Die Unbußfertigkeit des Pharao

2.Mose 10,1 – 11,10
Leitvers 10,3

„So gingen Mose und Aaron hin zum Pharao und sprachen zu ihm: So spricht der HERR, der Gott der Hebräer: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene!“

Wir danken Gott für das Glaubensmütter-Seminar, durch das unsere Mitarbeiterinnen zugerüstet und als professionelle Bibellehrerinnen aufgestellt wurden. Wir danken dem Herrn, dass er uns das historische Studium des Buches Exodus erlaubt. Wir haben durch die letzte Lektion die Barmherzigkeit und Geduld Gottes sogar für unbußfertige Sünder, wie den verstockten Pharao, kennengelernt. Obwohl dieser sein Herz verhärtet hatte, gab Gott ihm immer wieder Gelegenheit Buße zu tun, um sich und sein Volk zu retten. Wir werden durch sein schlechtes Beispiel ermahnt, unsere Herzen nicht zu verstocken, sondern Gottes Liebe und seine Führung demütig anzunehmen. Lasst uns auf Gottes Liebe und auf Gottes Warnungen mit Buße reagieren, indem wir Gottes Herrschaft für unser Leben anerkennen.

Heute lernen wir in den Kapiteln 10 und 11, wie der Pharao versuchte, mit listigen Kompromissvorschlägen die Israeliten zu betrügen, damit sie nicht Gott gehorchen sollten. Er wollte sie nämlich als seine Sklaven weiter behalten. Aber Mose war nicht mit einem Teilerfolg zufrieden, sondern wies die Kompromisse entschlossen zurück, indem er den Pharao hart tadelte. Mose wurde immer kräftiger. Schließlich kündigte er dem Pharao die Plage der Tötung aller Erstgeburten an. Lasst uns uns nicht vom Satan durch Kompromisse betrügen und an die Welt binden, sondern mit klarer Entschlossenheit das neue Leben in Gott ergreifen. Lasst uns die Lügen des Humanismus zurückweisen, dass wir unser Leben ganz Gott geben und als eine königliche Priesterschaft für die geistliche Wiedererweckung in Europa und für die Weltmission gebraucht werden dürfen.

1. Teuflische Kompromissvorschläge des Pharao (10,1-29)

Sehen wir uns die Verse 1 und 2 an: „Da sprach der Herr zu Mose: Geh hin zum Pharao; denn ich habe sein und seiner Großen Herz verhärtet, auf dass ich diese meine Zeichen unter ihnen tue und auf dass du verkündigst vor den Ohren deiner Kinder und deiner Kindeskinder wie ich mit den Ägyptern verfahren bin und welche Zeichen ich unter ihnen getan habe, damit ihr wisst: Ich bin der Herr.“ Nach sieben Runden der Warnungen, der Plagen, der Rebellion des Pharao, sandte Gott Mose und Aaron wieder zum König von Ägypten. Diesmal war es schon klar, dass der Pharao verstockt war und nicht Buße tun würde, trotzdem gab Gott ihm noch weitere Warnungen und Plagen. Gott tat dies, damit die Israeliten dadurch Gott als den Herrn erkennen sollten. Sie sollten diese Wunder und Zeichen und den Sieg Gottes allen nachfolgenden Generationen lehren, sodass diese Gott als den Herrn anerkennen würden. Wir sollen nicht nur selber an Gott glauben, sondern auch die mächtigen Taten Gottes unseren Kindern und Enkeln verkündigen. Auch wenn jeder seine persönliche Entscheidung vor Gott treffen muss, sollen wir unseren Kindern alle Taten Gottes berichten, sodass sie als Gottes Volk heranwachsen und das Land der Verheißung erobern können. Gott sagte Abraham, dass er seine Nachkommen lehren sollte. 5.Mose 6,4-7 sagt, dass wir das Wort Gottes den Kindern einschärfen sollen. Missionar Stephanus arbeitet zurzeit fleißig, um seine Enkel die Bibel zu lehren. Missionar Peter ermutigte alle Kinder durch den Young-Leaders-Workshop, die Bibel zu lesen und zu Bibelforschern zu werden. Genauso sollen wir auch unser Glaubenszeugnis immer wieder weitergeben, damit sie erkennen, dass Gott der Herr ist und sie als Gottes Kinder heranwachsen können.

Sehen wir uns die Verse 3 und 4 an: „So gingen Mose und Aaron hin zum Pharao und sprachen zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene! Weigerst du dich aber, mein Volk ziehen zu lassen, siehe, so will ich morgen Heuschrecken kommen lassen über dein Gebiet.“ Mose tadelte den Hochmut und Ungehorsam des Pharao gegenüber Gott und kündigte diesmal eine verheerende Heuschreckenplage an. In Afrika gibt es bis heute öfters Heuschreckenplagen. Dabei fallen riesige Schwärme von Wanderheuschrecken über ein Land her. Ein einziger Schwarm kann aus mehr als 1 Milliarde Tieren bestehen, die täglich 1.500 Tonnen an pflanzlichem Material auffressen. Der wirtschaftliche Schaden bei einer solchen Heuschreckenplage ist enorm. Mose kündigte an, dass diese Heuschreckenplage stärker und schlimmer sein würde als alle bisher dagewesenen und zukünftigen. Der ganze Boden würde mit Heuschrecken bedeckt sein und sie würden alles verbliebene Grün von den Bäumen abfressen. Der Vers 6 zeigt, dass Mose und Aaron jetzt viel zuversichtlicher geworden waren, sodass sie nicht mehr die Antwort des Pharao abwarteten, sondern ihn tadelten, auf dem Absatz kehrt machten und weggingen. Sie lernten Gottes Herz, um diesen hartnäckigen Sünder zur Buße zu führen.

Sehen wir uns die Verse 7 bis 10 an. Die Oberen des Pharao fürchteten den Untergang Ägyptens und versuchten den Pharao zum Nachgeben zu überreden. Daraufhin ließ der Pharao die beiden Knechte Gottes noch einmal zu sich bringen. Aber er machte wieder nur einen unannehmbaren Kompromissvorschlag. Sie sollten in die Wüste gehen können, aber ohne ihre Frauen und Kinder. Auf diese Weise wollte der Pharao sicherstellen, dass sie wieder nach Ägypten zurückkehren würden. Die Kommunisten in der Sowjetunion benutzten später eine ähnliche Taktik. Sie gaben den Menschen Religionsfreiheit, aber verboten es, den eigenen Kindern den Glauben zu lehren. Auf diese hinterlistige Weise wollten sie den Glauben ausrotten. Mose durchschaute die Taktik des Pharao und blieb klar. Sehen wir uns Vers 9 an: „Mose sprach: Wir wollen ziehen mit Jung und Alt, mit Söhnen und Töchtern, mit Schafen und Rindern, denn wir haben ein Fest des Herrn.“ Daraufhin wurde Mose vom Pharao hinausgestoßen.

Am nächsten Morgen kamen die Heuschreckenschwärme mit einem starken Ostwind über das Land Ägypten. Das ganze Land wurde bedeckt und sie fraßen alles Grün ab. Sie drangen auch in die Häuser ein. Es war eine schlimme Katastrophe, weil nun alles gefressen wurde, was der Hagel noch übriggelassen hatte. Was sollte jetzt noch als Lebensgrundlage dienen? Schon nach kurzer Zeit war der Pharao soweit, dass er Gottes Erbarmen suchte. Lesen wir die Verse 16 und 17: „Da ließ der Pharao eilends Mose und Aaron rufen und sprach: Ich habe mich versündigt an dem Herrn, eurem Gott, und an euch. Vergebt mir meine Sünde nur noch diesmal und bittet den Herrn, euren Gott, dass er doch diesen Tod von mir wegnehme.“ Der Pharao bekannte seine Sünde und bat ein letztes Mal um Errettung von der Plage Gottes. Seine Stellungnahme klang gut. Doch leider war es nur eine Notbuße. Als Mose für ihn betete, wurden die Heuschrecken vom Westwind weggetrieben und ertranken im Schilfmeer. Der Pharao aber vergaß sofort wieder seine Zusage. Sein Herz war verstockt, sodass er die Israeliten nicht ziehen ließ.

Betrachten wir die Verse 21 bis 23. Die neunte Plage kam ohne weitere Vorankündigung über das Land. Es war eine große Finsternis. Niemand konnte mehr den anderen sehen. Wie bei einem dicken Smog konnte drei Tage lang niemand seine Wohnung verlassen. Nur bei den Israeliten war es licht in ihren Wohnungen. In dieser dicken Finsternis machte der Pharao erneut einen Kompromissvorschlag. Er wollte diesmal alle Israeliten ziehen lassen, jedoch ohne ihre Tiere. Das klang gut, weil sie jetzt alle gehen durften. Die List des Pharao bestand darin, dass sie ohne Tiere kein Opfer für Gott bringen konnten und dass sie um zu überleben wieder nach Ägypten zurückkehren mussten. Mose hatte Einsicht. Er war nicht mit einem Teilerfolg zufrieden, sondern forderte den Auszug gemäß der genauen Anweisung Gottes, nämlich ganz auszuziehen und Gott auch mit ihrem Material und ihren Tieren zu dienen.

Die Taktik des Pharao bestand darin, immer wieder einen Kompromissvorschlag zu machen. Er versuchte nicht den Glauben der Israeliten zu zerstören, aber er wusste, dass es am wichtigsten war, sie weiterhin an Ägypten zu binden. Insgesamt finden wir fünf Kompromissvorschläge des Pharao. In Kapitel 8 wollte er zunächst, dass sie einfach im Land Ägypten opfern sollten (8,11). Dies wäre ein Glaube ohne das alte Leben zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen. Dann sagte er ihnen, dass sie „nicht zu weit“ ziehen sollten (8,24). Dies entspricht dem, dass man Gott nur unter bestimmten Bedingungen oder mit Einschränkungen dienen möchte. In Kapitel 10 wollte er dann nur die Männer ziehen lassen (10,11). Doch wenn man die Familie und die Kinder nicht mitnimmt, wird man sicher wieder umkehren. Der Kompromiss „ohne Tiere“ (10,24) wäre damit vergleichbar, ohne Opfer und Hingabe Gott dienen zu wollen. Wenn wir z. B. unser Sparbuch vor Gott zurückhalten, wird unser Herz immer geteilt sein. Schließlich sehen wir in Kapitel 14, dass der Pharao versuchte, die Israeliten mit seiner Armee einzuschüchtern, nämlich sie durch Furcht zur Aufgabe ihres neuen Lebens zu bringen. Dies entspricht dem, dass wenn wir Schwierigkeiten oder Bedrängnisse erfahren, wir unser Glaubensleben wieder aufgeben würden.

Das neue Leben ist keine Fortsetzung des alten Lebens, sondern es ist ein völlig neues Leben in Christus. Wenn wir den geistlichen Exodus vollzeihen wollen, dürfen wir uns nicht von Satan betrügen lassen, sondern sollen mit klarer Entschlossenheit dem Wort Gottes gehorchen. Wenn ein junger Mann Gottes Segen erfahren hat, aber trotzdem keine Opfergabe zu Gott bringt, kann man nicht sagen, dass er sein Herz Gott gegeben hat. Wenn eine junge Frau Gottes Segen erwartet, aber ihre Familiengründung nicht dem Herrn unterstellt, kann sie nicht wirklich Gott dienen. In unserer Zeit hat der Humanismus viele Christen betrogen, nur ihr eigenes Glaubensleben zu führen, aber bezüglich der Kinder sind viele hilflos und lassen sie in Ägypten. Der Satan belügt uns auch, dass nur die Errettung wichtig wäre aber man danach genauso weiterlebt wie bisher, ohne Gehorsam und ohne Hingabe. So bleiben viele Christen in Ägypten sitzen. Gottes Hoffnung ist, dass die Menschen in Europa von der Lüge des Humanismus ausziehen und geistlich erneuert und wiedererweckt werden, dass sie wieder Gott gehorchen und als eine priesterliche Nation für die Weltmission gebraucht werden. Für diesen geistlichen Exodus dürfen wir keinen Kompromiss eingehen.

Lesen wir die Verse 27 bis 29: „Aber der Herr verstockte das Herz des Pharao, dass er sie nicht ziehen lassen wollte. Und der Pharao sprach zu ihm: Geh von mir und hüte dich, dass du mir nicht mehr vor die Augen kommst; denn an dem Tage, da du mir vor die Augen kommst, sollst du sterben. Mose antwortete: Wie du gesagt hast; ich werde dir nicht mehr vor die Augen kommen.“ Der Pharao war verstockt. Er warf Mose hinaus und drohte ihm sogar mit dem Tod. Doch Mose war nicht furchtsam, sondern bot dem Pharao die Stirn, dass er ihn nicht mehr sehen würde. Mose kämpfte einen kompromisslosen Kampf, damit Israel ausziehen und Gott dienen könnte. Moses Glaube war es, dem Wort Gottes absolut zu gehorchen. Als er ganz bei Gottes Wort blieb und keinen Kompromiss einging, konnte er den Exodus der Israeliten bewirken. Gleichzeitig lernte Mose auch das Herz Gottes für den Pharao, immer wieder zu ihm zu gehen und ihn zur Buße herauszufordern. Er kämpfte sogar zehn Runden mit ihm, obwohl er total verstockt war. Dr. Lee kämpfte, den Gehorsam gegenüber dem Weltmissionsbefehl in den koreanischen Studenten aufzurichten, sodass Korea zur königlichen Priesterschaft für die Weltmission verändert wurde. Missionar Peter kämpfte und kämpft, den Gehorsam des Glaubens inmitten einer Hochburg des Humanismus aufzurichten, damit die toten Gebeine der Studenten lebendig werden und als ein überaus großes Heer Gottes aufgestellt werden. Lasst uns mit Moses Geist und Glauben für diesen geistlichen Exodus zusammenwirken.

2. Gottes Warnung vor der Plage des Todes (11,1-10)

Betrachten wir nun Kapitel 11. Lesen wir Vers 1 gemeinsam: „Und der Herr sprach zu Mose: Eine Plage noch will ich über den Pharao und Ägypten kommen lassen. Dann wird er euch von hier wegziehen lassen, und nicht nur das, sondern er wird euch von hier sogar vertreiben.“ Endlich war der Tag der Befreiung in greifbare Nähe gerückt. Nun kündigte Gott an, dass der Pharao nach der zehnten Plage aufgeben würde, ja dass er die Israeliten sogar aus seinem Lande heraustreiben würde. Darüber hinaus wollte Gott den Israeliten eine fette Beute geben. Alle Israeliten sollten sich Schmuck und Kleider von ihren ägyptischen Nachbarn geben lassen und sie mitnehmen. Gott selbst wollte ihnen dazu Gunst bei den Ägyptern verschaffen. Die Israeliten waren arme Sklaven gewesen. Aber 400 Jahre des Dienstes in Ägypten waren nicht umsonst, sondern Gott gab ihnen am Ende eine große Beute.

Vers 3b sagt: „Und Mose war ein sehr angesehener Mann in Ägyptenland vor den Großen des Pharao und vor dem Volk.“ Als Mose mit Glauben und Geist konsequent dem Wort Gottes gehorchte, machte Gott ihn zu einem sehr angesehenen Mann. Angesehene Menschen sind diejenigen, die Gottes Wort gehorchen, nicht diejenigen, die in Rebellion leben.

Lesen wir die Verse 4 und 5: „Und Mose sprach: So spricht der Herr: Um Mitternacht will ich durch Ägyptenland gehen, und alle Erstgeburt in Ägyptenland soll sterben, vom ersten Sohn des Pharao an, der auf seinem Thron sitzt bis zum ersten Sohn der Magd, die hinter ihrer Mühle hockt, und alle Erstgeburt unter dem Vieh.“ Trotz der Todesdrohung sprach Mose noch einmal zum Pharao. Die Plage der Tötung der Erstgeburten war eine schlimme Plage mit vielen Toten. Jede Familie war davon betroffen. Es traf den ersten Sohn des Pharao, den designierten Thronfolger, genauso wie den ersten Sohn der Magd. Sogar die Erstgeburt des Viehs. Es würde ein gewaltiges Klagen und Weinen in allen Häusern geben. Doch Gott wollte einen Unterschied machen, sodass von Israel niemand sterben sollte, nicht einmal ein Hund gegen sie mucken würde. In der Bibel repräsentiert die Erstgeburt immer das Ganze. Die zehnte Plage bedeutet die Plage des Todes für alle, die nicht dem Wort Gottes gehorsam sind.

Lesen wir Vers 8: „Dann werden zu mir herabkommen alle diese deine Großen und mir zu Füßen fallen und sagen: Zieh aus, du und alles Volk, das dir nachgeht. Und daraufhin werde ich ausziehen. Und Mose ging vom Pharao mit grimmigem Zorn.“ Diesmal ging Mose mit grimmigem Zorn vom Pharao weg. Anfangs war er furchtsam und ängstlich gewesen. Nun war er voll heiligem Zorn, sodass er den Pharao hart tadeln konnte.

Lesen wir die Verse 9 und 10: „Der Herr aber sprach zu Mose: Der Pharao wird nicht auf euch hören, auf dass meiner Wunder noch mehr werden in Ägyptenland. Und Mose und Aaron haben diese Wunder alle getan vor dem Pha-rao; aber der Herr verstockte ihm das Herz, sodass er die Israeliten nicht ziehen ließ aus seinem Lande.“ Die Verstocktheit des Pharao war seine absichtliche Weigerung, Gott zu gehorchen. Aber es kam aus seinem Hochmut, dass er sich nicht dem Herrn unterordnen, sondern selber der Herrscher sein wollte. Wegen seinem Hochmut mussten alle Ägypter leiden und viele Menschen sterben.
Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. Gott hatte den Pharao oft gewarnt und damit die Chance zur Buße gegeben. Aber er hat nie darauf reagiert und bis zum Ende nicht Buße getan. Lesen wir den Leitvers 10,3 zusammen: „So gingen Mose und Aaron hin zum Pharao und sprachen zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene!“ Der Pharao wollte sich nicht demütigen und unterordnen. Wir müssen anerkennen, dass Gott der Herr ist, sonst werden wir ebenso viele Plagen erfahren. Wie lange willst du dich nicht vor Gott demütigen? Wie Jesus gesagt hat, werden diejenigen, die nicht Buße tun, die Plage des Todes erfahren (Lukas 13,5). Unser Gott ist der Gott der Gnade für diejenigen, die Buße tun, aber er ist der Gott des Gerichtes für diejenigen, die ihre Herzen verstocken.

Heute haben wir gelernt, dass der Kompromiss die Falle des Satans ist. Gott möchte, dass wir Gottes Wort gehorchen, aus unserem alten Leben konsequent ausziehen und den geistlichen Exodus vollziehen. Wir haben auch den Glauben und Geist von Mose kennengelernt, der bis zum Ende den Pharao herausforderte und sein Volk zur Errettung geführt hat. Wir müssen wissen, dass die Konsequenz der Verstockung die Strafe Gottes ist. Lasst uns auf die Liebe Gottes und die Warnungen Gottes mit Buße reagieren. Lasst uns wie Mose ohne Kompromiss dem Wort Gottes gehorchen und nicht mit Teilerfolgen zufrieden sein, sondern die jungen Menschen zur geistlichen Wiedererweckung führen, dass Europa als Hirtennation für die Welt-mission gebraucht werden kann.

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