns selber dadurch zu ehren, sondern um den anderen zu dienen. Gaben gehören nicht uns. Gaben sind uns anvertraut, damit wir dadurch der ganzen Gemeinde dienen.

In den Versen 8 bis 10 nennt Paulus verschiedene geistliche Gaben. Insgesamt ist im Neuen Testament von 18 verschiedenen Geistesgaben die Rede, von denen Paulus hier nur 9 erwähnt. Lesen wir einmal Vers 8 gemeinsam: „Dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist.“ Von der Erkenntnis zu reden, lehrt uns, wer Gott wirklich ist und von der Weisheit zu reden, lehrt uns, wie wir eine persönliche Beziehung zu Gott anknüpfen können. UBF ist immer stark darin gewesen, durch die Botschaften die Weisheit und Erkenntnis aufgrund des Wortes Gottes weiterzugeben. Indem wir jede Woche eine Stellungnahme schreiben und vortragen, können wir Gottes Training bekommen, um diese Gabe zu entwickeln. Darum können viele unserer Hirten besser predigen als manchen ausgebildete Theologen.

Die nächste Gabe ist Glaube. Vers 9a sagt: „Einem andern Glaube, in demselben Geist.“ Natürlich haben alle Christen Glauben, aber hier ist von dem Glauben die Rede, der Berge versetzt, von dem Glauben, der Wunder bewirkt, von dem Glauben, der uns zu Geschichtemachern werden lässt. Durch den Glauben gingen die Israeliten durchs rote Meer, wie über trockenes Land. Durch den Glauben können wir jeder 12 Hoffnungsträger weiden. Durch den Glauben können wir mit mehr als 1000 Teilnehmern die EU-SBK 2009 in Eringerfeld feiern. Das größte Werk des Glaubens besteht darin, dass eine Seele zu Jesus kommt und zu einem Kind Gottes verändert wird.

Sehen wir uns die Verse 9b und 10 an: „…einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist; einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen.“ Der Heilige Geist befähigt einige Menschen andere zu heilen, geistlich und auch physisch. Die Gabe der Zungenrede und der Auslegung wird in Kapitel 14 noch ausführlich behandelt. Auf jeden Fall bedarf diese Gabe der Zusammenarbeit. Gott gibt niemandem alle Gaben gleichzeitig. Gott möchte, dass wir als Gemeinde gut zusammenarbeiten. Zum Beispiel sollte jemand der stark im Einladungswerk ist, mit jemandem zusammenarbeiten, der stark beim Jüngererziehen ist.

M. Dr. Peter Chang hat eine großartige Gabe von Gott bekommen, das Wort Gottes vollmächtig zu verkündigen und als ein Leiter für die geistliche Einheit der ganzen Gemeinde zu wirken. Gott hat ihn in den vergangenen 30 Jahren sehr kostbar gebraucht, um das Werk Gottes aufzubauen. Aber er tat dies nicht allein. M. Sarah hat im Hintergrund gebetet und die Umgebung vorbereitet. M. Stephanus ist immer bereit mit ihm mit einem Herzen zusammenzuarbeiten. H. Elke ist sehr scharfsinnig und H. Joachim sehr geduldig. H. Happy-Maria hat eine große Gabe Hoffnungsträger einzuladen. Wir müssen unsere eigene Gabe finden und sie von ganzem Herzen für das Werk Gottes zur Verfügung stellen.

Ein junger Mann dachte, dass er keine Gabe hätte, vor anderen zu reden. Er dachte, dass er vielleicht als Türhüter in Gottes Haus fungieren könnte. Aber dann stellte Gott gerade ihn als einen Diener des Wortes Gottes auf. Durch die Hilfe und das unermüdliche Training des Knechtes Gottes durfte er seine Gabe, das Wort Gottes zu predigen, immer weiter entwickeln, so dass nun sogar einige Hoffnungsträger sagen, dass seine Botschaft gnädig sei. Wenn jemand sagt, er habe gar keine Gabe empfangen, der dämpft den Geist. Er muss Buße tun. Möge Gott jedem von uns helfen, unsere Gabe zu finden und sie von ganzem Herzen zu Gott zu bringen, so dass er sie für sein ewiges Heilswerk gebrauchen kann.

II. Der Leib Christi (12-31a)

In den Versen 12 bis 27 vergleicht Paulus die Gemeinde Gottes mit dem menschlichen Körper. Unser Körper besteht aus vielen einzelnen Organen und Gliedmaßen, die alle sehr unterschiedlich und individuell sind. Jedes Organ hat eine ganz spezielle Fähigkeit . Das Auge kann sehen, die Ohren hören, die Nase riechen, die Hände können greifen oder Klavier spielen, während die Füße den ganzen Körper tragen. Aber trotz ihrer Verschiedenartigkeit bilden dennoch alle diese Organe und Gliedmaßen einen einzigen Leib, der nur als Einheit richtig funktioniert. Sie gehören als ein Leib untrennbar zusammen. Ein Auge alleine kann gar nichts machen. Wenn wir nur sehen könnten, aber nicht dorthin gehen könnten, wäre es bedeutungslos. Wenn wir nur laufen, aber nicht sehen könnten, wohin wir gehen, dann wäre es auch nutzlos. Wenn die Ohren nicht da wären, hätten wir keinen Gleichgewichtssinn und würden ständig umfallen. Alle Glieder sind jeweils von den anderen abhängig und nur in der Zusammenarbeit können sie ihre Aufgabe gut erfüllen.

Damals war die Gemeinde in Korinth eine sehr diversifizierte Gemeinde. Dort gab es Juden und Griechen, es gab Sklaven und Freie. Bei uns besteht die Gemeinde aus Koreanern und Deutschen, Studenten und Absolventen. Aber trotz kultureller Unterschiede, verschiedener Altersstufen und unterschiedlicher sozialer Schichten sind wir alle ein Leib. In Christus sind wir alle von dem einen Geist getränkt worden und leben alle mit dem einen Ziel, die Gemeinde Gottes aufzubauen. Wir möchten junge Menschen zu Jesus führen, sie zum Reich Gottes einladen und als zukünftige geistliche Leiter aufstellen.

Gott hat jedes Glied am Leib für eine besonderen Aufgabe geschaffen und es an seinen speziellen Platz gesetzt. Gott hat die Füße unten angeordnet, damit sie den ganzen Leib tragen können. Das Auge hat er oben und vorne am Kopf angeordnet, um sehr gut sehen zu können. Vers 18 sagt: „Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat.“ Jeder soll seine eigene Gabe finden und sie für die ganze Gemeinde einsetzen, egal ob sie groß oder klein ist. Andererseits müssen wir auch die anderen hochachten und unterstützen, auch wenn ihre Gabe uns vielleicht manchmal nicht so wichtig vorkommt. Es gibt eine Geschichte, in der die Hände und der Mund sich darüber beschweren, dass der Bauch nur immer leckere Speise bekommt und dicker wird, ohne irgendetwas zu tun. Darum verbünden sie sich und entschließen sich, dem Magen nichts mehr zu geben. Aber schon nach wenigen Tagen ist der ganze Körper so schwach, dass die Hände anfangen zu zittern und der Mund anfängt laut zu seufzen. Wir müssen wissen, dass die Gemeinde eine Einheit ist und dass das eine Glied ohne das andere nicht leben kann.

Sehen wir uns Vers 26 an: „Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.“ Dieser Vers besagt, dass die Glieder des Leibes nicht mehr als Individuen denken und fühlen, sondern sie sind ein Teil des gesamten Leibes. Darum sollen auch wir unsere lange geübte individualistische Denkweise überwinden und eine Gott- und Gemeinde-orientierte Denk- und Handlungsweise anziehen. Als M. John Lee aus Paraguay angeschossen wurde, litten viele UBF-Mitglieder auf der ganzen Welt mit ihm mit. Als M. Ester Ju ihre Anerkennungsprüfung bestand und die Facharztausbildung beginnen durfte, freuten sich alle mit ihr. Die erste Gemeinde in Jerusalem war so einflussreich und anziehend für ihre ganze Umgebung, weil sie ihren Individualismus und ihre Selbstsucht überwanden und eine Einheit in Christus bildeten, indem sie sogar ihr Material miteinander teilten.

Die Hingabe unserer Pioniermissionare in Deutschland war so vorbildlich, dass viele junge Menschen durch ihr selbstloses Leben bewegt wurden. Zuerst bildeten die Missionare selber einen Leib, indem sie eine einmütige und hingebungsvolle Gemeinschaft bildeten und alles für die heilige Mission Gottes einsetzten. Dann durften viele junge Menschen durch sie ihre Herzen für die Liebe Gottes öffnen und sind nun zu einem Teil des großen Leibes Christi geworden. In den vergangenen Jahren haben die Mitarbeiter in Europa eine neue geistliche Einheit durch die regionale Zusammenarbeit gebildet, indem sie füreinander beten, sich gegenseitig besuchen und in ihren Anstrengungen für das Weiden der Hoffnungsträger bei den Konferenzen wechselseitig unterstützen.

Die Vorbereitung der EU-SBK in Eringerfeld ist eine große Herausforderung für uns. Wir sind daran gewöhnt, durch das Zweierbibelstudium dem Werk Gottes zu dienen, d.h. wir arbeiten sehr selbständig. Aber für diese große Konferenz müssen wir zusammenarbeiten, nicht nur in einem Bezirk, sondern europaübergreifend. Wir müssen eine geistliche Einheit wie ein Leib bilden. Durch die Nehemiagebetsgemeinschaft durften wir anfangen, diesen geistlichen Leib zu bilden, der sich mindestens einmal in der Woche trifft und gemeinsam wie ein Leib zu Gott betet. Durch die tägliche Gebetsstunde am Abend durften wir auch über unsere eigenen Anliegen hinaus einen Leib bilden und den Gebetsaltar für das Einladungswerk und für die EU-SBK 2009 aufbauen.

Ich danke Gott, dass wir auch durch das Gebet für die verfolgten Christen in der moslemischen Welt eine Einheit bilden und ein wenig an ihrem Leiden teilnehmen dürfen. In dieser Woche haben wir konkret für verfolgte Christen in Usbekistan, Iran und in Palästina gebetet. Unser Gebet ist der Ausdruck unserer Liebe und unseres Herzens für sie. Durch das Gebet in der Einheit wird auch das Herz Gottes bewegt, so dass sie inmitten der Verfolgung und Leiden standhaft ihren Glauben bezeugen und so für die Veränderung der ganzen moslemischen Welt von Gott gebraucht werden können.

Sehen wir uns Vers 27 an: „Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied.“ Jeder, der Christus seinen Herrn nennt, ist ein Glied des Leibes Christi. Wir sind daran gewöhnt, sehr individualistisch zu denken. Möge Gott uns helfen, Bewusstsein als Glieder am Leib Christi zu haben und eine geistliche Einheit für die Weltmission zu bilden.

Heute haben wir gelernt, dass es verschiedene Gaben des Geistes gibt, aber dass wir sie alle für das Wohl der ganzen Gemeinde einsetzen sollen. Vor allem haben wir gelernt, die geistliche Einheit zu bilden, nämlich mit dem Bewusstsein als ein Teil des Leibes Christi, als ein Glied der Gemeinde zu leben und die geistliche Einheit von ganzem Herzen zu bauen. Möge Gott uns helfen, unseren Individualismus und Selbstsucht abzulegen und eine geistliche Einheit in Jesus Christus zu bilden, dass wir die uns anvertrauten Gaben für die Ehre Gottes und zum Nutzen aller verwenden können.

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