Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig

3. Mose 11,1- 15,33
Leitvers 11,45

„Denn ich bin der Herr, der euch aus Ägyptenland geführt hat, dass ich euer Gott sei. Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.“

Dank sei dem Herrn, dass wir durch das Studium von Levitikus das neue Leben als ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk kennenlernen dürfen. Wir danken dem Herrn, der uns in seiner einseitigen Gnade durch das Selbstopfer unseres Herrn Jesus Christus von der Macht der Sünde errettet und als heilige Priester und Mittler für die Studenten berufen hat. Gott möchte unbedingt die Beziehung zu ihnen wiederherstellen, dass sie aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht kommen, und sie als eine Hirtennation für die Weltmission gebrauchen. Lasst uns unsere priesterliche Aufgabe durch den Gehorsam des Glaubens erfüllen, indem wir Zweierbibelstudiumteams bilden und den Studenten helfen, durch Buße und Glauben an das stellvertretende Opfer Jesu Christi zu Gott zu kommen.

In der heutigen Lektion sind die zentralen Begriffe Heiligkeit und Reinheit. Gott lehrte die Israeliten zwischen rein und unrein, zwischen heilig und unheilig zu unterscheiden. Von unserer menschlichen Natur sind wir unrein und unheilig. Die Israeliten waren in Ägypten an ein Leben gemäß dem Gefühl gewöhnt, so dass Gott sie erst einmal lehren musste, was Reinheit bedeutet. Gott zeigte seinen Leuten den Weg, wie sie sich reinigen und heilig werden könnten. Möge Gott unsere geistlichen Augen öffnen, dass wir geistliche Unterscheidungskraft gewinnen und als Gottes heiliges Volk leben können.

1. Reine und unreine Tiere (11,1-47)

Lesen wir 11,1-3 gemeinsam: „Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach zu ihnen: Redet mit den Israeliten und sprecht: Dies sind die Tiere, die ihr essen dürft unter allen Tieren auf dem Lande. Alles, was gespaltene Klauen hat, ganz durchgespalten, und wiederkäut unter den Tieren, das dürft ihr essen.“ In Kapitel 11 gibt Gott den Israeliten eine klare Unterscheidung, welche Tiere rein und welche unrein sind. Reine Tiere waren unter den Landtieren nur Wiederkäuer mit gespaltenen Hufen, wie z.B. Rinder oder Schafe, aber keine Schweine. Unter den Wassertieren waren es Fische mit Flossen und Schuppen, also z.B. Lachs oder Thunfisch, aber kein Tintenfisch. Darüber hinaus Vögel wie Tauben oder Hühner, aber keine Adler. Die reinen Tiere durfte man essen. Aber die unreinen Tiere durfte man nicht essen. Darüber hinaus machte auch die Berührung eines Kadavers unrein und konnte auch ein Gefäß unrein machen.

Die lange Ausführung, welche Tiere als rein gelten und welche als Unrein, zeigt, dass das reine Leben eines Menschen mit ganz alltäglichen Dingen wie dem Essen beginnt. Früher aßen die Israeliten einfach alles, was sie bekamen. Wenn sie auf dem Weg einen toten Hasen fanden, dann sagten sie: „Super. Das gibt ein leckeres Abendessen.“ Aber nun sollten sie nicht mehr nach dem Gefühl leben, sondern zuerst fragen, ob es Gott gefällt. Sie sollten in allen Bereichen ihres Lebens lernen, zuerst nach Gottes Willen zu fragen und nach Gottes Maßstäben zu leben. Lasst uns lernen, in allen Dingen zuerst an Gott zu denken, Gottes Anweisung zu gehorchen und Gott zu ehren, wie auch 1.Korinther 10,31 sagt: „Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.“

In diesem Abschnitt wird kein anderer Grund für die Essengebote genannt, als dass diese Tiere in Gottes Augen unrein sind. Wenn sie dennoch solche gräulichen Tiere essen würden, dann würden sie sich selbst vor Gott zu einem Gräuel machen. Unser Gott ist ein heiliger Gott und er lehrt sein Volk, ebenfalls heilig zu leben. Lesen wir Vers 45: „Denn ich bin der Herr, der euch aus Ägyptenland geführt hat, dass ich euer Gott sei. Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.“ Weil sie Gottes Errettungsgnade erfahren haben, dürfen sie nicht einfach weiterleben wie bisher, sondern sollen ein neues, eine heiliges Leben gemäß Gottes Maßstab beginnen.

Damals sollten sich die Israeliten heiligen und von den heidnischen Völkern absondern. Es war Gottes Training, Gottes Erziehung, um Israel zu einem heiligen Volk und zu einer königlichen Priesterschaft zu verändern. Es war ein notwendiges Training für die geistliche Identität als ein Volk Gottes. Wie wir wissen, hat Jesus die Speisegebote des Alten Testamentes aufgehoben und alle Speisen für rein erklärt. Jesus möchte seine Nachfolger mit der frohen Botschaft zu allen Völkern senden. So wie Petrus seinen Ekel vor unreinen Speisen überwinden musste, so dürfen wir auch alle Vorurteile überwinden, um Hirten und Mittler für die verschiedenen Arten der Menschen zu sein, die verschiedene Speisen mögen. Durch leckere Speisen können wir sogar der Weltmission einflussreich dienen.

Gott ist immer noch ein heiliger Gott und wir sollen darum heilig leben. Das soll aber nicht primär durch äußere Speisen geschehen, sondern indem wir unser Inneres reinigen. Solange wir viele böse Worte oder verletzende Worte oder spaßsüchtige Worte sprechen, werden wir nur unsere Umgebung schmutzig machen. Im Gegensatz dazu ist unser heiliges Leben eine klare Botschaft an die Welt, dass sie durch uns den heiligen Gott erkennen und wir als wahre Vermittler für die Menschen in Sünden gebraucht werden dürfen.

Im Paradies gab es nur ein einziges Gebot und das war ein Speisegebot. Doch durch die Versuchung des Satans erschien der Baum der Erkenntnis irgendwann so begehrenswert, dass die Frau davon aß. Es war die folgenschwerste, tragischste Entscheidung der Weltgeschichte, weil dadurch die Sünde in die Welt kam und die Menschen ihre Reinheit verloren. Als Folge mussten sie das Paradies verlassen und ein verfluchtes Leben führen, nur um schließlich zu sterben. Wenn wir Jesu Versuchung in der Wüste betrachten, dann war auch dort die Speise sehr wichtig. Der Teufel versuchte Jesus, nachdem dieser 40 Tage lang gefastet hatte, dass er doch die Steine zu Brot machen könnte. Aber Jesus überwand die Versuchung, indem er Gottes Wort aus 5.Mose 8,3 zitiert: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort Gottes.“ Jesus achtete die geistliche Speise, die aus dem Munde Gottes geht, höher als physische Speise. Mit anderen Worten erlangte Jesus den Sieg über den Satan, indem er Gottes Wort bezüglich der Speise gehorchte.

Wir erinnern uns an die Geschichte von Daniel. Daniel wurde als Teenager nach Babylon gebracht. Dort kam er an eine Elite-Schule, wo man die besten Speisen essen konnte, wie sie auch der König bekam. Doch Daniel entschied sich, ein heiliges Leben im Glauben zu führen und sich nicht mit der Speise des Königs unrein zu machen. Als er und seine drei Freude auf diese Weise rein vor Gott lebten, wurden sie viel klüger und weiser als alle anderen Jungs in ihrer Jahrgangsstufe. Vor allem konnten sie als Gottes Knechte inmitten einer götzendienerischen Umgebung gebraucht werden.

In unserer Zeit ist das Wort „heilig“ verpönt. Die Menschen denken, dass es bedeuten würde, ein eingeschränktes oder freudloses Leben zu führen. Im Gegensatz dazu meinen sie, dass sie sehr glücklich werden könnten, wenn sie alle Dinge der Welt ohne Einschränkung genießen. Aber ein sündhaftes Leben bringt am Ende nur viele Schmerzen der Sünde und Trennung mit sich. Wer aber ein heiliges Leben vor Gott führt, der darf die wahre Freude und Seligkeit in der tiefen Liebesbeziehung zu seinem Schöpfer erfahren. Er erfährt, dass Gottes Gebote gut sind und ihn zu einem seligen Leben anleiten.

Mutter Theresa beispielsweise hat auf viele weltliche Annehmlichkeiten verzichtet, um ein heiliges Leben zu führen und Gottes Liebe zu den Ärmsten auszuüben. Niemand würde behaupten, dass sie unglücklich war. Im Gegenteil war sie immer sehr fröhlich und wurde von vielen Menschen hochgeachtet. Unsere Missionare haben auf viele weltliche Optionen verzichteten und sich entschieden, ihr Leben als Laienmissionare für die Weltmission einzusetzen und hinzugeben. In der Tat setzten sie oft alles ein, um einem Menschen durch das Bibelstudium zu helfen und ihn zum neuen Leben zu führen. Durch ihr heiliges und reines Leben für die Weltmission hat Gott etwas Großartiges bewirkt, wie wir heute sehen können.

Lesen wir Vers 45 noch einmal: „Denn ich bin der Herr, der euch aus Ägyptenland geführt hat, dass ich euer Gott sei. Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.“ Lasst uns dem Wort Gottes gehorchen und das reine und heilige Leben erstreben, indem wir Gott die Priorität in unserem Leben geben und als Hirten und Bibellehrer für das geistliche Wiedererweckungswerk in Europa gebraucht werden. Möge Gott uns helfen, durch ein reines Leben die Kraft der Frömmigkeit anzuziehen und als globale geistliche Leiter von Gott gebraucht zu werden.

2. Verlasse die Unreinheit (12,1– 15,33)

In den folgenden Kapiteln geht es um weitere Unreinheiten und wie man wieder gereinigt werden kann. Das Kapitel 12 spricht über die Wöchnerinnen. Nach der Geburt eines Jungen war eine Frau zunächst 7 Tage unrein. Am 8. Tag sollte der Knabe beschnitten werden. Danach sollte sie noch 33 Tage im Blut ihrer Reinigung bleiben. War das Baby ein Mädchen, so verdoppelte sich diese Zeit. Nach dieser Zeit sollte sie mit einem Brandopfer und einem Sündopfer zur Stiftshütte kommen und so wurde sie wieder rein.

Die Geburt eines Kindes ist eigentlich etwas Natürliches und der wunderbare Segen der Fruchtbarkeit. Doch nach dem Sündenfall wurde die Frau verflucht: „Unter Schmerzen sollst du Kinder gebären und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein; er aber soll dein Herr sein.“ Die Geburt mit all ihrem Blutverlust erinnerte sie also an ihre Sündhaftigkeit als eine Tochter Evas. Seit dem Sündenfall ist unser ganzes Leben und Wesen verdorben und von der Unreinheit durchzogen. Niemand ist von sich aus rein und heilig. Unreinheit ist sozusagen zum Normalfall geworden. Wie aber können unheilige Sünder geheiligt werden? Gott schuf einen Weg, wie wir wieder gereinigt werden, ein heiliges Leben führen und in die Gemeinschaft mit ihm zurückkehren können. Mit dem Schuldopfer und Brandopfer durfte die Frau wieder zum Heiligtum gehen. Unser Herr Jesus gab sein eigenes Leben als ein vollkommenes Opfer hin, um uns, die unheiligen Sünder zu Gott zurückzuführen. Durch den Glauben an das Opfer Christi dürfen wir wie wir sind mit unserer Unreinheit zu Gott kommen, bei ihm Reinigung und Vergebung erfahren und ein neues Leben als Könige und Priester Gottes führen.

Das Kapitel 13 behandelt die Unreinheit des Aussatzes. Es werden ganz genaue Unterscheidungsmerkmale genannt, nach denen die Priester zwischen rein und unrein unterscheiden sollten. Dabei wurde die Farbe einer Hautstelle, die Erhöhung oder Vertiefung, die Verfärbung der Haare, die Bildung von wildem Fleisch und vor allem das Wachstumsverhalten der betroffenen Hautstelle beurteilt. In vielen Fällen war ein zweiwöchige Beobachtungsphase in Quarantäne vorgeschrieben, damit die Priester ein sicheres Urteil über Reinheit oder Unreinheit treffen konnten. Aussatz bezeichnet hier ansteckende Hauterkrankungen, wie etwa die Lepra, so dass eine Isolation der Erkrankten geboten war, um das übrige Volk vor einer Ansteckung zu schützen. Aus diesem Grunde mussten die Erkrankten sich an einem besonderen Ort außerhalb des Lagers aufhalten und jeden Besucher durch lautes Rufen warnen. Vers 46 sagt: „Und solange die Stelle an ihm ist, soll er unrein sein, allein wohnen, und seine Wohnung soll außerhalb des Lagers sein.“

Wir finden hier auch zahlreiche detaillierte Vorschriften über Aussatz, der an Stoffen und Kleidungsstücken, sowie an Häusern auftritt. Solcher Aussatz musste radikal und gründlich entfernt werden. Gegebenenfalls waren die Kleidungsstücke ganz zu vernichten, bzw. die Häuser abzureißen.

Kapitel 14 zeigt auch klare Vorschriften, wie ein Aussätziger, der gesund geworden war, untersucht, gereinigt und wieder in die Gemeinschaft aufgenommen werden konnte. Dafür waren die genaue Beobachtung des Erkrankten durch die Priester, eine Quarantänezeit, sowie eine besondere Opferzeremonie vorgeschrieben, durch die sie wieder voll in die Gesellschaft integriert wurden. Auch Jesus sandte, die Aussätzigen, die er geheilt hatte, zunächst zum Priester, damit diese ihre Heilung und Reinheit bestätigen könnten.

Sünde ist sehr ähnlich wie Aussatz. Genau wie Aussatz macht auch die Sünde einen Menschen unrein. Wenn sie nicht behandelt wird, frisst sie immer weiter und breitet sich aus. Diejenigen, die in Sünden leben, werden immer unzufriedener und rebellischer und darüber hinaus ist die Sünde sogar für andere ansteckend. Darum ist es wichtig, wie wir mit der Sünde umgehen. Sünde muss bekannt und gereinigt werden. Es ist sehr wichtig, dass wir uns klar von der Sünde trennen und von den Dingen, die uns zur Sünde verleiten, damit wir gesund werden können. Auch Jesus sagte, dass wir klare Konsequenzen ziehen und gegen die Sünde kämpfen müssen, bis dahin, dass wir sogar unser Auge wegwerfen.

Zum Beispiel ist die Begierde eine Sünde, die immer weiter um sich frisst und niemals satt wird. Wenn sie nicht behandelt wird, so breitet sie sich aus und wird auch auf die anderen übergreifen. Darum muss Begierde klar bekannt und mit aufrichtiger Buße zu Gott gebracht werden. Wir müssen uns auch von den unreinen Dingen trennen, die uns immer wieder verführen. Wenn wir aufrichtig Buße tun und uns klar trennen von den Sachen, die uns unrein machen, können wir Gottes Heilung und auch Reinigung erfahren. Eine Frau versuchte ihre Traurigkeit dadurch zu vergessen, dass sie viele koreanische Spielfilme und Serien schaute. Aber diese machten sie nur noch trauriger. Als sie aber über ihre Unreinheit Buße tat und ihr Herz vielmehr auf das Bibelstudium richtete, fand sie wahre Freude darin, die ganze Bibel zu meistern. Sie wurde zu einer hervorragende Bibellehrerin, die Gott sogar auf der internationalen Ebene kostbar gebraucht. Ein junger Mann führte lange Zeit ein heimliches Doppelleben, was ihn sehr elend und schmutzig werden ließ. Aber als er Jesu Gebet am Kreuz hörte, durfte er über seine Unreinheit Buße tun und sie verlassen. Er nahm 5.Mose 6,5 an, Gott von ganzem Herzen zu lieben. Als er sein Herz Gott gab, machte Gott ihn zu einem hervorragenden Bibellehrer, der der nächsten Generation mit Verantwortungsbewusstsein und Hirtenherz dient. Lasst uns durch die aufrichtige Buße von aller Unreinheit trennen, so dass wir als Gottes heiliges Volk in dieser Generation gebraucht werden können.

Was ist dann die Aufgabe der Priester? Der Priester hatte die wichtige Aufgabe, genau zu schauen, ob jemand infiziert war oder geheilt. Er musste klare Unterscheidungskraft haben, jemanden unrein zu sprechen. Er sollte auch die Opfer für diejenigen bringen, die rein geworden waren, und sie wieder aufnehmen. In diesem Sinne muss ein Leiter genau schauen und beurteilen. Er soll das Wort Gottes genau kennen. Er muss den Menschen in Sünden helfen, Buße zu tun und zu Gott zu kommen. Wenn jemand hartnäckig in der Sünde verharrt, dann soll er aus der Gemeinschaft entfernt werden, damit die Sünde nicht weiter um sich greift und das ganze Volk infiziert.

Einmal wurde ein junger Mann von der Sünde des Murrens infiziert und fing an, sogar seinen Hirten grundlos zu verleumden. Als er nicht Buße tat, musste er aus der Gemeinde ausgeschlossen werden, damit er zur Buße finden und wiederhergestellt werden könnte. Lasst uns mit dem Verantwortungsbewusstsein den Hoffnungsträgern genau zuhören, so dass wir ihnen rechtzeitig helfen können, sie von der Unreinheit geheilt werden, und der Aussatz der Sünde sich nicht weiter ausbreiten kann.

In Kapitel 15 geht es um Unreinheit, die durch Ausfluss entsteht. Bei Männern gab es krankhaften, infektiösen Ausfluss oder einen Samenerguss im Schlaf. Gott gab hier genaue Regeln, wie sie sich reinigen sollte. Bei Frauen wurde zwischen der Regelblutung und einer krankhaften Blutung außerhalb der normalen Tage unterschieden. In jedem Fall war es notwendig, sich abzusondern. Später sollten sie sich dann mit Wasser waschen und eine Opfergabe für die Reinigung zu Gott bringen. Während der Unreinheit sollten sie nicht in das Heiligtum gehen, weil dann die Wohnung Gottes unrein gemacht würde (V. 31). Alle hier erwähnten Unreinheiten sind gemeinhin unsichtbar und werden oft nur von dem Betroffenen selber bemerkt. Dies zeigt uns, wie wichtig es ist, auch über die verborgenen und heimlichen Sünden ehrlich vor Gott Buße zu tun. Sünde ist Unreinheit und bedeutet die Trennung von Gott. Wir können dann nicht zu Gott kommen und bleiben in der Unreinheit. Dank sei dem Herrn, dass er aber immer den Weg der Reinigung gegeben hat, wie wir wieder zu Gott zurückkehren und als sein heiliges Volk wiederhergestellt werden können.

Es gibt viele Dinge, die uns unrein machen und von Gott trennen. Jesus sprach über die unreinen Worte, aber auch unreine Gedanken, Hass, Neid, Ärger und Begierden. Je mehr wir uns bemühen, ein heiliges Leben vor Gott zu führen, desto mehr erfahren wir, wie unrein und schmutzig unser Wesen eigentlich ist. Dies betrifft nicht unbedingt besondere Begebenheiten, sondern wir erfahren es in unserem täglichen Leben. Wie leicht lassen wir uns von Nachrichten, Werbungen, YouTube oder Sport vereinnahmen. Anstatt in Heiligkeit Gott zu dienen und als Hirten und Bibellehrer für die jungen Menschen zu leben, vergeuden wir unsere Zeit mit den verschiedenen nutzlosen Dingen. Dank sei dem Herrn, dass er aber den Weg der Reinigung durch das Opfer in allen Fällen geöffnet hat. Jesus brachte das vollkommene Opfer für uns am Kreuz. Durch den Glauben an Jesus sind wir gereinigt und geheilt und haben ein neues Leben als geliebte Kinder Gottes. Wir brauchen nicht in der Unreinheit bleiben, sondern dürfen uns durch die Buße reinigen lassen. Jesu Blut macht uns heilig, wie Gott heilig ist. Nun dürfen wir als königliche Priester für die Studenten beten und viele Zweierbibelstudiumsteams für ihre Errettung bilden.

Heute haben wir gelernt, dass Gott sich wünscht, dass wir ein reines und heiliges Leben führen, weil Gott selber heilig ist. Von unserem Wesen sind wir unrein und verunreinigen uns immer wieder. Aber Gott schuf den Weg, dass wir durch das Opfer Jesu zu Gott kommen und von ihm gereinigt werden. Er wünscht sich, dass wir in allen Bereichen unseres Lebens ein heiliges Leben führen: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.“ Lasst uns die Heiligkeit Gottes erstreben. Lasst uns mit aller Unreinheit zu Jesus kommen, von ihm gereinigt werden, dass wir als seine heiligen Priester mit geistlicher Einsicht für die geistliche Reinigung und Wiedererweckung in Europa gebraucht werden können.

Teilen