Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben

5.Mose 5,1- 11,32
Leitvers 6,5

„Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“

Wir danken dem Herrn, dass er die Global-Leaders-Konferenz reichlich gesegnet und unsere nächste Generation als Diener des Wortes Gottes kostbar gebraucht hat. In der letzten Woche durften wir unsere geistliche Identität als die königliche Priesterschaft erneuern. Jesus ist zu einem verworfenen Stein geworden, der an unserer Stelle alle Verwerfung und Verleumdung getragen hat, den Gott aber als den kostbaren Eckstein unserer Errettung aufgestellt hat. Obwohl wir von den Menschen verworfen werden, dürfen wir wissen, dass unser Glaubensleben vor Gott kostbar ist und er es für die geistliche Wiedererweckung in unserer Generation gebraucht. Lasst uns mit der geistlichen Identität als verworfene Steine und königliche Priesterschaft die Wohltaten Gottes mit Mut und Entschlossenheit verkündigen.

Heute wollen wir das Studium des Buches Deuteronomium fortsetzen. In der ersten Lektion haben wir gelernt, dass das Gesetz zum Leben gegeben ist. In der zweiten Lektion lehrt Gott uns, wer er ist und welche rechte Haltung wir gegenüber Gott haben sollten. Gott wollte den Israeliten der zweiten Generation helfen, ihr Leben auf das Wort Gottes, und die Lehren aus der Wüstenwanderung aufzubauen und so als das heilige Volk Gottes das verheißene Land einzunehmen. Wir lernen auch, das Wort Gottes zu jeder Zeit an die nächste Generation weiterzugeben. Möge Gott uns segnen, dass wir ihn von ganzem Herzen, ganzer Seele, mit all unserer Kraft lieben und als königliche Priesterschaft für die geistliche Wiedererweckung dieser Generation gebraucht werden.

1. Die Wiederholung der Zehn Gebote (5,1-33)

In Kapitel 5 wiederholt Mose die Zehn Gebote, die bereits in Exodus 20 aufgeschrieben wurden. Gott hatte diese 10 Gebote zuerst den Israeliten am Berg Horeb aus der Wolke heraus verkündigt und sie ihnen auch noch einmal schriftlich auf zwei Steinplatten gegeben. Doch nun, 40 Jahre später, waren die Zuhörer die nächste Generation. Sie mussten Gottes Gebote neu lernen, so dass sie in den Fußtapfen des Glaubens gehen und die Verheißung Gottes erlangen könnten, die die erste Generation wegen ihres Ungehorsams verpasst hatte.

Lesen wir die Verse 2 und 3: „Der Herr, unser Gott, hat einen Bund mit uns geschlossen am Horeb und hat nicht mit unsern Vätern diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir heute hier sind und alle leben.“ Der Bund am Horeb war nicht eine alte Geschichte für die Geschichtsbücher, sondern brandaktuell. Er war mit „uns“ – nämlich mit der nächsten Generation – geschlossen. Gottes Worte sind nicht eine schöne alte Geschichte, sondern sie gelten uns! Indem wir Gottes Wort annehmen und ergreifen, erfahren wir den überfließenden Segen Gottes, der alle seine Verheißungen an uns erfüllt.

Könnt ihr Euch noch an die Zehn Gebote erinnern, die wir genau vor 14 Monaten studiert haben?

1. keine anderen Götter haben
2. kein Bildnis machen
3. Gottes Namen nicht missbrauchen
4. den Sabbat heiligen
5. Vater und Mutter ehren
6. Nicht töten
7. Nicht ehebrechen
8. Nicht stehlen
9. Nicht lügen
10. Nicht begehren

Wenn wir die 10 Gebote in Deuteronomium mit denen im Buch Exodus vergleichen, stellen wir fest, dass sie genau gleich sind, mit zwei kleinen Unterschieden. Das 4. Gebot, das Sabbatgebot, wurde ursprünglich mit der Sabbatruhe Gottes am siebten Schöpfungstag begründet, aber nun mit der Errettungsgnade Gottes aus der Knechtschaft Ägyptens. Im 10. Gebot stand ursprünglich das Begehren des Hauses am Anfang der Liste, doch nun steht das Begehren der Frau des Nächsten an erster Stelle. Die Gebote Gottes sind immer die gleichen. Jede Generation muss diese unveränderlichen Gebote für sich neu hören und lernen, damit sie als ein heiliges Volk Gottes leben können.

Das 5. Gebot ist wie ein Prototyp für alle Gebote. Lesen wir Vers 16: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, wie dir der Herr, dein Gott, geboten hat, auf dass du lange lebest und dir’s wohlgehe in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.“ Vater und Mutter zu ehren ist ein absolutes Gebot. Es bedeutet, die Eltern hochzuachten und ihnen zu gehorchen, auch wenn sie nicht perfekt sind. Wenn man die Eltern ehrt, bekommt man den Segen, lange im Land zu leben, welches Gott gibt. Alle Gebote basieren darauf, Gott zu ehren und den Nächsten zu achten. Gehorsam gegenüber den Geboten hat die Verheißung des Segens Gottes. Heutzutage werden viele dieser Gebote Gottes relativiert. Hochachtung vor Gott wird kaum noch gelehrt. Aber auch die anderen Gebote wie Verbot von Ehebruch oder das Leben zu bewahren werden Stück für Stück auf dem Altar der menschlichen Selbstbestimmung geopfert. Als Folge dessen, erfahren wir viele Flüche in der Gesellschaft. Gottes Gebote sind der absolute Maßstab für unser Leben. Gottes Geboten gehorchen ist der Schlüssel zu einem gesegneten Leben.

Die Zehn Gebote führen uns unsere Sündhaftigkeit vor Augen. Wir können unsere Gerechtigkeit nicht auf das Einhalten der Gebote gründen. Jesus sagte, dass den Bruder zu hassen, gleich ist wie Mord zu begehen und eine Frau zu begehen, gleich ist wie Ehebruch zu begehen. Vor dem Gesetz sind wir alle schuldig und haben es nie gehalten. Wir können durch das Gesetz nur unsere eigene Hilflosigkeit erkennen. Römer 3,23 sagt: „Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.“ Die gute Nachricht ist, dass Jesus das Gesetz erfüllt hat. Er ist selber als das Opferlamm für unsere Sünden gestorben. Nun dürfen wir mit Buße zu Jesus kommen und seine Gnade empfangen.

Dies bedeutet nicht, dass die Gesetze hinfällig geworden sind. Sie sind immer noch die Leitschnur für unser neues Leben. Der Heilige Geist befähigt uns, Gott zu lieben und durch den Glauben seinen Geboten zu gehorchen.

2. Gott von ganzem Herzen lieben (6,1 – 11,32)

Wie können wir Gottes Geboten gehorchen? Kapitel 6 lehrt uns, dass es zuerst darum geht, zu wissen, wer Gott ist und in der richtigen Beziehung mit ihm zu leben. Lesen wir den Vers 4 gemeinsam: „Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein.“ Dies ist einer der wichtigsten Verse für die Juden, der oft wiederholt wird. Er ist ein Aufruf an das Volk Israel das Wort Gottes zu hören. „Höre Israel!“ Was sollen wir hören? Wir sollen hören, wer Gott ist. Dieser Vers ist eine Proklamation, wer der Gott Israels ist. Der Herr ist Jahwe, der eine selbst-seiende Gott. Er ist absolut. Er ist der „ich werde sein, der ich sein wird“. Er ist der ewige Schöpfergott. Er ist der einzige Gott. So wie Jesus in Johannes 1 als Gott verkündigt wird, und in Johannes 14,6 als der Weg und die Wahrheit und das Leben, so wird auch hier der Herr als der einzige Gott proklamiert.

In Europa finden wir viele Götzen. Sie sind nicht aus Gold oder Holz hergestellt. Aber wir finden Götzen aus Leder, wie den Fußball-Gott, andere haben einen Götzen aus Blech, aus Silikon oder sogar virtuelle Götzen, denen sie ihr ganzes Herz und ihre ganze Kraft widmen. Viele Menschen machen ihr eigenes Ego zu ihrem Gott. Aber Gottes Wort lehrt uns klar: „Der Herr ist unser Gott, der Herr allein.“

Dieser Gott ist auch der persönliche Gott. Er ist nicht abstrakt oder fern, sondern „unser Gott“. Er berief Abraham mit seiner Verheißung, seine Nachkommen zu einem großen Volk zu machen und zu segnen. Er errettete die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten. Er ist der Gott der Errettung. Gott hat uns mit ganzer Liebe geliebt, so sehr, dass er seinen eingeboren Sohn Jesus gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Gott hat sein Alles und Liebstes für unsere Erlösung gegeben. Er ist unser Gott. Darum haben wir allen Grund, ihn mit der gleichen Liebe zu lieben.

Lesen wir den Vers 5: „Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“ Weil wir Gott kennen und seine Liebe erfahren haben, sollen wir ihm auch unser ganzes und ungeteiltes Herz geben. Mehrfach wird das Wort „ganz“ betont. Dies bedeutet, dass wir Gott ohne Einschränkung und ohne Hintertürchen lieben sollen. Wir sollen es von unserem ganzen Herzen, von unserer ganzen Seele und auch mit all unserer Kraft tun. Mit anderen Worten sollte Gott der Mittelpunkt unseres Lebens und die Beziehung zu ihm eng und unzertrennlich, das Wichtigste in unserem Leben sein.

Gott von ganzem Herzen, ganzer Seele und aller Kraft zu lieben bedeutet, dass wir Gott mit unserem Geist, unserer Seele und auch mit unserem Körper lieben. Manche lieben Gott beim Lobpreis, das ist gut; aber Gott zu lieben ist mehr als ein Gefühl, sondern ein praktischer Gehorsam gegenüber seinem Wort und eine Hingabe, indem wir ihm alle unsere Kräfte zur Verfügung stellen.

Was liebt ihr am meisten und wofür gebt ihr euer ganzes Herz und eure Kraft? Für die weltlichen Dinge, die allesamt vergänglich sind und schnell altern? Oder für den kurzfristigen Spaß der Welt?

M. Sarah wuchs als ein junges Mädchen in Korea auf. Durch das Bibelstudium nahm sie Gottes Liebe persönlich an und liebte ihn von ganzem Herzen. Diese Liebe war kein schönes Gefühl, sondern eine praktische Tat. Sie kam im Alter von 22 Jahren als Krankenschwester-Missionarin nach Deutschland. Seitdem dient sie den jungen Menschen in Deutschland unablässig durch das Bibelstudium und mit ihrem leckeren Essen. Obwohl sie als Krankenschwester im Nachtdienst fleißig arbeitete, tat sie ihr Bestes, den Studenten zu dienen und die Umgebung für das Werk Gottes vorzubereiten. Obwohl sie schon 47 Jahre ihr Missionsleben geführt hat, ist sie noch immer diejenige unter uns, die mit Abstand am meisten Zweierbibelstudium führt, indem sie dadurch ihre Liebe zu Gott bezeugt.

Ein junger Mann war früher alleine auf sich selbst und auf die Erfüllung seiner Wünsche fixiert. Er führte sein Glaubensleben nur äußerlich, aber war in seinem tiefen Herzen immer zu der Welt, zu den Frauen und zum Spielen gezogen. So wurde sein Leben sehr schädlich für andere. Aber durch Lukas 23,34 nahm er Jesu Liebe persönlich an, der für seine Vergebung am Kreuz gebetet hatte: „Vater, vergib ihm, denn er weiß nicht, was er tut.“ Aufgrund von 5.Mose 6,5 entschied er sich, sein Herz zuerst Gott zu geben und ihn von ganzem Herzen, ganzer Seele und mit all seiner Kraft zu lieben. Als er sein Herz für Gott und für die Mobilisierung der nächsten Generation und der Studenten am Campus hingab, wurde sein Leben sehr glücklich und einflussreich. Sogar inmitten verschiedener Anfechtung liebt er seinen Gott am meisten und lebt als eine Quelle des Segens.

Bei mir drehte sich alles nur um mich selbst, so dass ich mich nicht einmal um einen Freund kümmerte, der beinahe an Magersucht gestorben wäre. Aber durch das Bibelstudium erfuhr ich die Liebe Gottes, der mich suchte und mich zuerst fragte: „Willst du gesund werden?“ Jesus kam in die Welt und gab sein eigenes Leben am Kreuz hin, um mich zu heilen und meine zerbrochene Beziehung zu Gott wiederherzustellen. Diese Liebe veränderte mein Herz, so dass ich anfangen durfte, Gott mein Herz zu geben und seine Liebe durch das Zweierbibelstudium zu den Studenten auszuüben. Nun ist nicht mehr Erfolg, Ehre, Geld oder Computer, sondern der Herr mein einziger Gott. Nun darf ich meinen Herrn von ganzem Herzen liebe, indem ich als ein Hirte für seine Schafe lebe, für die Studenten der Mat-Nat-Fakultät, sogar für die geistliche Wiedererweckung in Europa gebraucht werden darf.

Wie können wir dann praktisch Gott lieben und ihm unser ganzes Herz geben? Lesen wir die Verse 6 und 7: „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.“ Gottes Worte sollten der Inhalt und der Mittelpunkt unseres Lebens darstellen. Zunächst sollten sie Gottes Wort selber zu Herzen nehmen und es ihren Kindern einschärfen. Sie sollten immer und jederzeit davon reden und es wiederholen, sei es beim Aufstehen oder beim Schlafengehen. Sie sollten Gottes Wort auf ihrer Hand tragen und damit die Türen und die Tore ihres Hauses dekorieren. So könnten sie sich immer wieder daran erinnern.

Durch das Schreiben der Stellungnahmen, durch das Frühgebet mit dem Täglichen Brot, durch den Jüngerschaftsabend dürfen wir Gottes Wort in unsere Herzen schreiben und es bezeugen. Unsere nächste Generation durfte durch die Global-Leaders-Konferenz und durch GLE-Forum das Wort Gottes hören und lernen und lehren. Gott hat uns das Werkzeug des Zweierbibelstudiums gegeben, durch das wir immer wieder das Wort Gottes zu den Hoffnungsträgern reden können. Indem wir immer Gottes Wort reden, werden unsere Hoffnungsträger und unsere Kinder wie Bäume an den Wasserbächen, die immer grünen und zu ihrer Zeit beste Früchte des Lebens zu Gott hervorbringen. Wovon redet ihr, wenn ihr aufsteht und wenn ihr euch Schlafen legt? Weil unserer nächsten Generation Gottes Worte z.B. ihre Lebensleitworte in ihren Herzen haben, können sie als ein heiliges Volk Gottes und eine königliche Priesterschaft gebraucht werden.

In Kapitel 7 warnt Gott die Israeliten vor dem Kompromiss mit dem Götzendienst und den Völkern in Kanaan, die tief darin verstrickt waren. Sie sollten diese Völker vertreiben und keinesfalls familiäre Bindungen mit ihnen eingehen. Sonst werden sie vom Götzendienst beeinflusst und am Ende wird es für sie ein Fallstrick werden. Salomo war ein weiser Mann und von Gott geliebt, aber weil er entgegen dem Gebot ausländische Frauen heiratete, wurde er am Ende seines Lebens von ihnen zum Götzendienst verführt. Wir werden auch durch die ungläubige Umgebung ständig beeinflusst, zuerst an uns selbst zu denken und ein bequemes und angenehmes Leben zu führen, statt uns für Gott und Gottes Mission hinzugeben. Wenn jemand versucht einem Menschen zu helfen, zuerst nach dem Reich Gottes zu trachten, muss er mit vielen Missverständnissen, sogar Anfeindungen rechnen. Wir müssen uns vor dem schlechten Einfluss des Humanismus hüten, damit wir als Gottes Volk leben und den Herrn allein lieben.

Wir brauchen uns auch vor denen, die scheinbar in der Mehrheit sind, nicht zu fürchten, weil unser Gott der allmächtige Gott ist, der sogar den bösen und übermächtigen Pharao besiegt hat. Er gibt uns auch den Sieg in allen geistlichen Kämpfen dieser Zeit.

Mose erinnert die Israeliten in Kapitel 8 an Gottes Erziehung während der Wüstenwandung. Vers 2 sagt: „Und gedenke des ganzen Weges, den dich der Herr, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit kundwürde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.“ Gott trainierte sie auf vielerlei Weise, z.B. durch physischen Mangel als sie in der Wüste hungern mussten und so lernten sie auf Gott zu vertrauen. Gott speiste sie 40 Jahre lang Tag für Tag mit dem himmlischen Manna, damit sie erkennen, dass sie von Gott abhängig sind. Was war das Ziel von Gottes Training? Gottes Training diente dazu, sie Demut zu lehren und ihre Herzen zu prüfen, damit sie ihr Vertrauen ganz auf Gott setzten. Gott wollte sie erziehen, damit sie ein gesegnetes Leben in dem Land der Verheißung führen könnten. Vers 5 sagt: „So erkennst du ja in deinem Herzen, dass der Herr, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht.“

Mehrfach waren die Israeliten voller Undankbarkeit und Murren gewesen. Aber der Knecht Gottes Mose betete 40 Tage lang für sie, so dass sie Gottes Gnade erfuhren. Gott gab ihnen ein Land, welches besser war, als die Kornkammer Ägypten, weil es nicht einmal bewässert werden musste.

Gott erinnerte die Israeliten an ihren Ungehorsam und ihre Halsstarrigkeit, damit sie demütig werden. Sie müssen wissen, dass sie nicht wegen ihrer Gerechtigkeit oder irgendwelcher Vorzüge errettet waren, sondern allein durch die Gnade Gottes. Wir sind auch alleine durch die Gnade Gottes zu seinem Volk geworden. Niemand von uns hat Gottes Gnade verdient. Wir dürfen uns demütig als Sünder anerkennen und Gottes Wort gehorchen.

Gott legte seinem Volk den Segen und den Fluch vor. Gott zu gehorchen ist ein bewusste Glaubensentscheidung, durch die wir den überfließenden Segen Gottes bekommen können. Im Gegensatz dazu, erfahren diejenigen, die nach ihrem Eigenwillen leben, den Fluch Gottes.
Kapitel 11,26 sagt: „Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch.“ Wofür habt ihr euch entschieden? Habt ihr euch für ein Leben des Segens entschieden?

Durch die heutige Lektion haben wir gelernt, wer Gott ist und welche Haltung wir ihm gegenüber haben sollen. Wir sind auch wie eine nächste Generation, die über das mächtige Wirken Gottes gehört und auch erfahren hat. Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Lasst uns den Herrn unseren Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all unserer Kraft lieb haben. So dürfen wir als sein heiliges Volk den Segen Gottes empfangen und für das Werk der geistlichen Wiedererweckung in Deutschland und Europa gebraucht werden. Lasst uns Gottes Wort durch das Zweierbibelstudium fleißig reden, so dass unser Land wieder auf das Wort Gottes gebaut wird und die jungen Menschen geistlich erweckt als ein großes Heer Gottes aufstehen können.

Teilen