Der Herr, mein Feldzeichen

2.Mose 17,1 – 18,27
Leitvers 17,15

„Und Mose baute einen Altar und nannte ihn: Der Herr mein Feldzeichen.“

In der heutigen Lektion geht es um das Glaubenstraining Gottes für sein Volk, die Israeliten, ihren ersten Kampf gegen die Amalekiter und um Gottes geistliche Hilfe durch Jitro, Moses Schwiegervater. Wir lernen, wie wichtig der siegreiche Kampfgeist und die Zusammenarbeit sind, Gottes Sieg zu erfahren. Der Herr ist unser Feldzeichen, auf das wir in jedem Moment schauen dürfen, unter dem wir uns sammeln und mit dem wir den geistlichen Sieg erlangen dürfen. Unser Kampf ist der Glaubenskampf gegen den gottlosen Humanismus und für die geistliche Wiedererweckung in Europa. Lasst uns uns unter unserem Feldzeichen sammeln, dass wir Gottes Sieg für die Weltcampusmission und Gottes mächtiges Werk für die geistliche Wiedererweckung in Europa erfahren und als Hirtennation gebraucht werden dürfen.

1. Israel in Massa und Meriba (17,1-7)

In Kapitel 16 haben wir gesehen, dass die Israeliten durch das Glaubenstraining in der Wüste, besonders durch das Tägliche-Brot-Training und das Sabbat-Training, Gottes fürsorgliche Liebe erfahren haben. Die Israeliten wollten eigentlich nur ihren Magen füllen und irgendwie überleben. Gott gab ihnen durch das Manna seine fürsorgliche treue Liebe. Gott half ihnen dadurch, im absoluten Vertrauen auf Gott zu leben. Sie durften lernen, allein von Gott abhängig zu sein, und davon zu leben, was Gott ihnen Tag für Tag schenkte. Sie erfuhren, auf der täglichen Basis mit Gott leben zu können und so in der persönlichen Beziehung zu Gott zum verheißenen Land in Kanaan zu wandern.

Lesen wir Vers 1: „Und die ganze Gemeinde der Israeliten zog aus der Wüste Sin weiter ihre Tagesreisen, wie ihnen der Herr befahl, und sie lagerten sich in Refidim. Da hatte das Volk kein Wasser zu trinken.“ Nachdem sie die Gnade Gottes durch Manna und Wachteln in der Wüste Sin, Gottes wunderbare fürsorgliche Liebe und Begleitung erfahren hatten, zogen die Israeliten weiter bis nach Refidim. Im Gehorsam zogen sie durch den Glauben ihre Tagesreisen, so wie sie von der Wolken- und Feuersäule geführt wurden. Sie lernten, im Vertrauen auf Gott zu leben. Sie fühlten sich absolut sicher unter der besten Hand und Führung Gottes. Doch obwohl sie Gottes Anweisung ganz genau gehorchten, verlief auch diese Etappe ihrer Pilgerreise nicht problemlos.

In Refidim trafen die Israeliten auf eine ernste Notlage, nämlich dass sie kein Wasser hatten. Es war ein schöner Lagerplatz, aber leider ohne fließendes Wasser. Es war für sie ein existentielles Anliegen in der Wüste. Ein Mensch kann ohne Speise einen ganzen Monat überleben, aber ohne Wasser nur drei Tage. Wenn ein Mensch nicht trinkt, empfindet er starken Durst, dann wird er von Schwäche und Müdigkeit heimgesucht, er dehydriert und stirbt schließlich an multiplem Organversagen. Das Wasserproblem war aber für die Israeliten eigentlich ein bekanntes Problem, weil sie bereits in der Wüste Schur damit konfrontiert worden waren. Diese Herausforderung war für sie kein Grund zu zweifeln oder zu verzweifeln. Sie dürfen sich an die Gnade Gottes erinnern und mit geistlicher Einsicht geistlich kämpfen, dass er sie dadurch das Vertrauen auf ihn lehren und sie wachsen lassen möchte. Sie konnten sich aber nicht mehr an Gottes Gnade und sein Eingreifen erinnern. Als sie Gottes Wirken und Gnade vergaßen, begannen sie wieder, sich mit Zweifel die Frage zu stellen, ob Gott unter ihnen war oder nicht und mit Misstrauen zu Murren. Alle ihre Wut entlud sich gegen Mose und sie beschuldigten ihn, dass er sie verdursten lassen wolle (3): „Mose, warum hast du uns aus Ägypten ziehen lassen, dass du uns, unsre Kinder und unser Vieh vor Durst sterben lässt?“

Obwohl sie gerade zuvor Gottes Beistand und fürsorgliche Liebe und Betreuung erfahren hatten, der sie mit Manna speiste, wurden sie sofort bei dem nächsten Problem wieder voller Hader und Murren. Sie klagten gegen Mose, dass er sehr grausam wäre, weil er nicht nur sie, sondern auch ihre Kinder und sogar die Tiere in der Wüste sterben ließ. Sie stellten sich die Frage, ob Gott unter ihnen war oder nicht. Auch wenn sie schon viele Beweise der Gegenwart Gottes erfahren hatten, versuchten sie immer wieder Gott durch ihren Zweifel. Sie waren wie geheilte Krebskranke, die Gottes Liebe und Fürsorge schon erfahren haben, aber trotzdem bei jedem kleinen Schmerz wieder an der Heilung zweifeln.

Was tat Mose in dieser Lage? Vers 4 sagt: „Mose schrie zum Herrn und sprach: Was soll ich mit dem Volk tun? Es fehlt nicht viel, so werden sie mich noch steinigen.“ Mose schrie nicht die Menschen an, sondern er schrie zu Gott. Moses Herz war gebrochen, weil sie so schnell die Gnade Gottes vergessen hatten und gegen Gott murrten. Mose wusste auch nicht, was er tun sollte. Aber er brachte alle ihre Anliegen mit dem schreienden Gebet zu Gott.

Sehen wir uns die Verse 5 und 6 an. Als Mose betete, ließ Gott ihn vor das Volk treten, zusammen mit den Ältesten. Dann sollte er mit seinem Stab gegen den Felsen am Horeb schlagen und es würde Wasser herausfließen. Wenn wir Gottes Lösung betrachten, dann kannte Gott das Anliegen der Israeliten schon vorher. Gott hatte schon längst ein riesiges Wasserreservoir am Horeb eingerichtet mit mehreren Millionen Litern Wasser, genug für 600.000 Israeliten und ihre Familien. Gott führte sie absichtlich an ihre Grenze, um sie den Glauben zu lehren und Vertrauen auf Gott in ihre Herzen einzupflanzen. Diese Begebenheit offenbart, dass Gott immer mit ihnen war und sie souverän führte und für sie sorgte.

Lesen wir Vers 7: „Da nannte er den Ort Massa und Meriba, weil die Israeliten dort gehadert und den Herrn versucht und gesagt hatten: Ist der Herr unter uns oder nicht?“ Gott zu versuchen ist keine kleine Sache. Es ist genauso, wie Satan Jesus versuchte, sich von der Spitze des Tempels herunterfallen zu lassen. Jesus erlaubte sich nicht, der Versuchung des Satans nachzugeben, indem er sich die Frage stellte, ob er nicht bei ihm wäre. Mose nannte den Ort Massa und Meriba in Erinnerung daran, wie sie voller Hader und Zweifel gewesen waren und sogar gefragt hatten, ob der Herr unter ihnen ist oder nicht.

Es gibt einige „Massa-und-Meriba-Christen“, die immer wieder gewohnheitsmäßig murren und hadern, wenn sie eine kleine existentielle Schwierigkeit in ihrem Glaubensleben treffen. Obwohl sie schon Gottes Wirken erfahren haben, sind sie immer wieder voller Zweifel an der besten Führung Gottes. Dann hadern sie gegen Gott und gegen Gottes Knechte. Aber Mose sagt hier klar, dass ein solches Hadern eine Versuchung des Herrn ist. Diejenigen, die immer wieder an Gottes Liebe zweifeln und Gott versuchen, können das verheißene Land nicht erreichen. Wie wir durch das Numeri-Bibel-studium kennengelernt haben, möchte Gott, dass wir in der existentiellen Notsituation Vertrauen auf ihn haben und wie Mose im Gebet und Glauben zu ihm kommen und sein wunderbares Rettungswerk erfahren. Wir sollen nicht wie „Massa-und-Meriba-Christen“ bleiben, sondern mit dem absoluten Vertrauen auf Gottes beste Führung weiterziehen.

2. Der Kampf gegen die Amalekiter (17,8-16)

Der Vers 8 sagt: „Da kam Amalek und kämpfte gegen Israel in Refidim.“ Der Kampf mit den Amalekitern war eine große Herausforderung für Israel, denn es bedeutete für sie zum ersten Mal Krieg. Sie waren bisher Sklaven gewesen und überhaupt nicht geübt, in einem Krieg zu kämpfen. Bis jetzt hatte Gott sie beschützt, als die Soldaten des Pharao hinter ihnen waren und sie nur hilflos schreien konnten. Gott hatte auch absichtlich die Kämpfe in Kanaan vermieden und sie zuerst in die Wüste geführt. Aber nun gerieten sie in eine Lage, wo sie kämpfen mussten. Es drohte ihnen eine fatale Niederlage. Die Amalekiter waren Nachkommen Esaus, also eigentlich die Brüder Israels. Gemäß Genesis 27,40 waren sie Menschen, die sich von ihrem Schwert ernährten. Obwohl sie von Gottes Wirken gehört hatten, fürchteten sie Gott nicht, sondern wollten Gottes Leute auslöschen.

Mose gab Josua die Anweisung, dass er Männer auswählen und ein Heer aufstellen und gegen die Amalekiter in den Kampf ziehen sollte, obwohl sie unvorbereitet waren, undiszipliniert und zu schwach. Aber sie gehorchten der Anweisung von Mose durch den Gehorsam des Glaubens. Mose schaute nicht auf sein Volk, sondern auf Gott. Durch den Gehorsam des Glaubens nahm Josua die Rolle als ein Feldherr an und sammelte die Kämpfer und zog mit ihnen in den Kampf gegen die Amalekiter. Mose aber und Aaron und Hur gingen auf einen Hügel, um dort zu beten.

Wie verlief der Kampf? Vers 11 sagt: „Und wenn Mose seine Hand emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine Hand sinken ließ, siegte Amalek.“ Dieser Vers sagt, dass Gott selbst für die Israeliten kämpfte. Solange Mose die Hände des Gebets emporhielt, konnten sie gewinnen; ließ er sie sinken, gewann Amalek die Oberhand. Es kam nicht auf ihre Kraft oder ihre Ausrüstung an, sondern Gott selbst führte ihren Kampf als das Feldzeichen und gab ihnen den Sieg. Hier lernen wir, wie wichtig die Gebetsunterstützung der Knechte Gottes im geistlichen Kriegsfeld ist, ohne die wir weder siegen noch überleben können.

Lesen wir Vers 12: „Aber Mose wurden die Hände schwer; darum nahmen die beiden einen Stein und legen ihn hin, dass er sich darauf setzte. Aaron aber und Hur stützten ihm die Hände, auf jeder Seite einer. So blieben seine Hände erhoben, bis die Sonne unterging.“ Nur in der Zusammenarbeit konnten sie genug Kraft aufbringen, die Hände des Gebets bis zum Abend hochzuhalten. Vers 13 sagt: „Und Josua überwältigte Amalek und sein Volk durch des Schwertes Schärfe.“ Der siegreiche Kampfgeist aus dem Glauben und die geistliche Zusammenarbeit gab ihnen den wichtigen Sieg über den Erzfeind, die Amalekiter.

Sehen wir uns Vers 14 an: „Und der Herr sprach zu Mose: Schreibe dies zum Gedächtnis in ein Buch und präge es Josua ein; denn ich will Amalek unter dem Himmel austilgen, dass man seiner nicht mehr gedenke.“ Gott wollte die Israeliten Geschichtsbewusstsein lehren. Mose sollte diese Geschichte in ein Buch schreiben, sodass sie sich immer daran erinnern würden. Besonders Josua, der Leiter der nächsten Generation, sollte mit diesem Geschichtsbewusstsein kennen, wer seine Feinde waren, auch die Kriege gegen die Amalekiter siegreich zu führen und sein Volk zur Eroberung des verheißenen Landes zu führen.

Die Amalekiter waren der Inbegriff der Feinde Gottes. Sie griffen Gottes Leute an, als diese sich in völliger Schwachheit befanden. Sie hatten es besonders auf die schwachen Nachzügler abgesehen. Darum war Gott sehr zornig auf die Amalekiter und wollte sie ausrotten. Die Israeliten sollten auch ihre Kinder lehren, gegen diese Feinde Gottes von Generation zu Generation zu kämpfen.

Lesen wir Vers 15: „Und Mose baute einen Altar und nannte ihn: Der Herr mein Feldzeichen.“ Mose baute dem Herrn einen Altar. Er war sehr dankbar für Gottes Eingreifen und Gottes Sieg in diesem Kampf. Er nannte ihn: „der Herr mein Feldzeichen“. Ein Feldzeichen ist die weithin sichtbare Standarte oder das Banner eines Heeres. Es dient dazu, die Soldaten zu sammeln, gemeinsam auszuziehen und gemeinsam zu kämpfen. „Der Herr mein Feldzeichen“ bedeutet, dass Gott ihr Kommandeur war. Es war nicht der Krieg der Israeliten, sondern es war Gottes Krieg. Gott kämpfte mit ihnen. Gott kämpfte für sie.

Als unsere Missionare nach Deutschland kamen, erfuhren sie, dass es fast unmöglich war, Jünger Jesu aufzustellen, weil der Geist des gottlosen Humanismus und des Relativismus tief in den Herzen der jungen Menschen verwurzelt war. Auch unter den Gläubigen war dieser Geist weit verbreitet. Junge und schwache Hoffnungsträger wurden vom Humanismus und Relativismus angegriffen und zu Fall gebracht. Aber der Knecht Gottes kämpfte gegen den Humanismus mit der Kraft des Evangeliums. Gott selbst führte diesen Kampf, sodass der Gehorsam des Glaubens in den Herzen einiger junger Menschen aufgerichtet werden konnte. Obwohl der Satan versuchte mit Verleumdungen und Lügen Gottes Werk zu Fall zu bringen, gewann Gott selbst den Sieg und stellte uns sogar als ein Hauptquartier für die Europa- und Weltmission auf.

Vers 16 sagt: „Und er sprach: Die Hand an den Thron des Herrn! Der Herr führt Krieg gegen Amalek von Kind zu Kindeskind.“ Dies bedeutet, dass der Kampf noch nicht vorbei ist. Wir müssen weiter beten und auch unsere nächste Generation für den geistlichen Kampf gegen den Humanismus, den Relativismus, gegen die Lüge des Zeitgeistes wie Genderideologie zurüsten. Lasst uns vom frühen Morgen an unter dem Banner Christi versammeln, das Gebetsgefäß bilden, sodass wir jeden Tag Zweierbibelstudiumteams bilden und den siegreichen geistlichen Kampf für die geistliche Wiedererweckung in Europa führen dürfen.

3. Einsetzung von Leitern für Mose (18,1-27)

Kapitel 18 berichtet vom Besuch von Moses Schwiegervater Jitro. Dabei brachte er Moses Frau Zippora und seine beiden Söhne Gerschom und Elieser mit. Jitro hatte von Gottes mächtigem Wirken gehört. Nun berichtete Mose alles, wie Gott den Pharao und die Ägypter besiegt hatte, welche Notsituationen sie unterwegs erfahren hatten und wie Gott sie auf wunderbare Weise gerettet hatte. Vers 9 sagt: „Jitro aber freute sich über all das Gute, das der Herr an Israel getan hatte, wie er sie errettet hatte aus der Ägypter Hand.“ Jitro hatte geistliche Augen, das Wirken Gottes zu sehen. Er freute sich und lobte Gott und bezeugte, dass der Herr größer ist als alle Götter. Aus der Dankbarkeit brachte er Brandopfer und Schlachtopfer dar und dann hatten sie mit allen Ältesten eine fröhliche Essengemeinschaft.

Nach dem Opferfest gab Jitro Mose einen guten Rat. Er hatte gesehen, dass die Arbeit für Mose zu schwer war und dass Mose Gottes Weisheit brauchte. Wenn er so weitermachen würde, sich allein um 600.000 Israeliten zu kümmern, würde er es nicht schaffen. Was war sein guter Rat? Jüngererziehung und Zusammenarbeit! Lesen wir die Verse 21 bis 23: „Sieh dich aber unter dem ganzen Volk um nach redlichen Leuten, die Gott fürchten, wahrhaftig sind und dem ungerechten Gewinn Feind. Die setze über sie als Oberste über tausend, über hundert, über fünfzig und über zehn, dass sie das Volk allezeit richten. Nur wenn es eine größere Sache ist, sollen sie diese vor dich bringen, alle geringeren Sachen aber sollen sie selber richten. So mach dir’s leichter und lass sie mit dir tragen. Wirst du da tun, so kannst du ausrichten, was dir Gott gebietet, und dies ganze Volk kann mit Frieden an seinen Ort kommen.“ Jitro empfahl Mose, dass er Leiter aufstellen sollte, die mit demselben Geist das Kreuz mit ihm tragen konnten. So konnte er sich besser um die wirklich wichtigen Dinge, um das Gebet und das Lehren des Wortes Gottes, kümmern. Diese Leiter sollten von Mose das Wort Gottes hören, lernen und dann selbständige Hirten für ihr Volk sein. Sie sollten Gottes Gerechtigkeit aufrichten, die sie durch Mose gelernt hatten und nur die schweren Fälle vor Mose bringen.

Hier lernen wir von Jitro Gottes Weisheit der Leitererziehung kennen. Gott offenbarte Mose durch Jitro das Geheimnis der geistlichen Zusammenarbeit. Es war unmöglich, einer großen Menge von Menschen wie ein Volk ganz alleine zu dienen. Es war aber möglich durch die Erziehung und Aufstellung von Leitern den Auftrag der Weltmission zu erfüllen. In der Zusammenarbeit geht es nicht um die organisatorische Teilung der verschiedenen Aufgaben, sondern um die Bildung der geistlichen Einheit. Missionar Peter versucht nicht, möglichst vielen zu helfen, sondern einige konzentriert als Jünger Jesu und als geistliche Leiter aufzustellen. Er bereitet auch das „Global Leaders Empowerment Forum“ vor, indem er einem sechsköpfigen Leiterteam sehr intensiv hilft. Als Paulus mit solch einer geistlichen Strategie in der Schule des Tyrannus dem Jüngererziehungswerk diente, wurde das Evangelium in der ganzen Provinz Asia verbreitet und die sieben Gemeinden der Offenbarung wurden gegründet.

Durch die Leitererziehung und die Zusammenarbeit mit ihnen, können wir junge Menschen mobilisieren und sie als Bibellehrer aufstellen. Lasst uns in diesem Jahr 10.000 Zweierbibelstudiumteams mit den jungen Studenten bilden und mit ihnen beten, dass sie als Leiter für das Werk der geistlichen Wiedererweckung in Europa aufgestellt werden und mitwirken können. Mose war der Leiter für das ganze Volk, aber er war bereit, demütig von Jitro zu hören, wie er dem Werk Gottes weise dienen konnte. Moses Arbeit und geistlicher Kampf wurden nicht weniger, wahrscheinlich mehr, aber er hatte brennendes Hirtenherz für sein Volk und entschied sich, Leiterschaft zu bilden und Leiter aufzustellen, dass seinem Volk noch sorgfältiger und fürsorglicher geholfen und es betreut werden konnte. Auf diese Weise wurde die geistliche Last auf viele Schultern verteilt, indem er sich der Bildung der Leiterschaft widmete.

Heute haben wir gelernt, dass wir nicht wie „Massa-und-Meriba-Christen“ bleiben können. Unser Herr ist unser Feldzeichen, unser Banner und unser Kommandeur. Lasst uns gegen Humanismus und Relativismus kompromisslos kämpfen und Gottes Sieg für die geistliche Wiedererweckung in Europa erfahren. Lasst uns Jesus, unserem Feldzeichen folgen, dass wir mit dem Evangelium, mit dem lebendigen Wort Gottes, unseren Campus erobern und sogar drei Stützpunkte in Kairo, Istanbul und Dubai bauen dürfen.

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