Nehmt das Land in Besitz!

4.Mose 33,50 – 56
Leitvers 33,53

„… und sollt das Land einnehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land gegeben, dass ihr‘s in Besitz nehmt.“

Der Herr spricht: „Nehmt das Land in Besitz!“ Dies bedeutet, dass die Israeliten für das Land Kanaan, obwohl Gott es ihnen geschenkt hat, kämpfen, es erobern und darüber herrschen sollen. Die erste Generation der Israeliten, die aus Ägypten auszog, starb wegen ihres Unglaubens und Ungehorsams in den 40 Jahren in der Wüste. Aber der Gott der Hoffnung trainierte und erzog die zweite Generation, die aus Ägypten auszogen war, zu den Glaubensleuten. Gott schenkte ihnen das Land Kanaan und sprach zu ihnen, dass sie das Land in Besitz nehmen sollten. In jenen 40 Jahren haben sie den lebendigen Gott gesehen, kennen gelernt und erfahren, der die erste Generation, die aus Ägypten ausgezogen war, trainierte. Sie lernten dabei, dass sie durch Ungehorsam umkommen würden, jedoch durch Gehorsam das Land einnehmen, darin wohnen und den Segen Gottes reichlich empfangen könnten. Dies könnten wir damit vergleichen, dass wir das Reich Gottes, nämlich das Himmelreich, als Gottes Geschenk empfangen werden, wenn wir nur an Jesus glauben und ihm gehorchen. Jawohl. Das Reich Gottes ist der Ort, an dem die Menschen an Jesus glauben, ihm gehorchen und als Zeugen der Auferstehung leben. Ich bete von ganzem Herzen, dass auch wir durch den einfachen Glaubensgehorsam das Reich Gottes in Besitz nehmen, das der Herr uns verheißen hat, dass wir darin wohnen und den reichen Segen Gottes empfangen werden, so wie die Zweite Generation der Israeliten es getan hatte.

Was sagte der Herr zu Mose, als sie im Jordantal der Moabiter ankamen? Sehen wir uns die Verse 50 – 54 an. Lesen wir die Verse 52 und 53 gemeinsam: „so sollt ihr alle Bewohner vertreiben vor euch her und alle ihre Götzenbilder und alle ihre gegossenen Bilder zerstören und alle ihre Opferhöhen vertilgen und sollt das Land einnehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land gegeben, dass ihr’s in Besitz nehmt.“ Gottes Befehl war ganz einfach und klar. Wenn die Israeliten nun ins Land Kanaan gehen, sollen sie zuerst alle Bewohner vertreiben, alle Götzenbilder und alle gegossenen Bilder zerstören, alle Opferhöhen vertilgen und das Land in Besitz nehmen und dann darin wohnen. Obwohl Gott ihnen das Land gegeben hat, müssten sie zuerst vertreiben, vertilgen, in Besitz nehmen und danach darin wohnen. Um in diesem Land wohnen zu können war es unvermeidlich, einen blutigen Kampf zu führen.

Wenn wir die Generäle Josua und Kaleb betrachten, die die Israeliten anführten, so erkennen wir, dass sie den Kampfgeist hatten. Josua hielt im Kampf die Bewegung von Sonne und Mond an (Josua 10,12–14). Obwohl General Kaleb sehr alt und erfahren war, hielt er an der Verheißung Gottes fest, die er 40 Jahre zuvor empfangen hatte. Trotz seines hohen Alters ging er auf dem Kriegsfeld voran, um das verheißene Land einzunehmen (Josua 14,6-12). Wenn wir das verheißene Land Kanaan in Besitz nehmen möchten, sollen wir auch wie Josua und Kaleb geistlichen Ehrgeiz und Kampfgeist besitzen. Die Israeliten, die weder geistlichen Ehrgeiz noch Kampfgeist besaßen, starben in der Wüste.

Auf dem geistlichen Kampffeld müssen wir die Macht des Satans austreiben und das Reich Gottes wiederherstellen und erweitern. Deshalb ist die Eroberung Kanaans von Bedeutung für die Wiederherstellung und die Ausbreitung des Reiches Gottes und für das Gericht über die Sünde der Menschen (1.Mose 15,12-21). Während Gott die Israeliten errettete, richtete er die Ägypter und die Amoriter. Die Wiederkunft Jesu bedeutet für die Gläubigen die Rettung, aber für die Feinde Gottes das Gericht mit Feuer und Schwefel (Offenbarung 21,6-8). Wir mögen es nicht so gerne zu kämpfen. Wir haben sogar Angst vor dem Kampf. So hoffen wir, einfach nur bequem zu leben. Aber die Welt lässt uns nicht bequem leben. Wir können nur dann überleben und das Reich Gottes wiederherstellen und ausbreiten, wenn wir uns abrackern und bis zum Ende auf Leben und Tod hart und beharrlich kämpfen. Wir müssen einen guten Glaubenskampf führen (1.Timotheus 6,12). Wir müssen bis aufs Blut kämpfen (Hebräer 12,4). Es gilt, den bereits sicheren Sieg unbedingt zu erringen, indem wir das Böse mit dem Guten besiegen (Johannes 16,33; Römer 12,21). Der Satan schleicht sich vor allem in unser Herz ein und verunreinigt unser Inneres. Deswegen müssen wir jeden Tag unsere unreinen Gedanken, die unseren inneren Menschen unrein machen, wie Unzucht, Habgier, Bosheit, Ehebruch, Eifersucht, Lästerung, Hochmut, Mord usw., aus unserem Herzen austreiben und darüber Buße tun und so unser Inneres rein halten (Markus 7,20 – 23; Römer 8,6 -11). Und wir sollen unseren Leib bezwingen und zähmen (1.Korinther 9,27). Dann wird unser auferstandener Herr uns allezeit begleiten (Matthäus 28,20).

Das 4. Buch Mose umfasst das ganze Leben der Israeliten in der Wüste, das 40 Jahre dauerte. Das Ziel des 40 jährigen Wüstentrainings findet sich in diesem Buch. Vers 53: „Und sollt das Land einnehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land gegeben.“ Das Ziel liegt darin, dass sie das Land in Besitz nehmen und darin wohnen. Das 40 jährige Wüstentraining war für die Israeliten sehr hart und ging über ihre Kräfte, sodass viele es nicht aushielten und starben. Aber Gott machte das Training nicht weniger hart und änderte es nicht ab. Er trainierte sein Volk sehr hart, bis sie dafür geeignet und qualifiziert sein konnten, das Land Kanaan einzunehmen. Dann gab er denjenigen, die das 40-jährige harte Wüstentraining, das sie eigentlich nicht überleben konnten, überstanden und überlebten, das Land der Verheißung Kanaan als Geschenk. Ohne das 40-jährige Wüstentraining gibt es kein Land der Verheißung Kanaan. Dies erinnert uns an das Wort der Wahrheit: „Ohne das Kreuz des Leidens gibt es keine Herrlichkeit der Auferstehung.“ „Kein Kreuz, keine Krone.“

Insbesondere gleicht die Zweite Generation der Israeliten einer lebendigen Bibel, die hautnah mitbekam und erlebte, wie Gott die Erste Generation hart trainiert hatte. Sie hörten das Wort Gottes. Sie haben gesehen und erfahren, dass diejenigen, die an das Wort Gottes nicht glaubten und ihm nicht gehorchten, verloren gingen und starben. Sie haben das Geheimnis des Glaubens kennen gelernt und erfahren, dass nur diejenigen, die glaubten und gehorchten, überlebten.

Nun ist die Zweite Generation an den Punkt gelangt, an dem sie die Lebensphilosophie, die Lebensorientierung und das Lebensziel aufrichten sollten: was für ein Leben sie führen sollten, um von Gott gesegnet zu werden und auf dem Weg des Lebens zu gehen. Sie sollen mit einem klaren und reinen Herzen allein auf Gott vertrauen und ihm gehorchen. Dies gilt auch für uns, wenn wir an den Kreuzestod und die Auferstehung Jesu einfach glauben und als Zeuge der Auferstehung Jesu leben, sodass wir dadurch ins Reich Gottes eingehen. Das Reich Gottes ist der Ort, zu dem diejenigen, gehen die an Jesus glauben und ihm gehorchen, nämlich die Zeuge der Auferstehung, die Menschen des Heiligen Geistes. Ich bete von ganzem Herzen dafür, dass auch wir an das Kreuz und die Auferstehung Jesu glauben, ihm gehorchen, und zu den Zeugen der Auferstehung und zu den Menschen des Heiligen Geistes wachsen, das verheißene ewige Leben und das Reich Gottes erben und darin glücklich leben dürfen, wie die Zweite Generation der Israeliten es getan hatte. Das Reich Gottes gehört nur denjenigen, die absolut an Gott glauben und ihm gehorchen.

Mose, der Anführer Israels, lebte 40 Jahre lang im Palast und bekam auch 40 Jahre lang das Wüstentraining. Danach diente er 40 Jahre lang dem Werk des Exodus‘ Gottes. Ohne sein 40-jähriges Wüstentraining gäbe es keinen Exodus der Israeliten. Wenn ich auf mein Leben zurück- blicke, empfing ich das Hirtentraining durch das 30-jährige Wüstentraining. In den vergangenen 44 Jahren empfing ich als ein Campushirte die verschiedenen Trainings für die Erschließung. Während ich verschiedene Schafe Jesu weidete und dem Werk Gottes diente, erkannte ich, dass Gott mich zu einem für das Reich Gottes würdigen Menschen trainierte und formte. Obwohl ich auf Jesus schaute und von ihm lernte und wie unser Herr dem Leben rettenden Werk, dem besten Werk des Herrn diente, gab es nicht nur Anerkennung und Ermutigung sondern auch endloses hartes Training durch Verrat und Rebellion, Eifersucht, Neid, Hass. Ich wurde hart auf die Probe gestellt, ob ich würdig und geeignet wäre, um das geistliche Land Kanaan, das Reich Gottes zu empfangen und zu genießen.

Als ich An-Sung UBF erschließen wollte, kümmerte sich Dr. John Jun um mich, indem er mir die Fahrtkosten gab und mir mit der fürsorglichen Liebe diente und mir die Orientierung gab, nach und nach finanziell selbständig zu werden.
Meines Erachtens ist Dr. John Jun`s Philosophie als ein Hirte „Erschließen und Herausfordern.“ Er reist trotz seines hohen Alters durch die ganze Welt und hilft und dient den Missionaren, die Pionierarbeit leisten. Als er die Missionare in den muslimischen Ländern besuchen wollte, bat ihn jemand, lieber nicht dorthin zu gehen. Daraufhin sagte er, dass er nicht aufhören könnte, die dortigen Missionare zu besuchen, solange sie dort als Missionare tätig sind. Um das Reich Gottes wieder herzustellen und auszubreiten sollen wir unaufhörlich erschließen und herausfordern.

Der Herr wird mich weiterhin hart trainieren, bis ich dafür würdig und geeignet sein werde, das Reich Gottes in Besitz zu nehmen und darin zu wohnen. Mal trainierte er mich so hart, als würde ich mit einer Atombombe bombardiert werden, mal ließ er mich ums Überleben kämpfen. In meinem Hirtenleben wurde mein Herr „der Gott, der mich endlos glücklich macht.“ Von nun an lasse der Herr mich allezeit vor ihm demütig niederfallen und beten, seine Leiden liebhaben und genießen, dass seine Leiden mich nach und nach prägen und mich aufrichten. Diese Aussage steht in der Verlaufsform, im Präsens. Ich war verärgert, als ich dachte, dass die Ärzte mich umsonst gequält und sich über mich lustig gemacht hätten, indem sie bei mir Verdacht auf Lungenkrebs hatten und deswegen verschiedene Untersuchungen unternahmen. Da ermutigte mich aber Missionar Mark Yoon aus Kenia mit den Worten: „Es ist ein großes Glück, dass du keinen Krebs hast.“ Dr. Peter Chang aus Bonn UBF sagte, dass er zuversichtlich war, dass ich keinen Krebs hatte. Hirte Franziskus aus Chun-Ju UBF sagte: „Gott hat dich geheilt. Unser Gott ist der Heiler.“ Dann kam die Frage in meinem Herzen auf: „Warum hat Gott mich nicht an Krebs sterben lassen, sondern ließ mich überleben?“ Die Antwort war, dass ich auf Erden noch eine Mission zu erfüllen habe. Ohne diese Mission hätte er mich längst zu sich geholt. Wenn die Menschen ihre Mission verlassen, haben sie keine Daseinsbedeutung mehr. Darum hat Gott Adam aus dem Paradies vertrieben, als er seine Mission, Eden einzunehmen und zu verwalten, verworfen hatte.
Die Israeliten wurden auch in der Wüste vernichtet, als sie die Mission, die Feinde aus Kanaan zu vertreiben und das Land zu erobern und zu verwalten, verloren. Nun würden die neuen Arbeiter, die diese Mission erfüllen, ins Land Kanaan hineingehen und alle Feinde vertreiben und die ursprüngliche Mission erfüllen, nämlich dieses Land zu erobern und zu verwalten.

Was ist heutzutage unsere Mission? Unsere Mission besteht darin, an die Universitäten in der ganzen Welt zu gehen und die Macht des Satans zu besiegen und den Studenten, die unter seiner Macht leiden, das Evangelium weiterzugeben und sie als ein lebendiges Opfer dem Herrn bringen, indem wir sie zu Jüngern erziehen. Was ist nun die momentane Mission für mich, der ich pensioniert bin? Meine Mission liegt darin, dass ich meiner Frau Maria, dieser einen Person, vom Herzen helfe und diene. Eines Nachts (um 3 Uhr am 26.04.2018) überlegte ich, warum er mich noch leben lässt. Dann erkannte ich, dass ich noch lebe, weil ich meiner Frau Maria helfen und dienen muss. Meine Frau Maria ging ihr Leben lang nur einen Weg, und zwar konzentrierte sie sich darauf, den Studenten mit dem Evangelium zu dienen. Sie, die schönste Frau der ganzen Welt, gab ihr ganzes Leben dafür hin, den Studenten am Campus zu dienen. Ich möchte mich nun auch auf eine Sache konzentrieren, und zwar meiner Frau zu dienen. Ich bete dafür, dass ich diese Aufgabe von ganzem Herzen erfüllen kann.

Welche Folge hätte es, wenn die Israeliten der Anweisung Gottes nicht folgten? Sehen wir uns die Verse 55 und 56 an: „Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch her vertreibt, so werden euch die, die ihr übriglasst, zu Dornen in euren Augen werden und zu Stacheln in euren Seiten und werden euch bedrängen in dem Lande, in dem ihr wohnt. So wird’s dann geschehen, dass ich euch tun werde, wie ich gedachte, ihnen zu tun.“ Jawohl. Wenn sie die Bewohner nicht vertreiben würden, würden diese die Israeliten wie Dornen quälen und um ihretwillen würden die Israeliten zu Grunde gehen. In den Berichten der Geschichtsbücher Josua, Richter, Samuel, Könige und Chronik, sowie in den Prophetenbüchern, sehen wir die Geschichte des Untergangs der Israeliten. Was können wir daraus lernen? Die Zukunft der Israeliten hing davon ab, wie sie das Land Kanaan verwalteten, nachdem sie hineingingen waren.
Hier lernt jeder einzelne von uns, wie wir das verheißene Land verwalten sollen, das Gott uns anvertraut hat. Reicht es, wenn wir das Land nur halbherzig verwalten? Oder müssen wir dem Wort Gottes absolut gehorchen und es halten und tun? Als Kinder Gottes sollen wir unser Leben mit der klaren Philosophie gut verwalten.

Zuerst muss ich mein eigenes Leben gut verwalten, danach meine Familie, meine Firma, meine Gemeinde, darüber hinaus auch mein Land. Die Verwaltung soll absolut auf dem Wort Gottes basieren. Aufgrund des Wortes Gottes sollten meine Spiritualität, mein Intellekt und meine Persönlichkeit verwaltet und alle Ordnungen in meiner Hausgemeinde gehalten werden. Aufgrund des Wortes Gottes sollten die Unternehmen und die Mitglieder der Gesellschaft leben. Alle Werke innerhalb der christlichen Gemeinschaft und darüber hinaus, auch die Arbeit des Staates, sollten aufgrund des Wortes Gottes geschehen. Auch die Glaubensvorgänger wie Jan Hus und Martin Luther waren Glaubenshelden, die aufgrund des Wortes Gottes ihr Leben mit dem Märtyrergeist für die Reformation riskierten. Gott helfe uns, ihrem Glauben zu folgen und Leiter für das geistliche Erweckungswerk in Europa zu sein.

Meine Glaubensvorgänger hatten auch eine klare Philosophie für ihr Hirtenleben. Meines Erachtens war die Philosophie von Dr. Samuel Lee für sein Hirtenleben „absolute Liebe und absolutes Training.“ Wie Gott seine Geliebten hart züchtigt, erzog auch er diejenigen, die er liebte, durch ein hartes Training. Weil er von ganzem Herzen Gott liebte und ihm diente, trainierte er diejenigen, die Gott nicht von Herzen liebten, ohne Kompromisse – in der Hoffnung, dass sie zu den Glaubensleuten, die Gott von ganzem Herzen lieben, wachsen würden. Die Philosophie für das Hirtenleben von Dr. John Jun, die ich gelernt habe, war „Erschließen und Herausfordern“. Daher hörten bei ihm Erschließung und Herausforderung nie auf. An-Sung UBF, das ich pionierte, und Chung-Ju UBF, bei dem ich derzeit mitarbeite, sind Früchte seines Pioniergeistes. Das Werk von Chung-Ju UBF begann damit, dass Hirte Franziskus Lee in Chung Buk Uni promovierte. Er dient nun dem Pionierwerk in Chung-Ju, während er als Professor an der Universität Yoo-Won (Young-Dong) arbeitet. Die Mitarbeiter des Chung-Ju Zentrums sind Hirte Franziskus, seine Frau Hirtin Rebekka, deren erste Tochter Hanna (Studentin im 3. Semester auf Lehramt) und deren Sohn Josef (11. Klasse). Die Hausgemeinde von Hirten Abraham Lee und seiner Frau Sarah arbeitet gut zusammen. Die jungen Hirten, Eun-Chae Kim (Lehramt, 3. Semester), Hanna Lee (Lehramt, 3. Semester), Je-Eun Kang (3. Semester an der Kyo Won Uni) weiden fleißig Jesu Schafe. Hier ist das Werk des Zweierbibelstudiums sehr lebendig, wie beim Pionierwerk in den 70er und 80er Jahren.

Ich durfte von meinen Glaubensvorgängern die absolute Liebe und das absolute Training und auch den unaufhörlich erschließenden und herausfordernden Geist lernen und bis hierhin wachsen, indem ich für die Korea- und Weltmission zusammenarbeitete und diesem Werk diente. Unsere Glaubensvorgänger begannen mit dem Bibelstudium mit den Studenten, die damals orientierungslos lebten, und bemühten sich, sie herauszufordern, mit der biblischen Wertanschauung die dunkle und hoffnungslose Zeit zu überwinden. Gottes Wort war lebendig, sodass die Studenten durch das Bibelstudium das neue Leben empfingen und Glaubenshelden wurden, die die dunkle Zeit überwanden. Daher wurden sie nicht diejenigen, die dem Wort Gottes gegenüber ungehorsam sind und zugrunde gerichtet werden. Sie wurden vielmehr zu den Zeugen der Auferstehung, die das Wort Gottes hörten und ihm gehorchten und den Sieg erlangten.

Überall in der Welt werden unzählige Glaubenshelden der nächsten Generation aufgestellt, die durch den Glauben dem Wort Gottes gehorchen und auf den Weg des Sieges gehen.
Darum sind wir, die wir für sie beten, glücklich und haben überschwängliche Freude. Der Herr führt mich dazu, in meinem hohen Alter durch ein hartes Training meine Hoffnung nicht auf diese Welt, sondern allein auf das Land der Verheißung, das Reich Gottes, zu setzen und damit zu leben. Zuerst trainierte mich der Herr im Jahr 2014 nach der Zeremonie für meine „Zur-Ruhe-Setzung“, An-Sung UBF, das durch mich gegründet wurde, zu übergeben. Im Jahr 2016 trainierte Gott mich durch den Brustkrebs meiner Frau Maria, dass ich meine Hoffnung auf diese Erde niederlegte und danach im Jahr 2017 gab er mir durch die Diagnose mit Verdacht auf Lungenkrebs eine klare Botschaft und half mir, meine Hoffnung auf dieser Erde ganz und gar aufzugeben. Anfang November 2017 sagte der Herr zu mir (Psalm 95,6): „Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat.“ Obwohl Gott selbst der Herr ist, schlägt er mir vor, zusammen den Herrn anzubeten und vor ihm zu knien. Als ich morgens und abends vor dem Herrn kniete, revanchierte er sich mit seiner wunderbaren Gnade. Er segnete mich, sodass ich ein Mann Gottes wurde, der zur Zeit oder zur Unzeit immer vor dem Herrn kniete.

Fazit: Das Buch 4.Mose (Numeri) ist einerseits voller Leiden und schließt das 40-jährige komplette Wüstentraining ein. Andererseits ist dieses Buch voller Hoffnung und Vision, da der Herr zum Schluss sagt: „Nehmt das Land in Besitz!“ Letztendlich ist das Land der Verheißung Kanaan für diejenigen, die durch das Training vorbereitet wurden. Der Herr sagt in Matthäus 5,10: „Selig sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.“ Das Land der Verheißung, sprich das Reich Gottes, ist nicht für jeden Menschen. Der Segen des Reiches Gottes wird nur denen zuteil, deren Herzen aufrichtig sind und die auch gerne bereit sind, durch verschiedene Trainingseinheiten alle Verfolgungen um der Gerechtigkeit willen zu ertragen. Sie können alle Segnungen Gottes empfangen und glücklich leben.

Das Land der Verheißung, Kanaan, durfte die Zweite und die Dritte Generation der Israeliten betreten. Dazu gehörten allerdings auch Josua und Kaleb, die vorbildliche Glaubenshelden waren. Sie konnten durch ihren dankenden Glauben das verheißene Land Kanaan betreten und es genießen. Gott schenkte ihnen das Land als Geschenk, das sie betreten hatten (5.Mose 1,36; Josua 1,3).

Ich bete von ganzem Herzen dafür, dass auch wir durch den einfachen, dankenden Glauben das verheißene Reich Gottes empfangen und es genießen können. Das ewige Reich Gottes ist für uns vorbereitet. Wenn wir aber nicht durch den dankenden Glauben das Reich Gottes hier und jetzt im Herzen haben, dann gibt es auch kein ewiges Leben im Himmelreich für uns. Weil Kaleb bereits vom Herzen glaubte und aus der Dankbarkeit das Land Kanaan im Herzen besaß, konnte er das verheißene Land in Besitz nehmen und es genießen (Josua 14,9). Nur diejenigen, die auch auf Erden den Herrn als wahren König anbeten und in ihm allen Segen des Reiches Gottes genießen, werden das ewige, verheißene Land, das Himmelreich, erben und darin glücklich leben.

Ich preise den Herrn, der uns das ewige Himmelreich verheißen hat und uns hilft, hier auf Erden mit dem dankenden Glauben allen Segen des Himmelreiches zu schmecken und als glückliche Kinder Gottes und als Hirten zu leben. Der Kerninhalt des 4. Buches Mose ist die unendliche Liebe Gottes. Der Herr ertrug die Israeliten und diente ihnen bis zum Ende, obwohl sie voller Sünden und Schwächen waren. Er führte sie nun ins verheißene Land Kanaan.

Ich bin viel schlimmer und hoffnungsloser als die Israeliten. Trotzdem duldete und erträgt mich der Herr und errettete mich durch sein Blut und führte mich Schritt für Schritt näher zum Reich Gottes. Die Israeliten nahmen das verheißene Land Kanaan nach und nach in Besitz, wie der Herr es verheißen hatte. Zusammengefasst in einem Wort: „Wir sind gekommen, haben gekämpft und gewonnen.“ Der Herr vertraute uns die Weltcampusmission an und führt uns zum Sieg, egal wo wir hingehen. Daher legen unsere Missionare ihr Glaubenszeugnis ab, indem sie sagen: „Wir sind gekommen, wir haben gekämpft und wir haben gewonnen.“ So erobern sie nach und nach alle Universitäten in der ganzen Welt.

An dem Ort, an dem die Missionare mit dem Schwert des Wortes und der Rakete des Gebets alle Mächte des Satans vertreiben, werden das Himmelreich und das ewige Leben wiederhergestellt, das wir durch Adams Sünde verloren haben. Wir nehmen auch in der Stadt Chung-Ju, bei der Universität Chung-Buk angefangen, weitere Hochschulen nach und nach in Besitz, und zwar die Hochschule Chung-Ju für das Lehramt, die Hochschule Kyo-Won, Suh-Won, Geon-Yang, Chung-Cheong, usw.

Der Herr hat uns das ewige Himmelreich verheißen und führt uns Schritt für Schritt dahin. Wenn das Evangelium in aller Welt gepredigt wird, wird der Herr wiederkommen und uns zu seinem Reich führen. So trainiert uns unser lebendiger Herr auf Erden durch das Wüstentraining, sodass wir reif und geeignet werden, sein Reich einzunehmen und darin zu leben. Und zur rechten Zeit wird er uns zu seinem Reich führen. Der lebendige Herr gab mir die Mission, meiner Frau Maria zu dienen. Ich bete von ganzem Herzen, dass ich meiner Frau Maria mit der Haltung diene, dem ganzen Universum zu dienen und mit ihr zusammen ins Himmelreich gelangen kann. Am 1. Februar 2018 gab mir der Herr das Wort aus dem 1.Johannesbrief 3,16: „Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen.“
Ich bete auch für die Brüder, die ich in der letzten Zeit vernachlässigt habe. Die größte Liebe besteht darin, dass wir unser Leben für unsere Brüder lassen (Johannes 15,13). Ich bete, dass wir – wenn unser auferstandener Herr Jesus wiederkommt – zuversichtlich mit Ihm zusammen ins Himmelreich eintreten. Schließlich ist das Himmelreich der Ort, an dem der auferstandene Herr durch Seine Wiederkunft alle Zeugen der Auferstehung versammeln und mit ihnen ewig leben wird.

Lesen wir Vers 53: „Und sollt das Land einnehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land gegeben, dass ihr´s in Besitz nehmt.“

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