Sein Thron sei beständig ewiglich

1.Chronik 17,1- 22,1
Leitvers 17,14

„Sondern ich will ihn einsetzen in mein Haus und in mein Königtum ewiglich, dass sein Thron beständig sei ewiglich.“

Die größte und zentrale Idee der Bibel ist das Königreich von Priestern. Und im Herzen dieser Bibel steht ein geeintes Königreich von Priestern. In diesem Text ist dies das geeinte Königreich Davids, nämlich Davids geeintes Königreich von Priestern. Es gab viele Reiche auf der Welt. Alle diese Reiche der Welt sind jedoch im Lauf der Zeit vom Wind verweht worden. Natürlich ist auch das Königreich Davids verschwunden, aber Gottes Reich ist ewig.

Der Autor beschrieb in den Chroniken am ausführlichsten die Geschichte Davids. Dies liegt daran, dass David ein Mann nach dem Herzen Gottes und auch ein Schatten Jesu ist und von großer Bedeutung für die Erlösungsgeschichte Gottes (Apostelgeschichte 13,22). Lasst uns durch den heutigen Text das Modell für das Königreich von Priestern, welches Gott fest errichtet, kennen lernen und dieses Reich im Herzen tragen.

1. Was du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich (17,1 – 20,8)

Erstens: Verheißung (17,1-27)

Kapitel 17 enthält die Botschaft der Verheißung, die der Kern der Chroniken ist. Diese Botschaft, die durch die ganze Bibel fließt, öffnet als die Botschaft der Verheißung die Welt Jesus Christi, des Nachkommen Abrahams und Davids.

Sehen wir uns 17,1-15 an. „7 So sprich nun zu meinem Knecht David: So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe dich von der Weide hinter den Schafen weggenommen, dass du ein Fürst über mein Volk Israel sein solltest, 8 und ich bin mit dir gewesen, wo du hingegangen bist, und habe deine Feinde ausgerottet vor dir und dir einen Namen gemacht, wie die Großen auf Erden Namen haben., sondern ich will ihn einsetzen in mein Haus und in mein Königtum ewiglich, dass sein Thron beständig sei ewiglich. ”

Der Kern der Verheißung ist mit einem Wort: „Sein Thron sei beständig ewiglich!“ Dies bezieht sich auf den Thron des ewigen geeinten Königreichs von Priestern durch Jesus Christus.

Hier stellen wir eine Frage, was aus dem Leben Davids hätte werden können, wenn er keinen Bund mit Gott geschlossen und Gott ihn nicht berufen hätte. Gott betont hier: „Ich habe dich von der Weide hinter den Schafen weggenommen, dass du ein Fürst über mein Volk Israel sein solltest.“ Wenn Gott ihn nicht berufen hätte, hätte er immer weiter den Schafdung einsammeln müssen. Wegen des Bundes Gottes wurde er die Hauptperson in der Heilsgeschichte Gottes und ein König. So konnte sich die Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids entfalten.

Wenn ich von Gott nicht berufen worden wäre, wäre ich längst tot und in die Hölle geworfen worden. Als ich in der Armee war, wollte ich nicht heiraten und früh sterben. Ich dachte mir, dass meine Kinder genauso elend wie ich würden, wenn ich heiraten würde. So lebte ich vom schicksalhaften Gedanken gefesselt. Ich dachte mir: „Lieber allein leben und früh sterben!“ Um bald zu sterben nahm ich am Vietnamkrieg teil und wurde ein Kriegsveteran. Gott aber berief mich, einen Landstreicher, und erhöhte mich zu einem königlichen Priester. Trotz des hohen Alters darf ich immer noch meine Mission als ein königlicher Priester tragen.

Betrachten wir die Verse 17,16: „kam der König David, ließ sich vor dem HERRN nieder und sprach: Wer bin ich, HERR, Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?“

Nachdem David die Verheißungsworte empfangen hatte, setzte er sich vor Gott nieder. Er hätte Tränen in den Augen aus Dankbarkeit. Nun kam Gott in sein Leben und regierte ihn.
Auch bin ich durch das Blut Jesu errettet und von Gott berufen. In der Nacht vom 13. Juni 2017 setzte ich mich in Prag UBF in Tschechien auf den Boden nieder und bekannte wie David. „Herr, wer bin ich? Warum hast du mich bis hierhin geführt?“ Gott schenkte mir die Rettung durch das Blut Jesu und segnete mich sogar, in den Ländern der Reformation wie in Deutschland und Tschechien mit seinem Wort zu dienen. Darum musste ich mich vor Gott niederknien und bekennen. „Herr, wer bin ich…?“

Hier verkündigt David, alle Segnungen Gottes, die Gott ihm geben wird, in Ewigkeit zu genießen. Wie David glaubte, werden diese Segnungen durch Jesus Christus, den Sohn Davids, für immer fortgesetzt. Das Evangelium wird bis an die Enden der Erde ausgebreitet, und durch unaufhörliche geistliche Erweckungsbewegungen ging die Geschichte der Buße und der Wiederherstellung weiter. M. Dr. Peter Chang aus Bonn UBF fordert das geistliche Erweckungswerk heraus, indem er das Wort Gottes treu studiert und lehrt. Ich bete, dass die nächste Generation auf dieser Grundlage zu den Glaubenshelden erzogen wird, die die Vollendung der Reformation herausfordern können.

Zweitens: Der Krieg (18,1 – 20,8)

David, der die Bundeslade Gottes in den Mittelpunkt seines Reiches tat, schloss einen Bund mit Gott. Dadurch wurde ein Krieg unvermeidlich, um ein geeintes Königreich von Priestern aufzubauen. Wie baut David dann das geeinte Königreich von Priestern auf?

Sehen wir uns 18,1-17 an. David schlug zuerst die alten Feinde, die Philister im Südwesten Israels (1) und dann Moab im Osten (2). Danach griff er Zoba und Syrien im Norden an (3-8). Als der König von Hamat hörte, dass David die ganze Streitmacht geschlagen hatte, schloss er Frieden mit ihm und brachte viele Gaben (9-11). Dann schlug er die Edomiter im Südosten (12-13). Der Autor sagt in einem Wort: „Denn der HERR half David, wo er auch hinzog!“ (18,13). Der Sieg im Krieg kommt von dem lebendigen Gott (1.Samuel 14,6, Sprüche 21,31). In den folgenden Versen geht es um die Minister, die das Königreich Davids bilden (14-17). Joab war über das Heer gesetzt und Joschafat war der Kanzler. Zadok und Abimelech waren Priester, Schawscha war ein Schreiber. Benaja war über die Kreter und Pleter gesetzt. Die Söhne Davids waren die Ersten an der Seite des Königs. Nach vielen langen Kriegen schlug David die Ammoniter, Syrien und die Philister (19,1 – 20,8). Auf diese Weise erobert David ganz Israel und bereitet sich auf ein geeintes Königreich von Priestern vor. Jawohl. Obwohl Gott schon das verheißene Land anvertraut hat, muss man in den Kampf ziehen und den Sieg erlangen, um ein geeintes Königreich von Priestern aufzubauen. Wir nennen unser Zweierbibelstudium „Zweierbibelstudiumskampf“, weil wir durch den harten geistlichen Kampf die Macht des Satans in einem Menschen austreiben und Gottes Reich in seinem Herzen aufrichten müssen. Auf diese Weise beginnen das Jüngererziehungswerk und die Weltmission mit einem intensiven Zweierbibelstudiumskampf. Gott segne Bonn UBF, 10.000 ZBS Teams zu bilden und 100.000 Bibellehrer und 5 Millionen Gebetsmitarbeiter aufzustellen und Deutschland zu einer Hirtennation und Europa zu einem Missionare aussendenden Kontinent zu verändern.

2. Ich habe schwer gesündigt (21,1 – 22,1)

Ab Kapitel 21 geht es darum, wie David den Frieden in seinem Reich errang. David konzentrierte sich auf die Wiederherstellung des Gesetzes Gottes und den Wiederaufbau des Tempels. Darin besteht Davids geistliches Erweckungswerk. Wenn wir auf die Geschichte Israels zurückblicken, gleicht ihre Geschichte einem endlosen Verrat und steter Rebellion, obwohl Gott seit dem Exodus Ihnen sein Wort und die klare Identität als königliche Priester gegeben hat. Nachdem sie ins verheißene Land Kanaan einzogen, dienten sie dem Herrn nur solange Josua und die Ältesten lebten (Josua 24,31). Danach taten sie, was ihnen recht dünkte (Richter 21,25). In der damaligen Zeit war des Herrn Wort selten (1.Samuel 3,1) und die Israeliten verachteten Gottes Wort (1.Samuel 2,30). Die Bundeslade wurde sogar als Talisman benutzt (1.Samuel 4). Die Bundeslade wurde von den Feinden weggenommen. Die Israeliten verachteten die Stiftshütte und die Bundeslade und sie war fern von ihnen. David holte die Bundeslade nach Jerusalem, sobald er der König wurde. Und er stellte die Priester auf, die die Bundeslade und der Stiftshütte dienten, und stellte den Gottesdienst gemäß dem Gesetz Gottes wieder her. Er liebte Gott und sein Wort. Er konzentrierte sich konkret auf die geistliche Erweckung, um den Gottesdienst vollständig wiederherzustellen.

Nun folgt Davids Volkszählung (21,1-6). Danach kommt Gottes Gericht (21,7-14). Schließlich sehen wir Davids Buße (21,15-22,1). Gott segnete sein Bußgebet und ließ ihn den Tempel Gottes bauen.

Erstens: Volkszählung (21,1-14)

Sehen wir uns 21,1-6 an. Satan stellte sich gegen David und reizte ihn, Israel zu zählen. Joab mochte Davids Befehl nicht. Es gab 1.570.000 Mann, die das Schwert trugen. Wissenschaftler schätzen die Gesamtbevölkerung auf 5 Millionen. Die Zahl der Exodus war 600.000, die Gesamtzahl der Menschen war 2 Millionen gewesen. Das heißt, dass die Zahl der Israeliten sich verdoppelt hatte. Gott segnete die Israeliten und machte sie so zahlreich wie die Sterne am Himmel, wie er es versprochen hatte. Warum wollte er dennoch die Volkszählung durchführen? David suchte durch die Volkszählung nach seiner eigenen Ehre statt nach Gottes Ehre. Aber er erkannte, welche Sünde er beging und warum er von Gott bestraft werden sollte. Davids Größe war, dass er sofort seine Sünde erkannte und Buße tat. Der Mann, der Buße tut, ist wahrhaftig ein Mann des Glaubens und ein mutiger Mann.

Sehen wir uns 7-14 an. „Dies alles aber missfiel Gott sehr und er schlug Israel. Da sprach David zu Gott: Ich habe schwer gesündigt, dass ich das getan habe. Nun aber nimm weg die Schuld deines Knechts; denn ich habe sehr töricht getan. Da ließ der Herr eine Pest über Israel kommen, sodass siebzigtausend Menschen aus Israel starben.“

Gott bestrafte David, obwohl er Buße tat und um Vergebung bat. Wie Davids Bekenntnis wird meine törichte Sünde schlimme Folgen haben. Aber Gott hat nicht nur bestraft, sondern auch David und ganz Israel den Weg zum Leben geöffnet. Jawohl. Gott richtet nach dem, was sie tun, aber Gott ist auch der Gott der Gnade, der ihnen Liebe und Barmherzigkeit schenkt (Psalm 99,8).

Zweitens: Hier soll das Haus Gottes, des HERRN, sein (21,15 – 22,1)

Sehen wir uns 21,15-22,1 an. Das Gespräch zwischen Gott und David in diesem Text ist vielleicht das herzbewegendste Gespräch überhaupt. David fiel vor dem Herrn auf die Knie und bekannte mit Tränen vor Gott. „Bin ich’s nicht, der das Volk zählen ließ? Ich bin’s doch, der gesündigt und das Übel getan hat; diese Schafe aber, was haben sie getan? HERR, mein Gott, lass deine Hand gegen mich und meines Vaters Haus sein und nicht gegen dein Volk, es zu plagen.“ Gott gab David, der Buße tat, eine Orientierung, einen Altar zu bauen. David bezahlte 600 Schekel Gold, baute einen Altar und opferte dem Herrn. Und Gott erhörte sein Gebet. David bekannte (22,1): „Hier soll das Haus Gottes, des HERRN, sein und dies der Altar für die Brandopfer Israels.“ Die Tenne von Arauna! Dieser Ort ist historisch, weil dies der Berg Morija war, auf dem Abraham seinen Sohn Isaak als Brandopfer geopfert hatte (1.Mose 22), und es wird der Ort sein, an dem Salomo den Tempel bauen wird (2.Chronik 3,1). Der Tempel Gottes ist dort gebaut, wo sich der Sünder David, der Buße tat, und der lebendige Gott des Universums treffen.

Hier lerne ich Davids demütige und aufrichtige Gebetshaltung. David bekannte ehrlich, dass er ein Sünder war. Er bat Gott, dass er ihn bestrafen und seinem Volk die Vergebung schenken möge. Ich war beim Sündigen ein dicker Fisch. Mein Freund sagte zu mir, dass ich neben dem Atmen nur voller Lüge wäre. Aber Gott hat mich, einen Sünder durch das teure Blut Jesu erlöst und mich zum heiligen Tempel gemacht. Insbesondere hat Dr. Samuel Lee, der vom Herzen Gott liebte, mich mit dem Gebet und mit dem geistlichen Training erzogen. Als ich zum ersten Mal mit Fasten betete, empfing ich die Antwort als mein Gebet. „Die Antwort aller Probleme ist allein im Wort Gottes.“ Seitdem schenkte Gott mir treu sein Wort und segnete mich, so dass ich sowohl als ein Arbeiter des Evangeliums als auch als ein Haushalter über Gottes Geheimnisse Gottes Wort zuversichtlich erforschen und dem Werk Gottes dienen konnte. Wir leben in einem Zeitalter, wo Gottes Wort niedergehalten und verachtet wird (1.Samuel 2,30; Mal 1,13). Die Menschen sind voller Begierden und Hochmut. Sie haben den Sinn für Gut und Böse verloren. Sie lehnen es ab, zu lernen und zugleich lehren sie andere so schnell wie die Pharisäer. Aber wir wünschen und beten, dass wir eine gesegnete Zeit haben dürfen, indem wir das Gespräch zwischen David und Gott tagtäglich lernen und Gottes Gnade und seine hingebungsvolle Liebe erfahren. Wenn wir – auch wenn es kurz ist, unser Herz an perverse Internetseiten verlieren, wird der Heilige Geist in uns betrübt. Wenn wir aber über unsere Sünde bekennen und darüber Buße tun, können wir den Heiligen Geist als Gottes Gabe wiederbekommen. Insbesondere überwinde ich weltliche Begierden und die Versuchungen des Satans jeden Tag und jeden Moment und entscheide mich, für die anvertrauten Menschen mit Tränen zu beten.

Durch diesen Text haben wir gelernt, dass David die gerechte Herrschaft Jesu ausübte und ein Mann nach dem Herzen Gottes war. Er war ein Mann nach dem Herzen Gottes, weil er Gottes Wort absolut gehorchte und wie unser Herr Jesus sein Leben für das Volk Gottes hingab und als ein guter Hirte ein dienendes Leben führte. 1.Chronik 17,14: „sondern ich will ihn einsetzen in mein Haus und in mein Königtum ewiglich, dass sein Thron beständig sei ewiglich.“ Gott verspricht, dass Davids Königtum ewig sein wird. Darauf antwortet David in 17,27: „So fange nun an zu segnen das Haus deines Knechtes, dass es ewiglich vor dir sei; denn was du, Herr, segnest, das ist gesegnet ewiglich.“ David erklärte, dass er Gottes Segen ewiglich genießt. Lasst uns Gottes Segen, nämlich das ewige Leben, das wir durch Jesu Kreuzestod und seine Auferstehung empfangen haben, und den Segen als ein Königreich von Priestern genießen.

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