Liebe und Vergebung (Joh 12,7.8)

LIEBE UND VERGEBUNG

Johannes 12, 1 – 11

Leitverse 12, 7.8

„Da sprach Jesus: Lass sie in Frieden! Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses. Denn Arme habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit.”

Wir danken Gott für Jesus, der die Auferstehung und das Leben ist. Er half Maria, Marta, seinen Jüngern und den Juden die dabei waren, Glauben an sein Wort zu haben und die Herrlichkeit Gottes zu sehen. Gott möchte nicht, dass wir niedergeschlagen bleiben, sondern dass wir an ihn glauben, der die Auferstehung und das Leben ist und die Herrlichkeit Gottes im Heilswerk Gottes und in unserem persönlichen Glaubenskampf sehen.

Das Kapitel 12 des Johannesevangeliums enthält vier Ereignisse: Das erste davon ist Jesu Salbung durch Maria in Betanien. (1-11) Das zweite ist Jesu triumphaler Einzug in Jerusalem. (12-19) Das dritte ist Jesu Lehre an die Griechen über das Weizenkorn. (20-36) Das vierte ist die gewaltsame Ablehnung Jesu durch die Juden, die aber bewirkte, dass sich das Evangelium bis zu den Heiden ausbreitete. (37-50) Heute möchten wir über das erste Ereignis, nämlich die Salbung Jesu in Betanien nachdenken. Möge Gott uns helfen, die Liebe und Hingabe einer Frau, Maria, für Jesus tiefgehend kennenzulernen. Möge Gott uns helfen, die Hingabe Marias wertvoll zu schätzen und ihrem Beispiel zu folgen.

I. Das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls (1-3)

Vers 1 beginnt mit den Worten: „Sechs Tage vor dem Passafest…” Das Passa war der Gedenktag an Gottes Gnade, dass die Israeliten aus der Knechtschaft des Pharao, des Königs von Ägypten, befreit worden waren. Es sollte ein fröhliches Fest der Erinnerung an Gottes Barmherzigkeit und Rettung sein. Aber für Jesus würde dies das letzte Passafest sein, bei dem er selbst als Lamm Gottes für die Sünden der ganzen Welt geopfert werden sollte.

Für gewöhnlich, wenn Menschen wissen, dass sie nur noch 1 Jahr oder wenige Monate zum Leben übrig haben, dann wollen sie oft Weltreise machen oder sonstwie ihr übriges Leben genießen. Andere wollen sich irgendwie auf besondere Weise vorbereiten. Aber Jesus dachte nicht an sich selbst, sondern an die Schafherde Gottes, wie er ihnen dienen könnte und wie er den Auftrag Gottes erfüllen könnte.

Nun kam Jesus in Betanien an, wo Lazarus von den Toten auferweckt worden war. Dort wurde Jesus zu Ehren im Haus von Simon dem Aussätzigen ein besonderes Mahl gehalten. (Mt 26,6) Sie feierten die göttliche Macht Jesu, durch die Lazarus von den Toten auferweckt worden war. (1b.2a) Es war ein dorfweites Fest. Marta diente, während Lazarus zusammen mit Jesus am Tisch unter den Ehrengästen saß. Lazarus war die Verkörperung der göttlichen Macht und Ehre Jesu, und andererseits war er für die jüdischen Oberen eine Quelle des Neides, weil sie wegen ihm die göttliche Macht Jesu nicht mehr leugnen konnten.

Als die Gäste mit dem Essen begannen, fand ein dramatisches Ereignis statt. Maria brachte etwa ein Pfund reines Nardenöl und goss es auf die Füße Jesu und trocknete diese mit ihrem Haar. (3) Narde war damals ein sehr teures Parfüm, das in Indien hergestellt wurde. Die Nardenpflanze wächst nämlich in den Himalaya Bergregionen und war daher damals sehr teuer und kostbar. Deshalb wurde Nardenöl für die Bestattung oder Salbung von Königen, für Priester und sehr wichtige Anlässe verwendet. Z.B. der Pharao Tutanchamun in Ägypten wurde mit solchem Öl gesalbt, als er begraben wurde. [Dieses Öl gibt es als ätherisches Öl auch heute zu kaufen. 5ml kosten 12 Euro; ein Pfund kostet 1200 Euro] Dieses Nardenöl musste für die arme Maria sehr kostbar gewesen und Stück für Stück ihr Leben lang gesammelt worden sein. Aber sie gab das ganz hin, was ihr Teuerstes und Kostbarstes gewesen ist, um ihre Liebe für Jesus auszudrücken. Sie liebte Jesus mehr als alles. Jesus war ihr alles im Leben. Wie kam Maria dazu, Jesus so zu lieben?

Erstens, sie war Jesus, der Auferstehung und dem Leben begegnet. Durch die Begebenheit der Auferweckung ihres Bruders Lazarus, war sie Jesus ganz neu begegnet, als die Auferstehung und das Leben. Bis dahin war Jesus für sie vielleicht ein guter Freund und Meister, der sie die Wahrheit durch das Wort Gottes lehrte und sie mit dem Schutz Gottes segnete. Aber sie liebte immer noch sich selbst und ihren Traum am meisten. Doch nun war es für sie ganz klar geworden, Jesus ist der Sohn Gottes, der lebengebende Macht besitzt, der auch der Herr über Leben und Tod ist.

Zweitens, sie hatte die Gnade der Vergebung der Sünden durch Jesus erfahren. Durch die Begebenheit der Auferweckung des Lazarus in Johannes Kap. 11 lernen wir Maria als fatalistische Frau kennen. Kurz gesagt, war sie ungläubig gewesen. Wegen ihres Fatalismus hatte sie mit weltlichen Hoffnungen gelebt. Ihre Hoffnung war wahrscheinlich gewesen, einen netten jungen Mann zu treffen, zu heiraten, für ihn zu kochen, seine Hemden zu bügeln und kurz, sich für ihn hinzugeben. Aber nach ihrer Begegnung mit Jesus als dem Retter und Messias hatte sie ihr sündiges Leben und die einseitige Gnade Gottes und die Liebe Gottes aufgenommen. Jesus war nun für sie alleine der, der es wert war, dass sie ihm ihr Kostbarstes, ihr Herz und ihr Leben gab.

Es gibt zwei Arten von Christen. Die einen sind sozusagen formelle Christen, die innerlich weder Freude noch Frieden haben. Sie sehen oft verbittert und nervös aus, so als hätten sie alle Lasten der Welt getragen oder zu tragen. Solche Christen haben zwar die Liebe Gottes geschmeckt, aber sie haben sie längst wieder vergessen und danken Gott nicht dafür. Doch diejenigen, die für die Gnade Gottes von Herzen danken, sind stets voll von Freude, Frieden und Kraft.

Es gibt in der Bibel viele Beispiele von Menschen, die ihre Kraft aus der Dankbarkeit für die Gnade Gottes bezogen. Ein berühmtes Beispiel ist Apostel Paulus. Einst hatte er sich für den Größten gehalten. Er wollte der größte unter den Pharisäern werden und die Christen vernichten. Aber Jesus hasste ihn nicht, sondern erbarmte sich über ihn und seine innere Qual und führte ihn zur Begegnung mit dem auferstandenen Jesus. Paulus nahm die Berufung Gottes, ein Licht für die Heiden zu sein und der Weltmission zu dienen, auf und gab sein Leben dafür hin. Sogar als er für das rettende Evangelium Schläge statt Lohn empfing und ins Gefängnis geworfen wurde, wurde er fröhlich als er an die Gnade Gottes dachte und lobte Gott. Als Paulus Jesus aufnahm, da warf er all seinen Stolz auf seine Fähigkeiten und Leistungen, all seine Kenntnisse weg und wurde der Abschaum der Welt aus der Dankbarkeit und aus der reinen Liebe zu Jesus und hielt sich selbst für einen Schuldner aller derer, die das Evangelium noch nicht gehört hatten.

Auch Abraham war ein Mann, der Gott mit seinem Besten dankte und seine Liebe zu Gott zum Ausdruck brachte. Er hatte sich ein Leben lang sich nur einen Sohn gewünscht und war Gottes Berufung nur gefolgt, weil Gott ihm Nachkommen versprochen hatte: „Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen und Du sollst ein Segen sein.“ (Gen12,2) Nach 25 langen Jahren erfüllte Gott schließlich seine Verheißung an Abraham. Doch dann prüfte Gott ihn, und verlangte von ihm seinen geliebten Sohn, Isaak, zu opfern. Es schien unvernünftig und unmenschlich. Aber Abraham bewies, dass er Gott mehr liebte als alles und dass er bereit gewesen ist seinen Sohn zu opfern. Eltern haben meistens kein Problem damit, sich selbst zu opfern, aber ihre Kinder zu opfern? Aber Abraham liebte und vertraute Gott soweit, dass er glaubte, dass er auch Toten erwecken könnte. Abrahams Liebe zu Gott, wurde ein Gleichnis für die Hingabe des Sohnes Gottes vom Vater für die Sünden der Welt und ein Segen und eine Herausforderung für alle Generationen.

Wir erinnern uns hier an die wunderschöne Hingabe von Mutter Sarah Barry. Sie war eigentlich eine schöne Mississippiprinzessin und genoss ein hohes Ansehen in ihrer Kirche in den USA. Aber sie entschied sich im Alter von 27 Jahren auf ihr Ansehen und auf ihren süßen Heiratstraum zu verzichten und flog als Missionarin nach Korea. Korea war damals ein armes Land der 3. Welt, und nach dem Koreakrieg völlig zerstört. Mutter Sarah Barry hatte ein Herz für die koreanischen Studenten, die keine Hoffnung für ihr Leben haben konnten und mit einer Bettlermentalität lebten. Um Gottes Schafen in Korea zu dienen, opferte sie Gott ihre eigenen Träume und Pläne. Bis heute, in ihrem 80en Lebensjahr, lehrt sie jungen Menschen die Bibel und dient ihnen mit der Lebensgemeinschaft. Ihre Hingabe für Jesus, dass sie ihre kostbare Jugendzeit für das Bibelstudium mit den koreanischen Studenten hingab, ist vor Gott sehr kostbar, und hat unzählige Studenten inspiriert, ihr Leben aus Dankbarkeit für die Gnade und Vergebung Jesu für die Weltmission hinzugeben.

Nun können wir verstehen, warum diese Frau, Maria, ihre Liebe auf solch eine ungewöhnliche

Weise ausdrückte. Seit Jesus in ihr Herz gekommen war, war er die Quelle ihrer Freude geworden. Jesus bedeutete für sie alles. Indem sie Jesus mit ihrem Nardenöl salbte, opferte sie ihm ihr Kostbarstes und zugleich ihre Träume und eigenen Ziele für ihr zukünftiges Leben. Als sie seine Füße mit ihren schönen Haaren trocknete, opferte sie ihm ihre Ehre, ihren Stolz als Frau.

„Das Haus wurde erfüllt vom Duft des Öls.“ Schon ein Tröpfen ätherisches Öl aus Narde entfaltet seine Wirkung durch seinen Geruch. Könnt ihr euch vorstellen, wie das ganze Haus gerochen haben muss, als sie ein Pfund Nardenöl ausgoss? Dieser Geruch ist bestimmt nie mehr aus diesem Haus entfernt worden, wie oft man auch geputzt haben mag. Auch der Segen und der Einfluss auf die anderen, der aus solch einer Tat der Liebe und Hingabe ausgeht, ist unermesslich stark und unvergänglich. Marias Beispiel fordert uns heraus, das Glas unserer kostbaren Träume, unser Herz, unsere Familie, unser Leben vor Jesu Füßen zu zerbrechen, Jesus mehr als alles zu lieben. Jesus segnet solche Tat der Liebe und Hingabe und wird sie in allen Generationen als Segen gebrauchen.

II. Mich habt ihr nicht allezeit (4-11)

1. Ein Mann mit unreinem Motiv (4-6)

Die Verse 4 bis 6 beschreiben die Reaktion von Judas Iskariot. Sehen wir uns Verse 4 und 5 an: „Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet: Warum ist dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft worden und den Armen gegeben?” Er sah die reine und hingebende Liebe von Maria zu Jesus, aber er wurde kritisch und aggressiv, weil sie seiner Meinung nach das Salböl verschwendete. Er konnte Marias Herz, das so voller Dankbarkeit für die Vergebungsgnade Jesu war, nicht verstehen. Er dachte, man hätte diese Opfergabe vernünftiger einsetzen können. Seine Kritik war verletzend für Maria. Sehen wir uns Vers 6 an: „Das sagte er aber nicht, weil er nach den Armen fragte, sondern er war ein Dieb, denn er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben war.” Ohne auf die eigentliche Kritik von Judas Iskariot einzugehen, kommentiert Johannes diese Begebenheit so, dass Judas deshalb so redete, weil er ein Dieb war. Jesus hatte ihm die Gemeinsame Kasse anvertraut, aber klaute daraus Geld für sich selbst. Er hätte gerne das Geld für dieses Nardenöl in der gemeinsamen Kasse gesehen und sich daran gemacht.

Hier sehen wir, dass Worte eine Sache, das Herz aber eine andere Sache ist. Jesus sieht das Herz und Jesus kennt unser Motiv. Judas Worte klangen ganz korrekt und vernünftig. Aber sein Herz war nicht bei Jesus. Dagegen war die Tat Marias unvernünftig, aber sie kam aus der reinen, aufrichtigen Liebe und Hingabe für Jesus. Jesus, der Judas‘ Geldgier kannte, hatte gerade ihn als Schatzmeister aufgestellt und für ihn gebetet, dass er Buße tat. Aber nahm Jesu Liebe nicht an und kam mit seiner Sünder nicht ins Licht Jesu. Er hätte ins Licht kommen und wie Paulus und wie Maria, einflussreicher Zeuge der Gnade Jesu werden können. Aber er entschied sich für den Weg der Finsternis. Wer ein neues Leben beginnt und Jesus von Herzen nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

2. Jesu Wertesystem (7-11)

Judas‘ Worte an Maria waren kritisch und verletzend. Jesus beschützte sie entschlossen. Sehen wir uns die Verse 7 und 8 an: „Da sprach Jesus: Lass sie in Frieden! Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses.” Sicher wusste Maria noch nichts über Jesu baldigen Tod und Begräbnis. Aber Jesus nahm ihre Liebe und Salbung, die aus der Dankbarkeit für seine Gnade der Vergebung kam, als Salbung für seinen Tod am Kreuz an. Jesus rechnete ihre Tat als einen Teil des Werkes Gottes an. Mt 26,13 sagt dazu: „Wahrlich, ich sage euch: Wo dies Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat.“

Hier lernen wir Jesu Wertesystem. Jesus hielt diese Frau für wertvoll, die ihm ihr Kostbarstes gab und er schrieb ihrer Gabe die Bedeutung der Salbung für sein Begräbnis zu. Jesus gab ihrer Tat eine zentrale Bedeutung in der Heilsgeschichte Gottes. Aus der Sicht von Materialisten scheint es eine unnötige und unvernünftige Tat gewesen zu sein. Aber Jesu Wertesystem ist anders als das der humanistisch gesinnten Menschen, die auf ihre eigene Kraft, auf ihre eigene Pläne und Taten vertrauen. Jesus gebraucht diejenigen, die ein reines Herz, mit reiner Liebe und Dankbarkeit für Jesus besitzen und sich aufgrund dessen hingeben. Jesus beurteilt nicht die Effizienz, das Kosten-Nutzen Verhältnis. Nein, Jesus segnet das Herz und das reine Motiv, auch wenn die Tat der Opfergabe an sich mangelhaft oder unverständlich ist. Wir sollen das Wertesystem Jesu kennenlernen und annehmen. Ohne Jesu Wertesystem anzunehmen, können wir keinem Menschen richtig helfen, geschweige denn unsere eigene Liebesbeziehung zu Jesus vertiefen. Manchmal denken wir auch pragmatisch und leistungsorientiert und wünschen uns mehr sichtbare Frucht und Wachstum des Werkes Gottes zu sehen. Aber durch Maria können wir lernen, dass es im Werk Gottes vielmehr als auf Taten und Ergebnisse auf die reine Liebe, Dankbarkeit und Hingabe ankommt. Gott hat Wege, Macht und Weisheit besitzt, um diese Hingabe der Gläubigen in seinem Heilswerk auf seine Weise zu gebrauchen. Dank sei Gott für die Mitarbeiter unter uns, die Gott auch ohne pragmatische Gedanken, mit ihrer reinen Liebe und Hingabe dienen. H. Heidi dient Gottes Werk mit ihrem Fahrdienst und auf ihre Weise mit ihrem Kostbarsten. Auch die herzliche Opfergabe der Mitarbeiter aus ihrem Mangel und die Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen, die manchmal ineffizient aussieht, sind, weil sie der Ausdruck reiner Dankbarkeit für die Gnade Jesu sind, vor Gott sehr kostbar. Gott wird solche Hingabe in seiner Heilsgeschichte sehr kostbar gebrauchen. Gott segnet nicht die Fähigkeit, sondern die reine Liebe und die Lebenshingabe. Die jungen Studenten und auch unsere neue Generation brauchen daher keine bessere Fähigkeiten, um von Gott gebraucht zu werden. Sie brauchen reine Liebe zu Jesus, aus der Dankbarkeit für seine Gnade der Vergebung. Maria goss ihr Nardenöl aus. Abraham war bereit seinen Sohn zu opfern. Mutter Sarah Barry verzichtete auf ihre Heirat für Jesus. Sind wir bereit unser Kostbarstes zu opfern? Jesus wird solche Liebe auf ewig auf einer Stufe mit dem Evangelium zum Heil von unzähligen Menschen gebrauchen und durch solche Taten geistliche Erweckung bewirken und unzählige Menschen segnen.

Die Verse 9 bis 11 sagen uns, dass Lazarus den religiösen Leiter ein Dorn im Auge war, weil seinetwegen viele der Juden zu Jesus gingen und an ihn glaubten. Deshalb beschlossen sie, auch den armen Lazarus zu töten, der einst tot gewesen und durch Jesus auferweckt worden war. Sie waren nicht nur voller Korruption, sondern sie befanden sich auch geistlich betrachtet in einem Zustand des Todes.

In der heutigen Lektion haben wir Marias Tat der Liebe, der Dankbarkeit und Hingabe kennengelernt. Wir haben durch Jesus Christus keine geringere Gnade erfahren als sie. Doch viele haben ein falsches Wertesystem und andere sind vom pragmatischen Zeitgeist verdorben worden, sodass sie die Tat Marias verachten. Gott möge uns helfen, uns daran zu erinnern, wer wir vor Gott ohne Jesus waren und welche Gnade uns Gott geschenkt hat durch Jesus Christus. Möge Gott uns helfen, unser Leben aus Dankbarkeit Jesus zur Verfügung zu stellen und es hinzugeben. Möge Gott eure Hingabe segnen und euch als einen Segen für sein Heilswerk gebrauchen. Möge Gott durch solche Hingabe die 1700 Universitäten in Europa mit dem Evangelium pionieren, über unseren Kontinent eine neue geistliche Erweckung bringen und ihn zu einem Missionare aussendenden Kontinent für die Weltmission wiederaufstellen.

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