Das Baby in der Krippe

Lukas 2,1 – 14
Leitvers 2,7

„Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.“

Letzte Woche durften wir die wahre Anbetung der Weisen kennenlernen, die alles aufs Spiel setzten und eine lange Pilgerreise unternahmen, um Jesus anzubeten. Jesus ist unser Retterkönig und unser Immanuel. Die reine Anbetung für Jesus als ihrem Retterkönig gab ihnen große überschwängliche Freude, viel mehr als jede vergängliche Freude in der Welt.

Heute wollen wir über die Geburt Jesu als ein kleines Baby in einer Krippe nachdenken, die Ehre bei Gott und Frieden für die Menschen ist. Lasst uns die wahre Bedeutung der Geburt Jesu Christi kennenlernen und unsere Liebesbeziehung zu ihm von ganzem Herzen entwickeln. Lasst uns zu der Krippe Jesu kommen, sehen, was Gott für uns getan hat, sodass wir mit der großen Freude erfüllt werden und auch selber dem Krippenwerk Gottes in dieser Zeit dienen dürfen.

1. Zur Zeit der Geburt Jesu (1-7)

In Vers 1 lesen von dem Hintergrund der Geburt Jesu: „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.“ Kaiser Augustus hieß eigentlich Octavian und regierte von 33 v. Chr. bis 14 n. Chr. in Rom als Alleinherrscher. Er war der mächtigste Mann der Welt. Seine Politik, die gerne als „Pax Augusta“ bezeichnet wird, brachte Frieden, Stabilität und Wohlstand im Inneren des Reiches. Gleichzeitig brachte sie aber nicht selten auch Leiden und Schmerzen für die Menschen in den Provinzen. So musste eine hochschwangere Frau, Maria, wegen dem Befehl des Kaisers einen langen Fußmarsch nach Bethlehem antreten, weil der Kaiser in Rom seine Steuern besser organisieren und mehr Geld einnehmen wollte.

Weltliche Herrscher sind meistens machthungrige Menschen. Im Gegensatz zu Augustus, der nur ein vergänglicher und sündiger Mensch war, ist Jesus der Schöpfer des Universums. Ihm gehört die Macht und Ehre. Er ist Gott, der in sein Eigentum kam. Aber er kam nicht als ein mächtiger Herrscher, der Befehle austeilt. Er erniedrigte sich selbst, wurde ein kleines und hilfloses Baby, welches in eine Futterkrippe gelegt wurde, weil seine Eltern kein Geld für ein Zimmer oder ein schönes Babybett besaßen. Der Schöpfergott erniedrigte sich so sehr, um mit uns, den sündigen Menschen zu sein. Kein Mensch möchte auf diese Weise geboren werden oder dass seine Kinder so geboren werden. Aber Jesus, der Sohn des Höchsten, erniedrigte sich selbst. Er teilte nicht nur unsere Armut und Schmerzen, sondern erniedrigte sich sogar bis zum Tode am Kreuz, indem er die Sünden, die Krankheit, die Missetaten der Menschen auf sich nahm und mit seinem eigenen Blut den Preis der Erlösung vollständig bezahlte (Jesaja 53,1-3).

Josef und Maria mussten wegen dem Befehl des Kaisers die lange, beschwerliche Reise von Nazareth nach Bethlehem auf sich nehmen, um sich dort in die Steuerlisten eintragen zu lassen. Doch was wie die Willkür des Kaisers aussieht, war in der Tat Gottes bester Plan und Vorsehung, weil das Baby Jesus in einer kleinen, unbedeutenden Stadt, Bethlehem, geboren werden sollte. Lesen wir die Verse 6 und 7: „Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.“ Niemand war bereit, der hochschwangeren Maria ein Zimmer zur Verfügung zu stellen, weil alle nur mit sich selbst beschäftigt waren. So sind die Menschen gleichgültig der Erfüllung der Verheißung Gottes gegenüber. So wurde das Baby Jesus in eine schmutzige niedrige Futterkrippe gelegt. Die Geburt Jesu war keine Aufmerksamkeit erregende oder romantische Begebenheit, sondern vielmehr ein erbarmungswürdiges unscheinbares Ereignis. Es war der Ausdruck der Demut und Erniedrigung Gottes. Gleichzeitig war es die Wirkungsweise Gottes, wie er seine Verheißung erfüllt und sein Heilswerk führen will.

Gottes Werk ist ein Krippenwerk. Es sieht unscheinbar und klein aus. Es ist voller Hingabe, Verzicht und Selbstlosigkeit. Es beinhaltet auch viel Verluste und Schmerzen. Aber es ist das lebengebende Werk, welches die Menschen von ihrem geistlichen Tod errettet und ihnen das neue, wahre, ewige Leben gibt. Jesus kam nicht als Befehlshaber oder als jemand, dem man Ehre bringt, sondern als ein Diener und Knecht, ja als ein unscheinbares kleines Kind. Aber dieses Krippenwerk hat das unversiegbare Leben in sich, und hat für uns alle das Leben gebracht.

Als einige Christen sich in der Nikolaikirche in Leipzig zusammentrafen und jeden Montag beteten, schien dies sehr unbedeutend und nutzlos zu sein. Bald wurden sie von der Partei und den Sicherheitskräften drangsaliert. Doch Gott bewirkte durch diese kleine, unscheinbare Gebetsversammlung, dass das ganze System der DDR im Jahre 1989 zusammenfiel und die friedliche Wiedervereinigung von Deutschland eingeläutet wurde. Paulus‘ Zweierbibelstudium in Rom in einer Mietswohnung schien so klein und bedeutungslos zu sein. Doch Gott bewirkte durch dieses unscheinbare Bibelstudium, dass die Stadt Rom zur geistlichen Erneuerung und zum Glauben an das Evangelium geführt wurde und dass Evangelium schließlich von Rom aus das gesamte Römische Reich eroberte.

Auch das Hausgemeindewerk ist solch ein Krippenwerk, das unscheinbar und gering beginnt. Missionar Kaleb Hans Hausgemeinde diente 25 Jahre lang den Studenten in St. Petersburg unscheinbar und unbedeutend. Aber Gott bewirkte durch dieses kleine Werk etwas Großartiges, dass einige entschlossene Jünger Jesu aufgestellt wurden, die tüchtig sind auch andere zu lehren. Wir glauben, dass die Veränderung einer Person die Entstehung eines Volkes bedeutet. Wenn man seine eigene Gemeinde vorstellt, dann ist oft die erste Frage, wie viele Mitglieder eine Gemeinde hat. Aber in Gottes Augen zählt nicht Größe oder Erfolg, sondern das Werk des Glaubens, das veränderte Leben einer Person, die Jesus nachfolgt.

Es gibt viele Christen, die gerne etwas Großartiges für Gott tun wollen. Aber wenn wir Gott dienen wollen, dürfen wir das Krippenwerk von ganzem Herzen liebhaben. Gottes Werk geschieht durch den Gehorsam eines Menschen gegenüber seinem Wort, auch wenn es um ein Wort Gottes geht. Das Krippenwerk durch das Frühgebet, das Zweierbibelstudium und namenlose Zusammenarbeit für die Jüngererziehung bewirkt etwas Großes, dass Europa wieder zu einem Missionare aussendenden Kontinent verändert wird.

Manchmal erfordert das Krippenwerk viel Demut, einem Hoffnungsträger oder einem Kind zu dienen. Aber es ist das Werk, durch das Gottes Wort und Gottes Liebe in die Seele eines Menschen eingepflanzt wird, so dass er oder sie Jesus begegnen und zu einem Nachfolger Jesu aufgestellt werden kann.

Als der Knecht Gottes nach Bonn kam, hatte er fast nichts, aber er mietete durch den Glauben eine kleine Wohnung und bildete eine unscheinbare Bibelstudiumsgemeinschaft, um den jungen Studenten am Campus zu dienen. Gott wirkte in dieser kleinen Krippe und stellte einige entschlossene Jünger Jesu auf. Das Gebetsgefäß für die Weltmission ist immer wie der kleine Anfang eines großartigen Missionswerkes Gottes. Die geistliche Zusammenarbeit unsrer einheimischen Hirten für die Campusmission ist wie ein Krippenwerk unscheinbar, aber es war voll des Lebens Gottes, das wir heute in diesem Gemeindehaus sehen dürfen. Durch das Gebet an jeder Fakultät und Hochschule werden zahlreiche junge Studenten am Campus als überaus großes Heer Gottes aufgestellt.

Lasst uns an Hesekiel 37,10 festhalten und mit der Vision für die geistliche Wiedererweckung dem Krippenwerk dienen, dass Gott die geistlich toten Seelen der Studenten lebendig macht und als ein Heer Gottes für die Weltmission aufstellt.

2. Große Freude, die allem Volk widerfahren wird (8-14)

Lesen wir Vers 8: „Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.“ Als Jesus geboren war, waren die ersten, die davon erfuhren, einige Hirten, die in der Nacht Wache hielten. Hirten waren die Unterschicht der Gesellschaft. Warum erwählte Gott gerade die Hirten aus, um ihnen die frohe Botschaft zu verkündigen? Ein Grund könnte gewesen sein, dass sie ein einfaches Herz hatten und demütig waren, die Botschaft anzunehmen. Sie waren so fleißig und hingebungsvoll, um die Schafherde sorgsam und gründlich zu weiden. Jesus selbst bezeichnete sich als der gute Hirte, der sein Leben für die Schafe lässt. Hirten waren diejenigen, die ein Hirtenherz und Verantwortungsbewusstsein für die Schafherde hatten. Sie waren diejenigen, die sogar in der Nacht wach blieben und ihre Aufgaben als Hirten erfüllten. Gott wollte solchen Menschen zuerst die frohe Botschaft verkündigen. In dieser Nacht erschien ihnen der Engel des Herrn und verkündigte große Freude, die allem Volk wiederfahren wird.

Sehen wir uns die Verse 10 und 11 an: „Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“ Der Engel verkündigte die frohe Botschaft der Geburt Jesu, die große Freude für alle Menschen, weil in Jesus Gottes Verheißung als der Heiland, der Retterkönig und Immanuel in Erfüllung gegangen ist. Das grundlegende Problem der Menschen ist das Sündenproblem. Sünde trennt die Menschen von Gott. Sünde macht das Leben der Menschen ruhelos, orientierungslos und hoffnungslos. Darüber hinaus hinterlässt die Sünde eine tiefe Wunde des Lebens im Herzen der Menschen, die niemand heilen kann. Kein Mensch kann sich selbst von der Sündenmacht erretten. Aber Jesus kam als die Macht des Heils, die alle Menschen von dem Horn des Teufels heilen und von der Sklaverei der Sünden erlösen kann.

Die Nachricht des Kommens Jesu ist die froheste Botschaft in der Weltgeschichte, weil die Menschen wegen der Sünde das Paradies verloren haben. Sie mussten seitdem unter dem Fluch ein mühseliges Leben führen und schließlich bedeutungslos und elend sterben. Aber durch Jesu Kommen wurde der Kopf des Satans zerquetscht und uns so der neue lebendige Weg zurück zum wahren ewigen Leben geöffnet. Das Kommen Jesu ist die große Freude für alle Menschen. Sie ist absolute Freude, keine relative, gefühlsbedingte Freude, die von den Umständen abhängig ist, sondern absolute Freude. Sie ist große unveränderliche absolute Freude, wie die Unterströmung des Meeres.

Der Engel sagte: „Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“ Es ist sehr wichtig, dass wir diese Botschaft persönlich hören. Viele Menschen leben mit dem Leistungsgedanken sehr unruhig, mal hoch, mal tief, und sehr wetterwendisch. Sie wollen mit ihrer eigenen Kraft sich selbst verbessern, ihre hohen Erwartungen erfüllen und ihre Probleme bemeistern. Infolge dessen geraten sie oft in die Niederlage oder sind von sich selbst sehr enttäuscht. Nicht wenige Menschen erleiden einen Burn-Out. Aber es kommt nicht auf die Leistung oder Taten der Menschen an. Gott möchte, dass wir auf das sehen, was er getan hat: „Euch ist heute der Heiland geboren!“

Gott möchte, dass wir auf den Heiland schauen, der den Menschen das Heil bringt. In der Geschichte gab es immer wieder Menschen, die als Heilsbringer bezeichnet wurden. Die Menschen setzten immer wieder große Hoffnungen in sie. Doch in den meisten Fällen wurden sie bitter enttäuscht, weil sie sich in das Gegenteil verkehrten. Kaiser Augustus schien anfangs ein Heilsbringer für Rom zu sein, der nach dem Bürgerkrieg die Republik wiederherstellte, doch am Ende war auch er nur ein skrupelloser Machtmensch. Nicht wenige Menschen hielten Adolf Hitler für einen Heilsbringer und riefen ihm fröhlich „Heil“ zu. Aber in 12 Jahren Herrschaft fielen Millionen von Menschen seinem Regime zum Opfer und er hinterließ Deutschland und Europa als ein Trümmerfeld. Menschliche Heilsbringer werden uns früher oder später enttäuschen, weil sie das Sündenproblem der Menschen nicht lösen können. Jesus ist Gottes Heiland, der die Menschen von der Macht des Satans errettet und sie zum Heil und zum neuen, ewigen Leben führt

„Christus“ bedeutet „der Gesalbte“. Jesus ist der von Gott gesalbte und eingesetzte Retterkönig, der alleine die Menschen von ihren Sünden errettet und ihnen Gottes Heil bringt. Darüber hinaus ist Jesus Christus, der Herr. Er rettet uns nicht nur, sondern er befreit uns auch von der Herrschaft des Satans und gibt uns das neue, ewige Leben. Das neue, ewige Leben in Christus bedeutet einen Herrschaftswechsel. Nun ist Christus unser Herr. Er allein hat die Königsherrschaft über unser Leben. Wenn wir nur mit der Errettung zufrieden sind und dann aber so weiterleben, wie bisher, haben wir das eigentliche Ziel der Errettung Gottes verpasst. Das neue Leben ist keine Fortsetzung des alten Lebens, sondern ein neues Leben, bei dem Jesus auf dem Thron unseres Lebens sitzt und unser Leben führt. Ohne Herrschaftswechsel bleibt ein Mensch unter der Herrschaft des Satans, der uns immer zur Sünde und zum Tode zieht. Jesus als Retterkönig und Immanuel aufzunehmen heißt, dass wir den Herrschaftswechsel vollziehen, so dass Jesus uns mit seiner Liebe und Frieden regieren kann.

Die Stadt Davids weist auf die Erfüllung der Verheißung hin, weil der Messias als ein Sohn Davids in dessen Heimatstadt Bethlehem geboren werden sollte. „Euch ist heute der Heiland geboren“ ist die froheste Botschaft für alle Menschen, die unter der Sündenmacht hilflos und hoffnungslos leiden.

Der Vers 12 sagt, dass das Kennzeichen des Messias Windeln und Krippe sind. Jesus kam in Armut und Demut und lag in einer schmutzigen Krippe. Er hatte keine großartige, edle Gestalt oder Hoheit. Er war so verachtet, dass niemand ihn hochachten und anbeten wollte. Dennoch brachte dieses kleine Baby in der Krippe den Menschen Heil und Rettung.

Lesen wir die Verse 13 und 14: „Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ Jesu Geburt ist Ehre bei Gott und Friede den Menschen. Wenn wir auf das sehen, was Gott tut, haben wir immer Grund, Gott zu danken und ihn ohne Grenze zu ehren. Die Engel gaben Gott Ehre für das, was er getan hatte, nämlich sich selbst erniedrigt für das Heil der Menschen.

Wir geben Gott Ehre für das, was er in unserer neuen Generation getan hat. Er half ihnen in diesem Jahr, ihre Herzen auf das Bibelstudium zu richten. Wir dachten, dass sie vielleicht noch zu jung oder nicht in der Lage wären. Aber als der Knecht Gottes sie für das Factual Study herausforderte, durften wir ein mächtiges Wirken Gottes in ihrem Leben erfahren, sodass sie als Bibelforscher und Bibellehrer gebraucht wurden. Jeder von ihnen hat ein ausführliches Factual Study vorbereitet und eine hervorragende Präsentation gemacht.
Wir geben Gott Ehre für sein Werk in Noah. Er war nicht in der Lage, geistliches Training zu bekommen und sollte wegen seinem Verhalten eigentlich von Gottes Werk ausgeschlossen werden. Aber Gott gab ihn nicht auf. Gott erlaubte ihm, durch die Lebensgemeinschaft geistliche Einsicht und praktische Disziplin zu erlangen. Nun darf er in der Gnade Gottes an dem Werk Gottes in USA teilnehmen und wertvolles geistliches Training für seine Zukunft bekommen.

Ein junger Student war wegen des Doppellebens ein hoffnungsloser junger Mann. Aber der Knecht Gottes nahm ihn auf und diente ihm geduldig mit dem Wort Gottes, so dass er zur Buße finden und ein neues Leben beginnen durfte. Durch den Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes durfte er sogar zu einem Hirten für die Herde Gottes wachsen und anfangen einem Hoffnungsträger Benjamin mit dem Bibelstudium zu dienen.

Frieden können wir haben, wenn wir in der Vertrauensbeziehung zu Gott leben. Solange ein Mensch von der Sünde gefangen ist, lebt er in Furcht vor der Strafe Gottes und hat keinen Frieden. Aber weil Jesus in die Welt kam, und für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist, ist unsere Beziehung zu Gott wiederhergestellt und wir dürfen wahren Frieden in unserem Herzen haben.

Ohne Jesus hatte ich keinen Frieden, sodass ich mich oft angegriffen fühlte. Aus der Selbstverteidigung habe ich dann oft die anderen mit meinen spitzen Bemerkungen verletzt. Ich war eine Quelle des Fluches, statt des Segens. Aber nachdem ich Jesu Liebe zu mir aufgenommen hatte, konnte ich inneren Frieden haben und ruhig bleiben. Darum fragten einige Kommilitonen mich, wie ich immer so fröhlich und ruhig sein konnte. Ich durfte ihnen bezeugen, dass dieser Friede von Jesus kommt.

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen. Gottes Wirken, das in einer kleinen Krippe in Bethlehem begann, breitete sich bis heute unaufhaltsam aus, sodass wir Gott allezeit ehren dürfen. Das kleine Baby in der Krippe gibt den Menschen, die von Sünden beladen und ruhelos in der Welt leben, den wahren Frieden.

Wir haben heute gelernt, dass das Baby in der Krippe unser Heiland ist, der für uns in die Welt geboren wurde, um mit uns zu sein und uns von unseren Sünden zu erlösen. Er ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Lasst uns das Krippenwerk Gottes liebhaben, dass durch unser Zweierbibelstudium und Frühgebet die jungen Menschen zu Jesus kommen, geistlich erweckt werden und Deutschland noch einmal als Hirtennation gebraucht werden darf.

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