Daniels Gebetsleben

Daniel              6,1 – 29
Leitvers           6,11

„Als nun Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte.“

Durch den Neujahrssonntag hat Gott uns sein Wort aus Hesekiel 37,10 als Leitwort für 2017 geschenkt. Wenn wir an die Macht des Wortes Gottes glauben und wenn wir Gottes Wort im Gehorsam predigen, dürfen wir das lebengebende Schöpfungswerk Gottes erfahren, dass Totengebeine lebendig werden und zu einem überaus großen Heer Gottes aufgestellt werden. Mit dieser Vision wollen wir in diesem Jahr Gottes Wort predigen und es durch das Zweierbibelstudium mit den jungen Menschen am Campus teilen. Lasst uns dadurch das lebengebende Werk Gottes zur geistlichen Wiedererweckung an jeder unserer Fakultäten und Hochschulen erfahren. Heute studieren wir das Gebetsleben von Daniel. Daniels Gebetsleben ermutigt uns und fordert uns heraus, durch das treue Gebetsleben in einer lebensbedrohlichen Situation zu bezeugen, wer unser Gott ist und die jungen Menschen am Campus zum Gebet zu mobilisieren. Das Gebet ist die Quelle der Freude und der Kraft. Gott helfe uns, wie Daniel, das Gebet in diesem neuen Jahr zum festen Bestandteil unseres Lebens zu machen und  unsere Lebensbeziehung zu ihm tiefgehend zu entwickeln.

  1. Daniels überragender Geist (1-4)

Sehen wir uns Vers 1 an: „Und Darius aus Medien übernahm das Reich, als er zweiundsechzig Jahre alt war.“ Die babylonische Weltherrschaft neigte sich dem Ende und die Meder und Perser übernahmen das gewaltige Weltreich von Kyrus II., das sich von Libyen im Westen bis zum Indus im Osten erstreckte. Im Jahr 539 v. Chr. übernahm König Darius einen großen Teil dieses Reiches. Sehen wir uns die Verse 2.3 an: „Und es gefiel Darius, über das ganzes Königreich hundertundzwanzig Statthalter zu setzen. Über sie setze er drei Fürsten, von denen einer Daniel war. Ihnen sollten die Statthalter Rechenschaft ablegen, damit der König der Mühe enthoben wäre.“ Darius verstand es, durch eine Verwaltungsreform sowohl seine Macht im Reich zu festigen als auch ein funktionierendes Steuersystem aufzubauen. Über die Statthalter wurden drei Fürsten, gewissermaßen als Oberverwaltungsräte eingesetzt. Einer von diesen war Daniel, der inzwischen über achtzig Jahre alt war. Wer war dieser Daniel, dass Darius ihm sogar im hohen Alter solch ein hohes Amt anvertraute? Sehen wir uns Vers 4 an: „Daniel aber übertraf alle Fürsten und Statthalter, denn es war ein überragender Geist in ihm. Darum dachte der König daran, ihn über das ganze Königreich zu setzen.“ Hier lernen wir, dass ein überragender Geist in Daniel war. Sicherlich gab es an den Eliteuniversitäten der Meder viele fähige und belastbare junge Menschen. Doch der König gab Daniel den Vorzug, weil – wie Vers 4 sagt – ein überragender Geist in Daniel war. Dieser überragende Geist kam aus seiner persönlichen Beziehung zu Gott und war die Frucht seines aufrichtigen und treuen Gebetslebens. So konnte Daniel, der menschlich betrachtet nur einer der Gefangenen aus Juda war, sogar in der heidnischen Umgebung ein Segen sein und  großen geistlichen Einfluss ausüben.

Lasst uns dafür beten, in diesem Jahr durch Gebet und Bibelstudium den überragenden Geist Gottes zu empfangen und in jedem Bereich den großen geistlichen Einfluss für die Wiedererweckung Deutschlands und Europas auszuüben.

  1. Daniels treues Gebetsleben (5-11)

Wegen des überragenden Geistes in Daniel und wegen der Absicht des Königs,  ihn über das ganze Königreich zu setzen, wurde der Neid der anderen Fürsten und Statthalter erregt. Das Neidproblem ist sehr ernsthaft, weil der Neid aus unserer gefallenen sündigen Innerlichkeit, also vom Satan, kommt. Zum Beispiel wurde Kain auf seinen Bruder Abel sehr neidisch, weil Gott das Opfer seines Bruders, nicht aber sein eigenes Opfer gnädig ansah.“ Sehen wir uns Vers 5 an: „Da trachteten die Fürsten und Statthalter danach, an Daniel etwas zu finden, das gegen das Königreich gerichtet wäre. Aber sie konnten keinen Grund zur Anklage und kein Vergehen finden; denn er war treu, sodass man keine Schuld und kein Vergehen an ihm finden konnte.“ Da Daniel ein treuer und aufrichtiger Verwalter war, merkten die Widersacher sehr bald, dass man keine Schuld an ihm finden konnte. In Vers 6 sprechen sie: „Wir werden keinen Grund zur Anklage gegen Daniel finden, es sei denn wegen seiner Gottesverehrung.“ Die Statthalter und Fürsten schmeichelten sich beim König ein und schlugen ihm vor, dass ein königlicher Befehl ergehen und ein strenges Gebot erlassen werden solle, dass jeder, der in dreißig Tagen etwas bitten wird von irgendeinem Gott oder Menschen, außer vom König allein, zu den Löwen in die Grube geworfen werden soll.“ Der König fühlte sich geehrt und dachte, dass er auf diese Weise seine Macht im Reich festigen könnte. So ließ der König Darius das Schreiben und das Gebot aufsetzen.

Was tat Daniel in dieser Situation? Sehen wir uns Vers 11 an: „Als nun Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte.“ Daniel wusste, dass dieses Gesetz allein dazu dienen sollte, sein Gebetsleben zu zerstören und ihn beim König in Ungnade fallen zu lassen. Wie sollte Daniel reagieren? Menschlich betrachtet hätte er eine Kompromisslösung suchen können, z. B. für die nächsten 30 Tage statt dreimal am Tag nur einmal, vielleicht in der Nacht, beten können. Statt Gott zu loben und zu danken, hätte er versuchen können, in der Stille zu Gott zu beten. Aber Daniel schloss in Bezug auf sein Gebetsleben keinen Kompromiss. Lesen wir Vers 11 noch einmal gemeinsam: „Als nun Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte.“ Das Gebet war für Daniel wie das Atemhohlen seiner Seele. Zu beten, war für Daniel keine Belastung, sondern es war ihm eine Freude, in die Gegenwart seines Gottes zu treten und mit Lob und Dank Gott anzubeten. Von Daniel können wir einige wichtige Punkte über die rechte Gebetshaltung lernen:

Erstens: Daniel betete mit offenem Fenster nach Jerusalem. Daniel machte die Fenster an seinem Obergemacht nicht zu, um nicht mehr gehört oder gesehen zu werden. Dadurch bezeugte er, dass er nicht berechnete und sich nicht fürchtete vor dem Gebot, dass jede Art der Anbetung untersagte. Oft fällt es uns nicht leicht, überhaupt in der Öffentlichkeit zu beten, z. B. wenn wir in der Mensa vor dem Essen beten möchten. Wir denken, dass wir schief angesehen oder belächelt würden. Daniel aber schaute nicht darauf, was die Menschen dachten, sondern ihm war wichtig, was Gott selbst über ihn dachte.

Zweitens: Daniel demütigte sich vor Gott. Daniels Gebetshaltung war, dass er auf seine Knie fiel und zu Gott betete. Beim Gebet sollen wir uns innerlich vor Gott demütigen und bewusst machen, zu wem wir beten. Gott ist nicht ein Kumpel, sondern er ist der heilige und allmächtige Gott. Dass wir zu ihm beten und eine Lebensbeziehung zu ihm haben dürfen, das ist seine einseitige Gnade für uns.

Drittens: Daniel betete dreimal am Tag. Für Daniel war das Gebet keine einmalige oder flüchtige Angelegenheit. Dass er dreimal am Tag, vermutlich morgens, mittags und abends betete offenbart, dass er eine innige Beziehung zu seinem Gott pflegte. Das Frühgebet am Morgen im Hause Gottes ist eine selige Zeit, in der wir vor unseren Schöpfer treten und mit ihm Gemeinschaft haben dürfen. Wir dürfen auch mit fröhlichem Herzen auf etwas süßen Schlaf verzichten, um mit Beten, Loben und Danken am Frühgebet im Hause Gottes teilzunehmen. Auch mittags, z. B. beim Einladen am Campus oder abends durch das Team- oder Hausgemeindegebet, dürfen wir unsere Anliegen zu dem Herrn bringen und die geistliche Wiedererweckung in Europa herausfordern.

Daniel betete nicht nur für sich selbst. Er betete treu, dass Gott sich über die elende Lage seines Volkes im Exil erbarmen, sie zur Buße und zurück nach Israel führen würde. Unser Gebet soll sich nicht nur um unsere eigenen Anliegen drehen, vielmehr sind wir berufen, für unsere Freunde, Klassenkameraden, Hoffnungsträger, auch für Deutschland und Europa beharrlich zu beten und die Umgebung für die geistliche Wiedererweckung vorzubereiten.

Daniels treues Gebetsleben ermutigt uns, in diesem neuen Jahr die Macht des Gebets neu zu erfahren, indem wir ein heiliges Gebetsgefäß von der Morgenfrühe an bilden und mit Gebet, Lob und Dank das Wirken Gottes vorbreiten. Mit dem Gebet dürfen z. B. einige Schüler am Helmholzgymnasium ein Gebetsgefäß bilden und ihre Freunde zum Bibelstudium einladen. Im Gebet dürfen die Hausgemeinden für Gottes Wirksamkeit an ihren Fakultäten die Umgebung für jeweils einen Abraham und eine Sarah des Glaubens, vorbereiten. Im Gebet dürfen wir auch weiter den Pionierungwerken in Koblenz, Rheinbach und St. Augustin dienen. Ein junger Mann gibt sich viel hin, um dem Pionierungswerk zu dienen. Doch er wurde entmutigt, wenn die Hoffnungsträger unveränderlich blieben. Wenn er den treuen Gebetsgeist von Daniel anzieht und das Frühgebet in seiner Hausgemeinde zur guten Gewohnheit werden lässt, wird er Gottes mächtiges Wirken in vielen jungen Menschen erfahren. Wir sind Gott dankbar, dass viele unserer Kinder am frühmorgendlichen Gebet ihrer Eltern im Hause Gottes teilnehmen. So dürfen sie jeden Morgen mit Freude in das Haus Gottes kommen und unter Lobpreis und mit Danksagung die geistliche Umgebung für das Wirken Gottes vorbereiten. Lasst uns unsere Freunde, Hoffnungsträger und Mitarbeiter in diesem Jahr mobilisieren, am Frühgebet teilzunehmen und wie Daniel als treue Beter und Beterinnen für die geistliche Wiedererweckung gebraucht zu werden.

 

  1. Gott beschützt Daniel in der Löwengrube (12-25)

Lesen wir die Verse 12 – 14. Als Daniels Widersacher ihn beim Gebet fanden, traten sie zugleich vor den König und sagten ihm (13b): „O König, hast du nicht ein Gebot erlassen, dass jeder, der in dreißig Tagen etwas bitten würde von irgendeinem Gott oder Menschen außer von dir, dem König, allein, zu den Löwen in die Grube geworfen werden solle?“ Als der König dies bestätigte, sprachen die Männer weiter (14b): „Daniel, einer der Gefangenen aus Juda, der achtet weder dich noch dein Gebot, das du erlassen hast; denn er betet dreimal am Tage.“ Sehen wir uns Vers 15 an: „Als der König das hörte, wurde er sehr betrübt und war darauf bedacht, Daniel die Freiheit zu erhalten, und mühte sich, bis die Sonne unterging, ihn zu erretten.“ Wie sehr musste es den König geschmerzt haben, wegen der Intrige seiner Fürsten seinen treusten Verwalter zu verlieren. Er bemühte sich und suchte nach einer Gesetzeslücke. Es tat ihm sehr leid, aber in dieser Hinsicht war selbst der mächtige König Darius machtlos. Das Gesetz der Meder und Perser durfte nicht geändert werden. Die Männer kamen erneut gelaufen und forderten den König heraus, sein Gesetz zu vollstrecken. Sehen wir uns Vers 17 an: „Da befahl der König, Daniel herzubringen. Und sie warfen ihn zu den Löwen in die Grube. Der König aber sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir!“ Der große, mächtige König Darius, bekannte nun, dass seine einzige Hoffnung nicht in seiner eigenen Macht, sondern in dem Gott stand, dem Daniel ohne Unterlass diente! Er ist der Gott, der Himmel und Erde gemacht hat. Der Gott, der große Dinge und Wunder tut. Der Gott, dem wir unser ganzes Leben, auch die geistliche Erneuerung dieser Generation, anvertrauen können.

Sehen wir uns Vers 19 an: „Und der König ging weg in seinen Palast und fastete die Nacht über und ließ kein Essen vor sich bringen und konnte auch nicht schlafen.“ Wie zerrissen und verzweifelt musste der König gewesen sein. Er fastete und lies das leckerste Essen in der Küche stehen, er konnte auch nicht schlafen und wandelte vermutlich die ganze Nacht auf und ab vor lauter Verzweiflung.

Sehen wir uns die Verse 20.21 an: „Früh am Morgen, als  der Tag anbrach, stand der König auf und ging eilends zur Grube, wo die Löwen waren. Und als er zur Grube kam, rief er Daniel mit angstvoller Stimme. Und der König sprach zu Daniel: Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes, hat dich dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, auch retten können von den Löwen?“ Verzagt geht der König am nächsten Morgen zur Löwengrube. Mit angstvoller Stimme ruft er hinein: „Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes. Hat dich dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, auch erretten können von den Löwen?“ Und dann erlebt Darius das Unfassbare! Daniel lebt. Daniel ist völlig unversehrt. Und Daniel bezeugt dem König: „Mein Gott hat seinen Engel gesandt, der hat den Löwen den Rachen zugehalten, sodass sie mir kein Leid antun konnten.“ Es war Gottes Werk, Gottes souveränes Eingreifen, dass die Löwen die ganze Nacht über dem Diener Gottes, Daniel, nichts antun konnten. Vers 24 sagt: „Da wurde der König sehr froh und ließ Daniel aus der Grube herausziehen. Und sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut.“ Wer in jeder Lebenslage sein Leben diesem lebendigen Gott anvertraut, der darf wie einst David (in Psalm 63,8.9) bezeugen: „Denn du bist mein Helfer, und unter dem Schatten deiner Flügel frohlocke ich. Meine Seele hängt an dir; deine rechte Hand hält mich.“ Das konnte Daniel in der Löwengrube erfahren: er war geborgen unter dem Schatten der schützenden Flügel Gottes. Seine Seele hing an dem lebendigen Gott und Gottes rechte Hand hielt ihn! Und das ist es, was auch wir wissen dürfen: wir haben einen wunderbaren Gott, dem wir sogar in einer Löwengrube völlig vertrauen können. Wir haben einen Gott, der durch Leiden, Schrecken und Nöte hindurchführt. Wir haben einen Gott, der auch in der finstersten Nacht einer Löwengrube mit uns ist. Kennst Du diesen Gott? Vertraust du auf seinen rechten Arm? Auf den Schatten seiner Flügel? Oder vertraust Du auf deine eigene körperliche Kraft? Oder auf weltliche Hilfe? Solange es uns gut geht, wir keine Probleme haben und alles „läuft“, denken wir, dass wir ohne Gott alles tun könnten. Wir denken, dass wir unser Leben selber in der Hand halten und das Leben bemeistern könnten. Aber was tun wir, wen wir uns plötzlich in einer Löwengrube befinden? In der Löwengrube einer großen Gefahr oder Krankheit; in der Löwengrube der Einsamkeit, wo kein Mensch uns zur Seite steht? Gott bewahrte Daniel nicht vor der Löwengrube. Aber in der Löwengrube konnte Daniel Gottes Nähe, Gottes Bestand, ganz wunderbar erfahren.

Unsere Schulkinder erfahren manchmal, dass sie in der Schule die Einzigen sind, die z. B. den Schöpfungsglauben gegenüber der allgemeinen  Evolutionslehre verteidigen; oder dass sie das biblische Menschen- und Familienbild vertreten, inmitten der gottlosen Genderideologie. Dann dürfen sie wie Daniel völlig auf Gott vertrauen, der seine Leute in der Löwengrube nicht im Stich lässt, ja der vielmehr seinen Engel sendet, der den brüllenden Löwen der gottlosen Lehren dieser Zeit den Rachen zuhält, sodass sie ihnen kein Leid antun können. Unser Herr Jesus selbst will mit uns sein in jeder Löwengrube in der wir uns auch befinden mögen. In Johannes 16,33b sagte Jesus: „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Und in Matthäus 28,20b: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Inmitten der Löwengrube dürfen wir die lebendige Hoffnung auf das Reich Gottes haben und bezeugen, dass wir nie tiefer fallen können als in die rettenden Arme unseres Herrn Jesus, der uns aus jeder Löwengrube zu erretten vermag.

  1. Der Gott Daniels (26-29)

Sehen wir uns die Verse 26 – 28 an: „Da ließ der König Darius allen Völkern und Leuten aus so vielen verschiedenen Sprachen auf der ganzen Erde schreiben: Viel Friede zuvor! Das ist mein Befehl, dass man in meinem ganzen Königreich den Gott Daniels fürchten und sich vor ihm scheuen soll. Denn er ist der lebendige Gott, der ewig bleibt, und sein Reich ist unvergänglich, und seine Herrschaft hat kein Ende. Er ist ein Retter und Nothelfer, und er tut Zeichen und Wunder am Himmel und auf Erden. Der hat Daniel von den Löwen errettet.“

Durch Daniel konnte Darius den lebendigen und allmächtigen Gott kennenlernen, der ewig bleibt und dessen Herrschaft kein Ende hat. Der König ließ den Gott Daniels in seinem ganzen Reich ausrufen, dass dieser Gott der souveräne Schöpfergott ist und ein Retter und Nothelfer ist, der Zeichen und Wunder im Himmel und auf Erden tut. Lasst uns auch in diesem Jahr wie Daniel unseren Gebets- und Glaubenskampf wie Daniel führen, wenn es auch die Löwengrube bedeuten mag. Lasst uns Gott bezeugen, sodass viele junge Menschen am Campus als ein überaus großes Heer Gottes zum Gebet mobilisiert werden. Unser Gott wird unseren Gebets- und Glaubenskampf mit Hesekiel 37,10 segnen und durch unser Zweierbibelstudium 10.000 Bibellehrer an den 1.700 Universitäten in Europa aufstellen.

Heute durften wir Daniels überragenden Geist und sein treues Gebetsleben in einer lebensbedrohlichen Situation kennenlernen. Gott erfülle Euch mit Daniels überragendem Geist und Glauben und gebrauche uns als eine mächtige Gebetstruppe, sodass fünf Millionen Gebetsmitarbeiter für die geistliche Wiedererweckung in Europa mobilisiert werden.

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