Das erste Zeichen Jesu

Johannes 2,1- 25
Leitvers 2,11

„Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.“

Wir danken den Herrn, der als das Lamm Gottes in diese Welt gekommen ist, um unsere Sünde und die der ganzen Welt zu tragen. Durch das Zeugnis von Johannes dem Täufer durften wir auf Jesus sehen und ihn als das Lamm Gottes neu annehmen. Wir wurden ermutigt, wie Andreas und Philippus die Studenten am Campus einzuladen, so dass sie durch Zweierbibelstudium und Lebensgemeinschaft Jesus persönlich sehen dürfen.

Heute wollen wir durch Kapitel 2 über das erste Zeichen Jesu nachdenken, welches Jesu Herrlichkeit offenbarte. Dieses Zeichen offenbart, dass Jesus Veränderungsmacht besitzt, geschmackloses Wasser in köstlichen Wein zu verwandeln. Jesus verändert auch unser bedeutungsloses Leben wie Wasser zu einem herrlichen, bedeutungsvollen, geschmackvollen Leben wie Wein, so dass wir sogar als ein Segen für diese Generation gebraucht werden dürfen. Wir wollen auch darüber lernen, wie die Diener durch den Gehorsam die Umgebung vorbereitet haben, in der Jesu Herrlichkeit offenbart wurde. Lasst uns die Umgebung vorbereiten, in der Jesu Veränderungswerk in den Herzen der Studenten und in unserer nächsten Generation stattfinden kann.

1. Das erste Zeichen Jesu (1-11)

Nachdem Jesus seine ersten Jünger in die Nachfolge berufen hatte, nahm er an einer Hochzeitsfeierlichkeit in Kana in Galiläa teil. Vielleicht handelte es sich um Verwandte von Maria, die auch Jesus und seine Jünger eingeladen hatten. Eine Hochzeit ist immer ein herrliches und fröhliches Fest. Es ist kein gewöhnliches weltliches Ereignis. Gott hat die erste Ehe schon im Garten Eden gegründet und gesegnet. Darüber hinaus wurde das Hochzeitsfest in der Bibel öfters als ein Bild für das Reich Gottes gebraucht. In Israel dauerte eine Hochzeitsfeier in der Regel mehrere Tage und war ein wichtiges Ereignis. Doch mitten in dieser fröhlichen und bedeutungsvollen Feierlichkeit, trat unerwartet ein ernsthaftes Problem auf. Scheinbar war Maria eine der ersten, die bemerkte, dass dem Hochzeitspaar der Wein ausgegangen war. Somit drohte die Feier in einer mittleren Katastrophe und großer Schmach für das Brautpaar zu enden. Wir sehen hier, dass Maria nicht einfach als ein Gast dort war, sondern sich sehr verantwortungsvoll und mit Wirtsgeist um viele Dinge kümmerte, sogar mehr als der Speisemeister. Sie war vielleicht ähnlich wie M. Sarah Chang, die immer mit Wirtsgeist die Umgebung für Gottes Werk vorbereitet.

Sehen wir uns Vers 3 an: „Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.“ Maria begann nicht hektisch hin und her zu laufen, über den Mangel, die Verantwortungslosigkeit oder schlechte Vorbereitung der Brautleute zu sprechen. Maria wandte sich vielmehr in der Stille an den, der dieses Problem wirklich lösen konnte, nämlich Jesus: „Jesus! Sie haben keinen Wein mehr.“ Obwohl Jesus bisher noch nicht als Messias in Erscheinung getreten war, glaubte sie, dass Jesus der Sohn Gottes ist, und dass er die Möglichkeit besaß, auch dieses Anliegen zu lösen.

Marias Wenden an Jesus entspricht dem Gebet. Es kam aus dem absoluten Vertrauen, dass sie nichts tun konnte, dass Jesus aber alles tun kann. Jesus sagte in der Bergpredigt: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ (Matthäus 7,7) Anders gesagt, freut sich Jesus, wenn wir mit allen Anliegen zu ihm kommen, ihn bitten, ganz gleich ob die Anliegen klein oder groß sind. Wer bittet, dem wird gegeben, weil unser Herr Jesus der wahre Problemlöser ist. Mit diesem Vertrauen dürfen wir alle Anliegen unserer Hoffnungsträger, unserer Kinder, unserer Hausgemeinden und auch des Werkes Gottes zu Jesus bringen. Wir dürfen auch die Anliegen der jungen Menschen in Europa zu Jesus bringen. Unser Frühgebet, Hausgemeindegebet und Campusgebet ist der Ausdruck unseres Glaubens, dass wir nichts tun können, dass Gott aber alles tun kann.

Sehen wir uns Vers 4 an: „Jesus spricht zu ihr: Was geht’s dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ Hier schien Jesus sehr schroff und abweisend gegenüber seiner Mutter zu sein. Jesus fragte sie, was es sie überhaupt angeht. Dann sagte er, dass seine Zeit noch nicht gekommen war. Jesu Zeit bezieht sich auf die Stunde seiner Kreuzigung und seiner Auferstehung. Jesus war dafür gekommen, das Heilswerk Gottes durch seinen Tod und Auferstehung zu erfüllen und dafür war es noch nicht Zeit. In gleicher Weise wird Gott auch nicht jedes unserer Gebete sofort erfüllen, sondern er wird das tun, was ihn verherrlicht und seinem Zeitplan entspricht.

Jesu Mutter Maria war keineswegs entmutigt durch die Antwort Jesu. Vielmehr begann sie durch den Glauben aktiv die Umgebung für das Wirken Jesu vorzubereiten. Gebet bedeutet auch immer aktiv vorzubereiten. Lesen wir Vers 5: „Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.“ Maria begann damit, die Umgebung vorzubereiten, indem sie die Diener ermutigte, durch den Gehorsam des Glaubens mit Jesus zusammenzuarbeiten. Maria ermutigte sie, über ihre eigene Vorstellung und Berechnung hinaus, dem Wort Jesu zu gehorchen und so das mächtige Wirken Gottes zu erfahren.

In dieser gläubigen und gehorsamen Umgebung, konnte Jesus sein Werk tun. Zunächst gab Jesus ihnen die Anweisung, die sechs zur Reinigung aufgereihten Krüge mit Wasser zu befüllen. Es war nicht einfach, weil sie dazu etwa 600 Liter Wasser herbeibringen mussten. Dies bedeutete eine Menge Arbeit in einer Zeit, als nicht jedes Haus eine eigene Wasserleitung hatte, sondern alles mit Eimern aus einem Brunnen geschöpft werden musste. Aber die Diener gehorchten und füllten die Krüge sogar bis zum Rand, bis obenan. Ihr Gehorsam war nicht relativ, sondern absolut. Dann gebot Jesus ihnen, dem Speisemeister davon zu bringen. Dieser Befehl war noch schwieriger als der erste, weil sie sich leicht beim Speisemeister blamieren, vielleicht sogar ihre Arbeitsstelle verlieren könnten. Aber durch den Glauben gehorchten sie auch diesmal und brachten ihm einen Becher. Jetzt mussten die Diener die Luft angehalten haben. Der Speisemeister trank und sagte: „Köstlich!“

Lesen wir die Verse 9 und 10: „Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten -, ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten.“ Der Speisemeister war mehr als erstaunt, als er den Wein in seinem Becher fand, der noch köstlicher war, als der vorige. Vielleicht hatte er jetzt einen mangelhaften und mit Wasser verdünnten Wein erwartet. Aber es war der beste Wein. Er machte sogar dem Bräutigam Vorwürfe, warum er das Beste bisher zurückgehalten habe. Auf diese Weise bezeugte er das mächtige Wunder der Veränderungsmacht Jesu, ohne zu wissen, was geschehen war. Nur die Diener, die im Gehorsam zusammengearbeitet hatten, erkannten was Jesus tatsächlich getan hatte. Der Vers 11 sagt: „Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.“

Hier lernen wir, dass Jesu Herrlichkeit als Erstes durch seine Veränderungsmacht offenbart wird. Viele Menschen wünschen sich, ein übernatürliches Wunder zu erfahren. Manche denken, dass sie dann besser an Gott glauben könnten. Das erste Zeichen, das Jesus tat, war die Veränderung von gewöhnlichem Wasser zu herrlichem Wein. Das erste Zeichen Jesu besteht darin, dass seine Veränderungsmacht im Leben eines Menschen offenbart wird. 2.Korinther 5,17 sagt: „Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ Ein Mensch in Christus ist eine neue Kreatur. Jesus verändert uns nicht nur ein bisschen. Er macht unser Leben nicht nur ein bisschen besser. Jesus macht uns zu einer neuen Kreatur, zu einer Neuschöpfung, ein gewöhnlicher geschmackloser Sünder wird zu einem gesegneten Kind Gottes wie ein köstlicher Wein verändert.

Saulus war ein Verfolger der Gemeinde, der mit Wüten und Schnauben versuchte, die Christen zu vernichten. Er war ein schädlicher Mensch. Aber als er Jesus begegnete, wurde er zu einem demütigen Jünger Jesu und fleißigen Apostel verändert, der die frohe Botschaft des Evangeliums bis hin nach Rom bezeugte. Er wurde ein Mensch, der viele Menschen zum ewigen Leben führte, und durch den Europa mit dem Evangelium erobert wurde. Niemand konnte eine sündenkranke einsame Frau aus Samarien überhaupt ansprechen. Aber als sie Jesus begegnete und sein lebendiges Wasser empfing, wurde sie zu einer fröhlichen Missionarin für ihre ganze Stadt verändert.

Dr. Samuel Lee wuchs während des Korea-Kriegs auf. Das Leben als Halbwaise in einem armen und zerstörten Land machte ihn sehr fatalistisch. Aber als er Jesus durch Epheser 2,10 begegnete, fand er die Daseinsbedeutung als ein Werk Gottes. Er wurde zu einem guten Hirten für die fatalistischen Studenten in Korea verändert. Durch seinen Einfluss wurden viele Studenten ebenfalls verändert und Korea als eine königliche Priesterschaft für die Weltmission gebraucht. H. Anja lebte früher mit der Gewohnheit immer wieder schnell aufzugeben. Ihr Lieblingswort war: „Ich kann nicht“. Aber in Jesus wurde sie verändert, so dass sie an Markus 9,23 festhielt und Gott durch den Studienabschluss verherrlichen durfte. Sie wurde zu einer Frau der Möglichkeiten, die sogar jede Woche mit großer Freude die Umgebung für den Lobpreis mit ihrem Kontrabass vorbereitet. Früher war H. Danke Peter ein Meister des Murrens über sich selbst, über die Bedingungen und über die anderen. Aber in Jesus ist er immer voller Dankbarkeit für die Gnade Gottes und betet beharrlich für seine drei Töchter, für Mersina und für die Studenten an der Hochschule in Rheinbach.

Diese Veränderungsmacht Jesu ist die wahre Hoffnung für die jungen Menschen. Viele denken, dass sie nicht verändert werden können. Sie denken, dass ihre Faulheit, ihre Anerkennungssuche, ihre Rebellion einfach zu ihrem Charakter gehören würde. Manche denken, dass sie immer ein schlechter Schüler bleiben müsste. Aber unser Herr Jesus hat Veränderungsmacht. Jesus hat Macht, geschmackloses Wasser in köstlichen Wein zu verändern. Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Jesus verändert unser altes Wesen, dass die Sünde liebt und uns zur Sünde zieht, so dass wir zu Gottes Kindern verändert werden und als eine königliche Priesterschaft seine Wohltaten verkündigen. Unser Leben bleibt nicht bedeutungslos wie Wasser, welches irgendwann in den Ausguss geschüttet wird und verschwindet, sondern wir werden wie Wein, indem wir als Jesu Zeugen und als Segen bis ans Ende der Erde gebraucht werden.

Jesu Wunder der Veränderung geschieht nicht zufällig oder plötzlich. Es geschieht dort, wo Menschen beten und wo sie durch den Gehorsam gegenüber Jesu Worten die gute geistliche Umgebung vorbereiten. Ohne Gottes Wort praktisch zu gehorchen, sollen wir nicht erwarten, Jesu Wirken zu sehen. Diejenigen, die einem Wort Gottes gehorcht und daran festgehalten haben, durften die Herrlichkeit Jesu sehen. Ein junger Mann durfte dieses Geheimnis erfahren, als er nach seinem Abitur Matthäus 6,33 gehorchte und nach New Jersey flog, um geistliches Training zu bekommen. Gott vertraute ihm nicht nur den besten Studienplatz an, sondern stellte ihn auch als einen Hirten für die Hochschule Rhein-Sieg auf. Am Anfang des neuen Millenniums gab es viele Verleumdungen gegen das Werk Gottes. In solch einer Umgebung hätte H. Johannes sehr resigniert oder fatalistisch denken und sich selber bemitleiden können. Aber er nahm 1.Petrus 2,9 an und entschied sich, als königliche Priesterschaft auf der Seite Gottes zu stehen. So konnte er in einem hervorragenden Gymnasium unter lauter deutschen Schülern nicht nur bestehen, sondern Gott gab ihm den Glaubenssieg, dass er als Jahrgangsbester sein Abitur abschließen und Gottes Herrlichkeit offenbaren durfte.

Apostel Paulus sagte in Römer 1,5, dass wir die Gnade empfangen haben, in Jesu Namen den Gehorsam des Glaubens unter allen Heiden aufzurichten. Heutzutage wird das Wort „Gehorsam“ gerne missverstanden und mit einer sklavischen Mentalität gleichgesetzt. Aber der Gehorsam gegenüber Jesus kommt aus der Liebesbeziehung und dem Vertrauen auf seine Macht. Jesus sagte, dass wer ihn liebt, seinem Wort gehorcht. Darum dürfen wir mutig dafür einstehen, den Gehorsam des Glaubens unter allen Heiden aufzurichten. Lasst uns die Umgebung vorbereiten, so dass Gottes Veränderungsmacht in den Hoffnungsträgern und in unserer nächsten Generation offenbart wird, und sie durch ihr verändertes Leben Gott verherrlichen dürfen.

2. Der neue Tempel, Jesus Christus (12-25)

In den Versen 13 bis 17 erfahren wir, dass Jesus zum Passafest nach Jerusalem ging. Er war aber nicht wie viele Pilger, die sich von der Volksfeststimmung treiben ließen. Jesus sah vielmehr den geistlichen Zustand des Tempels sehr ernsthaft und blieb nicht untätig. Dass Passafest erinnerte an die Errettungsgnade aus Ägypten und die Menschen sollten Gott danken und anbeten. Doch der Tempel war wie ein Kaufhaus geworden, voller Tierhändler und Geldwechsler, die alle ihr eigenes Geschäft betrieben. Lesen wir die Verse 14-16. Jesus band einige Stricke zu einer Geißel zusammen und trieb die Händler alle hinaus. Jesus war nicht gleichgültig, sondern wollte den Ort wiederherstellen, wo die Menschen Gott anbeten und begegnen könnten.

Auch heute sehen wir, dass die wahre Anbetung Gottes oft verloren gegangen ist. Viele Kirchen sind zu einer reinen Organisation verkommen, die das Geld verwaltet, aber die Menschen nicht zu Gott führt. Wir sehen nicht wenige, die zur Gemeinde kommen, um menschliche Gemeinschaft zu haben, um ihre Probleme gelöst zu bekommen oder um einen Partner zu finden. Wo aber nicht mehr Gott und Gottes Wort im Mittelpunkt steht, sondern menschliche Angelegenheiten, ist Jesus sehr ärgerlich.

Man sagt, dass die Priester damals nur Tiere zur Opferung zugelassen haben, die im Tempel teuer gekauft werden mussten. Mit anderen Worten durften die Menschen nicht mehr ihre eigenen Opfertiere mitbringen, sondern nur, was von den Priestern geprüft und legitimiert wurde. Alles musste nach ihren Regeln geschehen und Gottes Haus wurde zum Kaufhaus. Gott möchte, dass wir mit dem Herzen aus der Dankbarkeit und mit Hingabe zu ihm kommen, ihm unser Bestes geben. Dies geschieht nicht durch eine Organisation oder durch die Einhaltung von Regeln, sondern indem wir unsere Leiber als ein lebendiges und heiliges Opfer geben, welches Gott gefällt. Unser Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes, weshalb wir uns immer wieder von allen Dingen reinigen, die uns ablenken, verführen und verunreinigen wollen. Lasst uns mit dem rechten Motiv zu unserem wahren Tempel Jesus kommen, dass wir Gott anbeten und als seine Leute gebraucht werden können. Lasst uns auch unser eigenes Leben von allen falschen Motiven, von der Ablenkung durch Internet und Soziale Medien reinigen, so dass wir als Gottes Tempel gebraucht werden können.

Als die jüdischen Leiter die Autorität Jesu hinterfragten, sagte er ihnen, dass sie diesen Tempel abbrechen und er ihn in drei Tagen wieder aufrichten würde. (19) Jesus redete von seinem Leib. Aber die Juden waren verwirrt und konnten nur an den Tempel aus Stein denken. Der Herodianische Tempel war in 46 Jahren aufgebaut worden. Er war sehr prächtig aus großen Steinquadern und mit Gold überzogen, aber geistlich gesehen war er sehr verdorben. Jesus hingegen ist der wahre Tempel. Er hat sein Leben als das vollkommene Opfer für unsere Sünden am Kreuz hingegeben und er ist am dritten Tage wieder auferstanden. Er ist der wahre Tempel, wo wir Gott begegnen, Gott anbeten und als Gottes Volk leben können. Gott möchte wahre Anbeter haben, die ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Es ist bezeichnend, dass Jesus jedes Mal, wenn die Menschen Wunder forderten, auf seinen Kreuzestod und auf seine Auferstehung verwies. Wunderzeichen helfen den Menschen nicht viel. Die Jünger hatten eine andere Haltung zu Jesu Worten. Sie behielten sie in ihrem Herzen. Nach der Auferstehung erinnerten sie sich daran und glauben der Schrift und dem, was Jesus gesagt hatte. (22)

Durch den heutigen Abschnitt haben wir die Veränderungsmacht Jesu kennengelernt. Jesus verändert unser Leben von dem nutzlosen weltlichen Leben in der Sünde zu einem herrlichen Leben als ein Kind Gottes, das Gottes Herrlichkeit offenbart. Lasst uns durch den Gehorsam des Glaubens die Umgebung vorbereiten, in der die jungen Menschen Gottes Veränderungswerk erfahren und von geschmacklosem Wasser zu köstlichem Wein verändert werden. Lasst uns die Krüge des Zweierbibelstudiums bis obenan füllen, indem wir 10.000 Zweierbibelstudiumteams bilden, so für die geistliche Wiedererweckung in Europa und für den Bau von drei Stützpunkten für die M-Mission gebraucht werden können.

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