Die sieben Siegel und die sieben Posaunen

Offenbarung 6,1 – 11,19
Leitverse 7,14.15

„Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind’s, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes. Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.“

Dank sei Gott, dass er uns in diesem Jahr die Gelegenheit gibt, das Buch der Offenbarung zu studieren und Gottes Ratschluss für die ersten Christen, für uns und die Endzeit tiefgehend zu erkennen. In der letzten Lektion haben wir Gott, den souveränen Herrscher, der auf dem Thron sitzt und dem alle Anbetung und Ehre gebührt, kennengelernt. Wir haben auch gelernt, dass Jesus das wahre Lamm Gottes ist, das für uns geschlachtet wurde. Er allein ist würdig von uns Kraft, Reichtum, Weisheit, Stärke, Ehre, Preis und Lob zu empfangen, weil er das Erlösungswerk für uns die Sünder vollbracht hat. Wenn wir auf dieses Lamm schauen, werden wir ermutigt, den Weg des Kreuzes konsequent bis zum Ende zu gehen, indem wir uns für das Bilden von Zweierbibelstudium-Teams, dem Jüngererziehungswerk und der Mobilisierung der Nächsten Generation unermüdlich einsetzen.

Im heutigen Text geht es um die sieben Siegel, die das Lamm öffnet und die sieben Posaunen, die das Gericht Gottes und schließlich seine Wiederkunft einläuten. In der Endzeit wird es Kriege, Naturkatastrophen und Pandemien geben. So wie die ersten Christen in der Zeit der Verfassung der Offenbarung, feurige Verfolgung erleiden mussten, wird der Satan alles tun, um die Christen durch Irrlehren zu verführen und ihnen das Leben schwer zu machen. Aber wir Gläubige brauchen in dieser Endzeit nicht beunruhigt zu sein, weil unsere Kleider im Blut des Lammes völlig reingewaschen wurden. Jesu Wiederkunft bedeutet für uns vielmehr, dass wir zusammen mit ihm als Sieger ewig leben werden. Lasst uns in dieser Endzeit als Gottes Zeugen leben, die ihre Mission kompromisslos und bis zum Ende erfüllen, so dass das Gottes Wort bis in die M-Länder, die Online-Welt und auf den 1700 Campussen in Deutschland und Europa ausgebreitet werden kann.

1. Das Lamm öffnet die sieben Siegel (6,1-7,17)

Erstens, die Öffnung der ersten sechs Siegel (6,1-17)

In Kapitel 5 lernten wir, dass allein das geschlachtete Lamm Gottes als würdig befunden wurde, das Buch mit den sieben Siegeln zu öffnen. In Kapitel 6 wird nun Siegel für Siegel geöffnet, um zu offenbaren, was in der Endzeit geschehen würde. Sehen wir uns Vers 1 an: „Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm!“ Eine der vier Gestalten, die bereits in Kapitel 5 erwähnt werden, rief einen Reiter auf einem weißen Pferd herbei. Er war mit einem Bogen bewaffnet, mit einer Krone gekrönt und ritt sieghaft aus, um zu siegen (1-2). Die weiße, herrliche Farbe seines Pferdes jedoch trügt; er bringt keinen wahren Frieden, sondern erobert die Welt durch Täuschung und falschen Frieden. Vielleicht repräsentiert er politische und militärische Führer. Als das zweite Siegel aufgetan wird, erschien ein feuerrotes Pferd. Dem Reiter dieses Pferdes wurde ein großes Schwert gegeben, mit dem er die Macht erhielt, den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sich die Menschen einander umbrächten (3-4). Er symbolisiert Kriege mit Blutvergießen. Dieser Reiter entspricht Jesu Vorhersage von Kriegen und Kriegsgeschrei in Mk 13,7.8a, dass ein Volk sich gegen das andere erheben wird und ein Königreich gegen das andere.

Bei der Öffnung des dritten Siegels sah Johannes ein schwarzes Pferd. Sein Reiter hielt eine Waage in seiner Hand (5). Die Waage symbolisiert Ungerechtigkeit in einer Zeit der Hungersnot (6). Denn in dieser Zeit würde ein ganzer Tageslohn benötigt werden, um ein Maß Weizen zu kaufen, mit dem man max. zwei Laibe Brot backen kann. Als das vierte Siegel geöffnet wurde, wurde ein fahles Pferd gerufen. Sein Reiter hieß Tod, und die Hölle (auf Englisch Hades) folgte ihm nach (7-8a). Ihnen wurde die Macht gegeben, durch Schwert, Hunger und Pest und die wilden Tiere auf Erden ein Viertel der Erde zu töten (8b).

Das Bild der vier Reiter der Apokalypse, die Eroberung, Krieg, Hungersnot und Pest/Tod repräsentieren, tritt in der Offenbarung nicht das erste Mal in der Bibel auf. Es taucht bereits in anderen prophetischen Büchern des AT in Bezug auf Gottes Gericht auf, wie z.B. in Sacharja 6,2-5. Durch die Menschen werden die vier Reiter in verschiedenen Medien als eine spannende Fantasy-Geschichte verharmlost. Aber in der Tat sind sie der Ausdruck des furchtbaren kommenden Gerichtes Gottes. Wir können sie auch in der heutigen Zeit sehen, wie in der Corona-Pandemie, die viele Tode zur Folge hatte oder den aktuell stattfindenden Kriegen. Wenn wir solche Ereignisse sehen, dann geraten unsere Herzen manchmal in Unruhe und Furcht. Aber wir brauchen keine Angst oder Sorge zu haben. Alle Gerichte geschehen unter der alleinigen souveränen Herrschaft des Lammes. Denn die vier Gestalten, welche die Reiter rufen, sind Diener des Lammes. Wenn wir Zeichen der Endzeit sehen, dürfen wir uns vielmehr auf die Wiederkunft Jesu freuen und uns noch eifriger dafür einsetzen, dass zahlreiche Menschen durch unser ZBS und JEW errettet werden.

Als das fünfte Siegel geöffnet wird, sah Johannes die Seelen derer, die um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen, getötet wurden (9). Sie riefen: „Wie lange, Herr, heilig und wahrhaftig, richtest du nicht und rächst unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?“ (10) Dies ist kein Gebet voll von Hass und Rache, sondern ihr Appell an Gottes Gerechtigkeit. Lesen wir Vers 11: „Und ihnen wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch noch getötet werden sollten wie sie.“ Den Märtyrern wurde ein weißes Gewand gegeben. Dies war ein Symbol dafür, dass sie vollkommen rein und gerettet waren. Es war ein Symbol des Sieges. Gott würde sie rechtfertigen. Er würde dies nicht sofort tun, aber mit 100%-iger Sicherheit gemäß seinem Zeitplan. Gott ist ein heiliger und gerechter Gott. Er liebt die Sünder, aber er akzeptiert die Ungerechtigkeit nicht unbegrenzt. Er wird die Hingabe und Schmerzen, die wir um seinetwillen getragen haben, sehen und wird uns, sein Volk, am Tag des Gerichts rechtfertigen.

In den Sendschreiben an die sieben Gemeinden haben wir bereits gesehen, dass die ersten Christen, auch Adressaten dieses Buches, sich unter der römischen Herrschaft in feurigster Verfolgung befanden. Viele starben auf grausame Weise den Märtyrertod, indem sie Verführung, Irrlehren und der Versuchung nur einmal mit dem Mund Jesus zu verleugnen standhielten. Das fünfte Siegel ermutigte sie, mit Blick auf das Reich Gottes, unter allen Umständen an ihrem Glauben und ihrer Liebe zu Jesus festzuhalten. Es bestärkte sie, dass auch wenn sie physisch getötet wurden, das ewige Leben ihnen niemand nehmen konnte. So bekamen sie die Kraft, Gott bis an Tod getreu zu sein und empfingen die Krone des Lebens, wie der Leitvers unseres Offenbarungsbibelstudiums Offb 2,10 sagt: Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben! Durch ihr Vorbild wurden viele weitere ermutigt keine Kompromisse mit dem Zeitgeist einzugehen und ihr Leben als Märtyrer hinzugeben, wie Jan Hus, Dietrich Bonhoeffer, Pastor Son und weitere zahlreiche namenlose Menschen. Gott gebrauchte das Zeugnis ihres Märtyrertodes, um das Evangelium über alle Grenzen und Umstände hinweg auszubreiten.

Vers 11 zeigt uns klar die Tatsache, dass die Endzeit auch für uns Christen eine Zeit der Leiden sein bzw. bleiben wird und bis zur Wiederkunft Jesu weitere als Märtyrer sterben werden. In der Endzeit können wir nicht passiv bequem und versteckt warten und dann ins Himmelreich eingehen. Vielmehr sagt Vers 11, dass wir als wahre Christen garantiert durch das Verkündigen des Wortes Schwierigkeiten und vielleicht sogar den Märtyrertod erfahren werden, wie derzeit viele Christen in China, Nordkorea oder in den M-Ländern. In dieser Endzeit sollen wir treu unserer Mission nachgehen kompromisslos auf der Seite Gottes zu stehen und die Wahrheit zu bezeugen, so dass an den 1700 Universitäten in Deutschland und Europa und sogar bis hin in die M-Länder Hirten, Bibellehrer und auch Märtyrer für Jesus unter der Nächsten Generation aufgestellt werden.

Als das sechste Siegel geöffnet wurde, gab es ein gewaltiges Erdbeben. Die Sonne wurde finster wie ein schwarzer Sack, der ganze Mond wurde blutrot, und die Sterne des Himmels fielen zur Erde, wie Feigen von einem Feigenbaum fallen, wenn er von einem starken Wind bewegt wird. Das Ende der Welt vor Jesu zweitem Kommen würde solch eine Dimension haben, dass der Himmel und die Erde wie ein Stück Papier zusammengefaltet würden (12-14). Wir werden Zeichen sehen, die wir mit unserem menschlichen Verstand nicht erfassen können. Die Menschen werden sich in Höhlen und unter den Felsen der Berge verstecken und werden rufen: „Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! (Mt 24,6-9, Hos 10,8–10). Schon Jesus hatte bei seiner Kreuzigung vorausgesagt wie unerträglich diese Zeit sein würde: Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder. Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in der man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht genährt haben! Dann werden sie anfangen zu sagen zu den Bergen: Fallt über uns!, und zu den Hügeln: Bedeckt uns! (Lk 23,28-30)

Wir erkennen hier die Ernsthaftigkeit des endgültigen Gerichtes Gottes. Viele Gottlose machen sich über das Gericht Gottes lustig, als wäre es eine nicht ernstzunehmende Sache, nach der das Leben wie zuvor weitergeht. Jemand in meinem Umkreis sagte einmal: Also ich komme sowieso nicht in den Himmel. Ein anderer sagte: Dann geh ich halt eben in die Hölle. Aber das endgültige Gericht Gottes ist kein Spaß, es ist real und unvermeidlich. Wir werden alle vor dem Gericht Gottes erscheinen müssen und gerichtet werden, wie 2.Kor 5,10 sagt: Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse. Auch die Hölle ist real und wie ein Pfuhl, wo Feuer und Schwefel brennt und ewige Verdammnis herrscht (Offb 21,8). In Vers 17 wird dazu passend die Frage gestellt: „Wer kann vor dem Zorn des Lammes bestehen?“ Wir können uns dies weder erkaufen noch irgendwie verdienen. Allein wenn wir unsere über Buße tun und Jesus aufnehmen können wir vor dem Zorn des Lammes bestehen. Junge Menschen denken, dass sie ja noch genug Zeit haben. Aber das Gericht Gottes ist schon da, deswegen dürfen wir jetzt Buße tun. Lasst uns mit Ehrfurcht Gottes Gericht ernstnehmen und auf die Wiederkunft Jesu warten indem wir Gottes Mission erfüllen und seine Bußpredigt verkünden.

Zweitens, reingewaschen durch das Blut des Lammes (7,1-17)

In Kapitel 7 erfahren wir noch genauer, wie wir vor dem Zorn des Lammes bestehen können. Dieses Kapitel ist die erste von drei Unterbrechungen der Gerichte, die auch „Intermezzi“ genannt werden. Johannes sah vier Engel an den vier Ecken der Erde stehen. Sie hielten die vier Winde (Dan 7,2-3, Sacharja 6,5) des Gerichts der Erde fest, bis die Knechte Gottes an ihren Stirnen versiegelt wurden (1-3). Dieses Bild der Versieglung kennen wir auch aus dem AT, nämlich aus dem Buch Hesekiel. Das Siegel war ein Zeichen an denen, die an Gott wahrhaftig glaubten, d.h. die über ihre Sünde Buße getan und ihr Leben Jesus vollkommen übergeben haben (Hes 9,4). Der Heilige Geist kennzeichnet sie als Gottes besonderen Besitz und schützt und leitet sie bis zum Tag der Erlösung (2. Korinther 1,22; Epheser 1,13; 4,30). Nur die Versiegelten konnten vor dem Zorn des Lammes bestehen.

Lesen wir Vers 4: Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: 144000, die versiegelt waren jeweils 12000 aus allen Stämmen Israels. Es gibt verschiedene Meinungen darüber, wer diese 144000 sind. Einige sagen, dass es die tatsächliche Anzahl von getauften Judenchristen ist. Andere sagen, dass sie sich auf das „wahre Israel“, als alle Gläubigen bezieht (7,9; 21,12.14). Eins ist auf jeden Fall klar: Es sind Menschen, die durch das Blut des Lammes erlöst worden sind.

Lesen wir Verse 9 und 10: Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm! Nachdem Johannes auf der Erde die 144000 gesehen hatte, sah er nun im Himmel eine unzählbare, multinationale und multikulturelle Schar (engl. multitude), die vor dem Thron und dem Lamm stand. Sie trugen weiße Gewänder und sie hielten Palmzweige in den Händen, um den Triumph des Lammes zu feiern. Engel, Älteste und die vier Gestalten fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und lobten Gott siebenfaltig: „Amen! Lob und Herrlichkeit und Weisheit und Dank und Ehre und Kraft und Stärke sei unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen!“ (11-12)

Was für ein überwältigendes Bild! Die ersten Christen, die wegen Verfolgung und Bedrängnissen und ständiger Versuchung durch die falschen Lehren litten, ermutigte dies, dass sie nicht alleine waren, sondern dass zahllose Glaubensgeschwister auf der Welt in der Hitze der Verfolgung denselben Kampf führten und sie sich alle im Himmel als die wahren Sieger begegnen würden. Auch wir werden ermutigt, dass, so einsam wir uns als bibeltreue Christen manchmal fühlen, wir nicht allein sind. Zahlreiche Brüder und Schwestern kämpfen den guten Glaubenskampf mit uns gegen den Zeitgeist und die Irrlehren dieser Zeit. Gott hat, wie er in Jesaja 6,13 verheißen hat, zahlreiche heilige Stümpfe übriggelassen, auf den Campussen und sogar in der M-Welt und Online Welt, die mit uns zusammen im Himmel anbeten werden.

Einer der Ältesten stellte nun Johannes die Frage: „Wer sind diese, die mit den weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen?“ (13) Lesen wir Vers 14: „Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind’s, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.“(14). Auch wenn die Menschen der großen Schar aus unterschiedlichen Völkern, Nationen und Sprachen beschrieben werden, hatten sie eines gemeinsam: Ihre Kleider waren hell gemacht im Blut des Lammes. Einst waren sie von der Sünde schmutzig und befleckt. Aber durch das Blut des Lammes Jesu wurden sie vollkommen gereinigt, indem sie über ihre Sünde Buße taten und an Jesus glaubten. Als sie reingewaschen wurden, wurden ihnen saubere, weiße Gewänder gegeben, d.h. ein völlig neues Leben und neue Identität. In ihrem neuen Leben mussten sie wegen ihres bibeltreuen Glaubens Trübsal erleiden. Aber wegen der Gnade Gottes gingen sie niemals Kompromisse ein, sondern blieben Jesus treu und waren bereit, ihr Leben für das Evangelium zu verlieren. Dadurch gingen sie als Sieger hervor (Markus 8,35).

Auch unsere Kleider sind nicht durch irgendeinen Verdienst, sondern allein durch das Blut Jesu reingewaschen worden. Weil Jesus für uns am Kreuz gestorben ist, können wir, wenn wir über unsere Sünde Buße tun davon befreit werden und ihm in einem völlig neuen Leben dienen. Vers 14 ermutigt uns, auch in den schwierigen Zeiten, in der Zeit der Verfolgung an dieser Liebe und Gnade Jesu festzuhalten. Meine Eltern M. Peter und M. Sarah, nachdem sie die völlige Reinwaschung von ihren Sünden erfahren und ein neues Leben von Jesus bekommen hatten, konnten nicht anders als im jungen Alter ihr gewohntes Leben in Korea aufzugeben und im fernem Deutschland ihr Leben für das Heil der deutschen Studenten hinzugeben. Gott segnete ihr Leben mit zahlreichen Früchten der Jüngererziehung. Aber aufgrund ihres kompromisslosen Glaubens und wegen den gottlosen Lehren des Zeitgeistes mussten sie sogar mehrfach Trübsal und Enttäuschung erfahren. Trotzdem entschieden sie sich an Gottes Gnade und an 1. Petrus 4,13 festzuhalten: Darum freut euch, dass ihr mit Christus leidet! Sie halfen der nächsten Generation in einer herausfordernden Zeit ihren reinen Glauben an Gott zu bewahren und aufrichtig mit dem Wort Gottes zu kämpfen. Dadurch sahen wir Wunderwerke Gottes, dass die Nächste Generation aufstand, eine Entscheidung traf sich im Leiden zu freuen und als geistliche Leiter und Leiterinnen heranwachsen.

Gott begegnete auch mir in meiner Jugendzeit durch ein Wort aus Lk 23,34 „Vater vergib Johannes, denn er weiß nicht was er tut“. Ich hatte keine Freikarte durch das Blut des Lammes reingewaschen zu werden, weil ich ein Kind von bibeltreuen Missionaren war. Erst als ich durch das Bibelstudium über meine schmutzige Begierde, Stolz und meine vielen falschen Götzen Buße tat und mein altes Leben ablegte, konnte ich im Blut des Lammes reingewaschen werden. Wegen dieser Gnade darf nun ich mein Leben, wie Johannes der Täufer gemäß meinem Lebensleitwort Lk 1,15, als Märtyrer, für Jesus hingeben. Ich darf in Zeiten von Trübsal frohen Mutes nach dem Vorbild meiner Eltern kämpfen und Gottes großes Wirken in der nächsten Generation erfahren. Ich darf mit neuem Geist mit meiner Hausgemeinde kämpfen, nicht nach kleinen weltlichen Erfolgen und Zufriedenheiten zu trachten, sondern den Glaubenslauf getreu bis an den Tod zu laufen und dadurch sehen, dass 120 geistliche Leiter an der Medizinischen Fakultät aufgestellt werden.

Lesen wir Vers 15: Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen. Der großen Schar wurde das Privileg zuteil, vor dem Thron Gottes zu stehen und Gott Tag und Nacht in seinem himmlischen Heiligtum zu dienen. Viele Menschen sehen den materiellen oder fassbaren Segen als höchsten Segen an. Aber in der Tat ist es das größte Privileg Jesus pausenlos unser Leben lang in seinem himmlischen Heiligtum zu dienen und anzubeten. In Vers 17 verspricht Jesus, dass er selbst unser Hirte sein wird. Indem er unsere Leiden und Herausforderungen, die wir auf der Erde ertragen haben anerkennt, wird er unsere Tränen abwischen und uns wahre Zufriedenheit schenken. Lasst uns in dieser Endzeit an Gottes Gnade festhalten und täglich mit Buße zu ihm kommen, und dadurch zu denen gehören, die bei der Wiederkunft Jesu ihr Leben lang Gott anbeten und preisen dürfen.

2. Gottes Gericht durch sieben Posaunen (8,1-11,19)

Sehen wir uns Kapitel 8,1 an. Als das Lamm das siebte Siegel öffnete, folgte nicht ein Gericht, wie bei den anderen sechs Siegeln; sondern es entstand eine Stille im Himmel für eine halbe Stunde lang. Johannes sah, dass sieben Engeln, die vor Gott stehen, sieben Posaunen gegeben wurden (2). Ein Engel trat an den Rauchopferaltar und brachte das Gebet aller Heiligen auf dem goldenen Altar vor dem Thron dar. Als dieses Opfer vor Gott kam, antwortete er mit Donner, Stimmen, Blitzen und Erdbeben als Ausdruck von seinem Zorn (3-5); die nächste Serie von Gottes Gerichten durch die sieben Posaunen wurde nun eingeleitet.

Erstens, Gottes Gericht über Götzendiener und die Bösen (8,6-9,21)

In diesem Abschnitt geht es um die 6 Posaunen und ihre Gerichte. Als der erste Engel seine Posaune blies, fiel Hagel und Feuer mit Blut vermengt auf die Erde. Ein Drittel der Erde, inklusive Bäumen und Gras verbrannte. Bei der zweiten Posaune, stürzte etwas wie ein großer Berg mit Feuer brennend ins Meer, der dritte Teil des Meeres wurde zu Blut und ein Drittel seiner Geschöpfe und Schiffe zerstört (8-9). Als die dritte Posaune geblasen wird, fiel ein brennender Stern namens „Wermut“, der wie eine Fackel brannte, vom Himmel auf den dritten Teil der Wasserströme und Wasserquellen, die bitter und vergiftet wurden (10-11), so dass viele Menschen davon starben. Beim Blasen der vierten Posaune wurde ein Drittel von Sonne, Mond und Sternen geschlagen (12).

In den ersten vier Posaunen sehen wir eine Steigerung, sowohl von dem was zerstört (Hagel, Berg, Stern) als auch von dem, was zerstört wird (Bäume, Flüsse und Gestirne). Gottes Gericht scheint jetzt schon unerträglich. Aber es wird noch schlimmer kommen. In Vers 13 sah Johannes einen Adler, der mit großer Stimme rief, damit es der ganze Erdkreis hörte: „Weh! Weh! Weh denen, die auf Erden wohnen wegen der anderen Posaunen der drei Engel, die noch blasen sollen!“ (13)

Während die Gerichte der ersten vier Posaunen indirekt gegen den Menschen gerichtet waren, entfesseln die kommenden drei Posaunen, die alle mit einem Wehruf verknüpft sind, Katastrophen, die direkt gegen den Menschen gerichtet sind. Als die fünfte Posaune geblasen wird, sah Johannes einen Stern vom Himmel auf die Erde fallen, der wahrscheinlich auf den Satan (Jesaja 14,12; Lukas 10,18) hindeutet. Dieser öffnete den Abgrund, aus dem heuschrecken-ähnliche Wesen, Diener des Satans, die den tödlichen Stich von Skorpionen hatten, herausströmten (3). Diese Heuschrecken durften keine Pflanzen, sondern nur Menschen schädigen, die nicht das Siegel Gottes auf ihrer Stirn hatten (4). Sie quälten diese Ungläubigen fünf Monate lang grausam, ohne sie zu töten.

Die sechste Posaune fällt mit dem zweiten Wehe zusammen. Es wurden vier Engel freigesetzt, die an dem großen Strom Euphrat gebunden waren. Diese vier Engel ließen eine Armee von vieltausendmal tausend frei. Diese war wie eine Dämonenarmee, die Reiter hatten feuerrote, blaue und schwefelgelbe Panzer, die Häupter der Rosse waren wie Häupter von Löwen und aus ihren Mäulern kamen Feuer, Rauch und Schwefel (16 19). Sie führten das Gericht Gottes durch ein Drittel der Menschheit zu töten (14-15).

Den ersten sechs Posaunengerichten können wir die ernsthafte Warnung entnehmen, dass das Gericht Gottes über die Ungläubigen bei seinem zweiten Kommen schrecklich sein wird. Gott wird das Ungerechte und Böse nicht ewig tolerieren. Wir sehen jedoch auch, dass in den Gerichten immer nur ein Teil (meistens 1/3) der Geschöpfe und Lebewesen zerstört oder getötet wird. Darin spiegelt sich die Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen wieder, der die Sünde hasst, aber die Sünder liebt. Obwohl die Menschen das Gericht verdient haben, gibt Gott ihnen die Chance Buße zu tun und zu ihm zurückzukehren. Wie aber reagieren die Menschen?

Lesen wir dazu die Verse 20 und 21: „Und die übrigen Leute, die nicht getötet wurden von diesen Plagen, bekehrten sich doch nicht von den Werken ihrer Hände, dass sie nicht mehr anbeteten die bösen Geister und die goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen Götzen, die weder sehen noch hören noch gehen können und sie bekehrten sich auch nicht von ihren Morden, ihrer Zauberei, ihrer Unzucht und ihrer Dieberei.“ Aus diesen Versen erkennen wir die geistliche Realität, dass gottlose Menschen, obwohl sie das Gericht Gottes erfahren, unbußfertig bleiben und weiterhin die Götzen anbeten anstatt Gott. Zu den modernen Götzen zählen nicht nur materielle Dinge wie Geld, Liebe oder Karriere, sondern vor allem falsche Lehren des Zeitgeistes, wie der Genderismus oder Humanismus oder der schlechte Einfluss von Social media. Diese Götzen der heutigen Zeit können die Menschen nicht retten, viel mehr bringen sie ihnen ewige Verdammnis. Götzenanbetung ist darum eine ernsthafte Sünde über die wir Buße tun müssen.

Es ist ein großes Dankanliegen, dass unsere Nächste Generation schon von ihrer Jugendzeit an durch das Bibelstudium mit ihren Eltern die Götzenanbetung als gefährlich erkennt und sie kontinuierlich ablegt. Eine junge Frau durfte die Gefahr der sozialen Medien erkennen und sich entscheiden die Online-Welt durch die Videoarbeit mit den guten geistlichen Inhalten zu füllen. Ein junger Mann durfte vor kurzem erkennen, dass die Lichter der Welt ihn nicht glücklich machten, obwohl er krampfhaft ihnen nachgefolgt war. Gott wird ihn als einen Bibellehrer gebrauchen, der wie seine Eltern zahlreiche Menschen zur Rettungsarche Jesu führt. Wir sind auch ermutigt, dass einige junge Menschen wie Isabel, Zoe, Olaf und Wolfgang durch das Bibelstudium die Irrlehren dieser Zeit ablegen und mit dem heiligen Wunsch Gott wahrhaftig anbeten. Lasst uns treu in dieser Zeit auf den Campussen gegen die Irrlehren des Zeitgeistes Gottes Wort predigen, so dass dort wahrhafte Anbeter Gottes aufgestellt werden.

Zweitens, Gott wirkt durch Zeugen inmitten des Gerichts (10,1-11,14)

In Kapitel 10 wird Johannes vom Himmel wieder auf die Insel Patmos versetzt. Er sah einen anderen starken Engel (Offb 5,2) vom Himmel herabkommen, der mit göttlichen Attributen beschrieben wird: er wird von einem Regenbogen umgeben (Offb 4,3), ist mit einer Wolke bekleidet, sein Antlitz leuchtet wie die Sonne (1,7.16) und seine Füße sind wie Feuersäulen (2. Mose 13,21.22). Er hatte in seiner Hand ein Büchlein, das war aufgetan und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde (2). Als er schrie, erhoben die sieben Donner ihre Stimme (3).

Johannes wurde aufgefordert, geheim zu halten, was sie gesagt hatten (4) und angewiesen, das offene Büchlein aus der Hand des Engels zu nehmen und es zu verschlingen (8-9). Es schmeckte süß wie Honig in seinem Mund, aber lag bitter im Magen (10). Es schmeckte süß, weil es Gottes wahrhaftiges und lebendiges Wort enthielt, wie Psalm 119,103 sagt: „Dein Wort ist meinem Munde süßer als Honig“. Aber im Magen war es bitter, weil Johannes einen bitteren Inhalt, nämlich das Gericht Gottes und zudem das fortgesetzte Leiden für Gottes Volk prophezeien sollte. Gott hat auch uns berufen, auch wenn es nicht immer angenehm ist, seine Bußpredigt durch den Gehorsam des Glaubens in unserer Generation kompromisslos zu verkünden.

Sehen wir uns Kapitel 11,1 an. Johannes wurde angewiesen, den Tempel Gottes und seinen Altar und die Anbeter dort zu messen (11,1). Der Tempel Gottes steht hier symbolisch für den Leib Christi. Das Messen des Tempels bedeutet daher also den Schutz Gottes und seinen Besitzanspruch an die Gläubigen. Den äußeren Vorhof sollte er nicht messen, weil er den Heiden gegeben ist, die ihn 42 Monate lang zertreten würden (2), die eine Zeit grausamen Verfolgung für die Christen darstellt.

Sehen wir uns Vers 3 an. In dieser Zeit der Verfolgung würde Gott zwei Zeugen einsetzen, die angetan mit Trauerkleidern das Evangelium in die ungläubige Welt predigen sollen (3). Es gibt verschiedene Interpretationen wer diese beide Zeugen sind. Eine sagen, dass sie aufgrund Vers 4, wo von zwei Ölbäumen und zwei Leuchtern die Rede ist, für Jeschua und Serubbael stehen, so wie es in der fünften Vision von Sacharja (Kapitel 4) gedeutet wird. Andere sehen in ihnen Mose und Elia, da in Vers 6 steht: „Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen.“ In jedem Fall sind sie Gottes auserwählte Diener, die das Evangelium für 1260 Tage predigen, was 42 Monaten entspricht (3). Gott würde sie befähigen Wunderzeichen zu tun und sie beschützen (5-6), so dass sie ihre spezifische Mission bis zum Ende erfüllen würden. Sehen wir uns Verse 7-14 an. Wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, wird das Tier, der Satan, aus den Abgrund aufsteigen, sie angreifen, überwältigen und töten (7). Die Menschen würden ihre Leichname verachten und sie nicht begraben. Sie würden sogar ihren Tod feiern (9-10). Aber nach dreieinhalb Tagen fuhr der Geist des Lebens von Gott in die Zeugen und sie stellten sich auf ihre Füße. Vor den Augen aller nahm Gott die zwei Zeugen auf einer Wolke in den Himmel (12).

Die Zeit, in der die Offenbarung geschrieben wurde, war für die ersten Christen eine dunkelste Zeit, in der sie um dem Namen Jesu viel leiden mussten. Aber Gott stellte sie als seine Zeugen auf und gebrauchte sie sein Wort auszubreiten. Böse, ungläubige Menschen versuchten sie mit aller Grausamkeit auszuschalten und dachten, dass sie sie ein für allemal vernichten könnten. Aber die Verfolgung machte die Christen nur noch stärker und das Evangelium breitete sich wie ein Lauffeuer in der ganzen Welt aus. Dadurch gingen sie schließlich als Sieger hervor.

Auch wenn wir Christen in Europa nicht körperlich verfolgt werden, lauern die falschen Lehren des Zeitgeistes an jeder Ecke um unseren bibeltreuen Glauben zu zerstören und uns einzuschüchtern. Schon im jungen Alter werden die Lehren des Zeitgeistes in die Kinder eingepflanzt. Aber wir dürfen den guten und kompromisslosen Glaubenskampf kämpfen, indem wir als seine Zeugen leben, die gegen diese Lehren des Zeitgeistes kämpfen. Praktisch dürfen wir dies tun, indem wir uns mit dem Buch der Offenbarung tiefgehend beschäftigen und uns durch das GLEF 2024 für die Aufstellung von geistlichen Leitern weiter einsetzen. Wir dürfen auch unaufhörlich das Wort Gottes auf den 1700 Campus in Deutschland und Europa verkünden und dadurch gemäß Hesekiel 37,10 Gottes Wiedererweckungswerk erfahren. Gott hat H. Jochen und M. Priska als seine Zeugen auf dem Rhein-Sieg Campus aufgestellt. Er hat die Hausgemeinden von M. Petrus, M. Pauline und H. Johannes, M. Maria und M. Sarah Chang und Samuel Chang als Zeugen für die Medizinische Fakultät aufgestellt. Er hat unser Josia-Team aufgestellt um als seine Zeugen neben ihren Schulen auch die Online-Welt zu erobern. Lasst uns mit dem kompromisslosen Geist bis zum Ende unser Leben als Zeugen für die Verkündigung des Evangeliums hingeben.

Als Gott die zwei Zeugen zu sich nahm geschah ein schweres Erdbeben, und ein Zehntel der Stadt stürzte ein, wobei 7000, also eine sehr große Zahl an Menschen, ums Leben kamen. Wie reagierten die Überlebenden? Die Überlebenden erschraken und brachten dem Gott des Himmels Ehre (13). Diese Stelle ist sehr ungewöhnlich im Buch der Offenbarung. In Kapitel 9 und 16, wenn Gott die Gottlosen richtete, änderten sie sich nicht und sündigten weiter durch die Götzenanbetung. Aber diesmal reagierten die Überlebenden mit Buße (14,7; 15,4; 16,9). Sie waren eine Frucht der zwei Zeugen. Gott hat Heilige Stümpfe übriggelassen, wenn wir als seine Zeugen leben.

Drittens, Gottes endgültiger Sieg bei der Errichtung seines ewigen Königreichs (11,15 19)

Lesen wir Vers 15: „Und der siebente Engel blies seine Posaune; und es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Die siebte Posaune kündigt kein Gericht an, sondern Gott wird die endgültige Herrschaft über das Reich Gottes wiedererlangen und in Ewigkeit regieren.

Bei der Ankündigung von Christi Herrschaft fielen die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, auf ihr Angesicht. Dann wurde der Tempel Gottes im Himmel aufgetan, und die Lade seines Bundes wurde sichtbar. Dass der heiligste Ort mit der Bundeslade, der normalerweise versteckt war, nun sichtbar wurde zeigt, dass die gestörte Beziehung zwischen Gott und den Menschen nun endgültig überwunden war. Der Satan ist völlig besiegt, dass Reich Gottes ist nun da.

Im heutigen Text haben wir die sieben Siegel und sieben Posaunen gelernt, die das Gericht Gottes einläuten werden. Das Gericht Gottes ist keine leicht zu nehmende Sache, im Gegensatz, es wird unerträglich sein. Aber für diejenigen, die durch das Blut des Lammes reingewaschen sind und ihr Leben Gott hingegeben haben, wird es die froheste Nachricht sein. Denn wenn Jesus wiederkommt, werden sie in weißen Kleidern in einer unzählbar großen Menge an Glaubensgeschwistern Gott loben. Lasst uns wie die ersten Christen und unsere Glaubensvorgänger in dieser dunklen Endzeit trotz der Verfolgungen Gottes Ratschluss folgen und sein Wort als seine Zeugen bis zum Ende verkünden. Dadurch können zahlreiche Menschen auf den 1700 Campus, der M-Welt und Online-Welt errettet werden und wir dürfen mit ihnen zusammen im Himmelreich Gott anbeten.

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