Nehmt das Land ein!

4.Mose 31,1- 36,16
Leitvers 33,53

„und sollt das Land einnehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land gegeben, dass ihr’s in Besitz nehmt.“

Heute studieren wir die letzte Lektion des 4. Buch Moses, Numeri. Das Buch Numeri ist das Buch von dem misslungenen Eintritt der Israeliten in das verheißene Land. Die Isra-eliten versagten wegen ihres Unglaubens und ihrer Furcht darin, das verheißene Land beim ersten Mal zu erobern. Sie enttäuschten Gott sehr schwer. Aber obwohl die Israeliten versagten, gab Gott seinen Plan nicht auf. Gott führte sein Volk durch die Wüste, bis die alte Generation gestorben und eine neue Generation von Israeliten herangewachsen war. Mit ihnen unternahm Gott einen neuen Versuch, das verheißene Land zu erobern. Der Knecht Gottes, Mose, führte mit der Hilfe Gottes Israel 40 Jahre lang bis an die Grenze des verheißenen Landes, indem er alle Rückschläge und Anfechtungen überwand. Heute lernen wir Moses letzten Kampf kennen. Wir lernen auch, welchen Plan und welche Vision Gott für die neue Generation der Israeliten unverändert hatte. Lasst uns durch die heutige Lektion Gottes Plan für uns sehen und ihm folgen und für Gottes geistliches Eroberungswerk in unserer Generation gebraucht werden.

1) Moses letzter Kampf (31,1-32,42)

In diesem Teil geht es um den Krieg mit den Midianitern (Kapitel 31) und die Bewahrung der Einheit der Israeliten für die Mission Gottes (Kapitel 32).

Sehen wir uns 31,1-3 an: „Und der Herr redete mit Mose und sprach: Übe Rache für die Israeliten an den Midianitern, und danach sollst du versammelt werden zu deinen Vätern. Da redete Mose mit dem Volk und sprach: Rüstet unter euch Leute zum Kampf gegen die Midianiter, die die Rache des Herrn an den Midianitern vollstrecken.“ Gott redete zu Mose, dass er den Israeliten helfen sollte, Rache an den Midianitern zu nehmen. Die Moabiter und die Midianiter wollten den Plan Gottes, nämlich den Einzug der Israeliten in das verheißene Land, um jeden Preis verhindern. Aber weil sie die Israeliten weder militärisch noch geistlich besiegen konnten, griffen Sie zu einer List, indem sie die Israeliten zum Götzendienst und zu sexueller Unmoral verführten (25,1-9). Das war die Sünde Bileams. Als Folge dessen entbrannte der Zorn Gottes über die Israeliten, so dass 24.000 von ihnen durch eine Plage Gottes starben. Nur durch das mutige Eingreifen von Pinhas konnte die Plage gestoppt werden und die Israeliten errettet werden (25,10-13). Aber damit war die Buße der Israeliten noch nicht vollkommen. Die Israeliten sollten mit Entschlossenheit und Konsequenz die Wurzel der Sünde austreiben. Das war ein sehr wichtiges Anliegen für die Israeliten. Wenn die Israeliten darin versagen würden, könnten Sie nicht in das verheißene Land einziehen, geschweige denn es erobern und in Besitz nehmen. Sie würden vielmehr von der Sünde des Landes überwältigt werden. Die Vergebung ist nicht das Ende, sondern nur der erste Schritt. Danach muss das gute Werk weitergeführt werden durch die ent-schlossene Reinigung von den Sünden und von den Dingen, die uns zur Sünde verführt haben bzw. verführen. Darum sagt der Apostel Johannes: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,9)

Wie reagierten die Israeliten auf Gottes Orientierung? Es war wirklich nicht einfach. Ab er die Israeliten gehorchten der Anweisung Gottes durch den Gehorsam des Glaubens. Sie sandten 1000 Mann von jedem Stamm gegen die Israeliten unter Leitung von Pinhas gegen die Midianiter aus. Es war ein heiliger Krieg. Die Israeliten besiegten die Midianiter und brachten alle Kriegsbeute zu Mose (7-13). Mose war nicht mit einem oberflächlichen Erfolg zufrieden, sondern half den Israeliten, sehr konkrete und tiefgehende Buße zu tun, die Gott gefällt (14-18).

Sehen wir uns die Verse 19 bis 54 an. Als die Israeliten der Orientierung Gottes gehorchten und ihre Buße vollendeten, gab es reiche Beute. Zuerst half Gott den Israeliten, sich selbst und die Kriegsbeute zu reinigen (19-24). Danach wurde die Beute geteilt. Die Kriegsleute, welche den praktischen Kampf geführt hatten, erhielten die Hälfte. Die Gemeinde erhielt die andere Hälfte der Kriegsbeute. Beide Gruppen gaben von ihrer Hälfte jeweils den Priestern und Leviten ihren Anteil (25-47). Gottes Werk ist immer ein Werk der Zusammenarbeit. Außerdem gaben die Anführer der Kriegsleute dem Herrn noch extra eine große Dankesgabe, weil Gott gnädig mit ihnen gewesen war und alle Kriegsleute wohlbehalten zurückgeführt hatte (48-54). Die Leiter zeigten praktisch ihre Dankbarkeit für die unverdiente Gnade und Vergebung Gottes. Die Sünde der Israeliten war sehr schwer. Aber durch die tiefgehende Buße durch den Gehorsam gegenüber der Anweisung Gottes durch die Hilfe eines Leiters Mose konnte die Reinigung vollzogen werden und die Israeliten wieder bereit werden für die Eroberung des verheißenen Landes.

Die Lehre Bileams ist auch sehr stark in unserer Zeit. Wir sollen nicht gleichgültig oder hilflos bleiben oder mit Halbbuße zufrieden sein, sondern durch die Rückkehr zur Bibel durch das ZBS entschlossen kämpfen und die jungen Menschen zur wahren, tiefgehenden Buße und zur Errettung führen, so dass sie bereit für eine neue Geschichte Gottes werden dürfen.
Vor dem Einzug in das verheißene Land hatte Mose noch eine weitere Anfechtung zu überwinden. Diesmal kam sie von innen. Sehen wir uns Vers 32,5 an: „Und sie sprachen weiter: Haben wir Gnade vor dir gefunden, so gibt dies Land deinen Knechten zu Eigen und lass uns nicht über den Jordan ziehen.“ Die Söhne Rubens und Gads hatten sehr viel Vieh. Darum brauchten sie sehr viel Gras. Sie sahen auch, dass das Land jenseits des Jordans, nämlich das Land der Königreiche von Sihon, Og und Moab, das sie mit der Hilfe Gottes und der ganzen Gemeinde der Israeliten erobern konnten, sehr gut war, insofern dass es viel Gras hatte. Darum wollten sie gar nicht mehr in das verheißene Land ziehen, sondern quasi vor den Toren sesshaft werden. Sie waren sehr selbstsüchtig. Vor allem arbeiteten sie gegen Gottes Plan, das verheißene Land zu erobern, indem sie sinngemäß sagten: „Wir wollen gar nicht mehr das verheißene Land erobern und dafür die Mühen und Gefahren und Kämpfe auf uns nehmen, sondern hierbleiben. Aber ihr anderen, kämpft und nehmt das verheißene Land ein.“ Es war eine Relativierung von Gottes Plan so kurz vor dem verheißenen Land und auch ein Angriff gegen die Missionseinheit der Israeliten. Mose bleib nicht gleichgültig, sondern ermahnte die Söhne Rubens und Gads: „Mose sprach zu ihnen: Eure Brüder sollen in den Kampf ziehen und ihr wollt hierbleiben? Warum macht ihr die Herzen der Israeliten abwendig, dass sie nicht hinüberziehen in das Land, das ihnen der Herr geben wird. So machten es auch eure Väter, als ich sie aussandte von Kadesch-Barnea, um das Land zu erkunden“ (32,6-8). Mose verglich den Plan der Söhne Rubens und Gads mit der Sünde ihrer Väter, die auch die Eroberung des verheißenen Landes ablehnten, weil sie nicht kämpfen wollten, so dass als Folge dessen eine ganze Generation der Israeliten in der Wüste starb. Hier lernen wir, dass es eine sehr schwere Sünde ist, die Eroberung des verheißenen Landes zu relativieren. Die Väter der Israeliten sagten einst: „Wir können nicht.“ Ihre Nachkommen sagten nun: „Wir wollen nicht. Wir brauchen nicht!“ Eine Mutter sagte bezüglich des Studienkreuzes zuerst: „Ich kann nicht.“ Später sagte sie dann: „Ich will nicht.“ Aber ein Knecht Gottes half ihr, so dass sie ihr Studium abschließen und Gottes Allmacht erfahren und nun auch ihren Kindern helfen kann. Viele Schüler, Studenten und nächste Generation sagen auch: „Ich kann nicht. Ich will auch nicht. Ich brauche nicht.“ Aber wir dürfen sie wie Mose ermahnen und ermutigen, damit sie Gottes Plan ergreifen und das verheißene Land erobern und als Geschichtemacher und globale geistliche Leiter heranwachsen können.

Wie reagierten die Israeliten auf Moses Ermahnung? Sehen wir uns die Verse 17 und 18 an: „wir aber wollen gerüstet vor Israel einherziehen, bis wir sie an ihren Ort gebracht haben. Unsere Kinder aber sollen in den festen Städten bleiben um der Bewohner des Landes willen. Wir wollen nicht heimkehren, bis von den Israeliten ein jeder sein Erbe eingenommen hat.“ Die Rubeoniter und Gaditer taten Buße und versprachen sogar, nicht nur mit den anderen Stämmen der Israeliten an dem Eroberungskampf des verheißenen Landes teilzunehmen, sondern sogar ihnen voranzuziehen und nicht eher zurückzukehren, bis jeder Stamm Israels sein Erbteil bekommen hatte. Bis dahin wollten sie sogar Frauen und Kindern allein zurücklassen. Durch Moses geistlichen Tadel wurden die Männer von Ruben und Gad von den verantwortungslosen Egoisten und Mitläufern zu Vorreitern und Anführern, die später Josua und die ganze Gemeinde der Israeliten ermutigten. In Josua Kapitel 22 sehen wir, dass sie ihr Versprechen hielten und mit den anderen Israeliten zusammen kämpften, bis jeder Stamm sein Erbteil bekommen hatte.

Ein jüngster Sohn lebte sehr selbstsüchtig nur für kleine Wünsche und Begierden. Aber ein Knecht Gottes ermahnte ihn, nicht ein Mitläufer zu sein, sondern Gottes Werk voranzugehen, so dass er als eine Hauptperson und Leiter für die Mobilisierung der nächsten Generation und für das Werk Gottes und sogar für die Muslimemission gebraucht werden darf. Als Mediziner hatte ich auch immer viele Gründe zurückzustehen. Ich dachte, dass ich ein Hintergrundtyp sei. Aber ich danke Gottes Knechten, die mir geholfen haben, nicht zurückzustehen oder als ein Mitläufer zu verbleiben, sondern durch den Gehorsam des Glaubens unabhängig von den Umständen als ein Vorangeher und Leiter gebraucht zu werden. Ich bete, dass ich weiter durch die Buße und durch den Gehorsam des Glaubens weiter als ein Fels des Glaubens und Bibellehrer und geistlicher Leiter wie Esra Gottes Werk vorangehen und als ein ermutigender Einfluss für das Pionierungswerk der medizinischen Fakultät und auch von Gott für die geistliche Wiedererweckung und ferner für die Muslimemission und Weltmission gebraucht werden darf. Lasst uns wie Mose die jungen Menschen motivieren, dass sie nicht Mitläufer bleiben oder mit einem kleinen egoistischen Ziel zufrieden sind, sondern dass sie im geistlichen Krieg für die Eroberung des verheißenen Landes vorangehen dürfen. Dank sei Gott, der im letzten Jahr sieben GLE- Staff als Leiter und Vorangeher aufgestellt und gebraucht hat. Dieses Jahr beten wir für 32 GLE-Staff-Mitarbeiter als geistliche Leiter und Vorangeher und als Predigertrainer gebraucht werden dürfen.

2) Gottes Verteilungsplan für Israel in Kanaan (33,1-36,13)

Der zweite Teil beginnt mit einem Rückblick der Wanderroute durch ein Verzeichnis der Lagerplätze der Israeliten. Im Kapitel 33,1-49 sind 41 Stationen des Weges der Israeliten zum verheißenen Land verzeichnet. Warum befahl der Herr Mose, die Stationen der Wüstenwanderung so genau schriftlich niederzulegen und es die Israeliten später sogar auswendig lernen zu lassen? An jedem Ort gab es eine Geschichte Gottes. Vor allem wurden Gottes Treue und Führung evident. Indem sich die Israeliten an die Orte der Wüstenwanderung erinnerten, konnten sie sich an die Geschichte und Führung Gottes erinnern.

Lesen wir Vers 53: „und sollt das Land einnehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land gegeben, dass ihr’s in Besitz nehmen sollt.“ Die grundsätzliche Orientierung Gottes für die Israeliten lautete, das verheißene Land einzunehmen und zu besitzen. Was bedeutet „einnehmen“ und „besitzen“? Gemäß Vers 52 sollten die Israeliten nicht nur dort irgendwie wohnen, sondern alle Bewohner vertreiben und alle Götzenbilder und gegossenen Bilder zerstören und alle ihre Opferhöhen vertilgen. Anders gesagt, sollten sie nicht den Lebensstil und den Götzendienst der vorherigen Bewohner übernehmen, sondern in dem verheißenen Land mit klarer Identität und Lebensstil als ein heiliges Volk Gottes und als eine königliche Priesterschaft dort leben und Gottes Lebensstil und Gottes Herrschaft dort aufrichten.

Hier lernen wir, dass die Vergebung unserer Sünden und die Wiederherstellung der Liebes-beziehung mit Jesus Christus nicht das Ende, sondern erst der Beginn ist. Gottes Ziel der Errettung und Orientierung für die Gläubigen lautet ganz klar: Einnehmen. Diese grundlegende Orientierung Gottes ist im Alten Testament wie auch im Neuen Testament gleich. Im Neuen Testament gab Jesus seinen Jüngern und Nachfolgern als seinen letzten Befehl den Weltmissionsbefehl: „Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehren sie halten alles, was ich euch befohlen habe“ (Matthäus 28,19.20a). Jesus machte in seinem Weltmissionsbefehl klar, dass es nicht darum geht, eine oberflächliche Massenevangelisation zu betreiben oder eine schöne Gemeinschaft zu genießen oder viele Namenschristen aufzustellen, sondern Jünger Jesu aufzustellen und sie alles halten zu lehren, was Jesus befohlen hat. Darum bedeutet Gottes Befehl „Einnehmen“ für die Gläubigen heute, Jünger Jesu durch das intensive Bibelstudium, durch das tägliche Jüngertraining und tägliche geistliche Lebensgemeinschaft aufzustellen. Einnehmen bedeutet, dass wir den starken Einfluss der falschen Lehren des Humanismus und Materialismus unserer Zeit mit der geistlichen Vollmacht und Autorität Jesu herausfordern und den Gehorsam des Glaubens aufrichten, indem wir unsere Kinder und Hoffnungsträger die Wahrheit der Bibel durch das intensive Bibelstudium lehren und sie durch das praktischen Glaubenstraining darin ermächtigen, bis sie als SEBTs (Self Executive Bible Teachers) und Predigertrainer leben können.

In den letzten fünfzig Jahren hat Gott UBF-Missionare und UBF-Bibellehrer- und Jüngererzieher gebraucht, um die Universitäten in mehr als 90 Ländern der Erde, sogar in den GUS-Staaten und China, geistlich zu erobern und zahlreiche Jünger Jesu aufzustellen, die selber wieder als Jüngererzieher und Pioniere und geistliche Eroberer gebraucht werden. Viele Gelehrte sagen, dass dieses Werk das signifikanteste geistliche Werk im 21. Jahrhundert ist. Anlässlich der ESBK (Europäische Sommerbibelkonferenz) zum 50. Jubiläum des Missionswerkes möchten wir uns daran erinnern und dafür beten, dass Gott dieses Werk auch in den nächsten 50 Jahren vor allem durch die nächste Generation für sein geistliches Wiedereroberungswerk gebraucht, um Jünger Jesu, SEBTs und Predigertrainer an 1700 Universitäten in Europa aufzustellen.

In den Kapiteln 34 und 35 sprach Gott mit Mose über die Aufteilung und Organisation des verheißenen Landes. Das Gebiet, das die Israeliten einnehmen sollten, reichte in der West-Ost-Richtung vom Mittelmeer bis an den Jordan und in der Nord-Süd-Richtung von der Wüste Zin im Süden bis nach Hamath im Norden (34,1-15). Die Israeliten konnten es sich gar nicht vorstellen. Für Gott war es nicht nur eine Vision, sondern ein konkreter Plan, denn er stellte schon die Leiter auf, die das Land verteilen sollten: Eleasar und Josua, der Sohn Nuns, sowie 12 Stammesfürsten sollten das Land unter den Stämmen aufteilen (34,16-29). Dazu bestimmte der Herr auch die Gabe von 48 Städten für die Leviten, darunter auch 6 Freistädte, die über das ganze Gebiet des verheißenen Landes verteilt liegen sollten. Die Leviten hatten kein eigenes Land, aber ihre Rolle war sehr wichtig, weil sie als geistlichen Zentren fungierten, durch die das ganze Land Gott begegnen konnten. Darum beten wir auch, dass Gott Europa durch die Erschließung von 1700 Hochschulen und die muslimische Welt durch die Errichtung von drei geistlichen Stützpunkten in der I-Stadt, K-Stand und D-Stadt zur geistlichen Erweckung geführt werden.

Jesus gebot seinen Jüngern, alle Völker der Erde zu Jüngern Jesu zu machen und Zeugen bis an das Ende der Erde zu sein. Gott hat auch jedem von uns seinen geistlichen Verteilungsplan und seine Verheißung gegeben, was wir geistlich erobern dürfen. Z.B. hat Gott der Hausgemeinde von H. Jochen das Land der Hochschule Rhein-Sieg und der GUS-Mission anvertraut und H. Noah als einen Missionsdirektor für die I-Stadt und Ht. David für die K-Mission aufgestellt. Gott hat auch der Hausgemeinde von H. Peter Schweitzer die mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät und in der Zeit Gottes auch die Ägyptenmission (in der K-Stadt) anvertraut. Lasst uns an Gottes geistlichem Verteilungsplan und Weltmissionsvision festhalten, durch den Glauben, und als sein großes geistliches Heer und Geschichtemacher für die geistliche Wiedererweckung und die Weltmission leben.

Betrachten wir zum Schluss noch das Kapitel 36. Die Töchter Zelofhads waren groß-artig, dass sie den Namen ihres Vaters, der keinen Sohn hatte, weiterführen wollten. So wurden sie zu Erbtöchtern in Israel. Als sie mit dem geistlichen Verantwortungsbewusstsein lebten, wurden die Töchter Zelofhads sehr attraktive Frauen, die man gerne heiraten wollte. Mose gebot ihnen, dass sie innerhalb des Stammes ihres Vaters heiraten sollten, damit nicht Erbteile von einem Stamm an andere fallen würden und die Stämme Israels mit der Zeit dadurch ihre territoriale und auch geistliche Identität verlieren würden (6-9). Hier sehen wir, dass das Erbe mit Verantwortung verbunden war. Für einen Mann bzw. eine Frau mit Erbbesitz war die Priorität bei der Heirat, das Erbe des Vaters bzw. des Stammes zu bewahren. Wie reagierten die Töchter Zelofhads? Sagten sie: „Mein Leben gehört mir?“ Sehen wir uns die Verse 10 bis 12 an: „Wie der Herr es Mose geboten hatte, so taten die Töchter Zelofhads, Machla, Tirza, Hogla, Milka und Noa, und heirateten die Söhne ihrer Oheime aus dem Geschlecht der Söhne Manasses, des Sohnes Josefs. Also blieb ihr Erbteil bei dem Stamm des Geschlechts ihres Vaters.“ Es ist großartig, dass die Töchter Zelofhads eine geistliche Heiratsanschauung hatten und das Erbe höher schätzten als ihre persönliche Neigung. Dank sei Gott, dass er viele geistliche verantwortungsbewusste Töchter und Söhne unter der nächsten Generation und Hoffnungsträgern aufgestellt hat, die das geistliche Erbe weitertragen, auch durch die Heirat.

Im heutigen Text haben wir gelernt, dass die Errettung nicht das Ende, sondern der Beginn ist. Gottes heilige Orientierung lautet: „Einnehmen!“ An dieser Orientierung dürfen wir unter allen Umständen festhalten, indem wir uns durch die tiefgehende Buße vorbereiten und als Vorreiter und Leiter vorangehen, auch in den nächsten 50 Jahren. Wir können dem geistlichen Eroberungswerk durch das Jüngererziehungswerk dienen, bis an das Ende der Erde. Gott segne dafür unser 10.000-maliges ZBS und die geistliche Mobilisierung der Nächsten Generation. Lasst uns an Gottes Verteilungsplan festhalten, 1700 Hochschulen in Europa geistlich zu erschließen und 100.000 Missionare bis zum Jahr 2041 auszusenden.

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