Jesus, das Lamm Gottes

Johannes 1,19- 51
Leitvers 1,29

„Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.“

Dank sei Gott, dass er die vergangene Leiterkonferenz durch das Nehemia-Bibelstudium gesegnet hat. Wir sind sehr ermutigt, dass Nehemia in einer unmöglichen Lage den Wiederaufbau der Mauern durchführte. Im Gebet blieb er nicht tatenlos, sondern mobilisierte für das Werk Gottes den persischen Großkönig, viele Mitarbeiter und sogar die Menschen in Jerusalem, die wie 38 Jahre lang Gelähmte waren. In dieser Zeit erfahren wir, dass viele geistliche Mauern zerbrochen sind. Aber wir brauchen nicht niedergeschlagen zu sein. Gott gebrauche euch als geistliche Leiter, Beter und Mobilisierer wie Nehemia für den Wiederaufbau der geistlichen Mauern des Bibelstudiums, des Jüngererziehungswerkes durch die geistliche Lebensgemeinschaft, der Mobilisierung der Nächsten Generation und der Weltmission für die geistliche Wiedererweckung.

Im Prolog des Johannesevangeliums hat Johannes uns Jesus als den ewigen Schöpfergott und das Licht der Menschen vorgestellt. Im heutigen Abschnitt möchten wir das Zeugnis von Johannes dem Täufer studieren, der bezeugte, dass Jesus das Lamm Gottes ist, das der Welt Sünde trägt. Wir möchten auch das Werk Jesu durch „Kommen“ und „Sehen“ kennenlernen. Möge Gott uns segnen, Jesus als das Lamm Gottes, das unsere und der Welt Sünde trägt, persönlich anzunehmen und Jesu Werk durch „Kommen“ und „Sehen“ fortzusetzen und Gottes Werk in diesem Frühjahr einflussreich zu dienen.
1. Das Zeugnis von Johannes dem Täufer über Jesus (19-34)

Sehen wir uns Vers 19 an: „Und dies ist das Zeugnis des Johannes, als die Juden zu ihm sandten Priester und Leviten von Jerusalem, dass sie ihn fragten: Wer bist du?“ Johannes der Täufer war der Sohn eines Priesters, Zacharias. Er verbrachte seine Kind- und Jugendzeit in der Wüste, wo er stark im Geist wurde. Er war keine feine Erscheinung; er hatte ein Gewand aus Kamelhaaren an und einen ledernen Gürtel und ernährte sich von Heuschrecken und wildem Honig. Er sprach auch keine schönen oder süßen Worte, sondern er predigte in der Wüste am Jordan die Taufe der Buße: „Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? Seht zu, bringt rechtschaffene Früchte der Buße. […] Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt; jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“ Das Leben und die klare Botschaft von Johannes dem Täufer waren so vollmächtig, dass das ganze jüdische Land zu ihm zum Jordan kam. Menschen, Zöllner und Soldaten kamen, bekannten ihre Sünden und ließen sich zum Zeichen der Buße im Jordan taufen. Johannes war nur ein Laienprediger, aber sein Werk war geistlich sehr einflussreich. Die Pharisäer unter der Leitung von Hannas und Kaiphas in Jerusalem waren dagegen das offizielle geistliche Hauptquartier der Juden, aber sie waren geistlich einflusslos. Die Pharisäer sandten eine Untersuchungskommission zu Johannes, um ihn und sein Werk zu prüfen. Sie fragten ihn: „Wer bist du?“ Die Antworten von Johannes dem Täufer waren vor allem kurz. Er sagte: „Ich bin nicht der Christus.“ Johannes wollte ihre Aufmerksamkeit auf den Christus lenken. Aber die Abgeordneten der Untersuchungskommission verstanden es nicht. Darum fragten sie: „Was dann? Bist du Elia?“ „Ich bin’s nicht!“ „Oder der Prophet?“ „Nein!“

Sehen wir uns Vers 23 an: „Er sprach: »Ich bin die Stimme eines Predigers in der Wüste: Ebnet den Weg des Herrn!« wie der Prophet Jesaja gesagt hat.“ Johannes hatte eine klare Identität aufgrund des Wortes Gottes. Johannes wusste ganz klar, wer er war, was er tun sollte, und er vergaß nicht seine Mission, nämlich für Christus den Weg des Herrn vorzubereiten, indem er dem Taufwerk durch die Bußepredigt diente.

Die Untersuchungskommission verstand immer noch nicht, dass Johannes über den Christus sprechen wollte. Stattdessen stellten sie Johannes Werk in Frage: „Warum taufst du denn, wenn du nicht der Christus bist noch Elia noch der Prophet?“ Johannes der Täufer blieb freundlich, aber er half ihnen geistlich klar, über das richtige Thema nachzudenken. Er griff ihre Frage nach der Taufe auf: „Ich taufe mit Wasser …“ Sofort begann er wieder, über Christus zu sprechen: „… aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt. Der wird nach mir kommen, und ich bin nicht wert, dass ich seine Schuhriemen löse.“ Nun hatten die Abgesandten der Untersuchungskommission endlich verstanden, dass Johannes über den Christus anstatt über menschliche Dinge reden wollte. Sie hatten nun keine Fragen mehr und verließen ihn.

Hier können wir einige wichtige Dinge lernen:

1) Es ist für uns sehr wichtig, dass wir eine klare geistliche Identität haben und behalten. In unserer Zeit sehen wir viele Menschen, die keine klare Orientierung des Lebens finden und keine klare Mission für ihr Leben haben, weil sie die Verheißung Gottes und ihr geistliches Erbe verloren haben. Johannes fand seine Mission und Orientierung des Lebens, indem er ein Wort Gottes persönlich annahm und daran festhielt. Er nahm die Mission an, ein Wegbereiter für das Kommen des Messias, Jesus Christus, zu sein und er lebte mit dieser Berufung konsequent. Möge Gott uns und der nächsten Generation helfen, eine klare geistliche Identität im Wort Gottes zu haben und gemäß der Berufung Gottes als ein Königreich von Priestern und globale geistliche Leiter zu leben, Gottes Wohltaten zunächst in Bonn, dann an 1.700 Hochschulen in Europa und in der ganzen Welt zu verkündigen.

2) Johannes Demut. Weil Johannes der Täufer die Buße predigte, wirkte er für die Menschen, die nur von außen schauten, lieblos und sich über andere Leute stellend. Aber Johannes war sehr demütig. Er wusste, dass sein Lebensziel darin bestand, Christus zu dienen und die Herzen der Menschen für Christus vorzubereiten. Er wusste, dass er es nicht wert war, dem Messias die Schuhriemen zu lösen. Wegen dieser Haltung konnte er Jesus, als dieser schließlich zu ihm kam, erkennen und ihn als den Christus aufnehmen und bezeugen. Er half auch seinen Jüngern und den Menschen demütig gegenüber Christus zu sein, so dass sie bereit wurden, Jesus aufzunehmen. Dagegen waren die Pharisäer in Jerusalem sehr hochmütig. Sie stellten ihre eigenen Gedanken über Christus. Sie waren nicht in der Lage, Jesus aufzunehmen, und sie hinderten auch diejenigen, die es wollten, daran. Lasst uns Johannes Demut lernen und auch unseren Hoffnungsträgern und Kindern helfen, die richtige Haltung gegenüber dem Messias zu haben, so dass sie den Christus aufnehmen können.

3) Wir dürfen auch in Anfechtungen als Wegvorbereiter für das Werk des Christus gebraucht werden. Gott gebraucht in dieser Zeit das Werk der Bildung von 10000 ZBS-Teams und der Lebensgemeinschaft, der Mobilisierung der Nächsten Generation als geistliche Leiter durch Global Leadership Empowerment Forum und der Errichtung von drei geistlichen Stützpunkten in der muslimischen Welt, um den Weg für die geistliche Wiedererweckung vorzubereiten.

Sehen wir uns Vers 29 an: „Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ Als Johannes der Täufer seine Mission als ein Wegvorbereiter des Messias unter vielen Anfechtungen erfüllte, wurde er am nächsten Tag von Jesus besucht. Als Johannes der Täufer Jesus zu ihm kommen sah, legte er ein klares Zeugnis ab: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!“ Was bedeutet Johannes Zeugnis über Jesus „Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt“?

Das Lamm hatte in der jüdischen Kultur eine große Bedeutung. Als die Israeliten in Ägypten unter der unerträglichen Herrschaft des Pharaos zu Gott schrien, sandte Gott Mose zu ihnen. Mose befahl ihnen am Tag vor der zehnten Plage, ein Lamm zu schlachten und die Türpfosten ihrer Häuser mit dem Blut des Passahlammes zu bestreichen. Diejenigen, die Moses Anweisung gehorchten, wurden von der Plage des Todes aller Erstgeborenen errettet. In gleicher Weise ist Jesus das Lamm Gottes der Errettung für uns geworden, das uns von der Konsequenz der Sünde errettet. Lasst uns darüber in drei Punkten nachdenken:

Erstens: Das wahre Gesicht der Sünde.

Sünde ist nicht nur eine Verfehlung oder schlechte Tat. Sünde ist Rebellion gegen die beste Liebe und Urheberschaft Gottes. Dadurch trennten sich die Menschen selbst von Gott ab. Indem sie ihre Beziehung zu Gott abschnitten, machten sie sich selbst zu Feinden Gottes. Die Trennung der Menschen von Gott ist sehr ernsthaft und die Ursache für alles Unglück der Menschen, schließlich für den ewigen Tod. Die Sünde ist so ernsthaft, dass sie nur durch das Blutvergießen vergeben werden kann (Hebräer 9,22). Die Israeliten mussten Opfertiere für ihre Sünde bringen, um zu Gott zu kommen. Aber Gott hat schon im Alten Testament den Messias als das wahre Opferlamm verheißen. Durch sein Opfer wurde das Sündenproblem bzw. die Trennung der Menschen von Gott ein für allemal überwunden (Hebräer 9,12).

Zweitens: Jesu Leiden.

Wie hat Jesus als das Lamm Gottes die Sünden der Welt getragen und das Sündenproblem gelöst? Der Prophet Jesaja sagte über den Messias: „Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. […] Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.“ (Jesaja 53,4-7) Jesus, Gottes Sohn, war unschuldig. Aber er trug die Strafe wegen unserer Sünde. Er trug unsere Sünde willig und vergoss zur Sühnung der Sünden der Menschen sein Blut am Kreuz. Am Kreuz trug er unseren Ungehorsam, unsere Rebellion und unsere Liebe zur Sünde. Wir haben viel zu sagen, wenn wir einmal ungerecht behandelt werden. Aber das Lamm Gottes, Jesus, tat seinen Mund nicht auf und stieg nicht vom Kreuz herab, um uns zu retten.

Drittens: Jesu Macht.

Der Verfasser des Hebräerbriefes schreibt: „… um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott.“ (Hebräer 9,14) Manchmal denken wir, dass wir zu sündig wären, als dass Jesus uns retten könnte. Aber zu Jesus darf jeder kommen, wie er ist und die Reinigung von allen seinen Sünden empfangen. Wer das Lamm Gottes, Jesus, aufnimmt und mit seinen Sünden zu Jesus kommt, erfährt die absolute Liebe und Vergebungsgnade Gottes in seinem Herzen. Wer das Lamm Gottes, Jesus, aufnimmt, überwindet die Sündenmacht und beginnt ein neues, siegreiches Leben. Jesus, das Lamm Gottes, ist nicht nur ein theoretisches Konzept, sondern eine reale heilsbringende Macht. Sie ist stärker als die Macht der Sünde.

Johannes der Täufer kannte Christus zunächst nicht, aber er predigte die Taufe der Buße, um Christus zu offenbaren. Als er die Taufe der Buße predigte, wurden die Menschen bereit, Christus als das Lamm Gottes für ihre Sünden zu erkennen. „Kennen“ bedeutet hier nicht nur theoretisches Kennen oder mal davon gehört haben. Christus zu kennen, bedeutet, ihn als das Lamm Gottes für seine eigenen Sünden und für die Sünden der Welt aufzunehmen und unter seiner Leitung ein neues und verändertes Leben zu führen. Dann erfahren wir die lebensverändernde Macht Christi, die Taufe durch den heiligen Geist, in uns selbst und in anderen. Wie Johannes der Täufer dürfen wir durch das Bilden von Zweierbibelstudiumteams mit Jesus gut zusammenarbeiten, damit die jungen Menschen Jesus als den Christus und als das Lamm Gottes erkennen und aufnehmen dürfen.
2. Das Zeugnis der ersten Jünger über Jesus (35-51)

In den Versen 35 bis 51 erfahren wir, wie die ersten Jünger Jesus begegneten und wie sie ihr Leben in der Nachfolge Jesu begonnen haben. Andreas und ein weiterer Jünger, bei dem es sich wahrscheinlich um den Verfasser Johannes handelt, waren zuvor Jünger von Johannes dem Täufer gewesen. Als Johannes der Täufer wiederholt zu ihnen sagte: „Siehe, das ist Gottes Lamm!“, wollten sie Jesus kennenlernen. Aber sie mussten zuerst ein Bewerbungsgespräch bei Jesus absolvieren. Jesus fragte sie: „Was sucht ihr?“ Es war eine Frage nach ihrem Herzensmotiv. Wollten sie durch Jesus irgendeine menschliche Hilfe oder ein großartiges emotionales Erlebnis erfahren? Die Antwort der Jünger: „Meister, wo ist deine Herberge?“ zeigt, dass sie Jesu Leben kennenlernen und mit ihm eine persönliche Beziehung anknüpfen wollten. Mit dieser Antwort bestanden sie das Bewerbungsgespräch bei Jesus mit der Note 1+. Unter uns und unter den jungen Menschen gibt es auch viele geistlich hervorragende Menschen, die Jesus mit dem reinen Herzen suchen. Gott gebraucht diese Menschen heute für sein Werk sehr einflussreich.

Jesus lud Andreas und Johannes ein: „Kommt und seht!“ „Kommt und seht!“ ist die wunderbare Einladung Jesu, ihn kennenzulernen. Jesus kennenzulernen ist keine intellektuelle oder theologische Angelegenheit. Wir dürfen Jesus durch das tiefgehende Bibelstudium und durch die geistliche Lebensgemeinschaft ganz persönlich kennenlernen. Wir dürfen auch unseren Hoffnungsträgern und Kindern helfen, zu kommen, z.B. zum SGD, zum Frühgebet, zum Zweierbibelstudium und zur Lebensgemeinschaft, und das Werk Gottes zu sehen und daran teilzunehmen. So können wir die tiefe geistliche Beziehung zu ihnen anzuknüpfen. So können sie auch die tiefe, persönliche Beziehung zu Jesus anknüpfen.

Wir wissen nicht genau, was die Jünger an diesem Tag bei Jesus gesehen haben. Aber diese kurze Begegnung mit Jesus veränderte ihr Leben. Kurz darauf sehen wir, dass Andreas schon zu einem Missionar wurde. Er findet als erstes seinen älteren Bruder Simon und bezeugt ihm: „Wir haben den Messias gefunden.“ Simon war ein sturer und schwer zu bewegender Mensch. Niemals war er mit seinem Bruder zu Johannes dem Täufer gegangen. Aber das Zeugnis von Andreas und seine Überzeugung von Jesus machten ihn neugierig. Schließlich kam er zu Jesus. Was sagte Jesus zu ihm? Sehen wir uns Vers 42 an: „Und er führte ihn zu Jesus. Als Jesus ihn sah, sprach er: Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du sollst Kephas heißen, das heißt übersetzt Fels.“ Jesus sah ihn mit der Hoffnung Gottes an und gab ihm eine große Verheißung, dass er ein Fels des Glaubens sein würde. Petrus war von Jesu Hoffnung für ihn so bewegt, dass er sich entschied, Jesus nachzufolgen.

Am nächsten Tag traf Jesus Philippus und lud ihn ein: „Folge mir nach!“ Philippus war ein berechnender und kluger Mann. Aber als er Jesu Berufung hörte, berechnete er nicht, sondern folgte ihm nach. Philippus fing sogleich an, andere einzuladen. Der erste, den er fand, war Nathanael. Aber es war nicht leicht diesen einzuladen, weil dieser zahlreiche Vorurteile hatte. Jesus aber half Nathanael durch seine stolze und hochmütige Schale hindurch. Zunächst ermutigte Jesus ihn, dass er ein rechter Israelit war. Dann sagte er ihm, dass er ihn schon unter dem Feigenbaum gesehen hatte. Nathanael wurde oft missverstanden, weil er etwas arrogant wirkte, so dass er seine Zeit oft alleine unter dem Feigenbaum verbrachte, indem er alleine über die schlimme Welt richtete, ohne dass er etwas bewirken konnte. Aber Nathanael war überwältigt durch die Tatsache, dass Jesus ihn kannte. Dann bekannte er, dass Jesus der Sohn Gottes sein musste. Jesus wusste, dass Nathanael von der Ungerechtigkeit der Welt verletzt war und sich nach etwas Größerem sehnte. Jesus ermutigte ihn, dass er noch Größeres sehen werde, wie Jakob, der die Himmelsleiter gesehen hatte. Nathanael verließ seinen Feigenbaum und folgte fortan Jesus nach.

Ich durfte auch durch „Kommen“ und „Sehen“, nämlich durch das tiefgehende Bibelstudium und durch die geistliche Lebensgemeinschaft Jesus als das Lamm Gottes und als meinen Weg, die Wahrheit und das Leben aufnehmen, bis ich bezeugen durfte: „Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn“ (Philipper 1,21). Ich hatte die Hoffnung, als ein Klinikdirektor ein großer Mensch zu werden. Aber ich durfte Gottes Hoffnung aufnehmen, als ein Fels des Glaubens für das Werk Gottes für die geistliche Wiedererweckung und für das Pionierungswerk der medizinischen Fakultät und die Mobilisierung der nächsten Generation und die Muslimemission gebraucht zu werden. Ich bete, dass ich die Hoffnungsträger und Nächste Generation in diesem Frühling durch „Komm und sieh“ zum Bibelstudium und zum Werk Gottes einladen und Gottes Werk erfahren darf.
Jesus kümmerte sich um jeden einzelnen seiner Jünger ganz persönlich und individuell und half ihnen, dass sie ihn kennenlernen konnten, indem er mit ihnen ein ZBS-Team bildete und mit ihnen sein Leben teilte. Danach konnten seine Jünger ein klares Bekenntnis ablegen: „Wir haben den Messias gefunden.“ (41) „Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben.“ (45) „Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel.“ (49) Gottes Werk geschieht auch heute durch „Kommen“ und „Sehen“. Jesu Werk „Komm und Sieh“ ist das Werk der aktiven Einladung, der Bildung von Zweierbibelstudiumteams und der geistlichen Lebensgemeinschaft. Das ist auch das geistliche Erbe von UBF. Lasst uns in diesem Frühling dem Einladungswerk und dem Werk der Bildung von Zweierbibelstudiumteams und der geistlichen Lebensgemeinschaft zunehmend dienen. Jesus möchte dadurch jedem von uns und den Hoffnungsträgern am Campus persönlich begegnen, bis jeder von uns ein klares Bekenntnis über Jesus ablegt.

In der heutigen Lektion haben wir gelernt, dass Johannes der Täufer eine klare Identität aufgrund des Wortes Gottes als Vorbereiter Jesu hatte. Wir haben gelernt, dass Jesus das Lamm Gottes ist, dass unsere Sünde und der Welt Sünde trägt. Wir haben gelernt, dass die jungen Menschen durch das Werk von „Kommen und Sehen“ Jesus als den Christus begegnen und bekennen. Lasst uns das Werk von „Kommen und Sehen“ durch die Bildung von Zweierbibelstudiumteams und Lebensgemeinschaften kräftig fortsetzen und die geistliche Wiedererweckung bewirken

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