Der Gott Daniels, der lebendige Gott

Daniel 6,1-29
Leitvers 6,11

„Als nun Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte.“

Dank sei Gott, dass er unseren Weihnachtsgottesdienst reich gesegnet und uns die wahre Bedeutung der Ankunft Jesu in die Welt gelehrt hat. Die Demut und Hingabe Gottes, die sich in der Geburt seines Sohnes als ein Baby in einem Tierstall offenbart, gibt uns und aller Welt große Freude und wahren Frieden. Das Baby Jesus offenbart die Herrlichkeit Gottes und ist der wahre König aller Könige, der es wert ist, von uns angebetet zu werden. Lasst uns dem Krippenwerk Gottes mit Liebe, Hingabe und durch ein dienendes Leben für die geistlich unwissenden jungen Menschen dienen.

Nun möchten wir das zu Ende Jahr abschließen, indem wir mit einem Wort Gottes über das Wirken Gottes unter uns und durch uns nachdenken, Gott danken und neue Vision für das Werk Gottes im nächsten Jahr empfangen. Von Daniel lernen wir dabei, wie er in der lebensbedrohlichen Situation Gott anbetete und seine Identität bekannte, indem er zuerst zu ihm betete. Gott möge jeden und jede von uns durch diesen Text ermutigen, eine klare Identität vor Gott und den Menschen anzuziehen und ein lebendiges Zeugnis für den Retter und Nothelfer Gott zu empfangen.

1. Daniels Glaube (1-14)

Nach dem Einmarsch des babylonischen Königs Nebukadnezar in Judäa 605 v.Chr. war Daniel als Jugendlicher nach Babylon verschleppt worden. Dort diente er König Nebukadnezar und dessen Nachfolger Belsazar. Darius, der medisch-persische König, eroberte das große Babylonische Königreich um 539 vor Christus. Zu der Zeit war Daniel wahrscheinlich circa 85 Jahre alt. Das Persische Reich war das größte, damals bekannte Imperium und war viermal so groß wie das Babylonische Reich. Es reichte von Bulgarien bis nach Indien, von Ägypten bis Armenien. Darius schuf eine technologisch fortgeschrittene Gesellschaft und eine funktionierende öffentliche Verwaltung. Sehen wir uns die Verse 1 und 2 an. Um dieses riesige Reich effektiv verwalten zu können, setzte König Darius 120 Statthalter ein. Diese wiederum waren drei Fürsten untergeordnet, von denen einer Daniel war.

Sehen wir uns Vers 4 an: „Daniel aber übertraf alle Fürsten und Statthalter, denn es war ein überragender Geist in ihm. Darum dachte der König daran, ihn über das ganze Königreich zu setzen.“ Wieso war Daniels Geist so überragend? War Daniel einfach so viel intelligenter oder disziplinierter als alle anderen? Nein, es war, weil er einen anderen Geist als die anderen hatte. Er lebte mit dem Geist Gottes. Das bedeutet, dass er nicht aus seiner eigenen Kraft, sondern im Glauben lebte. Es bedeutet, dass er nicht nach seiner gefallenen Natur und für die eigene Ehre lebte, sondern täglich zu Gott kam, Buße tat und von Gottes Gnade abhängig und für die Ehre Gottes lebte.

Auch in unserer Zeit leben wir in einer Konkurrenzgesellschaft, wie Daniel. Menschen setzen all ihre Kraft darin, in dieser Gesellschaft hochzuklettern, Anerkennung zu erlangen und die anderen niederzuhalten. Wir alle kennen diese Realität. Und obwohl ein solches Leben qualvoll und sinnlos ist und es jeder weiß, ist es trotzdem sehr schwierig, sich gegen diesen Zeitgeist zu stellen, weil die laute Mehrheit ihm nachläuft. Doch Daniels Beispiel zeigt, dass es doch möglich ist, in einer gottfeindlichen Umgebung unsere Identität konsequent zu bekennen, weil Gott mit uns ist. Gott beschützt und segnet diejenigen, die vieles riskieren, um auf seine Seite zu stehen und ihn zu bekennen und gebraucht sie als Hauptpersonen in seiner Geschichte und als Quelle geistlichen Einflusses in einer gottfeindlichen Welt.

Europa braucht heute Leiter mit dem überragenden Geist Gottes, statt mit dem humanistischen, vom Zeitgeist gefangenen Geist. Fähige Menschen gibt es viele in der Welt. Wenn wir sie kennenlernen, dann werden wir zunächst von ihren Fähigkeiten beeindruckt, aber wenn wir sie tiefer kennenlernen, erkennen wir, dass sie doch nur gewöhnliche, sündige Menschen sind. Möge Gott uns helfen, zu Menschen mit dem überragenden Geist Gottes zu wachsen, dadurch geistlichen Einfluss auszuüben und als Leiter für die geistliche Erneuerung in Deutschland und Europa gebraucht zu werden.

Dank sei Gott, dass er H. Johannes bis heute hilft, als promovierter Arzt, seine Priorität stets auf das Werk Gottes zu setzen und dabei den Schutz und den Segen Gottes zu erfahren. Gottes überragender Geist ist nicht die menschliche Fähigkeit, sondern der Geist Gottes durch den wir gemäß Gottes Vision leben und ihn durch unser praktisches Leben verherrlichen können.

Die anderen Fürsten und Statthalter konnten die Beliebtheit und Anerkennung des Königs für Daniel nicht ertragen. Sehen wir uns die Verse 6-9 an. Als sie nichts fanden, was sie gegen Daniel vorbringen könnten, kamen sie auf die Idee, das Gesetz selbst zu schaffen, gegen das Daniel mit seinem Glauben verstoßen würde. Sie gingen gemeinsam zum König und sagten „Der König Darius lebe ewig! … es solle ein königlicher Befehl gegeben und ein strenges Gebot erlassen werden, dass jeder, der in dreißig Tagen etwas bitten wird von irgendeinem Gott oder Menschen außer von dir, dem König, allein, zu den Löwen in die Grube geworfen werden soll.“

Dieses Gebot, das einen Monat lang gelten sollte, sollte sicherstellen, dass trotz Religionsfreiheit, die Treue zum König über der Treue zu Gott stehen sollte. König Darius schien es in seinem Hochmut eine gute Idee zu sein. Er ahnte nicht die Absicht hinter diesem Gesetz, nämlich Daniel zu beseitigen.

Was tat Daniel in dieser Situation? Sehen wir uns Vers 11 an: „Als nun Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte.“ Daniel betete zu Gott. Daniel erkannte sofort die Ernsthaftigkeit und Ausweglosigkeit der Situation. Aber er ärgerte sich nicht über die Verschwörer und dachte nicht darüber nach, wie er sich klug retten oder rächen könnte. Dass er betete zeigt folgende Punkte:

Erstens, die klare geistliche Identität Daniels. Als Daniel vom neuen Gesetz des Königs hörte, betete er zu Gott. Seine erste Reaktion zeigt, wer die erste Stelle in seinem Herzen hatte. Daniel relativierte seine Identität nicht, indem er Vor- und Nachteile und Alternativen abwog. Gott war ihm kostbarer als sein eigenes Leben.

Zu unserer geistlichen Identität zu stehen bedeutet praktisch, unser geistliches Leben, unser Gebet, unser Bibelstudium, unser gemeinsames Leben treu zu halten, unabhängig von unseren weltlichen Aufgaben und Verpflichtungen. Indem Daniel betete, gab er Gott die Priorität in seinem Herzen und in seinem praktischen Leben, sogar als er Verlust zu befürchten hatte, nämlich den Verlust des eigenen Lebens. Gott gebraucht diejenigen, die ihre Priorität festhalten und ihre Identität auch in einer gottfeindlichen Umgebung bekennen.

Zweitens, Daniel vertraute Gott sein Leben an und betete ihn an. Daniel war entschlossen, für seine Entscheidung alle Konsequenzen bewusst zu tragen. Er legte im Gebet bewusst sein Leben in die Hände Gottes und betete ihn dadurch an. Anbetung Gottes ist kein Gefühl, sondern eine praktische Tat der Hingabe des eigenen Lebens für Gott.

Hier wird deutlich, dass Daniels Herz weder an die menschliche Anerkennung noch an die hohe gesellschaftliche Position hing. Wie Paulus war er bereit, alles das wie Dreck wegzuwerfen, um Gott zu gewinnen und mit ihm gefunden zu werden. Daniel riskierte sein Leben im absoluten Vertrauen auf Gott.

Von Daniel lernen wir, dass wir uns vor Bedrängnissen nicht fürchten müssen. Sie sind vielmehr die beste Gelegenheit, geistliche Geschichte Gottes zu schreiben und ein einfaches, aber klares, überzeugendes Zeugnis abzulegen.

Gott sei Dank, dass er auch unter uns Menschen aufgestellt hat, die ihre geistliche Identität unter allen Umständen verteidigen und Gott anbeten. H. Peter gab während seines Studiums stets konsequent gemäß Mt 6,33 Gott die erste Priorität, vor seinem Studium. Viele fragten sich, ob und wann er überhaupt lernt. Aber er gab Gott und seinem Werk sein Herz und die Priorität und Gott half und rettete ihn und gebrauchte ihn und sein Studium als ein Zeugnis für seine Kommilitonen. In der letzten Zeit wurden auch einige unserer Kinder, die sich in ihrer Schule regelmäßig zum Gebet trafen, mit Ablehnung und Drohung der Schulleitung konfrontiert. Aber sie halten weiterhin an ihrer geistlichen Identität fest und kämpfen dafür, ein Zeugnis für ihre Mitschüler zu sein. Ich auch durfte den Segen Gottes erfahren, als ich an meinen alten Freunden meinen Glauben bekannte. Einige von ihnen nahmen daran Anstoß, aber andere wurden dadurch gesegnet und öffneten ihr Herz für Jesus und Gott gebrauchte mich als einen Zeugen für Jesus und Hirten für sie kostbar.

Gott hat auch in diesem Jahr einigen Mitarbeitern seinen Geist geschenkt, sodass sie sich trotz des Hasses der Welt zum Herrn bekannten. Z.B. Josua bekannte sich treu zu Jesus und Gott führte einige seiner Mitschüler dadurch zum Weihnachtsgottesdienst. Dank sei Gott, dass er unserer neuen Generation durch das factual bible study und die geistliche Gemeinschaft eine geistliche Identität als Bibellehrer geschenkt hat.

Letztendlich kann uns nur Gott eine neue Identität geben. Gott hat uns schon eine neue Identität gegeben, indem er uns durch das teure Blut Jesu Christi von der Finsternis in sein wunderbares Licht geführt und uns zu königlichen Priestern gemacht hat (1.Petrus 2,9). Möge Gott uns helfen, unsere neue Identität in Jesus durch Glauben anzunehmen und wie Daniel, koste es, was es wolle, daran festzuhalten.

2. Gott der Retter und Nothelfer (15-29)

Schon bald drängten die neidischen Konkurrenten Daniels den König, Daniel festnehmen zu lassen, weil er trotz des Gesetzes Gott anbetete. Der König wurde sehr betrübt, als er merkte, dass er mit seinem Gesetz das Todesurteil Daniels unterschrieben hatte. Sehen wir uns Vers 15 an: „Als der König das hörte, wurde er sehr betrübt und war darauf bedacht, Daniel die Freiheit zu erhalten, und mühte sich, bis die Sonne unterging, ihn zu erretten.“ Doch er konnte nichts tun, die Falle war gut vorbereitet. Sogar der König selbst, war durch sein eigenes Gesetz gebunden. Er musste Daniel in die Grube mit den Löwen werfen. Doch er sagte zu Daniel: „Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir!“ (17b)

Der große König Darius fürchtete sich vor der Strafe Gottes, wenn der Diener Gottes durch seine Hand getötet würde. Sehen wir uns die Verse 19 und 20 an: „Und der König ging weg in seinen Palast und fastete die Nacht über und ließ kein Essen vor sich bringen und konnte auch nicht schlafen. Früh am Morgen, als der Tag anbrach, stand der König auf und ging eilends zur Grube, wo die Löwen waren.“ Darius verbrachte aus Angst eine schlaflose Nacht, im Fasten. Am nächsten Morgen lief er zur Löwengrube. Sehen wir uns Vers 21 an: „Und als er zur Grube kam, rief er Daniel mit angstvoller Stimme. Und der König sprach zu Daniel: Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes, hat dich dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, auch erretten können von den Löwen?“

Darius glaubte vielleicht an die Existenz Gottes, aber er hatte keine persönliche Beziehung zu ihm. Deswegen hatte er keine Zuversicht, dass Gott Daniel retten würde, sondern fürchtete sich, vor der Strafe Gottes.

Sehen wir uns Verse 22 und 23 an: „Daniel aber redete mit dem König: Der König lebe ewig! Mein Gott hat seinen Engel gesandt, der den Löwen den Rachen zugehalten hat, so dass sie mir kein Leid antun konnten; denn vor ihm bin ich unschuldig, und auch gegen dich, mein König, habe ich nichts Böses getan.“ Gott hatte das Vertrauen Daniels belohnt und dadurch König Darius eine klare Botschaft gepredigt, dass Gott lebendig ist und dass er das Vertrauen derer belohnt, die ihn lieben und ihm ihr Leben anvertrauen.

Was geschah mit Daniels Feinden? Sie wurden selbst in die Löwengrube geworfen. Sehen wir uns Vers 25 an: “Da ließ der König die Männer, die Daniel verklagt hatten, holen und zu den Löwen in die Grube werfen samt ihren Kindern und Frauen. Und ehe sie den Boden erreichten, ergriffen die Löwen sie und zermalmten alle ihre Knochen.” Die Löwen in der Löwengrube waren nicht etwa betäubt gewesen, sie waren putzmunter und freuten sich auf ein üppiges Mahl. Daniels Feinde schienen in einer gottfeindlichen Welt unbesiegbar zu sein und mit jeder Ungerechtigkeit davonkommen zu können. Aber sie hatten ein tragisches Ende, weil Gott doch diese Welt noch nicht aufgegeben hat und eingreift und seine Leute segnet und beschützt, um durch sie diese Welt zu segnen. König Darius schrieb eine persönliche Stellungnahme, weil er von Daniels Entscheidung und Glauben bewegt war. Lasst uns die Verse 27-28 lesen: „Das ist mein Befehl, dass man in meinem ganzen Königreich den Gott Daniels fürchten und sich vor ihm scheuen soll. Denn er ist der lebendige Gott, der ewig bleibt, und sein Reich ist unvergänglich, und seine Herrschaft hat kein Ende. Er ist ein Retter und Nothelfer, und er tut Zeichen und Wunder im Himmel und auf Erden. Der hat Daniel von den Löwen errettet.“ Durch den König selbst, dessen Herz mit Gottesfurcht erfüllt wurde, wurde schließlich die Wahrheit verkündet. Gott ist ein Retter und Nothelfer für die, die auf seiner Seite stehen und ihn mehr lieben als Anerkennung der Welt und als ihr eigenes Leben. Er ist unser Retter und Nothelfer auch heute, weil er einen ganz konkreten Plan für jeden einzelnen von uns hat und ihn erfüllen und seinen Namen in der Welt offenbaren will.

Zusammenfassend: Daniel war ein Berater und Hirte von mehreren Königen. Obwohl er viele Feinde hatte, die nur eine Gelegenheit suchten, um ihn zu Fall zu bringen, versteckte er nie seine Identität als Diener Gottes, dem er allein sein Herz gibt und der die erste Stelle in seinem Leben hat. Auch als sich seine Feinde gegen ihn verschworen und sein Leben in Gefahr war, betete er zu Gott und vertraute ihm sein Leben mit allen Konsequenzen an. Gott aber ließ ihn nicht allein und rettete ihn. Gott ist lebendig und er ist ein Retter und Nothelfer. Das ist Gottes Verheißung auch an uns. In unserer Zeit ist auch der Druck auf die Christen, ihren Glauben auf ihren Privatbereich zu beschränken sehr groß und oft furchterregend. Gott aber segnet diejenigen, die ihre Identität konsequent festhalten und nach außen mutig bezeugen und erweist sich als Retter und Nothelfer ein ums andere Mal, um seinen Namen zu verherrlichen und sich als der Lebendige zu erweisen.

Dank sei Gott, dass er auch unser Retter und Nothelfer im zu Ende gehenden Jahr gewesen ist. Er hat die geistliche Identität, die Anbetung und Hingabe unserer Mitarbeiter gesegnet und uns ein Zeugnis für Deutschland und Europa gegeben. Wir durften unsere geistliche Identität bekennen, indem wir uns intensiv dem Bibelstudium widmeten. Wir durften dafür das Buch Daniel und die Apostelgeschichte zu Ende studieren, den Philipperbrief, den zweiten Timotheusbrief durchstudieren und das Exodus Bibelstudium beginnen. Wir durften außerdem das Wort Gottes intensiv auf Bibelkonferenzen, Josia Bibelseminaren, durch factual bible studies, auf Glaubensmütter-Seminare, Young-Leaders-Workshops, Global-Leader-Konferen-zen studieren.

Wir danken Gott, dass wir auch durch das hausgemeindeweise Gebet am frühen Morgen und an jeder Fakultät der Universitäten und Hochschulen in Bonn und auch an den Helmholtz und Emma Schulen, trotz einiger Missverständnisse, unsere geistliche Identität mit der Hilfe Gottes bekennen durften. Wir durften auch unsere Mission für die Jüngererziehung bekennen, indem wir freitags dem Jüngerschaftsabend und dem Young-Leaders-Abend dienten und indem die neue Generation in den Esra-, Gideon-, Hesekiel- und Josia-Teams Lebensgemeinschaft führten und dadurch als Jünger Jesu wuchsen.

Wir durften auch durch Missionsreisen nach Malta, Spanien-Portugal, Holland unsere Identität bekennen und durch Missionsreisen in die USA, nach St. Petersburg, Israel, in die Ukraine, nach Uganda und in zahlreiche Länder Europas dem Werk der Weltmission mit Verantwortungsbewusstsein dienen.

Gott wirkte dadurch besonders unter unserer neuen Generation. Er stärkte Noah Schweitzer durch die Gebete und geistliche Hilfe seiner Eltern und der Leute Gottes, sodass er nicht nur fürs Abitur fleißig lernen, sondern Gott und seinem Werk Priorität geben und von einem verhaltensauffälligen Jugendlichen zu einem guten Mitarbeiter für das Werk Gottes wachsen konnte, der jetzt in New Jersey mit den Missionaren gut zusammenarbeitet. Auch Matthäus Grigoriadis, Samuel Abraham Chang, Josua Elsholz, Sara Schweitzer arbeiteten für das Werk Gottes hingebungsvoll mit.

Wir durften auch Weltmissionsmitarbeiter in ihrem Glaubenskampf unterstützen, wie H. Moody Park im CME-Werk, M. Caleb Han in St. Petersburg, den Mitarbeitern in Prag, Weißrussland und für die Missionsklinik in Uganda. Gott hat uns als Hauptquartier für das Werk Gottes der Weltmission und für Europa kostbar gebraucht.

Dank sei Gott, dass er den herzlichen Einsatz von H. Johannes gesegnet und uns viele neue Freunde aus anderen Gemeinden geschenkt hat, mit denen wir unsere Vision teilen und gemeinsam dem Werk Gottes dienen können. Gott führte auch viele Freunde unserer Schulkinder zum Gottesdienst zum vergangenen Weihnachtsgottesdienst, was auch ein Zeichen des Wirkens Gottes war. Gott half auch uns, den berufstätigen Hirten, trotz des beruflichen Lebens, unsere geistliche Identität festzuhalten und dem Werk Gottes mit dem Gebet und mit dem Wort Gottes zu dienen. Gott wirkte auch im Herzen von Joyce und half ihr trotz der Schichtarbeit mit der Identität als Bibellehrerin zu leben.

Ich danke Gott, dass er auch der Retter und Nothelfer für meine Hausgemeinde gewesen ist, der mich stets von den Löwen und von den Stürmen des Lebens gerettet hat und meine Hausgemeinde sogar als einen Segen für Giannis, Konstantin, Niko und H. Martin gebraucht und Matthäus als Kombination vom Besten aus Papa und Mama wachsen lassen hat.

Gott wird unsere Hingabe und Identität wie Daniel auch im neuen Jahr segnen und sich als Retter und Nothelfer für uns, für unsere Freunde, für die Studenten und für Deutschland und Europa erweisen und eine neue geistliche Erweckung und Erneuerung durch seinen Geist bewirken. Mit dieser Zuversicht lasst uns weiter für die Weltmission, für die Errichtung eines Missionsstütztpunktes in Istanbul und Kairo in Ägypten beten, unser Leben riskieren und alle Fakultäten der Uni Bonn pionieren und 10.000 verantwortliche geistliche Leiter und Bibellehrer für die geistliche Erneuerung unseres Kontinents aufstellen.

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